643. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 28. April 2017 um 13:00 Uhr

добро́ пожа́ловат und güeten Abend zum fröhlichen Untertiteln!

Die Aufgabe ist ganz einfach! Sie brauchen sich nur einen passenden Untertitel zu diesem Bild einfallen lassen, anschliessend unsere Kommentarzeile hacken und Ihren Einfall dort deponieren – Zeit dazu haben Sie bis morgen um 20:00 Uhr. Unsere unmanipulierbare Jury kürt den Siegerbeitrag und gibt das Verdikt am Sonntagmorgen bekannt, zu gewinnen gibt es wie immer einen Preis nach Wahl aus unserer Schatztruhe.

 

Unentschieden am See

Briger am Freitag, den 28. April 2017 um 5:52 Uhr

Am Montag fand endlich mal wieder eine RLLR statt. Sie führte eine achtköpfige Lesergruppe ins schöne Neuenburg.

Anders als von Herrn Harvest angezeigt, ging es zuerst nach unten.


Auf dem Fussmarsch zur Maladière mussten wir kurz an Herrn der Ama denken, sein ehemaliges Idol fährt jetzt offenbar in Neuenburg Bus, wenn auch Frau Xirahs Augen auf diese Expertenmeinung kurz in den Waschmaschinenmodus wechselten.

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Oha Lätz (MCMIV)

Val der Ama am Donnerstag, den 27. April 2017 um 13:33 Uhr

Auch heute wollen Sie bitte die fünf Unterschiede finden.

Links sehen Sie den Fussballer Alexis Sánchez, rechts den deutschen Modeschöpfer Harald Glööckler.

Warum Glööckler so ausschaut, wissen wir nicht, beim chilenischen Fussballspieler haben wir eine Vermutung. Und zwar könnte die Ursache für die dicke Lippe ein Einwurf des Christian Fuchs in der dritten Minute der Nachspielzeit beim Spiel Leicester City gegen den FC Arsenal sein.

Der Österreicher will einwerfen, Sánchez stellt sich vor die Out-Linie, kriegt den Ball voll an die Schulter und legt sich nieder. Sánchez kassierte wegen zu geringem Abstand eine Gelbe und twitterte nach dem Spiel dann obiges Bild. Allerdings vermeldete Arsène Wenger an der Medienkonferenz nach dem Spiel, dass die Verletzung von einem Zweikampf mit Robert Huth stamme.

Karma Police

Herr Shearer am Donnerstag, den 27. April 2017 um 6:00 Uhr

Manche Verbrechen begeht man nicht zwei mal ungestraft.

Es lief die 64. Minute am Montag im St James’ Park zu Newcastle. Das Heimteam führte gegen Preston North End nach durchzogener erster Hälfte mit 2:1 und wollte jetzt mit einem weiteren Treffer den Sieg und den Aufstieg in die Premier League besiegeln. Nach einem weiteren Angriff der Magpies glänzte Prestons Paul Gallagher mit einer Heldentat – er lenkte Isaac Haydens Schuss mit beiden ausgestreckten Armen um den Pfosten. Dumm nur: der Goalie von Preston heisst gar nicht Gallagher, sondern Maxwell. Ergo konnte der Schiedsrichter gar nicht anders, als dem Verteidiger die direkte rote Karte unter die Nase zu halten und auf den Penaltypunkt zu zeigen. Matt Ritchie verwertete sicher zum zwischenzeitlichen 3:1 (Endstand 4:1).

Jetzt fragen Sie sich sicher: Paul Gallagher? Der Paul Gallagher? Genau der! Wir erinnern uns, 2003 war es, ebenfalls im St James’ Park. Der Rotsünder vom Montag stand damals in Diensten der Blackburn Rovers. Am 28. Dezember erzielte er in der 72. Minute das 1:0 und damit den Siegtreffer für seine Farben. Mit der Hand, ungeahndet…

Nun, die Karma-Polizei vergisst nichts und spürt früher oder später jeden Sünder auf.

Sergio und Julia

Rrr am Mittwoch, den 26. April 2017 um 13:01 Uhr

Stell Dir vor, Du hast gerade das Spiel der Saison verloren.

2:3. Daheim. Das dritte Gegentor fünf Sekunden vor Schluss.

Du gehst duschen, ziehst Dich wieder an. Willst einfach nach Hause.

Dummerweise wartet da ein Groupie vor der Garderobe. Die fünffache schönste Frau der Welt. Wir schalten um ins Estadio Santiago Bernabéu.

(Julia Roberts nacheinander mit Cristiano Ronaldo, Sergio Ramos, Marcelo, Zinedine Zidane, Lucas Vázquez und Luka Modrić)

Gut, Sergio Ramos zu sagen, er habe ein Riesenspiel gemacht, ist jetzt vielleicht ein bisschen gemein. Aber sie hats sicher ehrlich gemeint. Und Sergio Ramos fand ja die rote Karte für den Körperkontakt mit Messi sowieso übertrieben. Der spanische Verband liess übrigens auch Nachsicht walten, Ramos kassiert für den Platzverweis nur das Minimum von einer Spielsperre.

PS: Frau Roberts ging dann auch noch fremd.

Verschwörung korrigiert

Harvest am Mittwoch, den 26. April 2017 um 5:55 Uhr

Und schon wieder wird der FC Basel Meister.

Zwar reichte es doch gütiger Mithilfe von YB letztes Wochenende noch nicht, doch gelaufen war die Meisterschaft schon im Winter. Das macht natürlich stutzig, erst recht, weil sich der Verdacht eines Baselbonus’ hartnäckig hält. Deshalb hat das Runde Leder einen Hacker engagiert, der sich mal auf der Seite der Swiss Football League umgesehen hat.

Wir treffen Herrn H. in einer kleinen, dunklen Wohnung in Bern. Es riecht nach schalem Bier und Schweiss. Nach einigen Komplimenten und einer Honorarerhöhung durfte Herr Briger den professionellen Hacker bei seiner Arbeit filmen.

Auf dem gesperrten Teil der Seite fanden sich viele interessante Schreiben und Kontoauszüge. Das absolut schockierendste Dokument allerdings betraf die Planung.
Zehn Jahre im Voraus plant der Fussballverband die Super League und zu unserem Entsetzen soll diese weiterhin jegliche Spannung vermissen lassen. Ernüchterung machte sich breit. Die Stimmung war am Boden bis Herr Harvest mit einer exzellenten Idee aufwartete. Kurzerhand wurde das ekelerregende Dokument durch ein neues ersetzt. Exklusiv sehen Sie hier die aktuellste offizielle Meisterplanung der Swiss Football League für die kommenden Jahre:

Gut ohne Gui?

Dr. Rüdisühli am Dienstag, den 25. April 2017 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS: Fleischkappe gefeuert! Sion entlässt Trainer Zeidler

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Doktor,YB ist hilflos ohne Hoarau, oder? Mit freundlichen Grüssen, Herr S. aus B.

Lieber Herr Shearer, im Prinzip ja. Wie die Kollegen von Radio Gelb-Schwarz errechnet haben, holte YB seit Sommer 2016 mit Guillaume Hoarau 2,26 Punkte pro Spiel, ohne ihn waren es gerade mal 0,75 Punkte – dreimal weniger. Und: In nur 21 Meisterschaftsspielen hat Guillaume Hoarau 18 Tore geschossen, 6 davon waren Siegtreffer und – auch interessant – 5 hat er bereits in den ersten 15 Spielminuten erzielt. Bei total 1.634 Spielminuten in der aktuellen Super League-Saison bedeutet das, dass der Franzose alle 91 Minuten trifft – absoluter Rekord. Also, im Prinzip definitiv ja, denn schliesslich gehen 29,5 % aller YB-Tore aufs Konto von Hoarau.

Doch gerade dieser Wert erlaubt die Aussage “im Prinzip nicht unbedingt”, denn andere Vereine sind in Sachen Tore noch viel stärker von einem einzigen Spieler abhängig. Ezgjan Alioski kommt auf 35.7%. Anthony Modeste vom 1. FC Köln schiesst diese Saison 53,5 % aller Tore seines Vereins, Mario Gómez 46,7 % und Pierre-Emerick Aubameyang immerhin 41,5 %. Edinson Cavani vom PSG kommt auf einen Anteil von 43,7 %. In England dominieren Jermain Defoe (AFC Sunderland) mit 53,8 % oder auch Romelu Lukaku mit 40,0 % die Torschützenliste ihrer Vereine.

Aber egal und zurück zu Hoarau und Ihrer Frage und also meine Expertenmeinung: Ja. YB spielt mit YB Hoarau einfach besser und erfolgreicher. Das hat mit seinen Toren zu tun, das liegt aber auch an seinem Spiel, seiner Präsenz und seiner Persönlichkeit. Umgekehrt gilt: Fehlt Hoarau, dann lähmt dies das Spiel seiner Mannschaft. Und überhaupt haben die Mitspieler jetzt dann langsam genug von solchen Fragen.

Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli

Neulich im Bernabeu

Rrr am Dienstag, den 25. April 2017 um 11:35 Uhr

Rundes Leder Mittagsgalerie: Heute mit Lionel Messi. 

¡Gracias, Rafa!

Herr Shearer am Montag, den 24. April 2017 um 22:37 Uhr

Es folgt eine kurze Mitteilung des Nordostengland-Beauftragten.

“Sehr geehrte Leserinnen und Leser, es freut mich ausserordentlich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass der glorreiche Newcastle United FC soeben seine Rückkehr in das Oberhaus des englischen Fussballs besiegelt hat. Im drittletzten Spiel in der Championship schlugen die einzigartigen Magpies den Mittelfeldklub Preston North End mit 4:1 und stehen damit zusammen mit Brighton & Hove Albion als Aufsteiger in die Premier League fest.

Wir bedanken uns herzlich bei Trainer Rafael Benitez für eine im grossen und ganzen ziemlich tolle Saison und stossen auf weitere gute Jahre zusammen an. In diesen schönen Tagen wollen wir aber diejenigen nicht vergessen, welche hier Not leiden; unsere Gedanken sind bei unsern Brüdern vom Sunderland AFC und dem FC Middlesbrough, mögen sie dem Teufel noch von der Schippe springen und dem Nordosten in der nächsten Spielzeit tolle Derbys bereiten. Auf alle Fälle ersparen wir uns jeglichen Hohn und Spott, das gebietet uns der Anstand, und diese gelbwürdige Flugeinlage aus dem vergangenen Jahr haben wir eh schon lange vergessen und verziehen. Und jetzt: Musik!”

Der Superstar ist wieder da

Herr Maldini am Montag, den 24. April 2017 um 13:00 Uhr

Unser Mann für innerschwedische Angelegenheiten hat sich mal wieder umgesehen.

“Lange wurde gerätselt, wohin Lotta Schelin nach langen Jahren beim FC Lyon wohl wechseln würde. Als schliesslich klar wurde, dass eine Heimkehr nach Schweden möglich sei, wurde weit und breit gejubelt. Doch als der Wechsel zum Rekordmeister FC Rosengård feststand, da wurde ein wenig gemurrt: Göteborg ist doch die Heimatstadt von Schelin! Djurgården möchte auch mal wieder gewinnen! Und Umeå hätte doch noch ein wenig Geld übrig für sie! Ja, ein Wechsel, der die Ligaspannung wieder ein wenig ankurbeln würde (Rosengård ist er amtierende Meister), hätte doch noch besser zum Märchen gepasst. Schweden möchte doch so gerne wieder die beste Frauenliga der Welt haben! 

Nichtsdestotrotz war die Euphorie über den Superstar des Frauenfussballs am Mittwoch bei Djurgården gegen Rosengård wiederhergestellt. Nach 70 Minuten eingewechselt wurde Schelin bei jeder Ballberührung so sehr bejubelt, dass man meinen konnte, sie habe ein Heimspiel. 1-3 endete das Spiel, notabene ohne Schelin-Treffer. 

Lotta Schelin hat in ihrem Palmarès unter anderem 3 Champions-League-Siege, 8 Meistertitel in der Division 1 Féminine, 5 französische Cupsiege und einmal Olympiasilber. Im Interview mit dem RL nach dem Spiel wollte sie jedoch nicht zurück, sondern vorwärtsschauen: Gross sei die Umstellung von der französischen zur schwedischen Liga nicht gewesen, aber es sei schön, medial ein bisschen weniger überwacht zu werden. Als grösster Unterschied zwischen den Ligen sei das eher physisch intensive Spiel in Schweden. Und zum Schluss freue sie sich auf eine Saison beim FC Rosengård! Ja, so ist das.

Jetzt verbleibe ich mit besten Grüssen. Ihr Herr Eriksson.”

Bedenkliches Gedenken

Rrr am Montag, den 24. April 2017 um 6:01 Uhr

Wir unterbrechen unser Programm kurz für eine Schweigeminute.

Copa Libertadores (das südamerikanische Gegenstück zur Champions League), Independiente Santa Fe empfängt Santos. Vor dem Anpfiff gibt es eine Schweigeminute. Der Stadionspeaker klärt auf: “Meine Damen und Herren, bitte erheben Sie sich und gedenken Sie dem früheren Santos-Spieler Ricardo Oliveira.”

Ricardo Oliveira? Genau, der spielte früher bei Valencia, Milan und Betis Sevilla. Jetzt ist er bei Santos unter Vertrag. Am Donnerstag stand er in der Startaufstellung und machte die Schweigeminute brav mit. Film ab!

Santa Fe entschuldigte sich nach dem Spiel: Der Stadionspeaker habe beim Sortieren der Zettel etwas durcheinandergebracht. Die Schweigeminute galt eigentlich Alexandre Kaneko, einer Santos-Legende, die kürzlich mit 70 Jahren starb.

Was sagt der 36-jährige Ricardo Oliveira zum Vorfall? “Ich habs gar nicht mitbekommen. Ich habe mich aufs Spiel konzentriert und nicht realisiert, dass die Schweigeminute mir galt.”

Hilflos ohne Hoarau

Herr Shearer am Sonntag, den 23. April 2017 um 15:36 Uhr

Lugano kontert YB aus und siegt mit 2:1 im Wankdorf.

Gleich mit der ersten Chance gingen die Gäste aus dem Tessin in Führung, nachdem Joss und Von Bergen sich bei einer Sadiku-Flanke verschätzt hatten und Aljoski bequem einschieben konnte. In Folge diktierte YB das Spiel und hatte im Abschluss auch einige Male Pech – etwa als Sulejmani einen Freistoss an die Latte hämmerte oder Gerndt seine Volleyabnahme von Goalie Salvi abgewehrt sah.

Zur Pause und nach einem Pfostenschuss der Luganesi hätten die Berner eigentlich wissen sollen, dass es sich beim Gegner um einen der extrem konterstarken Sorte handelt; trotzdem stand Sadiku in der 54. Minute allein vor Mvogo und bezwang diesen zum 2:0. Nach viel brotloser  Kunst und einigen weiteren hochkarätigen Lugano-Chancen, die Mvogo klären konnte, schaffte Michel Aebischer mit seinem ersten Tor den Anschluss. Das war es dann aber auch. Die zwei Minuten Nachspielzeit waren dank einem Sadiku-Wadenkrampf für die Luganesi dann auch rasch heruntergespielt.

Dem Experten fällt auf, dass zwei der drei Heimniederlagen in der Meisterschaft während Absenzen von Topskorer Guillaume Hoarau passierten und dass YB ohne den Franzosen generell einen deutlich tieferen Punkteschnitt aufweist. Das könnte etwas über die Wichtigkeit dieses einzelnen Spielers für die Mannschaft aussagen. Muss es aber nicht.

Das ist nun wirklich alles sehr deprimierend und wir spüren es ganz deutlich – Sie brauchen jetzt dringend etwas Valium.

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