Rundesleder Tippspiel Nr. 11

Rrr am Samstag, den 18. Februar 2017 um 13:13 Uhr

Es riecht nach Olma in der Bundesstadt.

Zu Gast bei YB ist heute der FC St. Gallen, und der ist formstark: Von den letzten acht Spielen ging nur eins verloren (gegen den FC Basel), die vor sieben Spielen eingeführte Dreier-Abwehr ist also ein voller Erfolg. In die Rückrunde startete die Mannschaft mit vier Punkten aus zwei Spielen, wobei die Gegner Vaduz und Lausanne hiessen.

Punkte gewinnen wollen die Ostschweizer auch heute in Bern. Gewonnen haben sie hier letztmals am 20. März 2005 (3:2 im Neufeld).

Die Young Boys ihrerseits wollen vor dem Gastspiel in Zürich und dem Cupmatch gegen Winterthur wieder in die Spur kommen. Und Sie wollen sicher eine YB-Wurst. Kein Problem! Beantworten Sie einfach bis 19.59 Uhr unsere Quiz-Frage:

Wer trifft für wen?

Toi toi toi!

Rundes Leder Vorglühtipp: Löscher, Alte Feuerwehr Viktoria.

NACHTRAG: Das Tippspiel endet ohne Sieger.

Keiner war kleiner

Rrr am Samstag, den 18. Februar 2017 um 10:30 Uhr

Roger Assalé könnte heute sein Debüt für YB geben.

Der Ivorer mit der Nummer 17 spielt bis Ende Saison leihweise in Bern. “Es ist ihm noch ein wenig zu kalt hier“, sagte YB-Trainer Adi Hütter gestern am Medientermin vor dem Heimspiel gegen St. Gallen. “Aber er ist eine Sprintrakete.”

Da freuen wir uns natürlich. Assalé misst übrigens exakt 167 Zentimeter und ist damit der kleinste YB-Spieler, der je im neuen Wankdorf tätig war. Grösser waren selbst Alberto Regazzoni (169) und Renato Steffen (170). Und bevor Sie fragen: Auch der legendäre Mini Jakobsen war grösser, er mass 168 Zentimeter.

Dass man auch als kleinwüchsiger Kicker grosse Taten vollbringen kann, zeigte sich gerade diese Woche wieder: Marco Verratti (165) glänzte mit PSG gegen Barca (ein Assist), Lorenzo Insigne (163) traf für Napoli im Bernabeu, auch Dries Mertens (169) fiel gegen Real positiv auf. Dies unter den Augen von Napoli-Legende Diego Maradona (165). Mehr Mühe hatte der Argentinier Lionel Messi (169) bei seinem Gastspiel in Paris. Aber auch er ist längst eine Legende, genau wie etwa Alain Giresse (163) oder Romario (167).

Nun wünschen wir Herrn Assalé einen explosiven Start in Bern.

Grosses Comeback

Rrr am Samstag, den 18. Februar 2017 um 8:00 Uhr

Juhui! Gareth Bale ist wieder da.

87 Tage nach seiner Knöchelverletzung ist der Waliser zurück bei Real Madrid, gerade rechtzeitig fürs Heimspiel gegen Espanyol Barcelona (16.15).

Auch wir vom Runden Leder haben uns diese Woche gefragt: Was macht man eigentlich in so einer Zwangspause? Klar:

Aber auf die Dauer ist das schon langweilig. Auf dem Platz ist schöner. Unser Dank geht an die Tamedia-IT, die uns mit ihrer Arbeit am Donnerstag und Freitag ermöglicht hat, den Sendebetrieb rechtzeitig aufs Wochenende wieder aufzunehmen. Allen Leserinnen und Lesern danken wir für ihre Geduld und ihr Verständnis.

Das spontane Welcome-Back-Apero (Gratis-Prosecco, Gratis-Erdnüssli und Gratis-Granini!) servieren wir ab 10.00 Uhr auf unserer Zentralredaktion in Bern, Rundes Leder GmbH, Guillaume-Hoarau-Allee 99, 3013 Bern (Tramlinie Nr. 9, Halt auf Verlangen), zweimal lange läuten lassen und dann dem Portier das Codewort zuflüstern, das Sie mit einem Fünfliber auf der Rückseite dieser Website freirubbeln können. Bis dann!

Sendepause

Rrr am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 18:00 Uhr

Das Runde Leder rollt nicht mehr.

19.932 Beiträge sind an dieser Stelle seit 2004 erschienen. 455.114 Kommentare wurden dazu verfasst. Nun ist einstweilen Schluss.

Der Grund ist technischer Art. Die Tamedia baut um, die Blogs sind seit Wochen nur noch mühsam erreichbar. Eine Änderung ist kurzfristig nicht in Sicht. Wir sehen uns deshalb gezwungen, den Betrieb bis auf weiteres einzustellen.

Offen ist, ob das Runde Leder in Zukunft überhaupt noch Platz hat in der Tamedia/Bund-Landschaft. Klar ist hingegen, dass wir weiter bloggen wollen – wenn es sein muss, halt anderswo im Internet. Wir melden uns, wenn wir Näheres wissen.

Fürs Erste bedanken wir uns herzlich bei unserer treuen Leserschaft, der besten auf der Welt. Und vergessen Sie nicht, dass wir noch drei weitere Kanäle betreiben:

RL 2 – Facebook
RL 3 – Twitter
RL 4 – Instagram

Grande Guillaume!

Rrr am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 15:15 Uhr

Moment, wir erhalten gerade einen Anruf. 

Ah, Monsieur Hoarau, bonjour! Wie? Ich höre Sie so schlecht, wo sind Sie? ….
…ach so… eben, Sie wollten etwas … was? Sie haben den Vertrag bei Young Boys Berne vorzeitig verlängert? Bis Sommer 2020? Monsieur, das ist grossartig! Fantastique! Wir müssen anstossen! …. Wie? … Ach so, Sie haben noch einen Termin im Übungsraum. Klar, kein Problem. Dann ein andermal.

Au revoir am Samstag, Gui. Et merci beaucoup pour tout!”

Interview mit Hoarau

Der neutrale Zuschauer

Rrr am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 13:01 Uhr

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Rüdisühli, ein Satz des sehr engagierten Reporterteams beim Spiel FC Luzern-BSC Young Boys lässt mich nicht mehr los: “Für den neutralen Zuschauer war das ein sehr gutes Spiel.” Wie muss man sich den neutralen Zuschauer vorstellen? Und wieviele neutrale Zuschauer schauen sich ein Fussballspiel der Super League an und finden ein Spiel einfach schön, weil es Tore gibt, egal für welche Mannschaft? Mit freundlichen Grüssen, V. N. aus Bern

Lieber Vippu, zunächst dies: Der neutrale Zuschauer ist der Sohn von Herr und Frau Schweizer. Der Cousin von Otto Normalverbraucher. Sein Onkel ist der Mann von der Strasse, der seinerseits mit Erika Mustermann verheiratet ist, Hinz und Kunz wohnen gleich um die Ecke, aber ich schweife ab. Also:

Ich konnte kurz mit dem neutralen Zuschauer telefonieren. Er hat mir bestätigt, dass er tatsächlich oft Super-League-Spiele am TV anschaut. Ein Genuss sei das aber nicht, ganz im Gegenteil. Als neutraler Zuschauer sei er ja gleichzeitig hoch erfreut über den Sieg des FC Luzern und tief niedergeschlagen über die Schlappe der Young Boys. Diese innere Zerrissenheit bei jedem Spiel, das nicht unentschieden ausgeht, ist für den neutralen Zuschauer eine grosse Belastung. Bei jedem einzelnen Tor wiederholt sich das Drama. Am liebsten wäre dem neutralen Zuschauer daher ein 0:0.

Ähnlich erging es ihm übrigens am Sonntag bei der Tagesschau. Da ärgerte er sich zu Tode über das klare Nein zur genialen Unternehmenssteuerreform, zugleich war er hocherfreut, dass diese doofe Vorlage so deutlich scheiterte. Selber hat er nicht abgestimmt. Logisch, er ist ja neutral. Genau wie seine grosse Schwester, die schweigende Mehrheit. Ist Ihnen jetzt alles klar? Sonst fragen Sie am besten den Telefonjasser. Beste Grüsse, Ihr Dr. Rüdisühli

“We’re only here cause we’re single”

Rrr am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 12:00 Uhr

Das sangen die Cardiff-Fans am gestrigen Valentinstag.

Ihr Team war zu Gast bei Derby.

Wie das Spiel ausging? Bitte sehr.

Traumberuf

Harvest am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 6:00 Uhr

Haben wir nicht alle davon geträumt beruflich Sport zu schauen? Die Berner Zeitung ermöglicht Ihnen nun diesen Traum. Das Runde Leder lässt Sie aber nicht im Regen stehen und lehrt Sie die wichtigsten Fertigkeiten. Heute: Der Matchbericht.

Für einen Matchbericht brauchen Sie eigentlich nur Basiskenntnisse über Fussball und im besten Fall noch eine solide Rechtschreibung. Hilfreich sind allerdings noch folgende Tipps:

  • Hängen Sie Ihren Text möglichst an einem Spieler auf, das weckt beim Leser Emotionen. Der Spieler kann positiv oder negativ aufgefallen sein, völlig egal. Im Zweifel nehmen Sie einfach einen Torschützen. Nennen Sie ihn ruhig “Mann des Spiels”, unabhängig von seiner Leistung.
    Bsp: Mit seinem Tor in der 10. Minute hat +xy+ den Gegner im Alleingang abgeschossen.
  • Die Leser wollen märchenhafte Geschichten. Am Einfachsten erreichen Sie das, indem Sie so oft wie möglich das Wörtchen “ausgerechnet” in Ihren Text einbauen. Was so speziell sein soll ist völlig egal, auch ob der Ort, die Situation oder ein Spieler die unglaubliche Geschichte schreibt.
    Bsp: Ausgerechnet +xy+, der vor +beliebige Zeitspanne+ in +beliebiger Ort+ +beliebiges Ereignis+ +passendes Verb+.
  • Nehmen Sie Bezug auf die Wichtigkeit des Spiels. Jedes Spiel ist besonders wichtig. Brauchen Sie Ausdrücke wie “Schicksalsspiel” oder “Spiel der Wahrheit”. Gründe gibt es viele. Ein Schicksalsspiel kann das erste Spiel nach einer Niederlage sein (da zeigt sich, ob die Mannschaft Charakter hat) oder das Spiel nach einem Sieg (da zeigt sich, ob die Mannschaft Charakter hat). Ein Spiel der Wahrheit findet gegen den Meisterschaftsersten (besonders schwierig) oder den Meisterschaftsletzten (besonders schwierig) statt.
    Bsp: +xy+ zeigt seine Klasse und gewinnt im schwierigen Spiel der Wahrheit gegen den Tabellenletzten +yx+.
  • Der wahrscheinlich wichtigste Tipp: Machen Sie umshimmelswillen Wortspiele. Wortspiele fesseln. Nehmen Sie dafür den Namen eines beliebigen Spielers oder eines der beiden Clubs oder was Ihnen grad einfällt. Je absurder und plumper das Wortspiel desto besserer Journalismus.
    Bsp: “Sanogoal” oder “HUoaRRAu”

Valitag

Briger am Dienstag, den 14. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Zum heutigen Valentinstag viel Liebe von und mit Vali Stocker!

Der Hertha-Vali-Fanclub wünscht Vali Stocker, seinen Fanclub-Mitgliedern und allen Leserinnen und Lesern des Runden Leders einen schönen Valentinstag.

Happy Birthday mein Freund!!! Wünsche dir von Herzen alles Gute

Ein von Valentin Stocker (@vstocker89) gepostetes Foto am

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Absonderliche Abkommen

Val der Ama am Dienstag, den 14. Februar 2017 um 6:00 Uhr

Sie wollen sich in Sachen Fussball betätigen? Vielleicht als Sportchef oder gar als CEO? Dann lernen Sie erst die Juristerei.

Es ist drum wirklich nicht einfach mit diesen Verträgen. Denken Sie mal an den Thorsten Schick vom BSC YB. Der 26-Jährige hat sich beim Spiel gegen Sion mit seinem 25. Einsatz in einem Wettbewerbsspiel in der laufenden Saison eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr erspielt.

Oder grad anders beim Tomislav Puljic vom FC Luzern: Der hat zwar noch einen Vertrag bis Ende Saison, ist aber neulich von der Sportkommission seines Vereins aus dem Kader der ersten Mannschaft geworfen worden, damit er nicht etwa auf die vertraglich festgeschriebenen 20 Partien kommt, die seinen Kontrakt automatisch um ein Jahr bis Sommer 2018 verlängern würden.

Und jetzt eben zu Anthony Martial. Offensichtlich waren dem AS Monaco die 50 Millionen Euro Transfersumme nicht genug. Eine Klausel in seinem Vertrag besagt nämlich, dass Manchester United zusätzlich zehn Millionen Euro für den Offensivmann zahlen muss, sollte der 25 Treffer in einem Pflichtspiel erzielen. Bald ist Zahltag: Am vergangenen Wochenende gegen den FC Watford traf Martial zum 24. Mal für die “Red Devils”.

Seltsam? Nun, in den englischen Medien werden weitere Vertragsdetails erwähnt: Falls der 21-Jährige auf 25 Länderspiel-Einsätze für Frankreich kommt und es einmal in die TopTen der Weltfussballer-Rangliste schafft, sollen jeweils zehn weitere Millionen fällig werden.

Kubos Keeper

Briger am Montag, den 13. Februar 2017 um 13:00 Uhr

Yuya Kubo spielt bekanntlich seit kurzem in Gent. Sein neuer Torwartkollege, Lovre Kalinić, verschätzte sich am Wochenende in der 96. Minute.

Gent verlor beim dritten Einsatz des Ex-Young Boy mit 0:1, erstmals gelang dem Japaner im Dress der Indianer damit kein Tor. Die entscheidene Szene aus dem Spiel vom Samstag sehen Sie hier:

Menschen hinter der Bürofeuermauer schauen hier:

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Verschiedene Varianten

Rrr am Montag, den 13. Februar 2017 um 5:59 Uhr

Wie immer am Montag: Rundes Leder Psychoblog.

Heute: Mein Team verlor am Wochenende 1:4. Wie gehe ich damit um?

■ Ich gehe normal arbeiten und hoffe, dass mich niemand auf YB anspricht. (2 Punkte)
■ Ich gehe wie gewohnt arbeiten und habe nach 10 Minuten Krach mit dem Chef. (5)
■ Hütter raus! Rihs raus! Alle raus! (0)
■ Ich nehme krank bis Mittwoch. Eventuell Donnerstag.(4)
■ Ich knöpfe mir den Thuner im Team vor und lache ihn wegen der Schlappe gegen Basel aus. (7)
■ Who cares? Mein Zweitteam hat gewonnen. (6)
■ Total geil, der neue Film “Fifty Shades Of Yellowblack”, wo gestern lief! Aber wie lautet das Codewort, wenn man genug hat? (6)
■ Tami, wo sind meine Betablocker? (2)
■ Fussball wird eh überschatzt, Hauptsache Beat Feuz ist Weltmeister. (8)
■ Mein Team würde niemals 1:4 verlieren. YB FOREVER!!! (20 Punkte)

Zählen Sie die Punkte zusammen, teilen Sie sie durch 15, schreiben Sie das Resultat auf gehäuseltes Papier und schicken Sie das Ganze zusammen mit einem Passfoto von Ihnen und den üblichen Kontaktdaten an: Rundes-Leder-Redaktion, Abt. Leseranimation, Guillaume-Hoarau-Allee 7, 1898 Bern. Wir kümmern uns dann um die fachgerechte Entsorgung Ihrer geschätzten Zuschrift. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.

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