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Auseinandergehen ist schwer

RGM-Liebesaus nach 24 Jahren: Der Beitrag zur Trauer.

Marmorstein und Eisen bricht und nun ging auch noch Berns berüchtigte Ménage à trois zu Bruch. R, G und M sind nicht mehr zusammen. Wie aus dem Bekanntenkreis der einstigen Partner zu vernehmen war, steckte die Beziehung schon länger in der Krise. Leidenschaft wurde nur noch im Streit entfacht, es wurden nicht mehr dieselben Ziele verfolgt, an eine gemeinsame Zukunft war nicht mehr zu denken. Der 24-jährigen Liebesgeschichte ging die Luft aus. Aus einem Bündnis, das länger hielt als so manche Ehe, wurde eine lieblose Zweckgemeinschaft, in welcher der Wille des Einzelnen mehr zählte, als das Interesse der Partner.

Die Wunden sind noch so frisch wie tief. Wie aus der Regenbogenpresse zu erfahren war, leiden alle Beteiligten unter der Trennung des Jahrzehnts. G bringt die allgemeine Gefühlslage mit «fassungslos» auf den Punkt. Ebenso aufgebracht dürften die gemeinsamen Freunde des einst so harmonischen Dreiergespanns sein. Wem sollen sie nun die Treue halten? Wem sind sie verpflichtet? Während die Freunde mit ihrem Scheidungskind-Szenario zu kämpfen haben, freuen sich die Feinde ab der zerbrochenen Liebe. Es ist die Häme der Einsamen, die nie jemanden hatten, der ihnen den Rücken gestärkt hat.

Was bleibt, wenn die Liebe geht? Wer lange genug sucht, wird die berühmten drei Buchstaben dieser verblassten Romanze bestimmt auf einem Liebes-Schloss am Schönausteg oder eingeritzt in eine Baumrinde im Bremgartenwald finden. Doch nun wollen wir uns der Trauer ergeben, die alle Menschen ohne Herz aus Stein ergriffen haben wird. Der «Hauptstädter», Ihr Buddy in schweren Zeiten, hat das passende Video dazu:

Martin Erdmann

Martin Erdmann


Publiziert am 28. April 2016

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