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  • Ja, diese Metzgerei in der Lorraine verkauft tatsächlich Lama- und Zebrafleisch - und weiss es auch zu vermarkten.

  • Liebe und Anarchie, aber sofort bitte: Sprayerei im Lorrainebad.

  • Herr Katz erklärt, wie man Spass mit Hunden hat. Fundstück einer Berner Bücher-Brocki.

  • Ein Wunderwerk des Berner Marketings: In dieser Käserei in der Altstadt gibt es kräftigen Käse. Wirklich. SIe haben ihn.

  • Kaffee ist in der «Tabakdose» in der Länggasse für zwei Franken zu haben, der Euro wird dann schon ein bisschen teurer.

  • Na, wer will denn nicht «erfolgrich, glücklech + fröhlech» sein? Coiffeur Vérène am Bubenbergplatz hilft.

  • Du weisst, du willst es: Diese Liebe ist an der Uni Bern zu haben.

Berner Trouvaillen

Nicht immer macht Bern uns glücklich, aber manchmal doch froh.

Der Sommer ist vorbei, der goldene Herbst wird grau und der Berner Alltag immer düsterer. Doch es gibt sie, die herrlichen kleinen Absurditäten, die vielleicht nicht unbedingt den Tag retten, aber einen doch noch Stunden später zum Grinsen bringen.

Sie wollen «erfolgrich, glücklech, fröhlech» sein? Ab zu Coiffeur Vérène. Wenn Ihnen der Sinn eher nach einem saftigen Zebra-Entrecôte steht, wird Ihnen in der Lorraine geholfen. Liebe und Anarchie werden gefordert, und wenn daraus nichts wird, ist Romantik noch immer als Abreisszettel an der Uni Bern zu haben. Viel Spass beim Durchklicken.

Gianna Blum

Gianna Blum hat 2006 das Land- gegen das Stadtleben eingetauscht und sucht immer noch nach dem Unterschied. Für Hinweise ist sie dankbar.


Publiziert am 11. Oktober 2013

8 Kommentare

  1. peter says:

    Verstehe ich nicht… Gibts da wirklich Lama- und Zebrafleisch zu essen? Sorry, aber wer ausser einem blutrünstigen Kolonial-Jäger aus dem 19. Jahrhundert würde das überhaupt wollen? Absurd ist ja noch milde ausgedrückt.

    • B. Olivia says:

      Lamafleisch ist sehr lecker und in den Andenstaaten etwa so verbreitet wie bei uns Schaf- oder Pferdefleisch. Lama ist sehr lecker, fettarm und bekömmlich. Übrigens würden die Leute in Bolivien oder Peru niemals Pferdefleisch essen – die finden DAS etwa so absurd wie für uns der Verzehr von Katzen- oder Hundefleisch! En Guete!

    • heinz fritschi says:

      Wo ist das Problem? Lama-Zuchten gibt es auch in der Schweiz. Das Trockenfleisch ist sehr gut, anderes kenne ich nicht. Das Zebra ist ein Pferd, also sicher durchaus essbar, kommt mir aber schon ein wenig zu exotisch vor … Man isst ja auch Känguruh und Strauss, und sogar den Allesfresser Schwein 😉
      Ihr Kommentar wäre angemessen, wenn jemand freilebende Tiere jagen würde. Das Bergzebra ist stark gefährdet, das Steppenzebra nicht. Lamas werden in Südamerika als Nutztiere gehalten, als Lasttier und wegen ihres Fleisches und ihrer Wolle.

    • Sebastian Michel says:

      ach ja. das essen von rindern, schweinen, etc finden sie also kultivierter? probieren sie mal zebra, halten sie vor augen, dass das zebra höchstwahrscheilich in freier laufbahn lebte und daher sich natürlich ernähren durfte – und dies noch ohne antibiotika!

    • Tobias Mutschler says:

      @ Peter
      Lama (Alpaka) ist in Südamerika eine normales Fleischgericht und Zebra wird in seinem Verbreitungsgebiet ebenfalls geschätzt. Die Absurdität, welche Sie empfinden kann ich leider nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist es nicht absurder als ein Schwein ein Rind oder ein Huhn zu essen. Einzig der Transportweg wäre absurd -wenn auch nicht aussergewöhnlich- aber vielleicht kommt es ja aus einem schweizer Zoo, tierschutzkonform aufgewachsen und geschlachtet von einem einheimischen, einfühlsamen Metzger ;)…
      Grüsse

  2. Gero Pfluger says:

    Trotz Zebrastreifen hat das Zebra Pech gehabt oder lief es vor die Flinte? Oder vielleicht war es ein wenig zu La(h)ma?

  3. Tobias Lienhard says:

    am Berner Münster ist an einem Balkongeländer der Schriftzug “machs na” deutlich zu erkennen. Die Legende geht, dass der Maurermeister da etwas angeheitert gewesen sein soll.

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  1. peter says:

    Verstehe ich nicht… Gibts da wirklich Lama- und Zebrafleisch zu essen? Sorry, aber wer ausser einem blutrünstigen Kolonial-Jäger aus dem 19. Jahrhundert würde das überhaupt wollen? Absurd ist ja noch milde ausgedrückt.

    • B. Olivia says:

      Lamafleisch ist sehr lecker und in den Andenstaaten etwa so verbreitet wie bei uns Schaf- oder Pferdefleisch. Lama ist sehr lecker, fettarm und bekömmlich. Übrigens würden die Leute in Bolivien oder Peru niemals Pferdefleisch essen – die finden DAS etwa so absurd wie für uns der Verzehr von Katzen- oder Hundefleisch! En Guete!

    • heinz fritschi says:

      Wo ist das Problem? Lama-Zuchten gibt es auch in der Schweiz. Das Trockenfleisch ist sehr gut, anderes kenne ich nicht. Das Zebra ist ein Pferd, also sicher durchaus essbar, kommt mir aber schon ein wenig zu exotisch vor … Man isst ja auch Känguruh und Strauss, und sogar den Allesfresser Schwein 😉
      Ihr Kommentar wäre angemessen, wenn jemand freilebende Tiere jagen würde. Das Bergzebra ist stark gefährdet, das Steppenzebra nicht. Lamas werden in Südamerika als Nutztiere gehalten, als Lasttier und wegen ihres Fleisches und ihrer Wolle.

    • Sebastian Michel says:

      ach ja. das essen von rindern, schweinen, etc finden sie also kultivierter? probieren sie mal zebra, halten sie vor augen, dass das zebra höchstwahrscheilich in freier laufbahn lebte und daher sich natürlich ernähren durfte – und dies noch ohne antibiotika!

    • Tobias Mutschler says:

      @ Peter
      Lama (Alpaka) ist in Südamerika eine normales Fleischgericht und Zebra wird in seinem Verbreitungsgebiet ebenfalls geschätzt. Die Absurdität, welche Sie empfinden kann ich leider nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist es nicht absurder als ein Schwein ein Rind oder ein Huhn zu essen. Einzig der Transportweg wäre absurd -wenn auch nicht aussergewöhnlich- aber vielleicht kommt es ja aus einem schweizer Zoo, tierschutzkonform aufgewachsen und geschlachtet von einem einheimischen, einfühlsamen Metzger ;)…
      Grüsse

  2. Gero Pfluger says:

    Trotz Zebrastreifen hat das Zebra Pech gehabt oder lief es vor die Flinte? Oder vielleicht war es ein wenig zu La(h)ma?

  3. Tobias Lienhard says:

    am Berner Münster ist an einem Balkongeländer der Schriftzug “machs na” deutlich zu erkennen. Die Legende geht, dass der Maurermeister da etwas angeheitert gewesen sein soll.

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