Archiv für die Kategorie ‘Interviews’

«Ich entschloss mich, in meine Gesundheit zu investieren»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 18. Mai 2019
Jacqueline Zesiger, Grenzgängerin in geografischer und mentaler Hinsicht.

Jacqueline Zesiger, Grenzgängerin in geografischer und mentaler Hinsicht.

In jungen Jahren wollte Jacqueline Zesiger unbedingt Karriere machen. Sie stieg bei einer Grossbank auf, war im Ausland für die Schweiz tätig, baute eine eigene Firma auf und verkaufte sie erfolgreich. Nun hat die 54-Jährige den Kompass neu ausgerichtet und absolviert ein Praktikum auf der Palliativ-Station eines Spitals.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Wir wollen verstehen, warum eine Firma kränkelt»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 11. Mai 2019
Martin Kuenzi, Geschäftsführer der Berner Agentur Enigma.

Martin Kuenzi, Geschäftsführer der Berner Agentur Enigma.

Physiotherapeut, Innovationsmanager bei der Post, Marketingchef der Heilsarmee und Geschäftsführer einer Agentur: Martin Künzi hat keine lineare Karriere absolviert. Ein zentraler Antrieb bei allem war, die Ursachen von Problemen zu erkennen. Nun legt der 46-Jährige ein Buch über weit verbreitete Firmenkrankheiten vor.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Viel zu fühlen ist die Basis für meine Arbeit»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 27. April 2019
Maya Rochat hat im Alter von 15 Jahren den Schock ihres Lebens erlitten.

Maya Rochat hat im Alter von 15 Jahren den Schock ihres Lebens erlitten.

Maya Rochat ist im Alter von 33 Jahren eine international angesehene Künstlerin. Doch wichtiger als die Auszeichnungen ist es ihr, möglichst viele Menschen zu erreichen und aus der Gleichgültigkeit herauszuholen. Sie malt gegen die eigene Verzweiflung an und will dem Elend in der Welt etwas Schönes entgegenhalten.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich sehe vor mir, wie Roger Federer damit trainiert»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 20. April 2019
Unternehmer Kaspar Schmocker wird von seinem Team «geliebt und gehasst».

Unternehmer Kaspar Schmocker wird von seinem Team «geliebt und gehasst».

Mit 20 Jahren hatte Kaspar Schmocker die Idee für ein neuartiges Fitnessgerät, mit 25 Jahren wurde er von potenziellen Kunden verspottet, heute trainieren in halb Europa Spitzen- und Breitensportler mit dem SensoPro des 31-Jährigen. Entscheidend sei gewesen, dass er nicht zu sehr in der Gegenwart gelebt, sondern sich von starken Bildern habe beflügeln lassen, sagt der Berner Oberländer. Für den nächsten Schritt lässt er sich von Roger Federer und seinem Grossvater inspirieren.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Jüngere Berufsleute weichen in der Selbstdarstellung gerne von der Realität ab»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 13. April 2019
Michael Platen: «Man sollte nicht zu viel Zeit mit der Planung seines Lebens zubringen.»

Michael Platen: «Man sollte nicht zu viel Zeit mit der Planung seines Lebens zubringen.»

Nur 40 Prozent der Bewerber halten sich bei der Stellensuche an die Wahrheit – die Mehrheit lügt, beschönigt oder verschweigt Wichtiges. Michael Platen, Gründer und Chef der Firma Aequivalent, hilft Arbeitgebern, die Integrität von Kandidaten zu überprüfen. Was der 48-jährige Niederländer dabei alles sieht, hinterlässt Spuren.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich möchte tätig sein bis zum letzten Tag meines Lebens»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 6. April 2019
Martin A. findet seit längerem keinen neuen Arbeitgeber.

Martin A. findet seit längerem keinen neuen Arbeitgeber.

Martin A. hat an der ETH Zürich Geophysik studiert und dann in internationalen Unternehmen Karriere gemacht. Trotz reichhaltiger Führungserfahrung tut er sich seit mehreren Jahren schwer, in der Schweiz wieder eine Stelle zu finden. Ein gutes Netzwerk und Anpassungsbereitschaft seien hier wichtiger als der Wille, etwas zu bewegen, befürchtet er.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich wollte kein Zahnrädchen in der Arbeitswelt werden»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 30. März 2019
Olivier Schneller: «Dort, wo wir scheinbar nicht genügen, können wir unseren wichtigsten Beitrag leisten.» Foto: Tanja Thomsen

Olivier Schneller: «Dort, wo wir scheinbar nicht genügen, können wir unseren wichtigsten Beitrag leisten.» Foto: Tanja Thomsen

Volkswirtschaftsstudium, Doktorarbeit, Misserfolg als Unternehmer und Umzug nach Hamburg: Olivier Schnellers Einstieg ins Berufsleben verlief turbulent. Heute sieht der 38-Jährige das frühe Scheitern als Glücksfall, der ihn näher zu seiner wichtigsten Aufgabe geführt hat: durch freies Denken Grundlegendes zu verändern.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Wir verhandeln immer eine Zahl, nie unseren Wert»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 23. März 2019
«Hart in der Sache, freundlich zum Menschen», empfiehlt Anja Henningsmeyer. Foto: Csongor Dobrotka

«Hart in der Sache, freundlich zum Menschen», empfiehlt Anja Henningsmeyer. Foto: Csongor Dobrotka

Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer in gleichen Berufen? «Frauen verhandeln oft zu weich oder gar nicht», sagt die Managerin und Buchautorin* Anja Henningsmeyer. Die 60-Jährige empfiehlt Frauen, bestimmter aufzutreten und weniger zu argumentieren – das bringe ihnen nicht nur mehr Lohn, sondern auch mehr Respekt ein.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Die Sprachschule, die Zugehörigkeit vermittelt

Mathias Morgenthaler am Samstag den 9. März 2019
Larissa Hämisegger hat in drei Monaten fliessend Schwedisch sprechen gelernt.

Larissa Hämisegger hat in drei Monaten fliessend Schwedisch sprechen gelernt.

Als Larissa Hämisegger in Marokko und Chile ihre Sprachkenntnisse aus der Schule anwenden wollte, erlebte sie ihr blaues Wunder. Jahre später gründete die 31-Jährige eine eigene Sprachschule. Bei Unumondo werden Deutsch und Schweizerdeutsch so vermittelt, dass gemeinsame Interessen und die Freude im Zentrum stehen statt Fehler.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Der Hotelier, der sogar das Cola-Getränk selber herstellt

Mathias Morgenthaler am Samstag den 2. März 2019
Gregor Vörös: «Jäten ist eine beinahe meditative Tätigkeit.»

Gregor Vörös: «Jäten ist eine beinahe meditative Tätigkeit.»

Gastgeber im eigenen Hotel statt Informatiker mit 16-Stunden-Tagen vor dem Bildschirm: Gregor Vörös stieg mit romantischen Vorstellungen in die Hotellerie ein. Nach einem schwierigen Start fühlt sich der 37-Jährige nun ganz in seinem Element. Er betreibt auf der Rigi einen grossen Kräutergarten und serviert den Gästen nur einheimische Produkte.

Interview: Mathias Morgenthaler
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