Archiv für die Kategorie ‘Das Buch’

Die besten Jobs sind niemals ausgeschrieben

Mathias Morgenthaler am Samstag den 18. November 2017
Was ist verlockender – Karriere machen oder den eigenen Weg suchen und Spuren hinterlassen? Foto: Frederike Asael

Was ist verlockender – Karriere machen oder den eigenen Weg suchen und Spuren hinterlassen? Foto: Frederike Asael

Die meisten Berufstätigen sind gut darauf trainiert, Erwartungen zu erfüllen und durch Anpassung Karriere zu machen. Diese Strategie führt leicht zum Erfolg – und ebenso leicht in Abhängigkeit und Unzufriedenheit. Wer mehr Sinn in der Arbeit sucht, tut gut daran, Pflichtbewusstsein und Vernunft vorübergehend über Bord zu werfen.

Mathias Morgenthaler
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«Aussteigen – Umsteigen», das Buch für berufliche Umbruchphasen

Mathias Morgenthaler am Samstag den 1. Juni 2013

 

Früher war der Beruf etwas derart Unveränderliches, dass manche ihn noch auf dem Grabstein vermerkten. Heute haben wir alle Freiheiten,
 uns neu zu erfinden – manchmal werden wir auch dazu gezwungen. Das kann zu erstaunlichen Veränderungen führen… 

  • Ein Betriebsökonom entwirft in Bolivien auf einer Papierserviette einen Businessplan und kauft dann mit seinem Pensionskassengeld  20 Tonnen Quinoa.
  • Eine alleinerziehende Mutter jobbt als Kellnerin und Putzfrau in St. Moritz und arbeitet sich über die Jahre zur Luxusimmobilien-Maklerin hoch.
  • Ein Lehrer sucht das Weite, kommt todkrank von seiner ersten Reise nach Borneo zurück und wird später zum führenden Anbieter von Südseereisen.
  • Ein langjähriger Bank-Filialleiter kündigt seinen gut bezahlten Job und wagt ein Jahr später einen Neustart als Tee- und Gewürzhändler. Diesen Beitrag weiterlesen »

Beruf und Berufung – 76 Interviews

Mathias Morgenthaler am Montag den 2. August 2010

Mathias Morgenthaler: Beruf und Berufung. Interviews.
Zytglogge Verlag 2010. 352 Seiten. 36.- Fr.
(Ab sofort im Buchhandel oder hier versandkostenfrei online zu bestellen)

«Der Journalist und Redaktor Mathias Morgenthaler zielt auf die Lebensgeschichte seiner Interviewpartner. Allerdings nicht im Sinn einer Homestory, sondern mehr im Sinn einer Jobstory. Wobei Job nicht ganz das richtige Wort ist: Es müsste einen Begriff geben, der Job, Arbeit und Berufung aufs Mal umfasst. Dass ein solches Wort nicht existiert, ist symptomatisch, und darum sind auch diese Interviews so aufschlussreich: Sie berichten vom ständigen Ringen um Gelderwerb (Job), Aufopferung (Arbeit) und Erfüllung (Berufung). Mathias Morgenthaler porträtiert nicht einfach Menschen, die ‹es geschafft› haben. Die Porträtierten kommen aus allen sozialen Schichten, es gibt unter ihnen Aufsteiger und Absteiger, Quereinsteiger und Aussteiger. In ihren Biografien zeigen sich Risse und Widersprüche. So ermöglichen diese Interviews in ihrer Gesamtheit einen faszinierenden Blick in eine vielschichtige Arbeitswelt. Dabei wird nichts beschönigt: Arbeit ist Kampf ums Dasein, kein Erfolg ist garantiert, Scheitern ist jederzeit möglich. Und doch zieht sich ein unaufdringlicher Optimismus durch diese Gespräche. Unerwartet führt ein Weg aus einer Sackgasse, ein Schicksalsschlag eröffnet neue Perspektiven, Menschen finden in der Krise zu ihrer Kreativität.»   Balts Nill

«Hier sagen sie alle, was sie so treiben und warum. Herrlich, das Gespräch mit dem widerspenstigen Schriftsteller Peter Bichsel, der sagt, Schreiben habe sehr viel mit Nicht-Können zu tun. Aufschlussreich, wie der weltbekannte Wirtschaftsprofessor Bruno S. Frey nebenbei verrät, welche privaten Konsequenzen er aus seiner eigenen Glücksforschung gezogen hat. Morgenthaler ersetzt mit diesem Buch Tausende von Berufsberatern.» Peer Teuwsen, «Die ZEIT»

«Diese Interviews führen von verschiedenen Seiten immer wieder ins Zentrum jener geheimnisvollen Passung eines bestimmten Menschen mit einem Interesse oder einer Tätigkeit, die wir dann Berufung nennen.» NZZ am Sonntag