Erhellendes von Heller

Dr. Eichenberger am Freitag, den 3. September 2004 um 17:36 Uhr

Der Wiener Multimediakünstler und bekennender Sporthasser André Heller soll an der WM 2006 ein Kulturprogramm für 30 Millionen Euro kuratieren. Dass wir uns schon jetzt darauf freuen dürfen, zeigt sein Interview im Spiegel Ein Bonmot daraus: «Ich fand es mutig, einen nicht gerade pflegeleichten, exzentrischen Ausländer wie mich zu nehmen, von dem jeder weiss, dass ihn die Gesellschaft einer anmutigen, wohlriechenden Dame mehr interessiert als elf verschwitzte, Trikot tragende Mannsbilder.»

Unser Bild: André Heller, bis zur Unkenntlichkeit verkleidet als YB-Fan, im Zug von Wien nach Berlin. (Foto: Pinarello)

So wollen sie spielen

Rrr am Freitag, den 3. September 2004 um 14:15 Uhr

Dimmalaetting, die Tageszeitung der Färöer-Inseln, geht davon aus, dass die Färinger morgen in Basel in dieser Aufstellung antreten werden.

Es fällt auf, dass Johannesen in die Innenverteidigung gerückt ist und Joensen das rechte Coulour abdecken wird. Johnsen im Mittelfeld wird viel Laufarbeit leisten müssen, zumal hinter den Sturmspitzen noch Björn Borg spielt, der ja bereits älter ist.

Auf jeden Fall spielt der Färinger ein mutiges 4-4-2-System.

Die Färöer

Rrr am Freitag, den 3. September 2004 um 9:14 Uhr

Am Samstag kommen ja die Färöer nach Basel, und da stellt sich natürlich die Frage: Was macht eigentlich so ein Färinger den ganzen Tag auf seiner Insel?

Nun, es ist leider so, dass der Färinger trotz weltweiter Proteste jedes Jahr hunderte von Pilotwalen, Schnabelwalen und Delfinen grausam abschlachtet, wie der WWF mitteilt. Für Blick-Leser: Die Bilder gibts hier.

Für alle anderen: Es ist schockierend! Und es gibt wohl nur eine Lösung: Kauft keinen Färöer-Fisch mehr! Danke.

Vorfreude

Dr. Eichenberger am Donnerstag, den 2. September 2004 um 14:55 Uhr

Noch neunmal schlafen, bis endlich auch für die Kicker der Serie A der Berufsalltag beginnt. Darauf freuen sich die beiden Neuen von Juventus, Fabio Cannavaro (links) und der Schwede Zlatan Ibrahimovic (ex Ajax).

Für alle GewohnheitsseherInnen des Deutschen Sportfernsehens haben wir auf dem Foto 1 Fehler versteckt. Den Unterschied entdecken. Und sofort
anrufen!

Gross in Grosny

Rrr am Donnerstag, den 2. September 2004 um 9:56 Uhr

Im UEFA-Cup hat der FC Basel ein attraktives Los gezogen: Das Team von Christian Gross spielt in der ersten Runde gegen Terek Grosny.

Hinweis für den Chauffeur des FCB-Cars: Grosny ist im Prinzip über drei Zufahrtswege zu erreichen, nämlich aus Norden, Westen oder auch Osten. (siehe Grafik)

Mutti ist immer dabei

Dr. Eichenberger am Mittwoch, den 1. September 2004 um 17:38 Uhr

Ertappt: Ronaldo küsst seine neue Flamme Daniela Cicarelli – mit spitzem Mündchen, wie es Mutti (rechts) gelehrt hat. Ihre zukünftige Schwiegtertochter hat sie schon ins Herz geschlossen, hat doch Daniela, eine begeisterte Freizeitläuferin, Söhnchen Ronaldo zu einem gesünderen Lebensstil mit viel Joggen und ausgewogener Ernährung bewegen können. Braver Junge! Am 8. September trifft sich Familie Ronaldo in Berlin vor dem Länderspiel gegen Deutschland mit Mutter Yakin und Söhnchen Hakan im Café Einstein zu Kaffee und Kuchen.

3. RAFT in Magdeburg (2003)

Natischer am Montag, den 26. Mai 2003 um 23:34 Uhr

TEE-Rail-Alliance-Fussballturnier
Samstag, 07. Juni 2003; Magdeburg

«Geili Sieche!»

«Geili Sieche!»

Schweizer Meister?
Was hatten wir uns für Ziele gesteckt…..!?!? Nach dem triumphalen Erringen des Titels in Frankfurt, der anschliessenden, tragischen Niederlage in Bern und der Teilnahme nur einer CH-Mannschaft am Wiener Turnier sollte der Schweizer Meistertitel unbedingt zurück in VIDEC-Hände! Unsere Mannschaft schien zumindest auf dem Papier um Klassen besser als auch schon. Der Internationale Pädu, eigens zu diesem Turnier aus der Basler Elf entrissen, die am kommenden Wochenende an der Schweizermeisterschaft der offiziellen SBB-Fussballer teilnehmen wird, schien allein schon Garant für einen Podestplatz zu sein. Und da sich diverse Leute dieses Jahr sogar sportlich aufs Turnier vorbereitet hatten, rechneten wir insgeheim schon etwas mit dem Turniersieg. Nun, es kam bisi anders, aber dazu später mehr…

Organisatorisches
Auch dieses Jahr ein dickes Merci an die Herren Weini und Reto, die wiederum für den Schweizer Teil des Organisierens zuständig waren.

Dank auch an die OWAYO GmbH in Regensburg, die das nagelneue, eigens zu diesem Zweck designte VIDEC-Dress nicht rechtzeitig liefern konnte. Zum Glück hatten wir auch noch unser Auswärts-Dress mit im Gepäck und mussten somit nicht nackt aufs Feld. Oh, apropos „nackt“ ….. da fällt mich noch was ein….. aber egal…..vielleicht später mehr dazu…… 

Das grösste „Merci“ hier aber ans OK der Magdeburger unter der Leitung von Thomas Arendt, das zweifellos das bestorganisierte Fussballturnier Europas auf die Beine stellten! Chapeau! Wer fährt schon mit einem Extratram zum Fussballplatz?!!???! *standingovation*

Die Schweizer Dream-Teams

TSV 2000 VIDEC GmbH Seleção (in alphabetical order)
Garbely Adrian P-IT-e
Hofmann Sandro KOM-IK
Schwarz Daniel P-IT-e
Stalder Adrian P-KS-BN
Werlen Ralf P-KS-CC
Wild Patrick P-IT-KS
Zeier Christian P-CS-MCH

Die Nicknames stehen sie dann hoffentlich im näxten Jahr auf den Trikots….

SBB for Fun (in alphabetical order)
Bachofner Dani P-FV-IP
„Bachofner“ Andrea Profi-Fussballerin?
Hertig Stefan P-RV-MA
Karlen Sara P-FV-FA
Rosetti Gabriel P-FV-PM
Schmalz Jean-Claude P-KS-GE
Staub Reto P-FV-KA
Weingart Stefan P-FV-IP

Das zweite SBB-Team bestand grösstenteils aus Profisportlern – so waren dann auch deren Resultate weniger erstaunlich…

Die Anreise
Die VIDEC Seleção hätte wirklich gerne im Speisewagen der Mitropa reserviert und damit deren Bankrott noch um ein paar Jahre hinaus gezögert, aber bei den Reservationsbedingungen war der Entscheid relativ einfach, selber ein mittelgrosses Frückstücks-, Apero- und Mittagessenbuffet mitzunehmen! So fanden sich kurz vor 10h am Freitag morgen Snacks für viele Hundertschaften Männer auf den Tischen unserer Abteile. Nicht extra zu erwähnen ist wohl die exquisite Weinauswahl, die wir hervorzauberten. Was Werli so alles aus seiner Kühltasche hervorklaubte, erhielt diverse Gault-Millau-Punkte! Nach den ersten Snacks und 1 oder 5 Fläschchen wunderbaren Walliser Weins wurde am Nebentisch die übernächste Samschtig-Jass-Sendung aufgezeichnet. Es gewann wie immer der Telefonjasser. Eine erste Reisegruppe führte uns dann zu der Hymne des Wochenendes: „Wier si alli frisch gituschti“. Chrigu Zeier machte dann schon bald mal den Millionärs-Günther und unsere Nachbarn wurden in die diversen 50‘000-Euro-Fragen integriert. Als exzessiver Sportexperte und Telefonjoker zeichnete sich bald mal Pädi aus, der schlicht a-l-l-e-s über besagtes Thema wusste! Manch einer staunte – vorallem Günther…

In Hannover hiess es zum erstenmal umsteigen. Den kurzen Break nutzten wir zum Refill unseres Getränkedepots. Trotz diverser Bierchen waren wir plötzlich Kleine Feiglinge. Quasi innert Sekunden leerte sich dieser Karton! Im „Aperto“ von Hannover hätten wir übrigens noch viele Euro Dosenpfand zu Gute!

Dann stellte sich heraus, dass auch die Frankfurter Railrunner im selben Zug waren und man konnte die ersten Kontakte (wieder-)herstellen. In Magdeburg angekommen erwartete uns das Empfangskomitee mit rotem Teppich und stracks gings in unser Hotel. Heuer waren mal alle Teams im selben Hotel untergebracht – diese Variante hat sich für weitere Turniere sehr empfohlen! Zufälligerweise fand am selben Abend noch das Magdeburger Stadtfest statt, an dem u.a. ein Autoscooter zum Verkauf stand und eine Achterbahn die Massen faszinierte. Getränke gabs auch immer mal wieder und so fanden die Letzten, die Österreicher, erst gegen 5h morgens zurück ins Hotel. Wir Schweizer sind ja berühmt für unsere seriöse Turniervorbereitung und waren um Stunden früher in den Federn. Das Aufstehen am SA war trotzdem nicht ganz einfach! Dafür konnte man sich schon beim Frühstücksbuffet auf die Gegner einstellen.

Unsere Taktik:
Folgende Punkte, so waren wir überzeugt, würden uns locker den Turniersieg bringen:
– Unser neues Dress blendet die Gegner.
– Biciclette, Fallrückzieher und jede Menge anderer technischer Kabinettstückchen führen zu zahllosen Treffern und zur Demütigung aller Gegner.
– Versuchen, jeden einmal herausgeholten Vorsprung länger als 30 Sekunden zu verteidigen.
– Jeder VIDECler schiesst min. 1 Tor.
– Der VIDEC gewinnt die Mehrzahl der Spiele.
– Alle rennen sich die Lunge aus dem Leib.

(Nun ja, … *hüstel*… vielleicht hätten wir diese Punkte noch konsequenter verfolgen müssen…)

Die Spiele
Eigentlich hatte das OK alles richtig gemacht: Wir wurden am Frühstücksbuffet des Hotels wunderbar verpflegt, der Transport zum Fussballplatz war alleine die Reise wert und der Platz lag herrlich. Trotzdem war die VIDEC Seleção nicht übermässig glücklich als wir den Spielplan sahen: Die drei vermeintlich stärksten Teams warteten gleich zu Turnierbeginn auf uns: Die Wadlbeisser, die ÖBB-Jungs und die zum erstenmal teilnehmenden „Ballchaoten“ aus Berlin. Unsere Standardausrede „So früh am morgen können wir halt noch nicht so….“ griff hier nicht – es war bereits Mittag. So bissen uns die Ersteren schon mal in die Wadl (1-2), die Österreicher überfuhren uns in ihrer bekannten Manier (0-2) und die einzigen Chaoten, die gegen die Berliner auf dem Platz standen, waren mal wieder wir (0-5)!

Nach der Mittagspause sollte nun alles besser werden: Die einheimischen Magdeburger FunKicker, an den bisherigen Turnieren jeweils die Punktelieferanten, standen uns gegenüber. Diesmal musste es einfach klappen!! Aber… tja….. eben…. der einmal herausgeholte Vorsprung reichte auch hier nicht, aber wir ergatterten den ersten Punkt. Trotzdem war die Enttäuschung gross, hatten die Funkicker doch permanent 2 Frauen auf dem Platz und wir keine. Im Nachhinein stelle ich jedoch gerne fest, dass dies ein gewonnener Punkt war gegen eine Mannschaft, die uns allen noch viel Freude bereiten sollte! (Oder hätten wir sie einfach gewinnen lassen sollen.?!?) Mit Elan gings also weiter in die letzten Spiele, für die wir uns nun „die Wende“ vorgenommen hatten. Doch ernüchternd auch, was folgte: Eine weitere Niederlage gegen Bärbels Railrunner 1.

Nun stand das Derby, die Entscheidung, das vorgezogene Finale auf dem Spiel: SBB for Fun vs. TSV 2000 VIDEC GmbH Seleção. Ein Abnützungskampf sondergleichen mit einem wiederum schwachen Luiz Engarby, der die Vorentscheidung im Alleingang herbeiführte: Dank einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld konnte unser Gegner einfach und locker in Führung gehen. Auf einen weiteren individuellen Fehler folgte gleich das 2-0. Die Entscheidung? Nein! Pädi tankte sich auf der rechten Seite durch und erzielte gegen einen unmotiviert eingreifenden El Muro den Anschlusstreffer! Doch Pädi wollte mehr! Nur Minuten später: Das Station ist mucksmäuschen still als Il Gato sulla Linea seine Linie mal verlassen darf und zum Freistoss auf Höhe Mittellinie antritt… Pädis Fallrückzieher war den gut 80’000 Zuschauern allein der Eintritt wert! x-fache Laola-Wellen brandeten durchs Areal – die Menge tobte! Das Glück schien perfekt!!! – Doch……..leider……. El Muro kannte kein Erbarmen mit dem VIDEC und liess diese Direktabnahme nicht passieren. (El Muro, wir wissen, wo dein Auto steht!) Dass SBB for Fun quasi im Gegenzug das 3-1 markierte, erwähnen wir hier gar nicht.

Zur Ehrrettung schienen uns dann die Railrunner 2 im letzten Spiel gerade recht. Aedu und Luiz wollten unbedingt auch noch ihre Tore schiessen, nachdem bisher nur Säne und Pädi erfolgreich gewesen waren. Doch wurden beide gleich in Manndeckung genommen und kamen kaum zu Chancen. Zum Glück traf Säne zu seinem zweiten persönlichen Treffer, hatte er doch seit Frankfurt nicht mehr getroffen und konnte so seine Quote in der Hall-of-VIDEC erhöhen. Doch hielt dann leider auch dieser Vorsprung wieder nur knapp 30 Sekunden! Brutal dann, wie Luiz knapp vor Spielende beim Matchball im gegnerischen Strafraum rücklinks, ohne Verluste, quasi mit Verletzungsabsicht von den Beinen geholt wurde! Blutüberströmt (am Knie) blieb er liegen, doch der VIDEC kennt bei sowas keinen Gnade: Sächzätüüsig höirunt: Uuuuse!! („16’000 schreien: Raus!“ Übersetzung des Red.) Das wars dann also! Zwei Punkte aus sieben Spielen, fünf Tore geschossen, viele erhalten – mit einem Wort: Wir wurden LETZTE, waren so schlecht wie noch nie und sind damit eigentlich aus dem Internationalen Geschäft abgestiegen.

«Uuuuse!»

«Uuuuse!»

Schamerfüllt gings in die Duschkabinen, die dann aber sofort wieder für gute Laune sorgten. (Neben den Bierchen natürlich, die auch schon seit längerem wieder Eingang in unsere Kehlen fanden.) Die doch schon etwas ältere Anlage verfügte nämlich nur über eine Dusch“landschaft“, die beidergeschlechtlich benutzt werden musste. *sing*: „Wier si alli frisch gituschti“. Freude herrschte da bei manchem „Bäukli“. Nach dieser Orgie gings dann wiederum mit dem Äxtra-Tram zum Mückenwirt, wo es Rangverteilung, 2-3 Bierchen und ein Buffet gab. Gewonnen haben wieder mal die Österreicher, doch der zweite Rang überraschte und freute dafür jeden: Die Magdeburger Gastgeber erreichten Silber!! Jubel und Standing Ovations allenthalben! Zwischen denen und uns lagen auch alle andern Teams, die Reihenfolge weiss jede Mannschaft wohl selber am besten. Nur ein kleiner Hinweis noch am Rande: SBB for Fun, der amtierende Schweizermeister, kam knapp nicht aufs Podest: Verdienter vierter Rang für eine Mannschaft, die uns halt schon etwas überlegen war…

Die gnadenlose Statistik
Job Anzahl Treffer Bemerkungen
Torhüter 1 Nie sah man Werli so regelmässig IM Tor!
Torschützen 2 5 3x Pädi, 2x Säne
Zuschauer Tausende meist den Gegner unterstützend
Zug 5 5 eng, voll, mit Gepäck, unklimatisiert, ausverkauft, Türen zu, usw.
Gegner 7 x zumeist nur körperlich überlegen
Unfälle 0 0 Aerni war ja auch gar nicht da!
Schiedsrichter 2 2 echte FIFA-Leute; pfiffen konsequent gegen uns; mussten abends
aufgehängt werden. 

Spielerbewertung
Da Premiere bekanntlich live übertrug, kommentiert heuer deren Chefexperte Kaiser Franz, der Beckenbauer die Leistungen des VIDEC:

Werli
Ja gut, ääh, das war wohl eine nicht erwartete Neuerung am diesjährigen Turnier: Il Gato sulla Linea war heuer tatsächlich mal sulla linea! Mit lauter Stimme lenkte er die gegnerischen Stürmer an seinen Schienbeinen vorbei. Seine offensiven Ausbrüche in den Sturm blieben nicht nur im Rahmen, sie stellten eine richtige Gefahr dar! War bei den meisten Toren schuld- und machtlos. Sein weltberühmtes Auge liess gar nie Hektik aufkommen.

Dani, der Libero
Ja gut, ääh, wie schon im letzten Jahr war Dani, der Libero der souveräne Mann des Catenaccio: Als Einziger hielt es sich an die Weisungen der Trainer und blieb stabil defensiv. Seine Pässe aus dem Fussgelenk – stark!

Aedu
Ja gut, äähhhh, mit seinem Biertrinkerleiberl passt der doch gut zum FC Bayern! Defensiv sicher, frisch im Antritt, kaum zu bremsen an der Seitenlinie – mir fällt da eigentlich nur Roberto Carlos ein! Sicher hätte er uns mit einem Freistosstor nur zu gerne seine grosse Klasse bewiesen.

Luiz
Ja gut, äähhh, der Luiz hat uns an diesem Turnier eigentlich alle am meisten enttäuscht! Die Mittelfeldrolle, die er sich selber zudachte, erfüllte er nie. Vermutlich wusste er nicht, dass man in dieser Position am meisten läufen müsste… Zwei, drei gute Ansätze seines Spielgenies sahen wir trotzdem. Blieb zum erstenmal ohne Torerfolg. Wird sich für die Qualifikation fürs nächste Turnier aber in den Arsch klemmen müssen!

Säne
Ja gut, ääh, wenn wir jetzt nicht den Mehmet Scholl hätten, dieser Sandro wär da ein guter Ersatz! Defensiv solid, spontan in der Angriffsauslösung und kaltblütig im Abschluss. Zweifellos ein ganz Grosser! Bei verpassten Bällen war immer der Boden schuld! Verwirrte mit Hilfe roter Hosen einen Österreicher massivst…

Pädi
Ja gut, ääähh, da sieht man halt, dass er in seinem Leben schon mal Fussball gespielt hat. Ein Klassestürmer, der uns sicher noch viel Freude bereiten wird. Seine Fallrückzieher sind legendär, seine Soli zwingend und das Lattenkreuz zittert schon, wenn es Pädi nur von weitem kommen sieht. Schade, dass er ein Servettien ist.

Chrigu
Ja gut, ähäähh, hat denn der überhaupt gespielt?? 😉 Sass meist lautstark hinterm Tor, bot sich aber immer mal wieder zum Austausch an. Bei seinem einzigen gefährlichen Vorstoss geriet der Ball aufgrund eines lokalen Erdbebens unter statt auf seinen Fuss und so wurde auch aus seinem Torerfolg nichts. War wichtig für die Moral!

Abenz/nachz
Nach dem Essen kam rasch die erste Polonaise, es wurde getanzt, gestrippt und runtergefallen. Wie immer schweigt hier des Sängers Höflichkeit… oder?… äähhhh?….. man könnte ja mal eine Ausnahme machen….? OK, also: Als erstes plädieren wir für zusätzliche Funktionsstufen für Steffu; das Geld reicht bei ihm nicht mal für Shorts! Zum zweiten sagen wir nix mehr zu Steffu, dafür zu Chrigu: Geh nicht davon aus, dass Bier im Glas ist, wenn dus nicht selber geholt hast! Gabi „Batistuta“ Chippendale hielt die Massen dann in Laune und Jean-Claude bezirzte jede Frau auf Platz!
Bei der Resultateübersicht der EM-Qualifikationsspiele, die an dem Abend stattfanden, dann der nächste Grinser: Nach den Färöern schlugen nun auch die Moldawier die Österreichische Nationalelf! Die Deutschen kamen in Glasgow gegen Bertis Schottland nicht über ein Unentschieden hinaus und bei den Schweizern war im Heimspiel gegen Russland der Schiri eindeutig geschmiert worden. Skandalös wie die Schweizer um den Sieg gebracht wurden. Der Abend wurde hingegen immer länger und die letzen verliessen die Disco erst um 5h (oder so).

Die Rückreise
Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück inkl. Schampus und 2-3 Panachés gings zurück zum Tram, das uns zum Bahnhof bringen sollte. Dessen Chaffeur befand sich jedoch im Bummelstreik und wir erreichten die Haltestelle beim Magdeburger Hauptbahnhof 3 Minuten vor Zugsabfahrt. Nach einem lockeren Auslaufen (*hüstel*) erwischten tatsächlich alle noch rechtzeitig den Zug – Schwein kä! Rasch ging man wieder zu Bier über und die ersten Rückblicke wurden erstellt. Dani, der Libero brachte nochmals Stimmung mit etwas Literarischem auf. Einige waren HOCHerfreut! Andere dafür trauriger…
Nach dem erneuten Break in Hannover und dem obligaten Auffüllen des Getränkedepots gings im ICE „Türlos“ zurück Richtung Schweiz. Der Speisewagen wurde rasch in Beschlag genommen, doch führte Miraculix, der türkische Speisewagen-Entertainer quasi nix mehr: Nur noch Eintopf und Rotwein! Dann plötzlich hats doch noch ein Curry, dafür keinen Rotwein mehr. Kurz später gibts nur noch Rotkäppchen-Sekt, dafür mit Eintopf. Miraculix ist kurz vorm Nervenzusammenbruch und offeriert noch schnell eine Runde, bevor in Frankfurt neue Ware geliefert werden soll: „Hab isch beschtellt fürr eusch!“ Geliefert wurde zwar nix, Essen war also alle, dafür erzählt uns Miraculix noch ein bisschen aus dem Nähkästchen: „Komm mit in Küsche, wir offerieren einen!“ Unterhaltsam war also heuer sogar die Rückfahrt, auch wenn sie mit 8 Std. am Stück schon etwas lang war.
Mehr oder weniger in Form erreichte also jeder am SO abend sein zuhause und die Träume vom nächsten Turnier konnten beginnen.

Aussichten
Es war schlicht ein g-e-n-i-a-l-e-s Wochenende in Magdeburg und wir freuen uns schon sehr auf das 4. RAFT, das nächsten Frühsommer bei „Bärbel and the Railrunners“ irgendwo in Deutschland stattfinden wird.

Fürs Jubiläumsturnier 2005 konnte bekanntlich der VIDEC als Organisator gewonnen werden.

Spätestens für einen dieser Anlässe haben wir unsern ersten Turniersieg vorgesehen! To be continued……

2. RAFT in Wien (2002)

Natischer am Sonntag, den 26. Mai 2002 um 23:32 Uhr

1 Schweizer Meister
Nach der erfolglosen Verteidigung des CH-Meistertitels in Bern wars heuer etwas einfacher. Der Titel stand schon vor Beginn der Spiel fest: Eine einzige Mannschaft konnte durch die SBB gestellt werden. Diese bestand ausnahmsweise aus nur 2 VIDEClern, wurde aber durch P-FV gezielt verstärkt.

Wir hoffen sehr, dass näxtes Jahr wieder etwas mehr personelle Unterstützung aus den VIDEC-Reihen kommt!

2 Organisatorisches
Auch dieses Jahr ein dickes Merci an Stephan Weingart und Reto Staub, die wiederum für den CH-Teil des Organisierens zuständig waren.

Dank auch an Chrigu Metzger, der ein Dress zur Verfügung gestellt hatte.

3 Das Dream-Team
Name Nickname Abteilung
Karlen Sara „Zeigt-Nerven-im-Abschluss“ P-FV-PA
Bachofner Daniel „El Muro“ P-FV-IP
Garbely Adrian „Luiz Engarby“ P-IT-E
Schmalz Jean-Claude „Der Vollstrecker“ P-FV-KA
Schwarz Daniel „Manni, der Libero“ P-IT-E
Weingart Stephan „Zizu“ P-FV-IP

4 Taktik
1. Versuchen, bei Atem zu bleiben
2. von der warmen Sonne profitieren und sich etwas bräunen
3. schnellstmöglich auf dem Transfermarkt aktiv werden und uns personell verstärken
4. wenns niemanden stört, ein Tor schiessen
5. Biciclette, Volleydirektabnahmen, Hechtkopfballtore, Fallrückzieher, usw.

(Fast) alle Vorgaben konnten eingehalten werden: Vielleicht könnte an den Punkten 3 und 5 noch etwas gearbeitet werden… 

5 Der Vorabend
Die Anreise nach Wien war ein b-i-s-s-c-h-e-n anstrengend: Der Einstieg in die Schlafwagenabteile war ohne Schuhlöffel kaum zu bewerkstelligen! Deshalb verschoben wir sicherheitshalber lieber gleich in den Speisewagen, wo wir bis in die frühen Morgenstunden für Umsatz sorgten. Kleiner Tipp am Rande: Der ungarische Cabernet ist nicht wie anderer Cabernet…

Der Chor „Echo vom Munotgraben“ war hier für die musikalische Unterhaltung besorgt. Für Kenner Ungarischer Speisewagen sei hier noch erwähnt, dass der Barack (=Aprikosen-Fusel) nicht leistungsfördernd gewirkt hat…

6 Touri-Programm
Morgens um 8.10h trafen wir in Wien ein. Zum Glück wurden wir von einem Ösi empfangen und zum Hotel gebracht – alleine hätten wirs wohl kaum gefunden. Es lag genau vis-à-vis des Bahnhofs… 
Im Hotel Fürstenhof (http://www.hotel-fuerstenhof.com/index1.htm) wurden rasch die Zimmer bezogen und schon lockte Wien mit seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten. El Muro, unser erfahrener WienGuide, führte uns ins älteste Kaffeehaus Wiens zu einem Kaffee der Sonderklasse. Die überwältigende Architektur Wiens hatte aber leider einen üblen Nachgeschmack: „Eau-de-Pferd“ liegt um diese Jahreszeit über der ganzen Innenstadt! *wieher*

Mittax erwartete uns wiederum einer der Wiener Tschutter zum U-Bahn-Transfer zur ‚Alten Donau‘, wo das Turnier stattfinden sollte. Wirklich eine super Anlage!

Das benachbarte „Vienne International Center“ überraschte manchen – passte es doch so gar nicht ins Bild, das zumindest der Red. von Wien hatte. Auch aufgefallen sind die vielen, überdimensionalen Werbungen überall in der Stadt. Es scheint, als wäre alles und jeder von irgendwem gesponsert!

7 Die Spiele
Die Gastgeber hatten für den sportlichen Teil des Wochenendes ein happiges Programm vorgesehen: Jede Mannschaft gegen jede; je 15 Minuten lang; dazwischen nur kurze 5 Min. Pause. Klar, dass das für die etwas Unsportlicheren in unserm Team etwas viel auf einmal war. Luiz Engarby hätte viel für eine Auswechslung gezahlt, doch war das mit unserm kleinen Kader schlicht nicht möglich. So lässt sich unsere Leistung grob etwa so analysieren: Schwach begonnen, dann stark nachgelassen und am Schluss reichte die Puste nicht mehr.

Die österreichischen Teams hatten offenbar – statt uns – Profis erwartet und spielten uns die Bälle um die Ohren. Erst das dritte Austria-Team war klar schwächer und wir konnten sie dank unserer ausgeklügelten Defensiv-Taktik (= Ball schnell weg schlagen und dann g-a-n-z langsam aus dem Gebüsch holen!) und unserm Vollstrecker mit 2:1 schlagen. Die vorherigen Resultate waren trotz unserem Weltklassetorhüter El Muro und Zizu, dem Playmaker mit dem Auge, für unsere Tordifferenz etwas schlechter ausgefallen.

Mit den 3 Punkten gings dann in die Pause, die wir dankbar für die Regeneration nutzten. Zizu und Luiz Engarby pfiffen während dieser auch noch 2 Spiele der übrigen Mannschaften. Auffallend waren die sportliche Eleganz und der unermüdliche Einsatz dieser beiden Schiedsrichter…

Nach der Pause schlugen uns dann die Sieger des Berner Turniers nach anfänglicher Führung unsererseits (1. Saisontreffer Luiz Engarbys) doch noch klar und deutlich. Manni, der Libero hatte ehrlich einen schweren Job!

Dann gings gegen Bärbels Mannschaft aus Frankfurt mit dem berühmt-berüchtigten Deutschen ‚Aerni‘. Konditionell war bei uns nun endgültig Sense (ausser beim Vollstrecker) und wir wurden klar dominiert. Mit einer 3:0-Führung im Rücken fällte dann allerdings Aerni unsern Vollstrecker, was diesem eine Bänderverletzung eintrug. Statt sich zu entschuldigen wälzte sich auch Aerni etwas im Gras, als ob er getroffen worden wäre, um (erfolgreich) der fälligen Roten Karte zu entgehen. Kaum war das Spiel wieder freigegeben hatte er offenbar das Gefühl, dass 3:0 noch nicht genug wäre und auch er unbedingt noch ein Tor machen müsste. So rannte er mit gut 120 km/h in El Muro, was Ersterem die Hand brach und El Muro etwas Farbe abbröckelte. Nun war das Spiel doch noch aus.

Im alles entscheidenden Spiel um den letzten Platz des diesjährigen Turniers trafen wir noch auf die Magdeburger (sprich: „Magdebörger“) So machen Fussballturniere Spass: Spielen und spielen lassen! Herrlich was für Torchancen sich hüben wie drüben ergaben. Der Vollstrecker und Luiz Engarby hätten das Spiel in den ersten Minuten lange entscheiden müssen, doch scheiterten sie trotz höchstkarätiger Torchancen am eigenen Unvermögen oder immer wieder an der Torumrandung. Statt 5:0 oder 6:0 stands am Schluss 1:2 für die andern.

Dank dem besseren Torverhältnis reichte es aber doch noch für den zweitletzten Platz!

Der erspielte Pokal wird voraussichtlich im eigens dafür angeschafften Medaillenschrank in der Kantine des WYO ausgestellt und kann gegen eine kleine Gebühr besichtigt werden.

8 Statistisch gesehen
Job Anzahl Treffer Bemerkungen
Torhüter 1 ziemlich stattlich knapp, aber fair!
Torschützen 2 6 Vollstrecker 4; Luiz Engarby 2
Zuschauer 2 – Die halbnackten Magdeburger
Fans lenkten erfolgreich
unsern Goalie ab
Zug 2 – eng und voll
Gegner 6 jeeeenschti zumeist offside!
Unfälle 2 2 schade…

9 SpielerInbewertung
RRO (Radio Rottu Oberwallis) übertrug ja bekanntlich live von der ‚Alten Donau‘. Hier die Beurteilung der einzelnen Spielern durch den Fussballgott unter den Fussballgöttern Josef ‚Sepp‘ Blatter:

„Zeigt-Nerven-im-Abschluss“:
Als einzige Frau im Team hatte sie keinen leichten Stand, schlug sich im offensiven und defensiven Mittelfeld aber hervorragend und war meist die beste Frau auf dem Platz! Sie selber ärgerte sich wohl am meisten über die vergebene(n) Chance(n).

„El Muro“:
Ein Torhüter von Weltformat! Da kann sich Oliver Kahn hinter verstecken! Unglaublich, was El Muro trotz seiner Verletzung immer wieder für Eisen aus dem Feuer holte. Dieser Mann liess den beruflich abwesenden Gato sulla Linea vergessen. Dirigierte teils mehr, teils weniger erfolgreich unsere Abwehr und unterstützte wo nötig auch moralisch. Wältklass!

„Luiz Engarby“:
Als er sich an die Rahmenbedingungen gewöhnt und seine Schwächeanfälle vorbei hatte, liess er immer mal wieder seine alte Klasse aufblitzen. Wie versprochen schoss er am Turnier mehrere Tore (2) und hätte mit etwas mehr Spielpraxis auch noch mehr erzielt (siehe dazu „Direktabnahme_ans_Lattenkreuz.mpeg“). Konditionell ein Wrack – aber gekämpft wie ein Löwe! (gegen das Kotzen).

„Der Vollstrecker“:
Ohne Vollstrecker wärs ein trauriger Auftritt geworden! Er schoss viele Tore selber (4) und bereitete die meisten andern vor. Ein Vorbild an Einsatz, Technik und Können. Offensichtlich beschäftigt er sich öfters mit Sport als beispielsweise Luiz Engarby. Auch von einer Bänderverletzung liess er sich nicht entmutigen und spielte nochmals toll auf. Eine grosse Bereicherung fürs Turnier!

„Manni, der Libero“:
Dieser Mann hat den Catenaccio neu definiert. Eine defensive Leistung, wie man sie normalerweise höxtens mal im ‚San Siro‘ oder im ‚Delle Alpi‘ sieht! Erinnerungen an den jungen Paolo Maldini wurden wach!

„Zizu“:
Der Mann für alle Aufgaben! Im Wechsel mit Luiz Engarby in Verteidigung oder Sturm blieb ihm der Torerfolg heuer leider verwehrt: Der Ball sprang vom Lattenkreuz ins Aus statt ins Tor – was für ein Schlenzer! Machte seinem Namen alle Ehre und darf sich näxtes Jahr gar ‚Zizou‘ nennen!

10 Nach dem Spiel ist Vor dem Spiel!
Nach den anstrengenden Spielen war Körperhygiene angesagt: Teils noch auf der Sportanlage, teils zurück im Hotel. Im Anschluss trafen sich alle in der Gartenbeiz der Sportanlage zu „www“ (= Wein, Weib und Wusik). Doch war für uns schon um Mitternacht Feierabend – der anstrengende, heisse Tag forderte seinen Tribut. So passierte es, dass die Deutschen ohne Schweizer auf die Donauinsel in den Ausgang mussten. Wir suchten Erholung im Bett.

Samstags aufzustehen war Schwerstarbeit: Der Muskelkater war schrecklich und es gesellten sich Verletzungen aller Art hinzu: starke Bänderdehnungen, offene Blasen, wieder aufgerissene Zerrung, abgebrochene Fussnägel, usw. Wer noch gehen konnte, schleppte sich ins „Bermuda Bräu“, wo wir mit den Deutschen und einer Hand voll Österreichern das WM-Spiel BRD – Saudi-Arabien verfolgten. Bekanntlich gewann Deutschland in einem bis zum Schluss spannenden Spiel äusserst knapp mit 8:0.

Danach gings wiederum in die Sportanlage, wo wir uns mit Bärbels Team und ein paar Flaschen Doping auf die Rückreise im Schlafwagen vorbereiteten.

11 Die Rückreise
Alle erwischten den Zug pünktlich und nach einem Schlummertrunk verliessen wir diesmal den Speisewagen viel früher als auf der Herfahrt.

Todmüde, aber glücklich erreichten alle zur Frühstückszeit ihr Zuhause und man konnte sich an den diversen WM-Spielen des Sonntags bereits für das nächste Turnier physisch und psychisch vorbereiten.

Warnung an alle andern Teams: Wir wissen jetzt, wies geht!

12 Aussichten
Wir freuen uns auf das 3. RAFT, das nächsten Frühsommer (voraussichtlich 07./08. Juni 2003) in Magdeburg oder Berlin stattfinden wird.

Spätestens für diesen Anlass haben wir unsern ersten Turniersieg vorgesehen…

1. RAFT in Bern (2001)

Natischer am Samstag, den 26. Mai 2001 um 23:21 Uhr

1 V I D E C
Unter dem Namen “VIDEC” besteht ein Verein mit Sitz wos grad Platz hat, bzw. bei wem wir gerade eingeladen sind, im Sinn der Artikel 60ff ZGB. VIDEC steht als Abkürzung für VIno DElla Casa.

Sinn dieses Vereins ist die niveauvolle Verköstigung von Speis und Trank an sinnvollen Stätten.

Ihr könnt nach hause gehn, ihr könnt nach hause gehn ...

Ihr könnt nach hause gehn, ihr könnt nach hause gehn ...


2 Rückblick
An dieser Stelle sei kurz an unsere letztjährige Reise ans Fussballturnier unserer Freunde in Frankfurt erinnert. Über Details wollen wir uns nicht mehr auslassen – die Betroffenen hatten schon damals einen Rückblick von Fussballexperte Trappattoni erhalten. Nur kurz soviel: Wir wurden interner Schweizer Meister! und somit wie gewohnt drittletzte.
Nicht zuletzt dank der Reise nach Deutschland konnte der Verein VIDEC erst entstehen.

3 Organisatorisches
Ein grosses Dankeschön gehört als erstes den Organisatoren des diesjährigen Anlasses: Reto Staub und Stephan Weingart! Ohne euren Aufwand wär ein solcher Tag nicht möglich. Merci!

Ein weiteres grosses Merci auch unserm Ausrüster Sandro. Mit grossem persönlichen und zeitlichen Aufwand liess er T-Shirts und dazu passende Geschenke für unsere Gegner kreieren. Nie sah man den VIDEC besser gekleidet Fussball spielen.

Nebenbei müssen wir zugeben, dass unser „Sponsor“ Castello Banfi, dessen Produkte wir übrigens sehr zu schätzen gelernt haben, uns nicht wirklich finanziell unterstützt hat. Nach dem durchschlagenden Erfolg dürfte das Management BANFI wohl aber schon bald mit uns in Verbindung treten.

4 Das Dream-Team
Name Nickname Abteilung
Bula Roger Papa P-KS-P
Calame Jean-Claude Judas P-PE-BPL
Garbely Adrian Eddie Sensacíon P-IT-D
Hofmann Sandro Sandokan P-KS-MK
Linder Urs Rue de Blamage P-IT-D
Ryser Björn Space P-KS-R
Schmid Norbert Brazil P-KS-CC
Schwarz Daniel Ersatz-gato sulla linea P-FV-e
Werlen Ralf il gato -quasi mai- sulla linea P-KS-CC
Zeier Christian Ädu II. P-KS-MK

kurzfristig abwesend:
Meissner Reto Warmdüscheler P-KS-MK

5 Taktik
– Blitzkriegartige Offensivbemühungen mit bis zu 9 Stürmern
– auf Fehler der Gegner spekulieren
– unseren Torhüter am linken Pfosten anketten
– Garby als offensiven Bierbringer einwechseln

In Erinnerung an letztes Jahr sei nur soviel gesagt: Offensives Verhalten führt nicht zwingend zum Erfolg – auch heuer nicht!

6 Am Vorabend
Da für die meisten unseres Teams keine weite Anreise vonnöten war, konnten wir ausnahmsweise eine individuelle Vorbereitung genehmigen. Die sah so aus, dass wohl die meisten das selbe machten wie letztes Jahr in Frankfurt, nur halt nicht miteinander. Jedenfalls waren frühmorgens nicht alle schon in Höchstform…

Natürlich müssen wir hier die Benny Bahn Boys erwähnen, die im „Eclipse“ schwer Eindruck gemacht haben und so intensiv Umsatz machten, dass sie erstens beim Personal diverse Gratisdrinks generierten und zweitens – wie immer – am SA vor 15h nicht zu gebrauchen waren.
Schade, dass wir wieder NACH 15h gegen sie spielen mussten – und knapp verloren…

7 Die beschwerliche Anreise
Drei der Stars des TSV 2000 VIDEC GmbH Selection (Norbi, Werli und Eddie) hatten eine doch auch recht beschwerliche Anreise. Der Servierer Ulf Willemsen des Speisewagens des EC 108 von Brig nach Bern hatte jahrzehntelang auf einem Schiffkutter in der Nordsee gearbeitet und sein Schnelligkeit wurde nur noch durch seiner Freundlichkeit unterboten!
In Thun stiegen Zeier Chrigu und Hertig Stefan für einen Apero hinzu; an der Berner Bahnhofs-Kaffeebar mit dem schweizweit besten Kaffee „Spettacolo“ dann noch Linder Urs und Schwarz Dani.

8 Ein Apero in Ehren kann niemand verwehren
Zu sechst (den vereinsfremden Hertig hatten wir mit Schimpf und Schande aus dem Bahnhof gejagt) erfolgte der Transport per Tram in Garbys Höhle, wos erstens drei gute Flaschen Roten gab, und zweitens unser Goalgetter in spe Sandro zu uns stiess. In unser neues Tenue gehüllt stampfte man kurze Zeit später ebenfalls Richtung Weissenstein-Sportplatz, wo die restlichen Member unseres Star-Ensembles warteten: Roger, Jean-Claude und Björn. Bula hatte gar seine eigene Cheerleading-Truppe dabei! (Frau und Tochter)
Am EPO-Stand konnten wir uns zum Glück noch kurzfristig mit Doping eindecken. Dies erklärt die teils etwas wirren Mannschaftsfotos, die kurz darauf entstanden…

9 Die Spiele
Wer kann oder will sich nach so einem Turnier schon an die genauen Details der Spiele erinnern? Niemand! Eben! Trotzdem sei rückblickend erwähnt, dass wir nicht jedes Spiel gewannen! Von 7 Spielen spielten wir einige unentschieden und manche verloren wir gar. Gleich zu Anfang verloren wir gegen das Team des FV der SBB und unser Meistertitel des Vorjahres war flöten. Nach diesem Tief wars schwierig, die Truppe bei Laune zu halten und manch einer liess den notwendigen Ernst vermissen…..*prust* – *gröööööhl*. Die Niederlagen wurden jeweils mit guten Flaschen Wein runtergespühlt und so verdaut.

Eddie verletzte sich heuer schon beim Einlaufen und lief so –auch wenns unglaublich tönt – gar NOCH weniger als letztes Jahr. Il gato sulla linea war heuer – auch dies beinah unglaublich – NOCH seltener sulla linea und liess sich meist durch den Ersatz-Gato Dani S. stellvertreten. Dieser machte sein Aufgabe mehr als toll und musste nur 24 Tore in 5 Spielen zulassen! Unsere Topscorer waren Chrigu, Norbi und Björn mit je 2 Toren. Aber auch Urs, Werli und Eddie trafen teilweise spektakulär! Leider blieben unsere Vorbilder und Topscorer Roger und Sando heuer ohne Treffer. Roger war dafür der Hauptschuldige bei fast allen Toren. Jean-Claude, der Verräter ;-), wechelte immer mal wieder die Seiten und traf wenn überhaupt nur für die andern.

10 Statistisch gesehen
Job Anz. Personen Anzahl Treffer Bemerkungen
Torhüter 2 26 knapp, aber fair!
Torschützen 6 9 gut verteilt!
Zuschauer Eddie – dafür mit Schirm!
Essen & Trinken alle diverse immer öfter.

11 abenz und nachz
Im Klublokal des FC Weissenstein gabs abends dann den obligatorischen gemütlichen Teil. Nur eine Mannschaft mehr und wir hätten einander auf dem Schoss sitzen müssen. Aber es war nicht nur eng – es war auch schön heiss da drin. Dr. Blunier, der offizielle Plätzlibrater des Lokals hatte offensichtlich keine Sympathien für Vegetarier und brutzelte Plätzli so gross wie Elefantenohren! Dazu gabs sonst noch allerlei Gutes: Pommes Frites, Gemüse und/oder Bratwürste.

Dann gings straks zur Rangverteilung, die schon fast nach Ländern eingeteilt war: Fast ganz hinten – überraschenderweise – die Schweizer! Leider wurden fürs Klassement nur die fussballerischen Resultate gezählt, sonst hätten wir evtl. mit dem Titel des schönsten Trikots oder des selbstlosesten Präsent vor Spielbeginn punkten können. Der Fairnesspreis hätten wir auch gekriegt und überhaupt waren wir die moralischen Turniersieger! Sportlich gewonnen haben die Österreicher vor dem WMF und den BennyBahnBoys. Ausserdem hatten wir den ganzen Tag nur unter Protest gespielt: Die Organisatoren konnten aus Platzgründen nicht unsern kompletten Mannschaftsnamen aufs Tableau schreiben. Der Protest wurde übrigens abgewiesen, der Rekurs ist noch hängig… Als Drittletzte mit 5 Punkten aus 7 Spielen wurden wir Vize-Schweizermeister und gewannen eine wunderbaren Pokal. Dieser wird als Wanderpokal jeweils an den Gastgeber des Monats-Events weitergegeben.

Nach dem Essen kam die grosse Stunde des Weissenstein-DJs! Ein Höhepunkt in der Musikgeschichte. Vor allem deshalb, weil er vermutlich einen Grossteil der Musikgeschichte persönlich miterlebt hat! Überraschenderweise hatte er sogar CDs mit dabei – wir hatten auch mit LPs und/oder Grammophon gerechnet. Dank spontaner Besorgung (FV?-)eigener CDs konnte im Verlauf des Abends dann doch noch getanzt werden.

Einige Spieler des TSV 2000 VIDEC GmbH Selection hatten sich während des Tages dermassen verausgabt, dass sie abends etwas früher nach hause mussten, andere waren bis Beizenschluss (=Mitternacht) voll mit dabei. Einige fröhnten dem Roten, andere spielten mit den Heroes del Silencio ein Luftgitarrensolo, dritte tanzten quasi den ganzen Abend. Auch eine zünftige Polonaise durfte natürlich nicht fehlen! Ädu II. erreichte kurz nach 23h Höchstform.

Anschliessend verschoben die meisten ins Eclipse, bzw. ans Matte-Fäscht. Hier war der VIDEC nicht mehr vertreten. Wir sind ja bekannt dafür, dass wir meist als erste nach hause gehen…

12 Der Tag danach
Am Sonntag war um ca. 9h Tagwacht für die übriggebliebenen VIDECler, die allesamt im ********-Hotel „Chez Garby&Sabine“ nächtigten. Klar hätte ich ihnen wenigsten ein paar Decken zum Schlafen geben können – aber dafür hab ich dann auch nichts für die Übernachtung verlangt.

Nach Kaffee, SonntagsZeitung und Rückblick aufs Erlebte gabs türkische Pide und Lahmacun bei unserm Quartiertürken und so konnte ein toller Anlass zu einem guten Abschluss gebracht werden.

13 Aussichten, Pläne und Träume
Unser näxter VIDEC-Anlass findet am 05. Oktober bei Werli und Valérie in Brig-Glis statt. Zu diesem Anlass sind alle Mitspieler des TSV 2000 VIDEC GmbH Selection eingeladen worden.
Den Novemberanlass kombinieren wir mit dem CARACAS-Fäscht vom 10.11. (www.caracas.ch) ebenfalls in Brig. Dazu haben wir sogar Züri West organisiert! Ab Dezember sind wir wieder vermehrt im Raume Bern einzuladen.

Wolli hat für den Winter ein Hallenturnier in Frankfurt angedroht. Hoffen wir, dass das zustande kommt! Sicherlich würden wir eine wiederum äusserst „erfolgreiche“ Truppe nach Deutschland schicken.

Das 2. RAFT in Wien findet nächsten Früh-Sommer (über Fronleichnam 2002) statt. Ausserdem hat sich das Team aus Magdeburg/Berlin, die übrigens gleich bei ihrem ersten Turnier schon Letzte wurden(!), für die Durchführung des 3. RAFT anno 2003 anerboten.

Spätestens für diesen Anlass haben wir unsern ersten Turniersieg vorgesehen…

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