Neulich in Turin

Rrr am Samstag, den 18. März 2017 um 12:00 Uhr

Ein Porto-Fan wagt sich nach Spielschluss in den Juve-Sektor.

Sein Team ist soeben aus der Champions League ausgeschieden. Was will der Typ beim Gegner? Sucht er Ärger? Nein, er findet Liebe!

Juves Schweizer Verteidiger Stephan Lichtsteiner suchte im Hinspiel vermutlich auch Liebe, fand aber den Fuss von Hector Herrera. Porto stellte darauf ein Bild des malträtierten (und mit 17 Stichen zusammengenähten) Körperteils ins Internet.

Entsprechend aufgeheizt war die Stimmung vor dem Rückspiel – umso bemerkenswerter daher die Fan-Szene am Schluss des Spiels. Wenn Sie jetzt nicht eine Träne im Auge verdrücken müssen, wann dann? Eben.

637. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 17. März 2017 um 13:00 Uhr

Und schon wieder können Sie etwas gewinnen!

Sie müssen dafür nicht einmal besonders schnell sein. Aber dafür gut! Lassen Sie sich zu unserem Bild einen passenden Untertitel einfallen und posten Sie diesen in der Kommentarspalte. Sie haben Zeit bis morgen Samstag um 20:00 Uhr. Die Jury gibt ihr gnadenloses Verdikt am Sonntagmorgen bekannt, zu gewinnen gibt es wie immer einen Preis nach Wahl aus unserer Schatztruhe.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei dieser Aufgabe!

 

Jamie Vardy

Harvest am Freitag, den 17. März 2017 um 7:07 Uhr

Herr Globi erkennt den englischen Fussballer des Jahres 2016 und erhält ein wunderbares Buch.

Jamie Vardy spielt für Leicester City und wurde 2016 sensationell Englischer Meister. Leicester ist übrigens auch der einzige Club der Insel, der noch in der Champions League mittut.

Bei der Formel handelte es sich um die Berechnung der Varianz, für Näheres fragen Sie den Statistiker Ihres Vertrauens oder ergoogeln sich das Wissen. Als sehr kompetent hat sich aber auch Herr Globi erwiesen.

Herr Globi sendet bitte seine Koordinaten an harvestbodenstrichrlatgmxpunktch und alle andern gehen nun wieder zur Arbeit und tun so, als ob nichts geschehen wäre.

Lexu Frei

Harvest am Freitag, den 17. März 2017 um 6:15 Uhr

Willkommen zur Frage der Woche.

Heute gewinnen Sie ein Buch, an dem kein Fussballfan vorbei kommt. „Alex Frei – König des Strafraums“ ist ein Buch über den sympathischen Schweizer Torjäger, in dem Sie alles Wichtige über ihn erfahren können, zumindest behauptet das der Verlag:
„Auf dem Weg zum Gipfel musste er manche Enttäuschung verkraften. Er rieb sich an seinen Trainern, sass im Ausland zunächst auf der Ersatzbank und wurde an grossen EMund WM-Endrunden von Verletzungen zurückgeworfen. Wer ist Alex Frei? Was treibt ihn an – und welches Netzwerk steht hinter dem brillanten Torjäger, der die Rückennummer 13 als Glückszahl begreift?“

Nun gut, dafür müssen Sie nur das heutige Rätsel lösen:

Viel Spass.

Markanter Meilenstein

Rrr am Donnerstag, den 16. März 2017 um 13:00 Uhr

Jubiläum: Sie lesen den zwanzigtausendsten Beitrag im Runden Leder.

Den Anfang machte am 1. September 2004 Dr. Eichenberger mit diesem denkwürdigen Beitrag. Es folgten 19.998 weitere, die meisten waren auch bitter nötig, und nun ist eben Jubiläum.

In unserer informativen Diashow zeigen wir Ihnen nochmals alle Redakteure der 13-jährigen RL-Geschichte und danken Ihnen für Ihre anhaltende Treue.

Schluss mit Schwalben

Herr Shearer am Donnerstag, den 16. März 2017 um 5:45 Uhr

Die jahrelangen Bemühungen dieses Fachblogs tragen endlich Früchte!

Sie wissen, was wir vom Runden Leder im Fussball am allerwenigsten leiden können: Fallobst und Schwalbenkönige. Seit nunmehr fast zwölf Jahren verurteilen wir dieses Gehabe aufs Schärfste und stellen fallsüchtige Betrüger  gnadenlos an den Internetpranger. Höhepunkt unserer Anstrengungen in diesem Bereich ist sicher die Schaffung des Fussipussy-Awards; dank finanzieller Unterstützung des Büne Huber-Fonds verleihen wir jeden Monat einen Preis, den keiner will.

Endlich nun hat aber auch der erste Klub eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann. Unser Applaus geht an den schwedischen Östers IF, welcher mit aller Härte gegen potentielle Übeltäter in den eigenen Reihen vorgeht; bei Schwalben, unsportlichem Verhalten und übertriebener Wehleidigkeit ergreift der Verein Sanktionen gegen die eigenen Spieler. Das kann eine Geldstrafe sein, aber auch gleich der Rauswurf aus dem Team.

Johan Lindbergh von Östers IF begründet die Massnahme: “Wir wollen uns abheben und sind deshalb bereit, gegen unsere eigenen Spieler und Staff vorzugehen. Wir glauben, dass wir als Verein hier Einfluss nehmen können und dies auch Druck auf die anderen Klubs ausübt, gleich zu handeln.

Ich will diesen Virus nicht in meiner Mannschaft haben. Wenn sich ein Spieler so verhält, dann spielt es keine Rolle, ob er gut ist oder nicht – dann will ich ihn einfach nicht dabei haben”.

Jetzt können wir einfach nicht anders als uns eine Träne der Rührung zu verdrücken. Danke, Östers IF!

Sind Sie auch in Jubellaune? Dann schalten Sie um 13:00 Uhr wieder ein, dann haben wir hier etwas zu feiern!

Lässige Eleganz

Rrr am Mittwoch, den 15. März 2017 um 13:01 Uhr

Peppen Sie Ihre Garderobe auf. Kaufen Sie einen Rollkragenpulli.

Der spanische Supersupertrainer Guardiola hat es vorgemacht: Er kombiniert den Rollkragen mit einem Anzug, so wie es einst schon Roger Moore mache (1973 als James Bond in ,Live and let die’). Roger Federer hakt den Film offenbar auch gesehen. 

Bevor Sie nun finden, das sähe fussipussy aus: Ganz im Gegenteil! Englische Fussballer (und Golfspieler) waren die allerersten, die um 1890 den Rollkragen trugen.  

Guardiolas Spieler bei Manchester City wollen natürlich auch so toll aussehen wie ihr Trainer. Gesagt, getan! Weg ist der langweilige Hemd-und-Krawatten-Look, jetzt tragen alle Anzug mit Rollkragen! Oder Turtleneck, wie der Engländer sagt.

Der Modeberater des Runden Leders, Patrice La Fleur*, ist begeistert: “Klassisch, aber nicht bieder. Angezogen, aber doch lässig. Modern, aber nicht modisch.” 

Geniessen Sie nun die schicken Citizens auf Geschäftsreise nach Monaco in unserer kleinen Diashow.

Fussballer sind Tiere (6)

Harvest am Mittwoch, den 15. März 2017 um 5:56 Uhr

Herzlich willkommen zur sechsten Folge unserer beliebten Serie „Fussballer sind Tiere“.

Fussballer werden oft wütend und ticken dann aus. Gründe für diese Wut sind entweder Frustration (über eigenes Versagen oder Fremdverschulden) oder Provokation. Als Beispiele dienen hier Taulant Xhaka, der frustriert ist über seine Auswechslung (also Fremdverschulden, nämlich des Trainers):

Und Cristiano Ronaldo, der sich vom Sevilla Spieler provoziert fühlt:

Beide Situationen lösen bei den Spielern Wut aus. Dabei reduziert sich die Aktivität in einem Teil des Gehirns direkt hinter der Stirn, dem sogenanten Frontalhirn, das auch für logisches-mitfühlendes Denken zuständig ist.

Dieser spezielle Teil des Frontalhirns der anteriore cinguläre Cortex (kurz ACC) ist eine Art Konfliktmanager und dafür zuständig, Probleme zu melden und zu lösen. Gleichzeitig kontrolliert und reguliert er unsere Reaktionen – eine verminderte Aktivität bedeutet also höhere Bereitschaft zu impulsivem Verhalten.
Gleichzeitig erhöht sich die Aktivität der Amygdala (dem Aggressions- und Alarm-Areal des Gehirns), die auch wegen ihrer Form Mandelkern genannt wird. Die Amygdala hat unter anderem die Funktion, Bedrohungen schnell zu erkennen und Abwehrreaktionen einzuleiten.

Diese Reaktionen können wir nur bedingt steuern und sie sind auch bei unseren Verwandten erkennbar. Vergleichen Sie die Reaktionen der Fussballer mit der eines frustrierten Kapuzineraffen, der statt einer Traube nur ein Stück Gurke erhält:

Mehr zum interessanten Experiment mit den Kapuzineraffen finden Sie hier.

Abzug bei der Haltungsnote

Rrr am Dienstag, den 14. März 2017 um 14:54 Uhr

Wie immer am zweiten Dienstag im März: Randsport-Nachmittag im Runden Leder!

Heutige Disziplin: Turmspringen.

Nicolas Gétaz springt sauber ab, wagt den Doppelsalto rückwärts, baut eine halbe Schraube ein, taucht dann aber etwas unsauber in den Rasen ein.

Schwierigkeitsgrad: Mittel
Haltungsnote: 6,7.

Wahrscheinlich wäre eine bessere Note möglich gewesen, wenn Gétaz als Turm Hoarau statt Assalé verwendet hätte. Aber egal, nach Angaben seines Vereins sollte die Verletzung in zwei Wochen ausgeheilt sein.

Viel Bauch um nichts

Rrr am Dienstag, den 14. März 2017 um 12:00 Uhr

Es folgt eine wichtige Mitteilung von Cristiano Ronaldo.

Der viermalige Weltfussballer hat Berichte zurückgewiesen, wonach er jeden Tag 3000 Situps mache, um seine Bauchmuskeln in Schuss zu halten.

“Das ist nicht wahr”, sagte Cristiano gestern bei der Eröffnung eines Fitnessstudios in Madrid. “Für gewöhnlich trainiere ich drei- bis vier Mal in der Woche. Und dann mache ich jeweils nicht mehr als 300 Situps.” Er wisse nicht, ob er es überhaupt auf 1000 Situps pro Woche bringe. Viel mehr Situps seien heikel, weil dann Probleme mit der unteren Rückenmuskulatur auftreten könnten.

Wir von der Redaktion des Runden Leders sind erleichtert. Bislang hatten wir ein schlechtes Gewissen, wenn wir es nur auf 800 Rumpfbeugen pro Woche schafften. Aber wenn der Weltfussballer auch nicht fleissiger ist, dann geht das so in Ordnung.

Das Goalie-Grosi

Rrr am Dienstag, den 14. März 2017 um 5:53 Uhr

Herr Rrr im Gespräch mit richtigen Sportjournalisten. Heute: Fabian Ruch.

Wir erreichen Herrn Ruch am Montag kurz nach 15 Uhr am Telefon.

Hallo? Ist da jemand?

Ja, Ruch?

Ah, Herr Ruch, gut dass Sie abnehmen. Deshalb habe ich ja meine Nummer unterdrückt. Ich bin’s, Herr Rrr vom Runden Leder!

Oh Gott.

Herr Ruch, ich rufe wegen der Grossmutter an.

Welche Grossmutter?

Die Grossmutter vom Lausanne-Goalie. Wo Sie in der Berner Zeitung drüber geschrieben haben. Gestern im YB-Matchbericht. Sind Sie sicher, dass sie diesen Schuss von Thorsten Schick gehalten hätte?

Wohl schon, ja. Und sowieso: Wäre tatsächlich die Grossmutter im Tor gestanden, hätte es da einen Spieler am Pfosten gehabt. Schon nur deswegen, weil das Grosi längst vor dieser Szene aus Langeweile am Pfosten liegend eingeschlafen wäre.

Nun gut, Sie sind der Experte, ich glaube Ihnen.

Ok, danke. Tschüss.

Moment, ich habe noch eine andere Frage. Wenn meine Tante zugleich meine Grossmutter ist, mit wem hat dann mein Onkel geschlafen?

Ja ja, ich weiss. Verwandtschaftsgrade sind nicht meine Kernkompetenz. Machen Sie denn selber nie Fehler, Herr Rrr?

Ich? Nö. Nie.

Schön für Sie.

Ich bin eben ein Profi. Aber jetzt muss ich ins Apero. Vielen Dank fürs Interview und grüssen Sie mir Ihre Grossmutter, lieber Herr Ruchti!

Falscher Bruder

Briger am Montag, den 13. März 2017 um 13:00 Uhr

York City kämpft gegen den Abstieg und braucht dringend Verstärkung.

York City stieg letzte Saison aus dem englischen Profifussball ab und kämpft diese Saison in der fünften Liga Englands schon wieder gegen den Abstieg. Am 3. März gelang es dem Team aus Nordostengland einen für einen Fünftligisten dicken Fisch ans Land zu ziehen. Den 22-jährigen Nationalspieler Curacaos, Derwin Martina, der aus der Jugend von Ajax Amsterdam stammt und immmerhin schon für den RKC Waalwijk in der zweiten holländischen Liga spielte. Und, noch viel besser, Derwin Martina sei der Bruder von Southamptons Cuco Martina, verkündeten die Minstermen stolz auf ihrer Homepage. Bereits an seinem zweiten Tag beim neuen Verein wurde Martina beim 3:1-Sieg gegen Eastleigh in den Kader aufgenommen, spielte aber nicht.
Am Dienstag war’s dann endlich so weit, Martina spielte mit Yorks Reserven gegen Hartlepool. Ganze 81 Minuten und nach einem Fehler, der zum 2:1 für Hartlepool führte, war sich Yorks Trainer Gary Mills bewusst, dass der Club mit diesem Transfer daneben gelgen hatte. Der bis Saisonende gültige Vertrag wurde vier Tage nach der Unterschrift wieder aufgelöst und Martina vor die Türe gesetzt.
Im Gespräch mit BBC Radio York gab Derwin Martina dann zu Protokoll, dass er ausser dem Nachnamen in keinster Weise mit Cuco verwandt ist. “Er ist nicht mein Cousin, er ist nicht mein Bruder – nur ein Kollege. In meiner Heimat ist Martina ein weitverbreiteter Name. Viele Menschen dort heissen so.”

Hier noch ein Bild von Cuco:

Bleibt nun noch die Frage, wer den in York erzählt hat, die beiden seien Brüder. Auf der Homepage von York City ist der entsprechende Artikel verschwunden. Zu Martina ist nur noch ein Statement von Trainer Mills zu finden, welches er vor dem Spiel gegen Sutton am Wochenende abgab:

City manager Mills also addressed the case of Derwin Martina, who had joined the Club on non-contract terms last Friday, but was released on Tuesday. Mills believes the situation has become out of hand, with the story gaining national media exposure this week.
“To be honest it’s gone ridiculous,” he explained, “Derwin has come into the Football Club on a sort of trial basis, on a non-contract. He was on the bench for us last week, we’ve had the Reserve game and following the Reserve game I’ve decided not to take it any further, it’s as simple as that.
“When someone’s on a non-contract it is, nine times out of 10, on a trial basis. That’s why Derwin is not with us any longer, because we can terminate that contract at any time.”

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