633. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 10. Februar 2017 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS:Alles Roger. Assalé neu bei YB.

Immer wieder freitags im Runden Leder: Showtime!

So auch heute. Grosser Auftritt von Christian Constantin neulich im Säli beim Suurchabis, und grosser Auftritt jetzt auch von Ihnen: hinterlassen Sie einen passenden Untertitel zu diesem Bild in der Kommentarspalte. Sie haben Zeit bis morgen Samstag um 20:00, die Jury tagt gleich anschliessend und gibt ihr Verdikt am Sonntagmorgen in aller Herrgottsfrühe bekannt.

Natürlich gibt es etwas zu gewinnen! Für den besten Beitrag winkt auch diesmal ein Preis nach Wahl aus unserer Schatztruhe.

Finde den Feler (XXVII)

Herr Maldini am Freitag, den 10. Februar 2017 um 5:39 Uhr

Höchste honduranische LigaOlimpia gegen Motagua, 94. Minute.

Der letzte Angriff läuft, Olimpia braucht den Ausgleich. Und tatsächlich: Rojas trifft!

Keine Sorge, der Schiedsrichter hat den Treffer gegeben, und der Kommentator hat es auch nicht gesehen.

Die Paarung ist übrigens als Clasico Capitalino oder auch als honduranischer Superclasico bekannt. Sowohl Olimpia wie auch Motagua sind in der Hauptstadt Tegucigalpa beheimatet. Olympia ist der älteste Club des Landes und der Rekordmeister, Motagua hingegen der amtierende Meister. 1929 spielten die beiden Clubs zum ersten Mal gegeneinander. 1949 wechselte Carlos Valladares die Seiten, das kam nicht bei allen gut an: Motagua-Anhänger verbrannten sein Trikot auf dem Spielfeld.

Jetzt wünschen wir Ihnen noch einen schönen Tag.

Reni und Tauli im Steuerschlupfloch

Dr. Rüdisühli am Donnerstag, den 9. Februar 2017 um 13:01 Uhr

#SanogoSigns: Sékou Sanogo verlängert bei YB bis 2020.

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Dr. Rüdisühli, in der Debatte rund um die Unternehmenssteuerreform III habe ich immer wieder gelesen, dass bei einem Nein privilegiert besteuerte Statusgesellschaften die Schweiz samt ihren Angestellten schon bald verlassen könnten. Frage: Ist meine geliebte FC Basel Holding AG auch eine davon und gibt es noch andere Schweizer Fussballkonzerne, die eine Abwanderung prüfen? Freundlichst, M.H. aus B.-S.

Lieber Manuel, völlig zurecht gehen Sie davon aus, dass der FC Basel im Fall eines Nein zur USR III unser schönes Land verlassen und sich dem Ligabetrieb einer Steueroase anschliessen könnte. Und das ist kein Einzelfall: Es gibt noch eine zweite Schweizer Fussball-Holding, die Sport & Event Holding AG in Bern. Gut möglich, dass der FCB und die Young Boys künftig auf den Cayman-Islands gegeneinander spielen.

Allerdings ist es auch denkbar, dass sich die betroffenen Holdings umstrukturieren, etwa zu gemischten Gesellschaften. Das hiesse im Fall der Young Boys, dass die Mannschaft in Bern bleibt, weil sie sowieso nicht rentiert und also auch keine Gewinnsteuern abliefern muss. Das durchaus rentable Stadion hingegen würde sehr wahrscheinlich auf Jersey oder Guernsey verlegt. Im Fall des FCB verhält es sich gerade umgekehrt. Reni und Tauli könnten dann sehr schnell in einem Steuerschlupfloch verschwinden.

Sie glauben das alles nicht? Das spricht natürlich für eine Ablehnung der Vorlage. Denn nur wenn eine Mehrheit der Stimmberechtigten am Sonntag Nein zur USR III stimmt, werden wir überprüfen können, ob wir mit unserer Prognose richtig lagen. Mit freundeidgenössischen Grüssen, Ihr Dr. Rüdisühli

Alarmierende Anzeichen

Herr Shearer am Donnerstag, den 9. Februar 2017 um 6:00 Uhr

Grosser Test: Wie ernst steht es um meinen Klub?

Der Niedergang des FC Wil erschüttert die Swiss Football League. Einmal mehr wurde ein Traditionsverein von dubiosen Geldgebern in den Abgrund gerissen. Da fragt sich der Fan natürlich: Steht mein eigener Verein eigentlich auf sicherem Fundament? Machen Sie unseren Geldgeber-Selfcheck und finden Sie es heraus!

“Wir haben seit kurzer Zeit einen neuen Besitzer. Schon beim ersten Pressetermin hat er nicht nur von der Champions League gesprochen, sondern darüber, den Kübel gleich zu uns zu holen. Das wird grossartig! OK, es dauert noch etwa zwei Jahre, denn zuerst müssen wir erst noch den Aufstieg schaffen. Aber das sind Peanuts.”

  • Trifft überhaupt nicht zu. (0 Punkte)
  • Ach, die quatschen doch alle ständig vom internationalen Geschäft. (1)
  • Natürlich, think big! (5)

“Bei meinem Verein läuft es derzeit gerade nicht so gut. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen geht das Budget schon seit dem Saisonstart nicht mehr auf. Aber das wird schon wieder, ich habe auch schon ein Hunderternötli gespendet.”

  • Kennen Sie einen Fussballklub ohne Finanzprobleme? Also bitte! (2 Punkte)
  • Unser Präsi ist Bänkler – da kann nichts schiefgehen. (5)
  • Pfft. Wir spielen Champions League. (0)
  • Unsere Besitzer haben zwar einen speziellen Modegeschmack, aber Defizite decken Sie immer klaglos. (2)

“Am Wochenende war ich wieder mal im Stadion, und es ist jetzt total exotisch! Ich könnte zwar auf einer Weltkarte nicht zeigen, wo unser neuer Besitzer herkommt, aber im Pausenprogramm laufen jetzt lustige exotische Tänze.”

  • Das ist mir egal, in der Pause stehe ich sowieso am Bierstand an. (2 Punkte)
  • Bei uns ist halt jetzt fertig mit Provinzgebaren! Auch wenn unser Kaff nur eine vierstellige Einwohnerzahl hat. (4)
  • Nein, bei uns tanzen nur Biber und Autos auf dem Plastikrasen. (1)

“Mein Klub spielt seit über 100 Jahren in den gleichen Farben. Der neue Besitzer aus Fernost ist allerdings abergläubisch und befiehlt einen Tenüwechsel. Mein Team spielt in Zukunft ausgerechnet in den Farben des ärgsten Rivalen.”

  • Das spielt keine Rolle. Bei uns kann man vor lauter Werbeabdrucken sowieso nicht mehr sagen, welche Farbe das Trikot hat. (287 Punkte)
  • Was für den Verein gut ist, stimmt auch für mich. (5)
  • Ich bin eh farbenblind. (3)

Auswertung:

0-1 Punkt: Natürlich, als FCB-Fan kennen Sie solche Sorgen nicht

2-8 Punkte: Alles normal beim Verein Ihres Herzens. Aber wie lange noch?

9-286 Punkte: Tun Sie was! Verkaufen Sie Backsteine und aufblasbare Würste und lassen Sie Ihre Kinder selbstgebackenen Kuchen vor dem Migros verkaufen. Schnell!

287 Punkte und mehr: Es freut uns sehr, dass unser Fachblog auch in Österreich gelesen wird.

Verflixtes Vorglühen

Rrr am Mittwoch, den 8. Februar 2017 um 13:01 Uhr

Wo sind all die Walters? Herr Rrr ist einsam und geht jedem Hinweis nach.

Ältere Leser erinnern sich: Das Trinklokal Walter im Wankdorf hat letzten Sommer dichtgemacht. Hunderte YB-Fans sind seither obdachlos. Das Vorglühen habe sich in die Beizen im Breitenrain verlagert, sagen Experten. Aber wohin genau?

Herr Rrr hat sich letzten Sonntag vor dem Spiel gegen Sion (3:1) auf die Suche nach YB-Fan-Lokalen gemacht. “In der Vorbereitung liess ich mich von internationalen Bier-Koryphäen wie Herrn Natischer, aber auch ganz normalen Säufern wie Herr der Ama beraten”, berichtet Herr Rrr. “Dann habe ich die besprochenen Örtlichkeiten aufgesucht.”

Lesen Sie nun seinen schonungslosen Report entlang des Nüni-Trams.

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Guillaume Hoarau

Harvest am Mittwoch, den 8. Februar 2017 um 8:57 Uhr

Herr Globi gewinnt.

Guillaume Hoarau ist ein französischer Sänger. Seiner zweiten Leidenschaft, dem Fussball, frönt er zur Zeit in Bern beim BSC Young Boys und trägt dabei die Nummer “99”. Dabei schiesst er nicht nur regelmässig Tore, sondern gewinnt auch viele Herzen. Das Schweizer Publikum hat ihn deshalb zum beliebtesten Spieler der vergangenen Saison gewählt.

Das war hart, aber schliesslich erkannte Herr Globi das Symbol der Occupy Bewegung und konnte sich sogar noch an den Slogan “We are the 99 percent” erinnern. Herzliche Gratulation. Bitte senden Sie Ihre Koordinaten an harvestbodenstrichrlatgmxpunktch und Sie erhalten umgehend das faszinierende Magazin.

Uhr

Harvest am Mittwoch, den 8. Februar 2017 um 6:40 Uhr

Guten Morgen und herzlich willkommen zur Frage der Woche.

Zu gewinnen gibt es heute die neuste Ausgabe des löblichen Fussballmagazins Senf aus dem östlichen Teil der Schweiz.

Um das Magazin zu gewinnen, müssen Sie einzig einen Kommentar absenden, in dem Sie schreiben, was das folgende Bild mit Fussball zu tun hat.

Viel Glück.

Periscope für Papa

Rrr am Dienstag, den 7. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Ein Stream für Dad. Und 139’000 Leute schauen zu.  

Josh Chambers (23) ist Fan von Manchester City und reiste neulich ans Cup-Auswärtsspiel gegen Crystal Palace im Süden von London.

Das Spiel wurde in England nicht live am Fernsehen übertragen. “Mein Papa wollte es aber unbedingt sehen. Also kramte ich mein iPhone hervor und übertrug ihm den Match auf Periscope.” 

Das freute nicht nur Papa, sondern auch einige weitere Verwandte von Josh. Und irgendwie sprach sich das Ganze rasch herum. Schliesslich schauten 139’000 City-Fans aus aller Welt zu. Auch Fans aus den USA und Südkorea waren dabei. Im halbleeren Stadion sassen übrigens nur 13’000 Zuschauer. 

Der englische Fussballverband liess Chambers bislang unbehelligt. Die Premier League hingegen machte deutlich, sie werde Periscope-Übertragungen ihrer Spiele nicht dulden. Die Liga  hat schon vor Jahren eine Firma damit beauftragt, alle illegalen Streams und Bewegtbilder im Internet aufzuspüren und das Material löschen zu lassen. 

Josh Chambers zeigt sich unbeeindruckt. “Ich verstehe die Premier League. Aber Fussballfans wollen einfach ihr Team spielen sehen. Und sie werden immer einen Weg finden, das zu tun.” 

Mitbringsel für MOTM

Val der Ama am Dienstag, den 7. Februar 2017 um 6:00 Uhr

Wie beglückt man einen Fussballspieler?

Sie sind schon wieder Mann des Spiels geworden und wieder haben Sie eine Medaille oder einen Pokal erhalten und leider wissen einfach nicht mehr wohin damit?

Das muss nicht sein, meint zum Beispiel Burger King. Die Grillierbude überreichte dem Torschützen Lautaro Acosta nach dem Spiel um den argentinischen Supercup zwischen Lanus und River Plate (3:0) eine wirklich schöne Prämie: Einen Grill und einen dazu passenden Schurz.

Innovativ, denken Sie? Nun ja, bei den Berner Young Boys ist es schon lange eine Gewohnheit, den besten Spieler mit Sachprämien zu belohnen. So auch den Yoric Ravet, der vorgestern zum besten aller Spieler gewählt worden ist. Er hat erhalten: Diesen Beitrag weiterlesen »

Khadim N’Diaye

Briger am Montag, den 6. Februar 2017 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS: Thorsten Schick bleibt bei YB

Fussipussy des Monats Januar wird der Torwart des Senegal.

Völlig verdient und absolut zurecht.

Der Keeper, der für Horoya in Guinea spielt, macht Büne Hubers Wutrede alle Ehre und dürfte bereits im Februar ein heisser Anwärter auf den Jahressieg 2017 sein. Der Preisträger stand im Jahr 2012 übrigens im Kader von Kalmar FF, kurz nach dem die Schweden im August im Europapokal die Segel gegen YB strichen. Zum Einsatz kam er aber nie.

Um die ganze Geschichte etwas zu verlängern: Welcher senegalesische Stürmer schoss für YB in 15 Einsätzen ein Tor, gegen wen und wann (Datum und Minute des Spiels)? Herr dres gewinnt mit der richtigen Antwort: Matar Coly, 8.11.2009, 76. Minute, Sion, ein schönes Trikot von einem Ex-Club von Steven Von Bergen vom Märit in Domodossola.

Viele Fragwürdigkeiten

Rrr am Montag, den 6. Februar 2017 um 5:42 Uhr

Unser Walliser Kolumnist reist verärgert aus Bern ab.

«Mesdames et Messieurs, Sie haben es selber mitbekommen. Wir machen ein fantastisches Spiel und werden wieder bestohlen. Wie immer in Bern. Sulejmanis Schwalbe letzten Frühling. Der nicht gegebene Penalty an Carlitos im November! Ohnehin ist diese ganze Meisterschaft ein einziger Betrug! Wir spielen um Rang zwei, wir wollen den Champions-League-Platz. Und dann das. Da muss man gar nicht mehr viel analysieren. Das scheisst einen richtig an.

Ich habe letzte Nacht die entscheidenden Szenen mit Barthelemy nochmals durchgesehen. Mein Sohn hat das mit einer speziellen Computer-Software analysiert, die an der Oskar-Freysinger-Universität in Visperterminen entwickelt wurde. Mesdames, Messieurs, das ist alles Beweismaterial für den Internationalen Sportsgerichtshof! Aber bitte, sehen Sie selber. Hier, das angebliche 1:0 von diesem sogenannten Rochat. Ich frage Sie: Wie kann ein Linienrichter so etwas übersehen?

Dann der zweite Gegentreffer. Hören Sie mal. Da ist doch etwas faul!

Am schlimmsten fand ich das dritte YB-Tor. Schauen Sie, wo der Schiedsrichter steht. Er steht genau richtig. Dann achten Sie einmal auf Ravet weiter rechts, der gerade den Ball behelligt. Na?

Ach ja, Sie können keine Irregularität erkennen? Tatsächlich? Aha. Dann schauen Sie doch einfach nochmal auf den Werbebanner auf Höhe der Mittellinie. MESDAMES ET MESSIEURS, ICH HABE DIESE TRICKSEREIEN SATT! Wir sehen uns vor Gericht! Also eventuell kommt Barthelemy zur Vergleichsverhandlung, ich habe in nächster Zeit viel zu tun, die Olympischen Spiele sind für uns Landschaftsarchitekten eine spannende Herausforderung, aber dazu ein andermal mehr. Au revoir les amis.”

Sieg im Schnee

Herr Shearer am Sonntag, den 5. Februar 2017 um 17:52 Uhr

Talabfahrt offen im Wankdorf! YB schlägt Sion mit 3:1.

Auf einer prächtig präparierten Piste kam das Heimteam im heutigen ersten Rennen der Rückrunde besser mit den Verhältnissen zurecht als die Gäste aus dem Wallis. Bereits nach dem ersten Lauf führten die Young Boys mit 2:0 durch Tore von Rochat (32.) und Hoarau (40.). Kurz nach Start zum zweiten Durchgang dann das 3:0 durch Schick. Getrübt wurde der Nachmittag einzig durch den Einfädler zum 3:1 durch Akolo.

13’488 Zuschauer am Pistenrand erlebten einen herzerwärmenden Nachmittag im Schneegestöber. Weiter geht es nach den Sportferien nächsten Abstimmungssonntag auswärts gegen den FC Luzern.

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