Betriebsunterbruch 

Rrr am Mittwoch, den 1. Februar 2017 um 11:22 Uhr

ACHTUNG: Das Runde Leder ist von einer technischen Störung betroffen. Daher gibt es vorderhand keine neuen Beiträge. Wir hoffen, dass unsere Techniker das Problem lösen können. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Was macht eigentlich …

Harvest am Mittwoch, den 1. Februar 2017 um 5:55 Uhr

… René van Eck?

In Luzern ist er eine Legende. Nicht nur wurde er als Spieler Cupsieger mit dem lokalen FC und war von 1990-1998 dessen charismatischer Abwehrchef, er stieg als Trainer schliesslich 2006 mit dem FC Luzern auch in die Super League auf. Damit ist er der letzte Trainer, dem dieses Kunststück gelang. In die Gänge kam seine Trainerlaufbahn dann aber doch nicht. Inter Turku, FC Wohlen, FC Thun, Carl Zeiss Jena, 1. FC Nürnberg (U19), Alemannia Aachen, Excelsior Rotterdam (U19) und FC Den Bosch waren die Stationen zwischen 2006 und 2016.

Nachdem er im Februar 2016 in Den Bosch entlassen wurde, übernahm er für die letzten beiden Spiele der Saison den FC Muri, um mit ihnen als Feuerwehrmann den Abstieg abzuwenden. Dies gelang und gemäss der bz Basel sollte er danach einen Club in Teheran übernehmen. Dazu kam es allerdings nie und van Eck blieb stellenlos. Bis 2017. In der Rückrunde soll er die ambitionierte Elf von Wacker Nordhausen wieder in die erweiterte Spitze der Regionalliga Nordost führen. „Diese Mannschaft hat unglaublich viel Qualität“, weiss van Eck.

Verbrennen verschieben

Val der Ama am Dienstag, den 31. Januar 2017 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS: Motivationsprobleme! Källström verlässt GC per sofort

Feuer weg! West Ham hat da ein Angebot.

Eine schöne Tradition im Fussball: Wenn ein Spieler den Verein verlässt, gehen die Fans nach draussen, vergiessen Benzin und Tränen und dann, wenn die Handykamera aufzeichnet, dann wird das Trikot des Wegreisenden verbrannt.

Das muss nicht sein. Besser so wie bei West Ham: Dort hat der Dimitri Payet nach wochenlangem Streit endlich seinen Wechsel zu seinem Wunschverein Olympique Marseille erzwungen und gleichentags verkündete die Vereinsmitbesitzerin Karren Brady per Twitter folgende Botschaft: “Bringt eure Payet-Shirts zu jedem beliebigen Klub-Shop zurück und ihr erhaltet für 25 Pfund Ersatz.”

Nicht alle Hammers-Fans reagierten begeistert auf die Geste. Einzelne ärgerten sich wegen der 25 Pfund und der Tatsache, dass West Ham so noch mehr Profit mache, andere haderten wohl wegen Voreiligkeit.

YB-Night

Herr Shearer am Montag, den 30. Januar 2017 um 23:11 Uhr

Ohne Guy nix los.

Die Fussballmafia SFV Die Swiss Football League hat soeben ihre Awards für das vergangene Jahr verliehen. Wie es sich gehört, gingen die wichtigsten Auszeichnungen in die Hauptstadt. Zum Best Youngster wurde erwartungsgemäss Denis Zakaria gewählt, zum überhaupt allerbesten Spieler aller Zeiten und natürlich auch Publikumsliebling diskussionslos Guillaume Hoarau. Und weil alle anderen Schütteler nichts können, ausser gegen Bälle zu treten, musste der Publikumsliebling aus Bern auch gleich noch den Unterhaltungsteil übernehmen. Aber sehen Sie selbst! Die Musik spielt ab 2:22.

In die Elf des Jahres hat es ausserdem Jan Lecjaks geschafft, zusammen mit zwei anderen tschechischen Landsleuten, dem Komikerduo Marek und Tomas aus Basel. Herzliche Gratulation!

VB-Day

Briger am Montag, den 30. Januar 2017 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS: YB knackt erneut magische 10’000er-Grenze

Beim gestrigen FA-Cup-Spiel gegen Watford (1:0) feierten die Fans von Millwall den VB-Day, den Victory in Bermondsey Day.

Seit 1910 haben die Lions aus dem Londoner Südosten in Bermondsey ihre Höhle. Zuerst spielte der Club in “The Den”, später zogen sie wenige hundert Meter weit weg in “The New Den”, welche seit gut 10 Jahren wieder “The Den” heisst. Nun drohte dem Club, der wegen seiner Anhängerschaft englandweit gefürchtet ist, der Wegzug. 120 Kilometer weg von der Heimat, an die Küste Kents. Für einen Club wie Millwall, der zwischen der Zweiten- und Dritten Liga pendelt, und dort beheimatet ist, wo die Prunkbauten Central-Londons weit weg sind und eine Hightecharena wie beispielsweise das Emirates von Arsenal wie aus einer anderen Welt wirkt, wohl mehr oder weniger der Todesstoss, kommen doch heute schon selten mehr als 10’000 Zuschauer.

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Müde Mannschaft

Rrr am Montag, den 30. Januar 2017 um 5:40 Uhr

Endlich bekannt: Die elf faulsten Spieler der Premier League.

Brede Hangeland spielte jahrelang für Fulham, Crystal Palace und die norwegische Nati. Jetzt verriet er im norwegischen Radio seine Top 11 der elf faulsten Mitspieler, die er je kennengelernt hat.

Wayne Hennessey: “Der Torhüter legte sich meistens auf eine dieser dicken blauen Matten, während wir uns abschwitzten.”

Chris Baird: “Er hatte nicht das geringste Interesse an Ausdauertraining. Kaum hatten wir damit begonnen, fragte er den Trainer: ,Wann können wir raus und Fussball spielen?'”

Zdenek Grygera: “Toller Typ, guter Freund. Als er zu Fulham kam, sagte er dem Trainer: ,Ich mache nichts mit Gewichten.’ Und er machte nie etwas mit Gewichten.”

Erik Hagen: “Wir nannten ihn den Panzer, und er war wirklich extrem kräftig. Das muss an seinen Genen liegen. Im Kraftraum haben wir ihn jedenfalls nie gesehen.”

Wilfried Zaha: “Hatte eigentlich eine erstaunliche Physis und war bekanntlich ein Supertalent. Manchmal kam er am Montag zu mir in den Kraftraum und sagte: ,Ich starte jetzt mein Programm.’ Dann machte er fünf Liegestützen, seufzte und verliess den Raum. Er wäre unglaublich gut geworden, wenn er seriös gewesen wäre.”

Jimmy Bullard: “Toller Spieler, aber unglaublich kraftlos. Kraft- und Ausdauertraining haben ihn nie interessiert. Klar der Kapitän meines Teams der Allerfaulsten.”

Moussa Dembele: “Vielleicht der beste Fussballer, mit dem ich je gespielt habe. Gescheitert ist er an seiner Physis. Gewichte heben kam für ihn nicht in Frage.”

Bryan Ruiz: “Ich glaube, der wusste gar nicht, wo sich der Kraftraum befand. Er kam aus Costa Rica und hatte extrem Mühe mit den englischen Temperaturen. Bei ihm lagen überall lange Unterhosen und Handschuhe herum. Bei Auswärtsspielen in der Kälte kam er überhaupt nicht in die Gänge.”

Bobby Zamora: “Er hasste Krafttraining. Wenn wir Deadlifts machen mussten, taten ihm  plötzlich die Adduktoren weh. Jedes einzelne Mal taten ihm die Adduktoren weh!”

Dimitar Berbatov: “Ich habe nie jemanden gesehen, der so viele Massagen erhalten hat. Wann immer ich in der Kraftraum ging, bekam Berbatov eine Massage. Normalerweise erhält der Masseur Ende Saison vom Spieler ein Geschenk. Berbatov verbrachte während einer Saison Hunderte von Stunden auf der Massagebank, und er schenkte seinem Masseur nie etwas.” 

Emmanuel Adebayor: “Ich befand mich mit Adebayor im Mittelfeld. Plötzlich sagte er zu mir: ,Ah, ich habe Hunger.’ Ich fragte: ,Was?’ Er sagte: ,Ich kann nicht warten, bis das Spiel fertig ist. Ich bin so hungrig. Kennst du ein gutes Restaurant in London?” In den Kraftraum kam er meistens mit einem Kaffee und einem Muffin. Der spielte ja auch für Manchester City, Tottenham, Real Madrid, aber meistens sass er einfach da mit einen Kaffee und einem Muffin.”

Scottie bei den Philippinern

Rrr am Sonntag, den 29. Januar 2017 um 12:01 Uhr

Die Würfel sind gefallen: “Beautiful Boracay” ist der Film des Jahres.

Jeder kennt die Solothurner Filmtage, aber nur die wenigsten wissen, dass eine kompetente Jury des Runden Leders jedes Jahr einen Spezialpreis für den besten Film mit Fussballbezug vergibt.

Dieses Jahr fiel uns die Wahl leicht. “Beautiful Boracay” erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Paars, das fernab der Heimat in einem fremden Kulturkreis die Weihnachtstage verbringen muss. “Beautiful Boracay”, schreibt die Jury, “thematisiert die Problematik der modernen Freizeit- und Reisegesellschaft auf dringliche und zugleich unkonventionelle Weise, überzeugt mit stimmigen Bildern, schnellen Schnitten, feinem Humor und vielen so noch nie gesehenen technischen  Effekten. Mehr noch: Der  Meisterregisseur, Herr Scott Sutter, hatte auch bei der Musikauswahl ein sicheres Händchen.” 

Sehr gefallen hat uns übrigens auch die Alliteration im Titel. Nun aber Film ab!

Giroudpraktiker

Herr Shearer am Sonntag, den 29. Januar 2017 um 6:00 Uhr

Herzliche Gratulation, Herr Oracles!

Sie gewinnen mit Ihrer Caption die 631. Ausgabe dieser Competition, wozu Ihnen die Jury recht herzlich gratuliert. Wählen Sie bitte einen Preis Ihrer Wahl aus und melden Sie sich per Mail bei uns.

Geniessen Sie nun den Rest des letzten Wochenendes ohne richtigen Fussball. Aber Obacht, Langeweile muss nicht sein! Um 12:00 können Sie auf diesem Kanal einer exklusiven Filmpremiere beiwohnen, anschliessend können Sie Ihre Glotze einschalten.

FA-Cup Live am TV:
– 13:00 Uhr Millwall FC – Watford FC, BBC One
– 17:00 Uhr Manchester United – Wigan Athletic, BBC One

Fitte Fünfundsiebzig

Rrr am Samstag, den 28. Januar 2017 um 16:54 Uhr

Sensationell: Hell Je hat die Antwort auf die Frage der Woche.

Von den 736 Spielern, die zur WM 2002 nach Japan und Südkorea reisten, sind 75 noch aktiv. Japan stellt das grösste Kontingent (9 Aktive). Franzosen, Deutsche und Portugiesen haben das ganze Kader im Ruhestand.

Das Durchschnittsalter der noch Aktiven beträgt 37 Jahre. Der Jüngste ist erst 32-jährig, der Älteste 49. Es ist der Japaner Masashi Nakayama, der ein sensationelles Comeback wagte und nun beim Drittligisten Azul Claro Numazu spielt.

Unter den Profis, die noch immer dem runden Leder nachrennen, sind auch einige Superstars: Roque Santa Cruz zum Beispiel (35, Olimpia Asunción), Zlatan Ibrahimovic (35, Man Utd), Forlan (40, Mumbai), Xavi (37, Al-Sadd Sports Club), Iker Casillas (35, Porto), Kaka (34, Orlando), Samuel Eto’o (35, Antalyaspor), Veron (41, Estuadiantes de La Plata), der ewige Totti (40, Roma – siehe Panini-Galerie unten) und natürlich Goaliegott Gigi Buffon (38, Juventus Turin).

Aber wir spüren es ganz deutlich, Sie möchten die komplette Liste studieren. Bitte sehr!

Viele Veteranen

Rrr am Samstag, den 28. Januar 2017 um 15:30 Uhr

Herzlich willkommen zur Frage der Woche.

Heute können Sie den hervorragenden Film “United Passions” als Digital Versatile Disc (DVD) gewinnen. Der hervorragende Film erzählt die Geschichte von Joseph S. Blatter und vom Weltfüessballverband FIFA. Falls Sie also unseren Kino-Abend neulich im Rex verpasst haben oder den Streifen gerne wieder und wieder sehen möchten, schlägt nun Ihre Stunde.

Der Film endet bekanntlich mit der Wiederwahl Blatters kurz vor der WM 2002, und hier knüpft unsere Frage an:

Wieviele Fussballer, die an der WM 2002 teilnahmen, sind heute noch aktiv?

Um Ihnen die Aufgabe zu erleichtern: 32 Mannschaften nahmen teil, sie hatten je 23 Mann im Kader, in Frage kommen also 736 Spieler.

Ihre Antwort verraten Sie uns in den Kommentaren. Toi toi toi!

Getürkte Szene

Rrr am Samstag, den 28. Januar 2017 um 12:00 Uhr

Fake News? Nicht im Runden Leder.

Der Torwart von Gaziantep Buyuksehir Belediyespor hat soeben einen Penalty gehalten. Das freut einen Mitspieler so sehr, dass er den Goalie überschwenglich umarmt und dadurch … aber sehen Sie selber.

Die Szene wurde vorgestern von englischen Medien aufgegriffen und verbreiteten sich in Windeseile quer durch Europa. “Türkei-Kicker schiesst Eigentor des Jahres”, schrieb etwa die BILD-Zeitung.

Auf unserer Redaktion sorgte das für Verwirrung, denn die Szene ist zwar originell und auch authentisch, aber keinesfalls neu. Das betreffende Spiel zweier Juniorenmannschaften fand bereits vor anderthalb Jahren statt, wie uns die Kollegen von AMK Spor glaubhaft versichern.

Glauben Sie also nicht alles, was im Internet steht. Und schalten Sie um 15.30 Uhr wieder ein, wenn wir Ihnen glaubhaft versichern, warum YB im Mai das Double holt.

631. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 27. Januar 2017 um 13:00 Uhr

Der Untertitelweppewerb ist wieder da! Heute mit Oli und Grani von Arsi.

Wenn Sie einen Preis ihres Gustos aus unserer Schatztruhe gewinnen wollen, dann müssen Sie eigentlich fast nichts tun: lassen Sie sich zum Bild da oben einen passenden Untertitel oder sonstwas einfallen und posten Sie das in die Kommentarspalte. Die äusserst kompetente und unbestechliche Jury gibt am Sonntag morgen ihr Verdikt bekannt. Seien Sie also kreativ, aber obacht, reichen Sie Ihren Beitrag bis spätestens am Samstag um 20:00 Uhr ein. Toi, toi, toi!

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