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Schmidt rettet Bern

Chuck Norris war gestern, heute hilft Alexandre Schmidt: Der Basler Berner Finanzdirektor und hoffentlich baldiger Stapi-Kandidat löst jedes Problem.

Nun also doch: Die Stadtberner FDP setzt im Kampf ums Stadtpräsidium auf Befreiungsschlag-Gemeinderat Alexandre Schmidt. Eine gute Wahl. Die Liste seiner Verdienste für die Stadt Bern ist lang. Eine erste, vorläufige Würdigung.

Geschlossener Innenhof der Feuerwehrkaserne
Das Problem: Die Bewohner der Berner Asylunterkunft durften in der alten Feuerwehrkaserne den Innenhof nicht benutzen. Eigentlich sollte dort lediglich Urban Gardening bewilligt werden. Der Verein Alte Feuerwehr Viktoria wollte mit dem nicht genutzten Innenhof allfällige Einsprecher zufriedenstellen. Alle beteiligten haben die Rechnung jedoch ohne Alexandre Schmidt gemacht. Er befahl, den Innenhof per sofort für Kinder zu öffnen und kaufte auch noch gleich deren Spielzeug.
Alexandre Schmidt, Finanzdirektor Stadt Bern im Marzili Bern © Valerie Chetelat

Drogen auf dem Vorplatz
Das Problem: Seit Jahren wird auf der Schützenmatte mit Drogen gehandelt. Auch regelmässige Polizeirazzien helfen nicht, die Dealer von dort zu verdrängen. Bald wird der Drogenhandel aber der Vergangenheit angehören. Und zwar dann, wenn endlich der Vorschlag von Alexandre Schmidt realisiert wird. Er wird die Dealer mit hübschen Nobelboutiquen und schicken Restaurants unter der Brücke rigoros verdrängen.
Alexandre Schmidt, Finanzdirektor Stadt Bern. © Adrian Moser

Berner Finanzpolitik
Das Problem: Die rot-grünen Politiker haben die Stadt Bern auf finanzielle Abwege geführt. Mit vollen Händen verschwendeten sie während Jahren das Geld der Berner Steuerzahler. Seit Schmidt im Amt ist, hat er das Budget der Stadt Jahr um Jahr verbessert. Dieses Jahr war es nahezu perfekt.
Projekt fuer einen Schraeglift am Baerenpark in Bern. Alexandre Schmidt, Finanzdirektor, Bernd Schildger, Tierparkdirektor und Roger Fridelance, Initiator. © Adrian Moser

Vermietung von billigen Luxuswohnungen
Das Problem: Im Herbst 2014 wurde bekannt, dass die Stadt Bern Luxuswohnungen weit unter dem Marktpreis vermietet. Schmidt als zuständiger Gemeinderat war sofort zur Stelle. Er liess die Prozesse, die zu den umstrittenen Vermietungen führten, unter die Lupe nehmen und erhöhte die entsprechenden Mieten.
Alexandre Schmidt, Finanzdirektor Stadt Bern im Marzili Bern © Valerie Chetelat

Marodes Bueber-Seeli
Das Problem: Herr Schmidt weiss dies seit seinen ersten Minuten als Gemeinderat: Die Bäder der Stadt Bern sind in einem schlechten Zustand. In der vergangenen Badesaison musste sogar das Bueber-Seeli im Marzili geschlossen bleiben. Schmidt sucht nun fieberhaft nach einer Lösung: «Es kann nicht sein, dass die Absperrzäune nun fünf Jahre dort stehen bleiben.»
Alexandre Schmidt, Finanzdirektor Stadt Bern im Marzili Bern © Valerie Chetelat

Simon Preisig

Nach einem Ausflug nach Quito, Chur, Kopenhagen und Zürich wohnt Simon Preisig endlich wieder in Bern. Hier vermisst er manchmal die Berge, manchmal die Urbanität und ist trotzdem zufrieden.


Publiziert am 19. November 2015

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2 Kommentare

  1. rolff says:

    Ja, der Mann gehört geklont, 6 mal, und dann könnte er den Bundesrat komplett besetzen und die Schweiz retten. Bern geht es (dank ihm) so gut, wir könnten ihn dem Bund abtreten.

  2. Willy Wonka says:

    Jaja, schon verstanden: In Wyrklichkeit rettet natürlich Frau Wyss die Welt. Und den Rest vom Sonnensystem gleich mit dazu.

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  1. rolff says:

    Ja, der Mann gehört geklont, 6 mal, und dann könnte er den Bundesrat komplett besetzen und die Schweiz retten. Bern geht es (dank ihm) so gut, wir könnten ihn dem Bund abtreten.

  2. Willy Wonka says:

    Jaja, schon verstanden: In Wyrklichkeit rettet natürlich Frau Wyss die Welt. Und den Rest vom Sonnensystem gleich mit dazu.

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