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Rundesleder Eurospiel

Rrr am Donnerstag, den 21. August 2014 um 11:34 Uhr

YB klopft an die Tür der Europa League.

Noch zwei Spiele trennen die Berner von der Gruppenphase, in der Einnahmen in siebenstelliger Höhe winken. Die letzte Hürde heisst Debrecen. Der Gegner wärmte sich heute vormittag unorthodoxerweise auf der Bundesterrasse auf, wie das Funkbild unseres rasenden Reporters Herr Nörgel beweist.

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Gespielt wird ab 19.30 Uhr im Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion Bern. Das Rückspiel folgt nächsten Donnerstag um 20.30 Uhr in Ungarn. Fürs erste möchten wir von Ihnen wissen, wie das heutige Match ausgeht:

Wer trifft vor wievielen Zuschauern?

Ihre Antwort erwarten wir bis 19.29 Uhr. Der Sieger erhält ein alkoholfreies Bier im nächsten Euroleague-Gruppenspiel der Young Boys. Toi toi toi!

Tipptopper Job

Rrr am Donnerstag, den 21. August 2014 um 10:00 Uhr

Endlich! Geld verdienen mit Fussballschauen.

Möglich machts der englische Amateurverein Hull United AFC, der um Aufmerksamkeit in der elften Liga kämpft. Klub-Besitzer Jamie Waltham sagte vor dem gestrigen Spiel gegen die Hedon Rangers: "Wer kommt, kriegt zwei Pfund."

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Gegenüber Medien begründete Waltham sein Angebot: "Wenn 500 Leute durch die Tür kommen, dann zahle ich 1000 Pfund, denn ich denke, dass man manchmal geben muss, bevor man was zurück bekommt."

Waltham musste weniger geben als befürchtet und erhielt auch weniger als erhofft: Gut 250 Zuschauer fanden Weg ins Stadion. Jetzt aber erfreulich: Hull gewann das Spiel mit 4:1.

Mittwoch ist nicht der neue Sonntag

Herr Shearer am Donnerstag, den 21. August 2014 um 6:03 Uhr

Ordnung muss sein - auch im Amateurfussball!

Die in ganz Grossbritannien beliebte Sunday League heisst Sunday League, weil deren Teams - lokal oder regional organisiert - ausschliesslich an Sonntagen spielen. Genau so, wie es der Name also sagt. Was jetzt aber grad überhaupt grad gar nicht geht, ist der Kick unter der Woche. Das musste der Malsters Arms FC aus Wales ganz schmerzlich erfahren. Das Team wurde gebüsst, weil es unter der Woche ein Freundschaftsspiel bestritt. Dabei hätte gerade dieser Mittwochs-Match das grösste Erlebnis in den ansonsten bescheidenen sportlichen Karrieren der Hobbykicker darstellen sollen; die Mannschaft hatte das Freundschaftsspiel gegen Max United in einem Wettbewerb der Barclays Bank gewonnen. Damit sollte das Wirken der zahllosen Breitensport-Vereine gewürdigt werden. Gespielt wurde im Stadion von Cardiff City - ein grossartiges Erlebnis also, einmal in einem grossen Stadion aufzulaufen und ins gleiche Tor wie Cristiano Ronaldo zu treffen, auch wenn man an diesem Abend mit 2:7 verlor.

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Aber eben, da ist auch noch ein Verband. Und Fussballfunktionäre, die verstehen bekanntlich keinen Spass. Aber auch grad gar keinen! Malsters Arms wurde mit einer dermassen hohen Busse belastet, dass die frustrierten Fussballer beschlossen, sich aus dem Spielbetrieb zurückzuziehen und den Club, welchen sie als 16-jährige gegründet hatten, aufzulösen. Begründung des Verbands für die Sanktionen war folgende: die Spieler seien ausschliesslich für Spiele versichert, welche an Sonntagen stattfinden. Am Mittwoch gegen einen Ball zu treten - ausgeschlossen!

Was sagt der zuständige Verband, die SWFA, dazu? "Wir sagen dazu nichts!". Auch in dieser Beziehung steht man also in Südwales den grossen Vorbildern in nichts nach...

Testspieler

Herr Pelocorto am Mittwoch, den 20. August 2014 um 23:00 Uhr

Ein Trikot ohne Spielernamen mit Spielernamen? Doch, das geht!

Sie erinnern sich vielleicht noch an den personellen Engpass des Blackpool FC. ‹The Seasiders› waren in den Vorbereitungsspielen wegen der zahlreichen Abgänge ausserstande, ein komplettes eigenes Kader zu nominieren und liessen eine ganze Zahl Testspieler auflaufen. Das ist natürlich auch für diejenigen Fans eine schwierige Situation, die sich ein neues Trikot mit Nummer und Name kaufen möchten.

Nun, mindestens ein Fan hat den Humor nicht verloren und sich kurzerhand folgendes Trikot beflocken lassen:

(Trialist = Testspieler)

(Trialist = Testspieler)

Brand in mehreren Akten

Lars Sohn am Mittwoch, den 20. August 2014 um 18:31 Uhr

Der Sitz der Nigeria Football Federation (NFF) in Abuja ist ausgebrannt.

Ein Brand habe sich am frühen Mittwoch Morgen über die zwei oberen Stockwerke des Gebäudes schnell ausgebreitet. Laut dem Technischen Direktor der NFF, Emmanuel Ikpeme, war das Feuer mit einem Feuerlöscher bald nicht mehr einzudämmen. Statt dessen habe sich die Feuersbrunst bis ins Büro des Generalsekretärs ausgebreitet und sei außer Kontrolle geraten. "Das ist ein schwerer Schlag für die NFF", so Ikpeme. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP kam niemand zu Schaden, weil die Mitarbeiter ihren Dienst noch nicht aufgenommen hatten. Die Brandursache ist bislang unbekannt.

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Aminu Maigari, Präsident der NFF

Ältere Leser erinnern sich: Nigerias Fussballverband war von der FIFA erst kürzlich wegen unerlaubter Einmischung der Regierung von allen internationalen Fussballspielen suspendiert worden.

100 Fehler oder mehr?

Lars: L am Mittwoch, den 20. August 2014 um 15:50 Uhr

BREAKING NEWS: Benaglio tritt als Nati-Goalie zurück

Neue Enthüllungen im Fall Birrer: gibt es mehr als 100 YB-Fehler?

journisDie ganze Schweiz kennt derzeit nur ein Thema: die Enthüllungen des Journalisten Peter B. Birrer (im Bild hinten links in der Mitte) zu den 100 YB-Fehlern. Natürlich haben wir umgehend versucht, alle 100 Fehler zu eruieren - was nicht vollständig gelang. Wie sich nun aus einem Dokument erschliesst, das der Redaktion vorliegt, könnten es gar mehr als 100 YB-Fehler gewesen sein in den letzten Jahren. Hier der unveränderte Wortlaut:

Hallo Blog-Lars,
Was für eine sammelfreudige YB-Blog-Gemeinde. Ich staune. Ihr seid nahe am Geschehen, gut informiert und verfügt über eine gefüllte YB-Festplatte. Ja, wir alle machen Fehler, immer wieder. Bei YB ist in den letzten Jahren einfach etwas viel zusammen gekommen.
100, 100 – wir komme ich um Gottes Willen auf 100?
Nun, die verpasste Finalissima gegen Basel mit dem heutigen Nationaltrainer Vladimir Petkovic  und danach die Trennung von Stefan Niedermaier 2010 beinhalten ungefähr 25 Fehlerpunkte und wirken bis heute nach. Zu Niedermaier: Es war und ist mir schleierhaft, wie man so etwas tun kann – zumal wenige Tage vor Champions-League-Qualifikationsspielen gegen Tottenham. Also: Unpassender, naiver und destruktiver geht's wohl nicht. Das waren keine Fussball-, sondern Männerspiele.
Die Verpflichtung des Trainers Christian Gross 2011 beinhaltet ungefähr 15 Fehlerpunkte. Wenn man das Programm Christian Gross installiert, wenn man also zum Schluss kommt, dass der erfolgreichste Schweizer Trainer der letzten Jahrzehnte auch zu YB passen könnte, muss man das durchziehen – mit allen Konsequenzen. Man darf ganz sicher nicht nach 11 Monaten abbrechen. 18 Monate sind in solchen Hardcore-Fällen das Minimum. Sonst braucht man das Programm nicht zu starten. Nach ungefähr einem Jahr Gross verlor der FC Basel seinerzeit in Sitten 1:8. Das gab Zunder und riss den FCB schier auseinander, der damalige FCB-Präsident René C, Jäggi wähnte sich im 2. Weltkrieg ("Pearl Harbor"). Aber es ging weiter. Mit Gross. Mit Zuberbühler, den man bei YB nicht so gern hatte. Bis zu ungefähr 27 Trophäen. Diese Typen sind natürlich nicht so angenehm, gerade für YB. Aber sie haben etwas Erfolgreiches.
Und ja, nach Gross kam als "Sparrunde" der bedauernswerte Martin Rueda, der nicht einmal einen eigenen Assistenten erhielt. Das geht natürlich nicht, gerade vor dem Hintergrund, dass nach Rueda wieder die Personalfluktuation einsetzte, auch auf der und für die Bank.
Auf wie vielen Fehlern sind wir jetzt? Ich könnte jetzt noch etwas anfügen zum Naturrasen-Kunstrasen-Naturrasen-Kunstrasen-Themenbereich, der bestens zu YB passt. Aber aufgepasst, schon nähern wir uns der 200-er Fehlergrenze.
In der Hoffnung euch gedient zu haben
Peter B. Birrer

Muss es immer Faust sein?

Lars Sohn am Mittwoch, den 20. August 2014 um 13:41 Uhr

Nein, die Hüfte kann durchaus auch mal ran.

Wir schreiben die WM 1982 in Spanien. Es ist der 8. July in Sevilla. Halbfinale! Deutschland gegen Frankreich. Beim Stand von 1:1 kommt es zu einem unschönen Zwischenfall. Patrick Battiston wird vom Capitaine Michel Platini mustergültig lanciert und läuft alleine auf den Strafraum der Deutschen zu. Schumacher glaubt, den Ball vor dem Franzosen zu erreichen und stürmt aus seinem Tor, geradewegs auf Battiston zu.

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Sie möchten die Szene mit bewegten Bildern sehen? Bitte, wenn es sein muss (ab 2:45):

Wie wir unschwer erkennen können, wählte Schumacher nicht die Faust-, sondern die Hüftabwehr. Rolf Kramer fasst die Szene folgendermassen zusammen: «Ein böser Zwischenfall, diese Karambolage. Toni Schumacher musste alles wagen. Das ist halt ab und zu drin bei einem solchen Spiel, wenn deine Mannschaft in die Vollen geht.»

Das haben Sie herausragend zusammengepixelt, Herr CK. Diesen Sieg haben Sie sich redlich verdient, herzliche Gratulation! Bitte teilen Sie mir Ihre Adresse unter larssohn[at]gmx.net mit, damit ich Ihnen das schicke Polo für die Dame zukommen lassen kann. Messi!

Grafik in HD

Lars Sohn am Mittwoch, den 20. August 2014 um 13:30 Uhr

Welche berühmte Szene aus der hochaufgelösten Fussballgeschichte erkennen Sie?

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Geben Sie bitte das Jahr und die beiden Spieler in einem Kommentar an. Danke!

Lady in Black

Lars Sohn am Mittwoch, den 20. August 2014 um 11:57 Uhr

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20140820_LadyInBlack_1bHeute gewinnt eine Sie. Und zwar ein Polo-Hemd von den Berner Young Boys für die Frau in Grösse 42. Ganz in schwarz, passend zu einer gelben Hose.

Das soll jetzt nicht heissen, dass er beim Rätsel ausgeschlossen wäre, nein, keineswegs. Mit wenig Glück und viel Geschick kann er den Preis genau wie jede Sie einheimsen - nur soll er ihn dann eben verschenken. Ob nun der Schwester, der Mutter oder der Herzallerliebsten bleibt ihm überlassen.

Wo Sie das gute Stück ergattern können? Nun, unsere Boutique öffnet wie mittwochs üblich um 13:30 Uhr. Die Schlange vor der Tür weist bereits eine beachtliche Länge auf. Jeder Gast in weiblicher Begleitung darf sie mit einer Rose oder einem Cüppli überraschen. Prost!

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Dreistufige Verfahren

Rrr am Mittwoch, den 20. August 2014 um 9:50 Uhr

Unser Ganzheit-Analyst greift unter die Gürtellinie.

IMG_5294.JPG"Es gibt Nackt-Selfies von Geri Müller! Zuerst dachte ich, das interessiert doch keinen Schwanz. Aber die Schweizer Medien sind seit Tagen hochgradig erregt. Nun würde ich mich auch gerne empören, doch noch weigern sich der Blick und die Weltwoche, die anstössigen Bilder, die niemand sehen will, endlich zu zeigen. Prüderie pur!

Am besten würde man die Fotos der St. Galler Staatsanwaltschaft übergeben, die dann den bewährten dreistufigen Internet-Pranger zur Anwendung bringen könnte, der schon so manchen YB-WC-Grüsel zur Strecke gebracht hat.

In einer ersten Phase könnte man das Gemächt und das Gesicht von NR M. verpixeln, in einer zweiten Phase nur noch Geris Gemächt, und wenn Geri Müller danach immer noch ein öffentliches Amt bekleidet, lässt man ihm endgültig die Hosen runter. Das ist dann Phase 3, das ist Ihnen als YB-Fan ja geläufig.

Ich schaue jetzt mal im Darknet nach, ob es noch Nackt-Selfies von Christoph Mörgeli in der Asservatenkammer der gestrandeten Politiker hat, und sonst treiben die Zeitungen sicher bald eine neue Sau durchs Dorf. Na ja, mir egal, ich gehe jetzt wieder fischen."

Weltfussballer im Wallis

Rrr am Mittwoch, den 20. August 2014 um 5:20 Uhr

Visp steht Kopf: Ronaldo kommt!

IMG_1311.JPGDer dreimalige Weltfussballer und zweifache Weltmeister Ronaldo Luiz Nazario da Lima spielt am kommenden Samstag ab 18.00 Uhr in Visp. Dank Vermittlung von Sepp Blatter tritt der legendäre brasilianische Superstürmer zum 100. Geburtstag des FC Visp in einem Promi-Spiel an. Zur FIFA-Selection gehören auch der belgische Goalie Jean-Marie Pfaff, der Nigerianer Oliseh, der Franzose Cheyrou und vielleicht der Ukrainer Schewtschenko.

Auf der Gegenseite stehen Walliser Cup-Legenden wie Stephan Lehmann, Jean-Paul Brigger, Blaise Piffaretti, Alexandre Rey und David Orlando, die 1991 den Cupfinal gegen Young Boys Bern 3:2 gewannen (nach einer 0:2-Führung der Berner!).

Nach dem Spiel gibt es ein Konzert von der berühmten Walliser Band "z'Hansrüedi Endfrenz".

«Glad all over»

Herr Pelocorto am Dienstag, den 19. August 2014 um 18:30 Uhr

Zur Einstimmung in den heutigen strengen Fussballabend hier zuerst ein paar Takte Musik.

In den 60er Jahren beherrschten drei englische Giganten die Musik: die Beatles, die Rolling Stones und die DC5, die Dave Clark Five. Die DC5? Ja, aberschosicher! Hier ihr erster Superhit Glad all over aus dem Jahr 1963 in schnörkellos knappen 3 Minuten:

Was das mit Fussball zu tun hat, möchten Sie wissen? Nun, die Fans von Crystal Palace singen eben dieses Stück vor jedem Spiel und nach jedem siegreichen Spiel.
Ich spüre, Sie glauben mir kein Wort.
Bitte sehr: