Beiträge mit dem Schlagwort ‘Berufung’

Die besten Jobs sind niemals ausgeschrieben

Mathias Morgenthaler am Samstag den 18. November 2017
Was ist verlockender – Karriere machen oder den eigenen Weg suchen und Spuren hinterlassen? Foto: Frederike Asael

Was ist verlockender – Karriere machen oder den eigenen Weg suchen und Spuren hinterlassen? Foto: Frederike Asael

Die meisten Berufstätigen sind gut darauf trainiert, Erwartungen zu erfüllen und durch Anpassung Karriere zu machen. Diese Strategie führt leicht zum Erfolg – und ebenso leicht in Abhängigkeit und Unzufriedenheit. Wer mehr Sinn in der Arbeit sucht, tut gut daran, Pflichtbewusstsein und Vernunft vorübergehend über Bord zu werfen.

Mathias Morgenthaler
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Der Exorzist, der den Mitarbeitern das Denken zurückgeben will

Mathias Morgenthaler am Samstag den 24. Juni 2017
Niels Pfläging begann als Controller und wurde zum Vorkämpfer gegen unsinnige Management-Methoden.

Niels Pfläging begann als Controller und wurde zum Vorkämpfer gegen unsinnige Management-Methoden.

Warum regeln in den meisten Organisationen ein paar Wenige, wie die Mehrheit zu arbeiten hat? Berater und Buchautor Niels Pfläging rät dazu, die klassischen Managementtechniken wie Budgetierung und Zielvereinbarung über Bord zu werfen und statt neuen Methoden ein neues Menschenbild zu etablieren. So könnten die Angestellten im Sinne der Kunden handeln statt zuhanden der Vorgesetzten.

Interview: Mathias Morgenthaler

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«Es gibt sehr viele Arten, das Leben zu verpassen»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 10. Juni 2017
Frithjof Bergmann schrieb einen Aufsatz, der sein Leben veränderte.

Frithjof Bergmann schrieb einen Aufsatz, der sein Leben veränderte.

Warum mühen sich so viele Menschen das halbe Leben lang in einem langweiligen Job ab? Der Philosoph Frithjof Bergmann, Begründer der «New Work»-Bewegung, arbeitet seit Jahrzehnten an Alternativen zum kapitalistischen Lohnarbeitssystem. Arbeit, sagt der 86-Jährige, müsse keine lästige Pflicht sein, sie könne uns auch lebendig machen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Lieber weniger verdienen und viel bewegen als umgekehrt»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 31. Dezember 2016


Eine Postkartenschreiberin, ein Schokolade-Revolutionär mit grossem Herz, ein Bildhauer, der das erste abhörsichere Smartphone erfindet, und ein Banker, der auf einem Zeltplatz wohnt und Beton-Badewannen baut. Diese Interview-Portraits aus dem zu Ende gehenden Jahr zeigen: Je weniger Sicherheiten der Arbeitsmarkt bietet, desto wichtiger wird es, seine Talente zu kennen und zum Unternehmer in eigener Sache zu werden.

Mathias Morgenthaler

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«Wir sollten das wahre Leben nicht auf später verschieben»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 30. Juli 2016
Manfred Schneeberger, Mediator, Bewegungstrainer und ü60-Model.

Manfred Schneeberger, Mediator, Bewegungstrainer und ü60-Model.

40 Jahre lang arbeitete Manfred Schneeberger hauptsächlich in der Finanzbranche. Dann schlief der Kantonalbank-Filialleiter am Montag nach den Ferien über einem Dossier ein. Höchste Zeit für den damals 56-Jährigen, die Bankenwelt zu verlassen und sich auf die Suche nach seiner Berufung zu machen. Heute, vier Jahre später, ist Schneeberger als Mediator, Bewegungstrainer und Model tätig.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Wer nach sich sucht, blickt zuerst in einen Abgrund»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 3. Oktober 2015
Markus Wider, Sozialunternehmer und spiritueller Nomade.

Markus Wider, Sozialunternehmer und spiritueller Nomade.

Es ist nicht der Erfolg, der uns wachsen lässt, sondern es sind die Enttäuschungen und die Konfrontation mit unserer Vergänglichkeit. Diese Erfahrung prägt Markus Widers Arbeit. Nachdem er selber eine lange Initiation bei Indianervölkern durchlaufen hat, begleitet er heute andere bei einschneidenden Veränderungsprozessen. Er vermittelt keine Erkenntnisse, sondern körperliche Erfahrungen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Es bringt nichts, den Platz im Gefängnis zu optimieren»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 14. Februar 2015
Evelyne Coën, Mutmacherin und Expertin für berufliche Neuorientierung.

Evelyne Coën, Mutmacherin und Expertin für berufliche Neuorientierung.

Evelyne Coën weiss aus eigener Erfahrung, was es heisst, etwas Gewohntes aufzugeben und Neues in Angriff zu nehmen. Wenn sie Menschen in der Neuorientierung begleitet, begnügt sie sich nicht mit Kosmetik, sondern führt die Kunden durch ihre Angst, Trauer und Wut. Wer sich auf dieses «heilsame Erschrecken» einlasse, mache den Weg frei zu mehr Lebensfreude und Kreativität, sagt die 68-Jährige.

Interview:
Mathias Morgenthaler

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