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«Es gibt keine strikte Trennung mehr zwischen Arbeit und Freizeit»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 19. Juli 2014
Nelly Riggenbach, Beraterin bei Universum.

Nelly Riggenbach, Beraterin bei Universum.

Was erwarten Studienabgänger vom ersten Arbeitgeber und wie finden Unternehmen die richtigen Nachwuchskräfte? Kaum eine kennt sich in solchen Fragen besser aus als Nelly Riggenbach. Die 35-Jährige hat beim schwedischen Unternehmen Universum Karriere gemacht – und dann selber darum gebeten, Führungsverantwortung abzugeben. «Im Beruf sind viele sehr optimierungsfaul», sagt Riggenbach.

Interview:
Mathias Morgenthaler

Frau Riggenbach, laut Universum-Umfrage sind Google, Nestlé, UBS, Credit Suisse, PwC und Swatch die sechs beliebtesten Arbeitgeber bei Schweizer Studienabgängern. Warum sind Sie nicht bei einer dieser Firmen gelandet?

NELLY RIGGENBACH: Ich mag meine Arbeit an der Schnittstelle zwischen Studium und erstem Job sehr. Die schwedische Firma Universum begann vor 26 Jahren mit Publikationen für Studierende, dann folgte bald eine erste Umfrage an Schwedischen Universitäten. Heute führt Universum in 35 Ländern Studien durch und ist auf allen Kontinenten mit Büros vertreten – dies mit gerade einmal 200 Mitarbeitern. Die grosse Mehrheit der 500 wichtigsten Unternehmen der Welt nehmen unsere Beratungsdienstleistungen in Anspruch. Ich finde es extrem spannend, mit einem so kleinen Team so viel zu bewegen.

Universum ist durch die Studentenbefragungen bekannt geworden und verdient das Geld mit Unternehmensberatung?

Unsere Mission ist, Talente mit der Zukunft zu verknüpfen. Wir haben drei Zielgruppen: Die Universitäten, die Unternehmen und die Studierenden. Bei der Beratung der Unternehmen geht es darum, dass sich Firmen auf dem Arbeitsmarkt klar positionieren. Wir sprechen neudeutsch von «Employer Value Proposition», analog zur «Unique Selling Proposition», die aus dem Marketing bekannt ist. Auch Arbeitgeber brauchen ein Alleinstellungsmerkmal respektive eine klare Kommunikation der Marken-Kernwerte. Die «Employer Value Proposition» hat eine doppelte Funktion: sie muss Magnet und Filter sein. Einerseits geht es darum, Talente anzuziehen, andererseits sollen nicht die falschen Leute angesprochen werden. Hauptsächlich wollen wir Studierenden helfen, nicht nur einen Job, sondern ihre Berufung zu finden, indem sie sich ein realistisches Bild von der Arbeitswelt machen.

Das scheint nicht so recht zu gelingen. Gemäss Gallup-Studien sind nur 16 von 100 Angestellten mit Herzblut bei der Sache, 76 verrichten Dienst nach Vorschrift, 8 verharren im Job, obwohl sie innerlich längst gekündigt haben.

Mich erstaunen diese Werte sehr. Im Privatleben sind wir permanent am Optimieren, wechseln die Wohnung, das Auto, die Partner, unser Erscheinungsbild… aber im Beruf sind viele auffällig optimierungsfaul und verharren in einer Position, in der sie sich kaum entfalten können. Dabei wäre es im Interesse der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, in diesem Punkt anspruchsvoller zu sein. Wir wissen aus der Forschung, wie gewaltig der Unterschied ist zwischen einem durchschnittlichen Mitarbeiter und einem Top-Performer: Es geht nicht um ein paar Prozent mehr oder um die doppelte Leistung, sondern um Faktor 10! Wer bei der Arbeit in seinem Element ist, bewegt so unendlich viel mehr als jemand, der bloss seine acht Stunden pro Tag absitzt.

Vielleicht sollten wir auch einfach unsere Erwartungen an die Arbeitswelt herunterschrauben. Der Arbeitspsychologe Theo Wehner diagnostizierte jüngst, es mangle in den allermeisten Firmen an Gestaltungsfreiraum und Entscheidungsfreiheit, die zerstückelten Tätigkeiten seien eher erschöpfend als erfüllend.

Ich bin eher der Meinung, wir sollten unsere Ansprüche erhöhen. Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass man als Angestellter mit seinen Vorgesetzten aushandeln kann und muss, wie man seine Fähigkeiten und Interessen am besten einbringen kann. Ich durfte 2008 den Schweizer Standort von Universum aufbauen, was mir glücklicherweise gut gelang. Als Folge davon übertrug man mir mehr Verantwortung, zunächst zusätzlich für Deutschland und Österreich, schliesslich für ganz Westeuropa. Das war zwar ein Aufstieg in Status und Hierarchie, aber die Folgen des Karrieresprungs waren, dass ich einen grossen Teil meiner Zeit mit Führungs- und Organisationsfragen beschäftigt war und nur noch wenig Kundenkontakt hatte. Pointiert gesagt, war ich von meiner Kernkompetenz wegbefördert worden. Schliesslich bat ich den Chef, Führungsverantwortung abgeben und wieder hauptsächlich mit Unternehmen arbeiten zu dürfen.

Das wird Ihnen bei einer nächsten Bewerbung als Karriereknick ausgelegt werden.

Das Leben ist definitiv zu kurz, um sich einem Titel auf der Visitenkarte zuliebe am falschen Ort zu quälen. Ich bin überzeugt: Viele Angestellte wären zufriedener bei der Arbeit, wenn sie sich selber verantwortlich fühlten für ihre Karriere und eine unternehmerische Haltung an den Tag legten. Es lohnt sich nicht, in der Opferhaltung zu verharren und über die Umstände zu klagen. Klar ist aber auch, dass die Arbeitgeber flexibler werden müssen. In vielen Bereichen ist es so, dass sich nicht Arbeitnehmer bei den Arbeitgebern bewerben, sondern umgekehrt. Wer umworbene IT-Fachleute oder Ingenieure gewinnen will, braucht gute Argumente. Durch die absehbare Überalterung unserer Gesellschaft und den Nachwuchskräfte-Mangel wird sich diese Tendenz noch verstärken. Kommt dazu, dass die «Generation Y» viel selbstbewusster und anspruchsvoller an künftige Arbeitgeber herantritt als frühere Generationen. Diese jungen Leute sind nicht mehr mit gutem Lohn und Status abzuspeisen.

Wenn man die Unternehmen sieht, die bei den Universum-Umfragen ganz vorne sind, könnte man denken: Der hohe Lohn ist nach wie vor wichtiger als die Entfaltungsmöglichkeiten.

Ein genauerer Blick auf die Daten zeigt, dass wirklich ein Umdenken im Gang ist. Heute geben 85 Prozent der Studierenden an, dass die Arbeit für sie ein elementarer Bestandteil ihres Lebens ist. Das heisst: Die Generation Y will nicht eine Rolle spielen im Job, sondern will sich persönlich entfalten können darin. Ich beobachte das auch bei mir: Ob ich jetzt mit meinem vierjährigen Sohn im Sandkasten spiele oder als Universum-Mitarbeiterin einen Kunden besuche – ich will an beiden Orten mich selber sein können, ohne mich in ein Rollenkorsett zu zwängen. Das ist typisch für die Generation Y. Es gibt keine strikte Trennung mehr zwischen Arbeit und Freizeit, wir pflegen Freundschaften im Job, nehmen Arbeit mit nach Hause. Entscheidend ist, ob das Gesamtpaket stimmt.

Und Sie sind überzeugt, dass der Lohn heute bei der Wahl der ersten Stelle kein zentraler Faktor mehr ist?

Unsere Umfragen zeigen das für die Schweiz deutlich. In Deutschland ist der Lohn noch immer der wichtigste von 40 untersuchten Faktoren, in der Schweiz schafft er es noch knapp in die Top 10. Das hat natürlich damit zu tun, dass das Lohnniveau insgesamt sehr hoch ist – Optimierung in diesem Bereich ist also ein Luxus. Viel wichtiger ist den Absolventen in der Schweiz, dass am künftigen Arbeitsort Führungskräfte ihre Entwicklung fördern, dass sie in einem kreativen, dynamischen Arbeitsumfeld tätig sind, herausfordernde und vielfältige Aufgaben bewältigen können.

Kontakt und Information:

nelly.riggenbach@universumglobal.com

www.universumglobal.com

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17 Kommentare zu “«Es gibt keine strikte Trennung mehr zwischen Arbeit und Freizeit»”

  1. King Kongomeier sagt:

    «Und Sie sind überzeugt, dass der Lohn heute bei der Wahl der ersten Stelle kein zentraler Faktor mehr ist?» – plumper und lächerlicher Versuch! Wer hat diesen Bericht gesponsert? Wegen dem Lohn stehe ich am Morgen überhaupt auf!

  2. Maja sagt:

    Ist ja schön und gut, aber als Studienabgänger in der Schweiz muss man – mit einigen Ausnahmen – froh sein, wenn man überhaupt eine Stelle findet. Da kann man weder an den Lohn noch an die Entfaltungsmöglichkeiten irgendwelche Ansprüche stellen.

  3. Rudolf Berger sagt:

    Kurz gesagt: Als ob die Meinung einer Person repräsentativ für alle sein könnte. Wenn die Frau das so sehen will, OK, aber nicht diese Verallgemeinerung, bitte.

  4. Anja Müller sagt:

    Der Grund, warum Arbeitnehmer so “optimierungsfaul” sind, dürfte ganz einfach sein: Die meisten sind für ihren Lebensunterhalt auf den Job angewiesen und können sich das Risiko nicht leisten, den einfach mal zu wechseln. Statt das den Arbeitnehmern fast schon vorzuwerfen, sollte man lieber fragen, warum Arbeitgeber nicht allen Angestellten sinnvolle, erfüllende Arbeit mit Freiraum zur Selbstentfaltung bieten können! (Dass das nicht immer geht, ist klar, trotzdem: In der grossen Mehrheit der Arbeitsverhältnisse sitzen die Arbeitgeber am längeren Hebel und darum stehen auch vor allem sie in der Verantwortung.)

  5. Anton Schneider sagt:

    Hier ist die Divergenz von Theorie und Realität öffentlich. Von wegen Unternehmen bemühen sich um Angestellte. Mit der PFZ haben wir einen Arbeitsmarkt mit 350 Mio. AN und eine ungeheure Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen, geschweige denn von den Ü50. Die AG suchen natürlich die “besten” Talente: Die “formbaren”, “karrieregeilen”, “billigen” – die AG sind am Hebel der Macht. Habe erfahren, welche,Prozeduren sich ein Googler unterzog, um ein Googler zu werden – man könnte das auch Prostitutiom nennen. Über die Gebaren der CS, UBS etc. erfahren wir aus dem Freundeskreis: Restrukturierung über,Restrukturierung über Sparrunde über Sparrunde. “Altes ” wird durch Frischfleisch ersetzt – zum erheblich billigeren Preis.
    OK – über die Veranwortungslosigkeit der Unternehmen weiss man Bescheid, wenn jedoch eine weltfremde “Beraterin” das Blaue vom Hi,Mel erzählt, dann… Tagi, wo bleibt der kritische Journalismus?

  6. Carl Dal Pund sagt:

    Wenn die Loehne in der Schweiz wirklich so extraordinaer unwichtig sind, koennten doch die verfassungswidrigen Villigerschen Steuergeschenke fuer nur auslaendische “Spezialisten” (deren einzige “Spezialitaet” oft ist, sich mit weniger Lohn als ein Schweizer zu begnuegen) auch auf Lebensaufwand (zB fuer Wohnungsmieten und Privatschulung von Kindern) statt nur Gewinnungskosten, endlich auf den Misthaufen der Geschichte zu befoerdern, statt die Verdraengung von Schweizern aus dem Arbeitsmarkt weiter gar mit selektiv krass privilegierenden Steuergeschenken zu foerdern…..

  7. Balsiger Marc sagt:

    Die Frau scheint eine Rosabrillenträgerin zu sein und sollte asap mit den Realitäten des Berufslebens konfrontiert werden. Die Samstags-Interviews im Jobteil dieser Zeitung sind in der Regel OK, aber dieses ist eine Zumutung. Bitte wählt gestandene Persönlichkeiten oder echte “Perlen” aus, aber bitte nicht realitätsverweigernde Traumtänzer mit unbedeutendem Leistungsausweis. Dankeschön!

  8. Jeanclaude sagt:

    Von der Studierenden zur Studentenbefragerin zu der Unternehmensberaterin. Wird Frau wohl von einem ihrer Auftraggeber überhaupt gefragt, ob sie, und wo eine operative Tätigkeit mit Budgetverantwortung in einem Industriebetrieb nachweisen kann?

  9. Herbert Gersig sagt:

    Das Problem in der heutigen Arbeitswelt ist, wie Richard Sennett schreibt, dass nur noch ausgezeichnete Leistungen mit “gut” gleichgesetzt werden.
    Dies führt dazu, dass sogar von einfachen Angestellten “Top-Leistungen” erwartet werden, was natürlich nur in seltenen Fällen funktioniert. Ein Grossteil der Arbeitnehmer – all diejenigen nämlich, welche durchaus gute Leistungen zu erbringen in der Lage wären – bleibt somit unberücksichtigt und häufig auch unterfordert.
    Wenn heute auch ein ordentlicher Hochschulabschluss nicht mehr ausreicht, um eine gut bezahlte und sichere Stelle zu bekommen, und sich die Abgänger mit Praktika durchschlagen müssen, dann stimmt wohl etwas mit dem Anforderungsniveau nicht mehr.

  10. MB sagt:

    „«Es gibt keine strikte Trennung mehr zwischen Arbeit und Freizeit»“

    Das ist keine Tugendhaftigkeit, sondern ein sich mittel- bis langfristig brutal rächender Blödsinn. Natürlich kann ein Unternehmen eine Zeit lang von einer derartigen Identifikation eines salarierten Mitarbeiters profitieren – insbesondere Frauen sind Meister in derartiger Selbstlosigkeit – aber für den Betroffenen ist das nichts anderes als schleichender Raubbau an der eigenen Substanz.
    90% der Betroffenen werden in der Mitte ihres Lebens brutal gestoppt werden und nie mehr richtig in Gang kommen.
    That’s it.
    Kein Grund, darüber in Jubel auszubrechen.
    Die Frau ist zu jung und zu ahnungslos – eine typische Zeiterscheinung, dass solche Leute als Referenzen herangezogen werden.

  11. Ben sagt:

    Arbeitgebdr sind in ihren Anspruchen viel zu statisch, fordernd, optimierend. Damit lässt es sich nun mal nicht erträglich leben denn wer wirklich findet es attraktiv nach einer dermassen extremen Zeit der Selbtoptimierungnur um einen lausige Job zu bekommen im gleichen Stil weiter zu machen. All das noch dazu für einen alles aussaugenden Shareholdervalue der am Ende nur wenigen mehr Geld bringt, dem grossen Rest gar nichts.
    .
    Due jungen Menschen sind nicht so naiv sich sinnbefreit ausbeuten zu lassen.
    .
    Früher hatten beide Seiten mehr, viel mehr yfreiheiten sich anzunähern und Anlehren Sowie Zeit sich einzuarbeiten war die Regel… Mit den heuten Anzahl Bwerbdr sind die Unternehmen schlich zu fordernd und arrogant geworden. Deshalb finde ich es völlig korrekt sich ausserhalb um den Faktor 10 für etwas einzusetzten. Man hat am Ende mehr davon als von den modernenen Ausbeutungsmethoden…

  12. Tim sagt:

    Mit Jahrgang 79 ist die Dame noch Generation X, streng genommen. Und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Weltfremd und von einem Journalisten unkritisch aufgeschrieben.

  13. Bänninger sagt:

    “Es gibt keine strikte Trennung MEHR…..”
    Hat es das je gegeben? Eher nein, ausgenommen bei Staatsdienern.

  14. Markus sagt:

    Hmm, der Titel passt irgendwie nicht so ganz zum Inhalt des Artikels. Ansonsten habe ich in dem Artikel nicht wirklich was Neues erfahren, es sind die gleichen Märchen, die einem immer und immer wieder aufgetischt werden. Trotz der gebetsmühlenartigen Wiederholung, werden sie nicht wahrer. Zudem habe ich so meine Bedenken, wenn Berater nie in der Praxis tätig waren, sondern direkt von der Uni in das Beraterbusiness einsteigen. Habe in der Vergangenheit mit allen international bekannten Beraterfirmen über Jahre beruflich zu tun gehabt. Die Resultate waren eher durchzogen oder anders gesagt, die Berater kochen auch nur mit Wasser.

  15. Hans Meister sagt:

    Nachdem ich die Kommentare gelesen habe, bin ich sehr froh darüber, dass eine grosse Mehrheit diesem Interview kritisch gegenüber steht. Eine selbsternannte Beraterin von der Uni erklärt der Allgemeinheit die Berufswelt… sehr inspirierend. Ich frage mich bei solchen Personen immer, was die denn eigentlich können. Ich bin Jurist und kann z.B. Beschwerden an ein Gericht verfassen. Mein Bruder ist Ingenieur, er entwirft Bauteile für Elektroantriebe. Meine Mutter hat eine kaufmännische Ausbildung gemacht und besorgt die Buchhaltung für meinen selbständigen Vater (auch Ingenieur). Was können Sie, Frau Riggenbach?

  16. Dominique Kim sagt:

    Nun, ich würde um kein Geld mehr irgendeinen Job annhemen, auch wenn ich jetzt mit eigener Firma kaum über die Runden komme. Wichtig ist MEINE Entfaltungsmöglichkeit, denn damit bin ich danach Happy und fühle mich als Mensch, Amen.

  17. Ladina sagt:

    Mich erstaunen die teils schonungslosen Kommentare. Natürlich komme ich auch nicht mit allem überein, was Frau Riggenbach sagt. Aber doch mit einigem. Und natürlich, wer um seinen Job fürchten muss, wagt es nicht, Forderungen zu stellen. Jedoch ist es wahr (sehe dies auch an meinem Arbeitsplatz) dass es vielen lieber langweillig ist, dafür bequem und bringen keine Eigeninitiative, ausser beschweren. Schade! Und bezüglich des Lohns, kann ich ihre Aussage unterstützen. Kenne nur Leute, denen die Qualität der Stelle wichtiger ist als die Bezahlung. Gruss von einem Mitglied der Generation Y