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Schweizer Unis: Männerdominiert und nur noch Ausländer?

Von DB, 9. Mai 2014 54 Kommentare »
Schweizer Unis unter der Lupe: Fakten zu drei heiss debattierten Aspekten des Hochschullebens.

Ein Gastbeitrag von Marko Kovic

Erasmus+, Horizon 2020, Rankings, Neubesetzungen von Lehrstühlen, Pornofilter – die Schweizer Hochschullandschaft ist Gegenstand zahlreicher öffentlicher Debatten, die manchmal mehr, manchmal weniger gehaltvoll sind.

Bei diesen Diskussionen ist ein Mangel an Meinungen und Kommentaren nicht zu beklagen. Woran es bisweilen aber fehlt: Einer evidenzbasierten, an Fakten orientierten Grundlage. Dieser Blogeintrag soll dazu beitragen, zu drei Aspekten im Zusammenhang mit Hochschulen eine solche evidenzbasierte Grundlage zu schaffen: Betreuungsverhältnisse, Frauenanteile, Ausländeranteile. Die verwendeten Daten stammen vom Bundesamt für Statistik. Die jüngsten Daten für das Personal der Universitäten sind von 2012, jene für Studierende von 2013. Dort, wo in den Grafiken Lücken vorhanden sind, fehlen für die entsprechenden Jahre Daten.

 

1. Betreuungsverhältnisse

 

Universitäten sind keine Schulen. Wer ein Studium antritt in der Erwartung, zu den Dozierenden dasselbe Verhältnis zu haben wie früher zu den Lehrerinnen und Lehrern, wird enttäuscht. Im Rahmen eines Hochschulstudiums wird erwartet, dass die Studierenden als erwachsene Personen Eigenverantwortung übernehmen und Initiative zeigen. Gleichzeitig ist ein Studium aber keine reine Übung in Autodidaktik: Die Lehrpersonen an Universitäten üben die wichtige Rolle aus, wissenschaftliches Wissen und vor allem wissenschaftliches Arbeiten zu vermitteln.

In diesem Zusammenhang interessiert, wie die Betreuungsverhältnisse aussehen. Damit ist schlicht gemeint, wie viele Studierende eine universitäre Lehrperson im Durchschnitt zu betreuen hat. Je weniger Studierende pro Person, so die dahinterliegende Annahme, desto besser kann die Lehre ausfallen. Folgende Grafik fasst die Entwicklung der Betreuungsverhältnisse für alle Universitäten zusammen:

Betreuungsverhältnisse - total

 

Es fällt zunächst auf, dass die Belastung der Professorenschaft von 1980 bis etwa Mitte der 1990er-Jahre gewachsen ist, um sich ab dann auf einem Niveau von ca. 36 Studierenden pro Professor oder Professorin einzupendeln. Bei den übrigen Dozierenden (in dieser Kategorie sind u.a. die Privatdozenten erfasst, also Personen mit Habilitation, aber ohne eigenen Lehrstuhl) fand ab den frühen 2000er-Jahren eine leichte Entspannung der Betreuungslast statt, und zwar zurück auf das Niveau der frühen 1980er-Jahre.

Bei dem Mittelbau (bestehend aus Assistierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern) ist eine kontinuierliche Verbesserung der Betreuungsverhältnisse bis in die zweite Hälfte der 1990er-Jahre zu beobachten, und seit dann betreut der Mittelbau annähernd 5 Studierende pro Person.

Über alle Lehrpersonen hinweg verbesserte sich das Betreuungsverhältnis zwischen 1980 und 2012 leicht von ca. 4 auf ca. 3,3 Studierende pro Lehrperson. Wie sieht die Entwicklung auf Ebene der einzelnen Universitäten aus (der Übersichtlichkeit halber sind nur die Gesamt-Betreuungsverhältnisse abgebildet)?

Betreuungsverhältnisse - nach Uni

 

Die Entwicklung der Betreuungsverhältnisse ist nicht bei allen Universitäten identisch. Bei einigen sind Werte seit längerer Zeit annähernd stabil, etwa Bern und Lausanne, ebenso bei der ETH Zürich und der ETH Lausanne – letztere zwei weisen die besten Betreuungsverhältnisse auf. Freiburg, Neuenburg, Luzern und Zürich haben zeitweise eine Verschlechterung der Betreuungsverhältnisse erlebt. Diese Entwicklung ist möglicherweise durch die Entwicklung der Studierendenzahlen zu erklären:

Gesamtentwicklung Studis - nach Uni

 

Wenn die Studierendenzahlen mehr oder weniger abrupt steigen, kann neues Lehrpersonal verständlicherweise nur mit zeitlicher Verzögerung angestellt werden.

 

2. Frauenanteile

 

Universitäten waren lange Zeit Männerdomänen. Heutzutage haben wir gesellschaftliche Rollenbilder, bei denen Bildung und Wissenschaft Männern vorbehalten bleiben sollen, weitgehend abgelegt. Spiegelt sich dies auch beim Frauenanteil an Universitäten?

Zunächst auch hier ein zusammenfassender Blick auf alle Universitäten zusammengerechnet:

Frauenanteil - total

 

Der Trend ist eindeutig: Sowohl bei universitärem Lehrpersonal als auch bei den Studierenden ist eine Zunahme des Frauenanteiles zu beobachten. Bei den Studierenden hat sich der Frauenanteil bei knapp 50 Prozent eingependelt. Am wenigsten Frauen sind in den Rängen der Professorenschaft auszumachen – nur knapp 18 Prozent aller Lehrstühle sind von Frauen besetzt. Die Entwicklung ist aber bemerkenswert, denn 1980 waren weniger als 3 Prozent der Lehrstühle von Frauen besetzt.

Wie sieht das Bild aus, wenn die Universitäten einzeln betrachtet werden?

Frauenanteile - nach Uni

 

Der Trend ist auch hier im Wesentlichen, dass der Anteil an Frauen überall zunimmt. Diese Entwicklungen hatten bei den einzelnen Universitäten aber unterschiedliche Ausgangslagen. So starteten die naturwissenschaftlich geprägten ETH Zürich und Lausanne sowie die wirtschaftslastige Universität St. Gallen 1980 mit deutlich tieferen Frauenanteilen sowohl bei den Lehrpersonen als auch bei den Studierenden. Der Anstieg der Frauenanteile bei diesen Universitäten ist auch deutlich, fand aber entsprechend der Ausgangslage auf relativ tieferem Niveau statt.

Wie sieht die Situation auf Fächerebene aus? Treffen die allgemeinen Stereotype über geschlechterspezifische Fächerwahl noch zu?
Die folgende Grafik fasst zusammen, wie hoch der Frauenanteil bei den Studierenden für die aufgelisteten Fächer war, und zwar in den Jahren 1980, 1997 und 2013. Fehlt für eines dieser Jahre eine Angabe, sind keine Daten dafür vorhanden (zum Beispiel, weil das betroffene Fach nicht mehr existiert.).

Frauenanteile - nach Fach

 

Klar ist: Es gab Bewegung. In den meisten Fällen stieg der Frauenanteil, wenn auch teilweise nur leicht. Im Jahr 2013 sind 11 Fächer mit sehr geringem Frauenanteil (weniger als 25 Prozent) vorhanden, und 12 Fächer mit sehr hohem Frauenanteil (mehr als 75 Prozent); der grosse Rest befindet sich dazwischen. Es findet tendenziell eine Bewegung weg von typischen «Männerfächern» statt, aber nach wie vor sind viele naturwissenschaftliche Fächer deutlich männerlastig (aber nicht alle, wie etwa Biologie, Chemie und Pharmazie zeigen).

 

3. Ausländeranteile

 

Die Gemüter erhitzen sich rasch, wenn die Rede von Ausländern an Universitäten ist; die Meinungen scheinen oft im Voraus definiert und insgesamt eher festgefahren. Dennoch, oder gerade deshalb, ist ein Blick in die tatsächlichen Entwicklungen zu den Ausländerzahlen nötig.

Bei den Studierenden ohne Schweizer Staatsbürgerschaft kann zwischen zwei Gruppen unterschieden werden: Bildungsinländern und Bildungsausländern. Bildungsinländer sind Personen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft, welche aber ihren Hochschulzulassungsausweis, die Matura, in der Schweiz erworben haben. Bildungsausländer sind Personen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft, welche zudem ihren Hochschulzulassungsausweis im Ausland erworben haben.

Im Durchschnitt aller Universitäten zeigt sich folgendes Bild:

Bildungsherkunft - total - gestapelt, Farbe

Insgesamt nähert sich der Ausländeranteil bei Studierenden 30 Prozent, und der Anteil der Bildungsausländer nähert sich 25 Prozent. Das bedeutet, dass knapp 25 Prozent aller Studierenden in der Schweiz Bildungsausländer sind, und knapp 5 Prozent aller Studierenden sind Bildungsinländer (Ausländer mit Schweizer Matura). Die meisten Studierenden ohne Schweizer Staatsbürgerschaft sind also Bildungsausländer.

Auf die einzelnen Universitäten aufgefächert, sieht die Situation wie folgt aus:

Bildungsherkunft - nach Uni - gestapelt, Farbe

 

Es gibt grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Universitäten. In Lugano nähert sich der Ausländeranteil bei den Studierenden 70 Prozent; der Anteil der Bildungsausländer beträgt knapp 65 Prozent. Die geringsten Anteile an ausländischen Studierenden finden sich in Luzern, gefolgt von Bern und Zürich. An allen Universitäten machen Bildungsausländer die grosse Mehrheit der ausländischen Studierenden aus.

Für das Personal der Universitäten lassen sich keine genauen Angaben machen, weil Daten nur auf Gesamtebene des Personals vorhanden sind. Das bedeutet, dass nebst Professorenschaft, Mittelbau und sonstigen Dozierenden auch zum Beispiel technisches und administratives Personal mitgezählt ist. Zudem ist keine Unterscheidung zwischen Ausländern und Bildungsausländern möglich. Darum ist folgende zusammenfassende Grafik nur eine Annäherung:

Ausländeranteil Personal - total

 

Ebenso nur eine Annäherung sind die Daten auf Ebene der einzelnen Universitäten:

Ausländeranteil Personal - nach Uni

 

Fazit

Zusammenfassend lassen sich aus den Daten drei Entwicklungen ablesen:

  • Die Betreuungsverhältnisse an den Universitäten haben sich im Durchschnitt leicht verbessert.
  • Der Frauenanteil nahm bei den Studierenden wie auch bei dem wissenschaftlichen Personal zu.
  • Der Ausländeranteil nahm bei den Studierenden und bei dem gesamten (d.h. nicht nur wissenschaftlichen) Personal zu.

Was bedeuten nun diese Entwicklungen? Sind sie gut oder schlecht, zu begrüssen oder doch eher heikel? Wie diese Entwicklungen normativ zu beurteilen sind und auch, ob es wünschenswert ist, diese Entwicklungen in bestimmte Richtungen zu steuern, sind Fragen, welche die Daten vielleicht aufwerfen, aber nicht beantworten. Das muss im Rahmen der eingangs erwähnten öffentlichen Debatten geschehen. Es ist zu hoffen, dass sich diese Debatten evidenzbasiert anreichern lassen und damit ein Stück näher an der Realität stattfinden.

Marko Kovic doktoriert am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ). Er ist Präsident des Vereins «Skeptiker Schweiz – Verein für kritisches Denken» und Mitglied im «Denkfest»-Organisationskomitee. Schwerpunktmässig interessiert er sich für unkritischen Umgang der klassischen Massenmedien mit (pseudo-)wissenschaftlichen Themen, nicht zuletzt bei «weichen» Disziplinen wie den Sozialwissenschaften.

 

54 Kommentare zu “Schweizer Unis: Männerdominiert und nur noch Ausländer?”

  1. Heidi Dubs sagt:

    Ich begreif nicht: wieso wird ein hoher Anteil ausländischer Studierender und Lehrender überhaupt als Problem dargestellt wird. Je mehr Studentinnen und Stundenden, desto attraktiver die Uni, egal wo die geboren worden sind. Schweizer und Schweizerinnen müssen, sollen und dürfen mit Recht stolz sein auf ihre guten Unis.

  2. Beat Pfister sagt:

    Komisch, in anderen Ländern sieht man es als Zeichen von Attraktivität und als Gewinn an, wenn eine Uni international wichtig ist, Forschende aus aller Welt herlocken kann und Studenten aus dem Ausland anzieht – sprich eine internationale Reputation und Ausstrahlung hat. Nur hierzulande scheint manchen eine national ausgerichtete Forschungs- und Bildungslandschaft vorzuschweben. Anstatt dass wir stolz sind auf unsere Unis und dankbar, dass wir insbesondere mit der ETH und EPFL zwei wirklich bedeutende Hochschulen haben, die Spitzenforscher aus aller Welt anzieht.

  3. Martin Wanner sagt:

    Ich bin kein Fan von Herrn Mörgeli, aber wenn ich diese Statistiken anschaue, dann ist ja der Trend eindeutig. Die Schweizer an den Schweizer Unis werden langsam aber sicher marginalisiert, notabene mit meinen Steuergeldern. Wo bleibt die Politik? (endlich Quoten einführen, mind. 50% Schweizer pro Fakultät).

  4. Carl Dal Pund sagt:

    Waehrend fuer Auslaender – von Fluechtlingen bis zu Ponzenkindern – die Stipendien wie Milch und Honig fliessen, muessen Schweizer Eltern laut Bundesgericht gar ihr vom Familienmund waehrend Jahrzehnten abgespartes Heuschen verkaufen, um das Studium des Filius zu finanzieren…..

  5. Daniel Richterich sagt:

    Wo sind die Statistiken für den Rest der Hochschullandschaft (Fachhochschulen)? Die würden mich ebenso interessieren.

  6. Joseph Jurt sagt:

    Mein Kommentar war leicht gekürzt. Hier die vollständigen Schlussätze:
    Der (steigende) Anteil an ausländischen Professoren überrascht nicht, weil immer weniger Schweizer bereit sind, sich für eine (entbehrungsreiche) akademische Laufbahn zu entscheiden. So wurden 1990 an Schweize Universitäten 81,7 % der Doktorate von Schweizer Doktoranden wahrgenommen; 2008 sank der Anteil der Schweizer bei den abgschlossenen Doktoraten auf 55,6 %! Selber schuld!

    • Jutta Maier sagt:

      Da irren Sie sich! Ausländische Professoren ziehen häufig Landsleute nach, und die Schweizer Studienabgänger finden dann keine Doktorate mehr. Das wird leider in allen Fachgebieten praktiziert.

      • Katja Winkler sagt:

        Werte Frau Maier
        Dies mag für einen geringen Teil zutreffen. Im Grunde jedoch kann ich Ihnen hier nicht zustimmen. Meine guten und sehr guten Schweizer Studierenden, also diejenigen, die für ein Doktorat in Frage kämen, wollen oftmals nicht doktorieren, weil sie bereits Stellen bei Banken, Finanzunternehmen in Aussicht haben, wo das Salaer (ohne Boni) schnell mal das Doppelte ausmacht als das eines Doktorierenden. Bei Ausländern ist dies weniger oft der Fall, also bleiben Gute häufiger an der Hochschule. Wer soll es den CH-Studierenden verdenken, wenn sie nun erst einmal mehr an das Geld denken wollen? Es ist ihr Entscheid. Gleiches gilt für Professoren. Wir haben krampfhaft und über viele Monate hinweg einen Schweizer Kollegen/in gesucht. Aber die von guten Bewerbern mehrfach in Gesprächen geforderten 250’000 (und plus) können wir bei staatlich fixierten Salaerklassen schlicht nicht bezahlen. Etwas über die Hälfte davon wäre realistischer gewesen. Es ist nunmal so, dass Hochschulen nicht zu den Top Zahlern gehören. Und auch hier wieder: Wenn sich die Schweizer Kollegen eher für besser bezahlte Jobs interessieren – auch das ist ihr Entscheid. Folge davon jedoch sind die eben gezeigten Statistiken. Wir sollten froh sein, dass es uns (noch) gelingt, so viele ausländische Professoren zu akquirieren, die unsere Studierenden unterrichten. Kämen diese nicht in dieser Zahl in die Schweiz, dann gute Nacht Betreuungsverhältnis!

    • Sportkrücke sagt:

      Interessant, Herr Jurt, von wo haben Sie diese Zahlen? Und: hat sich das Verhältnis Master:Doktoranden ebenfalls verschlechtert?

    • S. Zürcher sagt:

      Der gestiegene Anteil (Bildungs)ausländer an den Doktoranden hat folgenden Hintergrund: Die absolute Zahl (Bildungs)inländer ist je nach Fachbereich etwa gleich geblieben, während die absolute Zahl (Bildungs)ausländer stark gestiegen ist. Laut dem Bildungsbericht 2014 liegt die Schweiz beim Anteil Eintritte in die Stufe Doktorat bei etwa 2% eines Jahrgangs im internationalen Mittelfeld. Die deutlich höheren Eintrittsquoten in die Stufe Doktorat im nördlichen und im östlichen Nachbarland ist m.E. weniger durch den Wunsch nach einer akademischen Karriere der dortigen Studenten zu erklären, als durch den Sozialstatus, welcher in diesen Ländern einem Doktortitelinhaber gewährt wird: Man wird in der Bank und im Möbelhaus als “Frau Doktor” besser bedient!

      Der Bildungsbericht 2014 beschreibt auch, dass Schweizer Forschende eine hohe Mobiliät aufweisen: 1/3 der Schweizer Forscher waren zum Befragungszeitpunkt in der zitierten Studie im Ausland. In einem anderen Bericht (2010) ist beschrieben, dass die absolute Zahl von Schweizer Hochschullehrern an deutschen Hochschulen etwas höher ist, als die absolute Zahl deutsche Hochschullehrern an Schweizer Hochschulen. Diese Mobilität erschwert die Führung und Interpretation der Statistik, da nicht nur Daten von einer einzigen Quelle verwendet werden können.

      Eines steht m.E. fest: Jeder ehrgeizige junge Forschende, der eine Forscher-/Hochschulkarriere anstrebt weiss, dass er zur Erweiterung seines Horizonts seine Heimatuniversität für längere Zeit verlassen muss. In einem grossen Land wie in den USA ist dies möglich, ohne das Land zu verlassen. In einem kleinen Land wie der Schweiz ist ein längerer Auslandaufenthalt notwendig; dieser kann auf Stufe Doktorat, Post-Doktorat oder als Professor erfolgen.

      • Hansli sagt:

        @Maier Sie haben keine Ahnung. Wir haben meist keine einzige CH-Bewerbung auf Doktoratsstellen. Kenne auch Professoren die Studenten angeschrieben haben, ob sie nicht wollen. Die haben meist nicht einmal eine Antwort erhalten. Je nach Fachgebiet ist man gart gezwungen Inder oder Chinesen anzustellen, weil in der westlichen Welt dies niemand studieren will. Die CH Absolventen die eine Doktorat anstreben gehen sehr viele ins Ausland. Ist auch nicht verwunderlich, da Auslandserfahrung Grundvoraussetzung für eine Wissenschaftskarriere ist. Zudem ist gleich nach dem Studium die beste Zeit um so oder so ins Ausland zu gehen.

  7. Stefano sagt:

    A) das der frauenanteil temdenziell zugenommen hat ūberrascht nicht und das ist eben gut, was vielleicht noch der Zeit wäre ist dass hoffentlich die Wirtschaft und die Politik zusammen reden und kompromisse finden indem Uni/etc. Absolventinnen beim Familiengrūnden ihren Studium nicht unten den Bett legen müssen sondern einen Unterstützung vom Staadt mit mehr subventionierte Krippen und Mittagstisch! Das wūrde in der reelle Wirtschaft viel mehr bringen indem sie schon auch Steuern zahlen werden.
    B) das der Ausländeranteil bei der Studierenden stark zugenommen hat lässt sich auch ziemlich einfach erklären, man braucht einfach der EU Arbeitsmarkt zu beobachten: sie finden kein gutes bezahltes Jobs in ihrem Heimat, dann gehen sie einfach weiter mit dem Studium (Ja in der Schweiz: guter Ruf plus Hoffnung für weitere möglichkeiten) Im gegenteil die Schweizern können ziemlich einfach einen guten Job finden ohne Doktoraten/etc. abschliessen müssen.

  8. Tita sagt:

    es wäre interessant zu erfahren, wie sich der Ausländeranteil bei den ProfessorInnen und beim Mittelbau entwickelt hat

  9. Amadio Clute sagt:

    Hier in Tessin gibt es die SUPSI, so eine Art Uni. Sie ist eine Arbeitslosenfabrick, total von Italienern dominiert. Professoren bringen ihre Gehilfen, Sekretäre, Putzfrauen, Frauen, Gelibten, Freunde u.s.w. Alles vom Bund und Kanton bezahlt. Es werden nutzlose Stellungen ausgeschrieben nur für Italiener. Es ist ein Skandal und niemand macht etwas. Schweizer Professoren und Angestellten werden aus der UNI hinausgeboxt, genau so macht es auch de KuKu Vogel welcher bekanntlich die Eier der Eigentümer rauswirft um sein eigenes gross zu ziehen. In Bellinzona gibet es das IBC, dort ist es genau so.

    • Stefano sagt:

      Ja ganz genau, leider ist imTessin auch bei der Uni die Situation ausser Kontrolle, und die Politik schaut nur zu! traurig.

  10. Joseph Jurt sagt:

    Es trifft nicht zu, dass nur Daten zum Ausländeranteil des Hochschulpersonals nur generell vorhanden sind und nicht für die Professoren. Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte das ‘Panorama der Hochschulen 2010’. Darin wird der Anteil ausländischer Professoren nach Hochschultypen (Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochulen), aber auch nach Nationalitäten genau aufgelistet (S. 25-27). Der Anteil ausländischer Professoren an Schweizer Universitäten betrug 46 %. Der Anteil der 2008 neu berufenen ausländischen Professoren betrug 55 %. Für die Zukunft wird ein Anteil 56-62 % ausländischer Professoren an Schweizer Universitäten prognostiziert. Dieser Anteil überrascht nicht, weil immer weniger Schweizer bereit sind, sich für eine (entbehrungsreiche) akademische Laufbahn zu entscheiden. So wurden 1990 an Schweizer Doktoranden auf 55,6 %! Selber schuld!

    • Jutta Maier sagt:

      Sie schreiben nur Humbug. Von wegen entbehrungsreiche Laufbahn, und keine Schweizer Interessenten. Haben Sie überhaupt schon einmal eine Uni von Innen gesehen?

      • Katja Winkler sagt:

        Nein Frau Maier, hier haben Sie unrecht. Was Herr Jurt schreibt ist in diesem Punkt vollkommen korrekt. Es gibt schlichtweg keine Schweizer Bewerber auf Doktoratsstellen. Ggf. ist Ihr letzter Besuch einer Universität schon einige Jahrzehnte her. Und, bevor Sie mir ebenfalls Unwissenheit unterstellen: Ich sehe die Uni von innen – täglich.

        • Einer Derjenigen sagt:

          Ich bin Prof and der ETH und versuche stets und auch ganz gezielt die CH Studenten fuer ein Doktorat oder einen Postdoc zu begeistern – meist Fehlanzeige; der Einstieg in den Beruf und die finanzielle Situation stehen im Vordergrund. Man moechte Sicherheit, aber kein Risiko. Das ist bei den dann zum Zuge kommenden “Ausländern” eben anders !
          Dieses Missverhältnis setzt sich dann eben auch ganz evident bei den Besetzungen von Professuren fort….

  11. Berner Bürgerin sagt:

    An der Unibern ists in gewissen Fächern echt traurig: Als CH Student fast unmöglich Hilfsassi oder Assi zu werden, da 75% der Professoren Deutsche sind. Wer es als CHler trotzdem schafft hat einem reichen Vater mit einer für den Dozenten interessanten Firma! Die Stellen werden nur noch pro forma ausgeschrieben, man macht sich Hoffnungen, dabei ist schon von Anfang an klar wer sie erhält! Riesenfrust. Bin froh wenn ich mit dieser geschützten Werkschaft fertig bin.

    • Moss Jones sagt:

      Kann dem nur zustimmen. Habe Medizin in ZH studiert, dann Grundlagenforschung gemacht (4 Jahre) und danach war ich Assistenzarzt am USZ. Habe dann festgestellt, dass ich trotz beserer Ausbildung und eigenen Forschungsgeldern hinter vielen Auslaendern anstehen musste, die nicht nur weniger lang am Institut waren als ich, sondern auch keine Forschung betrieben, keine Foschungsgelder hatten, klinisch nicht besser waren und so schnell wie moegl. eine eigene Praxis aufmachen wollten. Da ich eigentlich eine akademische/klinische Karriere in der CH machen wollte und das offenbar nicht ging, bin ich dann halt an eine Spitzenuni in den USA gegeangen, wo klinisch orientierte Grundlagenforscher nicht nur mehr gefoerdert werden, sondern auch objektiver. Filz ist da viel weniger ausgepraegt und wenn man es nicht mag, kann man halt an eine andere der hunderten Unis gehen, was immer noch besser ist als das qualitativ mittelmaessige Dutzend (mit Ausnahme der ETH) in der CH. Habe meinen Entscheid nie bereut und bin schon 10 Jahre hier.

  12. Dupont Urs sagt:

    Wir müssen aufpassen, dass uns die EU die Entlastung ihrer Hochschulen mit unseren Steuermitteln nicht als Rosinen picken auslegt. Personenfreizügigkeit und akademische Austauschprogramme sind grundsätzlich eine tolle Sache, wenn sie nicht diese dramatische Einseitigkeit angenommen hätten. Es ist eben alles eine Frage des Masses.

  13. Werner sagt:

    sehr interessante Auswertung, in der Tendenz sicher richtig, aber betr. Ausländeranteil ist das oft etwas ein Fischen im trüben wegen den doppelten Staatsbürgerschaften (bei Einbürgerungen). Werden diese bei der Personalabteilung nachgeführt (bei Einbürgerungen, aber gleichzeitigem Behalten der alten Staatsbürgerschaft)? D.h. Neuschweizer werden weiterhin als Ausländer geführt? Oder umgekehrt: werden solche Neuschweizer (wie in der Kriminalstatistik) einfach automatisch hier in der Statistik als “Schweizer” geführt, auch wenn noch eine ausländische Staatsbürgerschaft existiert? Manchmal gibt es ganz banale statistische Verzerrungen, wenn z.B. die Personalsoftware nur eine Nationalität pro Person zulässt. Oder selbst wenn zwei Nationalitäten ausgewiesen werden: wie wird bei der Auswertung vorgegangen: “weich”, d.h. eine Person ist Schweizer, wenn zumindest eine Nationalität schweizerisch ist, oder “restriktiv”: Schweizer ist nur, wer ausschliesslich die Schweizer Nationalität hat? All diese Punkte sind wohl kaum geklärt, weil diejenigen, die das Zahlenmaterial auswerten, nicht diejenigen sind, die es erheben.

  14. müller sagt:

    Die Studie belegt, was im Allgemeinen als Unfairness gegenüber Absolventen des Schweizerischen Bildungssystems gilt: Begabte Schweizer und hier lebende Secondos sitzen im gleichen Boot, da die Hürde für eine akademische Karriere sehr hoch ist. “Ausländer” mit einer qualititativ geringeren Hochschulreife studieren billig auf Kosten des Schweizer Steuerzahlers. So finanzieren diese begabten Inländer (mit oder ohne Migrationshintergrund) teilweise die ausländischen Studenten. Die Studienkosten für ausländische Studenten müssen rauf. Die Grafik der Genfer Uni, welschen Unis sowie die HSG belegen dies…die HSG soll in eine private Uni umgewandelt werden – ohne von CH-Steuergeldern finanziert zu werden.

  15. Schrig sagt:

    Ich finds cool wenn unsere Unis international so gut dastehen dass Leute von überall her hier studieren, doktorieren oder arbeiten wollen. Ich habe während Studium und Doktorat diesen Austausch sehr genossen und möchte nicht missen was ich alles dabei gelernt habe. Die Welt im Büro, hoffentlich darf das auch in Zukunft so bleiben!

    • Hans Georg sagt:

      Problematisch erachte ich einen hohen Auslaenderanteil z.B. in der Humanmedizin. Ein Auslaender ist schneller wieder im Ausland bzw Heimatland als ein Schweizer und die Versorgung mit Aerzten wird dadurch etwas unsicherer. Weniger problematisch duerfte dies bei den phil I-ern sein.
      Ich wollte in den 80-er Jahren auch ein Gastsemester machen, gab den Versuch aber in der Abklaerungsphase auf weil nichts angerechnet worden waere und ich so nur das Studium verlaengert haette. Prinzipiell moeglich war es aber schon damals. ^möchte nicht missen was ich alles dabei gelernt habe^ – Ich hoffe man lernt auch heute noch um sich Wissen anzueignen 🙂

      • M Christen sagt:

        Bezüglich Ausländeranteil in der Humanmedizin: Die Zulassungen zum Medizinstudium sind für Ausländer sehr streng. Mindestens ein Elternteil muss in der Schweiz wohnhaft sein. (Lichtensteiner dürfen auch)

  16. Joerg Hanspeter sagt:

    Interessant, und wieso genau müssen wir jetzt vor dem Ausland kriechen, damit auch mal ein Schweizer an einer ausländischen Uni studieren darf (Erasmus) ?

    • Jutta Maier sagt:

      Müssen wir nicht, und wird auch rege praktiziert. wenn Sie die Aufregung wegen der MEI meinen, das war bloss heisse Luft. Selbst ohne Erasmus kann man weiterhin im Ausland ein Semester oder zwei absolvieren. das Geld, dass amn via Erasmus erhält, reicht eh nicht für den Unterhalt.

  17. urs lehmann sagt:

    Interessant, gerade mit Hinblick auf die Bildunsausländer, wäre zu wissen wieviele Bildungsinländer an ausländischen Hochschulen studieren. Gibt es dazu Zahlen?

  18. welschfreundlich sagt:

    Zur Erinnerung: Im 18. Jhd. war die Universität in St. Petersburg mehrheitlich von Ausländern besetzt, darunter auch Leonhard Euler, der jahrelang da wirkte. Siehe Wikipedia: Am 17. Mai 1727 berief ihn Daniel Bernoulli an die Universität Sankt Petersburg. Er erbte die Professur des 1726 verstorbenen Nikolaus II. Bernoulli. (Alles weiter Interessante über diese Uni sollen sich die, die gegen die ausländischen Professuren an CH Universitäten mockieren, selbst weiter bilden).

    • David Stoop sagt:

      Ich sehe in Ihrem Beitrag noch keine Argumente, ob das gut oder schlecht für Russland war. Wie hat sich denn diese Entwicklung für Russland (=russische Bevölkerung) bezahlt gemacht? Ist Russland zu einem Bildungs- und Wohlstandsmekka aufgestiegen? Haben in der Folge die Anzahl an studierenden Inländern und deren Ausblldungsqualität zugenommen oder hat sich bloss das Renomée des Zaren verbessert?

  19. Theo Hilton sagt:

    Ich arbeite in einem medizinischen Zürcher Uni Institut. Unser Ausländeranteil von Studierenden beläuft sich auf gut 90%. Wesshalb ich die obige Statistik nicht ganz nachvollziehen kann.

    • Gianni Jent sagt:

      Warum können sie die obige gesamtheitliche Statistik nicht ganz nachvollziehen? Es ist doch klar, dass gewisse Teilbereiche sich anders verhalten, manchmal sogar recht massive. Statistiken zu lesen bedarf eben einer Vorurteilslostkeit.

      • Moss Jones sagt:

        Was hat der neutrale Kommentar von Theo Hilton mit Vorurteilen zu tun? Sie machen keinen Sinn.

    • Leo Schmidli sagt:

      Ich hoffe, dass Sie nur zum administrativen Personal zählen und nicht zum Lehrkörper…

      • Theo Hilton sagt:

        Weshalb? Wegen der sogen. politischen correctness Formel welche Leute daran hindern soll Dogmas in Frage zu stellen? Ich bekomme aus erster Hand mit wie Steuer-Gelder teils mehr als fragwürdig eingesetzt werden. Und dies ist auch nur eine statistische Angelegenheit Ausgaben entsprechend hinzubiegen dass sie als sinnvoll und notwendig erscheinen. Ich stelle die hier vorgestellte Statistik des Ausländeranteils an der Uni Zürich in Frage. Und dies nicht nur im Hinblick auf ein Institut und ja, ich bin in einer leitenden Funktion.

      • Moss Jones sagt:

        Was soll das heissen? Ist es ein Makel, wenn man einen 90% Auslaenderanteil an einer Uni neutral hervorhebt? Was ist Ihr Problem? Vermutlich haben Sie es nicht bis in den Lehrkoerper geschafft…

    • Anna sagt:

      Dann sind Sie nicht sehr klug. Die Uni Zürich ist riesig und sehr divers. Nur weil es an ihrem winzigen Institut 90% Ausländer hat, heisst das noch lange nicht dass an 99% der restlichen Hochschule es auch 90% hat. In meinem Fachgebiet an der UZH sind es ungefähr 20%.

      • Theo Hilton sagt:

        Ich kann zu meiner Aussage stehen. Getrauen sie sich jemandem ins Gesicht zu sagen dass er nicht klug ist nur weil ihnen eine Aussage wiederspricht oder getrauen sie sich das nur in der Anonymität eines Internet? Gerade im Hinblick auf die aktuellen Abstimmungsergebnisse dürfte es für jede Bürgerin/Bürger von Interesse sein zu wissen wie und wo Steuergelder investiert werden. Es gibt wenig Transparenz nach aussen was die Uni und deren Gelder betrifft. Viele unserer PhD’s arbeiten nach der Ausbildung weder in einem medizinischen Beruf noch in der Schweiz. Wenn in einem Institut 90% ausländische Studenten kostenlose Ausbildungen erhalten welche 100’000.– Fr. weit übersteigen haben sie sicher kein Problem diese Info der Bevölkerung zugänglich zu machen. Es gäbe für entsprechende Ausbildungs-Investitionen sicher auch genügend lokale interessenten welche keiner Elfenbeintum-Gesellschaft angehören. Oder darf man solche Erkenntnis als Uni-Angestellter nicht aussprechen?

        • Katja Winkler sagt:

          Ich habe einmal gelesen, die Ausbildung eines Arztes koste in Gänze eine Million Franken. Es gibt rund 1’000 deutsche Ärzte in der Schweiz. Ich habe noch nicht gehört, dass uns deren Ausbildung von Deutschland in Rechnung gestellt worden wäre ….

  20. serge sagt:

    Die Betreungsverhältnisse sind interessant; aber die Entwicklung auf Ebene der einzelnen Universitäten hat wenig aussagekraft. Wie wäre’s mit der Entwicklung auf Ebene der verschiedenen Disziplinen? Und gibt’s z.B eine Beziehung zw. diese Entwicklung und Frauenanteile?

  21. Philipp Rittermann sagt:

    eine gute und fundierte analyse, finde ich. auch hier. wir haben zu viele ausländer hier. das beginnt leider schon beim lehr-personal und gipfelt in den teppich-etagen der konzerne. ich bin jetzt mal ganz plakativ. in der wirtschaft müssen wir unsere landsleute wieder vermehrt befähigen. b) wir haben in der wirtschaft zu viele studierte leute, welche “gelehrt” werden, unternehmen auf akademischer ebene zu ruinieren. c) was wir vermehrt brauchen sind gut ausgebildete und erfahrene berufsleute. hierfür brauchts kein wirtschafts-studium. der loyalitäts-verlust zu den unternehmen ist bei den damen und herren studiker und master-absolventen angesiedelt.

    • Hans Stucki sagt:

      An einer guten Uni hats viele Ausländer. Und nur dann werden auch die Inländer gut geschult.
      Ihr Vorschlag führt also zu einem Paradoxum, denn nur wenn die Unis schlechter werden, nimmt der Ausländeranteil ab, dafür würden auch die Schweizer weniger gut geschult…

    • Andreas Forrer sagt:

      Ihre Aussagen entbehren jedem Realitätsbezug. Ob Betriebswirtschafter oder Berufsleute, es braucht beide. Siehe erfolgreiche Unternehmen.

      • Andreas Forrer sagt:

        Herr Ritterman. Habe soeben beim Lesen weiterer Nachrichten folgende gesehen: Stadler Rail angelt sich Milliarden-Auftrag der SBB. Herr Stadler ist Betriebswirtschafter. Oder die sehr erfolgreiche EMS Chemie wird auch durch eine Betriebswirtschafterin geleitet, oder……

        • Philipp Rittermann sagt:

          natürlichnatürlich. brauchts das in den positionen. un-be-stritten. nur haben wir zu viele studierte in der wirtschaft. der wasserkopf ist schlicht zu gross.

  22. Sebastian sagt:

    Und wie sieht`s mit der Uni Basel aus? Wurde die in der Studie vergessen – oder bewusst übersehen?

    • Michael sagt:

      Bist du blind?

      • thomas sagt:

        Sind Sie eigentlich nicht fähig eine anständige Antwort zu geben? Sie sind einfach nur frech und unhöflich.

    • Daniel sagt:

      BS…ist doch drin…wird nur nicht erwähnt, ist ja eine Zürcher Zeitung und sie sticht offensichtlich nicht besonders heraus…

      • Eric sagt:

        In BS sieht es nicht viel anders aus: Es wimmelt von deutschen Professoren, inkl. Ihren mitgeschleppten Assistenten … Nase weit oben. Ueberstimmt werden die Schweizer in Unterzahl bei Neuwahlen von den deutschen Kollegen. Es hat immer gute CH-Professoren, die sich bewerben, welche bedauerlicherweise bei der Wahl wegen der ausländischen Mehrheit unterliegen. Dasselbe Spiel wie bei den Firmen, nur sind die Professoren nicht billiger. Nein, Sie erhalten nicht einbezahlte PK-Beiträge nachgeschossen, es sei denn, das hätte sich endlich geändert.

    • Hans Stucki sagt:

      BS? An prominenter Stelle, jeweils oben links…