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Religiöser Wahn in Jerusalem

Hugo Stamm am Donnerstag den 13. Februar 2014
Ein Gläubiger in Jerusalem. (Keystone/Brennan Linsley)

Ein Gläubiger in Jerusalem. (Keystone/Brennan Linsley)

Religiöse und spirituelle Phänomene gehören zu den stärksten seelischen Kräften, die in uns Menschen schlummern. Werden sie auf unheilvolle Weise geweckt, entfalten sie mitunter destruktive Energien und stürzen Menschen in psychische Grenzzustände. Im Extremfall drohen auch psychische Auffälligkeiten bis hin zu Wahnvorstellungen und Psychosen. Die Psychologie hat denn auch den Begriff ekklesiogene Neurose kreiert.

Doch dies ist in vielen Fällen schon beinahe eine Beschönigung eines verhängnisvollen Syndroms. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Da sind die Massensuizide im Sektenmilieu. Zum Beispiel die Volkstempler von Jim Jones, die sich in einem Wahn umbrachten. Welche psychischen Kräfte am Werk waren, zeigte die Tatsache, dass Mütter ihren Babys Gift in den Mund spritzten, bevor sie selbst das tödliche Gebräu tranken. Die religiösen Überzeugungen waren also stärker als die Mutterliebe. Insgesamt kam es zu einem Massensuizid mit über 900 Toten.

Auch die Sonnentempler in der Schweiz demonstrierten, welche Kräfte religiöse Überzeugungen freisetzen können. Der harte Kern der Sekte brachte zuerst 23 Glaubensgeschwister um, um sich einen Tag später auf Anordnung ihres Gurus Jo Di Mambro selbst umzubringen. Dabei glaubten sie, die bevorstehende Endzeit zu überleben.

Was für eine Dynamik ein fundamentalistischer Glaube entwickeln kann, zeigt auch das Jerusalem-Syndrom. So entwickeln Pilger in der «heiligen Stadt» in ihrer religiösen Verzückung oft solche Suggestivkräfte, dass sie restlos von Sinnen sind. Es beginnt meist mit Wahrnehmungsverschiebungen und endet in psychotischen Schüben. Die Überzeugung, das Leiden von Jesus in der Via Dolorosa authentisch nachzuempfinden, führt zu einer unkontrollierbaren emotionalen Überflutung. Besteht eine psychische Latenz, kann es zur Depersonalisierung und zu psychotischen Reaktionen kommen.

Die «Irren», die in ihrer Überidentifikation mit Jesus glauben, der Sohn Gottes zu sein, verhalten sich auffällig und werden meist in eine psychiatrische Klinik geführt. Spezialist für solche Fälle ist der Psychiater Gregory Katz. Er kennt über 1000 Gläubige, die in Jerusalem psychotisch wurden. Viele konnten mit Medikamenten «ausgenüchtert» werden und nach ein paar Tagen heimreisen. Manche wachten aber nicht mehr aus ihrem Religionstrauma auf.

Religiöse und spirituelle Überzeugungen und Rituale können zweifellos beglückende Gefühle auslösen. Man sollte sich aber auch bewusst sein, dass ein radikaler Glaube eine Dynamik entwickeln kann, der Gläubige in psychische Extremsituationen führt und einen rligiösen Wahn bewirkt. Deshalb sollten sich Gläubige immer mal wieder kritisch mit ihrem Glauben auseinandersetzen, Fragen stellen und die Vernunft einbeziehen. Natürlich ist es ein Rausch, sich von den überwältigenden Gefühlen mitreissen zu lassen. Doch es besteht die Gefahr, dass man nicht mehr rechtzeitig aufwacht.

Gläubige interpretieren diesen Religionsrausch oft falsch. Sie glauben, die starken Gefühle seien Ausdruck ihrer starken religiösen Überzeugung und Gottesnähe. Man kann aber auch argumentieren, die Emotionen würden lediglich von Sturzbächen von Glückshormonen ausgelöst und hätten wenig mit Glauben zu tun.

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636 Kommentare zu “Religiöser Wahn in Jerusalem”

  1. Roland K. Moser sagt:

    @ Andersen
    Die Menschen wollen Demokratie statt EU.

  2. Ueli sagt:

    @Roland K. Moser
    Was labern Sie? Es gab 1914 in Deutschland und auch in Österreich ein Parlament, welches durch freie demokratische Wahlen (auch das Zensuswahlrecht war abgeschafft und die “Sozialistengesetze” der Bismarckzeit gab es auch nicht mehr) gestellt wurde. Nur den Kaiser konnte man nicht “wählen”.

  3. Alienus sagt:

    @R.K.Moser, man wird einfach den Verdacht nicht los, Sie könnten doch ein Soziopath sein!

  4. Carl Dal Pund sagt:

    “Eben! Nirgends Demokratie.”

    @Roland K. Moser (21. Februar 2014 um 11:44):

    Wo nicht nur Zensur praktiziert wird, sondern diese gar zur selektiven Zensur der Opfer von Shitstorms, statt der bibeltheokratischen, sozialistischen und anarchistischen Taeterbanden missbraucht wird, kann auch in der Fastkolonie der EUdSR von Demokratie kaum mehr die Rede sein…..

  5. Roland K. Moser sagt:

    @ Ueli
    21. Februar 2014 um 11:53
    Der Präsident hat die Macht eines Königs und kann einfach so einem Nachbarstaat den Krieg erklären. Für mich ist das keine Demokratie. Man könnte es auch als Demokratie mit massiven Defiziten bezeichnen.

    Wenn sie die USA als Beispiel nehmen: Gäbe es Abstimmunge über die Kriege, welche die USA geführt haben und aktuell führen, würde sicher immer ein Nein resultieren.

  6. Doro Martin sagt:

    Die Deutsche Demokratische Republik war auch eine Demokratie! Die Sowjetunion war auch eine! Die Menschen konnten wählen.

    Verpackung und Inhalt müssen überhaupt nicht übereinstimmen. Die EU-Mitglieder und die EU haben massive Demokratie-Defizite.

  7. Roland K. Moser sagt:

    @ Doro Martin
    21. Februar 2014 um 12:13
    Natürlich!

  8. Doro Martin sagt:

    @ Roland K. Moser
    Syrien ist auch eine Demokratie, die Ukraine sowieso! 🙂

  9. Alfred E. Neumann sagt:

    @Carl dal Pund
    Der Moderator kommuniziert uns durch sein Verhalten seine Psychologie und seine Motive/Triebe.

  10. Roland K. Moser sagt:

    @ Alienus
    21. Februar 2014 um 12:01
    Voll daneben.

  11. Ueli sagt:

    @Carl Dal Pund
    Apropos “Demokratie” und Weltkriege”:
    “Carlyle sagt irgendwo, dass jedes Volk die Regierung hat, die es verdient. Das antworten wir allen denen, die jetzt mit einem Male jammern und wehklagen, als sei etwas ganz Neues, dass die deutsche Politik nicht vom deutschen Volke selber gemacht wird. Ihr Klageweiber, was habt ihr denn bisher getan? Wo wart ihr denn, wenn Volkspolitik gemacht werden sollte? Wo waren eure Gedanken und wohin flossen eure finanziellen Mittel? …
    Ihr verlangt, dass der Kaiser euch nicht von oben herab behandeln soll? Ihr! Erst soll unsere Bildungsschicht etwas tun, ehe sie ein Recht hat, zu räsonnieren. Ihr werft dem Kaiser vor, dass er nicht methodisch politisch arbeitet. Ganz recht. Aber macht ihr es denn anders? Dem impulsiven Regiment entspricht eine Bildungsschicht, die ganz ebenso ist. Dieser Kaiser, über den ihr euch aufregt, ist euer Spiegelbild! … Ihr sagt, er redet zuviel! Gewiss! Aber was tun denn die anderen? … Wir selber sind schuld, dass alles so weit gekommen ist. Wir alle müssen den Staat neu begreifen lernen, den neuen Staat mit seinem Grossbetriebscharakter, und müssen von vorn an lernen, für den neuen Staat ein neues Regiment zu schaffen.”
    Übrigens gilt das auch für die deutsche Sozialdemokratie:
    Ein Jean Jaurès sagt auf dem internationalen Sozialistenkongress 1904 an die Adresse der deutschen Genossen: “Selbst wenn ihr die Mehrheit im Reichstag hättet, wäre euer Land das einzige, wo der Sozialismus nicht Herr wäre.”
    Ein einziges Mal hat die SPD der Versuch einer Verfassungsänderung vorzuschlagen gewagt: als sie nach der zweiten Marokko-Krise den Antrag stellt, den Artikel 11 zu modifizieren, um dem Parlament das Recht zur Genehmigung aller Verträge mit fremden Staaten zu erteilen. Selbst wenn der Antrag, was er natürlich nicht tat, durchgekommen wäre, hätte der Bundesrat – mochte er unter Wilhelm II. auch ein Schattendasein führen – diesen wie jeden anderen Ansatz zu verhindern gewusst. Dass aber das “Persönliche Regiment” des Kaisers dem Staat grossen Schaden zugefügt hätte, ist eine Übertreibung. Verwirrungen im Geschäftsbetrieb hat er durch seine Willkürlichkeit angerichtet, eine ekklatante Verletzung der Reichsverfassung hat er nie begangen. Hauptsächlich besteht sein Persönliches Regiment in der Beamtenernennung, die er allerdings in den seltensten Fällen nach sachlichen Gesichtspunkten vornimmt, sondern meistens nach Sympathie, oder in den Jahren seiner Freundschaft mit Eulenberg nach dessen Vorschlägen. Die Chefs der Kabinette, die Minister, alle Männer in leitenden Stellungen führen aber ebenfalls ein “persönliches Regiment”, handeln nach Gutdünken und häufig genug aus privaten Motiven.

  12. hm sagt:

    Der Tschieses im heute aufgeschalteten Bild hat aber ganz schön viel Katchup vergeudet!
    😉
    Aber immerhin: Es zeigt doch, dass er damit seine innere Distanz zum Geschehen bewahrt.

  13. Achtung, sagt:

    Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Stamm und der TA-Media AG darf hier Roland K. Moser, der selbsternannte Führer einer Einmann-Gruppe mit dem bezeichnenden Namen NSDAP sein Gedankengut verbreiten

    http://www.nsdap.ch/impressumundkontakt.html

    Reklamationen sind zwecklos, die Neuausrichtung des Sektenblogs zum rechten Szeneblog ist beschlossene Sache

  14. hm sagt:

    @Achtung,
    Niemand muss sich die Hanswurstiade eines Langzeitarbeitslosen antun.
    Mehr ist es nicht, was Moser hier (und auf seiner p$age) abgibt.

  15. hm sagt:

    Nein aber auch, ein richtiger Hotdog, dieser Tschieses!
    Und darunter steht als Legende (allen Ernstes:) “Ein Gläubiger in Jerusalem.”
    Bald ist Fasnacht. Geh’ auch (hab’ extra ein Rhinozeroskostüm genäht). Wenn ihr also einem Rhinozeros begegnen solltet am Morgestraich ist nicht auszuschliessen, dass ich mich darunter verberge. Ich bin deswegen aber noch lange kein “Gläubiger in Basel”, gell.

  16. Alienus sagt:

    @R.K.Moser

    Sie sind kein schlechter vorgeschobener Beobachter der verbalen Artillerie. Führe nun entsprechende Korrekturen durch: Sie sind ein Soziopath.

    Fast hätte ich vergessen:

    Vor einigen Tage lief im dt.-franz. TV-Sender ARTE der Film „Wege zum Ruhm / Paths of Glory ) von Stanley Kubrick. Ich will hier nicht den einzigartig guten Inhalt darstellen, sondern ein supergutes demokratisches Ruhmesblatt der ach von Ihnen übersteigert empfunden Demokratie aufschlagen.

    Deshalb hier der entsprechende Auszug von Wikipedia:

    Zensur:

    „In Frankreich sah man in Wege zum Ruhm einen Angriff auf die Ehre der französischen Armee, weshalb der Film dort bis 1975 nicht gezeigt wurde. Der Film war nie offiziell verboten; da man aber mit ähnlich massiven Protesten seitens Militärangehöriger und, auf der Gegenseite, gegen den Algerienkrieg demonstrierender Studenten rechnete wie in Belgien (die mehrfach zu Aufführungsstopps in Brüssel führten), wurde seitens des Verleihs kein Versuch unternommen, ihn der Zensurbehörde vorzulegen. ….

    In der Schweiz verbot als erster der Kanton Genf im Mai 1958 die Aufführung des Films. Weitere Kantone folgten, bis schließlich im Dezember der Schweizer Bundesrat ein Verbot erließ und vom Verleih unter Androhung der Konfiszierung verlangte, alle Kopien außer Landes zu bringen; selbst Journalisten wurde die Sichtung verwehrt. Erst in den 1970er Jahren wurde der Film freigegeben. ….“

    Nachmerkung: Was schwafelt den da für ein Soziopath so tiefgründig über Demokratie???

  17. hm sagt:

    Nein ich glaube, wenn wir Theater spielen, oder in die Kirche gehen und so komische Rituale oder Zaubersprüche über uns ergehen lassen, so sind wir uns alle der Symbolhaftigkeit dieses Tuns bewusst.

  18. Ueli sagt:

    @hm
    Viel Spass beim Spiessertreffen mit “Pfiffli und Drümmeli”.

  19. Ueli sagt:

    @hm
    Es gibt nur eine Gruppe von Menschen, die mir fast gleich auf den Sack geht wie die “Nazis” – spiessige, am besten wirtschaftsliberale Fasnächtler, die einmal im Jahr sich als Hotdog verkleiden und besoffen ein paar Tage (die schnönsten Tage im Jahr!) einen auf “lustig” machen. Danach geht’s dann wieder weiter mit dem angepassten Spiesserleben…

  20. Ueli sagt:

    @Carl dal Pund
    Ja ja – die armen Völker! Alle die dem Hitler auf seinen Triumphzügen durch Deutschland die Rechte Hand entgegengestreckt haben – waren nur “arme Opfer”, die das eigentlich überhaupt nicht wollten…bla bla.

  21. hm sagt:

    Noch zum Ausschnitt aus der Via Dolorosa bzw. zum Bild zum Impulstext, welches das Wahnhafte an der Person, die da schauspielert, illustrieren soll.
    Ich kann aber in einem solchem Passionsspielen beim besten Willen nichts Wahnhaftes entdecken.

  22. Ist das jetzt ein Politik-Blog? sagt:

    Ich kann nicht verstehen, dass man die PFZ verteidigt. Diese ist erwiesenermassen eher ein Instrument zur Wander-Lohnsklaverei. Glaubt ihr z.B. ernsthaft, diese Polen, Ostdeutsche etc. pendeln gerne von der Schweiz in die Heimat? Wäre es nicht viel menschlicher, man würde versuchen, dort Arbeitsplätze zu schaffen, wo die hohen Arbeitslosenquoten vorhanden sind? Dort sollte die Wirtschaft (EU) investieren. Keine Familie bricht freiwillig ihre Zelte ab u. wandert aus. Fast alle “Büezer” würden gerne dort arbeiten, wo sie die Wurzeln haben. Die PFZ nutzt nur einer kleinen Elite (Firmeninhabern, Politkern, etc.).
    Auch dass hier von gewissen Personen alle als dumm oder “braun angehaucht” bezeichnet werden, die ein JA in die Urne gelegt haben ist absolut realitätsfremd. Viele haben JA gestimmt und sind ganz sicher keine SVP-Fans. Man wollte ein Zeichen setzen (auch wenn die Initiative so nicht umsetzbar ist), weil die Regierenden und Bundesämter seit Jahren einfach machen was sie wollen. Die Probleme (z.B. Einwanderung in unsere Sozialsysteme) fanden leider statt, obwohl eigentlich jeder Kanton die Aufenthaltsbewilligungen von EU-Bürgern hätte entziehen müssen. Da nicht gehandelt wurde, hat man jetzt die Suppe auszulöffeln. Anstatt auf Blocher rumzureiten, müsste man doch auf diesen Politikern rumreiten? Beste Werbung für die MEI hat m.E. übrigens nicht Blocher gemacht, sondern v.a. die SP (dermassen realitätsfremd, etc.). Der Präsident Herr Levrat ist m.E. eine Lachnummer sondergleichen u. sollte schleunigst ersetzt werden.

  23. hm sagt:

    @ Hugo Stamm bzw. verantwortlicher in der Redaktion
    Sie löschen inkonsequent, wussten Sie das? Muss ich mit einer Klage wegen Ehrverletzung drohen, damit Sie auch Uelis 13.05 und 13.19 löschen?
    Oder darf man sich hier einfach “Spiesser!” schimpfen?

  24. Alienus sagt:

    Verdingkind @R.K.Moser:

    Wo ist Ihr (?) Schreiben von 13.57 Uhr???

  25. hm sagt:

    @ Moser
    Offenbar nicht! Gewisse ja, gewisse nicht.
    Unproblematisch ist offenbar die Verwendung von “Spiesser” und/oder “Spiessertum” in Beiträgen an fremde Adressen. Sicher liesse sich – um gleichlange Spiesse gelten lassen zu können – auch von “Stadtgärtner”, “Prolet” oder “Chaot” reden, ohne gleich den Zensor befürchten zu müssen.
    Geh’ ich jedenfalls davon aus.
    😉

  26. hm sagt:

    Oder überlegen Sie sich eine Mitarbeit bei der SVP.
    Dann wären Sie nicht mehr allein (offenbar sind Sie auf Freundes- oder zumindest Zustimmersuche) – und wären nach scharf rechts einigermassen gedeckt.

  27. ?? früher war der Blog noch interessant sagt:

    Macht doch einen Stamm-Tisch, dann könnt ihr da gegenseitig eure Hass-Kommentare an den Kopf schmeissen. Wie sich “Akademiker” (scheint ja hier zu wimmeln von Menschen die denken, sie hätten einen hohen IQ und eine super Bildung genossen) hier verhalten ist wohl keinen Deut besser, als die beanstandeten Polit-Parolen einer SVP.

  28. hm sagt:

    offenbar hat das Blog eine zweite b gefunden … (Ueli, wetten?)

    @Ueli, dein 13.05
    Du hast es offenbar nicht nötig Volksbräuche zu interpretieren. Historisch sind sie ja Ausdruck der Produktionsverhältnisse während der ursprünglichen Akummulation. Heute, in der Moderne, Ausdruck der Produktionsverhältnisse, daran hat sich nichts geändert, – und natürlich Ausdruck der Entfremdung – als jährlich wiederkehrendes Kollektivbesäufnis der Kapitalistensspiesser.
    Stimmts so?

  29. Tacheles sagt:

    Eleni

    Es reicht! Mosers homepage ist den zuständigen Behörden gemeldet! Sollte sie nicht innert Wochenfrist abgeschaltet sein, wende ich mich an die deutschen Medien…

    Shalom!

  30. hm sagt:

    @Tacheles
    … auch du, mein Tacheles, bist höchstens verdächtig, an Mosers Hanswurstiade teilzuhaben.
    Wer ist die “zuständige Behörde”? Die Antifa?

  31. hm sagt:

    Ja, Ueli, deine Meldung wird nicht weiter ernst genommen werden. Weisst du, im Unterschied zu deinem besserwisserischen Übereifer als selbsternannter Fascho-Jäger gibts beim Bund Leute die merken, wann etwas eine reale Bedrohung darstellt, und wann etwas nur Ausdruck einer wie auch immer gearteten Veranlagung ist, wie beim Moser. Der Rest ist Psychologenfutter. Extra ein Büro deswegen werden die dir kaum auftun.
    Es gibt ja auch die Möglichkeit der Zivilklage, übrigens. Aber fürs Juristenfutter hast du selbst wohl weder Mittel noch Kenntnis.

  32. Tacheles sagt:

    Schöne neue Schweiz:

    «Drecksasylant» ist nicht rassistisch
    Nach Ansicht des Bundesgerichts sind «Sauausländer» und «Dreckasylant» nicht diskriminierend, sondern nur eine Beschimpfung. Ein Basler Polizist wurde nun freigesprochen.

    20 Minuten

  33. hm sagt:

    Tacheles
    Ob du nun Ueli bist oder sonst eine Stadtgärtnerdumpfbacke, geht mir effektiv am A. verbei.
    Dumpfbacke bists.
    Ich gründe jetzt auch eine Partei, Sie heisst: Ich-informiere-mich-Partei:
    h ttps://www.ch.ch/de/grundung-partei/

    Oder meinst du im Ernst, dass wenn einer mit einem ziemlich aufgesetztem Betongesicht übrigens eine Page krieiert, in der steht: Juhe, ich habe eine Partei gegründet, sie heisst NSDAP
    🙂
    🙂
    🙂
    jeder gleich so rot absurft wie du?
    Bleib’ in der Szene. Das hier bist du falsch.

  34. hm sagt:

    Also, Tacheles, bis zum Merkblat gekommen?

  35. hm sagt:

    HIER:
    h ttp://www.bk.admin.ch/themen/pore/part/002/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCEdX98fWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A–

  36. Ueli sagt:

    @hm
    Seit wann steht das Wort “Spiesser” auf irgendeinem Index – ausser vielleicht auf dem “Spiesser-Index”? Mal Ernst hm, dass soll wohl ein Witz sein. Welches Wort soll als nächstes “verboten” werden? “Arsch” oder “Depp”… Ich finde man kanns auch übertreiben mit der “politischen Korrektheit” – auch auf einem Sektenblog. Das nächste mal wenn ich einen Kommentar verfasse muss ich wohl erst mal einen Index mit “politisch korrektem Vokabular” studieren.

  37. Edi Brugger sagt:

    @Andersen

    Seit nach Arafat und Rabin auch noch die sog. Mutter Theresa den Friedensnobelpreis erhalten hat, ist dieser definitiv kein Qualitätsmerkmal mehr. Damit braucht sich die EU nicht zu brüsten.

  38. Pasionaria sagt:

    Alienus

    So Typen wie R.K.M.s kann man nur meiden,
    diese siebenmal Gescheiten.
    Um jedes Wort ist es schade,
    die können nicht denken gerade.

    Am liebsten nach rechts oder zu Gott tun sie schwenken
    da ihr enorm Handicap ist denken.
    Wie kannst Du wertvolle Zeit verschwenden
    tut sie doch irgendetwas voll blenden..

    Sie brauchen alle Aufmerksamkeit der Welt,
    die sie endlich in einen (?) Mittelpunkit stellt.
    Erhalten sie von nirgendwo Echo,
    macht man sie alles andre als froh.

    Lass ihn im wirren Gedankenkonstrukt anrennen
    ausser daneben referieren, kann er nur pennen.
    Ignorieren heisst die Devise,
    dann weht im Blog wiederum eine angenehmere Brise.

    Erzähl lieber von Eurem Projekt, dem neuen
    und von Partnern, die keine ‘Ausländer’ scheuen.
    Ein jeder ist Ausländer im Ausland,
    welche unverzeihliche Schand!

  39. Ueli sagt:

    @Edi Brugger
    Da fallen mir noch peinlichere Namen ein: Zum Beispiel alle US-Präsidenten, die bis jetzt den “Friedensnobelpreis” gewonnen haben – da war wohl der Wunsch nach Frieden grösser als die Realität. Aber passt ja zum Preis selber, dass derjenige welcher ihn sponsorte vor lauter “Gewissenbissen” diesen überhaupt ins Leben rief.

  40. Edi Brugger sagt:

    @Ueli

    Noch peinlicher als diese Hexe von Kalkutta?

  41. Ueli sagt:

    @Edi Brugger
    Ich verklage Sie – Sie haben gerade eine “Heilige” eine “Hexe von Kalkutta” genannt! Schämen Sie sich – sie “unpolitisch korrekter” Rüpel! Auf den Scheiterhaufen mit Ihnen – Sie Ketzer – holt die Folterinstrumente…ach ne dürfen wir ja nicht mehr. Trotzdem: was für eine Unverschämtheit! – sie sie sie…welches Wort steht nicht auf dem Index…sie “ungehobelter Antichrist”. Nein, tut mir leid – das ging zu weit: Sie Knilch!

  42. Alienus sagt:

    @Pasionaria 21.02.2014 17.47

    Deine Frage bezüglich so einer Kreatur wie den @R.K.Moser ist im ersten Moment sicherlich richtig. Ist es wert, so viel Zeit und Worte in einen so dummen Kopf einzutrichtern?

    Aber, um meine sicherlich große Zeitverschwendung zu begreifen, hier meinen Beweggrund:

    Es begab sich zu der Zeit, als ich ein kleiner Bub war und von der Welt nicht alle Bösartigkeiten kannte, folgende Erlebnis. Mein Vater hatte durch eine besondere Fügung die Möglichkeit, in seinem Bekanntschaftskreis viele Menschen verschiedener Nationalität zu haben, die dem NS-Terror im Felde, an den Zivilisten und auch besonders an Menschen jüdischen Glaubens ausgesetzt waren.
    Besonders mit einem alten Herrn, einem Galizier, der Jude war, und mit ihm den selben Geburtsort teilte, hatte er einen stärkeren Kontakt. Bei vielen Besuchen durfte ich mitgehen. Dieser Herr, nennen wir in Onkeln Chaim, hatte auch noch eine Frau, nennen wir sie Tante Sarah.

    Was mich über die lange Zeit aber sehr verwunderte war dieser Umstand, dass Tante Sarha bei unseren Besuchen immer gerade beim Einkauf, im Krankenhaus, bei den (tatsächlich nicht vorhandenen) Verwandten oder einer Freundin war. Dieses Rätsel, die Tante Sarha niemals gesehen zu haben, löste bei mir eine stetig ansteigende Neugierde aus. Vor jedem Besuch beim Onkel Chaim fragte ich meinen Vater, ob Tante Sarah nun endlich mal da sein werde. Und nach jedem Besuch war die Enttäuschung groß, denn sie war wieder auf Achse!

    Eines Tages lies mich der Vater beim Onkel Chaim alleine, da er zu einem Notfall weg musste. Nun ergab sich für mich die einmalige Gelegenheit, Onkel Chaim zu fragen, wo denn nun die Tante Sarah sei. Onkel Chaim ging zum Flügel, der mittig im Salon stand, groß und blinkend poliert und griff zum dort obenauf liegenden Schädel. Dieser Schädel hatte mich immerzu fasziniert, aber er war mit dem Tabu der Unberührbarkeit belegt.

    Er nahm ihn auf und brachte diesen zu mir und ich durfte ihn berühren. Dann legte er ihn mir auf den Schoß. Onkel Chaim sagte: „Hier ist Tante Sarah“! Onkel Chaim hatte wohl durch eine glückliche Fügung den Schädel seiner ermordeten Frau im KL retten und an sich bringen können!

    Eine weitere Erläuterung, warum ich Nationalisten, Braune (alte und neos), Rote und anderes Mordgesindel so stark angehen, braucht nicht gemacht werden. Ab und an ist aber solch eine Druckjagd schon erfolgreich gewesen.

    ff

  43. Edi Brugger sagt:

    Ich entschuldige mich bei allen echten Hexen für diese ungebührliche Beleidigung.

  44. Edi Brugger sagt:

    @Alienus

    Moser ist kein nationalsozialistischer Nazi deutscher Prägung. Eher ein Wirrkopf aber nicht dumm. Ich glaube ihm, er hat auch prägende Erlebnisse aus der Jugendzeit.

  45. Alienus sagt:

    @Edi Brugger

    Mag sein, der @Moser ist ein Wirrkopf. Aber man kann ihn zu den Nationalsten zuordnen. Da braucht man nach seiner Schreiberei keine Goldwaage ansetzen. Dumm im sozialen und humanem Sinne m. E.

  46. Edi Brugger sagt:

    @Alienus

    Nationale Gefühle sind nicht a priori schlecht, wie ja auch die religösen. Ich glaube nicht, dass er deshalb auch bösartig ist, vermutlich auch nicht ausgeprägt unsozial. Er hat eine Meinung, mit der er anstossen kann. Dafür wird er aber kaum zur Handgranate greifen.

  47. Fragwürdig sagt:

    @Edi Brugger

    Moser ist kein nationalsozialistischer Nazi deutscher Prägung.

    Was ist er dann? Eher einer helvetischer Prägung? Ist das das weniger bedenklich, heimeliger?

    Eher ein Wirrkopf aber nicht dumm.

    Ihre Anforderungen an die menschliche Intelligenz scheinen nicht besonders hoch zu sein.

    Ich glaube ihm, er hat auch prägende Erlebnisse aus der Jugendzeit.

    Wer hat die nicht? Dass man sich hier in diesem Blog einiges an Entgleisungen erlauben darf, wenn man als Religionsopfer auftritt, beweist “b” seit Jahren. Moser ist geschickt auf diesen Zug aufgesprungen, irgendeinen Beweis, dass seine Geschichte wahr ist, gibt es nicht. Die Art, wie er im Laufe der Zeit immer mehr nachgelegt hat (zuerst hat ihn die Nonne nur beleidigt, dann geschlagen und zum Schluss noch in die Eier getreten), spricht eher fürs Gegenteil.

    Wie auch immer Moser ist kein armes Opfer sondern ein knallharter Überzeugungstäter, der die Foren der TA-Media ganz bewusst nutzt, um für seine nationalistisches Gedankengut zu werben, heute z.B. im Politblog:

    Roland K. Moser sagt:
    21 Februar 2014 um 08:43

    Wieder einmal:
    In der Schweiz hat es noch 1 Million Hektaren Landwirtschaftsland. Dies genügt um 5 Millionen Menschen zu ernähren. 3 Millionen Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer sind also überzählig und müssen so bald als möglich in Schritten von 100’000 p.a. repatriiert werden.
    Ein Ja zur Ecopop-Initiative ist ein erster Schritt, aber nicht wichtig. Wichtiger ist, dass jetzt eindlich die Repatriierung der 3 Millionen überzähligen eingeleitet und konsequent durchgeführt wird.

    Ich glaube nicht, dass er deshalb auch bösartig ist, vermutlich auch nicht ausgeprägt unsozial. Er hat eine Meinung, mit der er anstossen kann. Dafür wird er aber kaum zur Handgranate greifen.

    Sind Sie Psychologe? Finden Sie obigen Text tatsächlich nicht bösartig und unsozial?

  48. Alienus sagt:

    @Edi Brugger

    Nationale Gefühle sind wie eine Alkohol-Krankheit. Mal zu tief geschluckt und wieder ist man im Rausch. Da möchte man schon fast die Frage stellen, ob Sie etwa ein Anhänger vom „Führer“ Moser sind? Ich denke doch nicht!

    Alleine die lustige Bezeichnung „Führer“, und das noch in der Schweiz!!! Alleine die lustige Bezeichnung „NSDAP“, und das noch in der Schweiz!!! Das sind doch Gründe, solch eine Wirrkopf aus der Schweiz heraus zu schaffen. Wohin, die Frage kann beantwortet werden. Nach Absurdistan.

    Der Darlegung von @Fragwürdig braucht man nicht mehr zuschreiben. Er sollte sich in @Denkwürdig umbenennen.

    Möglicherweise können es einige Schweizer nicht erkennen, aber der @Moser verwendet sprachliche Diktionen, welche vor 8o Jahren auch die deutschen und österreichischen NS-Schergen verwendet haben. Auch so eine Nazi-Diktion: … die Repatriierung der 3 Millionen überzähligen ….. . In deutschen Ohren kommt da die Rückführung nach Palästina ins Trommelfell rein.

    Der kleine Faschismus, der Nationalismus, kriecht wieder aus den Misthäufen heraus. Da sollte man aufpassen, dass nicht wieder bündische Patrioten aufs Tablett kommen.

    Was würde der braune Adolf dem schillernden @Moser hin schreien:
    „Moserrrrrrrrrr, Du. Du bist bestenfalls derrrr Bezirrrrksleiterrrr von Rrrreinach. Du bist nicht mal derrrr Gauleiterrrr vom Zürrrrichgau, Du kleines Würrrrstchen, Du. Ich bin und bleibe der einzige Führrrrrrerrrrrr, Du kleinerrrr Möchtegerrrrnführrrrerrrrrrrr, Du.“

  49. Ueli sagt:

    @Leute
    O.K. Irgendwie haben wir ja seit 1 Tag die grandiose Erkenntnis, dass Moser eine armselige Hompage betreibt – auf der er sich als “ökologisch-bewusster strammer Pseudopatriot” äussert. Ein paar Leute nehmen diese Geschichte so ernst, dass sich Moser ja schon fast ernst genommen fühlen muss. Mal Ganz im “Ernst”: Ich bin auch von a-z gegen irgendwelche braune Propaganda. Aber wir müssen diesem armseligen Phänomen mit einer anderen Taktik ENTGEGENTRETEN. Bis jetzt haben viele so getan – als müsste man das überhaupt krass ernst nehmen. Ich war einer der wenigen (ohne mich jetzt zu loben) die dem Schwachsinn mit Humor begegnet ist. Diesen Bullshit sollte man nicht verharmlosen – aber man sollte ihn eben auch nicht zu ernst nehmen – weil man dann zwangsläufig gefahrläuft dem Gegner überhaupt eine Daseinsberechtigung (als Ideologie!) zuzusprechen. Es ist nichts – es ist weniger als nichts – es ist so lächerlich, dass man sich nur noch über den Dreck lustig machen kann.