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Die Leder-Kultur-Kommune

Gisela Feuz am Dienstag den 24. September 2013

Alle Jahre wieder treffen sich die KulturStattBern-BloggerInnen mit den Herren vom Bruderblog «Zum Runden Leder», um sich über das Blog-Dasein auszutauschen. Gestern wurde die freudige Zusammenkunft im Fischerstübli in der Matte abgehalten. Damit Sie, werte Leserinnen und Leser, einen Einblick erhalten, welche Welten da aufeinanderprallen, hier ein Auszug aus einem Gespräch.

Personen:
Herr Rrr, Cheftrainer beim Runden Leder
Herr Frans, Masseur beim Runden Leder, kulturphil
Herr Baresi, Basler beim Runden Leder
Frau Feuz, KSB-Vertreterin (Spezialgebiet «schwierige Filme»)

Erste Szene
Nachdem während 4 Stunden die Gesprächsinhalte monothematischer Natur waren («das Runde muss ins Eckige» in ungefähr 327 Variationen), erleidet Herr Frans plötzlich einen soziokulturellen Schub:

Herr Frans: Sie Herr Baresi, in diesem Basel gab es doch diese Bhagwan-Disko, nicht?
Herr Baresi: ???
Frau Feuz (wittert Ihre Chance, einen Gesprächsumschwung herbeizuführen): Ah, apropos Sekte, ich war da kürzlich im Kino in diesem Dokufilm, da ging es um diese Hippiekommune …. blablabla … Kinder traumatisiert … blablabla Otto Muehl…..
Die Herren Baresi und Rrr (mit blanken Gesichtern): ???
Frau Feuz (versucht die Zuhörerschaft in deren eigener Lebenswelt abzuholen, wie man das in Rhetorik und Vortragstheorie gelernt hat): Also eben, dieser Otto Muehl ist so quasi ein Stürmer unter den Aktions-Künstlern, zwar gut, aber auch ein saugruusiger Sauhund, eigentlich ein Hooligan, also wie der diese Kinder blablabla … Menschen bloss Elemente seiner Aktionskunst … blablabla
Den Herren Baresi und Rrr entgleiten langsam die Kiefer
Frau Feuz: … und das ist ja unsäglichst, wie die das alle toleriert … blabla
Herr Rrr (mit resoluter wenn auch leicht hysterischer Stimme): Frau Feuz wollen Sie jetzt hier tatsächlich mit uns über österreichische Problemfilme sprechen?!

IMG_0667.JPG
Die Leder-Kultur-Kommune von links: Die Herren Burri, Fischer, Zellweger, Maldini, Lars Sohn, Shearer, Pelocorto, Newfield, Frau Kretz, Die Herren Frans und Lars L, Frau Feuz, die Herren Hetz, Sartorius, Natischer, Rrr und Baresi

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12 Kommentare zu “Die Leder-Kultur-Kommune”

  1. Shearer sagt:

    Kurz: dieser Muehl ist der Magath der Kulturszene, wenn ich alles richtig verstanden habe.

  2. Baresi sagt:

    Muehl

    Und ich hätte schwören können, der schreibt sich mit zwei «L».

  3. imi sagt:

    Ein wenig Männerlastig dieses Treffen. Aber bei den Damen gilt wohl dafür die Devise: Kwalität statt Kwantität!

  4. Rrr sagt:

    Muehlhausen kennen Sie nicht, Herr Baresi? Ach so, logo, Sie fliegen ja nicht.

  5. Baresi sagt:

    Dochdoch, Herr Rrr, wenn ich nicht Auto fahre, nehme ich das Flugzeug. Auslassen tue ich nur den ÖV, gut, stimmt nicht ganz. Manchmal nehme ich auch das Taxi.

  6. Frau Feuz sagt:

    Kwalität statt Kwantität!

    Gute Güte, dieser Herr Imi ist aber ein Charme-Bolzen! CHE-EF, können wir den nicht als Chefkommentierer bei uns einstellen?
    Leider fehlt die Frau Hucko auf dem Bildli, sonst wäre da noch mehr Kwalität.

  7. Baresi sagt:

    Erste Szene

    Ah, und exklusiv für Sie. Bilder aus dem Fischerstübli von gestern Abend. Zweite Szene:

  8. Baresi sagt:

    Ja, wir waren da bereits alle sehr breit.

  9. Frau Feuz sagt:

    Also wenn Sie hier schon private Blog-Fötelis reinstellen, Herr Baresi, darf doch der Schnappschuss von unserem letzten Betriebsausflug nicht fehlen.
    Leder-Kultur-Reisli

  10. Kretz sagt:

    Ah, merci, dass Sie doch noch ein Bildli gepostet haben, wo meine Toskanabräune besser zur Geltung kommt!

  11. Rrr sagt:

    Das war mir gar nicht bewusst, dass ich einen Kopf grösser bin als Frau Feuz.

  12. R'olé sagt:

    Kommentar im Feuzgebiet.
    *überleg*
    Ich lass es wohl besser sein.