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ÖV-Momente der besonderen Art

Das Musikverbot in Bern könnte viele tolle musikalische Momente vermiesen oder gar nicht erst entstehen lassen.

Bernmobil plant ein Musikverbot im ÖV. Fertig lustig für Strassenmusiker, die bisher mitten im Tram oder Bus ihr Instrument auspackten und losspielten. Nur noch mit Bewilligung sollen sie künftig musizieren dürfen. Wer keine hat, riskiert eine Strafanzeige oder Busse.

Der Hauptstädter hat sich in der Welt umgeschaut (besser gesagt auf Youtube) und einige musikalische Momente in U-Bahnen und U-Bahn-Stationen zusammengetragen, die es in sich haben. Ob es zu diesen Aufnahmen je gekommen wäre, hätten die Musiker zuerst eine Bewilligung holen müssen?

Kurzerhand stehen in einer NYC U-Bahn Unterführung Jimmy Fallon und die Band U2:

Die Broadway Gruppe von The Lion King verwandelt das U-Bahn Abteil soeben in eine Musical-Bühne:

People always told me, be careful what you do…Billy Jean…uuhh. Mitsingen zum Groove dieser dreiköpfigen Band:

Kiddo Kat und Heidi Joubert lassen es in einer Frankfurter U-Bahn zu Ehren von Prince krachen. Ein Mitfahrer zeigt ebenfalls, was er kann:

Wieso «i Usgang» wenn auch in der Bahn getanzt und gefeiert werden kann. Wuhuuu Paaaartyyyyy:

Australische Musikerinnen und Musiker sorgen für «Tram-Sessions» in Melbourne. Nice idea:

Hier freut sich insbesondere eine Frau. Das ist schön:

Liliane Manzanedo

Liliane Manzanedo ist Oltnerin und kam anfänglich vor allem wegen ihres Lieblingsbiers «Bärner Müntschi» in die Hauptstadt. Mittlerweile hat sie auch den «Bärni» und «Junker» entdeckt und findet Bern noch toller.


Publiziert am 6. Mai 2016

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3 Kommentare

  1. Mike says:

    Das heisst, das ich auch nicht singen darf. Sprechen dürfen wir aber noch, oder wird uns hier, wie auch in unser freien Demokratie, der Mund verboten. Maultot wird man heute gemacht!!!!

    • Urs says:

      Ach komm, es gibt genügend Gespräche und auch «zsch, tzschibum» aus Kopfhörern oder Babygeschrei im Tram. Und falls wirklich mal eine bekannte Band einsteigen würde und ein Stück spielen täte, wäre es auch kein Problem. Aber billige Mani Matter-Kopien oder osteuropäische Bettler, die während drei Stationen schnell eine Ziehharmonika oder Geige quälen und dann noch Geld eintreiben wollen, sind wirklich eine Qual. Und genau gegen die richtet sich die neue Vorschrift.

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  1. Mike says:

    Das heisst, das ich auch nicht singen darf. Sprechen dürfen wir aber noch, oder wird uns hier, wie auch in unser freien Demokratie, der Mund verboten. Maultot wird man heute gemacht!!!!

    • Urs says:

      Ach komm, es gibt genügend Gespräche und auch «zsch, tzschibum» aus Kopfhörern oder Babygeschrei im Tram. Und falls wirklich mal eine bekannte Band einsteigen würde und ein Stück spielen täte, wäre es auch kein Problem. Aber billige Mani Matter-Kopien oder osteuropäische Bettler, die während drei Stationen schnell eine Ziehharmonika oder Geige quälen und dann noch Geld eintreiben wollen, sind wirklich eine Qual. Und genau gegen die richtet sich die neue Vorschrift.

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