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Die Hölle, ein Guru zu sein

Hugo Stamm am Sonntag den 2. Mai 2010

In diesen Tagen sind zwei Filme in den Schweizer Kinos angelaufen, die exemplarisch und eindrücklich die Tragik grosser Guru-Gemeinschaften dokumentieren. Filmteams haben sich auf die Spuren der Transzendentalen Meditation und der Bhagwan-Bewegung gemacht, die in den 1970er-Jahren gross geworden sind und immer noch beachtliche Anhängerzahlen aufweisen.

Die Filme zeigen, dass die Mitglieder auf Gedeih und Verderben den Launen und persönlichen Entwicklungen der Gurus ausgesetzt sind. Und: Das Leben als Guru ist die Hölle. Anfänglich schweben die spirituellen Führer zusammen mit ihren Devotees auf einer gigantischen übersinnlichen Welle. Für den Guru sind Verehrung und Hingabe seiner Anhänger ein endloser Kick, er schwimmt in einem Meer von Adrenalinen. Und die Schüler heben ab im Glauben, ihren Meister gefunden zu haben, der sie im Schnellzug zur Erleuchtung führt.

Dabei bewegen sich alle Akteure in Scheinwelten. Im Lauf der Jahre und Jahrzehnte realisieren die Gurus, dass Verehrung eine Folter ist. Sie taugt weder als Stimulanz noch als Lebensinhalt. Mit der Zeit hassen Gurus die permanente Unterwerfung. Sie sind im goldenen Käfig gefangen. Vermutlich beginnen sie auch, ihre Anhänger dafür zu verachten. So mutieren sie mit der Zeit zu unausstehlichen Despoten. (Bhagwan flüchtete in die Drogen.) Und die Anhänger zu abhängigen Marionetten.

Diese Sektensyndrome machen die beiden Filme auf eindrückliche Weise transparent. Ich habe im „Tages-Anzeiger“ folgende Filmkritiken zu den Werken geschrieben:

Mag sein, dass es Zufall ist, wenn jetzt gleich zwei Filme über Guru-Bewegungen in die Kinos kommen, die zur Hippiezeit viele junge Menschen aus dem Westen elektrisierten. «David Wants to Fly» und «Guru» zeigen jedoch beide, dass sich die Filmsprache in diesem Fall besser eignet als das geschriebene Wort, um das Sektenphänomen sinnlich erfahrbar zu machen. So stürzen die beiden Gurus Maharishi Mahesh Yogi und Bhagwan auf der Leinwand synchron vom spirituellen Thron.

In ihrer Eindringlichkeit und Unmittelbarkeit entlarven die Dokumentarfilme die beiden verstorbenen indischen Gurus als machthungrig unddespotisch. In «David Wants to Fly» wird zugleich auch der Starregisseur und Maharishi-Anhänger David Lynch («Lost Highway») entzaubert. Der deutsche Jungfilmer David Sieveking nimmt hier sein Publikum mit auf die Reise zu David Lynch. Er heftet sich dem Meister an die Fersen und will erfahren, wie man die menschlichen Abgründe findet und ein erfolgreicher Regisseur wird. Der Regisseur schwärmt seinem jungen Kollegen vor, er verdanke sein kreatives Potenzial und höheres Bewusstsein seinem Guru Maharishi Mahesh Yogi.

Der Filmstudent kratzt das letzte Geld zusammen, um den rund 4000 Franken teuren Kurs in Transzendentaler Meditation (TM) zu absolvieren. Er staunt über das Yogische Fliegen, ein kurioses Hüpfen im Lotussitz, bei dem die TM-Anhänger glauben, mit übersinnlichen Kräften die Gravitation zu überwinden. Als Sieveking auch bei der Meditation kein Erweckungserlebnis erfährt und die autoritären Strukturen erlebt, will er noch einmal mit Lynch sprechen.

Der grosse David schrumpft

Im zweiten Interview schwurbelt dererfolgreiche Regisseur nicht mehr abgehoben von Erleuchtung und höherem Bewusstsein, sondern reagiert ungehalten auf die kritischen Fragen. Der kleine David wächst über sich hinaus, der grosse David schrumpft immer mehr. Der Jungfilmer will die Welt ergründen, in der sich sein Idol bewegt, seit sich Lynch nach dem Tod seines Gurus 2008 zum Botschafter der weltweiten TM-Bewegung entwickelte.

Der Jungfilmer mutiert vom stillen Beobachter zum hartnäckigen Rechercheur. Die TM-Fürsten, Rajas genannt, glauben immer noch, Sieveking realisiere einen PR-Film über TM mit Lynch als Star. So kann er interne Sitzungen filmen und die Rajas interviewen. Hinter dem stereotypen Lächeln der erleuchteten Sektenfürsten entdeckt Sieveking eine bigotte Welt, in der Geld und Macht die dominierenden Themen sind. So gesteht der Schweizer Raja Felix Kägi, er habe eine Million Franken bezahlt, um TM-Fürst zu werden. Der Jungfilmer dokumentiert, dass der Guru mit solchen Schachermethoden ein Milliarden-Imperium und eine totalitäre Bewegung aufgebaut hat.

Im letzten Interview reisst der kleine David dem grossen die Maske vom Gesicht. Zuerst verweigert Lynch das Gespräch, dann will er den Film verbieten lassen. Das Strahlen des Meisters weicht Zornesfurchen, Lynch verbittet sich kritische Fragen. Vor der Premiere des Films in Berlin drohte Lynch gar mit rechtlichen Schritten. Sieveking liess sich nicht einschüchtern. Man dankt es ihm. Einziger Stilbruch in seinem Film: Sieveking flicht die wechselvolle Geschichte mit seiner Freundin mit ein. Sie hat weder mit Lynch, TM noch mit dem Film etwas zu tun.

Während Sieveking in seinem filmischen Erfahrungsbericht die eigeneSuche (und Enttäuschung) zum Thema macht, verzichten Sabine Gisiger («Do It») und Beat Häner in ihrem Film «Guru» auf jeden Kommentar und lassen allein Bilder und Zeugen sprechen. Die Zürcherin und der Basler ergründen den Sex-Guru Bhagwan, indem sie sich auf Interviews mit zwei Zeitzeugen konzentrieren, die Bhagwan eng begleiteten. Der Engländer Hugh Milne war der Bodyguard des Gurus, die Inderin Sheela Birnstiel, die heute im Kanton Baselland zwei Heime für alte und behinderte Menschen führt, seine persönliche Sekretärin.

Mit unbewegter Kamera halten die beiden Filmer auf die Gesichter ihrer Zeugen und lassen sie die Geschichte von Bhagwan und der riesigen Bewegung erzählen. Die Schilderungen der beiden Augenzeugen untermauern sie mit reichhaltigem Archivmaterial. Der Befund fällt ähnlich aus wie bei Sieveking: Die Bhagwan-Bewegung wird als Sekte demontiert, Bhagwan selbst als herrschsüchtiger Guru, der die Anhängerschar als Kulisse für seine Selbstinszenierung brauchte. In den letzten Jahren degradierte er seine Schüler zu Arbeitstieren, die gleichzeitig Millionen spendeten: Bhagwan wollte als jener Mensch im «Guinnessbuch der Rekorde» verewigt werden, der die meisten Rolls-Royce besitzt.

Wenn Sheela Birnstiel erzählt, dass sie als junge Anhängerin für einen Blick von Bhagwan gestorben wäre, glänzen ihre Augen wie vor 40 Jahren. Und das Entsetzen steht ihr ins Gesicht geschrieben, als sie die totalitäre Phase derBewegung in Oregon beschreibt: wie die eigenen Sicherheitskräfte mitMaschinenpistolen das Sektengelände bewachten und die Telefone derAnhänger abhörten.

Der Guru wird zum Junkie

Packend ist dabei auch der Hochseilakt von Sheela. Sie ist nicht nur Sektenopfer, sondern auch Täterin, zog sie doch im Machtzentrum die Fäden. Obwohl sie die Fehlentwicklungen und ihre eigene Rolle beschönigt, enthalten ihre Aussagen genug Fakten, die den Horror dokumentieren. Die interne Paranoia sei von aussen aufgezwungen worden, das diktatorische Regime eine Folge davon gewesen, behauptet sie. Nun versteinert sich ihr Gesichtsausdruck.

Hugh Milne, der Bhagwan auch mit der Kamera beobachtete, schildert, wie der Guru vom geistig lebendigen Provokateur zum lethargischen Junkie verkümmert, der sich mit Drogen vollpumpt und mehrere Jahre schweigend vor sich hin vegetiert. Seine Anhänger werden sich nicht beirren lassen undihren Guru weiterhin als Messias verklären. Der Film ist aber ein Zeitdokument, das die Diskussion um Bhagwan auf eine neue Ebene hebt.

Maharishis Transzendentale Meditation

Maharishi hatte 1958 die Transzendentale Meditation (TM) gegründet und inspirierte mit seinen spirituellen Theorien die Hippie-Bewegung der 60er-Jahre. Seine Bekanntheit verdankte er Künstlern wie den Beatles, den Beach Boys, Clint Eastwood und Deepak Chopra, die zu Füssen des Gurus meditierten. Heute zählen Filmregisseur David Lynch und der Sänger Donovan zu seinen Jüngern. TM hat sich über die ganze westliche Welt ausgebreitet, zeitweise soll die Bewegung bis zu fünf Millionen Anhänger gezählt haben. In den 70er- und 80er-Jahren residierte Maharishi in Seelisberg UR.

Der Guru versuchte, die Wirkung spiritueller Energie auf das Bewusstsein wissenschaftlich zu beweisen. Maharishi behauptete, seine Jünger könnten durch kollektive Meditation ein energetisches Kraftfeld erzeugen, das den Weltfrieden sichere. Dazu bildete er sogenannte Yogische Flieger aus, die mithilfe der Meditation die Schwerkraft überwinden lernen sollten. Ausserdem hat Maharishi die alte indische Heilkunst Ayurveda nach Europa gebracht und damit ein Vermögen gemacht.

Der Filmemacher David Lynch behauptet, ihm stünden sieben Milliarden Dollar zur Verfügung, um den Planeten mithilfe der Meditation zu retten. TM will in der Schweiz die grossen Städte komplett niederreissen und nach vedischen Prinzipien neu aufbauen. Damit sollen in Zukunft Not und Unglück verhindert werden.

Der Guru lockte seine Jünger mit Sex

Bhagwan Rajneesh («der Göttliche», zuletzt bekannt als Osho) zog in den 70er-Jahren mit einer Synthese von fernöstlicher Spiritualität und freiem Sex Anhänger aus ganz Europa an. Sein Ashram im indischen Poona wurde zu einem riesigen Treffpunkt für Althippies und Aussteiger. Später bauten sie in Europa Zentren auf und gründeten Discos, Restaurants und andere Kleinbetriebe. Hunderttausende kleideten sich in rote Gewänder und trugen Halsketten mit dem Bild ihres Meisters, die Malas.

Nach Konflikten mit den Behörden floh Bhagwan in die Wüste von Oregon (USA), wo seine Anhänger eine Stadt für 10 000 Personen aus dem Boden stampften. In dieser Zeit mutierte die spirituelle Grossgemeinschaft zur totalitären Sekte. Bhagwan schwieg jahrelang, das Zepter schwang die Inderin Ma Anand Sheela, die militant wurde, Anschläge plante und 1986 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Später heiratete sie einen Schweizer Bhagwan-Anhänger. Seither besitzt sie den Schweizer Pass und heisst Sheela Birnstiel.

Nach Problemen mit den Einwanderungsbehörden wollte Bhagwan aus den USA fliehen, wurde aber 1985 verhaftet. Nach seinem Tod 1990 zerfiel das Zentrum in Oregon, seine Anhänger reaktivierten den Ashram in Poona, den sie in eine spirituelle Wellness-Oase verwandelten. Weltweit bekennen sich heute noch Zehntausende zur Anhängerschaft Bhagwans. Auch in der Schweiz gibt es noch kleinere Kommunen.

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1.776 Kommentare zu “Die Hölle, ein Guru zu sein”

  1. heidi reiff sagt:

    Alte Muster neu erfunden

    Meist wenn wir schiss hatten (Angst) haben wir doch die Mutigen vorgeschoben, eine normale Reaktion. Normal einfach zuhören ohne den Senf dazuzugeben. Ich mache da im hier und jetzt gute Erfahrungen. Zentral ist für mich Menschen zu ermutigen in dem Sinne probiers doch mal aus. Die eigene Mittte finden ist ein Grundprinzip. Ich hatte viele Begegnungen mit Menschen, auffallend war, dass sich die meisten so klein machten, “nur ich bins, nur meine Wenigkeit” ist der Kotau das A und O ? Vor mir muss niemand eine Kniebeuge machen. Ich buche mein Unglück im Gegensatz zu früher nicht zum voraus. Um meine Zukunft brauch ich mich nichtmehr zu sorgen was das spätere Leben betrifft, meine Enkelin hat es auf den Punkt gebracht, ich komme im nächsten Leben als Regenwurm auf die Welt, ich spekuliere nicht, ich lass das so mal stehen . : – ).

    Ich mag diese Sünneli diese Smyles : – ) oder auch so : – (. Kann mir hier im Blog jemand eine Information geben auf welcher Taste das Sünneli ist ? Jetzt meine Rechtfertigung, nach der Farbenlehre ist die Farbe des Kindes GELB. Lasset die Kinder zu mir kommen hat schon Jesus gesagt. Ein Kind “Goof” zu nennen ist ein Sakrileg et Basta.

  2. Steinlaus sagt:

    @ Felix

    Du hast geschrieben, dir sei der Glaube an das Gute im Menschen abhanden gekommen.

    Wie ist das aushaltbar? Wie erträgst du das Abgründige, ohne an das Schöne und Gute, an das von Liebe und Licht Durchdrungene im Menschen glauben zu können?

    Und wie ist es mit dem Glauben an das Gute in dir selbst, Felix? Ist dir der Glaube daran geblieben, trägt er dich auch und gerade in der menschlichen Unvollkommenheit und Begrenztheit?

  3. Felix sagt:

    Steinlaus: 14.05.2010 um 12:38 @ Felix

    Das Gute ist ausserhalb des Menschen, man findet es selten, viele finden es nie, zuviele suchen es nicht einmal.
    Nicht das Gute trägt uns, sondern das, was ist, und das ist weder gut noch schlecht, weder gut noch böse, und je nachdem, was wir daraus machen, scheint es eher etwas gutes oder eher nicht etwas gutes zu werden. Aber das Gute selbst, es zieht an uns, es zieht uns in die Höhe, wo wir die Leichtigkeit des Seins erfahren können, und das Ungute zieht uns hinab in die Schwere, wo uns das Sein immer schwerer und unerträglicher wird.

    Und wieviele scheint es doch zu geben, die meinen zwar, zu fliegen, tatsächlich aber versinken sie immer mehr in ihrem eigens gewählten Sumpf von Lügen und falschen Idolen. Das Gute aber hat kein Idol, kein Simulacrum, um das schöne alte Wort nocheinmal zu verwenden, denn das Gute zeigt sich nur als es selbst und nicht als etwas anderes, was es zu sein scheint, darum ist es auch vollkommen unscheinbar, nur der, der von ihm berührt wurde, weiss, was das ist, das Gute, meist rührt es uns so sehr, dass wir zu weinen beginnen.

  4. Steinlaus sagt:

    @ Felix

    Ich danke dir. So habe ich das noch nie gesehen. Ich staune. Etwas in mir wird ganz still und es formt sich ein beglücktes JA.

    Jenseits von Gut und Böse wartet das Sein auf uns, empfängt uns, heisst uns in der ihm eigenen Unscheinbarkeit leise und zart willkommen.

    Ich bin zutiefst berührt, falle hinein in diesen neuen, überwältigenden Raum, den du für mich mit Worten und mit deinem Sein geöffnet hast. Einen Raum, der mich immer schon geborgen hat, den ich aber weder richtig erkennen noch in dieser Klarheit benennen konnte.

  5. winnie the pooh sagt:

    @ b

    Liebe b, eine ganz bescheidene aber kaltschnäuzige Frage. Wer hindert Sie eigentlich daran verschieden sein zu d ü r f e n?

    Welche Sanktionen werden gegen Sie verfällt? Werden Sie vom bayrischen LKA verhaftet, gefoltert, lässt man Sie verhungern, erfrieren, bindet man Sie im Dorf am Maibaum an und bespuckt Sie.

    Ok, anzunehmen ist, dass Sie Mühe hätten, Chefin der bayrischen Hypothekenbank oder Landesbischöfin von Bayern zu werden, aber impliziert Ihr Wunsch, verschieden zu sein, das nicht gerade?

    Ic h würde sagen, in der heutigen Geselslchaft darf man in einem Masse verschieden sein, wie dies wohl noch nie der Fall war. Die Fälle wo jemand als “Spinenr” interniert wird, sind selten geworden. Gerichte nehmen sehr abseitige Parteien ernst.

  6. Liebe ist... sagt:

    Freikirche, und wie sie Menschen drangsalierte…

    (mal schreibe ich auch einen offenen Brief an Herrn H. Steeb!…vielleicht sogar nach der effizienten Schreiber-Leitlinie von “idealisten.net”…)

    Freikirchenglaube unterschied sich vom evangelischen Kirchenglauben. Kirchenglaube war nichts wert. Ökumene nicht erwünscht. Das war vor wenigen Jahren so. Heute hat sich “Gottes Wille” verändert? Damals durfte man in dieser Konstellation einer Mischehe kein Abendmahl gemeinsam nehmen.(Der wertlosere Partner hätte eigentlich überhaupt nirgendwo daran teilnehmen dürfen…)
    Die Glaubenspolizei in der Brüdergemeinde wachte…

    http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/gemeinsames-abendmahl-fuer-konfessionsverschiedene-ehen-1.html

    War alles Spekulation? 🙂 Spekulationen von Leuten, die nichts wissen und das als Wort und Befehl Gottes ausgeben? Offenbar!

    Da muß man bei dieser Meldung nun echtes Mitleid empfinden:
    “BEFG-Bundesratstagung: Größte Freikirche schrumpft
    Nicht nur die Landeskirchen schrumpfen, das Gleiche erlebt seit Jahren auch die größte deutsche Freikirche: der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden). Wie auf der Bundesratstagung (Synode) der Freikirche letzte Woche in Kassel bekannt wurde, ist die Zahl der Gemeinden um fünf auf 823 und die der Gemeindemitglieder um 0,5% auf 83.285 gesunken. ”

    Ist wohl vieles doch abschreckend in diesen geistigen Inzuchtzellen, wo unter dem Gesamtdach EA die eine oder andere Church of Cruelty begherbergt wird!

    Ich staune ferner über die Thematisierung der Besserstellung von Vollzeitmüttern, wurde dieses Gedöns zu meinen Zeiten in der Praxis doch mehr als geringeschätzt und arg vernachlässigt!!! Kinder kriegen die Leute immer, gelle? … Fragt sich auch, wie viele?
    [http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/allianz-generalsekretaer-muttersein-als-beruf-anerkennen.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=420&cHash=f95ab24939]

    Nichts war so öd,anstrengend bis tödlich und stressig, Herr Steeb, wie das ewige Nahrungherstellen für eine halbe Fußballmannschaft!

    Und was kommt DANACH?? Was kommt für einen (Vollzeit-)Mutter *danach*??? Kommt überhaupt noch was?

    Glückliche Mensch sind Menschen, die lebenslang einer “fesselnden” Beschäftigung nachgehen. Arbeit bis ins hohe Alter ist ein Privileg. In einem ganz anderen Kontesxt als dem westlichen, sogar lebensverlängern. (Okinawa) Aber doch keine Sklavinnenarbeit, wie sie die christliche Argumentation für Hausfrauen vorsieht!!

    Dagegen ist dieses—> doch mal ein Lebensentwurf in Lebensqualität, nicht wahr?! :

    [http://www.al-kulturzentrum.de/frames/fr_gerlinde_teicher_losert.html]

    Aber dafür muß Frau am Ball bleiben. Und üben. Und sich fortbilden. Und sich wichtig nehmen. Und sich nicht instrumentalisieren lassen für andere Zwecke. . Sich nicht verquasen lassen. Sich nichts einreden lassen. Sich nicht manipulieren und einschüchtern lassen. Sich keine Schuldgefühle machen lassen.

    [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/lebenszeit/1181942/]

    Und wie intern gegen die eigene Diakonie und deren Mütterkuren geschossen wurde!!! Von den “Schwestern” wurden die Mütterkuren boykottiert.

    Es scheint, die besseren Christen hatten die “besseren” Vorstellungen von Liebe!

    Um einzuschätzen, in welchem Milieu eine Frau landet, sollte sie sich vielleich mal bewußt werden, wie ihre Schwiegermutter ver-endet…! Und in welchem Alter. Und ob sehr bald schon eine Neue da ist… Und ob die Tote Würdigung erfährt..ob das Grab besucht wird. Oder ob verdrängt wird…Alles zulässige Fragen!

    ———

    Was kommt nach den Bretheren?

  7. Basta sagt:

    @Behind the Brethren, after the blog: In Ihrem ellenlangen Elaborat über Ihr frustriertes Leben hat es eine interessante Stelle, über die ich gerne mehr wissen möchte: “Mit anderen Worten also: Blog ist sogar mir egal und nur noch Mittel zum Zweck
    Und was, bitte, ist der Zweck?

  8. Anna sagt:

    @ Winnie the Pooh

    Ich habe zur Zeit etwas den Blogkoller, ausgelöst durch den gestrigen Auftritt von Ace.

    Danke für gestern 22:36 und natürlich Ihre linguistische Analyse; ich werde Ihnen dazu demnächst noch etwas schreiben.

  9. Liebe ist sagt:

    und ist es so, dass die Erfahrung der Zerstörung der Identität mächtiger ist bis in die tiefsten Schichten als die Überwindung der damit eingekehrten Selbstaufgabe ?
    Ja, es ist wohl so. Man sieht das “Werk”, das Resultat, welches entstanden ist, und kann ja nicht vergessen oder ignorieren. Einen anderen Standpunkt einzunehmen, wäre Lüge! ….

    das ist gelebte Frauendiskriminierung,
    (wie schon die Bezeichnung “gefrustetes Leben”!)
    WIE SIE ALL DIE JAHRHUNDERTE PASSIERTE
    (und an der Maria besonders geschmacklos verübt wurde)
    WIE SIE ALL DIE JAHRHUNDERTE ZURÜCK GEWIESEN WURDE
    Unter dem Anspruch und Tarnmantel christlicher Sektierer-Ideologie!

    [ Die ans Licht drängenden Mißbräuche sind wie grüne Keime unter der Erde…nur Scheintote…und manchmal kräftig genug auch am kargen Standort….
    es hängt davon ab, wie viel zugeschüttet worden ist. ]

    Das Thema Mißbrauch jedenfalls in VOLLER ENTFALTUNG! Mißbrauch aller Art?

  10. Liebe ist sagt:

    was haben Christen bezüglich Partnerschaft denn zu bieten ausser solches Blabla?

    http://basisreligion.reliprojekt.de/fraubudchris.htm

    Bis in die Gegenwart hinein blähen sich ihre vorgestellten Oberhäupter (und Könige der falchen Entscheidungen ) auf und lassen sich nicht in die Karten kucken, während sie umgekehrt ihre Frauen voll unter Kontrolle haben mit Hilfe der staatsgedienten Instanzen! noch oft über die Ehe hinaus….

    _________________________________

    überhaupt: was ist “Recht”???

    Ist es das?
    Jürgen Roth
    Gangsterwirtschaft

    ____________________________

    Liebe wär mir inzwischen zu anstrengend! Ich begnügte mich mit Recht!

  11. winnie the pooh sagt:

    @ b

    “überhaupt: was ist “Recht”???”

    Eine tiefsinnige Frage. Die Antwort findet sich in:

    http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-8252-2043-3

  12. Moria sagt:

    b:
    Winnie…..:
    WAS IST RECHT?
    Recht ist oftmals auch ein Kompromiss, bei welchem man/frau grosszuegig auf die Rechte des anderen verzichtet.
    Kommt Dir das irgendwie bekannt vor b?

    Auch folgendes ist ein ‘Rechts’beispiel aus dem Leben:
    Gerichtsverhandlung nach einem Unfall zwischen einem Auto und einem Reiter auf seinem Pferd, dem Kläger.
    Der Anwalt des Autofahrers fragt den Kläger: “Ist es richtig, dass Sie nach dem Unfall zu meinem Mandanten gesagt haben, sie seien nicht verletzt?”
    “Natürlich habe ich das gesagt, aber dazu müssen Sie wissen, wie sich die Sache abgespielt hat: Also, ich reite mit meinem Gaul ruhig die Straße entlang. Da kommt das Auto angerast und wirft uns in den Graben. Das war vielleicht ein Durcheinander, das können sie sich nicht vorstellen. Ich lag auf dem Rücken, die Beine in die Luft – und mein braves altes Pferd auch. Da steigt der Fahrer aus, kommt auf uns zu und sieht, dass mein Pferd sich ein Bein gebrochen hat. Darauf zieht er wortlos eine Pistole und erschießt es. Danach sieht er mich an und fragt: “Sind sie auch verletzt?” – Nun frage ich Sie, Herr Rechtsanwalt, wie hätten sie geantwortet?”

  13. PANDA sagt:

    zoe: schrieb am 13.05.2010 um 12:11@swisswulf

    was genau bringt dich dazu ganz klar gegen ein verbot zu sein?
    ich bin da wieder mal gehörig hin und her gerissen.
    gut die illi ist nun wirklich ein oberdoofes beispiel . meine güte, rabbi hat recht die braucht eine schalldichte burka!
    “und mein recht ist, und meine recht ist, bla bla, und sie will umsverodden nicht auf die gleiche ebene gestellt werden wie ein mann. hoffentlich wird ihr mann mit ihr zusammen uralt, sonst hätte die gute ein bis zwei probleme

    Sorry für meine späte Antwort liebe Zoe. Hab mir am Samstag nen Sonnbrand eingefangen, und generell die 4 Tage Arbeitspause mal so richtig Computerfrei gestaltet.

    Ich bin nicht minder hin und her gerissen wie Du. Denn einerseits gilt in deren Länden ja auch eine klare Kleiderordnung selbst für die Touris. Aber wir würden uns auf gleiche Niveau herabsetzen wie sie. Zudem bin ich der Überzeugung dass die Frauen die eine Burka tragen wollen (oder müssen) sich selbst in dieser Gesellschaft ins Abseits katapultieren. D.h. sie müssen selbst spüren wie kontraproduktiv das Tragen der Burka für sie ist.

    Mir persönlich haben übrigens in der Runde die beiden (komischerweise wieder einmal Moslems) Frauen deutlich am besten gepasst. Beide waren auf unterschiedlichen Seiten. Die eine für’s Verbot, die andere gegen das Verbot. Und die Argumente beider Frauen waren ganz ausgezeichnet. Grundsätzlich sollten wir aber auch in unserer Gesellschaft endlich mal davon absehen immer alles über Verbote zu regulieren.

    Aber, den Integrationswilligen sollte alle Unterstützung zuteil werden, denen die das Gefühl haben eine Parallelgesellschaft aufziehen zu müssen sollten im Falle von Problemen mit Arbeit die Sozialleistungen dermassen gekürzt werden dass ein Leben hier in der Schweiz verunmöglicht wird.

    Ich würde mich weigern mit einer Tischdecke zu sprechen.

  14. Olive sagt:

    @(swiss?)PANDA:
    17.05.2010 um 08:20

    Das interessante ist ja die Konvertitin, sie spricht davon, dass sie sich nicht assimilieren will, sondern integrieren , dass sie vor der Minarettinitiative gute Kontakte und Teilnahme am sozialen Leben! hatte etc., sie als hier geborene Schweizerin.

    Ihre jugendliche Leidenschaft für den Islam in allen Ehren, aber was sie tut, ist eine gewaltige Provokation und entgegen ihren verbalen Äusserungen tut sie den Muslimen in der Schweiz absolut keinen Gefallen.

    Ich persönlich stelle mir vor, ich müsste unter der Burka sein und bekomme sofort Atemnot und das Reiten würde sich auch eher schwierig gestalten
    🙂

  15. swisswulf sagt:

    @Olive

    Ja, genau so sehe ich das auch. Weshalb dann auch diese faszinierende Muslimin (weiss den Namen leider nicht mehr) auch zu recht, sehr harsch und abweisend auf diese Frau Illi reagiert hat.

    Die letzte Woche hatten sie mit Frau Illi ja ein sprechendes Tischtuch eingeladen…diese Woche soll es dann ein fliegender Teppich sein 🙂

    (nicht von mir….von Müller und Giacobo)

    LG

    Swisswulf

  16. zoe sagt:

    swisswulf

    braucht es ein verbot oder nicht?

    die einzige die ein verbot braucht ist miss illi, die anderen können machen was sie wollen..
    nein, eigentlich bin ich nicht für verbote, und ich finde es einen hanebüchenen unsinn. (habe da soeben eines meiner lieblingswörter eingeworfen)

    sag mal swisswulf, wie machmal hast du schon mit einem tischdecke gesprochen?
    🙂
    machst du dies noch öfters? muss ich mir sorgen machen? 🙂

  17. swisswulf sagt:

    Frau Illi ist für mich eben auch nicht mehr als eine sprechende Tischdecke. Ich glaube Morgenstern oder Sürmel haben geschrieben, dass die Frau kein Mensch beachten würde, wenn Sie nicht mit dieser schon lächerlichen Masche auftreten würde. In diesem Sinne wäre ein Burkaverbot für diese Person perfekt. Sie würde sich nämlich dann an den Hausarrest halten und könnte ihren Schwachsinn nicht mehr in der Öffentlichkeit verbreiten. Und dieser Organisation…das ich nicht lache..27 Member und schimpft sich Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats. Aber hallo… sie setzt sich für knapp 30 Nasen einer fundamentalistischen Gruppierung ein. Ich finde wir sollten diese Nora und ihren Mann nach SA ausfliegen und sie dort in der freihen Wildbahn aussetzen. So könnte sie ihren Tischdeckenwahn ausleben.

  18. Moria sagt:

    OLIVE
    Also das mit dem Reiten waere das geringste Problem. Du weisst ja sicher am besten, dass es da diese fast modischen Pferdedecken gibt, die koennte man/frau problemlos verlaengern oder fuettern, je nach Saison!
    Sei es die duenne Stoffdecke für die Nacht, damit das Pferd und Reiterin nicht frieren und kein Winterfell bekommen.
    Des weitern koennte eine duenne Thermodecke aufgelegt werden, wenn die Temperaturen zu sehr sinken. Meist haben diese Decken ein 300g/m2 Vlies als Futter.
    Diese Thermodecken koennen offenbar bedenkenlos den ganzen Tag auf dem Pferd und der Reiterin bleiben und haben ein recht breites Einsatzspektrum……. Erst bei starkem Frost oder geschorenen Pferden sowie Reiterin ist eine dickere Decke noetig. Diese sehr dicken Decken sind mit einem Vlies zwischen 400 und 600g/m2 gefuettert.
    Alternativ kann dem Pferd und seiner Reiterin auch zwei Decken uebereinander angezogen oder eine spezielle Unterdecke besorgt werden!
    Ob man mit seiner Deckenwahl richtig liegt, verraet nicht nur das Pferd sondern auch die Reiterin. Frieren beide, stellen sie die (verbliebenen) Haare auf und zittern im Extremfall sogar.
    Bist Du nun beruhigt und ueberzeugt?

    Trotzdem liegt meine generelle Meinung bei Zoe (sowieso…..) und Panda mit ihrer/ihrem eindruecklichen Votum – einfach Vorsicht mit noch mehr Verboten, solange niemand ohne geschaedigt wird.
    Ich meinte in der Freizeit, auf der Strasse etc, sollte jeder das tragen duerfen, was ihm passt. An oeffentlichen Orten wie Schulen oder anderen sollte man durchaus den Anspruch erheben, den Leuten in’s Gesicht sehen zu koennen.

  19. swisswulf sagt:

    @Moria

    gestatten, PANDA 😉

    Ich bin gar nicht gegen ein generelles Verbot. Burkini für Kinder gehört ganz klar verboten. Ich krieg nen dicken Hals
    wenn ich sehe wie diese sprechende Tischdecke Ihre Kinder in die Isolation treiben würde.

  20. Rabbi Jussuf sagt:

    Olive
    das ist zwar ein Mann, aber das lässt sich leicht abwandeln.
    http://www.alter-cherusker.de/reiseberichte/2002_tunesien/images_tune/300_tuarekreiter.jpg

  21. Rabbi Jussuf sagt:

    Für die Reiterinnen:
    Anstatt mit Burka mag ich es doch lieber so:
    http://www.bilder-space.de/bilder/78c7ad-1274120484.jpg

  22. Olive sagt:

    @Rabbi Jussuf:
    17.05.2010 um 20:19

    Eben!

  23. Olive sagt:

    @Moria:
    17.05.2010 um 17:00

    Tatsächlich gibt es modische Pferdedecken mit diversen Fütterungen
    und irgendwie könnte man das wohl bewerkstelligen, die Burka zu integrieren

    http://www.hauptner.ch/index.php?nav=4,79,117&site=view

    wohler wäre mir trotzdem noch so wie die Männer und Frauen draufsitzen
    http://www.pferdiale.de/autor-beran.php

  24. zoe sagt:

    rabbi

    was hat ein cherusber mit einem tuareg! in tunesien! zu tun. seltsame sache

  25. Rabbi Jussuf sagt:

    zoe
    Ich weiss auch nicht, habe nur das Foto wegen der Gesichtsverhüllung genommen.

    Die zwei Señoritas im Damensattel hingegen sind echt. (Romería= Pilgerzug zur Madonna Blanca Paloma in Rocío an Pfingsten in Andakusien)
    Das kann ich bezeugen.
    🙂

  26. Moria sagt:

    Rabbi
    zu Bild 1 > Cherusker, aber Du hast sicher auch schon davon gehoert, dass man(n) sich gegen die Hitze und Sonneneinstrahlung schuetzen muss.
    Ob das Beispiel sehr gut ist?
    zu Bild 2) “Das kann ich bezeugen.” Wuerde uns schon noch wunder nehmen in wie fern………, hast Du Pferde selbst gesattelt?

    Olive
    ich hoffe nicht, dass es Dir und Deinem Pferd ob meinem Vorschlag die Sprache verschlagen hat. Ist es ein Araber oder doch ein Frei_berger?

  27. Rabbi Jussuf sagt:

    Jaja, das würde Moria natürlich schrecklich WUNDER nehmen, was der Rabbi an einem atavistischen katholischen Pilgerzug mit den zwei Madonnas zu tun hat.

  28. zoe sagt:

    lieber rabbi das erstaunt mich nun wieder gar nicht…

  29. Moria sagt:

    Rabbi
    Nichts von WUNDER nehmen – ganz bestimmt diente es ausschliesslich dazu, Dein Spanisch zu perfektionieren – qué más podría ser?

    Zoe
    was erstaunt Dich nicht….., dass der Rabbi die spanische Sprache liebt und uebt…..?

  30. 20hW3982gt sagt:

    Rabbi Jussuf: “Anstatt mit Burka mag ich es doch lieber so: http://www.bilder-space.de/bilder/78c7ad-1274120484.jpg

    Ja, toll.

    Wenn so “atavistische katholische Pilgerzüge” aussehen, dann geh ich auch mal pilgern. Ich dachte bei Ihren Worten eher an den Glöckner von Notre Dame, der nach Lourdes zieht.

  31. Rabbi Jussuf sagt:

    20hW3982gt
    Ich schwör’s, bei allem was heilig ist, die zwei Señoritas sind Pilgerinnen.

    In Andalusien ist eben alles etwas anders.

  32. 20hW3982gt sagt:

    Qué guapas! Olvidamos los romanos, vamos a Andalucia ahora!

    😉

  33. Rabbi Jussuf sagt:

    20hW3982gt
    Los peregrinos ahi se llaman romeros. (Peregrinos hacia Roma)

    No se puede evitar Roma.
    😉

  34. 20hW3982gt sagt:

    Es por esto que dicen que todas las calles llevan a Roma.

    🙁

  35. Rabbi Jussuf sagt:

    Moria
    Nada más!
    Caiga vergüenza sobre el que piense mal!

  36. zoe sagt:

    moira

    ja genau 🙂

  37. Olive sagt:

    @Moria

    tatsächlich, eines ist ein Freiberger, das andere ein Andalusier.
    Wir alle lieben Luft um die Nase.

  38. Olive sagt:

    Als ein Frei_berger und ein südliches Temperament.

  39. zoe sagt:

    olive

    ein andalusier? hmm, edel! kurzer mittelkräftiger kopf, relativ breiter hals, och ich liebe diese viecher! und die frisuren!!
    sie sind elegant.
    da sind die “einsiedler” ein ganz anderer anblick.

  40. Olive sagt:

    @Zoe

    bis auf die Frisur stimmts. Meiner liebt es, draussen zu sein und sich hundert Mal am Tag zu wälzen, und ich investiere nicht viel Zeit auf die Mähnenpflege, wie diese gewisse HengsthalterInnen tun.
    Aber dafür ist er happy.

  41. Moria sagt:

    Olive
    Habe gestern die Bilder ganz uebersehen – ist ja unwahrscheinlich, wie der Pferdesport auch der Mode unterworfen ist. Damit liesse sich tatsaechlich vieles machen.
    Aber ich nehme nicht an, dass Du Deine Kerle fuer’s Dressurreiten verbiegst?
    Stelle ich mir Deine beneidenswerten Freiberger und Andalusier bei Frei_geistern, meist in einem Frei_gehege, sich frei waelzend und bewegend vor?! Dieses Privileg haben leider viel zu wenige…..

    Zoe
    Wie waer’s mit Deinen naechsten Ferien in ‚hot’ Andalusia…..? Kannst Dich ja um eine Sprachschuladresse plus attraktivem Lehrpersonal beim Rabbi erkundigen!

  42. Rabbi Jussuf sagt:

    Olive
    habe doch auch glatt deinen Link zu den Pferdeburkas übersehen!

  43. zoe sagt:

    olive

    einfach so, weils spass macht aus “die neue enzyklopädie” pferde, von elwyn hartley edwards

    Merkmale

    Der Andalusier wird selten grösser als 1,57 m, aber er ist ein Pferd mir enormer Ausstrahlung und erhabenen, eindrucksvollen Gängen. Das Profil ist konvex, und die Augen sind mandelförmig. Durch das natürliche Gleichgewicht, die ziemlich abfallende Kruppe und den hohen Grad der möglichen Hankenbiegung geht das Pferd von Natur aus versammelt. Der Körperbau prädestiniert die Rasse nicht fürs Gallopieren, aber die Gänge sind ausgesprochen weich und geschmeidig. Obwohl sie sehr viel Mu t und Temperament besitzen, sind die Pferde gleichbleibend fromm und gelehrig. Sie werden immer noch im Stierkampf eingesetzt und eignen sich besonders für die Hohe Schule, obwohl die hohe, runde Aktion im modernen Dressursport nicht sehr erwünscht sind.

    Ursprünge

    Der Einsiedler

    Der alte Schlag der Einsiedlers entstand im 10. Jahrhundert. Die Rasse basiert auf den bodenständigen Pferden, und mit der Zucht wurde im Benediktinerkloster von Einsiedeln im Osten von Luzern begonnen. Wie das Schweizer Warmblutpferd wird er heute auf dem Staatsgestüt in Avenches gezüchtet, wo auch der Freiberger gezüchtet wird. Der Freiberger oder Franches-Montagnes ist ein Gebirgspferd aus dem Jura an der fanzösischen Grenze. Er hat die Merkmale der Gebirgspferdes behalten, das als Arbeitspferd auf den höher gelegenen, kleinen Berghöfen eingesetzt wurde.

  44. zoe sagt:

    moira

    da bevorzuge ich avenches und schaue mir mal das gestüt an solange es noch besteht

  45. Rabbi Jussuf sagt:

    zoe
    olive
    Wenn es interessiert kann ich den Kontakt herstellen:
    http://www.trakehner.net/trakehner/de/index.html
    Das ist ein guter Freund von mir mit seiner Trakehnerzucht.
    Bin nächstens ein paar Tage dort.
    Hat übrigens ganz in der Nähe ein französisches Nationalgestüt (Cluny)

  46. Moria sagt:

    Zoe
    versteh ich – mach das, aber schau Dir ebenso die Zureiter, Bereiter und alle um’s Stroh herum auch noch an….., wer weiss!

  47. Rabbi Jussuf sagt:

    Und damit wir auch wieder beim Thema sind:
    In Cluny stand die grösste Kirche der Welt
    und Taizé ist auch gleich um die Ecke.

  48. Moria sagt:

    Rabbi Jussuf
    Bitte etwas genauer, was ueberlicherweise Dein Markenzeichen ist.
    Was heisst ‘groesste’ Kirche, von der Grundflaeche, Hoehe, Hohlraeume (!), Tuerme, Umfang oder was sonst noch her? Oder wo man am meisten Menschen nebeneinander, hintereinander oder uebereinander schichten kann? Oder gar wo der ‘groesste’ Quatsch erzaehlt wird?

  49. Rabbi Jussuf sagt:

    Moria
    Ich muss mich ganz leicht korrigieren.
    In Cluny stand die weltgrösste Kirche – bis der Petersdom gebaut wurde. Der ist im Grundriss, glaube ich, etwa 1m grösser. (Und das nur damit er grösser als Cluny wurde.)
    Cluny steht für alles, was uns die katholische Kirche so sympathisch macht: Kreuzzüge, Reconquista, Gigantomanismus und extremster Machthunger.
    Um einen Eindruck zu bekommen, wie gross die Kirche war, von der ausser Ruinen nur noch ein kleiner Teil steht, schau Dir daws erste Bildchen auf Wiki an. Da steht man mitten in der ehemaligen Kirche drin. Heute steht das halbe Dorf innerhalb der Kirche.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Cluny