Logo

Beliebter als die Katholiken

Hugo Stamm am Samstag den 13. Juni 2015
Worshippers sing a song during service at the Evangelical Reformed church in Thalwil in the canton of Zurich, Switzerland, pictured on October 18, 2009. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella) Gottesdienstbesucher singen am 18. Oktober 2009 in der evangelisch-reformierten Kirche in Thalwil im Kanton Zuerich ein Lied. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Gottesdienstbesucher in der evangelisch-reformierten Kirche Thalwil. Foto: Alessandro Della Bella, Keystone

Noch ist für die Landeskirchen nicht alles verloren. Zu diesem Schluss kommt eine breit angelegte Studie von Urs Winter. Der Psychologe und Theologe, der als Projektleiter am Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen tätig ist, warnt aber: Wenn die Vertreter der katholischen und reformierten Kirchen den Abwärtstrend weiterhin als unlösbares gesellschaftliches Phänomen hinnehmen würden, sei der Niedergang kaum mehr aufzuhalten. Deshalb müssten sie besser auf ihre Reputation und die Bedürfnisse der Bevölkerung achten.

Winter hat drei Gruppen befragt: 90 Theologiestudenten, rund 950 Politiker aus mehreren Kantonsparlamenten und 360 Studenten der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Die Befragten sind sich weitgehend einig, dass die Kirchen eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllen. Viele gaben aber an, die Kirchen seien vor allem für andere wichtig.

Welche Kirche geniesst laut Studie den besseren Ruf? Die protestantische schlägt die katholische um Längen. Als Grund für das eindeutige Ranking nannten die Befragten die Skandale und negativen Schlagzeilen, die die katholische Kirche in den letzten Jahren lieferte. Genannt wurden die pädophilen Übergriffe der Geistlichen, die überkommene Sexualmoral, die fehlende Gleichstellung von Mann und Frau, der Ausschluss von Frauen vom Priesteramt und das Zölibat, die dem Ruf der katholischen Kirche geschadet hätten. Doch nicht genug: Die Befragten taxierten sie als rückständig, autoritär und verstaubt.

Die Reputation der reformierten Kirche schätzen die Befragten dagegen wesentlich höher ein. Erstaunlich ist deshalb, dass sie trotzdem unter einem ähnlich hohen Mitgliederschwund leidet wie die katholische Kirche.

Die Gründe liegen auf der Hand: Gerade weil die reformierte Kirche so tolerant ist und den Gläubigen einen vergleichsweise grossen geistigen Freiraum lässt, ist die Bindung weniger gross und die Schwelle zum Austritt niedriger. Es fehlt ihr das Profil, und sie wird in den Medien selten thematisiert.

Überraschend ist das Rezept, das Winter den Kirchen vorschlägt, um den Mitgliederschwund zu bremsen. Der Theologe empfiehlt ihnen Marketingstrategien, wie sie in Wirtschaftsseminaren gelehrt werden. Sie sollen ihr Angebot wie ein Konsumprodukt feilbieten, denn die Konkurrenz sei auf dem offenen Religionsmarkt gross. Damit begeht Winter schon fast einen Tabubruch, denn viele Theologen und Geistliche wollen ihren Glauben nicht zu Markte tragen. Dafür ist er ihnen zu heilig.

Für Winter ist das Personal an der Front primär für die Vermarktung entscheidend. Pfarrer, die motiviert und kompetent seien, prägten das Bild der Kirche. Glaubwürdige Vertreter seien das beste Mittel gegen Kirchenaustritte.

Ein solches Marketing ist aber für die konservativen katholischen Geistlichen des Teufels. Sie pfeifen darauf, Volkskirche zu sein. Für die Bischöfe Haas und Huonder beispielsweise ist die Umsetzung der reinen Lehre wichtiger als die Seelsorge oder die Verhinderung der Austritte. Das gilt auch für viele Würdenträger in der Kurie, die sich lieber auf die strenggläubige Klientel ausrichten. Die Erkenntnisse von Urs Winter werden in der reformierten Kirche Widerhall finden, aber kaum in der katholischen Kirche. Ob aber Marketingrezepte reichen, um Strukturprobleme und das Desinteresse breiter Bevölkerungskreise an religiösen Fragen zu lösen, ist zu bezweifeln.

« Zur Übersicht

398 Kommentare zu “Beliebter als die Katholiken”

  1. olive sagt:

    @schöne Leserbriefe

    24. Juni 2015 um 06:56

    versucheichheute einbesserer Mensch zu sein…LIEBE meine Regierung, meinen Garten, die Hunde, die (Blog-) Mitmenschen, die Flüchlinge, die Götter….:- )

    Und, wie verlief der Tag der Liebe?

  2. . sagt:

    sehr wach…
    der in-/direkten (Selbst) Ausbeutung ” mit Fassung” (siehe auch Bos -oder Bös-Bach? bei idea…) zu begegnen
    ansonsten wars dann das wohl….(bleibe mit Fahrrad im Land :- ) )
    das neue Hilfspaket kommt auch nach dem Bankrott….
    es ist recht spannend, anzussehen, wie sich die verhalten im Land wo die Zitronen blühen und die im Land wo die Milliadäre bunkern….und was sie dazu beizutragen hätten, gell Klara B.? (Und wie darf man mit Raushalten ein Europa fordern? )

    Sind wir nicht alle ….SONDER?Fälle?

  3. untertänigst sagt:

    ob man diese *Show*-Einlagen so alle noch lange verkraftet? ….Schlag auf Schlag…eine Kanzlerin im Glück? Obama für Milliönchen…Die Queen…die Heldenreise und Odyssee des Drehbuchschreibers? (selten mal ein gescheiterter Held im Kino)
    Ich jedenfalls ERTRAG es nicht mehr….(tadema) . Für eine Majestät sind 15.000 pro Übernachtung – als gleicher Mensch – doch eigentlich noch zu wenig?

  4. sønder... sagt:

    als selber Flüchtlingskind darf ich den Vergleich der Schönredner des Schuldenschnitts 1953 mit Marshallplan und des momentanen ( auf Betrug und Verprassen basierend und fehlende Einsicht) als hinkend bezeichnen. (es ging um andere Summen unter ganz anderen Bedingungen…)

  5. ein Fahrrad frißt kein Heu sagt:

    🙂
    und bleib ich mir nicht treu?
    trenn Dinkel von der Spreu
    der nächste Trick sind Flatterpreise
    verhageln jetzt schon jede Reise
    wenn abends die Banananen
    zum Dumpingpreis bevor sie auf dem Müll verkamen
    nochmals die Menge (Massen) aufs Glatteis führen
    nein, “Liebe” im Kapitalismus findet bei mir keine offenen Türen

  6. Rolf Müller sagt:

    Heute morgen lese ich im Tagesanzeiger auf der “Kehrseite”, dass die Schotten ihren finanziellen Tribut an die Monarchie mit der Queen an der Spitze streichen wollen.
    Was sagen wir dazu?
    Da sehen wir wieder mal, wie geizig diese Schotten sind!

  7. Reimer sagt:

    hab seit fünf Jahren nichts zu tun
    kenn gut das unfreiwillige vor-ewigliche Ruhn
    Töchterchen aus den Kliniken bericht’
    voll die alten Männer mit ihren Sücht’
    ein Schnäppchenvolk rastlos im verordneten Gejage
    leistet sich die Verursacher, die kostenlos residieren bis ans Ende ihrer Tage

    ich hätt so gern ein Staatsbankett, ein Staatsbankett, ein Staatsbankett
    da sind die Menschlein gar so nett, garsonett
    ergattert’ ich mir ein Hühnerbein, ein Hühnerbein, ein Hühnerbein
    fiel mir der nächste Vers zu reimen ein, zum Reimen ein?

  8. .. sagt:

    sagt dann Leimer: Reimer’s Verse sind für den Eimer
    nie mehr auf den Leim gegangen
    Medien um die Leser bangen
    eine Menschheit aus den Angeln
    nur die Schleimer sich noch hangeln

  9. Hörtipp sagt:

    h ttp://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html

    wer erbt das Haus in der Toscana?
    im Land, wo die Oliven grün’n

  10. Hörtipp sagt:

    Link-Korrektur
    h ttp://www.deutschlandfunk.de/marktplatz.771.de.html

  11. @ Olive sagt:

    Guten Morgen, Olive…cc….

    ich versuche mich unabhängiger zu machen, sofern das überhaupt noch geht…”neutraler”…sich keinen Blöcken und alten Schlachten auszuliefern….im speziellen Fall heißt das evtl. auch, die Dominanz grün-rot-linker Archetypen aus-zu-loten;
    deshalb in “Kehrseiten” zu recherchieren…und eben vieles von “beiden Seiten” auszuboten!
    Vielleicht sind Sie ja inzwischen an der Titelseite der Zeit von gestern vorbei gelaufen ? (oder haben diese sogar gekauft? …ich lese oft in der Bücherei…konnte mir Zeitungen aber noch als Studentin leisten :- ) naja…später als “Hausfrau” schon auch…aber eben nicht getrennt im Alter, als Rentnerin schon gar nicht….da kämen schon weit mehr als monatlich 200(DM) zusammen für Spiegel, Focus, Süddeutsche, Stern, FAZ, Zeit…………Emma….für Architektur, Geo, Foto, Garten, Frauen, Lifestyle…., lol, und dann noch die Tankfüllung für das Ehrenamt? )
    Jüngst ärgert mich die “Kritiker-Polemik” von Panorama gegen Bosbach …das ist nun wirklich u n t e r s t e Schublade von einem wohl ernsthaft abgestiegenen Redaktionsteam einer linken Überinstanz, das sich total opprtunistisch verhält und ansonsten gern den Queersteller (oder sich selbst) herauslobt..
    – natürlich interessiert auch, wer die Schreiber bei der JF sind…(nicht nur bei taz) . Alle anderen, ausser mir, WISSEN es natürlich! :- )
    wer bei google den Artikel (ZEIT: Mit Lügen gegen die Kritiker der “Lügenpresse”) sucht, findet mm….oder den Watchblog , zB. “Noch Zweifel gehabt? NDR-Medienmagazin ZAPP beweist den Vorsatz staatlicher Propaganda” oder den —>Störungsmelder, Zeit der schon älteren Debatte (cc Anzeige)
    “Die Süddeutsche Zeitung, die Junge Freiheit und die lästige Kritik” einschl. der Leserbriefe…
    Soll mir das genügen, wenn da steht…’die JF ist das Flaggschiff extrem rehter Publizistik’…?

    Man muß das alles schon zusammen tragen, um zu einem vollständigeren Bild (Bild…= schon wieder schlimmes Wort – wie anrüchig) zu kommen! auch um diesen Beitrag einzuordnen…(und alles im Kontext eines “katholischen Fundamentalismus”?) “Eine Islamisierung findet nicht statt” h ttps://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/eine-islamisierung-findet-nicht-statt/

    tscheee…manchmal lese ich halt Ko_ _-Verlag, und meistens nicht:-)

  12. @ Olive sagt:

    was aus der Hirnwäsche geworden ist/wird?
    z.B. Verlust der Kindheit, Trend zu Lernmaschinen, Konkurrierenden,
    “politisch Korrekten”/Neoliberalen, jedoch ohne Empathie :- (

    da lob auch ich mir den alten “Kinder-Garten”! Beitrag über Fröbel Wachstum statt Verwahrung
    h ttp://www.mdr.de/lexi-tv/froebel130.html

    Verwahrung = das Postulat der Linken

  13. olive sagt:

    @ b
    26. Juni 2015 um 07:09

    Ebenfalls einen guten Morgen!

    “deshalb in “Kehrseiten” zu recherchieren…und eben vieles von “beiden Seiten” auszuboten!”

    Ist manchmal gar nicht so einfach. Deshalb noch einmal Mohr

    Da scheint es doch einen unsichtbaren Wächterrat zu geben, der über die Diskursregeln herrscht: eine eigentümliche Übereinkunft über die Grenzen des Zulässigen und Sagbaren.
    .
    Der alte linke Satz, dass es schon revolutionär sei zu sagen, was ist, wird nun zur rechtspopulistischen Provokation..

    Dabei ist die Wirklichkeit selbst jener Feind, der von den Rekursraumpflegern mit ihrem flauschigen Redeschaumteppich gebannt werden soll.

    Reinhard Mohr

    das ist es , was ich manchmal spüre, es soll so sein, wie man findet, es sei richtig, aber die Realität hält sich nicht daran.

    Lügenpresse ist natürlich ein starkes Wort und auch hierzulande wehren sich z.B. TV-Journalisten dagegen, viele bestimmt zu recht.

    Was ich konstatiere, ist ein Vorgang, den ich schon oft beobachtet habe: jemand schreibt etwas , was als nicht pc betrachtet wird und dann wird sich in den Medien entrüstet, hochmoralisch.

    Einige Zeit später, wenn der Inhalt sich einfach nicht leugnen lässt, liest man das Gleiche, wenn auch in harmonisch abgeschwächter Form, ohne dass sich noch jemand aufregt.

    Zum Artikel in der jungen Freiheit:

    Necla Kelek schreibt in aller Selbstverständlichkeit, dass in Europa eine Islamisierung stattfindet,
    Seyran Ateş beschreibt, wie Deutsche diskriminiert werden von Muslimen ( Differenzierung: nicht alle Muslime diskriminieren Deutsche ) .

    Wer so etwas andenkt und ausspricht, leidet halt unter Islamophobie, der aktuellsten aller Diagnosen, inklusive Halluzinationen.

    Interessante Doku über die Arbeit von Betül Durmaz

    http://www.youtube.com/watch?v=h96thgHsmM4

    zweiter Teil gleich daneben.

  14. @ Olive sagt:

    cc ein besesrer Mensch werden
    zumindest in einem virtuellen Blog ein zu hoher Anspruch
    man findet sich ja in einem Rudel von “nationalen” Pyranjas (schreibe nach Schnauze,wie andere Esoterik mit th) , die einem nicht DAS SCHWARZE UNTER DEN FINGERNÄGELN GÖNNEN!
    Ja, so erlebt man das hier. Egal, was man thematisiert. Ja, so erlebt frau das hier, egal, was Frau thematisiert!
    *Links* (von x bis y :- ) ) behält sich seinen Besitzwahrerwohlstand und polemisert fleißig pc (= politisch korrekt, und wie ich diesen
    Begriff ha _ _ e!) und BESIEDELT (besudelt?) weiter und keinesfalls geläutert die Welt in Großmannsmanier….
    WER hat die BESSERE! Bildung? (KB) und so weiter….ich wage, den Unterschied …. zu betrachten….(schon weil ich ihn mitbringe…aus einem potenziert gestressten anderen “Sozial-System”

  15. Alle Farben sagt:

    (at RM , anderer Blog)
    um beim Maler zu bleiben

    der Lieblingssong jener zeitgeistpropagandistischen Sendeanstalt scheint z.Zt. das Remake Supergirl (youtube) von Anna N. zu sein….
    so wird halt untergemischt. Stört mich in dem Fall nicht weiter.
    In meinem Garten wollte ich neben grün nur bestimmte Farben zulassen. Viel weiß, Silber, Blau, Schwarz (Tuplen, Stockrosen, Petunien…) Rosa…
    Und was ist??? Gelb, Orange, Rot, Dunkelrot, Violett…Bunter gehts nicht. Sogar Braun. Aber: Harmonieren tuts nicht. In Gruppen “verstünden” sie sich besser! Das sind die elementarsten “ästhetischen” “Gesetze”….( auch in den unterschiedlichsten “Fakultäten”…wie Fruchtfolge in der Landwirtschaft usw. oder was Lavendel in den Rosen soll….)

    = halt meine “Binsenweisheit”…

    darüber hinaus meine ich, dass nicht jeder Mensch automatisch und rigoros nur zu seinem Vorteil wirtschaftet! Siehe Moral-Experiment, die Maus für zehn Euro zu töten.

  16. Rolf Müller sagt:

    @ Alle Farben
    In unserem Garten wächst eine Esche.
    Der Nachbar findet, eine Esche gehöre in den Wald, nicht in einen Garten.
    Ich sagte zu ihm, die Esche störe mich aber nicht.
    Und wenn, dann könnte ich sie später absägen.
    Aber wahrscheinlich gehe sie sowieso bald ein wegen einem Pilz, der alle Eschen befällt.
    Der Nachbar findet auch, der Schilf biege sich allzu stark auf sein Grundstück rüber.
    Ich solle ihn doch mal zurück schneiden.
    “Ich seh’s mir mal an.” antwortete ich diplomatisch und korrigierte ihn: “Das ist Bambus.”
    Früher hat er mich mal mit besorgter Miene gefragt:
    “Was tun Sie, um den Schachtelhalm zu bekämpfen?”
    Ich sagte: “Nichts.”…

  17. Uninformierter sagt:

    @Rolf Müller
    Zu Ihrer Mitteilung vom 23.6. um 21.58
    (Im Unterschied zu Ihnen will ich kein Hochfrequenzblogger sein, war für ein paar Tage in einem gemeinnnützigen Arbeitseinsatz, ohne jegliche elektronische Verbindung).
    Es geht um den von Ihnen unseren schweizerischen Banken unterstellten Kapitalverkehr (Darlehen/Schulden) mit Drittweltländern. Ich bot Ihnen CHF 265, wenn Sie diese Behauptung belegen können. Sie wollen offenbar auf dieses Geld verzichten. Ihre Verzichtserklärung lautet: “Attacke fehlgeschlagen” . Wieder einmal stellen wir fest, wie schlecht unsere Primarschulbildung ist. Sie können eine Offerte nicht von einer Attacke unterscheiden, offenbar sind diese beiden Wörter für Sie identisch. Kennen Sie die Schweizerische Nationalbank oder leben Sie weitab der Schweizerischen Eidgenossenschaft? sie ws
    SIewueeuiSei

  18. Grau? sagt:

    alle Farben zusammen gerührt ergibt GRAU.
    Mir geht es um das “richtige” Verhältnis, sei es auch der “spießige” Mittelweg..(Goldener Schnitt usw.) Gleich und gleich oder Reiz des “anderen”? Auf Dauer zeigt sich eben, dass man sich besser verträgt, VERSTEHT -logo-, wenn man gleiche “Herkünfte”, Interessen usw. hat…(die Spannungen, die Miß-Verständnisse raus genommen) . Natürlich ist es ebenso fatal, “inzestuös” nur “Reinkultur” zu betreiben. Wie gesagt: eine GESUNDE Mischung. Meinen Garten kann ich auch nicht nach Gesichtspunkten eines von mir sehr und überaus verehrten Dieter Wieland (grün kaputt) betreiben…Wie der es
    mit ” eingeflogenem”Ambrosia hielte, weiß ich nicht. …Bambus gehörte nach dessen Kriterien überhaupt nicht hierher…ob als Staude oder mit Rhizomen

    Ich sehe aber: mit der “Solidarität” einer EU (*Dublin*) z.B. ist es nicht weit her 🙁 Da sind z w a n g s l ä u f i g wenige
    s e h r solidarisch!

    Ich habe wohl weitgehend gelernt (oder schon immer) mich zu beschränken. Als Sehmensch schlendere ich gern durch die (originellen) Auslagen des größten Freiluftmarktes Europas :- ) – ohne Superlattive zu brauchen. Aber deshalb muß ich mir die Köstlichkeiten der Vielfalt überhaupt nicht selber leisten! Empfinde das “Gewohnte” schon als Luxus. (durchaus dankbar) Und ich komme eben aus Vernunft? zu ein paar überhaupt nicht beliebten Prinzipien (wie “Regionalität”)

  19. Grau? sagt:

    cc EU
    wollte noch sagen, das was momentan alsVerbesserung, als Ersatz oder Bürokratieabbau deklariert wird, ist oft ohne jegliche Funktion und gar Gültigkeit…einfach nur NIX und nennt sich z.B. pacs…(die Ehe light) WAS SOLL DAS? Wem ist damit gedient????

  20. Rolf Müller sagt:

    @ Uninformierter
    Ich kenne doch die genauen Geschäftszahlen dieser Banken nicht!
    Aus Erfahrung weiss ich nur, dass man diesen “seriösen Herren” nichts glauben kann.
    Wenn sie etwas sagen, sagen sie es berechnend, weil sie im Affenhaus der Börse keine Hysterie provozieren wollen.
    Darum sind ihre Aussagen geschönt bis gelogen, wie Hochglanz-Werbung.
    Kurz nachdem sie uns versichert hatten “alles läuft super”, folgte der Beinahe-crash des Globalen Finanz-Systems.
    Kurz nachdem sie gesagt hatten “der Frankenkurs wird mit aller Konsequenz gehalten” wurde der Wechselkurs frei gegeben.
    Und was haben sie uns denn sonst noch alles erzählt?
    “Die Schweizer Banken sind sauber und nehmen kein Fluchtgeld an”…
    “Wir müssen unseren Bankern weiterhin hohe Boni bezahlen, sonst wandern die Fähigsten zu ausländischen Banken ab!”…
    Diese “Fähigsten” hatten gerade so viel Geld in den Sand gesetzt, dass ihre Bank mit 60 Milliarden vom Bankrott gerettet werden musste…
    Wie heisst es doch so schön?
    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.
    Ich könnte noch eine neue Redensart speziell für die Banken erfinden:
    Wer ständig lügt, dem glaubt man nie mehr!

  21. Rolf Müller sagt:

    @ Grau?
    Ja das ist (zum Teil) schon so, wie sie das sagen.
    Aber ob der Bambus hierher gehört, oder nicht, interessiert den Bambus überhaupt nicht.
    Einmal eingesetzt wächst und gedeiht er prächtig!
    Und ich liebe das Geräusch, wenn der Wind diesen Bambus hin- und her wiegt.
    Das erinnert mich dann an die Ferien in Italien.
    Was soll überhaupt das Theater um die “Neophyten”?
    Wirklich schlimm für die Vegetation sind doch wenn schon all die Parkplätze, Strassen und Ueberbauungen!
    Da wächst nämlich gar nichts mehr!
    Aber hinter dem Theater mit den “invasiven Pflanzen” steckt die Ideologie der Fremdenfeindlichkeit!
    Alle unsere Kulturpflanzen waren ursprünglich nicht einheimisch!
    Wollen wir die denn heute auch alle ausreissen und vernichten?
    Unsere Urahnen, die Hominiden, kommen aus Afrika.
    Einige von ihnen haben sich auf ihren Völkerwanderungen mit Neanderthalern gepaart, aber es waren nicht viele.
    Und die Vorfahren von uns “Mitteleuropäern” sind vor ca. 5000 Jahren aus Südrussland nach hierher eingewandert.
    Für das gegenseitige Verständnis, für die “freundschaftliche Liebe” sind ähnliche Kultur und ähnliche Charakteren sicher von Vorteil.
    Für die gegenseitige Ergänzung, für die “erotische Liebe” sind verschiedene Kulturen und verschiedene Charakteren von Vorteil!
    Wir müssen abert die freundschaftliche- und die erotische Beziehung nicht gegeneinander ausspielen!
    Wir können ja beides leben!
    Und so können wir sesshaft sein und unsere lokalen Besonderheiten pflegen und trotzdem auf Reisen gehen.
    Wir können mit Mikroskopen den Mikrokosmos erforschen und mit riesigen Teleskopen das Universum erforschen!
    In der Natur findet ein gnadenloser Verdrängungskampf statt, aber ebenso gibt es unglaublich vielfältige Formen von Kooperationen und von Symbiosen!
    Im Spannungsfeld zwischen extremen Gegensätzen bewegen wir uns pendelnd und schwingend, in Wellen, Kreisläufen und Spiralen.
    Und in der Mitte unserer Spiral-Galaxie hockt ein schwarzes Loch…

  22. Uninformierter sagt:

    @Rolf Müller
    Herr Müller! Sie schreiben, wir Nettosteuerzahler hätten die Bank (welche denn?) mit CHF 60 Milliarden vor dem Bankrott mit Steuergeldern (auch Ihren?) gerettet. Wenn Sie dies mir belegen können, kriegen Sie, wie schon zuvor, CHF 265 via ein Sperrkonto bei Hugo Stamm gutgeschrieben. Das sollte doch für Sie ein leicht verdientes Geld sein, oder leben Sie von ererbtem Vermögen? Auf Ihre Bemühungen um Richtigstellung und Auszahlung ist giggerig ein Nettosteuerzahler.

    post scriptum: ein Nettosteuerzahler ist, wer dem Staat mehr gibt als er von ihm kriegt, e.g SBB Fahrkarten, oder Krankenkassenprämien, usw.

  23. Nicht zum Aushalten sagt:

    @Uninformiertes Karlchen

    m Unterschied zu Ihnen will ich kein Hochfrequenzblogger sein, war für ein paar Tage in einem gemeinnnützigen Arbeitseinsatz

    Haben Sie diese peinliche Selbstbeweihräucherung echt nötig? Dumm nur, dass man Ihnen den Altruisten nicht abkauft.

    Ich bot Ihnen CHF 265, wenn Sie diese Behauptung belegen können.

    Dass Typen wie Sie jedermann für käuflich halten, erstaunt nicht weiter. Aber 265.- ist ein lächerliches Angebot für die ausgedehnten Recherchen, zu denen Sie anscheinend selbst nicht fähig sind. Lernen Sie endlich googlen!

    Es geht um den von Ihnen unseren schweizerischen Banken unterstellten Kapitalverkehr (Darlehen/Schulden) mit Drittweltländern. … Kennen Sie die Schweizerische Nationalbank oder leben Sie weitab der Schweizerischen Eidgenossenschaft?

    Weshalb nur bringen Sie die Schweizerische Nationalbank ins Spiel? Wenn es um den Kapitalverkehr mit sogenannten Drittweltländern geht, stehen ganz andere Banken im Zentrum des öffentlichen Interesses.

    Wieder einmal stellen wir fest, wie schlecht unsere Primarschulbildung ist.

    Immerhin ein kleiner Lichtblick diese Selbsterkenntnis bezüglich Ihrer Primarschulbildung. Holen Sie das Versäumte endlich nach!

  24. Grau? sagt:

    RM, kann Ihnen in dem Falle voll zustimmen.

    Noch etwas Radio gaga zum Tagesausklang, für die, die nichts Besseres zu tun haben
    (die tönenede Wochenschau vom 26.6. ) podcast
    h ttp://www.ndr.de/info/Die-toenende-Wochenschau-vom-26-Juni-2015,audio247810.html
    und Chris Böttcher ‘vor der Ehe, nach der Ehe’.
    h ttps://www.youtube.com/watch?v=d7bCY6_pUTs

  25. Rolf Müller sagt:

    @ Grau?
    Freut mich, dass wir uns gefunden haben!

    @ Nicht zum Aushalten
    Gewisse Menschen haben in ihrem Leben zu wenig Aufmerksamkeit und Zuwendung erhalten.
    Dafür rächen sie sich dann an ihrer jeweiligen Umgebung (die ja gar nichts dafür kann!), indem sie auf eine unangenehme Art provozieren um von denen ablehnende Aufmerksamkeit zu erhalten.
    Damit sehen sie sich dann wieder in ihrem Misstrauen gegenüber den Menschen bestätigt, was ihnen die Legitimation erteilt, mit den Belästigungen fort zu fahren…und so weiter…bis in alle Ewigkeit.
    Auch solche Phänomene lassen sich immerhin psychologisch erklären.
    Das verhindert zwar nicht weitere Belästigungs-Versuche von diesen Störefrieden, stimmt uns aber eher mitleidig und traurig, als wütend.
    Und dann ist unser Karl ja harmlos verglichen mit einem IS-Terroristen!
    Ich meine was für eine miese Kindheitund Jugend muss einer gehabt haben, der einem anderen Menschen den Kopf abhackt, oder der sich in einer Moschee mitten in einem Schiitischen Gottesdienst in die Luft sprengt?!
    Oder wer geht an einen Sandstrand, um -anstatt sich zu entspannen, dem wohl tuenden Geräusch der Wellen zu lauschen, im Schatten eines Sonnenschirms zu dösen, mit den Füssen im heissen Sand und zwischendurch ein erfrischendes Bad im grenzenlosen Meer zu nehmen- aus dem mitgebrachten Sonnenschirm ein Sturmgewehr hervor zu ziehen und unter den Badegästen ein grauenhaftes Massaker anzurichten?
    Ansatzweise kann ich’s nachvollziehen.
    Ich habe einmal eine schlimme Zeit erlebt, während der psychische Verwirrungen meine natürlichen Energieflüsse blockierten.
    Die angestauten Kräfte fühlten sich so an, wie wenn ein Tiger in einem engen Käfig eingesperrt wird!
    Der Tiger wächst mit der Zeit zu einem feuer speienden Drachen und der Käfig, der das Monstrum zurück halten soll, muss immer stärker gebaut werden. Ein Teufelskreis!
    Wer in die Nähe der eingesperrten Bestie kommt, erlebt sein blaues Wunder!
    Oeffnet jemand die Tür zum Käfig, entweicht die Bestie.
    Sie wütet und tobt so lange herum, bis ihre angestauten Energien abgebaut sind.
    Und dann verwandelt sie sich nach und nach in eine schnurrende Katze, die schmusen will.
    Auch so ein (wahres) Märchen…

  26. olive sagt:

    @ Rolf Müller
    26. Juni 2015 um 18:58

    Sie vereinfachen da schon etwas mit den Neophyten und der Fremdenfeindlichkeit.
    Käme einer in Ihre Wohnung oder Haus und würde sich alles zu eigen machen , würden Sie dann sagen,” ja mach nur, schliesslich bist du mein geliebter Vorfahre “?

  27. Rolf Müller sagt:

    @ olive
    Es gibt eben nie den “Fünfer und das Weggli”.
    Wenn wir im Düsenjet in der Welt herum düsen, müssen wir uns nicht wundern, wenn winzig kleine Passagiere mit fliegen.
    Wenn wir billigsten “food” von überall her importieren wollen, müssen wir uns nicht wundern, wenn sich irgendwo in den Kisten einige Holzschädlinge, oder Japanische Kirschessig-Fliegen aufhalten…

  28. Pasionaria sagt:

    Noch UNINFORMIERTER geht’s nicht mehr

    “Herr Müller! Sie schreiben, wir Nettosteuerzahler hätten die Bank (welche denn?) mit CHF 60 Milliarden vor dem Bankrott mit Steuergeldern (auch Ihren?) gerettet. Wenn Sie dies mir belegen können, kriegen Sie, wie schon zuvor, CHF 265 via ein Sperrkonto….”

    Sie koennen gleich RM die traurigen, mickrigen Fr. 265.– plus 100.– Ignoranten-Bonus ueberweisen. Habe keine Ahnung, ob Herr Stamm sich als Inkassobureau zur Verfuegung stellen wird. Vielleicht macht er bei Ihnen und diesem drollig-traurigen Vorfall eine Ausnahme…..?!

    Etwa sieben Jahre ist es her, dass Bund und Nationalbank die UBS retten mussten. Mit 60 Milliarden Franken verhinderten sie leider deren Konkurs.
    Wissen Sie zum Beispiel auch nicht, wirklich uninformierter MarTell und standhafter Patriot, wie wenig Schweiz in unseren Banken und Grosskonzernen liegt?

    Ein Schweizer fuehrt zwar die UBS, der aber im Schatten eines Deutschen, U. Koerner, steht. Ein Deutscher praesidiert ihren Verwaltungsrat. Vorallem aber sind es noch etwa 20 Prozent (!!) der Aktien, die heimischen Anlegern gehoeren, Tendenz sinkend!!

    Ich frage mich, ist es Ihr Verdraengungsautomatismus oder gar unbewusst-krampfhafte Verleugnung, dass Sie selbst diesen widersinnigen Akt der Bankenrettung vergessen haben?

    .

    Nicht zum Aushalten > so ist es wahrlich: nicht zum Aushalten!

  29. Solange sagt:

    @Pasionaria

    Der uninformierte Herr Martell hat sich bereits wieder davon geschlichen. Er macht jetzt gleich nebenan die Prinzenrolle. Bei seinem überfüllten Terminplan (neu hinzugekommen sind auch noch intensive Kontakte mit in der Schweiz lebenden Russen) muss man sich allerdings nicht wundern, dass er keine Zeit hat sich über das schweizerisch Bankwesen zu informieren.

  30. Pasionaria sagt:

    Solange
    Natuerlich hast Du das richtig erkannt – aber bei seiner rechthaberischen Schreibweise, wird er nun nicht darum herumkommen, RM die fuer einen Helveter ehrenhafte Wettschuld von Fr. 265.– + 100.– zu bezahlen. Davor wird ihn selbst sein Nickwechsel nicht schuetzen…….

    Aber, ehrlich, hoch ist ihm doch anzurechnen, dass er, wahrscheinlich dank seiner Christlichen Naechstenliebeimmerhin, immerhin den christlichen Russen (!!) das Anderssein zu verzeihen scheint…… – es hat von ihm auch schon anders getoent.

  31. Uninformierter sagt:

    @Pasionaria
    @Rolf Müller
    Zurück von einem freikirchlichen (!) Gotttesdienst fühle ich mich aus christlicher Nächstenliebe verlockt, Ihnen ein Angebot zu machen. Es geht um die 60 Milliarden für die UBS-Rettung. Ich uninformierter habe nur den Abschlussbericht der Schweizerischen Nationalbank in dieser Angelgenheit. Sie haben offenbar bessere, zuverlässiger, kompetentere Informationen, wonach wir Nettosteuerzahler per Saldo die UBS mit CHF 60 Milliarden retteten. Wenn Sie mir diese Informationen (Quellenangabe reicht) zustellen können, bezahle ich Ihnen via Tagesanzeiger CHF 800.
    Dies ist ein Angebot, keine Attacke (Müllers Wahrnehmung) oder Wette ( Ihre Wahrnehmung) Oder sind für Sie die Termini Angebot, Attacke, Wette identisch? Wenn ja, hat das Primarschulwesen versagt?

  32. Rolf Müller sagt:

    @ Uninformierter
    Per Saldo ist es heute vielleicht sogar wieder bei Null.
    Die Banken können immer wieder irgendwo Renditen heraus pressen.
    Die Allgemeinheit kann dann die Kosten bezahlen, wenn Wälder abgeholzt, Böden verseucht, Abfall auf wilden Deponien entsorgt wird und der Profitgierige Raubbau ganze Weltregionen verwüstet und verehlendet!
    Die Bilanzen der Banken interessieren mich überhaupt nicht!
    Mich interessieren wenn schon die “Aktiven” (Haben, oder Soll?)
    Aber wir wollen nicht moralisieren!
    Die Banken braucht es!
    Braucht es Investment-Banken?
    Braucht es Regulierungen? Ich glaube schon.

  33. Uninformierter sagt:

    @Rolf Müller
    Ja, Herr Müller, wieder einmal beweisen Sie, wie schwach unsere Volkschulbildung, auch in Ihrem Falle, ist. Sie geben zu, nichts über Banken und Bilanzen zu verstehen, gleichzeitig sind Sie aber kompetent , über die Banken zu herzufahren, ihnen nicht Haltbares zu unterstellen und einen Zusammenhang zwischen Banken und Wälderabholzung herzustellen. Sie als Hochfrequenzschreiber verfügen über eine Deutungshoheit, von Pasionaria sekundiert, die uns Nettosteuerzahler einfach vor Ehrfurcht erschüttern lässt.

  34. Pasionaria sagt:

    uni(n)formierter

    1.- “Zurück von einem freikirchlichen (!) Gotttesdienst fühle ich mich aus christlicher Nächstenliebe verlockt…..” –
    Der Ausspruch eines typischen selbstbeweihrauchenden Kirchengaengers oder mit anderen Worten: allem kann ich widerstehen ausser der Verlockung…… Dabei was meint die Bibel schon wieder zu > Verlockungen? Das muessen Sie selber wohl besser wissen als ich.

    2.- auch einseitige Wetten – in Ihrem Falle mit materiellem (Kunstueck) Anreiz > Fr. 265.– , unterdessen Fr. 800.– > sind Wetten. Volksschulbidlung, wo bleibst Du?

    3.- Den > Ihr Begriff der Sekundantin haben Sie offensichtlich in Ihrer Volksschulbildung auch nicht mitbekommen. So laecherlich falsch eingesetzt!

    3.- Ich weiss wirklich nicht, warum Sie dieses belegbare 60-Millarden-Rettungspaket von 2008 derart schoenfaerberisch verdraengend und gekuenstelt in Abrede stellen? Ist Ihnen die NZZ liberal (gar rechts….) genug? > h ttp://www.nzz.ch/auch-die-schweiz-stuetzt-das-finanzsystem-1.1114119

    4.- Wieso eigentlich erwaehnen Sie die SNB und die Grossbanken in einem Zug? Dies spricht absolut nicht fuer IHRE Volks-Hochschul-Bildung!
    Waehrend jede/r einigermassen Informierte/r (!) > Volksschul-Gebildete weiss, dass die SNB Stabilitaet und Sicherheit sucht, ist es ein offenes Geheimnis, dass die Grossbanken einzig nach Profit und Rendite aus sind. Vergessen geht dabei oftmals auch die Verantwortung der Politik, u.a. fuer eine staerkere Regulierung der Banken. Dies stets von einer soliden buergerlichen Mehrheit im Parlament gestuetzt.

    Was meinen Sie eigentlich zum zweiten Teil meines gestrigen Postings um 19.36h – u.a.w.g.

    Mit Ihnen zu debattieren wird ja immer lukrativer. Wir muessen nur noch den Zahlungsmodus festlegen. RM – aus humanistischer Naechstenliebe ueberlasse ich Ihnen 4/5 davon!

  35. Uninformierter sagt:

    @Pasionaria
    Noch vor Arbeitsbeginn kurz eine Replik.
    Den zweiten Teil Ihrer Zuschrift (undeutsch poustings) habe ich sehr wohl zur Kenntnis genommen, dazu habe ich nichts zu meinen.
    Nun aber zurück zu Ihrer Feststellung, wir Steuerzahler hätten die UBS mit CHF 60Milliarden gerettet. Zeitungsartikel sind kein Schlussbericht, oder sind diese der SNB Berichterstattung überlegen?
    Ja, Sie gute Frau: Sie zeigen hiermit deutlich auf, was Ihre Feststellungen (inter alia diese 60 Milliarden Leistung an die UBS) sind: heisse Luft……quod erat demonstrandum.

  36. Rolf Müller sagt:

    @ Pasionaria
    Ich glaube, Karl hat noch nicht begriffen, wer hier wen sekundiert.
    Ich schlage vor, dass wir uns sein Prämie teilen, also Halbe-halbe machen.
    Was meinen Sie?

  37. Pasionaria sagt:

    Un-un-un-informierter

    ‘Himmel’ nochmal, sind Sie noch zu retten? Mehr kann ich Ihnen nicht bieten, wenn Sie um jeden Preis verweigern, Ihnen unangenehme Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen, dann bitte gehen Sie sofort in’s Kloster und lesen Sie nur noch in der Bibel.
    Mein letzter Versuch via bestimmt Ihrer Lieblingszeitung, der WW, die fuer Sie ev. glaubwuerdiger ist:

    h ttp://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008-43/artikel-2008-43-ubs-umzingelt-vo.HTML :

    “60 Milliarden Dollar öffentlicher Gelder hat Peter Kurer, UBS-Verwaltungsratspräsident erhalten. Das ist mehr, als die Position Eigenkapital und Rückstellungen der Nationalbank per Ende August 2008 umfasste, doppelt so viel wie der Marktwert des SNB-Goldbestandes!”

    Wenn Sie den Zeitungen nicht mehr glauben, dann gibt es nach Ihnen ja auch das Fluechtlingsproblem, das IS-Problem etc. etc. nicht. Oder picken Sie sich einfach die News aus, die Ihnen in den Kram und Ihr Weltbild resp. Ihre eigene Weltkarrikatur passen?

    Jedenfalls machen Sie sich bitte nun Ihre Gedanken, wie Sie R. Mueller den ausgesetzten Betrag zukommen lassen werden. Vielleicht koennen Sie ihm tatsaechlich via H. Stamm den Scheck uebermitteln. Ich wuerde mich sogar dazu bereit erklaeren, ihn deswegen anzuschreiben.
    Aber diesem grossmauligen Angebot – es sollte ja keine Wette gewesen sein – haben Sie als aufrechter Patriot und Christ ohne wenn und aber nachzukommen! Damit koennen Sie Ihre letzte Ehre retten.

    .

    R. Mueller

    nein, dieser Betrag gehoert, nach meinem humanistischen Dafurhalten, Ihnen ganz alleine. Sie koennen davon ja immer noch etwas spenden.

  38. Uninformierter sagt:

    @Pasionaria
    Ihre schriftlichen Umgangsformen lassen auf eine nicht vorhandene Kinderstube und Primarschulbildung schliessen.

    Ad rem: Mein Angebot an R. Müller wurde von ihm nie beantwortet/aufgenommen. Somit fällt er als Empfänger aus. Sie aber, wollen partout mein Angebot von CHF 800 nicht annehmen. Meinen Sie, neben der NZZ und der von Ihnen offenbar als offiziös gültiges Medium Weltwoche sei dem Schlussbericht zur Causa Schweizerische Nationalbank/UBS unterlegen? Warum verweigern Sie sich der Kenntnisnahme des schon mehrfach erwähnten Schlussberichts der SNB in dieser Angelegenheit? Gerne begleitete Sie in die Bibliothek/Dokumentationsstelle der SNB an der Börsenstrasse in 8001 Zürich. Machen Sie mir Terminvorschläge, es winken CHF 800 für Sie. aber nur für Sie. Müllers heisse Luft verdient nur Hochachtung, keine Bargeldzahlung.

  39. Solange sagt:

    @Pasionaria

    Jesses nei, Karlchen will dich persönlich kennenlernen und bietet auch noch Geld für ein Treffen

    Gerne begleitete Sie in die Bibliothek/Dokumentationsstelle der SNB an der Börsenstrasse in 8001 Zürich. Machen Sie mir Terminvorschläge, es winken CHF 800 für Sie. aber nur für Sie.

  40. Pasionaria sagt:

    Uninformierter
    warum nennen Sie sich eigentlich dermassen selbstkritisch so?

    Aber nun endlich, machen Sie sich und uns bitte nicht weiterhin zum Kasper. Sie bestreiten also, dass der Steuerzahler resp. die oeffentliche Hand die UBS im 2008 NICHT mit einem Rettungspaket von 60 Millarden rettete.

    Jedes Primarschulkind weiss davon, nur Sie wollen es nicht wahrhaben, selbst die verlangten Beweise (Sie fragten nach Quellen) weisen Sie zurueck.
    Ein letzter Akt von mir, fuer mich langsam zu schade fuer die Zeit und Muehe:
    NZZ v. Daniel Hug: “Am 8. Dezember 2008 genehmigte der Nationalrat die UBS-Rettung mit 116 gegen 55 Stimmen.” oder “Mit Dutzenden von Milliarden Franken haben Nationalbank und Bund 2008 die UBS gerettet.”

    Dass es schlussendlich fuer die SNB und den Bund gut herausgekommen ist, war bei dieser hochriskanten Aktion nicht voraussehbar. Nach wie vor betrachtet, war diese Aktion finanziell und demokratisch alleweil unhaltbar.

    So einfach, uninfo…, die Ereignisse rueckwaerts her zu betrachtet, in der Gegenwart zu loben und Tatsachen gar zu negieren.

    Jedenfalls haben Sie die Fr. 800.– zugunsten von R. Mueller, unter den Augen von 389 Bloggern (soviele Postings…..) resp. Zeugen verloren.
    Wie wollen Sie nun mit dem Zaster vorgehen?

    Ihr Vorschlag eines gemeinsamen Besuches der SNB – Bibliothek/Dokumentationsstelle an der Börsenstrasse in 8001 Zúrich, kaeme Sie teuer zu stehen. Da muessten Sie mich einfliegen > ca. 10’000 Km – Luftlinie – selbstverstaendlich Business-Class, damit ich mich in Ruhe, mit Meditation und einigen Beruhigungsglobulis geistig auf Sie, einen ultra patriotischen Christen, einstellen koennte.

    Schade machten Sie mir diesen Vorschlag nicht schon frueher, als ich noch taeglich in den tiefen der SNB weilte, um meine Goldreserven zu zaehlen!

    Also Ihr Zahlungsvorschlag @ RM ist gefragt. Das ist christlich-patriotische Ehrensache.

    .

    Solange

    aha – an diese Sicht seines Vorschlages habe ich gar noch nicht gedacht.

    Hm…. begleitest Du mich? Wir haetten sicher etwas zu lachen.

  41. Pasionaria sagt:

    Uninformierter
    Vor lauter Unverstaendnis habe ich mich noch verschrieben, es sollte selbstverstaendlich heissen:
    “Sie bestreiten also, dass der Steuerzahler resp. die oeffentliche Hand die UBS im 2008 mit einem Rettungspaket von 60 Millarden rettete.”
    Das NICHT bezieht sich auf > nur Sie wollen es NICHTwahrhaben.

  42. Rolf Müller sagt:

    @ Passionara und Uniformierter
    Genau, das ist es! Dass es später gut herausgekommen ist, war damals, als die 60 Milliarden gesprochen wurden, noch völlig ungewiss!
    Der Skandal bestand ja darin, dass sich der Staat genötigt sah, diese 60 Milliarden zu sprechen, wegen der “too big to fail”-Problematik (auf deutsch “Klumpenrisiko”)!
    Bei jedem KMU kräht kein Hahn danach, wenn es Konkurs anmelden musste.
    Da kreisen schon bald die Pleitegeier über der Firma und machen sich später über die “Kadaver-Reste” her.
    Aber bei diesen Grossbanken ist es ganz anders!
    Sie können schon nach Verwesung stinken, müssen aber weiter am Leben erhalten werden, weil sie ja das “Herz der Wirtschaft” seien.
    Aber wie viel “Herz” ist denn bei diesen Institutionen tatsächlich vorhanden?
    Ich ziele mit meinen Vorwürfen nicht auf all die tüchtigen Bank-Angestellten, die jeden Tag Kundenfreundlich einen proffessionellen Job machen! Das sind Leute wie Sie und ich…na sagen wir…Leute wie Sie!
    Ich ziele auf diese raffgierigen Geld-Junkies, die ihren Job eigentlich hassen, die aber innert kürzester Zeit möglichst viel “Kohle” machen wollen. Angeheizt werden diese Spekulanten und Casinokapitalisten von Vergütungssystemen, die skrupellose Spekulation, Abzockerei und Steuerhinterziehung begünstigen. Die in der Grauzone zur Kriminalität agierenden “Spieler” an der Front werden bei ihren Machenschaften und Winkelzügen bis hoch hinauf gedeckt! Der Verwesungsgestank des “Herzens Grossbank” stinkt vom Kopf dieser kriminellen Organisation her, von dort, wo CEO’s und Manager astronomische Gehälter, Bonis und Abgangsentschädigungen kassieren und sich den “Lohn für die Fähigsten” von den Aktionären an den Generalversammlungen absegnen lassen. Die Aktionäre erhalten dann im Gegenzug reichlich Dividenden-Ausschüttungen…
    So schmiert eine Hand die andere in diesem Sumpf aus Korruption und Militärbündlerischer Vetternwirtschaft !
    Und dann haben diese “seriösen” Herren (einige Vorzeigefrauen sind möglicherweise auch noch dabei) erst noch den genialen Trick mit “Too Big To Fail” aus ihrem Zauberkasten gezogen:
    Wärend in der “Blutsauger und Abzocker-Klüngelwirtschaft” die Gutbürgerlichen Kern-Prinzipien von Leistung und Proffessionalität auf den Kopf gestellt und ad abdurdum geführt wurden (was der Bevölkerung und den einfachen Bank-Angestellten immer weniger zu vermitteln ist), ist mit der Grösse und unübersichtlichen Verschachtelung der Grossbanken ein Klumpenrisiko entstanden, das ganze Volkswirtschaften in den Ruin treiben kann! Mit dieser Geschäftsform können die Grossbanken die Staaten erpressen und die Demokratie aushebeln!
    DAS ist der eigentliche Skandal und nicht, dass 60 Milliarden überwiesen wurden (was ja richtig war, wie wir im Nachhinein wissen).
    Und der nächste Skandal ist, dass diese Abzocker-Blutsauger-Kungelei munter weiter geht!
    Hier zeigt sich eine Parallele zu Fukushima:
    Nach dem Super-Gau war weltweit das blanke Entsetzen!
    Was, in Japan ist so etwas passiert? Im Musterland der Technik-Freaks und der eisernen Disziplin?
    Wie ist so was überhaupt möglich?!
    Dann konnte das Schlimmste gerade noch mit Glück abgewendet werden.
    Und jetzt wird weiter gewurstelt.
    Der Schreck ist vergessen, und einige (wie der bleiche, unterbelichtete FDP’ler Wasserfallen) denken bereits wieder über den Bau neuer Atomkraftwerke nach.
    Der Brand in den verstrahlten Ruinen schwelt aber unbeachtet, aber deswegen nicht weniger bedrohlich weiter und viele fragen sich: ” Wo wollen sie hin mit dem all dem verstrahlten Kühlwasser?”
    In dem Moment, in dem wir in unserem hysterischen “Affenhaus der Medienkonsumenten” auf ein anderes Thema fixiert sind (zum Beispiel auf die “Griechische Götterdämmerung”, oder auf eine neue Eskalation in der Ostukraine) werden sie es wohl ins Meer ablassen…

  43. Uninformierter sagt:

    @Pasionaria
    Ihnen zuliebe opfere ich meine Vormittagsarbeitspause. Ja, endlich, gute Frau Pasionaria, ist bei Ihnen “dä Zwänzger abegheit” : ” Dass es schlussendlich………..gut herausgekommen ist,…..” ist Ihr Eingeständnis, dass keine Steuergelder zur Rettung der UBS verbraten wurden. Das Rettungspaket war eine Bürgschaft, die mit Gewinn abgewickelt wurde, siehe Schlussbericht der SNB, aber diesen wollen Sie partout nicht zur Kenntnis nehmen. Ich lege diese causa ad acta, ganz nach dem Motto: getretner Quark wird breit nicht stark.

  44. Rolf Müller sagt:

    @ Uniformierter
    Lieber Karl,
    Sie sind einfach zum schiessen komisch, wie Sie in unserem Blog von Fettnapf zu Fettnapf stolpern.
    Aber machen Sie sich nichts draus!
    Wir sind hier alle (mehr, oder wenige lustige) Komiker…

  45. Pasionaria sagt:

    Uninformierter
    am 30.6. um 9.56h
    sehr, sehr schwach fuer einen strammen Patrioten und sog. Szenenkenner wie Sie es sein wollen! Dabei war noch nicht einmal Vollmond als Milderungsgrund.

    Ihre Reaktion nenne ich Verklaerung im hoechsten Sinne des Wortes.
    Sie schrieben woertlich: “Herr Müller! Sie schreiben, wir Nettosteuerzahler hätten die Bank (welche denn?) mit CHF 60 Milliarden vor dem Bankrott mit Steuergeldern (auch Ihren?) gerettet. Wenn Sie dies mir belegen können, kriegen Sie, wie schon zuvor, CHF 265 via ein Sperrkonto….”

    Sie sprachen keineswegs darauf an, wie es schlussendlich herausgekommen ist. Die Tatsache der RETTUNG der UBS durch Steuergelder ist in keinster Weise zu negieren. Die ganze Rettungsaktion haette durchaus auch schief herauskommen koennen, nichts Einfacheres als sich danach schlau zu stellen.
    Danach erhoehten Sie gar den Betrag auf Fr. 800.– immer noch auf den negierten Rettungsakt bezogen.
    Entweder geben Sie nun zu, dass Sie sich von Anfang an falsch resp. ungenuegend resp. beschoenigend ausgedrueckt haben und lassen RM wenigstens Fr. 265.– zukommen, oder Sie verlieren total Ihr strammes Gesicht in diesem Blog.

    Noch fairer von Ihnen waere – und ich wuerde sogar vor Ihnen den (Martellen)-Hut ziehen, wenn sie RM die Fr. 265.– zahlen wuerden und die Differenz zu Fr. 800.– einer wohltaetigen Organisation zukommen liessen.
    Dafuer haette ich diverse Vorschlage:
    – der GsOA (nicht vor Wut rot anlaufen bi.)
    – Amnesty International
    – Erklaerung von Bern
    – Beatocello
    – Ferien fuer Behinderte
    oder andere, die ich Ihnen gerne auflisten koennte, bis Sie eine nach Ihrem Gusto finden wuerden.

  46. Pasionaria sagt:

    Uninformierter
    Nicht, dass Sie mich aufhaengen koennen, was Sie sicher mit Vorliebe tun wuerden.
    Es sollte heissen:
    “….und die Differenz zu Fr. 800.– einer sinnvollen oder wohltaetigen Organisation zukommen liessen.” und nicht ‘nur’ “wohltaetigen….”
    Bin auf Ihre stramme Antwort gespannt.

  47. Uninformierter sagt:

    @Pasionaria.
    Mein Angebot ging an RM. Er erwiderte nicht, Sie taten dies für ihn. Ich schulde kein Geld and Dritte, wie Sie.
    Nun zu meinem Angebot von CHF 800 bezüglich Steuergeld von Nettosteuerzahlern wie ich (rund CHF 47 k p.a.) zu Gunsten der UBSsdamals vor ein paar Jahren. Ich weiss, dass ich nichts bezahlte, denn ich weiss, wie die UBS -Chose abgewickelt wurde. Aber dies wollen Sie partout nicht wissen. Wieviel haben denn Sie an die Rettung der UBS bezahlt? Wenn Sie dies mir belegen können, lobe ich Ihnen nochmals CHF 800 aus.

    ännge is hzah

  48. Pasionaria sagt:

    uniformierter MarTell,
    eine ganz trauriges Bild geben Sie weiterhin und immer mehr in diesem Blog von sich – zu Ihrem grossen Glueck bleiben Sie hier anonym, wie koennten Sie sich ansonsten Ihren Arbeitsuntertanen, Ihren Gemeindemitgliedern, Ihren Nachbarn und schweizer Stammtischfreunden auch erklaeren?

    Wieviele Dinge sind es eigentlich, die Ihnen > uninformierter MarTell, Fluegel resp. Verklaerung verleihen? Deren drei kennen wir unterdessen: der Patriotismus, die Steuern, die Christliche Naechstenliebe…… – ich zweifle keinen Moment, dass es noch andere in Ihrem bescheidenen Leben gibt.

    Sollten Sie wieder einmal einen ‘Preis’ aussetzen, dann bitte faule schweizer Aepfel oder Birnen.

    Ihr letztes Posting war nur erschreckend muehsam und leer, absolut NICHTS aussagend – bald auf andersen-Niveau. Sehr, sehr schade!

    .

    Rolf Mueller

    Wieso auch machen Sie > uninformiertem Martell sein grossmauliges Blogleben so einfach?
    Auf den Fr. 265.– wuerde ich an Ihrer Stelle bestehen.

    Dass er nicht spenden mag (wahrscheinlich niemals tat…. – ausser ev. dem Opoferstock, den er selbst verwaltet….) das liegt auf der Hand.