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Vergnügliche Shnit-Animationen

Gisela Feuz am Sonntag den 6. Oktober 2013

Die Tendenz zu schweren und düsteren Themen zeichnet sich auch bei der diesjährigen Auswahl an Shnit-Kurzfilmen ab. Eine frohe Ausnahme bilden da die Beiträge im animierten Block, wo man sich auch mal an Lustiges heranwagt. Diese Lust zum Erkunden der komischen Gefilde dürfte wohl damit zusammenhängen, dass Animationen grundsätzlich vielfältigere Möglichkeiten der Figuren- und Weltgestaltung zur Auswahl haben und dass eine gewisse Lust zum Experimentieren und zur Phantastik dem Genre eigen ist.

Trotz ihrer komischen Elemente sind die meisten der diesjährigen animierten Shnit-Beiträge aber nicht seicht, sondern knöpfen sich zum Teil äusserst schwere und derbe Themen vor, wie zum Beispiel zwischenmenschliche Abgründe, Vereinsamung, Tod und Krankheit oder die komplette Instrumentalisierung von Tieren durch den Menschen. Die Herangehensweise an diese Themen ist allerdings eine verspielte und hat nicht den Anspruch auf absolute Dramatik. Dank dieser Kombination von Verspieltheit und Experimentierfreude mit Abgründigkeit werden die animierten Kurzfilme der Ambivalent unserer Welt wohl auch gerechter, denn Tragik und Komik gehen doch auch im Alltag stets Hand in Hand.

Und manchmal will man doch einfach auch nur wieder mal so richtig von Herzen lachen, nicht? Zum Beispiel mit «Eentje voor Onderweg» des Belgiers Lander Ceuppens:

Eentje voor onderweg _One for the road in Cinnamon Entertainment on Vimeo

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2 Kommentare zu “Vergnügliche Shnit-Animationen”

  1. jazzmin sagt:

    …und noch ein anderer SensenmannKurzFilm…

  2. jazzmin sagt:

    Oh, embedded Link ist wohl hin, na dann:
    http://www.youtube.com/watch?v=L1bbN08o6Y4