Alternative Anerkennung

Herr Maldini am Freitag, den 3. März 2017 um 5:21 Uhr

Aus aktuellem Anlass: Sie sind Berner und brauchen eher kurz- als langfristig einen Titel? Dann sind Sie hier richtig.

Das Runde Leder zeigt ihnen in alphabetischer Reihenfolge auf, wo ihre Chancen auf Erfolg in den nächsten Monaten am grössten sind.

  • American Football: Die Grizzlies gewannen letzte Saison den Swiss Bowl, das Spiel war ein Krimi.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Baseball: Die Bern Cardinals sind neunfacher Schweizer Meister. Letztes Jahr bedeutete der Halbfinal Endstation.
    Titelwahrscheinlichkeit: mittel
  • Basketball: Lassen Sie die Finger davon. Als Berner ist auf höchster Stufe weit und breit kein Erfolg in Sicht, nicht einmal eine Mannschaft.
    Titelwahrscheinlichkeit: sehr gering
  • Eishockey: Der SC Bern ist amtierender Meister und startet morgen als Sieger der Qualifikation ins Playoff. Sie spüren Zuneigung für Aussenseiter? Versuchen Sies mit dem EHC Biel. 
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Eisstockschiessen: Zweisimmen gewann 2017 den Titel.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Frisbee: Die Flying Angels Bern sind der amtierende Schweizer Meister im Ultimate. 
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Futsal: Im Playoff der Swiss Futsal Premier League liegt Minerva auf dem ersten Platz, Mobulu auf Rang 4.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Hornussen: Bern-Beundenfeld gehört zur nationalen Spitze. Die Meisterschaft beginnt im April.
    Titelwahrscheinlichkeit: mittel
  • Kugelstossen: Thomas Bigler vom STB wurde am Nationalen Hallenmeeting im Februar 2016 in Magglingen Zweiter.
    Titelwahrscheinlichkeit: mittel
  • Platzgen: Schütz, Fritz aus Wasen heisst der Titelverteidiger. Fiebern Sie mit ihm mit, und ihre Erfolgsaussichten sind hoch wie nie. Ab April.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Schwingen: Bald beginnt die Saison, mit ihren drei Königen Glarner, Sempach und Wenger gehören die Berner stets zu den heissesten Anwärtern auf die Kränze, Munis und was sonst noch dazugehört.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Tontaubenschiessen: Sagen wir es so: Der Berner wurde nicht gerade mit der Flinte im Anschlag geboren.
    Titelwahrscheinlichkeit: gering
  • Unihockey: Der SV Wiler Ersigen, in den letzten 13 Jahren 10 Mal Meister, steigt als Sieger der Qualifikation in das Playoff. Zudem gibt es ja noch Floorball Köniz und die Tigers Langnau, bei den Frauen ist den Wizards Bern Burgdorf etwas zuzutrauen.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch

Vergessen Sie nicht: Randsport gibt Rot, aber je nach Verzweiflungsgrad ist es das ja wert. Wenn Sies hart mögen: YB-Thun, morgen um 17:45 im Wankdorf.

Fussipussy-Award 02/2017

Briger am Donnerstag, den 2. März 2017 um 16:00 Uhr

Wir suchen Konkurrenten für den bereits Anfang letzten Monat nominierten Urs Fischer.

Sie küren mit Ihrem Vorschlag in der Kommentarspalte allfällige Gegner für den Basel-Trainer. Wer hat sich im Februar 2017 fussipussig verhalten und sich damit die Nomination mehr als verdient?

Sie haben Zeit bis morgen Nachmittag 16 Uhr, um Ihrem Favoriten die Stimme zu geben. Toitoitoi.

Zahlreiche Ziele

Val der Ama am Donnerstag, den 2. März 2017 um 13:00 Uhr

Sie denken, die Saison ist für YB bereits gelaufen? Falsch!

Es ist derzeit ein Gejammer um die berühmten Berner Young Boys, es ist nicht normal. Klar, die Niederlage gegen Winterthur war jetzt nicht unbedingt nötig aber noch immer gibt es viele Dinge bei und um YB, auf die wir uns freuen können.

Meisterschaft
Noch sind 14 Runden zu spielen, noch zwei Mal die Spitzenpartie gegen Basel. Das ergibt 12 garantierte Siege und also 36 Punkte. Auch wenn der Vorsprung komfortabel scheint: Der Leader muss sich warm anziehen, denn gerade auch gegen den FCB spielt YB meistens sackstark.

Und wenns halt trotzdem anders läuft: YB bleibt heisser Kandidat für den Titel der längsten Niederlagenserie. Den Rekord des FC Vaduz, die 10 Niederlagen in Serie in der Saison 2008/09, den kann YB noch aus eigener Kraft schlagen.

Ein weiteres Ziel ist der Gewinn der besten Silbermedaille aller Zeiten: YB muss nur noch läppische 4 Punkte auf den FC Basel einbüssen und schon darf man dem Meister zum grössen Vorsprung ever gratulieren (aktuell gelten die 20 Punkte Vorsprung des FCB auf den FC Luzern in Saison 2011/12).

Spieler
Guillaume Hoarau ist mit 16 Toren aktuell der RSL Topscorer. Da er sich traditionellerweise erst zu Saisonbeginn verletzt, sollte er diesen Titel locker ins Trockene tragen.

Auch Yoric Ravet kann sich auf eine Trophäe freuen. Aktuell ist der Franzose mit 15 Assists der RSL Top Assistent. Gute Aussichten also auch für ihn, zumal Penaltys in dieser Statistik keine Rolle spielen.

Mit ein wenig Einsatz wird sich auch Sékou Sanogo freuen können: Momentan liegt er mit 7 Gelben Karten nur 2 grobe Fouls hinter Vladimir Golemic vom FC Lugano und Nzuzi Toko vom FC St. Gallen.

Fans
Das mühsame Auffahrtsreisli nach Genf und damit locker 2,5 Stunden öffentlicher Verkehr bleiben uns erspart. Schön auch: In knapp der Hälfte der Zeit fahren Sie an diesem Tag nach Zürich zum Volkshaus und schauen sich das Konzert der Züri West an.

Also tun Sie nicht so.

*** SCHNAPSCHAT *** Saisonschluss bei YB

Rrr am Donnerstag, den 2. März 2017 um 6:33 Uhr

Herzlich willkommen zu einem weiteren Schnapschat.

Was, Sie haben keinen Antrieb, heute die gute Stube zu verlassen? Sie sind zu müde, um sich von Ihren Arbeitskollegen hänseln zu lassen? Dann ist der Rundes Leder-Schnapschat Ihre Heimat im Netz.

Am Tresen: Herr Rrr.

“Zum Aperitif empfehle ich einen klaren Gravensteiner von der Brennerei Zürcher in Dinhard bei Winterthur. Erstaunlich variables Bouquet im Gaumen, hat dann aber auch einen sehr klaren und konsequenten Abgang. Bereits beim zweiten Glas akzentuiert sich die intensive, süssliche Apfelnote: Kernig, pfeffrig, vielschichtig und mit einem mittleren Körper.

Ursprünglich wollten wir an dieser Stelle der Auslosung der Cup-Halbfinals um 22.30 auf SRF2 entgegentickern, aber im Moment beschäftigt uns eine andere Frage: Warum sind am Ende der Saison immer noch so viele Spiele? Jamas.”

Unfassbar unsägliches Unvermögen

Herr Shearer am Mittwoch, den 1. März 2017 um 22:09 Uhr

Gerechte Strafe für einen arroganten Auftritt: YB hat fertig Cup.

YB blamiert sich erneut bis auf die Knochen und verliert das Cup-Viertelfinal daheim gegen den FC Winterthur nach einem 2:2 nach Verlängerung und einem 4:5 im Penaltyschiessen. Die derzeit gebeutelten Gäste aus Winterthur sahen zwar von Beginn weg kaum mal einen Ball und lagen nach acht Minuten bereits zurück, nachdem Hoarau ins leere Tor einschieben konnte. Weitere Gegentreffer verhinderte Winterthurs bester Mann, Goalie Matthias Minder, im Anschluss mit mehreren tollen Rettungstaten. Gegen den Freistoss von Bertone nach 38 Minuten, welchen Assalé mit einem Tempolauf zwischen beiden Strafräumen herausholte, war er dann wiederum machtlos.

Nach der Pause startete YB wiederum stark, dann aber das Betteln um den Gegentreffer, welches in der 62. Minute durch Carlos Silvio erhört wurde. Noch schlimmer kam es in der 65. Minute, da konnten die nun stark aufspielenden Gästen das Spiel durch Joker Manuel Sutter ausgleichen. YB fand kein Durchkommen mehr im gegnerischen Sechszehner, die meisten Bälle holte sich die deutlich besser organisierte Winterthurer Abwehr mit dem weiter überragenden Torhüter. Hinter spielten die Gelbschwarzen mit dem Feuer  und liessen dem Gegner zuviele Räume. Angesichts der Geschehnisse in der zweiten Halbzeit konnte YB froh sein, die Verlängerung zu erreichen. Dort vergaben die Berner allerdings mehrere Matchbälle, Assalé betätigte sich mehrmals als Fallobst, Hoarau traf Latte und Pfosten. Herausschauen tat auch da nichts mehr.

Im Penaltyschiessen holte sich der FC  Winterthur den Lohn für seinen beherzten Einsatz und darf sich freuen, eine schwierige Saison mit einem tollen Lauf im Cup zu krönen. Herzliche Gratulation! Hier noch einmal die Endstationen der Young Boys im Cup in den vergangenen Jahren, kompakt zusammengefasst:

Für YB bleibt das einzige Ziel in dieser Saison damit nun, den zweiten Platz in der Meisterschaft zu halten. In dieser geht es am Samstag wiederum im Wankdorf gegen den FC Thun weiter. Gute Nacht.

Rundes Leder Cupspiel (I)

Rrr am Mittwoch, den 1. März 2017 um 15:01 Uhr

YB trifft heute abend auf Winterthur.

Beide Mannschaften möchten in den Halbfinal des Helvetia Schweizer Cups einziehen. Und Sie möchten eine YB-Wurst gewinnen. Dafür müssen Sie uns lediglich verraten, wie das Schlussresultat heute abend lautet und wer die Tore schiesst. Ob Sie auf eine Entscheidung nach 90 Minuten, 120 Minuten oder nach Penaltyschiessen setzen, bleibt Ihnen überlassen.

Obacht: Setzt sich YB durch, gewinnt der Sieger zusätzlich 18.98 Franken in bar. Der Betrag wird im Fall eines Halbfinals-Sieg verdoppelt und bei einem Cup-Sieg verzehnfacht.

Für den heutigen Tipp haben Sie Zeit bis 19.29 Uhr. Toi toi toi!

Gruppenfoto in Ghana

Rrr am Mittwoch, den 1. März 2017 um 13:00 Uhr

FIFA-Chef Gianni Infantino weilt zurzeit in Afrika.

In Ghana traf er mit dem ghanesischen Präsidenten Nana Addo Dankwa Akufo-Addo zusammen, wie das Foto dokumentiert, das nach dem Besuch auf der Website der ghanesischen Präsidentschaft aufgeschaltet wurde.

Besetzer willkommen

Harvest am Mittwoch, den 1. März 2017 um 5:50 Uhr

Hausbesetzer sind aktuell in aller Munde, zumindest in der Bundesstadt Bern. Das Runde Leder hat sich nun umgehört und ein besetzungstaugliches Gebäude im Raum Zürich gefunden.

Das Gebäude steht seit vielen Jahren grösstenteils leer und wir trafen einen Verantwortlichen, der seinen Namen lieber nicht in diesem Blog lesen möchte. Der gepflegte Mann erscheint im Anzug und wirkt sichtlich nervös. Sein Umfeld weiss nichts von seiner Sympathie für die Besetzerbewegung, doch er will nicht länger schweigen. “Dieses Gebäude an bester Lage steht leer und die Zwischennutzung läuft mehr schlecht als recht. Wöchentlich finden Veranstaltungen statt, doch Besucher erscheinen höchstens vereinzelt.” Aus diesem Grund möchte er die Hausbesetzer auf den interessanten Bau aufmerksam machen. “Ich bin sicher, dass wir eine Lösung finden und die Besetzer toleriert würden.” Schliesslich ist das Gebäude bestens ausgestattet, genügend sanitäre Anlagen sowie genügend Platz für vielseitige Tätigkeiten sind vorhanden.

Vor gewalttätigen Ausschreitungen wie letzte Woche in Bern fürchtet er sich nicht. “Wir haben langjährige Erfahrungen mit deeskalierenden Einsätzen, immer wieder gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen im Umfeld des Gebäudes.” Auch mit Feuerwerk, das die Besetzer in Bern gegen die Polizei einsetzten, kennt er sich aus.” Es wäre nicht das erste Mal, dass wir damit in Kontakt kommen.” Ein Lächeln huscht über sein Gesicht.

Ein Bedingung stellt er allerdings an die Besetzer. “Einmal jährlich findet im Innenhof des Gebäudes ein grosser Randsportanlass statt. Die Besetzer müssen bereit sein, diesen zu dulden und sich gegenüber den Gästen korrekt verhalten.”

Röschus Rhythmus

Rrr am Dienstag, den 28. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Neu im Rundes Leder Fanshop: Die Assaluhr.

Gehen Sie mit der Zeit und erwerben Sie für nur Fr. 189.80 diese schmucke Wanduhr. Richtig, sie tickt wie Roger Assalé: Alle 37 Minuten klingelt es.

Bei der Sonderedition ertönt zusätzlich alle 37 Minuten der YB-Boogie. Dann müssen Sie allerdings jeweils 0,5 Rappen Urheberrechtsgebühren an Polo Hofer und Jacky überweisen.

Die Assaluhr passt in jede Stube, verschönert jede Küche und gehört in jedes Badzimmer. Herr Rrr hat bereits eine im Büro und ist begeistert. “Das Zeitmodell 1 Stunde=60 Minuten ist total überaltert. Ich lebe im 37-Minuten-Rhythmus. Prost!”

Dumm dekoriert

Val der Ama am Dienstag, den 28. Februar 2017 um 6:00 Uhr

Vandalismus ist gar nicht so einfach.

Es ist häufig so, dass sich Fans von Kellerclubs gegenseitig nicht so gut finden, weil absteigen sollen gefälligst die anderen. Die Thuner also, die beleidigen aktuell die paar Vaduzer, in Darmstadt kommt wahrscheinlich der HSV schlecht weg oder in England, da tun die Fans von Crystal Palace blöd, wenn ein weiterer Abstiegskandidat aus, sagen wir mal, Middlesbrough vorbeischaut.

Da schaut mal schon mal beim Hotel des Gastteams vorbei und dekoriert den Teambus, wie das grad eben in der Nacht auf Samstag die Fans von Crystal Palace gemacht haben. Der Schaden beläuft sich auf über £40,000 und die Verantwortlichen des Londoner Clubs sind ziemlich ungehalten.

Ungehalten auch deshalb, weil die Sprayer das falsche Gefährt erwischt haben. Sie haben nicht etwa den Car der Gäste aus dem Nordosten dekoriert, sondern einen des eigenen Teams. Das Team von Middlesbrough ist drum mit dem Flugzeug angereist, für den Transfer zum Hotel und dann später Selhurst Park durften sie einen Bus der Heimmannschaft benutzen.

Treue Fans

Harvest am Montag, den 27. Februar 2017 um 17:17 Uhr

Unsere Kollegen vom Schweizer Radio DRS3 SRF3 wollten dem Wesen des Sportfans auf den Grund gehen.

Gestern Abend strahlte der dritte Sender des deutschschweizer Staatsradios im Rahmen des Formats “Input” eine Sendung zum Thema “Sportfans und ihre grenzenlose Treue” aus. Dabei begleiteten sie je einen Fussball- und einen Randsportfan aus der Provinz an ein Spiel ihres Herzensclubs. Gemäss eigenen Aussagen suchten sie absichtlich nach Fans von nicht vom Erfolg gesegneten Clubs und kamen dabei auf den FCSG und einen Club aus irgendeinem kleinen Dorf in einem Tal in der fremdsprachigen Schweiz.

Wir empfehlen Ihnen, sich diesen Beitrag anzuhören und mit zu fiebern und mit zu leiden. Schliesslich sind wir ja alle gebeutelte Seelen und sitzen im gleichen Boot, oder zumindest in einem Boot, vielleicht auf dem selben See, oder malen Sie sich Ihr Bild doch selber.

Dr. Rüdisühli erforscht das Publikum.
Heute: Reine Nervensache.

Dr. Rüdisühli am Montag, den 27. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Penalty für die eigene Mannschaft!

«Für manch einen Fan ist das eine nervliche Höchstbelastung. Natürlich auch für die Mitspieler.

Der Brasilianer Marcelo von Real Madrid kann zum Beispiel nicht hinschauen, wenn Cristiano Ronaldo einen Elfmeter schiesst – obwohl CR7 natürlich ein sicherer Verwerter ist. Lieber versucht Marcelo vom Gesicht von Toni Kroos abzulesen, ob der Ball den Weg ins Tor findet. Ein Einzelfall ist das nicht.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Was war der aufregendste Penalty Ihres Fan-Lebens, und wie haben Sie den Moment bewältigt? Ertrugen Sie die Realität, schauten Sie weg, haben Sie für solche Augenblicke ein Ritual parat oder eine Ablenkungstechnik?

Ich bin gespannt auf Ihre Beiträge.
Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli»

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