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10 Gründe für die Reitschulschliessung

Sie sind es leid, in Ihren Reitschule-Hasstiraden immer dieselben Anschuldigungen in die Kommentarspalten zu tippen? Keine Sorge, wir liefern Ihnen neue Argumente.

In Zeiten wie diesen läuft der «Hauptstädter», Fachblog für gepflegte Hetze, zur Bestform auf. Schliesslich gibt es gerade einiges, das in die Pfanne gehauen gehört. Zum Beispiel diese Reitschule. Da die Berichterstatter der Berner Lügenpresse und Mainstream-Medien einmal mehr mit besamthandschuhten Fingern geschrieben haben, müssen wir nachlegen. Auch unsere Freunde aus den ländlichen Regionen, die wohl bald zur Urne schreiten dürfen, um über finanzielle Angelegenheiten des Stadtberner «Furunkels» (© Roland Jakob, Wortschmied und SVP-Stadtrat) abzustimmen, sollen wahrheitsgetreues Propagandamaterial erhalten.

In der Hoffnung, dass dieses auch Stimmbürger, die über einen Traktortank von der Reitschule entfernt wohnen, erreichen wird, stellen wir Ihnen zehn völlig neue Gründe für die sofortige Schliessung der Reitschule vor. Da Texte mühsam zu lesen und schwierig zu verstehen sind, beschränken wir uns auf Bilder mit eindeutig subversivem Charakter.

1. Ominöse Treffen nach Einbruch der Dunkelheit. Im Hintergrund: Kernwaffentest!

2. Muslimische Hassprediger!

3. Mob-Bildung!

4. Cüpli auf Kosten der Steuerzahler!

5. Hehler-Basar!

6. Antistaatliches Trainingscamp!

7. «Kunst»!

8. Dekadente Schwimmbecken auf unsere Kosten!
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9. Männer in Frauenkleidern, also nei du!
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10. Werkstatt für Barrikadenbau!
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Martin Erdmann

Martin Erdmann


Publiziert am 8. März 2016

Schlagworte

26 Kommentare

    • Lieber Nicht says:

      Da hat doch tatsächlicher einer nur die Bilder angeschaut, ohne den Text zu lesen. NEUE Argumente, wurden angekündigt! Leider kann auch Der Hauptstädter der lesefeindlichen Reitschulabneigung nicht genügend entgegenkommen…tss…

    • Sam says:

      @ Liebert Nicht
      Danke für den Hinweis, aber das Erwähnen von verletzten Personen ist keine Reitschule-Hasstirade.

    • trochsler fritz says:

      hast denn du bilder von der PolizeigewahrsamenGewaltanwendung an unschuldigen kulturgängerinnen Touristinnen aus europa,die hier vorbeispazierten?

  1. Heinz says:

    Ich hätte noch gerne ein Bild eines Leserbriefschreibers aus dem Berner Oberland/Seeland. Ein Bild das zeigt, wie sehr die Reitschule sein Wohlbefinden negativ beeinflusst.
    Und dann vielleicht noch ein Bild, das zeigt, wie unglaublich schlecht die RGM-Regierung der Stadt Bern ist und was das für einen Leserbriefschreiber aus der Region bedeutet.

    Ah, und dann gerne noch ein Bild von Erich Hess. Einfach so und vielleicht in Erinnerung daran, dass der tatsächlich von realen Wutbürgern, äh Menschen in den Nationalrat gewählt worden ist

  2. Weibel says:

    Wunderbar, Herr Erdmann.
    Man könnte die Liste natürlich noch verlängern.
    Z. B.: Feministische Umtriebe (Frauenchor der Reitschule)

  3. Thomas says:

    Herrgott: Gewalt hat mit Kultur nichts zu tun! Das werfen grade die Reitschulbefürworter den -gegnern zurecht vor. Irritierend bloss, dass die Reitschulbefürworter das auch machen, um sich vor Gewalt nicht distanzieren zu müssen. I. S. von: weil es hier Konzerre gibt, dürfen Menschen verletzt werden?

    • Jan says:

      Hallo Thomas

      Ich schliesse mich was die Differenzierung betrifft dir an. Nun denke ich, dass es in diesem Beitrag auch gar nicht darum geht, dass die Gewalt legitimiert werden soll. Sondern auf ironische Art und Weise zu zeigen, dass die Reithalle eben mehr als Gewalttäter zu bieten hat. Nun hast du zu Recht aber darauf hingewiesen, dass das Problem mit den aggressiven Elementen noch nicht geklärt wurde. Die Reitschule sollte mit der Stadt Bern und allenfalls der Polizei nach Lösungen suchen.

  4. ichbins says:

    das zwingendste argument ist ja wohl nr. 7 – da können alle anderen einpacken. und dann kostet’s auch noch. sofortschliessendensaustall! sitzenmachen!

    • ichbins says:

      aber dass ihr den armen herrn wasserwerfer, ääh: -fallen jetzt auch noch missbraucht – ja schämt ihr euch denn gar nicht 😉 ?

  5. Peter Moser says:

    Vor dem Gewaltexzess wäre das lustig gewesen, Hr. Erdmann, jetzt ist es nur ein schwacher Versuch, vom Thema abzulenken. Natürlich gibt es Leute, die aus all diesen Gründen schon immer gegen die Reitschule waren. Ich dagegen bin RGM-Wähler und habe bislang gegen alle reitschulfeindlichen Initiativen o.ä. gestimmt. Aber dieser Vorfall gibt mir zu denken. Mir ist es eigentlich scheissegal, ob sinnlose Gewalt links- oder rechtsextremistisch motiviert ist, es handelt sich ganz einfach um dumpfe Gewalttäter, die zur Verantwortung zu ziehen sind. Die Reithalle verspielt gerade viel Goodwill.

  6. Betty says:

    Es braucht keine zehn gründe! Einer genügt: das sind die verletzten polizisten! Und diese tatsache bedingt keine toleranz mehr-konsequenz und die logische folge sind angebracht: zu und räumen. Alles andere wäre ein bruch des vertrauens in den rechtsstaat. Warum muss ich als steuerzahler dieses “kulturzentrum” mithelfen zu tragen?Ob rechts oder links– brutale und hemmungslose gewalt gegen menschen, unterstütze ich nicht. Das will ich nicht!

    • Jan says:

      Betty

      Ich bin mit dir einverstanden, dass diese Ausschreitungen ein No-Go sind. Aber gleich zu Schliessung der Reithalle zu fordern wäre etwa, wie nach Ausschreitungen von Hooligans einen Fussballclub zu verbieten. Was ich damit sagen will, die aggressiven Elemente sind wohl in der Reithalle unter gekommen, aber die Reithalle als Institution hat nicht direkt kontrolle über diese Personen. Es braucht deswegen ein zusammen erarbeitetes Sicherheitskonzept (Staat, Kanton, Reithalle, Polizei), damit Kultur weiterhin statt finden kann und Gewalt verhindert wird.

  7. Malena says:

    Kunst, Kulturzentren, Demos: alles kein Problem in der Schweiz, auch nicht für die lesefaulen und begriffsstutzigen Traktorfahrer, wie sie die ländliche Bevölkerung des Kanton Bern so charmant zeichnen. Die rote Linie verläuft dort, wo gegen das Gesetz verstossen wird, wo Sachbeschädigung stattfindet, wo Menschen an Leib und Leben bedroht sind. Ganz einfach. Macht die Reitschule Schluss mit ihren gewalttätigen Elementen kann sie ungestört noch 100 Jahre weitermachen. Tut sie es nicht, verliert sie meine linke Stimme.

  8. Sicherheitsexperte says:

    Am besten die Reithalle wegen Baufälligkeit als Sicherheitsrisiko einstufen und aus Sicherheitsgründen sofort schliessen lassen und dann mach die Zeit den Rest von selbst

  9. Oliver Blaser says:

    Einige hier glauben tatsächlich, dass die Schliessung der Reitschule solche Auschreitungen verhindert? Das ist wie zu glauben, dass das Schliessen der Grenzen Flüchtlinge verhindert…

  10. Eva Moser says:

    Ha ha ha, soooooo luschtig, nur leider ohne Pointe und mit pfützenflacher Ironie mit grosser Gähnwirkung: weiter üben, lieber Martin, weiter üben!

  11. Apell an Kunst- und Jugendbewegungen says:

    Diese Auschreitungen sind mit Schlägereien von Hooligans zu vergleichen. Man nutzt einen Event, Ort und die Anonymität um Gewalt zu verüben. Dieser Vergleich ist sinvoll, weil so wie im Fanclub als auch in in den sozialen Strukturen der Reitschule die Täter bekannt sind. Jedoch wird nicht gegen sie vorgegangen, obwohl irgendjemand immer die Täter identifizieren und melden könnte. Anstatt die Verantwortlichen (Führer und Täter) den Behörden zu melden werden diese von der Institution geschützt. Weshalb? Aus Angst, Sympathie oder aus fehlender Zivilcourage?
    Ein öf. Raum braucht öf. Kontrolle!

  12. Hanni Winkenbach says:

    Das ist doch schön, ein Hauptstädterblog ganz oben bei den Meistgelesenen! Der erste gute Beitrag im unendlichen Hall des Medienkrawalls. Schön auch, wie die Leute sich enervieren! Eine Debatte, wir brauchen eine Debatte! Über Sinn und Unsinn dieser Nonsensmedien!

  13. Bildet Banden says:

    Platz 1 bei den meistgelesenen Artikeln auf bund.ch? Listicles funktionieren immer! Clickbaiting at his best.

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    • Lieber Nicht says:

      Da hat doch tatsächlicher einer nur die Bilder angeschaut, ohne den Text zu lesen. NEUE Argumente, wurden angekündigt! Leider kann auch Der Hauptstädter der lesefeindlichen Reitschulabneigung nicht genügend entgegenkommen…tss…

    • Sam says:

      @ Liebert Nicht
      Danke für den Hinweis, aber das Erwähnen von verletzten Personen ist keine Reitschule-Hasstirade.

    • trochsler fritz says:

      hast denn du bilder von der PolizeigewahrsamenGewaltanwendung an unschuldigen kulturgängerinnen Touristinnen aus europa,die hier vorbeispazierten?

  1. Heinz says:

    Ich hätte noch gerne ein Bild eines Leserbriefschreibers aus dem Berner Oberland/Seeland. Ein Bild das zeigt, wie sehr die Reitschule sein Wohlbefinden negativ beeinflusst.
    Und dann vielleicht noch ein Bild, das zeigt, wie unglaublich schlecht die RGM-Regierung der Stadt Bern ist und was das für einen Leserbriefschreiber aus der Region bedeutet.

    Ah, und dann gerne noch ein Bild von Erich Hess. Einfach so und vielleicht in Erinnerung daran, dass der tatsächlich von realen Wutbürgern, äh Menschen in den Nationalrat gewählt worden ist

  2. Weibel says:

    Wunderbar, Herr Erdmann.
    Man könnte die Liste natürlich noch verlängern.
    Z. B.: Feministische Umtriebe (Frauenchor der Reitschule)

  3. Thomas says:

    Herrgott: Gewalt hat mit Kultur nichts zu tun! Das werfen grade die Reitschulbefürworter den -gegnern zurecht vor. Irritierend bloss, dass die Reitschulbefürworter das auch machen, um sich vor Gewalt nicht distanzieren zu müssen. I. S. von: weil es hier Konzerre gibt, dürfen Menschen verletzt werden?

    • Jan says:

      Hallo Thomas

      Ich schliesse mich was die Differenzierung betrifft dir an. Nun denke ich, dass es in diesem Beitrag auch gar nicht darum geht, dass die Gewalt legitimiert werden soll. Sondern auf ironische Art und Weise zu zeigen, dass die Reithalle eben mehr als Gewalttäter zu bieten hat. Nun hast du zu Recht aber darauf hingewiesen, dass das Problem mit den aggressiven Elementen noch nicht geklärt wurde. Die Reitschule sollte mit der Stadt Bern und allenfalls der Polizei nach Lösungen suchen.

  4. ichbins says:

    das zwingendste argument ist ja wohl nr. 7 – da können alle anderen einpacken. und dann kostet’s auch noch. sofortschliessendensaustall! sitzenmachen!

    • ichbins says:

      aber dass ihr den armen herrn wasserwerfer, ääh: -fallen jetzt auch noch missbraucht – ja schämt ihr euch denn gar nicht 😉 ?

  5. Peter Moser says:

    Vor dem Gewaltexzess wäre das lustig gewesen, Hr. Erdmann, jetzt ist es nur ein schwacher Versuch, vom Thema abzulenken. Natürlich gibt es Leute, die aus all diesen Gründen schon immer gegen die Reitschule waren. Ich dagegen bin RGM-Wähler und habe bislang gegen alle reitschulfeindlichen Initiativen o.ä. gestimmt. Aber dieser Vorfall gibt mir zu denken. Mir ist es eigentlich scheissegal, ob sinnlose Gewalt links- oder rechtsextremistisch motiviert ist, es handelt sich ganz einfach um dumpfe Gewalttäter, die zur Verantwortung zu ziehen sind. Die Reithalle verspielt gerade viel Goodwill.

  6. Betty says:

    Es braucht keine zehn gründe! Einer genügt: das sind die verletzten polizisten! Und diese tatsache bedingt keine toleranz mehr-konsequenz und die logische folge sind angebracht: zu und räumen. Alles andere wäre ein bruch des vertrauens in den rechtsstaat. Warum muss ich als steuerzahler dieses “kulturzentrum” mithelfen zu tragen?Ob rechts oder links– brutale und hemmungslose gewalt gegen menschen, unterstütze ich nicht. Das will ich nicht!

    • Jan says:

      Betty

      Ich bin mit dir einverstanden, dass diese Ausschreitungen ein No-Go sind. Aber gleich zu Schliessung der Reithalle zu fordern wäre etwa, wie nach Ausschreitungen von Hooligans einen Fussballclub zu verbieten. Was ich damit sagen will, die aggressiven Elemente sind wohl in der Reithalle unter gekommen, aber die Reithalle als Institution hat nicht direkt kontrolle über diese Personen. Es braucht deswegen ein zusammen erarbeitetes Sicherheitskonzept (Staat, Kanton, Reithalle, Polizei), damit Kultur weiterhin statt finden kann und Gewalt verhindert wird.

  7. Malena says:

    Kunst, Kulturzentren, Demos: alles kein Problem in der Schweiz, auch nicht für die lesefaulen und begriffsstutzigen Traktorfahrer, wie sie die ländliche Bevölkerung des Kanton Bern so charmant zeichnen. Die rote Linie verläuft dort, wo gegen das Gesetz verstossen wird, wo Sachbeschädigung stattfindet, wo Menschen an Leib und Leben bedroht sind. Ganz einfach. Macht die Reitschule Schluss mit ihren gewalttätigen Elementen kann sie ungestört noch 100 Jahre weitermachen. Tut sie es nicht, verliert sie meine linke Stimme.

  8. Sicherheitsexperte says:

    Am besten die Reithalle wegen Baufälligkeit als Sicherheitsrisiko einstufen und aus Sicherheitsgründen sofort schliessen lassen und dann mach die Zeit den Rest von selbst

  9. Oliver Blaser says:

    Einige hier glauben tatsächlich, dass die Schliessung der Reitschule solche Auschreitungen verhindert? Das ist wie zu glauben, dass das Schliessen der Grenzen Flüchtlinge verhindert…

  10. Eva Moser says:

    Ha ha ha, soooooo luschtig, nur leider ohne Pointe und mit pfützenflacher Ironie mit grosser Gähnwirkung: weiter üben, lieber Martin, weiter üben!

  11. Apell an Kunst- und Jugendbewegungen says:

    Diese Auschreitungen sind mit Schlägereien von Hooligans zu vergleichen. Man nutzt einen Event, Ort und die Anonymität um Gewalt zu verüben. Dieser Vergleich ist sinvoll, weil so wie im Fanclub als auch in in den sozialen Strukturen der Reitschule die Täter bekannt sind. Jedoch wird nicht gegen sie vorgegangen, obwohl irgendjemand immer die Täter identifizieren und melden könnte. Anstatt die Verantwortlichen (Führer und Täter) den Behörden zu melden werden diese von der Institution geschützt. Weshalb? Aus Angst, Sympathie oder aus fehlender Zivilcourage?
    Ein öf. Raum braucht öf. Kontrolle!

  12. Hanni Winkenbach says:

    Das ist doch schön, ein Hauptstädterblog ganz oben bei den Meistgelesenen! Der erste gute Beitrag im unendlichen Hall des Medienkrawalls. Schön auch, wie die Leute sich enervieren! Eine Debatte, wir brauchen eine Debatte! Über Sinn und Unsinn dieser Nonsensmedien!

  13. Bildet Banden says:

    Platz 1 bei den meistgelesenen Artikeln auf bund.ch? Listicles funktionieren immer! Clickbaiting at his best.

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