schliessen

Kleine Farbenkunde

Gegen die Ermittlungsmethoden der Berner Kantonspolizei sieht der Rest ziemlich blass aus.

Was ist uns die Farbe aus dem Gesicht gewichen, als wir die neuste Megafon-Ausgabe durchblätterten. Das beliebte Magazin für Krawallbrüder und Knastvögel machte interessante Methoden von fortschrittlicher Polizeiarbeit publik. Auf der Suche nach den Tätern der Farbattacke auf die Polizeiwache am Waisenhausplatz nahmen die Beamten vier Verdächtige fest, weil diese ein Transparent mit sich führten, das farblich an die bearbeitete Fassade des Polizeipostens erinnerte. Natürlich werden Sie jetzt denken, dass es die Polizei wieder einmal zu bunt treibt, doch was verstehen Sie schon von modernen Ermittlungsmethoden. Wir erklären, wie das heute gemacht wird:

Farbtabelle!
palette
Kompetente Ermittler erkennen Verbrecher natürlich schon an ihrer Visage an. Doch leider ist Physiognomie als Verhaftungsgrund rechtsstaatlich etwas heikel. Deshalb hat sich die Polizei nun portable Farbtabellen angeschafft. Diese ermöglichen es den Einsatzkräften vor Ort festzustellen, wer was auf dem Kerbholz hat. Polizeiliche Faustregel: Umso dunkler der Farbton, desto mehr Koks vertickt der Verdächtige vor der Reitschule.

Kaleidoskope!
kaleidoskop
Bei anderen Einheiten kommen eventuell einmal Nachtsichtgeräte oder Feldstecher zum Einsatz. Hängengebliebene Privatdetektive sind teilweise noch mit der Lupe unterwegs. Nicht so in Bern. Hier gibt es High-Tech vom feinsten. Das Kaleidoskop bringt nicht nur Farbe in den Polizeialltag sondern zeigt auch nach welchen Mustern die gesuchten Verbrecherbanden arbeiten.

Mandalas!
mandala
Meinen Sie wirklich auf den Berner Polizeiposten werden noch Rapporte geschrieben? So richtig mit Buchstaben und Wörtern und so? Was meinen Sie bloss, wo wir hier sind! Bei Columbo? Polizeiberichte gibt es nur noch in Mandala-Form. Wie soll man auch ohne farbliche Indizien Fälle lösen? Da können sich die Beamten ganz schon was ausmalen.

Regenbogen!
regenbogen
Da nun in Polizeikreisen Farben klare Anzeichen von fortgeschrittener krimineller Energie sind, fürchten die Gesetzeshüter nichts mehr als Regenbogen. Sie vermuten dahinter ein geheimes Gangzeichen, das ähnlich wie das Batman-Symbol, an den Himmel projieziert wird, wenn wichtige Arbeit ansteht.

Martin Erdmann

Martin Erdmann


Publiziert am 1. Juni 2015

3 Kommentare

  1. Harald Weiler says:

    Hallo herr Erdmann es ist gut dass sie immer unsere Polizei untersützen denn sie hat es nötig in zeiten in denen links-grüne Regierung die Reithalle untersützt. Deshalb ist es wichtig leute wie Sie in Der Bund zu haben! Weiter so, es ist wichtig und nötig die Krawallanten und Vandalen dingfest zu machen, egal wieviel farbe sie auch haben mögen, und wenn sie unschuldig sind trifft es ja doch die richtigen.

  2. Lola Von Roll says:

    Die Polizei agiert nach dem Farbprinzip… Alle Farben durcheinander gibt ein leuchtendes Braun, die wahre Farbe der Polizei. HOffe, die ganze Wahrheit über diesen Skandal kommt bald ans Licht. Danke ans megafon der RS.

Alle Kommentare zeigen
  1. Harald Weiler says:

    Hallo herr Erdmann es ist gut dass sie immer unsere Polizei untersützen denn sie hat es nötig in zeiten in denen links-grüne Regierung die Reithalle untersützt. Deshalb ist es wichtig leute wie Sie in Der Bund zu haben! Weiter so, es ist wichtig und nötig die Krawallanten und Vandalen dingfest zu machen, egal wieviel farbe sie auch haben mögen, und wenn sie unschuldig sind trifft es ja doch die richtigen.

  2. Lola Von Roll says:

    Die Polizei agiert nach dem Farbprinzip… Alle Farben durcheinander gibt ein leuchtendes Braun, die wahre Farbe der Polizei. HOffe, die ganze Wahrheit über diesen Skandal kommt bald ans Licht. Danke ans megafon der RS.

Verbleibende Anzahl Zeichen:

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.