Die Rechte und die Türkenbelagerung Wiens

Ein Wendepunkt in der Geschichte Europas: Die Schlacht am Kahlenberg von 1683, gemalt von Frans Geffels. Foto: Badisches Landesmuseum/Wikimedia

Selbst ernannte Heimatverteidiger sind am letzten Samstag mit einem Fackelzug auf den Kahlenberg in Wien marschiert. Dort gedachten sie der Schlacht vom 12. September 1683, als ein deutsch-polnisches Heer den Osmanen eine verheerende Niederlage zufügte und Wien von der Belagerung befreite. Hätten die Osmanen Wien erobert, wären sie danach weiter nach Westeuropa vorgedrungen.

Für Österreichs Heimatverteidiger war die Schlacht am Kahlenberg ein Sieg des guten Christentums über den aggressiven Islam. Die Erinnerung an das Ende der Zweiten Türkenbelagerung betrachten sie denn auch als Erbe und Auftrag zugleich. «Es liegt heute an uns, Wien, Österreich und damit Europa zu verteidigen», heisst es auf der Internetplattform «Gedenken 1683». «Der Kampf gegen Masseneinwanderung, Islamisierung und die Politik des Multikulturalismus ist der Kampf unserer Generation.»

Hinter der Plattform «Gedenken 1683» steht als treibende Kraft die Identitäre Bewegung Österreichs, die dem rechtsextremen Lager zuzuordnen ist. Aber auch die rechtspopulistische FPÖ, die an der Regierung von Kanzler Sebastian Kurz beteiligt ist, versteht es ganz gut, die Erinnerung an die Türkenbefreiung vor 335 Jahren für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Inmitten der kriselnden Beziehungen zwischen Österreich und der Türkei feierten vor zwei Jahren die damals oppositionellen Freiheitlichen das Ende der Zweiten Türkenbelagerung Wiens. Unter dem Motto «Abendland beschützen – damals wie heute» hielten Wiens Vizebürgermeister Johann Gudenus sowie FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache eine Rede. Strache ist mittlerweile Vizekanzler Österreichs. Symbolbeladen war auch der erste Auftritt der amtierenden Regierung: Sie lud auf den Wiener Kahlenberg ein, um sich zu vorzustellen.

Anfang vom Ende der osmanischen Vorherrschaft

Die Zerschlagung der Zweiten Türkenbelagerung von Wien war ein Wendepunkt in der Geschichte, denn sie läutete den Anfang vom Ende der osmanischen Vorherrschaft in Südosteuropa ein. Die Schlacht von 1683 war die letzte grosse Konfrontation zwischen einer christlich-europäischen Allianz und einer muslimischen Grossmacht. Es handelte sich aber nicht um einen Religionskrieg. In Wien, damals Residenzstadt des römisch-deutschen Kaisers – Leopold I. aus dem Hause Habsburg –, trafen zwei Imperien mit Expansionsdrang aufeinander.

Der Kampf um Wien begann am 14. Juli 1683, als das zahlenmässig übermächtige osmanische Heer unter dem Befehl von Grosswesir Kara Mustafa zwei Monate lang die Stadt belagerte. Es sah schlecht aus für die Belagerten. Dennoch gelang am 12. September 1683 die Befreiung Wiens, dank einer Allianz. Kaiser Leopold I., später «Türkenpoldi» genannt, hatte sich mit päpstlicher Hilfe mit Polens König Jan III. Sobieski und der Republik Venedig zusammengeschlossen.

154 Jahre nach der Ersten Türkenbelagerung scheiterten die Osmanen erneut beim Versuch, Wien einzunehmen. In der Schlacht 1683 war Oberbefehlshaber Sobieski entscheidend: Ohne die Polen wäre Wien verloren gewesen. Letztes Jahr erinnerte eine Ausstellung im Wiener Belvedere an Jan Sobieski, den Helden der Schlacht am Kahlenberg.

Von der «Türkennot» zur «Judennot»

Die Bedeutung des 12. September 1683 hat sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach gewandelt. Und in diesem Wandel spiegelt sich der Zeitgeist wider. 1883 zum Beispiel nutzte die katholische Kirche den 200. Jahrestag der Schlacht um Wien, um vor einer neuen Gefahr für das Abendland zu warnen: Dabei meinte sie den aufkommenden Liberalismus.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sprach Karl Lueger, ein späterer bekannter Bürgermeister Wiens, über den denkwürdigen Tag der Befreiung von den Türken, um seine antisemitischen Überzeugungen zu verbreiten: «Hoffen wir, dass wir eine grössere Not von uns abwälzen als die Türkennot, nämlich die Judennot.»

1933, zum 250-Jahr-Jubiläum der Türkenbelagerung, instrumentalisierte der konservativ-katholische Bundeskanzler Engelbert Dollfuss den Gedenktag. Dollfuss wies auf die Türkengefahr vergangener Tage hin, um gegen Sozialdemokraten und Marxisten zu hetzen und die Notwendigkeit seines austrofaschistischen Ständestaats darzulegen.

Anhaltender Widerstand gegen den Islam

In der jüngeren Vergangenheit wird die Wiener Schlacht gegen die Osmanen von nationalistischer, rechtspopulistischer und rechtsextremer Seite zu einem Schicksalsdatum im Kampf der Kulturen umgedeutet, in Anlehnung an die «Clash of civilizations»-Theorie des US-Politologen Samuel Huntington. Insbesondere die FPÖ wird nicht müde, sich in die Tradition der Sieger der Türkenbelagerung zu stellen.

Nicht selten machen FPÖ-Exponenten Stimmung gegen «integrationsresistente Türken» und Muslime im Allgemeinen. Beifall findet Österreichs Ultra-Rechte bei Gesinnungsgenossen in ganz Europa. Der niederländische Islamgegner Geert Wilders hat Wien auch schon als «Symbol des Widerstands gegen den Islam» beschworen.

62 Kommentare zu «Die Rechte und die Türkenbelagerung Wiens»

  • gabi sagt:

    Ojemineh.

    Ich seh schon. Sie kommen ganz alleine klar.

    Na… Dann machen Sie mal ohne mich weiter.

    Vielleicht schau ich später nochmal rein.

    Wahrscheinlich lese ich dann, wie Sie mir kunstvoll widerlegen, wieso Ajatollah Chomeini gar nichts mit den Chemtrails zu tun haben könne oder wie absurd es von mir sei, die Umma als Teil der grossen Reptiloiden-Weltverschwörung hin zu stellen.

    Ich bin sicher, Ihnen fällt noch ganz viel ein.

    Viel Spass.

  • Peter Aletsch sagt:

    Eigentlich war es gar kein Wendepunkt, sondern die Verhinderung von einem. Schade, dass wir nicht 565 Jahre seit der Rettung von Konstantinopel feiern können. Man merkt es dem Balkan immer noch an.

    • gabi sagt:

      Richtig!

      Auffälligkeiten, über die ich erst kürzlich mit jemandem diskutierte, der lange Zeit in Ex-Jugoslawien lebte und arbeitete:

      Es sind die ähnlich tribalen Verhaltensweisen; „Ehrvorstellungen“ und dem dauerbeleidigten Einfordern von Respekt, den sie selber anderen noch nicht einmal ansatzweise in Grundumgangsformen entgegen zu bringen vermögen.

      Tatsächlich ist die Verwandtschaft des hohlen Teils jener Gesellschaften schlecht zu leugnen.

      Sie ist ebenso unübersehbar, wie sie in der Volksmusik unüberhörbar ist. Bloss drauf hinweisen darf man sie keineswegs. Weil: Das würde sie ja beleidigen; sie in ihrer „Ehre“ verletzen und einen Mangel an „Respekt“ darstellen. Denn schliesslich wollen sie sich klar abgrenzen, gegen die Anderen, die sich von ihnen abgrenzen!

      • Anh Toàn sagt:

        Wir hätten die alle schon lange niedermachen sollen! Je länger wir warten, umso mehr werden es, die wir niedermachen müssen.

        Warum seit Ihr so feige, warum redet Ihr nicht Klartext, Ihr seht, man darf dies hier schreiben, auch wenn es nicht politisch korrekt ist:

        Eine Endlösung der Islamfrage ist unumgänglich. Verscheiben wir dies, wird das Problem nur grösser.

      • Anh Toàn sagt:

        „Sie ist ebenso unübersehbar, wie sie in der Volksmusik unüberhörbar ist. “

        Mir Senne häns luschtig, mir Senne häns guet,
        Hän Chäs u Ankche, das git ys guets Bluet“

        Viel besser als Blut als die Jugos und Muslime haben, die haben keine Käse und keine Butter.,

      • Anh Toàn sagt:

        Heute sind die Sennen laktoseintolerante Grüne! Das Ende ist nah!

      • gabi sagt:

        Ah… Hier sogar das noch:

        „Endlösung der Islamfrage“, von dem aber das diffuse Gegenüber („Ihr“? Pluralis Majestatis?) in verschlagendster Weise nicht einmal Klartext redet!

        Ja: Schlimm, schlimm, wie weit es hier schon kommt im Blog. Mit was für unglaublichen (und dazu auch noch verlogenen!) Extremisten Sie sich hier herum schlagen müssen.

        … Und Sie sprechen sogar noch mit denen!

        Nein, also wirklich.

        Da sind Sie augenscheinlich nicht mehr einfach nur „Einer von den Guten“. Sondern, wenn schon, einer von den ganz, ganz Guten!“

        Bravo. Weiter so!

        Nicht locker lassen im Kampf für das Gute, für Gewaltlosigkeit (selbst wenn Sie dafür in selbstloser Weise Gewalt anwenden müssten!) und gegen… äh… Dings… äh…

        Vorurteile!

      • Anh Toàn sagt:

        Schreibe ich, man müsse Nazis verhauen wegen Gewaltlosigkeit merken Sie Widerspruch. 1 Punkt bekommen Sie dafür. 100 Punkte würde es dafür geben, den Sarkasmus zu erkennen, weil sich der daraus ergibt, dass Sie so argumentieren:

        Wir müssen ausgrenzen, weil die ausgrenzen.

        Wenn ich Ihnen, „Böses unterstelle“, ist dies, weil ich dies immer noch besser finde, als Dummheit zu unterstellen: Sie merken nicht, was Sie rauslassen, was sich für Lösungen aufdrängen, wenn es wäre, wie Sie es schildern. Dass Sie auf Angstschüren von Demagogen reinfallen, den Mumpitz wiederholen, den Kanäle wie Breitbart, FOX, Weltwoche, Baz verbreiten:

        Dummer konditionierter kleiner Gabi oder halt Nazi:

        Mir sind die richtigen Nazis lieber, nur aber immerhin nicht so verlogen wie die „besorgten Bürger“

      • Anh Toàn sagt:

        Sie uneterstellen mir laufend Dummheit „Merken es nicht“ usw usw., also fangen Sie am besten gar nicht an damit, sich zu beklage, weder über Unterstellung von Dummheit oder Bosheit:

        Wer Böses sagt oder tut, ist entweder böse, dann kann er was dazu, oder dumm, dann kann er nichts dazu.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich wünsche Ihnen, dass sich Ihr Sohn mal in eine Muslima verliebt:

        Nicht damit Sie sich deswegen von Ihrem Sohn abgrenzen müssen, nicht an die Hochzeit gehen (wie die Eltern meines katholischen Vaters, der eine Protestantin heiratete), oder sich Ihr Sohn von ihnen abgrenzen, verschliessen muss, sondern dass Sie sich der „fremden Kultur“ öffnen müssen, wie es die katholischen Eltern meines Vaters auch mussten.

        Wäre es schlimm für Sie, wenn sich ihr Sohn in eine Türkin verliebte? Vielleicht konvertiert er ja, ihr, bzw. ihrer Familie zu liebe. Und erzieht ihre Grosskinder muslimisch, wie meine Mutter die Kinder protestantisch erzog: Die katholischen Grosseltern, zumindest die Grossmutter, der Grossvater starb früh, lernten, die kleinen Kinder mit dem falschen Glauben zu lieben.

      • Anh Toàn sagt:

        Habe meinen besten, streng gläubigen muslimischen Freund, ob ich seine Schwester heiraten könne. Er hat gemeint: „Problem!“. Ich habe gefragt, ob ich zu alt oder zu arm sei. Er antwortete, nein, aber kein Muslim. Also sagte ich, jetzt könne ich mich ja als schlechter Christ bezeichnen, ich könne auch ein schlechter Muslim sein (z.B. Alkohol trinken). Da hat er gemeint, dann könne ich seine Schwester heiraten:

        Sie können daraus Exklusion lesen, nur ein Muslim kann eine Muslima heiraten, ich sehe darin, dass mein Freund mich Ungläubigen seine Schwester heiraten liesse, sofern ich die lokale Form wahre. Ich muss kein guter Muslim werden, auch ohne kann ich ein guter Mann sein, mit dem er seine Schwester verheiratet.

  • Cornelia Keller sagt:

    „In der jüngeren Vergangenheit wird die Wiener Schlacht gegen die Osmanen von nationalistischer, rechtspopulistischer und rechtsextremer Seite zu einem Schicksalsdatum im Kampf der Kulturen umgedeutet,…“ Dass es genau das war – ein Schicksalsdatum im Kampf der Kulturen – hat der Autor doch zu Beginn seines Artikels selber überzeugend dargelegt. Was soll daran falsch sein?

  • Cornelia Keller sagt:

    Die IB ist einwanderungs- und islamkritisch. Ist das für Sie = rechtsextrem?

  • gabi sagt:

    Es wäre zu schön, wenn man sämtliche Bedenken bloss immer auf „Rechtsextremismus“ abschieben könnte. Auf einen Kanzler Kurz, der nonchalant als Rechtspopulist durchgeht oder schlicht auf die FPÖ:

    Super.

    Dann müssen wir uns erst gar nicht damit beschäftigen.

    Wäre es nicht Zeit einmal inne zu halten und zuzuhören?

    … Wenigstens einer Sozialdemokratin und Lehrerin?

    https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-24/1225/ZIB-24/13988484/Buch-Kulturkampf-im-Klassenzimmer-sorgt-fuer-Aufsehen/14362328

    • gabi sagt:

      Nur weil ein Grossteil der Leute, die sich in Foren wie diesem ungeheuer humanistisch und pc geben, heisst doch nicht, dass jene Dinge nicht passieren, von denen ihnen hier in Wien jeder Volksschüler (Primar heisst hier so) berichten kann.

      Meinen Sie, es macht mir Spass die Schulgeschichten meines Kindes zu hören, in denen bis hin zur Verherrlichung von Selbstmordattentätern – und der klar formulierten Hoffnung, es ihnen einmal gleichtun zu können! – alles drin ist?!

      Ist es da einfach bloss mit „Rechtspopulismus“ abzutun, wenn ich mich frage, wie ein demokratisches, rechtsstaatliches System noch funktionieren wird, wenn die derart konditionierten Kinder zu „Staatsbürgern“ heran gereift sein sollten, die heute schon zum Rechtfertigen von Kameradenverprügeln Gott ins Feld führen?

      • Anh Toàn sagt:

        Stört Sie jetzt, dass sich Schüler verkloppen? Nein, das haben Jungs doch schon immer gemacht, wir wollen doch im Genderwahn keine Mädchen aus unseren zukünftigen Männern machen. Sie stört nur, dass sich die anderen Jungs dabei zur Rechtfertigung auf Gott berufen.

      • Anh Toàn sagt:

        Beruft sich einer beim Verkloppen auf Gott, ob Muslim oder Christ oder Jude, frag ich ihn, wer denn wohl die Ungläubigen geschaffen hat, wenn nicht Gott. Und ob er wirklich glaubt, Gott hätte die geschaffen, damit es etwas zu verkloppen gibt.

        Wie alle Religionen hat der Islam viel nützliches, im realen irdischen Leben. Aber wie jede Religion wird er missbraucht. Wie auch Bierflaschen gelegentlich verwendet werden, um sie auf Köpfe zu hauen. Was aber nichts daran ändert, dass Bierflaschen ein nützliches Behältnis für Bier sind (oder zumindest als Mehrwegpfandflaschen wären).

      • gabi sagt:

        Es wäre ja lustig, wenn´s nicht so bitterernst wäre.

        Völlig realitätsfern (ganz abgesehen davon, dass ich mit Vergnügen lese, dass Sie schon wieder Dinge über mich zu behaupten wissen… Projektion pur).

        Beim Verkloppen oder gar beim Verklopptwerden stellen Sie jemandem derartige Fragen?

      • gabi sagt:

        Blabla à la „wird missbraucht“ oder „viel nützliches“ vs. Unnützes können Sie sich wirklich sparen.

        Auch weitere Projektionen, was ich sei, denke, täte brauchen Sie hier im Blog eigentlich gar nicht weiter mitzuteilen. Dazu ist er nicht da.

        Aber Sie könnten sich mal überlegen, wohin das führt.

        Nicht einfach bloss im Hinblick auf Rechtspopulismus (der mir im Übrigen ein Graus ist). Und selbst wenn Sie sich – offenbar – nicht vorstellen können, was das für Eltern heissen muss, die ihr Kind dem aussetzen müssen. Sondern Sie könnten sich auch mal Gedanken über jene jungen, dummen „Verklopper“ machen und wohin deren Reise wohl geht.

        Ganz wie von mir gestern, um 14.13 Uhr, im letzten Abschnitt, grad da oben, formuliert.

      • Anh Toàn sagt:

        „Aber Sie könnten sich mal überlegen, wohin das führt.“

        Sie überlegen richtig und wissen daher, wohin es führt: Sie sind Gott!

      • Anh Toàn sagt:

        Wissen Sie was, ich finde es schlimm, mein halbasiatisches Kind den ganzen Rassisten auszusetzen.

        genauso so gut wie den Islam könnte „wir“ China als unsere grosse Bedrohung betrachten, und dann hat unser Kind, ob Vietnam oder China oder Japan ist dann Scheissegal, die Arschkarte gezogen.

      • Anh Toàn sagt:

        „Beim Verkloppen oder gar beim Verklopptwerden stellen Sie jemandem derartige Fragen?“

        ich wurde mal angegriffen, zugebenermassen habe ich ihn provoziert, bis ihm die Worte ausgingen, dafür hatte er viel mehr Muskeln und als er auf mir lag sagte er, er könnte mir jetzt das Genick brechen. Ich habe ihm erklärt, dass er zumindest ein grosses Problem dabei übersehen hat: Eine Leiche in seinem Haus.

        Da hat sein Hirn wieder eingesetzt.

      • gabi sagt:

        Bis jetzt hat mein Kind weder von Chinesen, noch von Japanern, noch von Vietnamesen, irgendwelche Gewalt erfahren, noch irgend eine verquerte Art der Verherrlichung von Gewalt, die von ihnen ausgeht, erlebt.

        Und ich meine: konkret erlebt; direkt mitgekriegt.

        Im Falle des Islam, bzw. vieler, vieler Mitschüler, die sich, ganz direkt und unverhohlen auf ihn beziehen, aber sehr wohl. Bis hin zu Diskussionen mit seinem syrischen Flüchtlingsfreund, die ihm diesen entfremden.

        Was meinen Sie eigentlich? Das lässt sich alles ewig schönreden und verdrängen?

        https://www.youtube.com/watch?v=YA3_HzvSPBo

      • gabi sagt:

        Ach wie schön… Dann haben wir ja nun alles gelöst, was?!

        Bei den Nächsten (meistens plural!), die meinen Sohn verdreschen wollen, hat er nun die Lösung, gell?!

        Wir lassen mal beiseite, dass diese 12-14Jährigen noch nicht mal die Reflexionsfähigkeit haben, die normal entwickelten Kindern dieses Alters zu eigen wäre („Gottesfürchtigkeit“ scheint faszinierenderweise oft irgendwie mit Erziehungsverweigerung der Eltern einher zu gehen).

        Also mein Kind muss dann einfach nur die Frage, welche den Startpunkt des Verhautwerdens bildet (nämlich: „Bist Du Muslim!?“) mit der Gegenfrage kontern: „Wer hat denn wohl die Ungläubigen geschaffen?“

        Und das Problem ist gelöst!

        Wahrlich. Wie dumm von mir.

        Dabei hätten Sie für mich doch längst schon…

        die GANZ EINFACHEN LÖSUNGEN.

      • Anh Toàn sagt:

        Dann erzählen Sie doch mal von Ihren Lösungen!

      • Anh Toàn sagt:

        Das Formulieren der Lösungen überlässt der Bürger, der nur seine Sorgen formuliert, die AfD, welche nur die Sorgen der Bürger ernst nimmt, dann doch lieber den Nazis, die ihnen allen ein Grauen sind.

      • gabi sagt:

        Richtig; für so eine Art Bürger halte ich Sie sofort (um mich hier auch mal in ähnliche Interpretationsniederungen wie Sie zu begeben).

        Bloss nicht drüber reden, aber einfach von irgendwoher Wunder erwarten.

        Gerne mal, mit recht unverhohlener Freude, ein paar „Klopper“geschichten erzählen, Gewalt verherrlichen (natürlich nuuur im Namen der Gewaltlosigkeit), aber dafür umso lauter gegen echte wie auch eingebildete Nazis zu wettern… Auf das der kleine Fascho, der da aus Ihnen raus will, bloss niemandem auffalle.

        Denn… Sie sind ja einer von den Guten!

        Die Lösung, die ich schon lange vertrete, ist die Rückbesinnung darauf, dass Religions- und Glaubensfreiheit nur denen gewährt werden kann, die sie auch wirklich als Privatsache betrachten.

      • gabi sagt:

        Was ja – EIGENTLICH – genauso wenig als muslimfeindlich gedeutet werden könnte, wie die Betreiber der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin.

        … Trotzdem leben sie mit Vergewaltigungs-, Gewalt- und Morddrohungen.

        Weil irgendwo im Wort „EIGENTLICH“ etwas versteckt ist, was auf den Verlust des Aufklärerischen Teils im Staatswesen der heutigen westlichen Rechtsstaaten hinweist.

        … Und auf einen recht unbekümmerten Umgang des Staates mit dem Gewaltmonopol, dass er eigentlich durchzusetzen hätte.

        Aber wem sag ich das?

        Ein Bisschen Gewalt im Namen der Gewaltlosigkeit ist für Sie ja nicht nur okay, man darf nicht nur, man „muss“ sogar!

        Zum höheren Wohle sozusagen.

        Wirklich kein Wunder, dass ausgerechnet Sie ständig von Nazis faseln

      • Anh Toàn sagt:

        „Denn… Sie sind ja einer von den Guten!“

        Nö, ich habe Gutes in mir und Böses, aber wenn ich im Anderen das Gute suche, ist die Chance grösser, viel viel grösser sogar, dieses in ihm zu finden. Und kommt bei einem dennoch das Böse zum Vorschein, löst dieses Böse zu verurteilen kein Problem. Aber an das Gute in ihm appellieren löst oft manches Problem.

        Und das gelingt mir nicht immer, aber immer öfter. Sie können das naiv nennen. Ich wollte nicht damit leben, im Anderen immer das Böse zu suchen, und es finden.

        Aber Sie sind kein Mensch der mir begegnet, ich suche das Böse in dem Text der hier steht, nicht in Ihnen als Person.

      • gabi sagt:

        Umso schöner wär´s, Sie würden dann tatsächlich lesen was ich schreibe.

        In meiner Vorstellung von „im Anderen das Gute suchen“ passt es nicht rein, dann ständig bloss Böses zu unterstellen.

        Und zwischen „Böses im Text suchen“ und schamlos Quatsch rein zu interpretieren, der da weder steht, noch in mir ist, hält Ihrem Anspruch in keiner Weise statt.

      • Anh Toàn sagt:

        @gabi:

        Sie machen Ihrem Kind keinen Gefallen, wenn Sie Hass in sein Herz pflanzen. Ich glaube an keinen Gott, aber halte die wichtigsten christlichen Werte für sehr nützlich. Liebe und Vergebung, einzig mit dem dritten christlichen Wert, der Barmherzigkeit, habe ich ein wenig Probleme, Barmherzigkeit hat etwas herablassendes.

        Also wenn mein Kind verprügelt wird, hoffe ich doch sehr, dass sich die Klopper dabei auf die Nation oder einfach das Recht des Stärkeren berufen, oder auf Verteidigung des christlichen Abendlandes, solange die sich nicht auf einen Gott berufen, ist alles halb so schlimm.

      • Anh Toàn sagt:

        @gabi: „Bloss nicht drüber reden, aber einfach von irgendwoher Wunder erwarten..“

        1. Also diese Muslime hängen an diesem Islam, der von ihnen verlangt, uns alle niederzumachen.

        2. Diese Muslime vermehren sich wie die Karnickel.

        Lösungen: Machen wir die Grenzen dicht, machen die zu Hause viele neue kleine Muslime, die werden immer mehr, früher oder später müssen die über die Mauern kommen und uns niedermachen. Also machen wir die besser gleich selbst nieder, bevor es nur noch mehr sind:

        Wissen Sie was? Mir wäre lieber, mein Kind wird von jemandem verprügelt, der sich dabei auf Gott beruft, als dass er an der Grenze auf Menschen schiessen muss, und falls er nicht will, als Deserteur im Namen der Nation erschossen wird.

      • Anh Toàn sagt:

        „Wir lassen mal beiseite, dass diese 12-14Jährigen noch nicht mal die Reflexionsfähigkeit haben, die normal entwickelten Kindern dieses Alters zu eigen wäre“

        „Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“ sagt der Christ, der Aufgeklärte sagt, was im StGb steht: „War der Täter zur Zeit der Tat nicht fähig, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder entsprechend dieser Einsicht zu handeln, so ist er nicht strafbar.“

        Die Kinder von Muslimen sind nicht „normal entwickelt“, zurückgeblieben, ist wie bei den Zigeunerkindern, damals: Man muss denen die Kinder wegnehmen, damit die sich normal entwickeln können. Hier tut die KESB not, aber wehe, die nimmt einem richtigen Patrioten ein Kind weg.

        Der besorgte Bürger benennt die Probleme für welche Nazis die (End-)Lösungen haben.

      • gabi sagt:

        Das Faszinierendste dabei ist: Sie merken es wirklich nicht?

        Nicht wahr!?

        Für Sie ist das alles eins:

        Die Fragmente, die Sie tatsächlich von mir zitieren und die Implikationen, die Sie sich dazu einbilden (von den völlig anhaltslosen Zwischenbehauptungen ganz zu schweigen)…

        In Ihrem Kopf glauben Sie ja einfach nur auf das zu reagieren, was ich doch selber geäußert hätte. Oder vielleicht schaffen Sie den Rank noch zu: was ich doch eigentlich damit meine und sagen wolle.

        Ändert aber nichts daran… Für Sie ist das ganz real. Für Sie bin das wirklich ich, was Sie sich da aus Ihrem Klischeekasten zusammenschustern.

        Nicht wahr?

        Also ich bin noch etwas unentschlossen, ob ich die Pornofilmproduzenten-Unterstellung oder die Ihre abgehobener finden soll.

      • Anh Toàn sagt:

        @gabi: Was ich nicht wirklich merke:

        Der Islam istunveränderbar und verlangt, alle Ungläubigen zu täten. Die Muslime konditionieren ihre Kinder zu diesem mordenden Islam.

        Wie macht man nun diesen Islam weg, ohne die Muslime wegzumachen?

        Und was haben die Balkanesen damit zu tun, also die Christen meine ich, die in Srebrenica doch zeigten, dass Ihnen Stammesdenken fremd ist?

      • Anh Toàn sagt:

        Vioelleicht iustr ihr wirkliches ich jemand, der nichts anderes mehr hat, als für Putin zu trollen, vielleicht schaffen Sie für Putin an, Sie wären in guter Gesellschaft mit Schröder und Trump. Und vielleicht haben Sie einfach Angst vor dem Fremden, ist ziemlich natürlich, dann rate ich Ihnen:

        Reden Sie mit Muslimen statt über Islam.

      • Anh Toàn sagt:

        Die holländischen Blauhelme haben in Srebrenica zugesehen, wie in Chemnitz die Polizei zusah und der oberste Verfassungschützer den braunen Mob negierte: Das waren besorgte Bürger, die haben es Migranten besorgt.

        Ach la kleineR Gabi:

        „Denn schliesslich wollen sie sich klar abgrenzen, gegen die Anderen, die sich von ihnen abgrenzen!“

        Die haben angefangen (mit ausgrenzen) ist ein Kindergärtner „Argument“.

        Werden Sie erwachsen, lernen Sie mit Ambivalenz fertig zu werden.

  • Leo Klaus sagt:

    Kann man die offen fremdenfeindlich agierenden Menschen in Oesterreich, in Sachsen und anderswo als „integriert“ bezeichnen wenn sie das Gebot der Toleranz und die Lehren aus dem 2. Weltkrieg ablehnen?

    Wo ist der Unterschied zwischen einem Islamfanatiker und einem AfD-Rassisten? Die beiden verabsolutieren ihren Standpunkt als Fakt und lehnen alles ab was dies widerspricht.

    • Niklas Meier sagt:

      Ich würde den Unterschied darin sehen, dass der Eine fordert, dass das was er/sie als „seins“ versteht, in Ruhe gelassen verlangt und keine Zuwanderung wünscht, während der/die zweite Person alle umbringen will die sich nicht dem eigenen Glauben anschliessen.
      Kleiner aber doch feiner Unterschied. Oder nicht?

      • Anh Toan sagt:

        Alle fordern immer nur was sie als ihres betrachten..

        Und Gewalt gibts auch von beiden Seiten. NSU Breivik und brennende Asylunterkünfte.

        Menschliche Rasse halt, selbe Scheisse überall.

      • Laura sagt:

        Oder kürzer: Widerstand oder Unterwerfung.

      • gabi sagt:

        Das heisst Whataboutism, Anh T0àn. Und hat es sogar ins Wikipedia geschafft.

        Alter Tschekistentrick, um sich ja nicht mit dem Thema an sich beschäftigen zu müssen.

        Aber : Hilft´s denn wirklich?

      • Elmar Scherrer sagt:

        Herr Meier, Sie vergleichen nun aber stattdessen den „besorgten konservativen immigrationskritischen Bürger“ mit einem fanatisch-islamistischen Terroristen, und nicht den Rassisten. Klar wird der Unterschied dann gewaltig.
        Viele Rassisten haben auch kein Problem damit, zu morden. Deren Problem ist einfach, dass sie im Gegensatz zu den Islamisten kein Paradies haben, in das sie sich nach erfolgreichem Selbstmordattentat „zurückziehen“ können.

      • Elmar Scherrer sagt:

        @Gabi: Ich hasse Whataboutism. Aber in diesem Fall ist dies nicht der Fall, denn die Erwähnung Breiviks ist als Antwort von Anh Toan auf den Kommentar Meiers zu verstehen, der ja im Prinzip indirekt behauptet, es gebe keine rassistisch motivierten Mörder. Es gibt sie eben doch.

      • Anh Toàn sagt:

        @gabi: Ihr Thema „die bösen Muslime“ ist nicht das Thema hier.

      • gabi sagt:

        Sagen Sie Anh Toàn (Sie haben grad ihr accent grave vergessen, fällt dem genauen Leser gleich auf)

        Lesen Sie überhaupt irgendwas, bevor Sie drauf los zettern? Oder genügt so eine Art Wissen, bei den Guten und Gerechten zu sein, wenn man sich einmal drauf festgelegt hat, woran man die Pöhsen zu erkennen habe?

        Brauchen Sie ev. Lesehilfe?

        Ich kann Ihnen gerne noch einmal ausschneiden, um was es – gem. dem Verfasser selber – in diesem Beitrag geht:

      • gabi sagt:

        „Hinter der Plattform «Gedenken 1683» steht als treibende Kraft die Identitäre Bewegung Österreichs, die dem rechtsextremen Lager zuzuordnen ist. Aber auch die rechtspopulistische FPÖ, die an der Regierung von Kanzler Sebastian Kurz beteiligt ist, versteht es ganz gut, die Erinnerung an die Türkenbefreiung vor 335 Jahren für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.“

        Wenn Ihnen anhand dieses Abschnittes die Verbindung zu meiner Wortmeldung nicht klar wird, liegt das wirklich nicht an mir.

        Aber eben: Zum Lesen kann man natürlich niemanden zwingen.

      • Anh Toàn sagt:

        Das Thema vonb Herrn Klaus und Herrn Meier waren die Gemeinsamkeiten und Unterscheide zwischen radikalen reaktionären patriarchalen Muslimen (vulgo: alimentierte Messerstecher, islamisten, Djihadisten oder Märtyrer, Helden) und radikalen reaktionären patriarchalen Europäern. (vulgo: Glatzen und Bürstenschnittbubis oder „besorgte Bürger“ oder „Patrioten“)

        Nicht die Menschheit ist Scheisse an sich, die Idioten sind die Minderheit, hier wie dort, aber die Scheisse von einem „wir“ und einem „die“, und immer ist das „wir“ besser als das „die“ ist so bescheuert, und stirbt trotzdem nicht aus.

      • gabi sagt:

        Klingt fast, als müssten Sie doch eigentlich kapieren, was gegen eine Kultur der Segregation, insbesondere auch noch eine göttlich Legitimierte, spricht.

        Aber eben… Nur eigentlich.

      • Anh Toan sagt:

        Kultur der Segregation

        Wer will dichte Grenzen?

        Ich spreche gegen Segregation, Sie sprechen einzig gegen eine Kultur (der Segression)

      • gabi sagt:

        „Segregation ist schlecht.

        Kultur der Segregation ist gut.“

        Ähm…

        Nein. Klingt selbst für Orwells Chor in der Farm der Tiere zu unlogisch.

      • Anh Toàn sagt:

        @gabi: Wie Ihnen an anderen Orten erklärt, ist jeder Text auslegungsbedürftig. Wenn Sie aber mit Anführungszeichen behaupten, etwas zu zitieren, sollte es schon auch dort stehen.

        Ich hasse Gewalt, darum finde ich es richtig, wenn linksextreme Nazis verkloppen. Darf man Nazis in die Fresse hauen? Nein, man muss, zur Verteidigung der Gewaltlosigkeit.

        Sie hassen ausgrenzenden Islam, darum müssen Sie die Muslime ausgrenzen.

      • Anh Toàn sagt:

        Apropos „göttlich legitimierte Kultur der Segregation“

        „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ sind wir Schweizer und alle anderen nicht, sagt unsere Verfassung. ER tritt im Morgenrot daher.

        „God save the Queen“
        „God bless America“

        Aber die Muslime haben eine göttlich legitimierte Kultur der Segregation. Meine Fresse!

      • Anh Toàn sagt:

        Steht über unserer Verfassung „im Namen Gottes des Allmächtigen“ hat dies keine Bedeutung, aber wenn ein Muslim „Inshallah“ sagt, erkennen Sie bereits einen Aufruf zum heiligen Krieg.

      • gabi sagt:

        „Auslegungsbedürftig“ wäre der Koran allemal. Schon nur in seinem historischen Kontext.

        Wenn Ihnen allerdings nicht auffällt, dass genau dies von – auslegenden, übrigens! – Fanatikern bestritten wird, dann haben Sie nicht erst seit 9/11 etwas verpasst.

        Soso… Im Sager „Inshallah“ erkenne ich einen Aufruf zum heiligen Krieg?

        Was Sie aber auch nicht alles über mich wissen.

        Was klar zu erkennen ist, ist der Kult der Segregation. Ja. Das sage ich.

        Und der tritt schon an viel einfacheren Indizien zutage. So z.B. beim Grüssen.

        Schlagen Sie doch mal nach (ich weiss, ich weiss… Lesen ist nicht so Ihres. Aber bitte!) wieso schon nur in Grussformeln von „guten Muslimen“ unterschieden werden soll, ob der Gegrüsste Muslim ist oder nicht!

        Salam; Anh Thoàn?!

      • gabi sagt:

        Und der Satz hier, richtet sich natürlich selbst:

        „Ich hasse Gewalt, darum finde ich es richtig, wenn linksextreme Nazis verkloppen. Darf man Nazis in die Fresse hauen? Nein, man muss, zur Verteidigung der Gewaltlosigkeit.“

        Gewalt – verkloppen – zur Verteidigung der Gewaltlosigkeit

        Von Rechtsstaatlichkeit keine Rede mehr. Vom Gewaltmonopol des Staates schon gar nicht. So was muss man schon selber in die Hand nehmen; was?!

        „Make my day!“ und so…

        Aha.
        Alles klar.

        Dann verwundert auch der darauffolgende Satz (was ich angeblich hasste) in seiner ganzen prächtigen Schlichtheit nicht:

        – Einfache Lösungen.
        – Einfache Erklärungen.
        – Einfache Projektionen.

        Pffffh… Aber Sie sind gegen Populisten und Rechtsextreme, was?!

      • Anh Toàn sagt:

        „Schlagen Sie doch mal nach (ich weiss, ich weiss… Lesen ist nicht so Ihres. Aber bitte!) wieso schon nur in Grussformeln von „guten Muslimen“ unterschieden werden soll, ob der Gegrüsste Muslim ist oder nicht!“

        Ja, ich lese nicht um zu sehen, wie Muslime Ungläubige wie mich und Gläubige und wenn auch immer grüssen: Ich treffe die, und dann grüssen die mich:

        Salam aleikum, aleikum salam

        oder wie ich sage

        „peace“

        Aber Sie wissen sogar, was kaum ein Muslim weiss, dass Muslime Ungläubige anders grüssen müssen als Gläubige. „Es soll unterschieden werden“ kann ich irgendwo geschrieben finden, aber dass die gar nicht unterscheiden, wollen sie nicht sehen.

        Sie selbsterklärter Islamversteher erklären Muslimen, was ein guter Muslim Böses tun muss.

      • gabi sagt:

        Sie begreifen überhaupt nichts, Anh Thoàn

        Insbesondere nicht, wie sehr es eigentlich eben auch im Interesse der guten Muslime wäre, sich über genau das bewusst zu werden, was sich früher oder später gegen sie selber richtet.

        Ganz, wie in jenen Diktaturen, die Ihnen offenbar als einzige Projektionsfläche des Bösen im Hirn rumspuken, gegen die kleinen „unschuldigen“ Bürger, die sich am Schluss wunderten, wohin sie ihr unkritisches Übernehmen von sakrosankten Glaubenssätzen hingeführt hat.

        Wie gesagt – um tatsächlich nochmal auf Wien zurück zu kommen – ist es eine Sozi und Lehrerin, die hier Alarm zu schlagen versucht.

        https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-24/1225/ZIB-24/13988484/Buch-Kulturkampf-im-Klassenzimmer-sorgt-fuer-Aufsehen/14362328

        Eben NICHT, weil sie Muslime hasst!

    • Markus Meier sagt:

      Wer den Unterschied nicht erkennen kann, ist leider auf beiden Augen blind (und auf allen Hühneraugen auch noch). Schon mal etwas von 9-11 gehört? PS. Ich bin kein AfD Sympathisant, aber sehen kann ich noch.

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