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Blocher1123581

Von DB, 10. Mai 2014 112 Kommentare »
Wann wurde die Familie Blocher eingebürgert? Wie gross ist ihr Vermögen? Wie oft fehlte Christoph Blocher im Nationalrat? 16 Zahlen zum SVP-Übervater.
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PODIUMSGESPRAECH, STREITGESPRAECH, EU SCHWEIZ, EU DISKUSSION,

Christoph Blocher diskutiert im Schauspielhaus in Zürich mit dem luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker, 2011. (Keystone)

1

Blochers erster Vorstoss im Nationalrat datiert aus dem Jahr 1984. Er forderte in einer Interpellation vom Bundesrat Rechenschaft über die Akkreditierung des neuen Sowjetbotschafters Iwanowitsch Ippolitow. Aufgeschreckt hatte Blocher eine Zeitungsmeldung, wonach es sich bei Ippolitow um einen Offizier des KGB handle. Der Bundesrat sah zu wenig Indizien, Ippolitow als KGB-Agenten zu betrachten. (TA)

2

Mal drückte Blocher 1994 den Abstimmungsknopf im Nationalrat – und votierte damit doppelt. Die grosse Kammer hatte gerade das elektronische Zählsystem eingeführt, und Blocher nützte die Abwesenheit seiner Sitznachbarin Lisbeth Fehr aus. Einige Gegner reagierten empört, er selber sprach von einem «Jux». (TA)

4

Kinder zog Blocher gross: drei Töchter und einen Sohn. Die bekannteste ist Magdalena Martullo. 2003 übernahm sie die Ems-Chemie, gerade mal 34-jährig, im 6. Monat schwanger. «Magdalena, du musst Ems führen», hat der Papa damals zur Tochter gesagt. «Vergiss nicht, in 3 Monaten bekomme ich ein Baby», antwortete die Tochter. Und der Papa: «Das macht doch dem Kindli nichts.»

10

Stimmen mehr als Blocher erhielt Eveline Widmer-Schlumpf bei der Gesamterneuerungswahl des Bundesrates am 12. Dezember 2007. Im zweiten Wahlgang unterlag er ihr mit 115 gegen 125 Stimmen. Er war in der Geschichte erst der vierte Bundesrat, der vom Parlament nicht wiedergewählt wurde.

11

Blocher wuchs als siebtes von elf Kindern in Laufen ZH auf.

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Um so viel Prozentpunkte steigerte die SVP mit Christoph Blocher an der Spitze ihren Wähleranteil bei Nationalratswahlen. Erhielt die SVP 1975 noch 9,9 Prozent der Stimmen, waren es 2007 auf dem Höhepunkt 28,9 Prozent.

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Jahre war Christoph Blocher Präsident der SVP des Kantons Zürichs (1977 bis 2003).

27

Jahre sass Blocher im Nationalrat, bevor er am 9. Mai 2014 merkte, dass die grosse Kammer für ihn «Zeitverschwendung» ist. Seine Rücktrittbegründung kam bei Nationalräten anderer Parteien nicht gut an.

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Vorstösse hat Blocher in seinen 27 Jahren als Nationalrat eingereicht – den letzten 1998. Sie sind im elektronischen Geschäftsverzeichnis des Parlaments verzeichnet (für die 80er-Jahre unvollständig). Zum Vergleich: Simonetta Sommaruga reichte während ihrer 11 Jahre im Parlament 102 Vorstösse ein. Vorstösse waren für Blocher kein wichtiges politisches Mittel.

36

Prozent aller Abstimmungen blieb Blocher im Nationalrat seit 2011 unentschuldigt fern. Damit führt er das Ranking der Abwesenheiten in der laufenden Legislatur mit grossem Abstand an.

1861

Seit diesem Jahr besitzt die Familie Blocher das Schweizer Bürgerrecht. Damals kaufte sich Blochers deutscher Ururgrossvater Johann Georg in der Berner Oberländer Gemeinde Schattenhalb ein.

7736

So viele Personen schauten sich in der Deutschschweiz den Dokfilm «L’expérience Blocher» im Kino an. Blocher war kein Blockbuster. Für Verleiher Frenetic waren die Zahlen «enttäuschend».

30’000

So viele Mitglieder will Christoph Blocher für seine neu gegründete Organisation EU-No rekrutieren.

50’000

Franken Jahressalär soll für Schweizer Parlamentarier genug sein. Blocher will mit einer Volksinitiative das Parlament umbauen und den National- und Ständeräten die Bezüge drastisch kürzen.

5’000’000

Franken: So viel Geld kostet gemäss Blocher der Kampf der SVP um die kommende EU-Abstimmung. Wenn die Spenden nicht genügten, werde er notfalls den Grossteil aus der eigenen Tasche bezahlen.

4’500’000’000

Franken gross soll gemäss dem Magazin «Bilanz» das Vermögen (2013) der Familie Blocher sein.

Kommen Ihnen noch weitere interessante Zahlen zu Christoph Blocher in den Sinn? Tragen Sie sie in den Kommentarspalten ein.

 

(bru)

112 Kommentare zu “Blocher1123581”

  1. Marc Felix (Schweizer seit 1553) sagt:

    Sie haben eine Zahl vergessen: 0.5
    Auch er war nur ein halber Bundesrat.

  2. Willy Brauen sagt:

    Neidkultur in Reinkultur!
    Es ist eigentlich erstaunlich mit was für miese Aussagen, Lügen, Mutmassungen, Unterstellungen, Diffamierungen, usw. ohne eine differenzierte „Bewertung“ vorzunehmen, in Ermangelung korrekter Argumente. Dies ist halt aufwändig, man müsste sich bemühen und kann nicht einfach „dreinschlagen“! Nach vielen Aussagen gegen Blocher, müsste es der Schweiz – dank Blocher – sehr schlecht gehen. Doch der Schweiz geht es blendend, weltweit fast zuvorderst, – wahrscheinlich sind viele MiesmacherInnen auch NutzniesserInnen dieses Wohlstands – dank guten Unternehmen/UnternehmerInnen! Wir haben glücklicherweise noch nicht den tieferen EU-Durchschnittswohlstand! Vielleicht wegen Leuten wie Blocher?

    • Vetter Kuno sagt:

      Nein, nein, falsch interpretiert: TROTZ Blocher geht es der Schweiz so gut. Und dafür haben wir In- und Ausländer alle beigetragen. Nur eine einzelne Person ist dazu wohl kaum im Stande…

  3. Enrique A. Calderon sagt:

    Wie sind dle Leute des Lobes voll, und wie wird die Wahrheit über diesen Machtmenschen vetuscht! Wenn schon mit Zahlen geprahlt wird – das Vermögen dieser Familie z.B. – sollte daran erinnert werden, dass Herr Blocher der grösste Arbeitsplatzvernichter des 20. Jahrhunderts war und zusammen mit Ebner sich am Elend von Arbeitern deren Arbeitsplätze er vernichtete bereichert hat.

  4. Gerold Stratz sagt:

    Blochers entscheidende “Stärke” war und ist, das kompromisslose Vorgehen und Argumentieren,
    wenn es um SEINEN EiGENEN VORTEIL geht. Siehe “Emser-Werk-Uebernahme”!!??
    Win-Win-Situation für Ihn und seine “Komplizen” aus diesem einmaligen Vorgang,
    in dem die Geldgeber und der “arme, aber Insider Chr.B.”. den Erben des Firmengründers, Herrn Oswald,
    die Firma für “ein Butterbrot” gestohlen haben. Das war die Basis für seinen wirtschaftlichen
    und politischen “Durchmarsch” an der nationalistisch, rechtsaussen wählenden Gefolgsschaft. Punkt.!
    Gruss an Herrn Gripen-Ueli Maurer. Punkt.!

  5. Leserzeitung sagt:

    Wie viele Subventionen bezog der Gutsbetrieb der Ems-Chemie in den 70er- und 80er-Jahren durchschnittlich, damals unter der Leitung von Christoph Blocher?

  6. S. Zbinden sagt:

    1
    Das ist die Note, die ich Blocher für sein Demokratieverständnis gebe. Wacht endlich auf! Der Mann ist gefährlich! Er nennt das Parlament langweilig, Zeitverschwendung, da werde zuviel geredet. Unerhört!! Wer da noch applaudiert, dem ist nicht zu helfen! Auch Hitler bezeichnete das Parlament als “Schwatzbude”. In der Schweiz leben Alte und Junge, Bauern und Zahnärzte, Arbeiter und Industrielle. Alle Gruppierungen sind im Parlament vertreten und ringen um Lösungen, die für alle verträglich sind. Das ist Demokratie! Aber das ist nichts für Blocher. Er weiss allein, was richtig ist. Daher wendet er jetz 5 Mio. Fr. auf, um uns 3 Jahre lang zuzudröhnen mit Propaganda aller Art. Dann ist die Volksmeinung weichgeknetet für ein “Ja” zu seiner nächsten Initiative.

  7. Herbert Berger sagt:

    Unendlich. So gross ist meine Abneigung gegen Blocher und die Blocher -Schweiz.

  8. Rudolf Ballmer sagt:

    365 Tage im Jahr geht mir Blocher auf die Nerven.

  9. Susanne Stünzi sagt:

    Wieviel Schaden hat denn Herr Blocher an seinen Landsleuten und am Vaterland schon angerichtet:

    Den Wert der EMS Chemie hat er von 1979 bis 83 als CEO auf 20 Mio runtergewirtschaftet und sich dann die Firma als zum Schnäppchenpreis gekauft und sich nachher noch als Retter feiern lassen.

    Der EWR hat die CH rund 150-200 Mrd Umsatz gekostet, wenn man die Exportvolumen der CH mit Oesterreih, Finnland oder Schweden vergleicht, die von 1993-2003 die doppelten Exportwachstumsraten Raten (CH 47.6%, A 94%, Schweden 108%, Finnland 118%)
    Dazu kommt die Abzockerei z.B des Autoimportkartells von Blocher Freund Frey & Co – das dürfte die CH Bevölkerng auch noch 700Mio – 1 Mrd pro Jahr gekostet haben. Es gab ja Gerüchte, Blocher hätte für das EWR-Nein hohe Provisionen von den Autoimporteuren bekommen.
    Das EWR Nein dürfte auch der Swissair noch den Todesstoss gegeben haben, weil sie keine Passagiere in Europa aufnehmen durften, was ein erheblicher Wettbewerbsnachteil war.

    Bei Ebeners Visionen hat Blocher 67 Mio Verwaltungshonorar bezogen, (mehr als 1 Mio pro Sitzung) v.a. aus dem Geld von Kleinsparern

    Das Aushandeln der Bilateralen hat den Bund vermutlich auch ein paar Dutzend Mio gekostet

    Die Kosten der MEI und Folgekosten dürften auch in die Milliarden gehen.

    Fazit: Vermutlich nicht mal BR Merz mit der USTII hat soviel Schaden an der CH angerichtet, wie Dr. Blocher mit seiner destruktiven Politik und Volksmanipulationen. Von den Linken ganz zu schweigen, die können gar nie soviel Schaden anrichten, wie Dr. Blocher

    • Gerold Stratz sagt:

      Liebe Frau Stünzi, ihr Kommentar ist in allen Punkten zutreffend. Nicht erwähnt haben sie, wie Blocher als “Raider”
      zus. mit Martin Ebner, div. Firmen zerschlug, tausende Arbeitsplätze zerstörte u. dabei Milliarden absahnte.
      Z.B. das Kraftwerk der Alusuisse/Lonza an einen deutschen Investor verkaufte.
      Die Alusuisse leidet bis heute darunter, dass der Strompreis von einem externen Investor diktiert wird.
      N.B. betr. “Blocher hat sich die Ems zum Schnäppchenpreis gekauft”!? Er hatte damals nicht die finanziellen Mittel.
      Aber als Insider, das Wissen betr. dem realen Wert der Firma. Allein der Immobilienwert war über dem Kaufpreis.
      Die “Komplizenschaft”, die diesen Deal finanziert hat (Aktienpaket der Fam. Oswald) ist bis heute unbekannt.
      Da kann man vermuten, das aus Eigeninteresse (Importkartell) z.B. ein grösserer Automobil-Importeur
      und “SVP-Spezi” beteiligt war.

    • Willy Brauen sagt:

      Hallo Frau Stünzi: Es ist erstaunlich, was Sie alles wissen! Die Schweiz müsste demzufolge längst am “Rumpf”, konkursit, das Armenhaus Europas, sein!? Haben Sie sich mal Gedanken gemacht, was von Ihren Behauptungen stimmen? Lügen, Mutmassungen, Unterstellungen, Diffamierungen, usw. Was versprechen Sie sich davon?? Der Schweiz geht es blendend – wahrscheinlich sind auch Sie Nutzniesserin dieses Wohlstands. Jemanden so zu “behandeln” entsprich nicht der feinen Art.
      Aber trösten Sie sich, Sie sind in “guter” Gesellschaft. Neidkultur in Reinkultur!

      • Gerold Stratz sagt:

        Werter Herr Brauen, der Schweiz geht es insgesamt nicht blendend!
        Frau Stünzi hat sehr viel Kenntnis der Vorkommnise um den “Schweiz-Retter” Chr. Blocher,
        die objektiv nachvollziehbar u. belegt sind!!
        Ich hatte mit den Emser-Werken schon vor u. während der “Blocher-Zeit” zu tun.
        Bis ca. 1983 wusste keiner im Emser Werk “was genau dieser Blocher” im Umfeld des
        Gründers Herrn Oswald, überhaupt, bzw. welche Aufgaben dieser Blocher” erfüllt.
        Als “dynamischer Unternehmer” ist Er bis dato nicht aufgefallen. Ganz im Gegenteil!
        Er hat in dieser Zeit seinen “Doktor” gemacht u. seine Militär-Karriere als Oberst abverdient,
        vmtl. auf Kosten der Firma.
        Dieser Herr Blocher, mit seinem missionarischem, weltfremden Eifer, tut mir sehr leid.

        • Hans Schabernack sagt:

          Sehr geehrter Herr Stratz, wenn Herr Blocher der EMS-Chemie ja so schlecht getan hat und nur in den dreck ziehen wollte, wieso steht dann diese heutzutage in den Händen von seiner Tochter so erfolgreich da? Sie sollten sich ihre Aussagen genauer überlegen und dann den Mund aufreissen. Des weiteren sollte ein Studium für kein freier Bürger der Schweiz verboten sein.
          Aber da denken die linken ganz anders; in der Planwirtschaft muss halt jeder machen, was der Staat befiehlt.
          Ich empfinde höchstes Mitleid für alle Beneider von Christoph Blocher, die ihm sein politischen und wirtschaftlichen Erfolg nicht gönnen mögen!

  10. Peter Richter sagt:

    In der Schweiz sollte allen klar sein, mit der aktuellen Einwanderungspolitik kann es nicht mehr weiter gehen.
    Alles läuft aus dem Ruder!
    z.B unbezahlbare Verkehrinfrastruktur inkl. ÖV, Wohnungsmieten, Schulwesen, Lohndruck, Asylwesen, Kriminalität inkl. Strafvollzug, Sozialwerke, usw.
    Ich würde daher von den Blocher-Basher sehr gerne auch einmal einen Vorschlag für die anstehenden Riesenprobleme und die zu erwartenden leeren Staatskassen vernehmen.
    Ein wenig Alibipolitik mit flankierenden Massnahmen, wenn die Probleme akut werden, verändern wirklich nichts.
    Blocher-Bashing zeigt auf, wer keine Argumente hat und immer noch Klassenkampf von vorgestern betreibt oder noch viel schlimmer, wer die anstehenden Probleme immer noch nicht erkannt hat.

  11. Erwin Jeitzinger sagt:

    Einmal mehr geht es in dieser Zeitung nur darum, Hr. Blocher schlecht zu machen. Man hätte ja auch schreiben können, wie viele Arbeitsplätze er hier geschaffen hat, wie viele Steuern er zahlt, wie viel er jährlich spendet, dass er auf sämtliche Bezüge als ehem. Bundesrat verzichtet etc. Aber das bleibt alles ungenannt, schliesslich will man ein möglichst schlechtes Bild zeigen. Und da gehört es auch dazu festzuhalten, dass seine Vor-Vor-Vorfahren anno 1861 eingebürgert wurden so nach dem Motto: “der ist gar nicht richtiger Schweizer”. Vertritt diese Zeitung diese Haltung auch bei den heute eingebürgerten Menschen? Nein?

  12. magerius sagt:

    Die Familiengeschichte Blocher gibt einiges zu denken -zum Beispiel Grossvater Blocher -seinerseits gewesener Pfarrer. Da trifft es doch sehr zu, dass der Apfel nicht weit vom Stamme fällt.

  13. Martin Fischer sagt:

    Blocher macht immer Umsatz. Drum kann man ihn auch für einen satirischen Beitrag am Montag feilbieten. Was die Leistung im Parlament betrifft: Jene, welche die Reglement-, Verordnungs- und Gesetzes-, Gebühren- Abgabe- und Steuerflut nicht nähren, müssten mit einem Monument auf dem Bundesplatz belohnt werden.

  14. Theodor Rickli sagt:

    Mich würde noch als Zahl interessieren, wie viele Initiativen die SVP mit Blocher während der ganzen Zeit eingereicht und gewonnen hat. Und zwar Schweizweit inkl. Kantönli.

  15. Walter Sahli sagt:

    457 Haare hat C. Blocher auf den Zähnen! 😉

  16. Dani Keller sagt:

    1000

    Tausend Dank an Herrn Blocher, dass er sich als einer der wenigen CH Politiker wirklich für die Interessen der Schweiz einsetzt.

    • Kurt sagt:

      Für welche Schweiz ? Für Ihre ? Oder die Schweiz von gestern ?

    • Hans Meierhof sagt:

      Dann sagen Sie bitte mal, was Blocher genau für uns macht. Parallelimporte? Bekämpft er, um die Kartelle zu schützen. Raumplanung, Umweltschutz? Blocher ist dagegen. Faire Löhne, Gleichstellung von Mann und Frau? Er ist der erbittertste Gegner. Bezahlbare Mieten? Nei aber au. Bessere Arbeiterrechte? Auf keinen Fall. Starker Sozialstaat, sichere Renten? Keiner will so viel abbauen wie Blocher. Import ausländischer Millionäre? Ja, unbedingt! Menschenrechte? Brauchen wir nicht. Die Liste liesse sich beliebig verlängern.
      Und jetzt sagen Sie mir bitte: Was tut Blocher genau für Sie? Ich harre gespannt.
      Für mich tut er nichts – ausser mich als unechten Schweizer zu beschimpfen, weil ich seine Meinung nicht teile. Er spaltet die Schweiz mit seinem Hass und seiner Verachtung für alle Andersdenkenden – unterstützen Sie das tatsächlich?

    • Mark Keller sagt:

      Die Schweiz von CB ist eine reaktionäre, introvertierte, nationalistische Schweiz, die sich über internationalen Regeln stehend sieht! Dies ist weder zum Wohle noch im Interesse der gesamten Schweiz!

      Die Schweiz liegt im Herzen Europas. Die Schweiz ist vollkommen von der EU umgeben. Die Staaten Europas waren und sind die natürlichen Handelspartner der Schweiz. Wenn die Schweiz die Herausforderungen der Zukunft meistern will, kann dies nur zusammen mit den anderen eurppäischen Staaten gelingen. Ein Europa nationalistischer Staaten wird das Absinken von Europa in die Bedeutungslosigkeit einleiten. Nur ein geeintes Europa hat zwischen den Wirtschaftsblöcken im Osten und Westen eine Chance.

  17. maja sagt:

    Möchte noch darauf hinweisen, dass es 1861 kein Doppel Bürger Recht gab. Es gab hohe Hürden für die Aufnahme ins Bürgerrecht wie langjährige Wohnsitzfristen und kaum bezahlbare Einbürgerungsgebühren.

    • urs sagt:

      der guten Ordnung halber möchte ich Sie drauf hinweisen, dass die Blochers nicht mal den Wohnsitz in der Gemeinde hattten, wo sie sich einbürgern liessen….. also keine Chance zur Einbürgerung nach heutigen Gesetz. Als zumindest die Hälfte Ihres Postings ist schlichtweg völlig falsch.

    • P. Gerber sagt:

      @Maja: So ein Chabis wiedermal. 50.- Franken hat das damals gekostet. Die einzige hohe Hürde war es die 50.- aufzubringen.
      Das Einbürgerungsgesuch der Blochers ist übrigens im Berner Staatsarchiv vorhanden. Sie können es sich gerne mal anschauen gehen und lesen um die “Hohen Hürden” zu suchen.

    • Bruno Honold sagt:

      Es waren genau Fr. 5000.– die der Ururgrossvater Blocher in der damals kleinen Berner Gemeinde Schattenalb für das Schweizerbürgerrecht bezahlte. Mit diesem für die damalige Zeit sehr hohen Betrag waren alle Hürden überwunden und deshalb kann sich jetzt der Superschweizer C.B. erdreisten, für seinen Kampf gegen die EU die Schweiz zu opfern.

      Sollte er gewinnen, sind wir alle die Verlierer. Mit 4.5 Mia Vermögen (wie verdient man mit ehrlicher Arbeit so viel Geld) hat er sein Scherflein auf dem trockenen, aber wir alle bezahlen für seine abstrusen Ideen. Merkt denn das wirklich niemand?

    • Theodor Rickli sagt:

      Ach Maja, die armen Blochers. Glauben sie alles, was der Christoph sagt? Seine deutschen Vorfahren sind anders eingebürgert worden, als es Christoph Blocher lieb ist: Sie kauften sich in einer Gemeinde ein, wo sie gar nicht wohnten – weil es dort günstiger war. Ums Bürgerrecht bewarb sich Johann Georg Blocher «besonders» wegen seiner Kinder: Sie sollten «dem Lande ihrer Geburt» als «nützliche Staatsbürger» dienen können – ein Argument, wie man es für die erleichterte Einbürgerung hier geborener Ausländer nicht besser formulieren könnte.

  18. Jakob Sperling sagt:

    1982: In diesem Jahr noch hat Blocher publiziert, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau gegen die Naturgesetze und die göttliche Ordnung verstosse, welche hier beide klar Über- und Unterordnung vorgesehen hätten (reformatio, Band 32, Seiten 141 ff.). Damit ist er wohl weitherum der letzte noch praktizierende Politiker, der ohne Konsequenzen einen solchen Stuss publizieren konnte.

    • hans werner sagt:

      @Sperling: Dann fragen Sie doch mal einen iranischen “praktizierenden Politiker”, wie er es mit den Frauenrechen so halte und was das für ihn für Konsequenzen habe.

      • Stefan Gisler sagt:

        Da können sie gleich die SVPler fragen, die in den Iran gefahren sind, um den Mullahs zu huldigen.

      • Stefan sagt:

        @Werner: Meinen Sie mit den iranischen praktizierenden Politikern die neuen Freunde, die Stamm, Reimann, Schlüer etc. vor kurzem in Teheran gefunden haben:-)? “Weitherum” hat Herr Sperling vermutlich ungefähr auf Mitteleuropa beschränkt.

        • Hansueli K sagt:

          @Stefan: … dann wäre die CH noch nicht mal dabei, sie gehört sowohl politisch wie geografisch definitiv nach Westeuropa. Mitteleuropa beginnt wohl eher erst östlich des Vorarlbergs und reicht bis kurz vor die sowjetische, äh russische Staatsgrenze(n) …
          Aber sachlich haben Sie wohl recht – so weit herum wirds Sperling nicht gefasst haben …

      • welschfreundlich sagt:

        @werner, da hinkt aber Ihr Verständnis in Bezug auf Gleichheit zwischen Mann und Frau meilenweit hinterher, um nicht zu sagen, “dino-mässig”!!

      • Hermann Imhof sagt:

        @Werner: Was interessiert uns, was die im Iran skandieren? Es sind die rückständigen Normen und Werte Schweizer Politiker, die uns zu Denken geben sollten. Speziell wenn diese Politiker, welche die Zukunft der Schweiz mitbestimmen, nun aus dem Hinterkämmerchen walten.
        Vor den iranischen Politikern, die sich um Frauenrechte foutieren, machten die Parteikollegen des abtretenden Herrn Blocher ja den Kniefall. Vielleicht sind Sie, Herr Werner, deswegen so brennend an deren Meinung interessiert.

      • Jakob Sperling sagt:

        Lieber Hans Werni: Den Vergleich mit den iranischen Politikern in Sachen Frauenfreundlichkeit, Rückständigkeit und Verblendung lasse ich gelten. Dann hoffen wir jetzt einfach, dass unser nationales Parlament mit dem Ausscheiden von Blocher definitiv in diesem Jahrtausend angekommen ist.

      • Herr Werner im Iran wurde das Frauenstimmrecht 1963 eingeführt. Im Gegensatz zur Schweiz, wo die Frauen bis 1971 warten mussten.
        In Marokko und Afghanistan auch 1963, in Somalia, Pakistan, Syrien 1956, in Nepal 1951, in Thailand 1932, in der Türkei 1930, in Neuseeland 1893.
        Also fragen sie doch mal einen iranischen Politiker. Er hat länger Erfahrung mit den Frauenrechten als eine Schweizer Politiker.

      • mpch sagt:

        Einführung des Frauenwahlrechts im Iran: 1963
        Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz: 1971

  19. Lucca Gaffuri sagt:

    Die letzte Zahl sollte zeigen, wie viel Bedeutung das “VOLK” im Kürzel SVP hat!

  20. Stefan sagt:

    Und wer erfahren möchte, wie der führende Rechtspopulist zu seinem Vermögen gekommen ist, das ihm diese massive Einflussnahme überhaupt erst ermöglicht hat, der möge folgenden hervorragenden Artikel auf dem vorliegenden Forum lesen:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Christoph-Blocher–der-Profi/story/30928937?track

    • Remo Roffler sagt:

      Ein Populist ist eine Windfahne, die sich nach Populärem richtet. Blocher sagt und macht seit Jahrzehnten das selbe. Er mag vieles sein, aber kein Populist.

      • Mark Keller sagt:

        Populismus hat mit Windfahne nichts zu tun… Vielleicht sollten Sie den Begriff mal googeln, oder gleich in Wikipedia nachschlagen. CB nutzt den Populismus um seine (verdeckten) Ziele zu erreichen. Das haben die Lemminge nicht begriffen, die Blocher folgen (liegt in der Natur eines Lemmings) und scheinbar haben es die anderen Parteien auch noch nicht begriffen.

    • Mark Müller sagt:

      Man kann nur immer wieder staunen, dass so etwas in der Schweiz möglich ist. FAM hat mal über Blocher gesagt ‘Seine grösste Stärke ist seine Frechheit’. In der Schweiz rechnet einfach niemand mit so einer Frechheit und Dreistigkeit und nur daher kommt man damit zum Erfolg. Unglaublich!

  21. das ist typisch Blocher. Er hat einen Wählerauftrag von denen die ihn gewählt haben, er sieht aber nur sich selbst als Zentrum des Universums. Ich bin froh wenn er endlich einmal einfach weg ist

  22. Bruno Froehlich sagt:

    Ach ja, ein unechter Schweizer will dem Volk erklaren was ein “echter” Schweizer ist und wie diese zu ticken haben. Diese Tatsache waere unerheblich, wuerden nicht 23,3 Prozent der Bevoelkerung auf den Bloedsinn reinfallen ohne kritisch darueber nachzudenken. Da auch Herr Blocher den Weg allen Lebens geht, ist der Spuk in ? Jahren vorbei, dennn fuer alle nach ihm sind seine Populismusschuhe zu gross . . .

    • Fritz Kubli sagt:

      Und Alle die rund ums uns wohnen, wollen uns beibringen was Demokratie ist. Die Familie Blocher lebt doch schon seit über 150 Jahre in der Schweiz und wissen wie hier der “Charre” läuft.

  23. Boris Sommer sagt:

    Mit Carla del Ponte und Jean Ziegler einer der wenigen “grossen” Schweizer mit Format und weiser Voraussicht. Ein super Typ, für dessen Einsatz und Leistungen zur Erhaltung der Schweizer Identität und der Schweizer Wurzeln wir noch sehr dankbar sein werden.

    • Lucca Gaffuri sagt:

      Den Namen Blochers im selben Satz mit Del Ponte und Ziegler zu nennen ist eine abscheuliche Beleidigung Del Ponte’s und Ziegler’s!

    • Mario Monaro sagt:

      Das können unmöglich die einzigen grossen Schweizer sein, die Ihnen einfallen. Oder war das – wegen der Anführungszeichen in Ihrem Kommentar – gar ironisch gemeint?

    • Bruno Froehlich sagt:

      Blocher mit del Ponte und Ziegler zu vergleichen, wenn das nicht der Lacher des Tages ist. Sagen Sie mir was die Juristin und der Soziologe an Voraussicht fuer die Schweiz geleistet haben ? So wenig wie Blocher, denn sein Kampf gegen den EWR brachte der Schweiz den Salat, den anderes erfolgreiches Land wie Norwegen nicht zu verdauen hat.

  24. Jürg Oberli sagt:

    Der erste Vorstoss nach 5 Jahren im Nationalrat? Da sollte man tatsächlich keine Entschädigung mehr bekommen. Die Entschädigung von Nationalräten kürzen zu wollen, ist aber ein hinterlistiger Trick des Milliardärs. Es gibt auch Nationalräte die keine Milliardäre sind, deren Firma nicht bereit ist, die Tätigkeit als Nationalrat zu unterstützen und die vielleicht nicht in 10 Verwaltungsräten sitzen wollen – die brauchen die Einkünfte aus dem Mandat tatsächlich.

    • Mrak Karl sagt:

      Die meisten NR sind schon nach 4 Jahren wenn sie nicht mehr gewählt werden auf dem privaten Arbeitsmarkt unbrauchbar. Viele gehen auch stempeln. Ein Milizparlament setzt voraus dass man nebenher seinen Beruf ausübt. Aber viele die nichts können wie der Grüne Herr G. klammern sich halt an PUK’s und sonstigen Schwachsinn.

      • Mark Keller sagt:

        Wenn wir mehr Glättlis im Parlament hätten, dann würde die Schweiz anders aussehen. Dann wäre sie Schweiz um einiges lebenswerter. Wenn CB mit seinem reaktionären Gedankengut durchdringen sollte, dann belibt einem rechtschaffenen Schweizer nur noch das Auswandern!

  25. paul rohner sagt:

    Peter Richter, interessannte Frage. Auf Daten der durch Sie Genannten müssen wir, wie auf Daten des alt Nationalrat Hämmerle GR und den ehemaligen Parteipräsident der SP und Hotelbesitzer im Wallis lange warten. SPler dürfen selbstverständlich nicht nackt ausgezogen werden.

  26. Erwin sagt:

    Mir hängt das Thema “Blocher” zum Hals heraus. Haben wir in diesem Land eigentlich nur noch dieses Thema? Blocher brachte noch nie etwas Positives, und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
    Wir haben Probleme zu lösen. Von der Bundesratspartei SVP kam und kommt nie ein konstruktiver Beitrag. Alles was von dieser Seite (inkl. ANUS) kommt, ist Sand ins Getriebe, Verleumdung, Streit und Hass.
    Brauchen wir Schweizer das?! Ich bin der Meinungt: NEIN!

    • Reber Manfred sagt:

      Sie meinen die gleiche Art von Hass und Verleumdung wie sie aus Ihrem Beitrag trieft ?

      • Peter Frick sagt:

        Welche Aussage von Erwin ist eine Verleumdung? Erwin hat halt einen Wutanfall bekommen. Ich kanns nachvollziehen.
        Ein einfacher Bürger darf auch ausrasten wenn es schon Bundesräte in der Rundschau tun.

      • Chläus sagt:

        Das ist – sorry, man muss das so sagen – typisch SVP: Objektive und anständig vorgebrachte Kritik an Blocher und seiner Partei wird als Hass angeprangert.
        Wenn aber der Besitzer der Partei Gesetze bricht, ist das ein Jux, ganze Volksgruppen verleumdet, “Klartext”, Menschen verhöhnt, ein Spass…
        Da kommen Erinnerungen auf, die einen das Grausen lehren!

        • Reto Weber sagt:

          Also wenn “Erwin” sagt, alles, was von der SVP komme – sei es nun von Hr. Ogi oder Hr. Rösti oder sonst einem SVP-Exponenten – sei “Verleumdung, Streit und Hass”, dann ist dies für Sie Hr. Chläus “objektive und anständige Kritik”. Tja, ich bin manchmal sprachlos…Und dieselben Menschen wie Sie Hr. Chläus oder Sie Hr. “Erwin” meinen dann, sie seien der SVP bezüglich Anstand irgendwie überlegen.

    • Anne sagt:

      Ich bin vollkommen Ihrer Meinung. Das Geplänkel um die SVP – und ihre “Spitzen” muss entlich einmal zur Seite geschoben werden und konstruktiv gearbeitet werden.

      • Hans Gerber sagt:

        Bin auch dieser Ansicht: man hört aus der rechten Ecke nur immer Negatives bzw. sonstiges Genörgel und Gemotze wie schlecht und böse doch alles ist, ausser man tickt so wie CB und sein gleichgeschalteter Hofstaat!

    • Knaus Karl sagt:

      Wir können uns nur wünschen, dass das Thema Blocher noch lange Gemüter- wie Sie Erwin – beschäftigen wird. Es sind aber nicht nur die ordentlichen Medien zu lesen, ,zu sehen und zu hören sein. Wenn Sie suchen und suchen wollen, werden Sie andere geeignete Erzeugnisse finden, die einen Gegenpol zu den landläufigen, links einseitigen
      Darstellungen bilden.

    • rascha kocher sagt:

      @ Erwin: Korrigendum wäre AUNS (Aktion zur Unabhängigen und Neutralen Schweiz), defacto eine sich zur Massenpsychose hochstilisierende, generalmobilisierende “Volksfront”.
      Das Pendant ist die Aktion Neue Schweiz (Integration und Teilnahme ohne jeglichen Flaggenkreuzrelideologismus).

    • Kurt sagt:

      Ganz deiner Meinung Erwin! Bin aber doch überascht das Du mit Deiner Schreibweise von AUNS durchgekommen bist !

    • Konrad Diehm sagt:

      @Erwin. Danke für die klaren und einfach verständlichen Worte, die ich vollends teile.
      Blocher hat zuviel Geld, als das Ihn noch interessieren könnte was Herrn und Frau Schweizer an der Basis fehlt.
      Eine freche Klappe kann er sich leisten, weil er niemanden braucht und total unabhängig ist.
      Jeder hat halt seine Hobbies. Blocher seins ist Politik. Ernst zu nehmen ist er leider nicht.

  27. Roland Mader sagt:

    Schon eigenartig. Jetzt wäre doch an dieser Stelle total interessant, wer im Parlament ein Studium abgeschlossen hat oder wer eine Ausbildung vorweisen kann. Noch interessanter wäre zu erfahren, wer im Falle einer Abwahl nächstes Jahr von der 12-monatigen “Arbeitslosenentschädigung” als Parlamentarier profitiert. Wer in wie vielen Komissionen sitzt und tüchtig einkassiert. Das wäre doch eine Antwort auf Blochers Votum. Aber nein, es wird natürlich immer nur die zweidimensionale Sicht gezeigt.

    • Dani Keller sagt:

      Die Blocherfixierung macht die Medien leider gegenüber interessanten Themen und Problemen blind.

  28. Andy Meier sagt:

    Es ist schon entäuschend zu sehen wie oft er die Nationalratssitzungen geschwänzt hat. Er, der sich doch immer so dem Volk verpflichtet fühlt. Als Nationalrat ist er von diesem Volk gewählt worden im Parlament die Interessen seiner Wähler zu vertreten. Das ist nicht irgend ein Hobby sondern eine Pflicht. Wenn er nicht present sein kann, dann soll er den Job auch nicht machen dürfen. Man müsste viel strenger sein, eine gewisse Toleranz ist i. O. aber wenn jemand mehr als 10% der Sitzungen verpasst sollte man sie oder ihn rauswerfen.

    • Chläus sagt:

      Interessanter wäre zu wissen, was er mit einem Arbeiter in seinen Betrieben machen würde, der nur einen Drittel seiner Arbeitszeit leistet, aber den ganzen Lohn kassiert – so wie er dies als leuchtendes Beispiel ECHT schweizerischer Redlichkeit vormacht…
      Mein Gott, was ist das bloss für ein Mann – und noch schlimmer – was sind das bloss für Leute, die den auch noch gut finden.

  29. Roberto Gloor sagt:

    Zu wieviel % liegt Blocher politisch richtig? Antwort = 100

    • E.A. Stettler sagt:

      Genau! Eine Quote wie in der DDR…

    • Ruedi sagt:

      Ein Superman, wahrlich! Zwei Null weniger wäre angebracht.

    • Criss sagt:

      Genau wegen solchen Äusserungen ist Herr Blocher gefährlich.

      Man kann bei verschiedenen Belangen jemandem zustimmen, wer aber selber die Augen schliesst und sein Hirn komplett ausschaltet, der wird völlig manipulierbar. Und das ist wohl für ein Land die allergrösste Gefahr.

      Wie viele von den 28,9% haben denn mit der Blocher-Politik wirklich ihren Lebensstandard verbessern können?

      Während Onkel Dagobert Milliönli umschichtet, so dass er möglichst wenig Steuern bezahlen muss und er seine x Hektaren Land unterhalten lassen muss, hocken seine “Fans” in ihren verdichtet gebauten Wohnsilos, sparen sich die Steuern mit Müh und Not ab und hoffen auf bessere Zeiten, die ihnen ihr “Guru” seit über 30 Jahren verspricht, wenn nur all seine Schäfli schön brav “mäh” machen und eifrig auf ihrem spröden Gras weiterkauen.

      • Dominik Meier sagt:

        Criss, funktioniert ja nicht schlecht. Blocher sagt: Wir müssen die Steuern für die Superreichen senken, sonst kommen mehr Ausländer ins Land. Das Vloch sagt ja, auf die Einwanderung hat das natürlich keinen Einfluss (wieso auch) und schuld daran sind dann die Linken 🙂
        Oder wie es Linus Reichlin mal ausgedrückt hat: Die SP ist die Partei der Besserverdienenden, welche sich für die Schlechterverdienenden einsetzen, die aus Frust die SVP wählen.

  30. rascha kocher sagt:

    Eine Form von “Janukowitsch”. Nur dass hier eine Finanzstruktur diese SVP [für den Stimmenfang] als Walze vor sich herrollt, und nicht die Russen. Choreographiert von CHB’s Leibstandarte, den Bronchos. Warten wir also auf die Söldner der “Academi” (vormals Blackwater).

  31. Hans Müller sagt:

    Jetzt hört doch endlich auf mit diesem Blocher-Hype! Man tut diesem Tribun, dessen “Erfolge” in erster Linie destruktiver Natur waren, viel zu viel Ehre an.

  32. hubert schoch sagt:

    wunderschöner Vergleich mit Frau Sommaruga: sie reichte viele Vorstösse ein. sie ist fleissig und strebsam. Ist sie den auch wirklich erfolgreich? hat sie denn etwas bewirkt?

    • Walther Hannes sagt:

      Sie hat das Justizdepartemen von Dr. Blocher aufgeräumt! Wenn das keine Leistung ist, was dann?

      • Dan Bourque sagt:

        Was hat sie aufgeräumt ? Mir fallen nur Fälle ein, wo sie sich weigert, Entscheide von Volksabstimmungen umzusetzen. Zu nennen sind z.B. die Verwahrungsinitiative oder die Ausschaffungsinitiatve. Sie ist ohne Zweifel eine der schwächsten Figuren, die wir je im EJPD hatten.

        • Eli Habegger sagt:

          Lieber Dan – seien sie froh, dass Blocher das EJPD räumen musste, sonst wären Sie mit ihrem fremdländischen Namen aufgeräumt worden.
          Blocher hat das Departement in Grund und Boden gewirtschaftet – es war nicht mehr in der Lage, das Asylwesen zu bewältigen. Erst unter Sommaruga ging Zahl der Bearbeitungstag für Asylgesuche massiv zurück.

          • Roger Mettler sagt:

            Herr Habegger, leider nicht korrekt. Frau Sommaruga musste das Chaos ihrer Vorängering Frau Widmer-Schlumpf aufräumen.

          • Dan Bourque sagt:

            Das lässt sich sehr einfach behaupten, wo sind die Fakten ? Ich habe eher den Eindruck, dass die Asylbewerberzahlen nach Ch. Blocher wieder angestiegen sind. Die Bearbeitungszeit ist nur ein Faktor, viel wichtiger ist, dass abgewiesene Asylbewerber das Land auch verlassen. Zudem gibt es momentan grossen Ärger in vielen Gemeinden, die Asylbewerber aufnehmen müssen. Zudem war EWS zwischenzeitlich in diesem Department und hat wohl kaum geglänzt. Vergessen darf man auch nicht, dass die meisten SVP-Vorschläge für ein wirklich griffiges Asylwesen abgeschmettert wurden. Dafür hat die Mitte-Links-Mehrheit im BR und Parlament die jährliche Entwicklungshilfe um fast CHF 1 Mrd erhöht !!!

  33. Reto Weber sagt:

    8’000’000 Dankeschön an Blocher, dass er mit seinem aufopfernden Kampf gegen den EWR die direkte Demokratie der Schweiz und die Selbstbestimmung gerettet hat. Bei einem Ja hätte die Schweiz – wohlgemerkt ohne Mitbestimmungsrecht – automatisch EU-Recht übernehmen müssen und die direkte Demokratie wäre in diesen Bereichen verloren gegangen.

    • David Bossert sagt:

      Mein Dankeschön dürfen sie getrost wieder abziehen. Meiner Schweiz hat Blocher nur geschadet. Blocher und seine Follower meinen immer, sie reden für das ganze Volch, und vergessen dabei das der grössere Teil der Schweizer Bevölkerung nicht so wie sie denkt. Es sind nur 27% der etwa 40% die abstimmen gehen…

    • Bachmann sagt:

      Zählen Sie mich bitte von Ihren 8 Mio ab, denn ich entscheide gerne selber, wem ich Danke sagen möchte!

    • Stefan sagt:

      Wohl eher 8 Mio Mal “Pfu!” für den Schaden, den er dem angeblich geliebten Land damals mit seiner Lügenkampagne zugefügt hat. Die, die er damals über den Tisch gezogen hat, glauben ihm den erzählten “Chabis” leider heute noch.

      • Reto Weber sagt:

        Ja, der riesige Schaden, den er angerichtet hat: Die Schweiz ist das reichste Land mit einer der tiefsten Arbeitslosenraten. Enorm, dieser Schaden. Wären wir doch in den EWR oder noch besser in die EU gegangen, dann hätten wir diesen immensen Schaden abgewendet und es ginge uns so gut wie Italien, Spanien, Portugal, Irland, Griechenland und Co…. Meine Güte!

        • David Bossert sagt:

          Verrohung der politischen Debatte, Spaltung der Gesellschaft und voratreibung der Entsolidarisierung, Schwächung der Staatstragenden Institutionen durch permanente Verunglimpfung. Missbrauch des Initiativrechts mit populistischen, nicht umsetzbaren Initiativen. Vorantreibung nationalkonservativer bis nationalistischer Ströhmungen. Beschmutzung des Ansehens der Schweiz im Ausland. Ja Herr Weber, ich bin der Meinung Blocher und seine Gefolgschaft hat in unserem Land massiven Schaden angerichtet.

        • Mark Keller sagt:

          Reto Weber, es könnte uns aber auch so gut gehen wie Norwegen und Lichtenstein! Denen geht es blendend und mindestens so gut, wenn nicht besser als der Schweiz.

    • Theodor Rickli sagt:

      Weber – die EU ist die beste Demokratie, die Beschlüsse müssen einstimmig gefasst werden. Oder wollen Sie eine Landsgemeinde mit Kuhglocken und 500 Mio Teilnehmern machen? Es gibt verschiedene Formen von Demokratie, die funktionieren. Ob wir die beste haben, können Sie sich fragen, wenn wir nur noch über Chiletürmli und Ausländer abstimmen.

      • Reto Weber sagt:

        a) Einstimmigkeit ist in der EU mitnichten Pflicht b) wir stimmen nicht nur über Ausländer oder Türmli ab – sollten Sie eigentlich wissen, wenn Sie sich nicht um Ihr Stimmrecht foutieren. Wir stimmen auch über die Verbreiterung von Strassen, die neue Besetzung der Schlupflege, Steuererhöhungen, neues Raumplanungsrecht bis zur Abschaffung der Armee, Mindestlöhne, Ferien, EU- oder EWR-Beitritt, 1:12, Raumplanungsgesetz und vieles Mehr ab. Aber sobald das Thema Blocher auf der Agenda steht schimpft man ja über den angeblichen Populisten um dann in populistischer Manier den grössten Unsinn zu erzählen.

      • Stefan Gisler sagt:

        8 Mio. hinter Blocher – unterstellen Sie, Herr Weber. Das sind ja Verhältnisse wie in kommunistischen oder diktatorischen Einparteienstaaten, wo der geliebte Führer für das Volk spricht und weiss, was für es am besten ist. Darum findet Blocher ja konsequenterweise das Parlament auch für unnötig – ekelhaft, wie man sich dort mit Andersdenkenden auseinandersetzen muss und in zahlreichen Sitzungen Kompromisse hart erarbeitet. Das gehört gemäss Blocher wohl abgeschafft – ebenso wie die lästige Demokratie, damit er und sein Politbüro alleine zu unsere Besten entscheiden können.

        • Reto Weber sagt:

          a) Habe nicht gesagt, dass 8 Mio hinter Herrn (! – Anstand erwarten Sie wohl nur von der SVP?) Blocher stünden. Sondern ich habe gesagt 8 Mio x Danke.
          b) Wer in Zusammenhang mit Hr. Blocher von “Führer” schwafelt, verabschiedet sich von jeglichem Anstand und zeigt ein erschreckendes Unwissen der Geschichte
          c) Blocher hat nie gesagt, dass Parlament sei unnötig – sonst zitieren Sie Ihre Unterstellung. Erst recht hat er nicht deren Abschaffung gefordert oder die Abschaffung der Demokratie. Können SVP-Kritiker wie Sie wirklich nur noch mit Unterstellungen argumentieren, die jenseits von Gut und Böse sind? Und Sie denken wohl noch, Sie würden die SVP intellektuell wie anstandsmässig überragen?

    • adam gretener sagt:

      Wie kommen die Leute immer auf direkte Demokatie. Wir haben doch auch Parlamente, gleich zwei. Und dann in den Kantonen auch noch. Wir können uns zu gewissen Sachfragen äussern. That’s it.

  34. Markus Kaufmann sagt:

    Der Ausdruck “abgewählt” ist nicht ganz korrekt. Herr Blocher wurde nicht wiedergewählt. Bei einer Abwahl würde bereits eine getroffene Wahl revidiert, das müsste also nach der Wahl geschehen, etwa während einer Amtsperiode. Dies ist aber im Schweizer Recht nicht vorgesehen.

  35. Wüthrich sagt:

    Der Übervater Christoph Blocher ist gar kein “echter Schweizer” sondern nur ein eingebürgerter Deutscher…. 🙂

    • Christoph Stadler sagt:

      Menschen die in der 5. Generation das Schweizer Bürgerrecht haben sind für Sie keine Schweizer? Machen Sie mal Ahnenforschung und Sie werden staunen woher Ihre Vorfahren herkommen…

      • Rüdiger sagt:

        Wenn Sie schon richtige Hater/Gegner/Hasser von Blocher sein wollen, dann sollte sie ein bisschen effizienter recherchieren. Diese Info ist alter Käse. Blocher verkörpert dieselbe Art Neu-Schweizer wie Hayek-Senior seelig. Man muss nicht von hier kommen. Man sollte sich der Eigenheit dieses Landes mit all seinen Pflichten und Vorzügen verschreiben. Wie eben ein Hayek-Senior dies gemacht hat. Aber die Presse hat ja auf dem Pressefotos von Hayek (an seinem Pult in der Swatch Group), sogar das Buch von Blocher wegtuschiert. Das die beiden gleicher sind als ihnen lieb, mögen sie nicht verkraften. Denn der eine ist der gute Milliardär und der andere der BÖSE. Nur Brotz und Co sind kindischer…

        • Dominik Meier sagt:

          Rüdiger, gewagte Aussage… Die SVP’ler sprechen immer davon, dass sie Eidgenossen seien und alles andere Papierlischwiizer. Die Frage ist, ab wann ist mann denn ein aufrechter Eidgenoss? Ab der 5. Generation wie Blocher? Oder gilt das nur für Deuschte? Oder darf einer mit “ic” am Ende des Namens auch nach 5 Generationen als Eidgenoss bezeichnen? Oder kommt es einfach auf eine ordentliche, rechte Besinnung an, ob man Eidgenoss oder Papierlischwiizer ist?

  36. Daniel Keller sagt:

    2:1 – das Verhältnis, in welchem Christoph Blocher die Schweiz spaltet. Zum Glück zu seinen Ungunsten.

    • Dan Bourque sagt:

      Waru wurde die MEI dann angenommen ? Oder kam der Beitritt zum EWR nicht zustande ?

      • Daniel Keller sagt:

        Ich rede nicht von Abstimmungen, bei denen aus verschiedenen Gründen auch Leute, die mit Blocher nichts am Hut haben, zugestimmt haben.
        Wenn es um die Person Blocher geht, ist ⅓ für ihn noch eher gut gerechnet.

    • Mark Keller sagt:

      Die MEI wurde angenommen, weil die SVP erfolgreich die Ausländer als Sündenböcke für alles und jedes etablieren konnte. Dies hat bei 50% der Stimmenden die Wirkung nicht verfehlt. Viele Stimmende waren und sind sich nicht bewusst, was es bedeuten würde ohne die Bilateralen I mitten in Europa leben zu müssen. Ich wage zu behaupten, dass die Mehrheit derjenigen, welche die Kündigung der Bilateralen I in Kauf nehmen, nicht wissen , was diese Verträge umfassen und welche Bedeutung diese haben. Die Schweiz wollte diese Verträge. Die Schweiz wollte und will am EU-Binnenmarkt teilhaben. Nicht die EU.

      • Dominik Meier sagt:

        Herr Keller, nicht nur deshalb. Auch weil die Vertreter von CVP und FDP sich nie zu schade waren den “Jugo” durchs Dorf zu jagen und auf Kosten der Ausländer Stimmung zu machen. Und dann gaben sie sich ganz überrascht, dass jetzt ihre eigenen Wähler etwas gegen Ausländer haben und die MEI annehmen.

  37. Peter Richter sagt:

    Vielen Dank für die Daten der Familie Blocher.
    Jetzt bitte noch die Info’s über die Medien-Milliardärsfamilien Coninx und Ringier!
    Wie bitte? Die möchten nicht?

    • Theodor Rickli sagt:

      Richter – wieder mal typisch SVP…die Andern auch…Nein, Herr Richter. Die Familien Coninx und Ringier sind richtige Verleger und mischen sich nicht über ihre Organe so mühsam in die Politik ein, wie Ihr Uebervater. Was mich bei Dr. Blocher noch interessieren würde ist, wieviel Steuergschänkli er sich gemacht hat. Kann er die Parteispenden bei der EMS oder privat abziehen oder hat er eine andere Möglichkeit, die Steuern zu umgehen?

      • Peter Richter sagt:

        @ Theodor Rickli
        Die Verleger mischen sich nicht in die Politik ein?
        Glauben Sie die Medien sind nicht der entscheidende Meinungsmacher auch in der Schweiz?
        Sind Ihnen die Einflüsterer Res Strehle und Frank A. Meyer nicht bekannt?

    • Hochreuter Daniel sagt:

      Klingt spannend, aber was möchte uns der Tagi damit sagen? Das der Blocher ein ganz ganz böser ist und seine Vorfahren sogar eingebürgert wurden? Oder ists eine Verzweiflungstat der Journalisten, denen langsam aber sicher die Pro-EU Argumente ausgehen? Wer weiss….wer weiss…

    • Wilhelm Lüdi sagt:

      Die sind auch nicht in der Politik tätig…