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Philosophie.ch

Gisela Feuz am Donnerstag den 22. März 2012

«Philosophie wird heute oft falsch wahrgenommen. Mit esoterischer Traumdeuterei hat das gar nichts zu tun, sondern Philosophie ist eine Wissenschaft, in der Texte analysiert und Argumente auf ihre Folgerichtigkeit geprüft werden.» Die Philosophie liegt ihr am Herzen, der Anja Leser (was für ein passender Name), das merkt man. Entsprechend kniet sie sich auch voll rein beim Projekt Philosophie.ch.

Philosophie.ch ist ein Projekt, dessen Ziel es ist, alles was in der Schweiz mit Philosophie zu tun hat, auf einer gemeinsamen Plattform verfügbar zu machen. Entsprechend finden sich hier neben Texten auch Informationen zu Schulen, zum Studium, Unterrichtsmaterialen für LehrerInnen und der Veranstaltungskalender aller philosophischen Institute. Über 40 Leute haben Zugang zu der Seite und generieren ehrenamtlich Inhalte.

Ab Juni sollen nun auch 15-25-seitige Themendossiers entstehen, welche eine gesellschaftlich relevante und aktuelle Fragestellung aus philosophischem Blickwinkel diskutieren. Als Einstieg wird das Thema «AHV als Problem der Generationen-gerechtigkeit» abgehandelt. Damit diese Themendossiers regelmässig erscheinen können, muss aber Geld her. Wenn Sie, werte Leser und Leserinnen finden, für schnöde Rockmusik und trashige Kurzfilme mag ich meinen Geldbeutel nicht zücken, aber eine Philosophie-Plattform ist definitiv unterstützenswert, dann helfen Sie doch mit beim Crowdfunding für Philosophie.ch. Frau Leser und die vielen Ehrenamtlichen können jeden noch so kleinen Zustupf bestens gebrauchen.

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4 Kommentare zu “Philosophie.ch”

  1. JimBobIII sagt:

    Gibts auch Bilder vom Frau Anja MoLeser, die würden mich jetzt noch interessieren. Jaja, ich darf hier so blöd tun, Frau Feuz, dass hat mir der Chef mal ausdrücklich erlaubt (nach 17 Bier oder so, ich war nüchtern, hahaha), und wahrscheinlich anschliessend immer auch wieder bereut, hihi. Aber Philosophie finde ich super, das habe ich auch mal studiert in Amsterdam, vor dass ich Intello-Polkabassist wurde. Am liebsten mag ich den Cioran, der hat mich einfach immer ins Hirn geschaut früher und dann alles aufgeschrieben. Dafür schuldet er mich eigentlich noch bitzli Tantiemen. Schönen Abend allerseits weiterhin!

  2. DebraKadabra sagt:

    Danke JimBobIII für Ihren tollen Kommentar. Sie würden demnach wohl eher ein Projekt für Kalender mit hübschen Philosophiestudentinnen unterstützen als dieses hier. Vielleicht ist’s doch eher Nietzsche, der Ihnen früher ins Hirn geschaut hat.

  3. JimBobIII sagt:

    Ja, der auch, mit Schopi noch dazu, Frau/Herr DebraKadabra, aber damals gabs noch keine Tantiemen, wissen Sie.

  4. Frau Feuz sagt:

    Hirn, Herr JimBobIII? hihi. Morgen

    Ich fänd ein Blog-Kalender eine tolle Idee! Der Chef im Kornfeld, Frau Kofmehl als nakige Indianerin hoch zu Pferd, Herr Pauli nur in Brille, Frau Kretz als sexy mehlbestäubte Bäckerin und Herr Fischer ist ja namentlich für Gummistiefel und Angelrute mit sonst nix prädestiniert. Chef, sprechen Sie doch mal mit der Werbeabteilung.