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Maya-Kalender: Die Welt geht nur im Kopf unter

Hugo Stamm am Mittwoch den 30. Mai 2012
Fasziniert die Menschheit seit je: Die Apokalypse. Sie liefert auch einen schier unerschöpflichen Stoff für spektakuläre Filme (im Bild: Ausschnitt aus «2012»). Bild: PD / Sony Pictures

Fasziniert die Menschheit seit je: Die Apokalypse. Sie liefert auch einen schier unerschöpflichen Stoff für spektakuläre Filme (im Bild: Ausschnitt aus «2012»). (Bild: PD / Sony Pictures)

In diesen Tagen erschien mein neues Buch über den Maya-Kalender und andere Endzeitphänomene. Aus diesem Anlass schrieb ich im TA folgenden Artikel:

Am 21. Dezember läuft der Maya-Kalender aus. Apokalyptiker und Esoteriker prophezeien den Weltuntergang. Unser Autor Hugo Stamm – er hat soeben ein Buch zum Thema verfasst – wettet dagegen.

Das Wort Apokalypse hat einen besonderen Klang. Es löst Assoziationen aus, man erinnert sich an schaurige Szenen aus der Bibel, Untergangsbilder und Endzeitfilme. Sie alle haben sich tief in unser Unterbewusstes gebrannt.

Zu diesen Vorstellungen kommen die realen Nachrichten von Naturkatastrophen und Kriegen hinzu. Auch sie sind Sinnbilder für den Weltuntergang, wie er uns in der Johannes-Offenbarung drastisch prophezeit wird.

Dass uns apokalyptische Szenarien gleichzeitig erschaudern und faszinieren, hat aber auch damit zu tun, dass die Endzeit täglich stattfindet – sie ist unser Begleiter. Krankheiten, Unfälle, psychische Einbrüche und der Tod eines nahen Menschen lösen Urängste aus. Der eigene Tod ist die totale Apokalypse.Kein Wunder also wecken Endzeitszenarien breites Interesse. Ihren Propheten ist ein stattliches Publikum gewiss – so auch in diesem Jahr: Nachdem der Welt vor rund 12 Jahren trotz entsprechender Prophezeiungen (Sonnenfinsternis am 11. August 1999, Bedrohung durch die nukleare Saturnsonde Cassini, Jahrtausendwende) die Apokalypse erspart geblieben war, annonciert in diesem Jahr der Maya-Kalender das Ende. Der Kalender läuft am 21. Dezember aus.

«Jedes Leben wird ausgelöscht»

«2012 geht unsere schöne Welt endgültig unter. Jedes Leben wird ausgelöscht.» Mit dramatischer Stimme verkündet der Sprecher im Video «Weltuntergang 21. 12. 2012. Der Maya-Kalender» das Ende der Zeit. Sogar die Nasa erforsche dieses Szenario, verheimliche aber die Ergebnisse, wird behauptet.

Hunderttausende haben sich das Video auf dem Internet angesehen. Auch Hollywood hat die Brisanz des Themas früh erkannt und 2009 einen monumentalen Untergangsfilm mit dem schlichten Titel «2012» in die Kinos gebracht. Mit Erfolg: Der Thriller von Starregisseur Roland Emmerich spielte in wenigen Wochen Hunderte Millionen Dollar ein.

Was aber hat nun der Maya-Kalender mit der drohenden Endzeit zu tun? Das indigene Volk aus Zentralamerika kannte rund 20 verschiedene Kalender. Der für die Zeitmessung wichtigste läuft am 21. Dezember 2012 aus. Das Datum elektrisiert esoterische und apokalyptische Kreise. Sie verehren die Maya-Priester als Seher und spirituelle Meister. Das Maya-Volk lebte von ungefähr 3000 vor bis 900 nach Christus vorwiegend in Guatemala, Mexiko und Belize und war mit mathematischen und astronomischen Phänomenen vertraut.

Bolon Yokte steigt vom Himmel

Um die Maya ranken sich seit je Mythen und Legenden. Als die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert durch die Urwälder der Halbinsel Yucatán streiften, stiessen sie auf mächtige Pyramiden, verfallene Paläste, Tempel und überwucherte Ritualplätze. Dabei entdeckten sie Bücher und auf Steinplatten gravierte Inschriften, deren Bildsprache sie nicht verstanden.

Die Konquistadoren und später die Missionare zerstörten die meisten schriftlichen Zeugnisse der «Heiden». Übrig blieben lediglich vier Bilderhandschriften, sogenannte Codizes, aus Feigenbaumrinde mit nicht einmal 200 Seiten. Die rudimentäre Quellenlage sowie der Status der Maya als sagenhafte und gleichzeitig sehr kundige Kultur lassen erstens viel Raum für Spekulationen – und machen die Maya zweitens zur Projektionsfläche für esoterische Sehnsüchte aller Art.Die Endzeittheoretiker stützen sich neben dem auslaufenden Kalender insbesondere auf eine stark verwitterte Inschrift aus Tortuguero in Mexiko. Diese Inschrift, Monument Six genannt, wurde vor rund 50 Jahren beim Bau einer Autobahn gefunden. Sie erwähnt das Jahr 2012. Und sie enthält den Satz: «Er wird vom Himmel heruntersteigen.» Da die Hieroglypheninschrift an anderer Stelle den Gott Bolon Yokte erwähnt, kombinieren die Apokalyptiker, dass Bolon Yokte am 21. Dezember auf die Erde herabsteigen wird. Gleichzeitig zeigt ein Bild in einem der Maya-Bücher ein Monster, das Wasser auf die Erde speit. Das passt: Ein vom Himmel steigender Gott und eine Sintflut sind die Mutter aller apokalyptischen Metaphern.Obwohl die Daten- und Quellenlage dürftig ist, besteht für die Endzeittheoretiker kein Zweifel, dass die Maya das Ende der Zeit vorausgesagt haben. In Anbetracht ihrer seherischen Gaben hätten die Prophezeiungen der Maya eine andere Qualität als vergangene Weltuntergangszenarien.

Doch deutet der auslaufende Maya-Kalender tatsächlich auf das Weltende hin? Der mexikanische Archäologe Guillermo Bernal erteilt den Apokalyptikern eine Absage: «Die Apokalypse ist ein sehr westliches, christliches Konzept, das auf die Maya projiziert wird.» Auch Maya-Experte David Stuart von der Universität von Texas bestätigt: «Die Maya sprachen nie davon, dass die Welt zu Ende gehen würde, sie sagten nie, dass notwendigerweise irgendetwas Schlimmes geschehen würde. Sie halten auf Monument Six lediglich diesen künftigen Jahrestag fest.» Ethnologen und Archäologen sind einhellig der Meinung, dass die Maya keine Endzeitvorstellungen hatten.

Der Anfang der Zeit

Der 21. Dezember 2012 hatte für die Maya keine besondere spirituelle Bedeutung. Ursprünglich wollten sie den Anfang der Zeit festlegen und rechneten Milliarden von Jahre zurück. Erfolglos mussten sie das Unterfangen aufgeben. Deshalb legten sie den Beginn ihrer Zeitrechnung willkürlich fest und definierten Epochen von rund 400 Jahren. Der jüngste Zyklus läuft am 21. Dezember aus. Danach beginnt eine neue Epoche.

Den Vorgang kennen wir aus unserem eigenen, gregorianischen Kalender: 1999/2000 ging die Welt trotz apokalyptischen Prophezeiungen nicht unter; es begann lediglich ein neues Jahrtausend. Was die Endzeitprognostiker auch übersehen: Der Gott Bolon Yokte, der vom Himmel steigen soll, ist nicht nur der Zerstörer; er ist auch der Gott der Schöpfung.Auffällig ist weiter, dass die Nachfahren der Maya, die heute nach dem gregorianischen Kalender leben, kaum Interesse am ominösen Datum vom 21. Dezember haben. Die meisten leben in ärmlichen Verhältnissen und wissen wenig von ihren Urahnen. José Huchim, Archäologe aus Yucatán, sagt, die Maya-Nachfahren würden den Kopf schütteln, wenn er ihnen von den Endzeit-Spekulationen in der westlichen Welt berichte: «Wir haben derzeit richtige Sorgen, zum Beispiel fehlender Regen.»

Bleibt die Frage, was es mit den kosmischen Endzeitzeichen auf sich hat, die sich im Dezember am Himmel abzeichnen sollen. Das Untergangsszenario der Apokalyptiker besagt, dass Planet Nibiru, auch Planet X genannt, Ende Jahr die Erde tangieren und eine apokalyptische Katastrophe anrichten soll. Nibiru lasse die Erdachse kippen und bewirke einen Polsprung, wird in vielen Büchern und auf Internetplattformen behauptet. Ausserdem würden Flutwellen weite Küstenstriche ausradieren und bis ins Schweizer Mittelland vordringen. Prophezeit werden auch Erdbeben der Stärke 15 auf der Richterskala, die viele Städte dem Erdboden gleichmachten, sowie eine Wolke aus vulkanischem Staub, die den Himmel für Jahrzehnte verdunkle.

Die Katastrophen raffen laut Nancy Lieder 95 Prozent der Menschheit dahin. Die amerikanische Esoterikerin ist die Wortführerin beim Thema Maya-Kalender. Die restlichen fünf Prozent würden sich durch kannibalische Attacken das nachapokalyptische Leben noch schwerer machen.

Zentrum der Milchstrasse

Behauptet wird überdies, die Achse Sonne-Erde zeige am 21. Dezember 2012 genau ins Zentrum der Milchstrasse, was sich nur alle 25 800 Jahre ereigne. Astronomen widersprechen dieser Aussage einhellig. Ausserdem stellt sich die Frage: Was soll eine solche Konstellation mit der Endzeit zu tun haben?

Weiter prophezeien Esoteriker zum Ende dieses Jahres Sonnenstürme mit katastrophalen Auswirkungen. Das Phänomen der Sonnenstürme ist zwar bekannt und ereignet sich regelmässig, doch kann es laut Experten das Leben auf der Erde nicht gefährden.

Am 22. Dezember wird sich die Erde mit all ihren Bewohnern so drehen, wie sie sich bereits am 21. und am 20. und am 19. gedreht hat: so wie immer. Zurück bleiben werden viele Medienberichte und ein metaphysisches Gruseln ihrer Konsumenten. Sowie die Aussicht, dass Apokalyptiker und Seher bestimmt bald nach einem neuen Endzeitdatum Ausschau halten werden.

Eines besteht bereits, geschaffen von jenen Archäologen, die behaupten, bei der Abgleichung des Maya-Kalenders mit unserer Zeitrechnung habe sich ein Fehler eingeschlichen. In Wirklichkeit laufe der Maya-Kalender erst in 200 Jahren aus.

Hugo Stamms neues Buch

In diesen Tagen erscheint ein neues Buch von TA-Redaktor Hugo Stamm. Sein Titel: «Im Bann des Maya-Kalenders – Endzeithysterie in Sekten und Esoterik». Der obige Artikel stützt sich auf die Recherchen zu diesem Buch. Letzteres thematisiert aber nicht nur die Endzeitideen rund um den Maya-Kalender und die Spekulationen esoterischer und apokalyptischer Kreise. Überdies werden im Buch Endzeitgruppen porträtiert, die apokalyptische Ereignisse prophezeit oder gar inszeniert hatten. Dazu gehören die Volkstempler-Sekte des amerikanischen Pastors Jim Jones (über 900 Tote), die japanische Aum-Sekte von Shoko Asahara (12 Tote, über 1000 Verletzte) oder die Sonnentempler des Gurus Jo Di Mambro (74 Tote). (TA)

Hugo Stamm: Im Bann des Maya-Kalenders. Güthersloher Verlagshaus. Ca. 29 Fr.

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336 Kommentare zu “Maya-Kalender: Die Welt geht nur im Kopf unter”

  1. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    “Berliner Pfarrer tritt nach Missbrauchsvorwurf zurück – Nach Aufforderung von Kardinal Rainer Maria Woelki ist ein früherer Pfarrer der Kirchengemeinde Sankt Marien in Berlin-Reinickendorf von seinem Amt zurückgetreten. Anlass ist der Vorwurf sexuellen Missbrauchs an einem damals 16-jährigen Jugendlichen in den 90er Jahren, wie der Generalvikar des Erzbistums Berlin, Tobias Przytarski, am Sonntag der Gemeinde bekannt gab. Der heutige Seelsorger der Gemeinde, Pfarrer Markus Brandenburg, verlas das Schreiben bei einem Gottesdienst. Im Erzbistum laufen nach eigenen Angaben weiterhin sechs Verfahren zu Verdachtsfällen von sexuellem Missbrauch durch Kirchenmitarbeiter.” (3.6.12)

    http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106409979/Berliner-Pfarrer-tritt-nach-Missbrauchsvorwurf-zurueck.html

  2. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Vatican – “Power-hungry cardinals, spies and a suspicious butler: “Vatileaks” is just the latest scandal to grip an institution dogged down the centuries by damning tales of greed, corruption and betrayal. From clerical sex abuse scandals to accusations of money-laundering and ties with the mafia over the years, critics do not have to indulge in Dan Brown “Da Vinci Code” theories to accuse the Church of slipping from its moral code. While rumours of wild sex parties may nowadays be more easily associated with former Italian premier Silvio Berlusconi, the tiny Vatican state in the heart of Rome was once a hotbed of lust and depravity.” (3.6.12)

    http://www.asiaone.com/News/Latest%2BNews/World/Story/A1Story20120603-350253.html

  3. andersen sagt:

    Ich richte meine Gedanken auf Gott und auf die Menschen, die strahlenden Augen, die aufgehört hat zu sterben und wieder zum Leben erwacht.

    So schlafe ich ein.

    Gute Nacht.

  4. unglaublich sagt:

    “Allerdings müsse, wer bitte, auch damit rechnen, abgewiesen zu werden. ”
    Allerdings ist, wer am meisten zahlt, willkommen!

    http://www.idea.de/detail/glaube/detail/groesste-not-der-christen-ist-gleichgueltigkeit.html

  5. Olive sagt:

    @unglaublich

    ” Scharen von Menschen verloren gehen, die nichts von Jesus wissen”

    Was wäre das für ein Gott?

    Schöner kann man die ” Not” dieser Leute nicht darstellen.

  6. unglaublich sagt:

    wenn ich allein in meinem Bau bin und mir dazu einen Gott backe (vielleicht wie andersen und mit dem allein bin :- ) ) und mit dem gut fahre, mag das ja noch vertretbar sein
    das Schlimme aber ist, wenn diese perfiden Histeriker von allen Seiten dazu kommen

  7. andersen sagt:

    Es könnte nie ein ideale Handlngsweise sein, wenn man absichlich eine andere Person missbracht oder sie zerstört.Und ebenso unangemessen ist es, die Berdürfnisse derer, die dazu gebracht habt, von dir abhängig zu sein, zu vernachlässigen.

    Die wahre Aufgabe besteht darin, sie unhabhängig zu machen; ihnen so schnell und umfassend wie möglich beizubringen, wie sie ohne dich zurechtkommen.Denn du bist für sie kein Segen, solange sie dich brauchen, um zu überleben, sondern wirst sie erst wahrhaft in dem Moment segnen, da sie begreifen, dass sie dich nicht nötig haben.
    Im gleichen Sinn ist Gottes grösster Moment der Augenblick, in dem man erkennt, dass man keinen Gott braucht.
    Ich weiss, ich weiss-das ist die Antithese all dessen, was euch jemals gelehrt wurde.
    Doch die Lehrer haben euch von einem zornigen, einem eifersüchtigen Gott, von einem Gott, der es braucht, gebraucht zu werden, erzählt.Und das ist überhaupt kein Gott, sondern ein neurotischer Ersatz, was eine Gottheit wäre.

    Denn der Gott sein Gesetz lautet: “Wenn ich euch ohne Beutel, Sack und Sandalen schickte, hat euch nichts gefehlt”

    Schönen Tag.

  8. andersen sagt:

    Ich mag auch nicht die Klänge von Mozart………………………………………….trotzdem kann jeder Mensch ein Wucht sein.

  9. Hypatia sagt:

    “…und ein metaphysisches Gruseln ihrer Konsumenten.”

    Wer ist hier eigentlich verantwortlich für den rhetorischen Missbrauch am Ausdruck “metaphysisch”? Das ist in etwa genauso idiotisch, wie wenn man ein Pferd mit dem Attribut “genial” verziert! –

  10. Von: Roland Rottenfusser sagt:

    Auch wenn sich esoterische Prophezeiungen nicht bewahrheiten, dürfte 2012 durch beschleunigte Entwicklungsprozesse geprägt sein, durch Eskalation und Enthüllungen. Während die Untauglichkeit der alten Systeme überdeutlich wird und sich die Wut der Missbrauchten in Protesten entlädt, baut eine Avantgarde schon an den Modellprojekten einer neuen Wirklichkeit. (Roland Rottenfusser)

    Maya-Kalender
    Das Jahr 2012 hat schon begonnen, genauer gesagt am 11.11.2011. Kein Faschingsscherz! Etwa 400 Menschen aus aller Welt sind aus diesem Anlass in die peruanische Andenregion, nahe dem Titicacasee, gereist, um eine einzigartige Zeremonie zu begehen. Sie findet nahe einer eindrucksvollen Felsformation statt, die «Gottes Tor» genannt wird – der Legende nach die Pforte in eine andere Dimension. Peruanische Priester sind zugegen, die das heilige Wissen der Mayas hüten.

    Es ist ein uralter Kraftort, zu dem die Teilnehmer aufsteigen: auf 4000 Höhenmetern, was das Atmen schwer macht. Reiseleiterin Carolina Hehenkamp ist Bestsellerautorin («Das Indigo-Phänomen») und mit spirituellen Ritualen wohl vertraut. Dieses Erlebnis ist aber auch für sie nicht alltäglich. «In unseren Köpfen drehen sich unterschiedliche Galaxien und weit entfernte Planetengruppen», beschreibt sie ihre Gefühle. «Uralte Portale öffnen sich, während wir in Bussen zu Gottes Tor ‚Amaru Muro’ fahren. (…) Wenn wir uns in die drei Portale stellen, spürt jeder sofort die Verbindung mit den Göttlichen Ebenen des Seins.»

    Ritual hoch in den Anden. Warum wurde dieser Ritualort gewählt? Dort, in der Andenregion hat sich die «Schlange des Lichts» verankert. Einem Mythos zufolge hat die Erde, wie der menschliche Körper, bestimmte feinstoffliche Energiezentren (Kundalinizentren). Das wichtigste wird «Schlange des Lichts» genannt und war bis vor kurzem in Tibet zentriert. Es «wanderte» jetzt jedoch zum Titicacasee und verströmt von dort aus eine «weibliche elektrische Energie». Sie berührt die Herzen und macht sie bereit für die Ankunft des neuen Zeitalters, in dem «Pacha Mama» (Mutter Erde) und Vater Himmel in Harmonie leben werden. Der 11.11.2011 ist ein Schwellendatum, mit dem dieser Prozess in seine heisse Phase tritt.

    Carolina Hehenkamp schildert das Herzstück des Rituals: «Nach eine Zeremonie mit Cocablättern, um Mutter Erde zu danken, formen alle Teilnehmer eine Spirale. Um genau 11 Uhr 11 senden sie die Herzschwingungen von Liebe, Frieden und Einheit an Mutter Erde, die Elemente, die vier Richtungen und die Menschheit aus. Andenmusik, Flöten und Didgeridoos begleiten uns. Danach startet eine laute, fröhliche Feier. Alle umarmen sich.» Für Carolina Hehenkamp hat das Jahr 2012, das nun anbricht, gewichtige Bedeutung: «Die Trennung zwischen den Dimensionen wir aufgehoben und jeder kann erkennen dass er ein wertvoller Teil Gottes ist, immer gewesen ist.»

    2012 – im Hype um das geheimnisvolle Jahr verschmelzen traditionelle und moderne Mythen. Schliesslich ist die Jahreszahl selbst zum Mythos geworden. Lange schon spüren wir die «Bugwelle» von Gerüchten und Ängsten, die 2012 beim Näherkommen vor sich her treibt. Und wir erschrecken fast, wie nahe es uns schon gerückt ist. Carolina Hehenkamps Zeremonie in den Anden ist dabei nur eine von vielen Ausdrucksformen des «2012-Fiebers».

    «Das Vermächtnis der Maya wird sich erfüllen.» Die Seminarleiter Leniel und Jophiel Nebrig (Selbstbeschreibung: «Mitglieder der Lichtfamilie») präsentieren auf ihrer Webseite die Essenz aus neun Prophezeiungen der Geistesgeschichte. U.a. von Nostradamus, Johannes, Pater Pio sowie aus «eigener Befragung der Akasha-Chronik». Ihr Resümee: «Die Menschheit wird zu ungeahnter Grösse reifen, und ab 2012 wird ein neues Zeitalter (Das Goldene Zeitalter) beginnen.» Statt «Apokalypse» verwenden sie lieber den Begriff «Spirituelle Reinigung der Erde.» Auch vom Aufstieg in die 5. Dimension ist die Rede. Die Krise soll sich auf drei Tage verdichten, in denen die Erde an einen anderen Platz im Kosmos gerückt wird. Sogar Überlebenstipps gibt es. Lichtarbeiter sollen während des Übergangs unbedingt in ihren Wohnungen blieben und die Fenster abdunkeln. «Denn was sich draussen in der Zeit abspielt, übersteigt extrem unser Fassungsvermögen. Es würde bei uns Todesangst erzeugen.»

    Zum Glück gibt es auch moderatere Prophezeiungen. Einige besonders populäre sollen hier in der Kürze beschrieben werden.

    Der Maya-Kalender endet: Hier liegt der Ursprung des Booms um «2012». Der Maya-Kalender betrachtet Zeit nicht wie einen Pfeil aus der Vergangenheit in die Zukunft, er berechnet sie in Zyklen. Verschiedene Zyklen (Teilkalender) greifen wie Zahnräder ineinander. Bekannt sind der Tzolkin-Kalender, der Haab-Kalender und die «Lange Zählung», die mehr als 5000 Jahre dauert. Am 21.12.2012 endet nicht nur ein solcher langer Zyklus, sondern auch eine 26.000 Jahre umfassende Grossepoche, die sich nach der Präzession der Erdachse berechnet. Die (gedachte) Verlängerung der Achse wandert immer um das Zentrum unserer Galaxie herum. Zur Wintersonnwende 2012 wird sie zum ersten Mal seit 26.000 Jahren wieder ins «Herz der Milchstrasse» zeigen. Was das bedeuten kann, weiss niemand, weil es über das «letzte Mal» keine Aufzeichnungen gibt. Die meisten Autoren deuten das Ende des Maya-Kalenders aber nicht mehr als Ende der Welt, sondern «nur» als einen Epochenwechsel mit drastischen Veränderungen.

    Nibiru – die Aliens kommen: Der Privatforscher Zachariah Sitchin will aus altsumerischen Schriften ein atemberaubendes Szenario herausgelesen haben: Der Wanderplanet Nibiru umrundet die Sonne in einem sehr langen Zeitrhythmus: 3600 Jahre. Er wird bewohnt von sehr weit entwickelten Ausserirdischen: den Anunaki. Diese Wesen besuchten in die Erde, als sich beide Planeten nahe waren. Sie liessen sich als Götter verehren und sind (durch Genmanipulation) die eigentlichen Schöpfer der heutigen Menschheit. 2012, so behaupten esoterische Forscher, soll sich der Planet wieder der Erde nähern, und die Aliens könnten zurückkehren. Auch Erich von Däniken leitet aus seiner Präastronautik in neuen Veröffentlichungen eine Vision von der «Rückkehr der Götter» ab. Alternativ gibt es eine Theorie, wonach ein Wanderplanet («Planet X») 2012 auf die Erde prallen und alles Leben auslöschen könnte.

    Polsprung: Der magnetische Pol der Erde wandert ständig, allerdings nur minimal und seit langem in die gleich Richtung. Ursache ist wahrscheinlich die Rotation von flüssigem Eisen im Erdkern. 2012 könnte sich die Richtung dieser Wanderung umkehren und/oder ein extremer «Sprung» geschehen. Die Neigung der Erde im Verhältnis zum Weltraum könnte sich ändern, die Jahreszeiten würden sich verschieben. Als wissenschaftlich erwiesen gilt, dass die Stärke des Erdmagnetfelds seit 1979 um 1,7 Prozent abgenommen hat. Da das Magnetfeld schon seit Jahrhunderten «schwächelt», wird auch befürchtet, dass Sonnenstürme ungehindert zur Erde vordringen können.

    Die Sonne explodiert: Nicht nur «esoterisch» sind Spekulationen über verstärkte Sonneneruptionen im Jahr 2012. NASA-Wissenschaftler erforschten in den letzten Jahren verstärkte Sonnenaktivitäten und erwarten deren Höhepunkt für das kommende Jahr. Sie entwarfen auch ein Szenario der möglichen Folgen für unsere Zivilisation, käme es zu einer Super-Eruption und einem geomagnetischen Sonnensturm. Die gravierendsten Auswirkungen beträfen das irdische Energienetz. 1859 brannten bei einem ähnlichen Vorfall alle Telegraphen-Verbindungen durch, und 1989 waren in Kanada sechs Millionen Menschen für mehr als neun Stunden ohne Strom. Noch nie waren unsere Versorgungseinrichtungen weltweit so vernetzt und damit verwundbar wie heute. Noch nie waren wir so abhängig vom Strom. Ohne Computer etwa funktioniert heute kein Wirtschaftszweig mehr. Wenn die Stromausfälle Tage und Wochen andauern, könnte dies unsere Lebensmittel- und Wasserversorgung und vieles mehr tangieren.

    Dies allerdings wäre ein einmaliges Ereignis, das vorübergeht. Es gibt jedoch Entwicklungen, die unaufhaltsam auf eine Eskalation zutreiben und die auch nach dem 21.12.2012 nicht enden werden. Dazu gehören die Bevölkerungsexplosion (seit Ende 2011 leben 7 Millarden Menschen auf der Erde) und der Klimawandel.

    Beispiel Finanzen: Noch brisanter dürften die Eskalation der Schuldenkrisen sowie die instabile Lage auf den Finanzmärkten sein. Es könnte sein, dass 2012 zum Jahr des grossen Zusammenbruchs wird. Man muss bedenken, dass Schulden und Vermögen wie die Erdbevölkerung exponentiell wachsen. In Europa dürfte ein Staat nach dem anderen «fallen» – jeweils begleitet von Medienkommentaren, nur ein strenger Sparkurs auf Kosten der Bürger könne die Rettung bringen. Diese «Rettung» zieht die Staaten jedoch immer tiefer in den Sumpf, weil sie die Binnenkonjunktur abwürgt. Die internationale Steuerzahlerherde wird für die Spielschulden der Zocker in Haftung genommen. Wenn «starke» Länder für die «schwachen» mitzahlen, beschleunigt sich jedoch deren eigener Zerfallsprozess. Letztlich könnte die EU auseinander brechen, indem ein Land nach dem anderen Insolvenz anmeldet und ausscheidet. Auch die USA, die 2011 nur knapp am Staatsbankrott vorbeischlitterten, könnten zum Epizentrum eines globalen Finanzbebens werden.

    Ein Jahr der Aufstände: Als Folge dürfte 2012, noch mehr als 2011, zum Jahr der Revolten werden. Die Wut wird wachsen, weil den Menschen ohne eigenes Verschulden immer mehr genommen wird. Gleichzeitig werden die Rechtfertigungsstrategien der Machtelite zerbröckeln. Wenn Machthaber Misshandlung und Ausplünderung als «alternativlos» preisen, liegt es nahe, nach Alternativen zu besagten Machthabern zu suchen. Wenn alle Länder über die Schmerzgrenze hinaus sparen müssen, kann dies nicht länger als Einzelversagen interpretiert werden. Es wird immer mehr Menschen klar werden, dass ein Systemfehler vorliegt. Da Alternativen jedoch meist nicht in Sicht sind, wird sich zunächst ein eher ungerichteter Volkszorn entladen. Infolgedessen werden die Machteliten ihre Repressionsmassnahmen verstärken. Der Kapitalismus wird versuchen, den Spiegel zu zerschlagen, der ihm sein hässliches Gesicht zeigt.

    Die Masken fallen: «Apokalypse» heisst vom Wortsinn her nicht «Weltuntergang», sondern «Enthüllung der Wahrheit». Somit war schon 2011 apokalyptisch: Fukushima hat die Lüge von sicheren Atomanlagen hinfällig gemacht. Der Polit-Showman zu Guttenberg stolperte über eine gefälschte Doktorarbeit. Rupert Murdoch musste zugeben, dass sein Presseimperium Prominente bespitzelt hatte. Der deutsche Verfassungsschutz schaute über Jahre untätig dem Treiben einer Neonazi-Mörderbande zu. Den Banken traut sowieso keiner mehr, nachdem legal das Geld vieler Anlieger veruntreut wurde. Die Glaubwürdigkeit der tragenden Institutionen unserer Gesellschaft erodiert, und es ist kein Zufall, dass es gerade jetzt passiert. Computer, Handy und «Schwarmintelligenz» ermöglichen es heute, Missstände in Rekordzeit aufzudecken und die Informationen darüber zu verbreiten. Politiker müssen zunehmend absurde Positionen vertreten, an die sie selbst nicht mehr glauben. Deshalb kommt es zu «Freudschen Versprechern», zu Fehlleistungen und gar zur Flucht aus den Ämtern. Dies dürfte sich 2012 verstärken.

    Regierungen purzeln: Berlusconi und Papandreou waren erst der Anfang. 2012 stehen in mehr als 25 Ländern der Erde Wahlen an, u.a. in den USA, in Frankreich, in Russland, im Iran und in Tunesien. Vielfach sind Regierungswechsel wahrscheinlich. Die durch die Systemdynamik erzeugten Krisen wird eher der regierenden Partei angelastet werden, auch wenn die Opposition nicht minder verstrickt ist. Jeder Staatschef ist heute automatisch ein «Rekordschulden-Präsident» oder «Pleite-Premier», es sei denn, es gelingt ihm, ein gewaltiges, umweltschädliches Wirtschaftswachstum loszutreten. Die Intervalle zwischen den Machtwechseln dürften kürzer werden. Ende 2012 wird eine globale Politikerriege versammelt sein, in der man ausser Angela Merkel kaum mehr ein bekanntes Gesicht findet.

    Vorboten des Neuen: Unterdessen wird eine wachsende Avantgarde unermüdlich an Modellprojekten einer Welt nach dem Zusammenbruch arbeiten. Diese Projekte können als Rettungsboote für wenige und als Vorbilder für viele dienen. Einiges davon findet man in dem hervorragenden Dokumentarfilm «2012 – Time for Change» von João Amorim. Wissenschaftler, Künstler und Vordenker sprachen darin über den Abschied von einem materiellen Weltbild und die Geburt einer globalen, nachhaltigen Kultur. Popstar Sting fasst zusammen: «2012 ist ein interessantes Jahr – wir müssen es zu einem positiven Jahr machen!» Und der Geldreformer Bernard Lietaer fordert dazu auf, Erkenntnis in Aktion umzuwandeln: «Spirituell sein bedeutet handeln.» Von politisch noch unklaren Protestbewegungen wie «Occupy» wird eine Suchbewegung ausgehen. Gleichzeitig werden Vertreter schon vorhandener Konzepte wie Humanwirtschaftsbewegung, Grundeinkommen oder regionale Selbstversorgung versuchen, ihre Ideen in den Protestbewegungen zu verankern. Es entsteht ein explosives Gebräu aus Konzepten und Projekten – vielleicht der Keim einer neuen Weltordnung.

    Eine letzte Prophezeiung: Spätestens an Weihnachten könnte kollektiver Katzenjammer herrschen. Stellen wir uns vor, 2012 ist vorbei, und die Welt ist nicht untergegangen. Auch das Goldene Zeitalter lässt weiter auf sich warten. Es hat Veränderungen gegeben, aber gibt es die nicht in jedem Jahr? Muss dann ein neues Jahr in der Zukunft ausgewählt werden, auf das wir unsere Ängste und Hoffnungen projizieren können? Vielleicht wird die Ernüchterung auch heilsam sein. Wir können dann endlich überspannte Erwartungen loslassen und tun, was zu tun ist, um eine bessere Welt zu bauen.

    Übersichtliche, kritische Infos zu 2012-Theorien: http://www.2012-blog.de

  11. aqua sagt:

    @ Hypatia

    Immerhin gesteht Stamm den Konsumenten wenigstens beim Gruseln etwas Metaphysik zu.

    Es dürfte sich dabei um das gleiche überirdische Gruseln handeln, das den gebildeten Leser befällt bei ignoranten Statistik-Interpretationen wie “nur Wort gegen Wort” bei einem Pro-Kontra-Aussagen-Verhältnis von 26:1. Wer da mehr als “nur Wort gegen Wort” erkennt, der muss ja irgendwie ein Spinner (oder Blogbeschmutzer) sein. Sicher aber metaphysisch verblendet.

    😉

  12. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – “Bistum Trier ermittelt gegen 16 Priester – Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen sind im Bistum Trier seit Februar 2010 gegen 16 Priester kirchenrechtliche Voruntersuchungen eingeleitet worden.” (4.6.12)

    http://www.kreis-anzeiger.de/nachrichten/politik/rheinland-pfalz/12047410.htm

  13. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Österreich – “Die Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt” hat eine Liste an alle Diözesen geschickt – auch an die Diözese Eisenstadt. Es geht um Pfarrer, die unbehelligt im Amt sind. 35 der 40 genannten Priester wird sexuelle Gewalt gegen Kinder vorgeworfen.” (4.6.12)

    http://burgenland.orf.at/news/stories/2535813/

  14. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – “Missbrauchsopfer sorgt für Eklat – Mitte der Neunziger wurde ein 16-Jähriger von einem Berliner Kaplan missbraucht. An diesem Wochenende wollte die katholische Kirche den Fall nun mit einer dürren Erklärung vor der St.-Marien-Gemeinde in Reinickendorf abschließen. Doch niemand hatte damit gerechnet, dass das Opfer den Gottesdienst besuchen würde.” (4.6.12)

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/sexueller-missbrauch-in-berliner-gemeinde-missbrauchsopfer-sorgt-fuer-eklat,10809148,16292506.html

  15. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Deliberations continue in Catholic child abuse cover-up case – Deliberations resume Monday in Philadelphia in the landmark trial of Monsignor William Lynn, the highest-ranking cleric charged with endangering children by allegedly helping cover up sexual abuse. Lynn, a defendant with another Philadelphia priest, is accused of knowingly allowing dangerous priests to continue in the ministry in roles in which they had access to children. Also on trial is the Rev. James Brennan, who is accused of the attempted rape of a 14-year-old. Both Brennan and Lynn have pleaded not guilty.” (4.6.12)

    http://edition.cnn.com/2012/06/04/us/pennsylvania-priest-abuse-trial/index.html

  16. test sagt:

    die Headhunter

    das ist wahrlich Endzeit..
    die Verfolgung der anderen und ihrer Götter
    apostasia.de schreibt:

    Wie sieht der Schrank eines Darbysten aus:
    (jeweils der Wichtigkeit nach aufgezählt)

    Eine verstaubte Elberfelder Bibel 1871 mit herausgerissenen Seiten von nicht passenden
    Bibelstellen, 10 Bände abgegriffener Kommentare von Darby, 1000 Auslegungen von Reisebrüdern etc,
    Liederbuch (G)lau(bens)lieder, das täglich aktualisiertes Testament im Falle der plötzlichen
    Vorentrückung, Spendenbescheinigung des Bauvereins e.V.

    Und die eines Lutheraners ?
    Luthers Katechismen, Ein Schwert für Widertäufer und aufrührerische Bauern,
    die einzig echte Luther Bibel von Anno 1545 ohne den Jakobus-Brief, Luthers
    Schrift: “Von den Juden und ihren Lügen”, Tauf-und Konfirmationsurkunde.

    Und der eines Charismatikers / Pfingstlers ?
    Die Liederbücher: Feiert Jesus Band 1 bis Band 666, Die Volxbibel oder gar keine Bibel,
    heiliges Salbungsöl für Haus, Tier, und ganze Landstriche; Yoga-Matte falls man mal nach
    hinten umfällt, eine Flasche Lachgas, freizügige Kleidung, E-Gitarre, Trommeln.

    Und eines FEGlers,
    Alle Bände von Anselm Grün, Die Bibelübersetzung: Hoffnungslos für alle, Zertifikat
    für KdöR und Ökumene, E-Gitarre, Trommeln, kurze enge Röcke.

    Und der eines Calvinisten?
    Calvins Institutio mit 1cm dickem Goldrand, alle Schriften von Spurgeon mit Goldrand,
    sehr lange Röcke, ein Scheiterhaufen für die Ketzer, 100 Liter Kindertaufwasser aus einer
    Genfer Quelle, eine Packung Zigaretten.”….

    das hat sich ferner jemand große Mühe gemacht, in der ausschließenden Forenpraxis von christlichen Webseiten zu stöbern. (kann man mal sehen, was man an HS hat!)
    http://www.apostasia.de/index.php?option=com_content&task=view&id=181&Itemid=53

    —–

    Lassen Sie sich also lieber anwerben und abwerben? Sie dürfen für JEDES Treffen zahlen. Ganz wie im richtigen Leben. (und nicht Parallelwelt) Am Eingang des schmucken Heimes zum fröhlichen Kaffeetrinken oder Hauskreis befindet sich ein Spendengefäß , an den dem niemand vorbei kommt…Dafür sind SIe Teil einer liebenden Gemeinschaft in Geborgenheit und geretteter Gewissheit. Heiratsmarkt und Catwalk inclusive.
    Kein Mensch hält sich da mit so banalen Dingen auf, wie etwa auch noch beim Umzug zu helfen. (Wo kommen wir dahin, wenn wir auch noch bei Umzügen helfen würden?) Kein Mensch hat dort Probleme. (Die werden an der Garderobe abgegeben) Und “zuständig” ist auch niemand, nämlich für nichts, nicht mal für die verbockten Schweinereien (dafür gibt es und für alles JESUS!)

    Aber man wird Ihnen vielleicht irgendwie zu verstehen geben (ganz entgegen der eigenen Verfassung, dass alle gleich seien): hier gibt es Hierarchien. Hier gibt es wichtigste und überhaupt nicht wichtige Personen. Wie im richtigen Leben. Aber Sie sollen ja eine ganz wichtige Person werden. Mitarbeit wird Ihnen künftig eine EHRE sein! Ihr Terminkalender wird bersten. Und Sie werden Gott erst kennen lernen. Dafür gibt es Schulungen über Schulungen. Man wird Sie entsenden. Bisher waren Sie eine kleine trübe Funzel. Doch der wahre Gott will, dass Sie ein großes leuchtendes Salzkorn werden, eine Strahlkraft in der Dunkelheit….

    ja, worüber soll man zum obigen Anlassartikel auch schon schreiben? Über Kritik am Dispensationalismus? Den Begriff kennt ja kaum einer…Aber Maya!

    Die Wartezeit bis zur Vollendung mit Ehrenamt verplempern….:- (

    Über kostenlose Ressourcen, die gebraucht werden? Missbraucht werden? Ohne welche die christliche “Wohlfahrt” gar nicht denkbar war? Über Beginenwohnungen, die sich viele Frauen (die in Ehrenämter verrottet und verspottet wurden….—>siehe “Fürsorge ist weiblich”) überhaupt nicht leisten könnten? “DIe Reise ans Ende der Nacht” Buch

    Arbeit für 00 Euro
    “Die Trennung zwischen männlichen „Ehrenamts-Beamten“ und weiblicher Wohlfahrtspflege zieht sich durch die Geschichte – bis heute. Ein Besuch bei der Historikerin Gisela NotzL”

    http://www.taz.de/Kostenlose-Ressource-Ehrenamt/!94595/

  17. ff sagt:

    zu Headhunter
    ohoh..
    [http://www.apostasia.de/index.php?option=com_content&task=view&id=599&Itemid=53]
    [http://christlicheraussteiger.wordpress.com/tag/dispensationalismus/]

  18. Michael Bamberger sagt:

    Breaking News:

    „Krimi“ im Vatikan wird immer brisanter – Jetzt wird auch der Privatsekretär des Papstes, Georg Gänswein, zur Zielscheibe der Enthüllungen. In Italien wurden neue Geheimdokumente aus dem engsten Umfeld von Benedikt XVI. veröffentlicht. Die Rede ist von einem „Erpressungsspiel“. Der „Krimi“ im Vatikan um gestohlene Geheimdokumente aus dem engsten Umfeld des Papstes geht weiter. Nun sind neue Geheimpapiere aufgetaucht. Und jetzt rückt auch ein Name in den Vordergrund, der bisher in der Enthüllungs-Affäre „Vatileaks“ im Hintergrund geblieben ist: Der des Privatsekretärs des Papstes, Georg Gänswein.” (4.6.12)

    http://www.derwesten.de/politik/krimi-im-vatikan-wird-immer-brisanter-id6732006.html

    “Papst-Sekretär in der Schusslinie – Wieder sind gestohlene Vatikan-Dokumente aufgetaucht. Diesmal im Visier: Papst-Sekretär Georg Gänswein. Jetzt wurden der römischen Zeitung erneut drei Dokumente mit einem erpresserischen Begleitschreiben zugespielt. Darin fordert der anonyme Absender, man solle die wahren Verantwortlichen des Skandals vertreiben – Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, die Nummer zwei im Vatikan, und Papstsekretär Georg Gänswein.” (4.6.12)

    http://kurier.at/nachrichten/4498614-papst-sekretaer-in-der-schusslinie.php

  19. Hypatia sagt:

    @ Michael Bamberger sagt:04.06.2012 um 16:14

    Unser Nimmermüd hat dies ganz sicher schon irgendwo plaziert, das ist ja kalter Kaffee, was Sie da bringen….

  20. Michael Bamberger sagt:

    Die unverbesserliche Rassistenkeule leidet nicht nur am Sie-Syndrom (welches in regelmässigen Abständen als hoffnungslose Tarnkappe aufflammt) sondern an akuten Wahrnehmungsstörungen, denn dass die vatikanische Gänseleber nun ins Schussfeld gelangt ist, hat die internationale Presse erst heute Nachmittag bekannt gegeben,… soviel zu kaltem Kaffee, Felix the Cat.

  21. Luana sagt:

    @Michael Bamberger

    Hypatia hat nicht Ihnen geantwortet, sondern der Person, die um 16.14 unter dem Nick “@Michael Bamberger” tatsächlich kalten Kaffee (vom letzten Jahr) aufgetischt hat.

  22. Michael Bamberger sagt:

    Sorry, Felix, schlampig gelesen von mir, trotzdem Rassistenkeule,und nicht nur wegen “Nimmermüd”…

  23. Michael Bamberger sagt:

    Danke Luana, hab’s eben selbst gemerkt.

  24. andersen sagt:

    Ein Psalm für der Papst:

    Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend
    zu deiner Rechten,
    so wird es doch dich nicht treffen.
    Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage
    wird nie mehr zu deiner Hütte sich nahen.

    Trotzdem erbarme Dich derer ,die Eifersucht ,Neid und Missgunst fühlen und sich vergiften und quälen,
    ein höheren Liebe , die sich nicht kennen abweisen, denn sie kannten Dein Gesetz nicht, das da lautet:

    Wer von dieser Wasser trinkt, denn wird nie wieder dürsten.

  25. Hypatia sagt:

    so kam, was, kommen musste……..

    Gute Nacht

  26. andersen sagt:

    Gute Nacht, Hypatia.

    Ich weiss, Sie werden nie verdürsten, Sie trinken aus ein saubere Quelle.

    Danke.

    Gottes Segen.

  27. unglaublich sagt:

    http://www.apostasia.de/index.php?option=com_content&task=view&id=381&Itemid=53

    diese ‘Gutmenschen’ (und Verstaatlicher der Kleinkinderziehung) oder die ausmerzenden und die nicht Norm fähigen Aussortierer mit ihrem Elitedünkel

    http://www.crash-news.com/2012/05/25/der-fall-negerpuppe-gutmenschen-im-terroralarm/

    aber lassen wir das…

    zum Stöbern ok…und eine andere INFORMATIONSDICHTE als in manch anderem blog….ansonsten müsste das alles “klar” gewesen sein…eben nichts Neues unter der Sonne…

    allüberall

    purer Fraktionismus….

    ok: ich könnte die Position jenes Seitenbetreibers sogar ‘stehen’ lassen :- ( (aber kaum die derjenigen, die entweder oder meinen sein zu müssen)

  28. unglaublich sagt:

    Ausmerzen der nicht Norm fähigen

    die Nichtnormfähigen

  29. Luana sagt:

    Unglaublich?
    nee, eher typisch für b, dass sie wieder mal braunen Dreck (crash-news) verlinkt. Und wie immer feige hinter einem Multinick versteckt.

  30. :-) sagt:

    Verblödung ist Zukunft.de…auch hier
    http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?p=2135

  31. :-) sagt:

    leider “kennen” einige andere überhaupt nicht
    andere einige aber schon!

  32. :-) sagt:

    crash Luana-Nada-Allegra?

    SIE KÖNNEN nicht richtig lesen! Wie üblich von Ihnen zu kurz zugeschlagen! (wie üblich ohne Psychologie…) Im übrigen ist es eine infam-perfide 100pro Falschaussage und Unterstellung, (…) würde braunen Dreck einstellen!

    Aber ich amüsiere mich gerade auf der informationsdichten Mennoseite über das voutube-video eines Charismatiker-Pfingstler GoDi….

  33. swisswulf sagt:

    Interessanter Beitrag von Roland Rottenfusser. Und zeigt einmal mehr auf wie komplex Theorien sein können, vor allem wenn sie noch wissenschaftlich gestützt sind.

    Zu der ganzen Maja Geschichte möchte ich nur sagen:
    Es gibt unendlich viele Kulturen auf dieser Erde. Viele haben eine völlig eigene Interpretation zur Enststehungsgeschichte, und ebenso vielleicht auch zum Ende des Daseins. Fest steht in meinen jedoch nur Eines: In Anbetracht der rasanten Veränderung der Menscheit in den letzten jahren ist ein hausgemachtes Endzeitszenario wohl um ein Vielfaches wahrscheinlicher als irgend eine Naturkatastrophe. Mit unserem rücksichtsloen Verhalten, der ungezämten Ausbeuterei zerstören wir selbst all dies was wir zum Überleben benötigen, und schaufeln so unser eigenes Grab.

    Rückblickend auf die Erdgeschichte wird der Mensch schlussendlich eine dermassen kurze Zeitspanne einnehmen, dass dies für Erdgeschichte als Solches nicht mal erwähneneswert sein wird. Denn wer redet schon über einen Wimpernschlag.
    Da waren die die Dinos doch wesentlich erfolgreicher 😉

    Wisch you a wonderful day

    swisswulf

  34. :-) sagt:

    können Sie
    mal sehen swisswulf…

    die einen werden hier gefeiert, die anderen gefeuert :- )

    auch zeitgeist online wird durchaus sowohl des rechten Schmuus bezichtigt….??

    ——

    ansonsten at L.

    wenn SIe sich selektiver Anmache bedienen, vermute ich, was dahinter steht.
    Sie haben einmal recht anschaulich ein aufschlussreiches Charakterspektrum preisgegeben…eigentlich nichts besonderes, liebe L.

    und paktieren Sie schön mit ICF-affinen Rechtsumsetzern…ist ja auch ein angestammter Hauskreis 😉

    nichts Neues: der andere hat die bösen Intentionen

  35. Rabbi Jussuf sagt:

    b
    Es wäre wirklich angezeigt, die von ihnen verlinkten Seiten etwas besser zu prüfen.
    Luana ist mit ihrer Beurteilung nicht so falsch.
    zeitgeist-online ist ein kruder Esoterikverein
    apostasia ist selber eine freikirchliche Seite so in Richtung Mennoniten o.ä..
    crash-news ist eine obskure Ansammlung erzkonservativer Christen am äussersten rechten Rand und darüber hinaus und erst noch mit dem Kopp-Verlag verbandelt.

    Solche Seiten sollten wirklich nicht unkommentiert verlinkt werden.

  36. andersen sagt:

    Zeit,die nicht auch das Herz berührt, ist streng genommen vertane oder wenigstens nur halb genutzte Zeit.

    Der Mensch soll wissen, dass man nicht Geld fressen kann und wenn man Tod ist, kann man auch nichts mitnehmen.

    Das Herz gibt allem, was der Mensch sieht und hört und weiss, die

    Farbe.

    Wünsche auch ein wundervolle Tag!

    🙂

  37. Hypatia sagt:

    Michael Bamberger sagt:04.06.2012 um 20:10

    Schon gut. –

    In den betreffenden Beiträgen habe ich EINDEUTIG UND UNMISSVERSTÄNDLICH auf Äusserungen* von dir hingewiesen, die gemäss Schweizerischer Bundesverfassung als rassendiskriminierende Äusserungen einzuordnen sind. Falls du diese Äusserungen zurücknehmen würdest, wäre ich auch bereit, meinen Vorwurf an deine Adresse fallen zu lassen. Solange deine Haltung aber unverändert bestehen bleibt, ist es meine GOTTVERDAMMTE PFLICHT!!, dich darauf hinzuweisen, dass eine solche Haltung gegenüber religiös Gläubigen rassendiskriminierend oder eben rassistisch ist.

    *welche genau es waren, habe ich nicht gespeichert, ich müsste sie suchen

  38. Lisa sagt:

    @ hm

    Noch ein Nachtrag zu meinem Vermerk zu Esoterik und Sektentum.

    In meinem weiteren Bekanntenkreis gibt es eine nicht mehr ganz junge Frau die sich zu den „neuen Heiden“ bekennt. Das hat sehr früh begonnen mit teuren und verunstaltenden Tätowierungen. Möglichst grossflächige Tätowierungen ohne Lokalanästhesie machen zu lassen gilt in den Kreisen als besonders mutig und als Zeugnis dafür „Schmerz ertragen“ zu können. Wozu letzteres gut sein soll ist mir persönlich nicht einsichtig, hat Schmerz doch eine Signalfunktion, etwa, dass eine Verletzung vorliegt oder eine Erkrankung. Also ist es kontraproduktiv sich an Schmerz zu „gewöhnen“. Irgendwann kam schriftlich die Sorge der Mutter „an alle Verwandten, Freunde und Bekannten“ ihre Tochter hätte grosse Probleme im Alltag. Für mich irgendwann dann klar als ich erstmals ans www angeschlossen war. Sie hat einen Beruf erlernt in dem weder ihr äusserliches Erscheinungsbild (sie sieht aus wie ein alter Matrose mit Glatze) noch ihr verbales Auftreten erwünscht sein kann (grosskotzig und kaltschnäuzig, m.E. mit Dummheit gepaart). Wenn man jenen Weihnachtsbrief las, hatte man den Eindruck die Tochter wäre gemobbt worden aber das Gegenteil war der Fall! Sie hat sich offenbar zunehmend in eine sehr eingeengte Fantasiewelt zurückgezogen aus der sie nicht mehr ausbrechen kann. Es geht nicht mehr. Mir ist unklar ob derart umfassende Tatoos – schon fast Ganzkörper – überhaupt je entfernt werden können und weiter ob es möglich ist vom sehr eingeschränkten Gedankengut wegzukkommen. Weil immer das Argument vorgeschoben wird: Mir gefällt das eben. Ich darf das, das geht niemanden etwas an ausser mir. Sie findet man grenze sie aus, dabei grenzt sie im Eigentlich den ganzen Rest der Welt aus, der ihr Gedankengut nicht teilt, das tendentiell neo-faschistisch ist.

    Angefangen hat das als sie als jugendliche sich erstmals wegen beruflichen Praktika für ein paar Monate aus dem Elternhaus auszog und m.E. zuviel Geld hatte aber damit nicht haushalten konnte. Ich gehe davon aus, dass eher labiler Charakter und eine gewisse Unfähigkeit selber zu denken das übrige getan haben. Eben, sie fand das schön und es war ja ihr Geld, sie könnte ja auch ausziehen. Da sie ihre Ausbildung an einer Privatschule machte hätte ich wohl als Eltern gesagt, gut, dann zieh aus, weil die junge Frau dabei auf den Boden der Realität zu stehen gekommen wären. Sie nutzte die Besorgnis ihrer Angehörigen regelrecht aus, da offenbar der Einfluss der Kreise in die sie da geraten war stärker war als Vernunft und echte Lebenserfahrung glitt sie über Jahr ab in eine – für mich – unsägliche Szene. Eben auch ein Markt, einer der früher vor allem in Rotterdams oder anderen einschlägigen Teilen der Hafenviertel sein Auskommen hatte.

    Ich möchte Ihnen damit aufzeigen wie verheerend sich solche Bewegungen auf Menschen auswirken können. In dem Fall ist ein junger Mensch noch ehe seine berufliche Laufbahn und sein Erwachsenenleben begonnen hat gescheitert. Wahrscheinlich – so sieht es jedenfalls aus – gibt es aus der Misere keinen Ausweg mehr in diesem Leben.

    Darum erachte ich H. Stamms Bücher als empfehlenswerte Lektüre für jedermann. Hätten jene Eltern sich damals um Bewegungen dieser Art kundig gemacht, hätten sie möglicherweise Schlimmeres verhindern können. So aber haben Pubertät, Adoleszenz und Einfluss von ein paar – aus meiner Sicht – Psychopaten stärkeren Einfluss gehabt.
    Wie soll denn einer das werden, was man Erwachsen nennt, wenn er nie aufhört sich auszuschliessen weil der ganz gewöhnliche Alltag zuwenig bietet und gleichzeitig selber in jener Gruppe und ihren Ansichten zu isolieren in der kaum Platz für ganz gewöhnliches Leben ist.
    Es ist immer das Einfachste labile Jugendliche in etwas hineinzuziehen (machen Drogendealer und Co. ja auch schon lange). Erwachsene die sich Ziele gesetzt und eine Lebensstruktur entwerfen können würden auf solchen Bockmist nämlich nicht hereinfallen.

  39. b sagt:

    besten Dank für Einschätzung

    ich wünschte, ich könnte Sie hiermit versöhnen!
    http://www.fr-online.de/politik/konfliktforscher-eliten-sind-teil-des-problems,1472596,16292364.html

  40. b sagt:

    sorry
    @ Rabbi

  41. b sagt:

    ff

    offenbar ist Ihnen und Swisswulf entgangen, dass R. Ro…. (und warum hat Luana auf Swisswulf nicht los geschossen?) zeitgeist online ist ? 🙂

    wer ist heute bitte wer? und wer kann sich wo gut und unauffällig dran koppeln? Offenbar passen sogar wiedergeborene Christinnen genial auf Sekten/Christen”verfolger”/aufklärerprofile? Kann man nur staunen.

    selbstverständlich bin ich—–

    (nicht erst seit der Kita-Jauch-Sendung gestern, die mal richtig etwas Dampf gemacht hat und zurecht mit dem Finger auf deutsche Tohuwabohupraxis im Thema Erziehung und die kommende Klagewelle gezeigt hat…so nach dem Motto: Fraß in die Kantinen…und wusch mit dem Klotuch…ein paar superdoofe Fürsorgende werden’s schon richten.
    leicht “kontrovers”
    http://www.spiegel.de/kultur/tv/debatte-zum-betreuungsgeld-bei-guenther-jauch-a-836746.html
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik-guenther-jauch-kratzer-am-kita-lack-11773596.html
    vor allem die Kommentare!
    Juchu..von wegen mein Vaterland! Der Lack ist ab! Und es wird weiter bröckeln! Da können sich die Nachbarländer wieder einmal freuen:- ) ..Herr Heitmeyer – meine volle Sympathie, da ohne PC – traut den Banken nicht dasselbe zu wie Herr Brugger)

    —– in manchen Bereichen “erzkonservativ”….!

    und “erzkonservativ” gucke ich heute Priol, Anstalt

    PS
    und genau so kann ich die Bewertung der entsprechenden Foren in den M.O-Mennolinks begrüssen

  42. . sagt:

    ohje…wenn ich das sage: alle netten, klugen und substanzvollen Menschen sind Offliner! (mir ist eine ganz Riege Intelligenter bekannt…u.a. H.Schmidt bez. andere PERSÖNLICHKEITEN “von damals” …und alle wirklich künstlerischen Fotografen ‘knipsen’ mit Analogkameras und entwickeln schwarzweiss (oho! Schwarz-Weiß!)
    gern bin ich selber ein Fossil…und gern wäre ich ein solcher “Offliner”…bin aber schon zu versaut. Wie schwer, kompliziert, mühsam, ja luxuriös es doch ist, eine angeblich “überkommene” Technik sich zurück zu bauen und sich das alte Zubehör herzurichten. Wie auch z.B. eine solide Grundwasserpumpe mit Handschwengel im Garten….

    ganz im Kontext zu? Prof. Heitmeyer k o n s e r viere ich wenigstens ein paar Ansichten und Haltungen. Darum bin ich eben auch partiell KONSERVATIV. Und dafür soll ich mich rechtfertigen? Toktok.

    Mir konnte bisher niemand beantworten WER WER ist! oder was “links” bzw. “rechts” ist.

    Ich habe es auch nicht mitbekommen, in wie weit die Bilderberger drängen :- ( und die Regierungen zwecks Umsetzung der unmenschlichen “Reformen” treiben. (“rechts”?) (Heitmeyer in Bielefeld läßt sich jedenfalls nicht von den anderen Bs der Nachbarschaft mit ihren Studien beeinflussen.)
    Eine schrecklich verblödete Armada, gefesselt und erstarrt in den zeitgeistlichen Bandagen treibt unfähig und sprachlos in der entmoralisierten Suppe.

    Ja, bisher habe ich mich empört über die Absonderungspraxis einer kleinen lokalbedeutenden, ansonsten allseitig paktierenden Freikirche…
    Ich befand mich noch auf der Entwicklungsstufe eher alle zu umarmen oder wieder zu umarmen, dachte: hier ein bisschen Petersilie, dort ein bisschen Schokostreusel…Etwas Yoga, etwas Tango? .Aber mich hat etwas anders eingeholt.
    Die allseitige Vergiftung tut mir auch nicht gut. Und ich kotze bei den ganzen verpanschten Speisen und Sternekochexperimenten. Hier eine Flambierung, da ein gestyltes Würstchen und dort ein eingefärbter Sahneturm auf der orientalischen Kichererbse. Ich mache eben keine MEDIEN-MODEN mehr mit! (was dort serviert wird, entspricht dem FAZ-Talkshow-Artikel…nachdenkseiten Anfang Juni…und alle Redakteure müssen ihre Familien ernähren und das Haus abbezahlen)
    Es ist mein eigener Prozess der “Engführung” :- ( Und das ist gut so!
    und deshalb finde ich es gut, bei Michael O. (apostasia) zu lesen (was man sowieso so erlebt hat in der Glaubenswelt:
    NÄMLICH: WAS DORT ÜBLICH IST. Das Kiki, was “mir passiert” ist, ist DIE REGEL! Also, b, GAR NICHT SO SCHLIMM!
    und wenn man so will in deren Jargon: als Kennzeichen der biblischen Endzeit und des Sprachgewirrs…nunja. von mir aus. für mich ist auch so “Endzeit”! ganz wiederum im Sinne von Swisswulf :- ) )
    Sch_ _ _ auf ein Etikett! Oder Parteibuch. Stimmt! ich bin “anders” und würde mich mainstreammäßig gar nicht so glatt anpassen können und “zufrieden” sein wie DIE ANDEREN, denen es dort gut geht. Klar. Dafür bin ich ja auch verkehrt!
    (
    http://www.apostasia.de/index.php?option=com_content&task=view&id=481&Itemid=53
    ….nein, die vielen Infos, die zu den Artikeln stehen, hatte ich noch nicht)
    es ist gewiss nicht so, dass ich mich dadurch aufs Glatteis geführt sähe! Komisch.lol. Intuitiv würde ich dagegen Burschenschaften ( FDP, Rotarys, Freimaurer uws. verbreitet) ablehnen)

    eben! Das Gute behaltet. Das andere wird verschwinden…wird sich selbst entlarven…jedenfalls aus meinem Leben…und da ist schon viel Mist und Ballast über Bord gegangen…oder einfach Dreck, der nicht ins Boot gehört

  43. . sagt:

    somit weiß ich jedenfalls die Anliegen und Selbstverständnisse mancher Blogteilnehmer (von chrischonia über ICF oder anderer Werke) zu beurteilen. und die sind manchmal eben sehr fordernd in ihren HINTER-GRÜNDEN. Nicht wahr, L.?

  44. b @ HS, webmaster sagt:

    Hallo

    darf ich den gesamten FAZ-Artikel hier einstellen? (er ist das Beste, was ich in letzter Zeit…auch im Hinblick
    “Weltuntergang”/Entmoralisierung und Konsequenzen gelesen habe!)
    http://www.fr-online.de/politik/konfliktforscher-eliten-sind-teil-des-problems,1472596,16292364.html

  45. swisswulf sagt:

    @b

    Mir ist grundsätzlich egal wer wer ist… natürlich sind immer ein paar Clowns auch im Blog, aber ich darf ja nicht ausschliessen selbst von gewissen Bloggern als Clown betrachtet zu werden. Ein guter Beitrag findet meine Beachtung, ganz gleich von wem. Würde ich mich nur auf den Namen fokussieren könnte ich mich nicht mehr auf die Inhalte konzentrieren.

  46. b sagt:

    Swisswulf, darum geht es nicht (Namen hinter Nicks) sondern um Überzeugungen und Begründungszusammenhänge

    um die Litanei einer Zuordnung von Ideologien, ob jemand “kosher” ist oder auch von künstlich aufrecht gehaltenen Linien abweichen darf?

    oder auch um die “Maulwürfe im Vatikan”….

  47. . sagt:

    und wieder etwas Farbenlehre
    als Zusatzlektion zu Priol

    [http://www.apostasia.de/index.php?option=com_content&task=view&id=231&Itemid=53]

    ich bin ziemlich treue Anhängerin Zägäs und seiner Lehre. und würdn T. tun, mich davon zu distanzieren! Der Lehre(r) der Gegensätze und ihrer Vereinigung. Des Schattens. Der Individuation. Der Intuition und des Gefühls. Der spirituellen Krise. Der Archetypen… Auch ihm hat man “rechte” Tendenzen vorgeworfen. Dann trat Gerda Weiler auf den Plan mit ihrem Archetypenverriß. Eine Differenzfeministi? Ist sie damit “links” oder “gut”? Nö…kann ebenfalls dem rechten Pool zugeordnet werden wie Göttner-Abendroth und Hexenhagia…
    gewissen Damen heute beziehen ihre Vor-Bilder und Leitkultur z.B. aus dem Assimilations-SCHWARZer-feminismus…oder orientieren sich an der christlichen vdL, die aus einem laut Peter Schneider wohl ach so braunen Niedersachsenhause stammt…

    Parallelen
    aus Helmut Barz (ein von mir oft gelesenen Zürcher Psychotherapeut) zitiert über Umgestaltung therapeutischer Einsichten zu Dogmen und vorgezeichneten Wegen:
    CGJung sagt zur Weltanschauung des Therapeuten:

    “Da sie in erster Linie, auch bei strengster Objektivität, ein rein subjektives Gebilde ist, so kann und wird sie vielleicht viele Male an der Wahrheit des Patienten zerbrechen und doch an dieser sich wieder verjüngt aufrichten. Überzeugung nämlich wird leicht zu Selbstsicherung und dadurch wird sie zur Starrheit verführt,und diese ist nicht im Sinne des Lebens. Eine feste Überzeugung erweist sich in ihrer Weichheit und Nachgiebigkeit, und wie jede hohe Wahrheit gedeiht sie am besten auf ihren zugegebenen Irrtümern. (Gesammelte WerkeXVI, S.85)

    Von ihr—> lass ich mich gern verführen! Eine, die für die Bewahrung der Unterschiedlichkeit und Verschiedenheit eintritt
    Dadawa – Zhu Zhequin mit He Xuntian
    🙂 freu
    http://www.abendblatt.de/ratgeber/extra-journal/article2297046/Ein-exotischer-Popstar-befluegelt-Hoerer-in-aller-Welt.html