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Durch die Nacht mit Andrea Geissbühler

Willkommen zum grossen «Hauptstädter»-Emanzipationsbeitrag. Heute gibt es Tipps, wie Sie etwas weniger naiv durchs Nachtleben kommen.

Es ist eine unumstössliche Regel: Immer wenn Andrea Geissbühler in ein «TeleBärn»-Mikrofon spricht, häuft sich auf der «Hauptstädter»-Redaktion die Arbeit. Dieses Mal befassen wir uns jedoch nicht mit berauschenden Äusserungen zur restriktiven Drogenpolitik, sondern setzen uns mit zeitgenössischen Frauenrechtsfragen auseinander. Geissbühler, quasi die Alice Schwarzer unter den Bundesparlamentarierinnen, hat recht spannende Worte von sich gegeben, die zum nächsten Weltfrauentag wohl auf T-Shirts gedruckt werden. Hier nochmals das Zitat in voller Länge:

«Naive Frauen, die fremde Männer nach dem Ausgang mit nach Hause nehmen und dann ein bisschen mitmachen, aber dann plötzlich dennoch nicht wollen, tragen ja auch ein wenig eine Mitschuld. Da sind die bedingten Strafen vielleicht gerechtfertigt.»

Natürlich wurde Frau Geissbühler von den verlogenen Mainstream-Medien inzwischen dermassen in die Mangel genommen, dass sie sich genötigt sah, ihre Aussage etwas zu relativieren. Doch wie will sie Frauen helfen, künftig etwas weniger naiv und mitschuldig zu sein, wenn ihr dauernd der Mund verboten wird? Der «Hauptstädter», Ihre Gleichstellungs-Fibel, hilft aus. Lesen Sie hier sechs Empfehlungen, wie Sie unbeschadet durch den Ausgang kommen – und zwar ganz im geissbühlerschen Sinne:

Kleidung:

Setzen Sie auf sittliche Kleidung. Naive Garderobe wie Röcke, die nicht bis über die Knie reichen, ist höchst bedenklich. Denken Sie immer daran: Wer Haut zeigt, macht sich mitschuldig. Damen, an deren Kleidungsstil Sie sich orientieren sollten: Angela Merkel, Uriella.

Location:

Vermeiden Sie Lokale, in denen Tanzmusik gespielt wird. Sie könnten während des Tanzens missverständliche Signale versenden, und das wollen Sie doch bestimmt nicht. Wieso also nicht einfach mal in der Dorfbeiz Karten spielen? Sittliche Spiele: Jass, Tschau Sepp. Naiv: Strip-Poker.

Partnerwahl:

Fremde Männer sind wie fremde Hunde – man sollte ihnen nie die Hand hinhalten. Wenn Sie Ihre Naivität dennoch in die Bekanntschaft fremder Männer treiben sollte, achten Sie wenigstens darauf, dass diese einen korrekten Eindruck machen. Visuelle Richtlinien: Walter Wobmann, Chris von Rohr, Ulrich Schlüer.

Betäubungsmittel:

Finger weg. Sie wollen doch nicht enden wie Jolanda Spiess-Hegglin.

Sex:

Dem Bedürfnis danach sollten Sie erst nach der Eheschliessung nachgeben.

Polizei:

Wenn Sie trotz aller Vorsicht dennoch sexuell belästigt werden sollten, melden Sie sich umgehend bei der Polizei. Sie wird Ihnen sagen können, was für ein Strafmass Sie für Ihre Mitschuld zu erwarten haben.

Martin Erdmann

Martin Erdmann


Publiziert am 13. Oktober 2016

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12 Kommentare

  1. Thomas says:

    Was soll dieser spöttische Verweis auf Jolanda Spiess-Hegglin? Ganz toll, sich in diesem Artikel über eine Politikerin lustig machen (Geissbühler), die Verwaltigungsopfer verhöhnt, indem man ein Vergewaltigungsopfer verhöhnt….

  2. Rate mal says:

    Dieser “Artikel” und das ist eine masslose Übertreibung, ist sowas von grottenschlecht und wiederspiegelt Journalismus der untersten Schublade! Des Weiteren ist es nichts anderes als eine Hetz- und Rufmord-Kampagne! Die Linke bedient sich schon seit längerem solcher Methoden aber das hier, erinnert mich an mein Studium in der wir die Propaganda des 3. Reichs genauer anschauten. Wirklich ekelerregend und solche Regenbogen-Journalisten halten sich auch noch für sozial berufen!

    • Humor schadet Nicht says:

      Satire gleich Proaganda des 3. Reiches? Wie ich so die Geschichte kenne, vertrugen die Nazis eher keinen Spass, wie sie gerade. Der Frau Geissbühler ihren Ruf ist schon lange dahin, sie disqualifiziert sich immer wieder selber, da braucht es keine Kampagnen, sonder eher ein bisschen Humor, um dieses unterirdische Niveau zu ertragen, dass Frau Rückständig an den Tag legt.

    • Jasi says:

      Wenn Sie im Studium die Propaganda des 3. Reiches studiert haben sollten Sie mal den Abgleich zur Propaganda unserer Volkspartei machen… Im übrigen ist es nichts als eine Rufmord-Kampagne wenn eine ehemalige Polizistin erklärt, dass “naive” Frauen “ein bisschen” mitschuldig sind wenn sie vergewaltigt werden. Das ist Rufmord an uns Frauen!

  3. René Glücki says:

    Grandios!! Dem ist nichts beizufügen. Ich schlage vor, das sollte zum obligatorischen Schulstoff gemacht werden. Die Geissbühlersche Fibel wie man als Frau unbeschadet und nicht-mitschuldig durchs Leben geht…!

  4. Max Brüllhardt says:

    die Frau macht dass ich mich als Berner schämen muss diesen Dilalekt zu sprechen und beweist in bester Manier dass Jugend oftmals mit Dummheit und Ignoranz einhergeht

  5. see-girl says:

    erwarte nichts Neutrales mehr vom “Bund”, darum schon Jahrzehnte abbestellt..
    A.Geissbühler hat vollkommen recht. Schade nur, liess sie sich vom degenerierten Pöbel unter Druck setzen und hat ihre fundierte Meinungsäusserung stark abgeschwächt.
    Schauen Sie nur Zeitungen/Zeitschriften/TV-Programme an, wie ordinär und primitiv sich Frauen geben,
    nur um in die Schlagzeilen zu kommen,sprich Monney zu machen– zum erbrechen ! Und dann wollen sie auch noch ernst genommen werden !
    une française

    • René Glücki says:

      …und trotzdem wird Der Bund noch online gelesen und kommentiert. Ich übertreibe wohl nicht, wenn ich Sie – als Teil des von Ihnen als degeneriert bezeichneten Pöbels – für wenig konsequent halte? Ein Berner!

  6. René Edward Knupfer-Müller says:

    Ein köstlicher Schrieb ! Ein Brüller ! – Das Geissli von der Berner SVP beweist doch aufs Schönste, dass man auch ein ernstes Thema mit Humor (hier zwar allerdings eher unfreiwilligem!) kommentieren kann. Die Andrea passt damit perfekt in die fidele Polit-Truppe der Berner SVP mit dem famosen Duo Erich und Thomas, dem Puffwirt Stefan, Jimy Töff-Töff und dem Adrian von Sigriswil, der die Bundesverfassung nicht von einem hundskommunen Geschichtsbuch zu unterscheiden vermag.

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  1. Thomas says:

    Was soll dieser spöttische Verweis auf Jolanda Spiess-Hegglin? Ganz toll, sich in diesem Artikel über eine Politikerin lustig machen (Geissbühler), die Verwaltigungsopfer verhöhnt, indem man ein Vergewaltigungsopfer verhöhnt….

  2. Rate mal says:

    Dieser “Artikel” und das ist eine masslose Übertreibung, ist sowas von grottenschlecht und wiederspiegelt Journalismus der untersten Schublade! Des Weiteren ist es nichts anderes als eine Hetz- und Rufmord-Kampagne! Die Linke bedient sich schon seit längerem solcher Methoden aber das hier, erinnert mich an mein Studium in der wir die Propaganda des 3. Reichs genauer anschauten. Wirklich ekelerregend und solche Regenbogen-Journalisten halten sich auch noch für sozial berufen!

    • Humor schadet Nicht says:

      Satire gleich Proaganda des 3. Reiches? Wie ich so die Geschichte kenne, vertrugen die Nazis eher keinen Spass, wie sie gerade. Der Frau Geissbühler ihren Ruf ist schon lange dahin, sie disqualifiziert sich immer wieder selber, da braucht es keine Kampagnen, sonder eher ein bisschen Humor, um dieses unterirdische Niveau zu ertragen, dass Frau Rückständig an den Tag legt.

    • Jasi says:

      Wenn Sie im Studium die Propaganda des 3. Reiches studiert haben sollten Sie mal den Abgleich zur Propaganda unserer Volkspartei machen… Im übrigen ist es nichts als eine Rufmord-Kampagne wenn eine ehemalige Polizistin erklärt, dass “naive” Frauen “ein bisschen” mitschuldig sind wenn sie vergewaltigt werden. Das ist Rufmord an uns Frauen!

  3. René Glücki says:

    Grandios!! Dem ist nichts beizufügen. Ich schlage vor, das sollte zum obligatorischen Schulstoff gemacht werden. Die Geissbühlersche Fibel wie man als Frau unbeschadet und nicht-mitschuldig durchs Leben geht…!

  4. Max Brüllhardt says:

    die Frau macht dass ich mich als Berner schämen muss diesen Dilalekt zu sprechen und beweist in bester Manier dass Jugend oftmals mit Dummheit und Ignoranz einhergeht

  5. see-girl says:

    erwarte nichts Neutrales mehr vom “Bund”, darum schon Jahrzehnte abbestellt..
    A.Geissbühler hat vollkommen recht. Schade nur, liess sie sich vom degenerierten Pöbel unter Druck setzen und hat ihre fundierte Meinungsäusserung stark abgeschwächt.
    Schauen Sie nur Zeitungen/Zeitschriften/TV-Programme an, wie ordinär und primitiv sich Frauen geben,
    nur um in die Schlagzeilen zu kommen,sprich Monney zu machen– zum erbrechen ! Und dann wollen sie auch noch ernst genommen werden !
    une française

    • René Glücki says:

      …und trotzdem wird Der Bund noch online gelesen und kommentiert. Ich übertreibe wohl nicht, wenn ich Sie – als Teil des von Ihnen als degeneriert bezeichneten Pöbels – für wenig konsequent halte? Ein Berner!

  6. René Edward Knupfer-Müller says:

    Ein köstlicher Schrieb ! Ein Brüller ! – Das Geissli von der Berner SVP beweist doch aufs Schönste, dass man auch ein ernstes Thema mit Humor (hier zwar allerdings eher unfreiwilligem!) kommentieren kann. Die Andrea passt damit perfekt in die fidele Polit-Truppe der Berner SVP mit dem famosen Duo Erich und Thomas, dem Puffwirt Stefan, Jimy Töff-Töff und dem Adrian von Sigriswil, der die Bundesverfassung nicht von einem hundskommunen Geschichtsbuch zu unterscheiden vermag.

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