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Bizarre Musikgenres Teil 2: Schranz

Gisela Feuz am Dienstag den 21. Januar 2014

Die Welt der Musikgenres ist eine vielfältige, bunte und manchmal unfreiwillig komische. In dieser Serie sollen Genres zum Zuge kommen, von denen Sie bis anhin vielleicht (zu recht) noch nie gehört haben. Heute: Schranz.

Als Schranz wird gemeinhin eine Lücke in einem Textil bezeichnet, die so nicht da sein sollte. Oft tritt ein sogenannter Schranz im Hosenbodenbereich auf, etwa wenn besagter Bereich sowieso bereits ordentlich abgewetzt ist, oder aber in der Beinregion, zum Beispiel nach unsachgemässem Überklettern eines Stacheldrahtzaunes. Schranz ist aber auch eine brettharte, monotone und minimalistische Spielart des Techno, die mit unglaublichen 150-170 BPM gespielt wird. Wer bei dieser Geschwindigkeit mithalten will, der tanzt sich früher oder später garantiert einen Schranz in die Hose. Der Name stammt aber nicht daher, sondern …. aber das erklärt Ihnen DJ, Produzent und Schranz-Papa Chris Liebing besser gleich selber.

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4 Kommentare zu “Bizarre Musikgenres Teil 2: Schranz”

  1. frau feuz, grossartigste schreibe mal wieder – ich seich in den ofen – ich bin und bleibe dein fan! la kessler

  2. Shearer sagt:

    Ui, Frau Feuz, könnten Sie alben nicht einen Giftzettel dazu machen? Weil jetzt hab ich Ohrenweh.

  3. Frau Feuz sagt:

    Sie sind so was von ein Weichschranz, Herr Shearer. Die Kessler und ich hören das zum Einschlafen, gellen Sie, Frau Kessler. Ah, die ist grad nicht da. Löscht wohl das Feuer im Ofen.

  4. DJ Brutalo sagt:

    Das Bildmaterial besticht durch ausgefeilte Kameraführung und bestechende Schnitttechnik. Ob da vielleichtvielleicht noch die eine oder andere Oskarnominierung drin gewesen wäre?