Logo

Zorniger Brief an Gott

Hugo Stamm am Montag den 21. Mai 2012
Dicke Post: Paulus schreibt einen seiner Briefe.

Dicke Post: Paulus schreibt einen seiner Briefe.

Olga Ohlsson, Schülerin des Gymnasiums Eppendorf in Hamburg, hat einen Text verfasst, der im «Hamburger Abendblatt» veröffentlicht wurde und im Internet hohe Wellen geschlagen hat.

Ich gebe ihn hier gekürzt und mit Zwischenbemerkungen versehen wider:

Lieber Herr Gott,

immer soll man Toleranz zeigen, als Atheist. Immer soll man sich anpassen, als Atheist. Immer soll man dir zustimmen, als Atheist. Aber nie werden wir gefragt, was wir wollen, wir Atheisten.

Es brauche Mut, den Satz «Ich glaube nicht an Gott» auszusprechen, schreibt die Schülerin weiter, denn nirgendwo stosse man damit auf Verständnis. Sofort bekomme man von allen Seiten Spott und müsse sich anhören, was für eine Sünde es sei, nicht an Sie, Herr Gott, den Erschaffer der Welt, zu glauben. Das sei ähnlich, als würde man sagen, «ich bin schwul». Man oute sich in den meisten Gesellschaften einfach mit so etwas nicht.

Die zweite Frage ist dann sofort: «Warum glaubst du denn nicht an Gott, den Allmächtigen?» Blöde Frage. Einfache Antwort: Ich glaube nicht an Sie, Herr Gott, weil ich mir mein Leben nicht von jemandem vorschreiben lassen möchte, von dem nicht mal bewiesen ist, dass er überhaupt mal gelebt hat. Ich will der Herr über mein eigenes Leben sein.

Ich möchte nicht fünf Kinder oder Aids bekommen, weil ich mein Leben lang strikt nach den zehn Geboten und dem Papst gelebt habe und deswegen kein Kondom benutzt habe. Ich möchte im Leben Spaß haben und auch mal Unüberlegtes tun. Ich will Sex vor der Ehe, und das nicht nur mit einem Mann. Vielleicht auch mal mit einer Frau? Na und?

Was die Toleranz betreffe, habe sie schliesslich auch kein Problem mit Gläubigen, schreibt Olga Ohlsson weiter. Auch nicht damit, dass gläubige Menschen so verbohrt seien und meinten, dass das, was sie sagten, richtig sei und nichts anderes. Dass sie die einzig Richtigen seien und das einzig Richtige tun würden.

Aber Sie tun nicht das Richtige, Herr Gott. Immer sollen wir als Ungläubige, als Atheisten die Gläubigen um uns herum akzeptieren und tolerieren und ja den Mund halten. Wir akzeptieren die Gläubigen ja auch, aber sie akzeptieren uns nicht.

Sie sollen doch mal darüber nachdenken, wie wir sind und wie wir uns bei ihren Angriffen fühlen, aber das ist ihnen egal. Sie sind egoistisch geworden. Durch Sie, Herr Gott! Sie mögen keine Atheisten. Und deswegen mögen uns Ihre Anhänger auch nicht.

Das Wort Gottes stünde schon in der Bibel, schreibt die Schülerin weiter.

Alle, die mir folgen, werden gesegnet und kommen in den Himmel und haben Glück bis an ihr Lebensende und blablabla. Doch wenn wir die Seite umblättern, dann ist all der Zorn zu finden, den Sie uns entgegenbringen. Uns, die Ihnen nicht Folge leisten.

In der Bibel stünden Dinge wie: Wer mir nicht folgt, der kann sich auf etwas gefasst machen, der wird sein Leben lang nicht mehr glücklich und kommt in die Hölle.

Nicht nett, Herr Gott. Wenn Sie uns nicht mögen, ist das nicht so schlimm. Aber ich habe keine Lust mehr, die Gläubigen zu tolerieren und mich vor ihnen zu rechtfertigen, denn eigentlich müssten sich die Gläubigen vor mir rechtfertigen.

Solange sie jemand beschimpfe, weil sie Atheistin sei, werde sie zurückschimpfen.

Viele Grüsse von einer Atheistin, die es leid ist, von allen unverstanden zu sein, und nur akzeptiert und toleriert werden will.

« Zur Übersicht

295 Kommentare zu “Zorniger Brief an Gott”

  1. Michael Bamberger sagt:

    @ Luana

    “Ich kann mir eine ewige Hölle nicht vorstellen…”

    Jener Wanderprediger, dem Sie sich entschieden haben zu vertrauen, kann sich nicht nur eine ewige Hölle vorstellen, sondern er sagt über diese ewige Hölle folgendes:

    „Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“ (Mt 25,41)

    “Horatio”

  2. andersen sagt:

    Der Michael Bamberger würde vielleicht in seinem nächsten Satz sagen:

    —what ever gets you through the night————————————————

    Bei Bamberger funktioniert es so:
    Erst lesen Sie Richard Dawkins-dann lassen Sie ihr eingenes Kind abtreiben-und dann streichen Sie die Gulags neu an.

  3. andersen sagt:

    Vielleicht bellt beim Bamberger ständig ,ein frisiertes Schosshündchen, die vielleicht meint, ein katholiken gerochen zu haben, vielleicht steckt in dem Pudel auch nur ein Teufel.

    Es gibt Tage bei Bamberger, die nicht sehr viel schlimmer ist, aber auch nicht wirklich besser.

  4. Hypatia sagt:

    Marlis Steiner sagt:25.05.2012 um 20:33

    “…, wir müssen uns nur in der Welt umsehen.Es wird brenzlig.”

    Wie soll ich das verstehen?

  5. Marianne Reifers sagt:

    An wen soll ich mich wenden, wenn es niemanden gibt. Gott gibt es nicht in der Welt. Es gibt ihn im Vokabular als Wort. Dieses Wort ist nicht belanglos. Es fordert heraus. Mich. Ich will mich ihm stellen. Nur nicht Recht haben.Damit komme ich nicht weiter. Ich bin nicht Gott. Das ist wichtig. Du bist es auch nicht. Wir tun, als wären wir göttlich und unsterblich. Wir sind es nicht. Wir werden sterben wie alle. Wir kommen nicht darum herum auch nicht mit Gott. Das kränkt uns vielleicht. Macht uns krank. Dagegen wehren sich viele und setzen ein ewiges Leben. Wenn sie es brauchen! Die ewige Hölle ist ein altes Racheinstrument. Einige brauchen es, damit sie mit der ewigen Ungerechtigkeit jetzt zurecht kommen. Es sind dies alles Wörter und menschliche Vorstellungen. Damit kann man Kriege führen. Wenn sie absolut gesetzt werden. Nicht nur mit religiösen Wörten. Mit allen, die man absolut glaubt. Wir wollen frei sein. Auch in unseren Vorstellungen. Diese wollen wir relativieren und andere tolerieren. Wir wollen einander aufmerksam machen auf fixe Vorstellungen und sind froh, wenn andere unsere hinterfragen. Atheisten tun das. Sie machen einen guten Job. Oft aber haben auch sie fixe Vorstellungen, gerade was den Glauben anbelangt. Vielleicht sollten wir vermehrt miteinander wirklich ins Gespräch kommen. Nicht in einen Schlagabtausch. Wir täten gut daran, manchmal miteinander über fixe Vorstellungen zu lachen. Warum sind wir alle so todernst in diesen Dingen? Als wären wir schon tot!

  6. b sagt:

    viele Impulse und Aspekte, viel Persönliches….und trotzdem: die Resonanz einer ignoranten Armada im trüben Gewässer , ein Stinker, Non Grata oder Troll zu sein 🙂
    ansonsten wären da noch “Plattfische” , Analphabeten oder “Rechte” usw…
    Hauptsache, man kann hübsch und teuer verpackt die eigenen Perversionen an den Leser bringen und sich in den garantierten Steicheleinheiten sonnen

    eingetreten in eine neue ‘Ära’…. und dem Stehenlassen der Tatsache, dass das materielle Vermögen meiner lobbyistengläubigen “Genossen” auf 4.700Billionen in kürzester Zeit NACH Finanzgau angewachsen ist! Und dass die Heuschrecken und andere Plagen ihrer Unterstützer sicher sein können (CH… ; -) ) während es selbstverständlich ist, dass die “Neger” und “Alis”( inzwischen Ebene MIT Bachelor) den Putz-und Taxijob in Schichtarbeit und Niedriglohn, dafür aber Höchststundenzahl, schon machen….

    ich begnüge mich lieber mit den paar Bonbons:: meinem Garten, dem Informiertsein durch nachdenkseiten -z-B. Wellershoff “Leben braucht keine Begründung”.

    Die Freikirche ist für mich indiskutabel. Das war eigentlich mein einziges zentrales “Sendungsbewussstein”. Eine solche geschlossene Gesellschaft birgt systemisch die Gefahr der sozialen Phobien, auch für nachfolgende Generationen, die überhaupt nicht die Bandagen auf direktem Weg durch Eingeborensein oder Bekehrung an sich erfahren haben. Viele Sekundäre aus dem Milieu “können” nie wieder mit engen Gruppen….

    DER? “Heilige Geist”, so gleichförmig ausgegossen über “idea”-Christen? Gerne. Wenn fantasieloses Unterordnen und Unterwerfung, Lebensverhinderung, SELBST-AUF-GABE und Isolation die Methoden sind! Verzichte ich doch….

    .FÜR MICH WAR ES F O L T E R!!

    Ich finde es gefährlich, solchen Männern (den fanatischen Bibel-Funktionären -Älteste, Pfarrer, Prediger, was sonst noch – dort und den Kopisten in den Familiensippen) ausgeliefert zu sein, die auf der Basis des angeblich “geleiteten Wortes” und der gepachteten Sündenvergebung offensichtlich ALLES machen und die falschen Entscheidungen treffen dürfen (und diese an ihren Gott delegieren) und aus oktroyierter Angst nicht einmal hinschauen können! (AUgen und Ohren zu: Scheissverein)


    **Fußnote
    Der Film Inklusion war ziemlich gelängt und hat nur einen Teil der Probleme in Angriff genommen. Wir sind weiter denn jemals entfernt von Toleranz! Ausgeliefert den Schreibtisch-Machthabern und Stammtischpolitikern. Die “klugen” Kita-Kinder, heute mit 3 Jahren, ausgerüstet mit Schleifchen, Marken/dresscodes, Lackschühchen und Abendförderprogramm und Tütü “ekeln” sich vor Anderssein mehr als noch vor Jahren die 6jährigen. Der “Scanner-Blick” verlagert sich in die Milupa-Alete-Phase…

  7. b sagt:

    zornige Briefe
    wie der von Günter Grass
    können durchaus “nützen”!
    Bei dem Rest der verzogenen, instrumentalisierten Intellektuellen

    Europa, du bis Scheiße so! Und Sokrates, der erste Troll….er nahm den Becher

  8. Kusi Gallati sagt:

    Die junge Dame kann froh sein, dass sie nicht in einem islamischen Land lebt. Sie beschwert sich über die Intoleranz von Christen und vergisst, dass die Christen neben dem Buddhismus ja wohl die mit Abstand toleranteste Form von Glauben ist. Wäre sie Muslimin, wäre die Chance je nach Land gross, dass sie schon verheiratet wäre und nicht mal ihren Mann selber wählen könnte. Wer sich hier in Europa über Druck von Christen beschwert, der jammert aber auf einem extrem hohen Niveau herum und hat anscheinend keine Ahnung, was in andern Ländern wie Iran, Saudi-Arabien, Türkei, Ägypten, etc. abläuft. Viellecht müsste man der jungen Dame mal eine Studienreise nach Saudi-Arabien schenken, damit ihr Weltbild wieder in Ordnung kommt.

  9. Johnny B. sagt:

    Ach, mir doch egal welche Probleme diese junge Dame hat. Mich interessieren Atheisten nicht, und genau da fängt ja das Problem dieser Gruppierung an, weil sie nicht wahrgenommen werden in der Gesellschaft. Wo liegt also das wahre Problem? Und wer die Bibel zitiert und meint er könne dies 1 zu 1, also Wort für Wort, in der heutigen Zeit anwenden, der hat eh nichts begriffen. In diesem speziellen Fall zeigt es nur auf, wie dumm diese Person eigentlich ist. Man soll die Dinge kritisch hinterfragen und insbesondere sollte man zwischen den Zeilen lesen können. Noch offensichtlicher wird jedoch die unsägliche Dummheit dieser Person, wenn sie sich mit einem Brief an jemanden/etwas wendet, dass aus ihrer Sicht ja gar nicht existiert. Oder zeugt so etwas von wahrer Intelligenz?

  10. Edi Brugger sagt:

    @Hypatia 26.05.2012 um 01:17

    Ich habe meine Gipfeli zu lange im Backofen gelassen.

  11. will williamson sagt:

    Die Adresse des Briefs der lieben Olga könnte falsch sein. Nur weil die Israeliten vor ein paar tausend Jahren in ihren heiligen Büchern Gott als einen Herrn gesehen haben, braucht es noch lange kein Herr zu sein. Die Ägypter und die Griechen und Römer hatten ja neben den männlichen Göttern auch weibliche Göttinnen. Im übrigen heisst es ja: Du sollst kein Bildnis von mir machen. Vielleicht ist Gott ja weder ein Herr noch eine Frau, sondern ein Zwitter oder irgend etwas Anderes. Die Hindus hatten eine bisexuelle Gottheit namens Ardanari Iswara. Dass es Gott – oder wie immer wir das Schöpfungsprinzip nennen mögen – gibt oder nicht gibt, kann nicht bewiesen werden, da das Prinzip – ebenfalls nach altindischer Vorstellung – absolut und wir relativ sind. Das Relative kann das Absolute nie erkennen. Deshalb muss man daran glauben oder eben nicht. Wer aber an Gott Briefe schreibt, muss an ihn glauben, egal ob Atheist oder nicht. Sonst wäre doch das Schreiben eines Briefs ein totaler Leerlauf! Man schreibt keine Briefe an Niemand.

  12. olive sagt:

    @andersen sagt:
    25.05.2012 um 23:30

    “Der Michael Bamberger würde vielleicht in seinem nächsten Satz sagen:
    Bei Bamberger funktioniert es so:
    Erst lesen Sie Richard Dawkins-dann lassen Sie ihr eingenes Kind abtreiben-und dann streichen Sie die Gulags neu an”

    Sie sind wirklich ein primitiver Schnörri.

    Sorry, aber ich musste zu Ihnen runterkommen.

  13. Urs Ineichen sagt:

    Eigentlich ist es schade, dass man so über die Atheisten herzieht. Ich bin der festen Meinung, dass wir als gläubige Christen
    für solche Menschen beten müssen. Beten, dass Sie die Kenntnis erhalten, dass es sehr wohl einen Gott gibt. Und dieser Gott ist die Liebe in Person. Er hat seinen über alles geliebten Sohn für unsere Sünden ans Kreuz schlagen lassen, wo eigentlich die Menscheit hängen sollte.
    Leute, die die Bibel kritisieren, was übrigens nicht verboten ist, sollten nicht einfach Bibelstellen daraus zitieren, sondern sich die Mühe machen, die Zusammenhänge zu erkennen. Sind wir glücklich, dass unser HERR JESUS so unendlich viel Gnade für uns hat.
    Übrigens gibt es nur einen Gott, und dieser Gott ist das Licht der Welt!!
    Zu Herrn Stamm möchte ich noch erwähnen, dass er natürlich schreiben kann, was er will. Doch sollte er besser recherchieren, bevor er solche unglaubwürdigen, diskriminierenden Artikel schreibt. Auch für Sie Her Stamm ist unser Herr Jesus am Kreuz gestorben. Ich werde für Sie beten.

    Maranatha

  14. Elias sagt:

    Gott existiert nicht, der wahrscheinlich grösste Beweis dafür, dass es ihn gibt.
    Man stelle sich nur vor derliebe Gott würde sagen was gut und schlecht ist, welch Chaos da auf der Welt passieren würde. “…”

  15. andersen sagt:

    @olive sagt:

    Sie sind wirklich ein primitiver Schnörri.

    Okay, der Satz mit der frisierte Pudel war lustiger.
    Zum Glück kann ein Hund nicht Dawkins lesen.

    wuff

  16. Edi Brugger sagt:

    olive 26.05.2012 um 11:10

    Du hast dich aber sehr weit runter gelassen.

  17. Werner Wanner sagt:

    Wer meint ein Bibelzitat habe irgend einen Wert, der hat nichts begriffen. Die Bibel wurde von Fanatikern geschrieben, die in ihren Angebeteten mehr sehen wollten als es diesen recht war. Ja sie waren geradezu gezwungen ihre Erzählungen zu übertreiben oder glaubten gar selber tatsächlich es so gesehen zu haben, um sich zu rechtfertigen, ihrem Leben und ihrem Fanatismus einen Sinn zu geben. Und wer sich heute noch davon blenden lässt ist einfach nur dumm.

  18. andersen sagt:

    Edi Brugger sagt:

    Du hast dich aber sehr weit runter gelassen.

    🙂

  19. andersen sagt:

    Whatever gets you through the night……………………………………………………………………………………………………………………………

    Es gibt keine Hölle ausser der, dass ich dies nicht weiss.
    Mein letztendliches Glück ist unausweichlich.

  20. Gerhard sagt:

    Die Existenz Gottes lässt sich wissenschaftlich weder beweisen, noch widerlegen. Deshalb ist auch der Atheismus nichts weiter als ein Glaubenssystem.

  21. Marco Henzer sagt:

    Traurig, das darüber noch diskutiert werden muss.

    –> Mein Universum ist mein eigenes! Haltet eure Götter von meine Rasen fern! Wer an ein Leben nach dem Tod glaubt, der solls doch mal ausprobieren und von der Brücke springen. Ah, Moment, Selbstmord ist ja eine Sünde.. wär ja auch zu einfach gewesen. <–

  22. Lisa sagt:

    Bei einem Bummel habe ich mir H. Stamms Neuauflage gekauft und sie quergelesen. Dabei stiess ich auf Wicca – die Hexen-Bewegung – und die Neuheiden. Vielleicht kann jemand meine Frage beantworten. Die Tochter einer Bekannten von mir bewegt sich in einer Punk-zugehörigen Szene bei der grossflächige Tätowierungen dazu gehören. Diese Tätowierungen müssen ohne Lokalanästhetika “gemacht” werden, weil “man” damit eben Mut und das Ertragen doch nicht allzu geringer Schmerzen beweisen kann. Die Frau ist ausserdem kahlgeschoren und hat sonst noch ein paar – aus meiner Sicht- tendentiell faschistoide Züge .
    Ich weiss, dass diese Bewegung der sie anhängt sich die “neuen Heiden” nennt. Die ordinären Punks am Bahnhof gehen ihnen aus dem Weg. Sind diese beiden Bewegungen identisch? Oder gibt es da irgendwelche Unterschiede?

    Zum einen finde ich die Entwicklung der jungen Frau sehr bedauerlich und zum anderen distanziere ich mich natürlich explizit von solchen Leuten. Damit habe ich nichts am Hut. Das Ganze hat allerdings auch eine lächerliche Komponennte: die etwa 1.60 m grosse Person wirkt auf der Strasse wie ein älterer, leicht korpulenter, untersetzter Gnom der aber eben leider mit einem ziemlich danebenem Wortschatz auffällt. Kaltschnäuzig, im Befehlston, für mich sehr bedenklich rechtslasitg.
    Die gleichen Leute riefen einst nach jedem zweiten Satz : “Das ist Anti-Semitismus”. Ob das tendentiell einen Zusammenhang hat, ich meine nun ganz erhlich einen krankhaften Zusammenhang. Für mich jedenfalls zusätzlich erschreckend, sollte das mit den im Buch beschriebenen Neuheiden übereinstimmen.

    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen – Danke im voraus.

  23. Richard sagt:

    Das ganze beginnt schon hier auf der Kommentarseite. Wenn man die Wahrheit sagt über Gläubige, ist die Chance gross, dass der Kommentar gar nicht erst erscheint, deshalb begnüge ich mich mal mit einem Link:

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160289608001013

    Dazu gibt es auch einen Wiki-Artikel. Verständlicherweise hat aber die Erziehung/Familie der Person wohl einen noch viel grösseren Einfluss.

    Religion ist wie betrunken sein. man findet es richtig und sich toll und super, andere betrunkene sind die besten Freunde und dabei merkt man nicht, wie lächerlich und verblödet das ganze für alle nüchternen erscheint.

  24. gelegentlicher Beobachter sagt:

    auf welchem Planeten lebt diese Schülerin?
    Atheismus ist doch heute NULL Problem. In meinem Umfeld glauben die wenigsten an Gott und wenn, dann nehmen sie das nicht sonderlich ernst. Wenn irgendjemand in unserer Gesellschaft belächelt wird, dann ist es der fromme Gläubige. Verspottet wird derjenigen, der bei öffentlichen Themen mit Gott argumentiert. Bestimmt nicht der, welcher alles von der Evolution her beurteilt, auf den Ration schwört und nicht mit einem Leben nach dem Tod rechnet. Das ist viel eher der Standard.

    All diese Schimpfer haben doch irgend ein persönliches ungelöstes Problem, aber anstatt das zu wirklich anzugehen, finden sie irgendwelche Schuldigen für ihr persönliches Unbehagen. Die Medien greifen diese Leute auf, “nehmen sie ernst” – aber eigentlihc nur weil sie ihnen etwas zum Schreiben liefern.

  25. andersen sagt:

    @gelegentlicher Beobachter

    Das sehe ich auch so..

    Wer fromm Leben will, steht jeder Frei und wie die Olga, die mit mehrere Männer und Frauen schlafen will.

    Letzte Donnerstag war ich an ein Geburtstagsparty, ein lustiger Runde mit Freunden aus Tibet, Sri Lanka, ein Jude, ein paar Katholische, Refomierte und Atheisten.

    Wir sass in der Garten und es wurde viel Gelacht.

    Das war wirklich schön.

  26. Hypatia sagt:

    Richard sagt:26.05.2012 um 14:34

    “Das ganze beginnt schon hier auf der Kommentarseite.”

    Was “beginnt schon auf der Kommentarseite???

    “Wenn man die Wahrheit sagt über Gläubige, ist die Chance gross, dass der Kommentar gar nicht erst erscheint,…”

    Solange Sie die Hinweise (hier unten direkt unter der Schreibfläche) respektieren, können Sie schreiben, was Sie wollen.

    “… deshalb begnüge ich mich mal mit einem Link:”

    Bitte geben Sie uns eine prägnante Zusammenfassung!

    Danke für den Link.

  27. Hypatia sagt:

    gelegentlicher Beobachter sagt:26.05.2012 um 15:37

    “All diese Schimpfer…”

    Wen meinen Sie konkret?

  28. Hypatia sagt:

    Marco Henzer sagt:26.05.2012 um 13:29

    “Traurig, das darüber noch diskutiert werden muss.” Warum sollte das “traurig” sein?

    “Traurig, das darüber noch diskutiert werden muss.” Worüber meinen Sie, wird “noch diskutiert”?

    “Traurig, das darüber noch diskutiert werden muss.” Warum meinen Sie, es bestehe eine Art Zwang oder Notwendigkeit, dass “darüber noch diskutiert werden MUSS?

  29. Hypatia sagt:

    Werner Wanner sagt:26.05.2012 um 12:06

    “Wer meint ein Bibelzitat habe irgend einen Wert, der hat nichts begriffen.”

    Wer meint, derart schwachsinnige, weil herabsetzende Sätze hätten hier irgend einen Wert, der hat nichts begriffen.

  30. Hypatia sagt:

    Gerhard sagt:26.05.2012 um 13:16

    “Die Existenz Gottes lässt sich wissenschaftlich weder beweisen, noch widerlegen. Deshalb ist auch der Atheismus nichts weiter als ein Glaubenssystem.”

    Ja was denn sonst? –

  31. Hypatia sagt:

    Urs Ineichen sagt:26.05.2012 um 11:29

    “…dieser Gott ist die Liebe in Person. Er hat seinen über alles geliebten Sohn für unsere Sünden ans Kreuz schlagen lassen, wo eigentlich die Menscheit hängen sollte.”

    Was ist das für eine Liebe “in Person”, die ihr Allerliebstes verlässt und es dann qualvoll verenden lässt?

  32. Matthias sagt:

    Da haben Sie ja was angerichtet, Herr Stamm. Wozu? Und: Baden Sie das auch aus? Hier strotzt es nur so von Kommentaren, die sich in dreierlei Hinsicht weitgehend einig sind: Verbitterung, Polarisierung und Besserwisserei.

    Zu Olgas Brief: Ich erkenne, soweit ich das aus den Fragmenten und Bemerkungen schliessen kann, in Olga einen wachen Geist, der sich an der Bigotterie erzürnt, sich aber weder gesehen noch verstanden fühlt.
    Was für ein Abenteuer, mit einem solchen Menschen ernsthaft und ehrlich ins Gespräch zu kommen. Welch eine Kraft steckt in einem solchen Menschen! Eine wahre Freude.
    Die Verbreitung ihres Briefes in den Medien bewirkt nun, dass diese Kraft verpufft. Denn der Mensch hat nichts von all dem Meinungsgeplänkel hier und dort. Das ist nicht nur unfair, ich glaube, das grenzt im Grunde schon an Missbrauch.

    Olga formuliert ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Gedanken mit klaren Worten. Nicht schmeichelhaft – na und? Wir können sie deutlich als Suchende, als wissen Wollende erkennen. Ihr Weltbild scheint in Bewegung und noch nicht erstarrt. Drei Dinge, die sie von vielen hiesigen Kommentatoren unterscheidet. Solch einen Menschen ernst zu nehmen erfordert mehr als blosses verbales Kopfnicken oder Hände verwerfen. Damit wird man ihr nicht gerecht.

    Vor allem aber erfordert es mehr als Zusammenfassen und Zitieren. Das ist doch nichts mehr als “copy-paste” und dann: “Bühne frei für die Schlacht”, Herr Stamm.

  33. Basil Haag sagt:

    Meiner Meinung nach ist es genau umgekehrt. Als Christ wird man praktisch überall ausgelacht und als ungebildet angesehen. An etwas zu glauben, das man mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen kann, ist doch vollkommen hirnrissig, argumentieren die meisten Atheisten. Atheismus ist in der heutigen Welt zur neuen Religion geworden, der die grosse Masse folgt, ohne sich (meist) tiefere Gedanken darüber zu machen. Ich habe noch nie jemanden ausgelacht oder kritisiert, weil er nicht an Gott glaubt. Auch habe ich noch nie von anderen Christen in meinem Freundeskreis Aussagen solcher Art gehört. Von atheistischen Kollegen höre ich allerdings immer wieder abschätzige Kommetare und pauschale Aussagen über Gott und Christen. Ich missioniere auch niemanden oder dränge meinem Mitmenschen meinen Glauben auf. Von Atheisten höre ich jedoch öfters, dass es doch Schwachsinn sei, überhaupt an einen Gott zu glauben. Oft tun Atheisten so, als wäre ihre Ansicht die einzig richtige und die absolute Wahrheit. Atheismus ist nichts weiter als eine andere Religion, die in der heutigen Zeit oft sehr aggressiv und missionarisch vorgeht.

  34. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Italien – “Die Italienische Bischofskonferenz hat zwischen 2000 und 2011 135 Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Priester registriert. Diese Zahl nannte ihr Generalsekretär, Bischof Mariano Crociata, am Dienstag in Rom bei der Vorstellung der bischöflichen Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch. Es war das erste Mal, dass die Italienische Bischofskonferenz genaue Zahlen für Missbrauchsfälle veröffentlichte. In 77 Fällen kam es nach seinen Angaben zu einem Verfahren vor einem staatlichen Gericht. Dabei seien 22 Priester in erster und 17 weitere in zweiter Instanz verurteilt worden.” (23.5.12)

    http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Italiens_Kirche_nennt_erstmals_Zahlen_ueber_sexuellen_Missbrauch.html?cid=32754116

  35. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – “Hansjörg L, der wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern in 155 Fällen verurteilt worden ist, ist kein Priester mehr. Er gehört auch dem Orden der Prämonstratenser nicht mehr an, sagte der Abt des Ordens, Michael K. Proházka o.praem., auf Anfrage der HNA.” (25.5.12)

    http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/fritzlar/missbrauch-kirche-fritzlar-taeter-kein-priester-mehr-2332938.html

  36. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Robert Van Handel was a 15-year-old seminarian at St. Anthony’s, a prestigious Franciscan boarding school, when, he said, a priest slipped into the infirmary where he was recovering from a fever and began to molest him. The priest told him it would help draw the fever out. More than a decade later, Van Handel himself was molesting children while working as a Franciscan priest at the same Santa Barbara boarding school. Van Handel formed a boys’ choir for local children and chose his victims from among its ranks for eight years. The sexual abuse at St. Anthony’s, including Van Handel’s own account of his crimes, is included in more than 4,000 pages from the confidential files of nine Franciscan religious brothers who were accused of abuse. The internal files, coupled with an additional 4,000 pages of sworn testimony obtained by The Associated Press, are the largest release of a religious order’s files to date and paint one of the fullest pictures yet of a pervasive culture of abuse that affected generations of students at the seminary dedicated to training future Franciscans.” (25.5.12)

    http://www.thetowntalk.com/article/20120526/LIFESTYLE/205260303

  37. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “The former priest served in Catholic churches throughout New Jersey, up until 2002 when he was accused of abusing two young girls. And now a new lawsuit is being brought against him by a third woman. The new complaint was filed against the Camden Diocese (New Jersey) on behalf of the alleged victim. The claim is that the child was assaulted 10 to 15 times by Harkins during the period 1980 to 1981. CBS reports that one of these alleged assaults occurred in Harkin’s rectory bedroom at Saint Anthony of Padua Parish in Hammonton, New Jersey.” (26.5.12)

    http://www.digitaljournal.com/article/325522#ixzz1w0KNGtTJ

  38. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Ireland – “The Archbishop of Dublin Diarmuid Martin has said he would not publicly back the Primate of All-Ireland Cardinal Sean Brady in the wake of further allegations that he failed to disclose information about sexual abuse in the Catholic Church during the 1970s.” (26.5.12)

    http://www.irishcentral.com/news/Diarmuid-Martin-refuses-to-back-Cardinal-Sean-Brady-over-church-sexual-abuse-154432395.html#ixzz1w0L8nALu

  39. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Ireland – “The Catholic Archdiocese of Dublin has spent more than 15m euros in settling child abuse claims. The figure, which includes 5m euros in legal fees, is in the diocese’s annual child protection report. Just over a third of complaints against priests were made in the 1980s, according to the report. It also said the 10 worst clerical abusers in the archdiocese are alleged to have abused an average of 36 children each.” (25.5.12)

    http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-18203140

  40. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    UK – “An Ethiopian Orthodox priest who sexually abused a parishioner during a depraved baptism ritual has avoided a jail term and is continuing to practise. Gebrehana Semre of the Ethiopian Orthodox Tewahdo Church in St Phillips Square, Battersea, was handed a 12-month prison sentence last week, suspended for 18 months, after being convicted of assaulting the woman.
    In September 2010, Semre used his position within the church to invite himself into the victim’s home in order to bless the house and baptise her.” (26.5.12)

    http://www.yourlocalguardian.co.uk/news/local/wandsworthnews/9728245._Unorthodox__priest_still_practising_after_sexually_abusing_woman/

  41. Hypatia sagt:

    Urs Ineichen sagt:26.05.2012 um 11:29

    “… dieser Gott ist die Liebe in Person. Er hat seinen über alles geliebten Sohn für unsere Sünden ans Kreuz schlagen lassen, wo eigentlich die Menscheit hängen sollte.”

    Was für eine “Liebe” ist das “in Person”, der sein Allerliebstes verlässt und qualvoll sterben lässt! Was für eine grausige Liebe “in Person” des Herrn Gott ist das, zu der Sie beten ohne Unterlass, und der soviele Tote auf dem Gewissen hat! Zu diesem Mörder beten Sie. – Zu diesem Mörder beten Sie? –

  42. ralph kocher sagt:

    Zeit für Neues sodann! Ich verweise auf die hellen Geister, momentan am Aufarbeiten. Link via Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Stichworte CMO oder Psychosophie. Zuständig: Frau Heidi Eisenhut. MAN ZOLLE NICHT IDEOLOGIEN DEMUT – MAN ZOLLE DEM LEBEN SCHICKSAL DEMUT.

  43. Hypatia sagt:

    Matthias sagt:26.05.2012 um 18:16

    “Da haben Sie ja was angerichtet, Herr Stamm. Wozu? Und: Baden Sie das auch aus? Hier strotzt es nur so von Kommentaren, die sich in dreierlei Hinsicht weitgehend einig sind: Verbitterung, Polarisierung und Besserwisserei.”

    Hugo Stamm gibt hier nur den Gedankenanstoss, was dann daraus wird, liegt an uns. Was meinen Sie, wie ist Ihr Beitrag einzuordnen in Ihrem Dreierlei? – Vielleicht “Verbitterung”?

  44. Hypatia sagt:

    ralph kocher sagt:26.05.2012 um 21:56

    Man zolle Demut. Wozu?

  45. Richard Hennig sagt:

    Sehr schöner Text von einer Schülerin, aber mutig? Ich selber bin durch und durch Atheist und habe viele Kollegen und Freunde die gläubig sind. Bis auf ganz wenige Ausnahmen habe ich noch nie negative Bermerkungen erhalten wegen meines “Nicht-Glaubens”. Sogar enge Familienmitglieder die sehr gläubig sind stören sich nicht daran, denn ich akzeptiere, dass sie Sonntags zur Kirche gehen und dass es bei Ihnen Freitags kein Fleisch zu Essen gibt. Toleranz muss von beiden Seiten kommen und Jeder/Jede sollte frei seinzu glauben was er/sie will oder eben nicht zu glauben. Intoleranz gibt’s leider auf beiden Seiten und dass ist das Problem auf das diese Schülerin wohl aufmerksam machen will. Die Frage ist nur, hat Sie sich den richtigen Ansprechpartner gesucht? Ich bin mir nicht sicher, denn auch ich denke, dass der christliche Gott eher altmodisch ist und sich noch nicht an das 21 Jahrhundert angepasst hat.

  46. andersen sagt:

    Ja, ich denke ,von der christliche Gott, wird die Gebete von Olga kamm erhört.

    Mit mehrere Männer zum schlafen, wird man halt Schwanger und vielleicht weiss sie zum Schluss nicht mehr,wer der Vater ist.

    Die Welt wird sie tonnenweise Kondome verschicken.

    Meistens von die die durch und durch Atheisten sind.

    Schöne Pfingsten.

  47. Daniel Wigger sagt:

    Es ist gut, wenn eine junge Frau in ihrem Selbstwerdungsprozess sich solche Gedanken stellt.

    Jedoch glaube ich, dass es heutzutage mehr Mut braucht, *zu* Gott zu stehen als sich als Atheist zu outen.

    Gibt es wirklich noch Teile der westlichen Welt wo Atheisten mit Widerstand rechnen müssen? Ich habe viel eher das Gefühl, dass sie in der grossen Mehrheit sind. Vielleicht glaubt die Mehrheit immer noch “irgendwie” an “irgendwas”, viel weiter als Mike Shiva geht das allerdings nicht. Spätestens bei der Hochzeit wird die Kirche besucht und bestattet werden möchte man auch lieber eher näher zu Gott. Dazwischen ist gähnende, atheistische, Leere.

    Der ganze westliche urbane Lebensstil ist eine einzige Anbetung des Atheismus. Man kann das gut oder schlecht finden. Wo jedoch diese junge Frau ihre Angst vor ihrem eigenen Atheismus herkriegt ist mir schleierhaft. Aber sie füllt ihre gottlose Leere sicher bald mit irgendwas anderem auf, mit Bungee Jumping oder kohlehydratfreier Ernährung…

  48. Lisa sagt:

    @ hypatia

    “Demut” im Sinne von “sei fair bei deinem Aufstieg, denn Du wirst jedem Einzelnen bei Deinem Abstieg wieder begegnen” und dann zahlen die Dir’s unter Umständen heim, damit muss man rechnen und das ist nicht schön, wenn man sie vorher schlecht behandelt hatte.
    Demut ist doch einfach ein Wort, das nicht mehr wirklich in unserem Sprachgebrauch iat aber eine durchaus gültige Aussage hat. Wir haben viele Anglizismen eingeführt, von denen manche oft nicht einmal mehr ihre Bedeutung kennen. Eigentlich ist damit doch u.A. Respekt gemeint und menschlicher Anstand und noch etwas mehr. Es ist eines der Wörter mit einer Aussage die ein gewisses Spektrum an Merkmalen hat.

  49. Simone P. sagt:

    Ich war Atheist, bis ich merkte, dass ich Gott bin! (Wandspruch)