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Die Gesundheit eines Schweizers kostet 709 Franken pro Monat

Von DB, 13. Mai 2014 71 Kommentare »
Die Gesundheitskosten haben in der Schweiz einen neuen Höchststand erreicht. Eine Aufschlüsselung, wer das alles finanziert.
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11,5%

betrug das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt in der Schweiz 2012. Das ist ein neuer Höchststand. 2011 waren es noch 11 Prozent gewesen.

68 Mrd.

Franken kostete 2012 das Gesundheitswesen – 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Stark ins Gewicht fällt dabei das Wachstum der Spitalausgaben um 2,3 Milliarden.

Die Gesundheitsausgaben sind 2012 mit 5,3 Prozent überdurchschnittlich gewachsen: Im Mittel der letzten fünf Jahre wuchsen sie um 4,3 Prozent. Die Ausgaben stiegen gegenüber dem Vorjahr insbesondere in den Spitälern (+9,8%).

Wie in den vergangenen Jahren wurden vier Fünftel der 68,0 Milliarden Franken Gesundheitsausgaben durch die Grundversicherung nach KVG (35,8%), die privaten Haushalte (25,2%) und den Staat getragen (20,2%).

 

709

Franken wurden 2012 in der Schweiz im Gesundheitswesen monatlich pro Einwohner ausgegeben.

Uns so setzen sich die 709 Franken zusammen:

  • 254 Franken pro Person konnten mit Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt werden,
  • 44 Franken durch die AHV, IV und die Unfallversicherungen,
  • 32 Franken durch andere Träger der sozialen Sicherheit,
  • 51 Franken mit Zusatzversicherungen,
  • 143 Franken trug der Staat bei,
  • 7 Franken wurden von privatrechtlichen Stiftungen finanziert

So mussten die Haushalte, zusätzlich zu den Versicherungsprämien, einen Restbetrag von 178 Franken bezahlen. Dabei handelt es sich vor allem um Leistungen für Pflegeheime, Zahnarztleistungen sowie Kostenbeteiligungen an der Krankenversicherung.

 

Dies sind die Ergebnisse der neuesten provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den Kosten des Gesundheitswesens.

(bru) 

71 Kommentare zu “Die Gesundheit eines Schweizers kostet 709 Franken pro Monat”

  1. RichardRodriguez sagt:

    Am 14 September werde Ich daüber Sprechen bei das Bundeshaus Bern. Weil der Bund muss Trenne der Obligatorische Grundsversicherung von die Private Krankenkasse Versicherung.

  2. karl schmid sagt:

    Man kann noch lange um den heissen Brei reden, inkl den unsäglichen MEI-Gesängen s. oben, billiger wird’s davon nicht.
    Heilen ist vor allem Wissen und Arbeit also Löhne, die sind teuer, nicht nur bei der Gesundheit.
    Wieso werden Handy, TV, Haushaltgeräte ++ nicht mehr repariert? Das ist einfach zu teuer. Bei den Menschen geht das heute nicht so einfach, da sagt heute keiner das ist zu teuer.
    Ich bin demnächst 80 und gehöre daher zu den Ursachen der Teuerung, habe auch schon mit dem Hausarzt darüber gesprochen. Man kann viel heute aber ist es auch vernünftig?
    Ich erinnere mich an meine Grossmütter so um 1950, beide über 80 beide mehr od. weniger dement. Die eine hatte die 3. od 4. Lungenentzündung, der Hausarzt sagte m. Mutter wenn ich Antibiotika gebe überlebt sie, aber dann muss sie in ein Heim.
    Die andere hatte Altersbrand am Fuss und das Spital wollte das halbe Bein amputieren. Ihr Neffe (Dr. med.) sagte das wollt ihr der alte Frau doch nicht antun. Beide sind friedlich gestorben, aber heute werden alle die sich nicht äussern mit den med. Errungenschaften beglückt und das sind die stehts steigenden Kosten.

  3. Sandmeier Cornelia sagt:

    Das Gesundheitswesen ist zu einem Milliardengeschäft mutiert, das dem Bund hohe Steuergewinne einfahren lässt. Das erweckt wenig Lust, gerade dort drastische Sparmassnahmen zu verlangen, wo ihm das Geld zufliesst und die Lobby zudem beste Arbeit leistet, um dies zu verhindern. Wie übrigens von Fachleuten zu erwarten war, steigen die Gesundheitskosten parallel zu der laufend erhöhten Mobilfunkstrahlung, die vielen Bürgern, der Ursache unwissend, gesundheitliche Probleme beschert. Auch hier sind vom Bund keine griffigen Massnahmen zu erwarten, hat ihm die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen doch eine Milliarde eingebracht.

  4. marievanveen sagt:

    Wenn alle Schweizern die Ernaehrung und Ideen von Prof. dr Walter Veith wuerde folgen sollte das die Gesundsheitskosten enorm senken. Die Frage ist nur ob das Gesundsheitswesen das will. Kaum , je weniger Aerzte, je besser die Gesundheit. Jedermann ist selber verantwortlich sich gesund zu ernaehren. Und sich fuer gefaehrliche Tabletten und Vaccinationen zu schuetzen. Das Gesundsheit system hat am liebsten chronische Patienten. Heute ist die durchsnittliche Schweizer mit ca 50 Jahre ein chronischer Patient.

  5. Kaspar Scheidegger sagt:

    Da hat ja die Fallkostenpauschale wirklich viel genutzt.

  6. Max Bader sagt:

    Gibt es eine Statistik, welche die Kosten berechnen würde, hätten wir die gleiche demografische Zusammensetzung der Bevölkerung wie z.B. 1990, 1995 oder 2000.

  7. Koch Florian sagt:

    Die Franchise sollte gesetzlich bei 2500 CHF festgelegt werden, dann sollte es einen Fonds geben, getragen vom Volk( z.B 0.5% von den steuern) der denn wirklich Bedürftigen unter die Arme greift wenn diese die 2500 CHF nicht aufbringen können.
    Weiter sollte die KK nur noch den Preis des Generikamedikament zahlen(falls vorhanden)- den Rest zahlt jeder selbst wenn er das Original will….

  8. Georg Stamm sagt:

    Diese Rekordgesundheitskosten wären tiefer, wenn die Aerzte und Spitäler weniger betrügen würden – äh, pardon, sich weniger irren würden bei den Rechnungen. Unerklärlicherweise stimmen die Rechnungen immer zu Ungunsten der Kassen nicht. Das dürfte nur Zufall sein, oder ? Interessant hierzu der Tagi-Artikel vom 13.5.14. Dort hat es Beispiele, wo das Komma gleich um 4 Stellen nach rechts gerutscht ist (also z.B. anstatt 2.00 sFr, 20’000.00 sFr.). Die Kassen müssen imperativ besser kontrollieren und Santésuisse muss für verständlichere Rechnungen sorgen, und zwar jetzt ! Das Problem kennt man seit Tarmed, also seit 2001.

  9. Bettina Ramseier sagt:

    Und wenn man weiss, dass über 40% der KK-Versicherten mit Steuergeldern subventioniert werden, dann erhöht sich der Anteil der Normalverdienenden und Nicht-Sozialhilfebereichtigten auf weit über CHF 1’000, während diejenigen, die sich entschieden haben, wenig bis gar nicht zu arbeiten, nur noch symbolische KK-Beiträge bezahlen müssen. Dafür aber können sie als voll Stimmberechtigte jederzeit über den weiteren Ausbau des KK-Obligatorium befinden und sich so immer neue Zusatzleistungen zuschanzen, die die andern zahlen müssen. Das ist gerecht, das ist sozial, das ist fair. Weiter so, liebe Linke! Je schneller unser Sozialsystem zusammenkracht, desto besser für die professionellen Armutsbewirtschafter und Elendsverwalter. So lange eine Mehrheit von Nichtzahlern Drittpersonen zu immer neuen KK-Leistungskostenträgern verpflichten können, hört die Teuerung nie auf. Nicht Ärzte und Pharma-Industrie verteuern die KK-Kosten, sondern die ausufernde Unterminierung und der Missbrauch unseres demokratischen Systemes! Da holft nur ein Zensus-Wahlrecht: Jeder Wählerstimme ist nach tatsächlich bezahlten Steuern gewichtet. So hört dieser Sozialisierungswahn sofort auf. Wenn nicht, fahren wir alle nach Griechenland…

  10. Josef Marti sagt:

    Vom ökonomischen Standpunkt ist Wachstum zwingend um Wohlfahrtsgwewinne zu erzielen. Steigende Gesundheitskosten bewirken immer auch ein steigendes BIP. Solange der Anteil des Staates (wie in der Aufschlüsselung gezeigt weniger als 1/4) nicht überbordet gibt es volkswirtschaftlich betrachtet nichts besseres.

    • Hugo Binz sagt:

      Falls Sie Ihre Aussage wirklich ernst gemeint haben, dann werden Sie bald eine tragende Rolle beim Staat erhalten. Wir brauchen solche Leute, damit wir schneller pleite sind. Wenn nicht, dann war es ein schlechter Scherz.

      • Josef Marti sagt:

        Können Sie nicht lesen? Der Staatsanteil darf nicht zu hoch sein. Die mengenmässig anwachsenden Löhne in den Versicherungen und im Gesundheitswesen sind also zu einem grossen Teil Privatwirtschaft, aber auch der Staatanteil ist BIP Wachstum. Wachsender Konsum von Dienstleistungen (egal ob im Gesundheitswesen oder anderswo) ist immer BIP Wachstum und somit Wachstum des volkswirtschaftlichen Einkommens. Diesen Fakt schafft man nicht aus der Welt. Sonst müssen Sie künftig jede Forschung, Entwickung und Weiterbildung verbieten. Pleite kann dabei höchstens das einzelne Individuum werden, dem wird die Grundversorgung trotzdem bezahlt.

    • Leimgruber sagt:

      Es ist genau so, dass wir das grösste Wachstum beim Krankenwesen haben ! Für die Wirtschaft ist das schlecht da wir immer weniger konsumieren können da uns dieses Geld mit immer höheren Prämien aus der Tasche gezogen wird.

      • Josef Marti sagt:

        Das ist aufgrund der empirischen Daten unzutreffend. Der Binnenkonsum insgesamt ist momentan immer noch die grösste Stütze der Konjunktur, wohlgemerkt trotz stagnierender Reallöhne und steigenden Gesundheitskosten. Die Konsumenten treffen ihre Präferenzen selbst für was sie lieber mehr oder weniger ausgeben. Gerade bei den Gesundheitskosten ist noch extrem viel Luft nach oben vorhanden, desshalb ist diese Branche die Boombranche par excellence und schreit ständig nach fehlenden Fachkräften.

  11. Jürg Oberli sagt:

    700.- pro Monat? So viel geben manche Leute für ihr Auto aus. Ganz ehrlich: Wenn ich dafür gesund und munter bin, dann ist mir das 700.- Franken pro Monat wert!

    • Benjamin Borgsberger sagt:

      Für eine Familie mit zwei kindern macht da dann CHF 2’800 pro Monat. Wird dann doch etwas viel, nicht?

    • Anton Schneider sagt:

      Vor 5 Jahren war es ein Jahres-Abonnement für die Tageszeitung jeden Monat, heute zahlen Sie monatlich so viel wie für Ihr Auto und in weiteren 10 Jahren soviel wie die Miete für die Wohnung! Finden Sie das in Ordnung? Glauben Sie, dass 700 / Monat jeder einfach so “abdrücken” kann?
      Das Problem ist, dass die Kosten unaufhörlich steigen – um Milliarden. Das Geschrei und die hitzigen Diskussionen um zu teure Medikament sind im Vergleich der Summen nur Nebel-/Blendgranaten der Politiker. Wir alle (“dis Gesellschaft”) konsumieren zu viel Leistungen weil wir a) zu wenig selber berappen müssen (…der andere zahlt), b) die Leistungen immer mehr ausbauen (Kauf Wählerstimmen) c) sofort immer wieder der Dorf-/Kantönligeist praktiziert wird, sobald vernünftig rationalisiert werden soll. Nicht die Finanzierung – die K O S T E N sind das Problem. Die Politiker versagen total.

  12. rascha kocher sagt:

    Das TV-Volumen trägt das Seine zur mangelhaften Bewegung bei. Industriejunkfood das andere. Durchblutung des Hirns und ein gut funktionierender Stoffwechsel Dank authentischer, ausgeglichener Ernährung täten die Kosten sicher senken.
    Leider zollen legale Drogen wie Alkohol oder Zigaretten dem Gesunden ebenso keinen Respekt.
    Schliesslich ist ES der Markt, der daran verdient. Diese libertären Freiheiten kosten uns schlussendlich noch den Wohlbestand.

  13. Philipp Neff sagt:

    Leider ist “Gesundheit” die einzige Branche, in welcher immer nur von Kosten die Rede ist, nie von Nutzen oder erbrachter Leistung. Rechnet irgendjemand eigentlich mal aus was ein durch medizinische Massnahmen wieder genesener Patient der Gesellschaft zurückgibt (durch Arbeitsleistung, Kinder/Enkel betreuen, Steuern bezahlen usw.)? Die CHF 709.-/Monat würden dadurch massiv korrigiert!

    • Georg Stamm sagt:

      Ph.N.: Sie haben schon recht. Da es aber im Gesundheitswesen kaum Wettbewerb gibt, jeder zwangsversichert ist und die Kosten seit Jahtzehnten nur eine Richtung kennen, wird halt von diesen Kosten geredet. Die sind inzwischen so, dass sie sich eine Familie mit 2 oder 3 Kindern nur noch leisten kann wenn der Vater entweder UBS-Investmenbanker ist oder beide Eltern arbeiten 🙂

  14. AntonKeller sagt:

    Ike Conix: Schauen Sie einmal die Entwicklung pro Versicherten an und nicht in Relation zum BIP. Ab 2006 wird diese Kurve steiler, obwohl wir keine Inflation haben. Begrünung: die Anbieterschwemme löst eine induzierte Nachfrage aus.

    oliver keller: Die Alten müssen immer für alles herhalten. Dabei weiss man, dass das letzte Lebensjahr richtig teuer wird, egal ob man 20 oder 100 ist. Die Älteren sind “kränker” weil man Schwellenwerte für Bluthochdruck, Gewicht, Blutzucker, Cholesterin in den letzen 10 Jahren immer wieder gesenkt hat, ohne die Änderungen sauber medizinisch zu begründen.

  15. Monika sagt:

    Die Baby-Boomer kommen in die Jahre. Das treubt auch die KK-Kosten hoch. Demographie hat hier einen grossen Einfluss!

  16. B. Zingg sagt:

    Falsche Anreize führen logischerweise zu höheren Ausgaben. Das wird dann auch noch als “gesundes Wachstum” verkauft! Aber der Konsument, ähm, Patient, ähm “Stimmbürger” ist selber schuld. Lieber ein bisschen über die Ausländer schimpfen oder Richter dazu mittels Verwahrungsinitiative dazu nötigen, vermehrt statt Verwahrungen, dreimal teurere therapeutische Massnahmen auszusprechen … Die Mehrheit interessiert sich sowieso nicht für Politik (ca. 50 %) und die Medien leben leider immer mehr vom Sensationsjournalismus und feiern sich in erster Linie selber ab, statt ernsthaft besorgt ausgewogen informieren zu wollen. Siehe SF TV, wo sich sogennate Moderatoren darin gefallen, statt kurze klare Fragen zu stellen, sich selber in ellenlangen Unterstellungen, Provokationen, Suggestiv”fragen” verlieren und das vis-ä-vis auch sowieso nach wenigen Sekunden unterbrechen, um selber mit der nächsten Unverschämtheit fortzufahren. Da bleibt halt einiges auf der Strecke, so eben auch eine seriös geführte Gesundheits/Krankheitsdebatte …

  17. Dr. med. Peter Meier-Schlittler sagt:

    Der Titel ist irreführend! Gemäss KVG ist muss sich jeder mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch versichern lassen: jeder der in der CH Wohnsitz hat verursacht diese Kosten, das entspricht nicht dem, was der Titel suggeriert! Die Kostensteigerung ist sicher auf die medizinischen Erfolge zurückzuführen, hätte aber ohne die ausufernde “Jahrmarktsmentalität” und die zunehmende “Regulierungswut” nie in diesem Ausmasse statt gefunden. Übrigens: wird bei den kommenden Abstimmungen die Vorlage betr. der “Hausarztmedizin” angenommen, ist ein neuer Kostenschub so sicher wie das Amen in der Kirche!

  18. Dorothée Meier sagt:

    Es wäre ein Einfaches, einen Algorithmus zu Programmieren, der eine Überschreitung einer gewissen Jahrespauschale/Kunde aufleuchtet. Danach müsste das Patientendossier vom einem Arzt der Krankenkasse überprüft werden. Der Leistungskatalog muss auch rudimentär gekürzt werden. Auch unnötige Arztbesuche oder -behandlungen sollten von der KK abgewiesen werden können.

  19. Stefan W: sagt:

    Nur von Kosten zu sprechen, ist an sich der falsche Ansatz. Letztlich ist es wie in anderen Branchen auch: Bestimmte Dienstleistungen werden vermehrt nachgefragt und haben ihren Preis. Beispielsweise sind ja auch die Durchschnittskosten des Schweizers für mobiles Telefonieren und -surfen in den letzten 10 Jahren ganz erheblich angestiegen. Vermutlich sogar mehr, als im Gesundheitswesen. Trotzdem redet hier niemand von Kostenexplosion.

    Der Unterschied ist, klar, die obligatorische Versicherung. Die Gesunden fühlen sich abgezockt, während die Kranken möglichst sofort optimale Leistungen fürs Geld beziehen wollen. Manchmal werden die Gesunden zu Kranken und umgekehrt, dann werden die Rollen vertauscht.

    Und vergessen geht bei der reinen Kostendiskussion auch gerne, dass rund 10% der Erwerbstätigen in der Schweiz im Gesundheitswesen arbeiten. Die Kosten der Einen sind der Lohn der Anderen. Deswegen hat jeder unüberlegte Spareingriff auch weit reichende Folgen auf die Gesamtwirtschaft. Das Gesundheitswesen ist ein wesentlicher Teil der Volkswirtschaft und der rasche Zugang zu medizinischen Dienstleistungen gehört für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Selbstverständnis als Einwohner der Schweiz.

    In anderen Ländern, z.B. in den für ihre Kostenreduktionen vielgelobten NL, muss man zwar weniger bezahlen, dafür wartet man dort aber auf eine Laboruntersuchung oder ein Röntgenbild Wochen, und auf ein MRI oder eine Operation Monate. Wollen wir das auch?

  20. M. Birrer sagt:

    Traurige Welt: 10% vom BIP/Durchschnittseinkommen als Gesundheiskosten findet man schlimm, ein Auto im Wert eines Jahresgehalts hingegen völlig normal…?!?

  21. Manfred Zwygart sagt:

    Der Grund dieses permanenten Preisanstieges liegt beim obligatorischen Krankenversicherungsgesetz, das das Volk 1994 angenommen hat und per 1996 in Kraft gesetzt wurde. Niemand hat ein Interesse, dass die Gesundheitskosten sinken. Der Patient geht ohne Offerte zum Arzt. Die Rechnung bezahlt so oder so die Krankenkasse. Dies ist ein kommunistischer Ansatz, der früher oder später an die Wand fährt. Lösung des Problems: Den Krankenkassenzwang aufheben. Die Kosten würden blitzartig sinken.

  22. Martin sagt:

    Auch das KVG, dass den Wettbewerb im Gesundheitswesen ausschaltete und zugleich jeden Zwang zum sparen ausschaltete, haben wir den Linken zu Verdanken. Das Gesundheitswesen ist ein Selbstbedienungsladen geworden. Entweder wird das Gesundheitswesen verstaatlicht inkl. künstlichen Wettbewerb und Beamten oder konsequent dereguliert und privatisiert.

  23. Patric Huber sagt:

    Ausser leider für Unfälle war ich noch nie in einem Spital, was natürlich nicht heisst, dass dies nicht mich oder jemand anders wirklich mal ernsthaft treffen könnte. Wenn man aber sieht was alles für Leute mit einer juckenden Nase oder wegen Mückenstichen bei den Notfallaufnahmen anstehen oder wegen leichter Temparatur gleich zum Arzt renne müssen wir uns nicht wundern dass die Kosten explodieren. Nebst das ich nicht verstehe weshalb ich im Kanton Zug nur 40%(gegenüber Basel) der Krankenkassenprämien zahlen muss, kann hier nur mit einem Anreizsystem weitergeholfen werden. Für alle die gleichen Prämien und wer nie zum Arzt rennt soll mit einem Bonussystem analog Fahrzeugversicherung entlastet werden.
    Ich bin sicher da gäbe es einige überraschende Einsparungen und plötzlich keine überlasteten Notaufnahemn mehr.
    Aber so lange die Pharmalobby wichtiger ist als das Volksinteresse ändert sich wohl nichts.

  24. Sager sagt:

    Wir können uns diese Kosten nicht mehr länger leisten. Eine Familie mit 2 Kindern kostet somit ohne Vergünstigung Fr. 2’800.– und dann noch Miete ca. Fr. 1’600.– und dies sind nur die minimalen Grundkosten. Ohne Einkommen von Fr. 8’000 und höher kann man hier nicht mehr leben. Unglaublich aber war.

    • Thomas Plüss sagt:

      Ich gebe Ihnen recht, dass die Prämien zu hoch sind, aber die von Ihnen genannte Zahl von Fr. 2’800.- ist ja wohl Ihrer Fantasie entsprungen. Oder aber Sie haben den absoluten Luxus an Zusatzversicherungen.

    • Meier sagt:

      2800.- Fr. für 2 Kinder und 2 Erwachsene- wechseln Sie doch endlich ihre K.K., oder sind alle privat Versichert, dann eben zu allgemein wechseln und Franchisen erhöhen. ;-)) Dann kostet es selbst ohne Vergünstigung, vermutlich meinen Sie die Prämienverbilligung, sicher nur noch die Hälfte.

  25. Anton Keller sagt:

    oliver keller. Die grossen Kosten fallen im letzten Lebensjahr an, egal ob jemand als 20-jähriger oder als hundertjähriger stirbt. Der einzige Grund, weshalb ältere Personen mehr kosten, ist dass man für Krankheiten wie Bluthochdruck, Cholesterin etc. keine altersabhängige Schwellenwerte definiert hat. Schon blöd, dass die Alten jede Kostensteigerung rechtfertigen müssen.

  26. Anton Keller sagt:

    adam gretener, Die obige Grafik zeigt das BIP. Wir müssen uns noch sorgen, dass Blocher noch viel reicher wird, dann wird nähmlich der Anteil der Gesundheitskosten am BIP abnehmen. Eine Grafik mit der Entwicklung der Kosten wäre ehrlicher.

  27. Man wird krank, wenn man diese Zahlen liest , aber ich habe immer vermutet, dass dieses Gesundheitswesen auf der Intensivstation liegt.

  28. A. Huber sagt:

    Jedes Spital, ja (fast) jeder Arzt hat eine Infrastruktur, welche aus ökonomischen Gründen ausgelastet werden muss (Labor, Röntgen, Ultraschall, MRT usw.). Ich selbst habe schon erlebt, dass eine Röntgenaufnahme eines spezialisierten Instituts von einem Spital als unbrauchbar bezeichnet wurde, vermutlich nur, damit sie selbst nochmals eine Aufnahme machen konnten. Neulich wurde in den Medien berichtet, dass häufig unnötige Untersuchungen vorgenommen werden. Dies muss vom BAG unter die Lupe genommen werden, denn da liegt ein enormes Sparpotential auf der Strasse. Den hohen Krankheitskosten kann man nur beikommen, wenn eine Hemmschwelle eingebaut wird, z.B. eine wesentlich höhere Franchise. Somit könnten die Prämien gesenkt werden.

  29. thaku sagt:

    Wie sollen die Kosten nicht steigern, wenn praktisch jedes Kind von 3Jahren “auffällig” ist und zu Logopäden,Kleinkinderzieher,Motorikexpertin, weitergereicht wird, zwecks “Abklärung”. Im Raume des Wynentals
    im Aargau hat bald jeder 2 Jährige eine Brille.
    Es findet eine professionelle Vermarktung auf Kosten der KK statt – mit dem Ziel der Gewinnsteigerung für
    verschiedene Berufe. Organisationen “Lebenshilfe Reinach AG” die sich früher um Echte-Behinderte kümmerte,
    ist heute erpicht, mit allen Mitteln am grossen Reibach teilzuhaben – KK, IV, etc. sei dank.

  30. Javier López sagt:

    Schon wieder eine tolle Statistik. Ausgehend von der Überschrift muss man annehmen, dass ca. 22% Prozent Ausländer nicht inbegriffen sind.

    Die Steigerung ist ja nachvollziehbar, wenn man am gleichen Tag lesen kann, wie Spitäler ungestraft Versicherungsbetrug betreiben und mit der Ausrede, es sei unglücklicherweise ein Fehler bei der Rechnungserstellung passiert, unbescholten davon kommen. Man stelle sich vor, Ausländer würden solchen Betrug begehen, welch ein Geschrei würde im Land der Ehrlichkeit ertönen. Das Trommelfell würde auch mit Ohrenschutz irreversible geschädigt werden.

    Kann es sein, dass die Schweizer eines der glücklichsten Völker Europas und niedergelassen in einem der perfektesten Ländern der Welt, immer kränker werden? Wie passt das zusammen?

  31. Mario Monaro sagt:

    Meiner Ansicht nach sollte man mal einen neuen Ansatz probieren oder zumindest untersuchen. Ich sehe das Hauptproblem darin, dass unser Gesundheitswesen zum grössten Teil privatwirtschaftlich organisiert ist. In der Privatwirtschaft will man wachsen bzw. glaubt es zu müssen. Ich rede jetzt nicht von den Hausärzten, sondern von Spitälern, der Pharmabranche, etc. Wachstum im Gesundheitswesen heisst aber auch steigende Kosten und ein permanenter Druck, neue Angebote in die Grundversicherung aufzunehmen. Ist das Gesundheitswesen (mehrheitlich) staatlich, fällt dieser intrinsische Wachstumsdruck weg. Wer jetzt reflexartig aufschreit, weil der Staat etwas machen soll (und es doch jeweils nicht kann), der soll mir erklären, warum Militär, Polizei, Feuerwehr und vieles mehr völlig unwidersprochen vom Staat geleistet wird und etwas vergleichbar Wichtiges wie das Gesundheitswesen nicht.

  32. Vinzenz Bieri sagt:

    Meine Gesundheitskosten bezahle ich alle selbst und vom Staat gezwungen CHF 2’369.20 KK Prämie für den Sozialismus.

    • Glücki René sagt:

      Hr. Bieri; den Sozialismus gibt es in der CH nicht. Und ja – fangen wir doch mal an zu diskutieren. Wieso soll ich Beiträge für die Alten bezahlen? Warum soll ich für Raucher die kostspielige Lungenkrebsbehandlung mitberappen. Warum soll ich die arbeitsfaulen Arbeitslosen/Ausgesteuerten mit meinem sauer verdienten Geld unterstützen? Weshalb mit meinem Geld den Strassenbau unterstützen? Wetten, dass Sie spätestens bei der Diskussion um die Unterstützung der AHV melden werden: “Ich habe mein Leben lang gekrampft wie ein Ochse, deshalb sollen die Jungen jetzt für mich bezahlen…?”. Also nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt…! (P.S. Eine Einheitskasse würde Ihre Kosten wahrscheinlich auch senken, aber das wäre ja dann wieder “Sozialismus”, nicht wahr..?)

    • Peter Sutter sagt:

      Genau, geht mir genau so. Das Problem liegt nicht bei den KK, denen wird einfach alles aufgezwungen was von den Ärzten verordnet wird, egal ob es Sinn macht oder nicht. Das wird nicht hinterfragt.Dazu kommt noch, das im Gesundheitswesen nur das Beste und gut genug ist, sonst gibt es einen Aufstand. Das heist schlussendlich, Zahlen, ohne wenn und aber im Sinne des Sozialismus.

    • M. Birrer sagt:

      Ob Sie das immer noch so sehen, wenn Sie eine Operation für 80’000 Franken brauchen oder nach einem Unfall ein halbes Jahr in die Reha müssen…?

    • Jean sagt:

      Geht mir auch so, der Selbstbehalt, den ich hoch gewählt habe, führt bei mir dazu, dass ich de facto keine KK habe, aber die Leute, die sich die niedrigen Franchisen leisten (können), subventionieren muss. Wenn ich Leistungen bräuchte, zahlte ich drauf. Verkehrte Welt… Warum nochmal nannte man das im damaligen Abstimmungskampf “soziale Krankenversicherung”?

    • Mario Monaro sagt:

      Aber es könnte auch Ihnen passieren – hoffen wir es nicht – dass Sie eines Tages eine teure Behandlung benötigen, die Sie nicht selber finanzieren könnten. DANN springt die Solidargemeinschaft ein, für die Sie heute auch einzahlen. Sollten Sie nie eine solche Behandlung benötigen, dann können Sie ja glücklich über Ihre Gesundheit sein und sich daran freuen, dass Sie einen Beitrag an die Personen leisten, die weniger Glück haben als Sie.

    • Thomas sagt:

      Und falls Sie eines Tages an einer schweren Krankheit wie z.B. Krebs erkranken, regen Sie sich dann immer noch so fürchterlich auf über diesen “aufgezwungenen Sozialismus”?

    • Laila sagt:

      In 10-20 Jahren wird die Mittelschicht kaum noch existieren, die Sozialwerke durch allerlei (inkl. Missbrauch) ausgeplündert sein und Mieten sowie die KK kaum mehr finanzierbar sein. Unsere Regierung verschleudert viel zu viel Geld fürs Ausland, diverse Integrationsprojekte mit wenig Nutzen, das Militär, etc.. Ans eigene Volk wird nicht gedacht, sondern von den BR werden immer mehr Abgaben gefordert. Südeuropa kommt uns näher.

  33. Leimgruber sagt:

    Immer höhere Krankheitskosen und trotzdem sind die Leute kein bisschen gesünder geworden. Gewisse Spitäler sind zu richtigen Fabriken geworden. Es wird auch immer mehr unnötige Operationen gemacht, schliesslich muss die Kasse stimmen.

    • Marcel sagt:

      Ja und immer mehr Leute rennen wegen jedem Wehwechen zum Notarzt oder auf die Notstation, und dann begnügen sie sich nicht mit der ersten Fachmeinung, sondern holen sich solange Meinungen von weiteren Ärzten ein, bis endlich einer sagt, was sie hören wollen.

    • Peter Waldner sagt:

      Die Leute werden immer älter. Alleine die Pflegekostenanteile in Altersheimen dürften einen bedeutenden Anteil ausmachen – und auch weiter ansteigen. Die Statistik über die gesamten “Kosten des Gesundheitswesen” sind irreführend, wenn man nie die Details auch publiziert (Geschlecht, Altersgruppen etc.). Manchmal frage ich mich, ob diese Irreführung nicht doch Absicht ist; nur so bleibt die Diskussion über “unnötige Operationen”, “zu reiche Ärzte”, “zu hohe Selbstkosten der Krankendassen” etc. am Laufen.

    • Roberto Conte sagt:

      und da wird uns dann noch die neue Grundversorgung von Herr Berset zur Abstimmung angeboten, welche wieder eine Mogelpackung “abgelehntes Managed Care” integriert ist und der KK-Patient noch mehr zahlt für weniger Leistung. Das ganze Gesundheitswesen ist doch krank. Nur wird nicht mit offenen Karten gespielt und der Zahlende für blöd verkauft.

  34. Luisa sagt:

    Solange Aerzte einfach Medis verschreiben ohne zu schauen, wie sie sich gegenseitig beeinflussen, muss man sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen immer kränker werden. Wenn man weiss, dass in den USA und EU jährlich eine halbe Million Menschen an den Medikamenten, bzw. an deren Nebenwirkungen und Querbeeinflussungen sterben, die ihnen Aerzte verschrieben haben, wundere ich mich, dass die Kosten nicht höher sind…
    Dazu kommen noch die vielen verschiedenen Chemikalien aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln, Plastik, aus der Luft usw.

    Vermutlich sollten wir mehr leben und weniger auf ärztlich definierte “Gesundheit” achten…

    • adam gretener sagt:

      Ich hole am Donnerstag meinen Vater aus dem Spital. Gemäss Aussage des OB haben ihn seine Medikamente langsam vergiftet, bis akutes Nierenversagen eintrag. Nach einer Änderung der Medikamente geht es im zwei Tage später sehr viel besser…

    • Scheu sagt:

      Solange nicht eigenverantwortlich von uns Menschen gehandelt wird, ist keine Besserung zu erwarten. Warum sollen die Menschen bei uns immer kränker werden? Bitte Augen auf!

    • Ben Zibble sagt:

      …von dien vielen Beschwerden und Krankheiten die von Industrieernährung herkommen gar nicht zu reden… Was da an kranken Menschen herangezüchtet wird und dank der Industriefreundlichen Deklarationen und Regulierung auch noch völlig legal… aber so ist das wenn man Profitmaximierung und den Erfolg der Finanzmärkte als das einzige Merkmal für Erfolg zulässt anstatt die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen… die Freude an bekömmlicher und gesunder Ernährung…

    • Erwin sagt:

      Leider habe ich in letzter Zeit auch negative Erfahrungen gemacht, da schreibt der Hausarzt als Vorsorge ein Medikament, nach mehrere Jahre Einnahme ging es mir immer schlechter und das “schleichend” biss ich durch Zufall auf das verordnete Medikament gestossen bin. Wie etwas Durchfall, Müdigkeit, trockene Haut, Magen brennen und Sodbrennen…
      hinzu kamen noch zusätzliche Untersuchungen die zum Teil viel kosteten (Einsparung ca. zwei Jahres Prämien).
      Seit der Absetzung geht es mir wieder viel besser, aber noch nicht gut wie vor der Einnahme!
      Ich habe inzwischen grosse Zweifel an unserem Gesundheits- System, zu viel Politik.
      Das kann es einfach nicht sein dass sie Krankheitskosten künstlich durch Fehlentscheidungen hochgehalten werden.
      Jedenfalls habe ich das Vertrauen verloren in unser System.
      Bin überzeugt dass es nicht die Spitäler sind dies wird nur als Vorwand vorgeschoben um die Wahrheit zu vertuschen

  35. Tomy sagt:

    Wer hats gedacht… Mit einfuehrung der drgs am 1.1.2012 hat das spital um 10 prozent zugenommen obwohl viele leistungen nun ambulant von den hausaerzten abgedeckt werden!

    • Thomas sagt:

      Lieber Tomy

      Die ambulanten Behandlungen sollten von den Hausärzten abgedeckt werden. Leider kommen die Patienten erst am Freitag Abend auf die Idee die Krankheit könnte schlimmer sein und gehen in das Spital. So sieht die Realität aus

    • Markus Ackermann sagt:

      Interessant wären die Ausgaben für die Bürokratie im Vergleich zu den Ausgaben für Labor, Krankenpflege und Therapie.
      Aufschlüsselung:
      1. Die Personalkosten eines Spitals:
      – Wieviel Geld machen die Löhne aller NICHT am Patienten Arbeitenden aus?
      – Wieviele % ihrer Arbeitszeit müssen die am Patient Arbeitenden mit Bürokratie (Leistungserfassung, Formulare ausfüllen, mit Bürokraten kommunizieren, Dokumentation) aufwenden.
      Meine Vermutung: Auf jeden am Patienten Arbeitenden kommen 3 Papierli-Wender.
      – DANACH werden die Kosten der am Patienten Arbeitenden ausgewiesen und der Rest (= EIN VIELFACHES) den Papierli-Wendern zugeschlagen. Davon werden nun die Materialeinkäufe (und andere direkte Kosten) abgezogen.
      2. Gleiche Methode bei einer Arztpraxis.
      3. Aufsummieren aller Bürokratie-Kosten der Versicherungen (KK etc.)
      4. Aufsummieren aller Bürokratiekosten bei den medizinischen Hilsmitteln und der Medikamente (ab F&E)
      Konsequenzen:
      – ENT-Bürokratisieren SENKT die Gesundheitskosten.
      – Das EIGENTLICHE soziale Problem sind nicht die Gesundheitskosten sondern die Kosten der Papierli-Wender (Bürokratie). Denn die arbeiten nicht gratis.

      • Conte sagt:

        Wie kommen Sie denn da drauf? Aber wo Sie recht haben, haben Sie recht. Ich vor vielen Jahren mal einen Leserbrief verfasst indem ich auf diesen Zustand aufmerksam machen wollte und fragte wie sich denn die Kosten genau zusammensetzen? Was glauben Sie wie ich bombardiert wurde von den Versicherungsberatern die ja auch von den Geldern leben. Geschweige denn von der ganzen Verwaltung. Früher waren 1 Chef, 1 Vollzeitangestellte und 2 Halbtagsangestellte für einen Laden von 3000 Personen zuständig und Heute? 5 Chefs, 10 Aussendienstmitarbeiter und 30 Innendienstangestellte und da fragt man sich wo das ganze Geld verbraten wird. Zudem haben all diese KK-Versicherungen noch viel Geld um in tollen Gebäuden sich einzumieten und Werbung im Fernsehen zu lancieren. Weiter’s wird Sponsoring an verschiedenen Anlässen betrieben. Und über diese Kosten heisst es immer das sind ja nur 0,5 – 2%. Herr Berset lässt grüssen.

  36. Walter Bossert sagt:

    Die Gesundheitskosten eines Schweizers……bezogen auf die gesammten Gesundheitskosten! Von wegen Verallgemeinerungen und so.

  37. AntonKeller sagt:

    Die Personenfreizügigkeit hat die Gesundheitsbranche explodieren lassen. Sind wir aber auch so viel gesünder geworden?

    • Rolf Stalder sagt:

      Nein, kränker – logischerweise, denn: Mehr Behandlungen = mehr Krankheiten.

    • Peter Karrer sagt:

      Und schon sind die Schuldigen identifiziert. Wir machen und die Welt, wie sie uns gefällt…

    • adam gretener sagt:

      Und wie erklären Sie dann die relativ linere Steigerungen vor der PFZ? Da bin ich mal gespannt.

    • Ike Conix sagt:

      Wenn ich Ihre haarscharfe Analyse lese, bezweifle ich das auch. Seit wann gibt es die PFZ und wie sieht die Grafik oben aus?

    • oliver keller sagt:

      Wie sie selber merken, werden wir älter.

      • Anh Toan sagt:

        @oliver keller

        Ihr Namensvetter merkt das nicht, er bleibt wie die Schweizer gleich als, nur die Ausländer, welche in die Schweiz kommen, werden immer jünger, das fällt ihm auf

    • Martin Schmid sagt:

      Die PFZ hat hier wohl eher geholfen. Die Leute, die wegen der PFZ gekommen sind, sind im Durchschnitt sicher eher jünger und gesünder und zahlen entsprechend mehr Beiträge mit ihren Prämien und Steuern als sie Leistungen beziehen.

      • Markus Spycher sagt:

        Unglaublich, was für ein offensichtlich ungesundes Klima in diesem hehren Alpenland herrscht. Und trotzdem wollen alle zu uns.