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Abstimmen leicht gemacht

Sieben Vorlagen, vorgestellt in einem 96-seitigen Abstimmungsbüchlein. Das Leben als Berner Stimmberechtigter ist am kommenden Sonntag eine Qual. Wir retten Sie mit Erklärungsbildern.

Tramdepot Burgernziel: Abgabe im Baurecht
Die 16 Kandidaten posieren in der Gruppe, am Abend der Mister-Schweiz-Wahl in der St. Jakobshalle in Basel, am Samstag, 1. Juni 2002. Die Kroenung des schoensten Schweizer Manns verfolgten rund 3000 Personen live in der Halle, waehrend neun lokale TV-Stationen die Show uebertrugen. (KEYSTONE/Dominik Pluess) Die Buergerlichen Stapi-Kandidaten, Alexandre Schmidt (FDP) und Beat Schori (SVP). © Manu Friederich
Wird Berns Osten zum zweiten Manhattan oder werden im mittel-alten Tramdepot weiterhin kulturell-wertvolle Figuren ausgestellt? Sie haben es in der Hand.

Volksinitiative «Für ein zusätzliches Hallenbad in der Stadt Bern»
Die 16 Kandidaten posieren in der Gruppe, am Abend der Mister-Schweiz-Wahl in der St. Jakobshalle in Basel, am Samstag, 1. Juni 2002. Die Kroenung des schoensten Schweizer Manns verfolgten rund 3000 Personen live in der Halle, waehrend neun lokale TV-Stationen die Show uebertrugen. (KEYSTONE/Dominik Pluess) Die Buergerlichen Stapi-Kandidaten, Alexandre Schmidt (FDP) und Beat Schori (SVP). © Manu Friederich
Die Stadtberner FDP möchte gerne Steuergelder investieren und neue Subventionsempfänger schaffen. Klar verständliche Initiative mit umso klareren Folgen.

Produktegruppen-Budget 2016
Die 16 Kandidaten posieren in der Gruppe, am Abend der Mister-Schweiz-Wahl in der St. Jakobshalle in Basel, am Samstag, 1. Juni 2002. Die Kroenung des schoensten Schweizer Manns verfolgten rund 3000 Personen live in der Halle, waehrend neun lokale TV-Stationen die Show uebertrugen. (KEYSTONE/Dominik Pluess) Die Buergerlichen Stapi-Kandidaten, Alexandre Schmidt (FDP) und Beat Schori (SVP). © Manu Friederich
Auch wenn Sie nichts von Finanzen verstehen: Machen Sie doch dem städtischen Geldminister Alexandre Schmidt eine Freude.

Gesamtprojekt Neugestaltung und Sanierung Eigerplatz: Ausführungskredit
Die 16 Kandidaten posieren in der Gruppe, am Abend der Mister-Schweiz-Wahl in der St. Jakobshalle in Basel, am Samstag, 1. Juni 2002. Die Kroenung des schoensten Schweizer Manns verfolgten rund 3000 Personen live in der Halle, waehrend neun lokale TV-Stationen die Show uebertrugen. (KEYSTONE/Dominik Pluess) Die Buergerlichen Stapi-Kandidaten, Alexandre Schmidt (FDP) und Beat Schori (SVP). © Manu Friederich
Hinter dem sperrigen Titel verbirgt sich eine Abstimmung, die über die weitere Bewohnbarkeit des Stadtteils Mattenhof-Weissenbühl entscheidet.

Teilrevision des Reglements über die politischen Rechte: Wahlverfahren Stadtpräsidium
Die 16 Kandidaten posieren in der Gruppe, am Abend der Mister-Schweiz-Wahl in der St. Jakobshalle in Basel, am Samstag, 1. Juni 2002. Die Kroenung des schoensten Schweizer Manns verfolgten rund 3000 Personen live in der Halle, waehrend neun lokale TV-Stationen die Show uebertrugen. (KEYSTONE/Dominik Pluess) Die Buergerlichen Stapi-Kandidaten, Alexandre Schmidt (FDP) und Beat Schori (SVP). © Manu Friederich
Zugegeben eine komplizierte Vorlage, sogar für die Bildredaktion des «Hauptstädters». Es sei an dieser Stelle an die Ausgangslage für die Gemeinderatswahlen 2012 erinnert. Wäre Alexandre Tschäppät abgewählt worden, hätten die Berner und Bernerinnen Alexandre Schmidt (FDP) oder Beat Schori (SVP) krönen müssen, da nach dem alten Wahlsystem keine neuen Kandidaturen zugelassen gewesen wären.

Gesamtsanierung und Erweiterung der Volksschule Manuel: Baukredit
Die 16 Kandidaten posieren in der Gruppe, am Abend der Mister-Schweiz-Wahl in der St. Jakobshalle in Basel, am Samstag, 1. Juni 2002. Die Kroenung des schoensten Schweizer Manns verfolgten rund 3000 Personen live in der Halle, waehrend neun lokale TV-Stationen die Show uebertrugen. (KEYSTONE/Dominik Pluess) Die Buergerlichen Stapi-Kandidaten, Alexandre Schmidt (FDP) und Beat Schori (SVP). © Manu Friederich
Wandtafel-Lehrer mit Schlagstock oder autodidaktische E-Learning-Tools von der Pädagogischen Hochschule? Sie haben die Wahl.

PS: Frühfranzösisch-Gegner sind angehalten, dem Schulhaus Manuel die Renovierung zu verweigern. Ohne Tablets, Laptops und Beamer sind auch uneinsichtige Lehrer gezwungen, im Französischunterricht primär Verben an der Wandtafel zu konjugieren.

Volksinitiative «Wald-Stadt – NEIN DANKE»
Die 16 Kandidaten posieren in der Gruppe, am Abend der Mister-Schweiz-Wahl in der St. Jakobshalle in Basel, am Samstag, 1. Juni 2002. Die Kroenung des schoensten Schweizer Manns verfolgten rund 3000 Personen live in der Halle, waehrend neun lokale TV-Stationen die Show uebertrugen. (KEYSTONE/Dominik Pluess) Die Buergerlichen Stapi-Kandidaten, Alexandre Schmidt (FDP) und Beat Schori (SVP). © Manu Friederich
WENN SIE JA STIMMEN WIRD DIE WALDSTADT BREMER NIE GEBAUT WERDEN. Wenn Sie Nein stimmen ebenfalls nicht.

Sind Sie nach wie vor unschlüssig, wie Sie am kommenden Sonntag abstimmen sollen? Wir empfehlen, in diesem Fall aus ästhetischen Gründen wenigstens einen schön aussehenden Stimmzettel in die Urne einzuwerfen. Denken Sie an die Stimmzähler. Was meinen Sie zu einem kompromissbereiten, leicht positiven Ja-Nein-Ja-Nein-Ja-Nein-Ja? Oder möchten Sie gegen aussen negativ wirken, sind jedoch progressiv im Kern: Nein-Ja-Ja-Ja-Ja-Ja-Nein wäre in diesem Fall die Lösung.

Simon Preisig

Nach einem Ausflug nach Quito, Chur, Kopenhagen und Zürich wohnt Simon Preisig endlich wieder in Bern. Hier vermisst er manchmal die Berge, manchmal die Urbanität und ist trotzdem zufrieden.


Publiziert am 12. November 2015

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