Pedro bei Barça (6)

Rrr am Samstag, den 20. November 2004 um 0:05 Uhr

Unser Mitarbeiter Pedro Pirlo weilt diese Woche in Barcelona. Er fiebert dem Schocker Barça-Real vom Samstag entgegen.

Freitag
Grosse Aufregung heute abend: Real Madrid kam am Flughafen an!! Ich selbstverständlich mitten drin. Sicher begleitete ich Figo am Mob vorbei.

Man spürt jetzt sehr gut die Spannung in der Stadt. Alle wollen gewinnen, aber nur einer kann.

So, jetzt gibts noch ein Bier auf den Ramblas, denn heute ist mein Freudentag: Die Jugendherberge schliesst erst um ein Uhr !! Kann leider nicht ausschlafen, weil die Jugi um 9 Uhr früh bereits alle rausschmeisst, aber ich verspreche euch: Morgen abend bin ich voll präsent. Ihr wisst ja:

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Samstag ab 21.55 Uhr auf dieser Website:
Barcelona-Real LIVE!


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Schmidt statt Stuttgart

Rrr am Freitag, den 19. November 2004 um 16:35 Uhr

Kein Witz: Die ARD verzichtet künftig auf UEFA-Cup-Spiele, um die neue Harald-Schmidt-Show finanzieren zu können.

Jetzt wird uns auch klar, warum SF DRS dienstags keine Champions-League-Spiele zeigt: Leutschenbach braucht das Geld vermutlich für den Samschtig-Jass von Monika Fasnacht.

Jagdsaison in Moldawien

Rrr am Freitag, den 19. November 2004 um 12:20 Uhr

Eine bizarre Geschichte wird uns aus Moldawien berichtet: Ein Klub-Präsident ärgerte sich dermassen über einen Penalty-Entscheid, dass er den Schiedsrichter mit seinem Auto auf dem Rasen angriff. Der aufgebrachte Vereinsboss habe im Audi 100 den Schiedsrichter “kreuz und quer” über den Platz gejagt, berichtet die Tageszeitung “Fakty”.

Mehr als 1000 Fans verfolgten die Attacke beim Heimspiel des Zweitligisten Roso Floreni. Der Schiedsrichter überstand die Jagd unbeschadet.

Das freut uns.

El Ronaldinho

Rrr am Freitag, den 19. November 2004 um 9:58 Uhr

Fussballfans in aller Welt schrauben fleissig an ihrer Satellitenschüssel: Nur gerade drei TV-Sender bieten morgen abend den Gratis-Empfang von Barcelona-Real.

Es sind dies “TV Sport” aus Rumänien (Satellit Sirius), “MZE TV” aus Georgien (Turksat) und der katarische Sender “El Dschasira” (Nilesat). Details gibts hier.

Aber Vorsicht: “El Dschasira” hat zwei Programme – einen Nachrichtenkanal und einen Sportsender. Wer also am Samstag um 22 Uhr dieses Bild empfängt, liegt falsch:

Richtig muss das Signal so aussehen:

Alles klar?

Positive Ausstrahlung

Frans am Freitag, den 19. November 2004 um 9:41 Uhr

Das Wort hat Herr Blatter, Generalsekretär der FIFA: “Rassismus und Diskriminierung haben in unserem Sport keinen Platz. Die Welt von heute ist von Konflikten geprägt, die auf Rassismus und Diskriminierung zurückzuführen sind. Der Fussball verfügt über eine positive Ausstrahlung, die zur Bekämpfung dieser Übel genutzt werden muss.”
Sepp sprach im Anschluss an das Freundschaftsspiel zwischen Spanien und England vom vergangenen Mittwoch.
Dem positiven Beispiel ihres weisen Nationaltrainers Luis Aragonés folgend – er hat nämlich ganz viele, liebe schwarze Freunde, die er im Gegensatz zu Thierry Henry nicht beschimpft – spornte das lustige Publikum im Stadion Bernabeu gerade die farbigen Spieler von England an: Bei jeder Ballberührung gab es aufmunterndes Affengebrüll und heitere Gesänge (“Hüpfe, wenn du kein verdammter Neger bist”). Was wäre diese konfliktträchtige Welt ohne Sepp, den Fussball und seine positive Ausstrahlung?


Die hüpfenden Enkel der lieben Kolonisten

Struck zuck

Dr. Eichenberger am Freitag, den 19. November 2004 um 8:50 Uhr

Borussia Dortmund steckt tief im Schlamassel. So tief, dass nach jedem Strohhalm gegriffen wird, der sich als Rettungsanker erweisen könnte. Aber nun kommt es für den Verein knüppeldick. Kein geringerer als der deutsche Vereidigungsminister Peter Struck soll mithelfen, als neues Mitglied des Borussen-Wirtschaftsbeitrats den gelb-schwarzen Karren aus dem Sumpf zu ziehen. Die Konsequenzen sind unabsehbar: Drill statt Dribling ist künftig im Ruhrpott angesagt. Aus dem einst stolzen BVB wird ein trauriger Armeesportverein. Bereits hat sich der SPD-Politiker unvorteilhaft in Szene gesetzt. «Man hat nicht den Eindruck, dass die Mannschaft, die jetzt ins Westfalenstadion läuft, bereit ist, das Letzte zu geben», säuselte Struck im Fernsehen. Was das heisst, ahnen alle, die den Militärs auf den Mund schauen. Struck weiter im Kasernenhofton: «Man muss eventuell aussortieren. Ich würde das brutal machen. Selbst um den Preis der Gefährdung des Bundesliga-Bestands.» Da hilft nur eins: Fahnenflucht. Oder, dem Beispiel unseres Hakan Yakins folgend, sich ins Einzeltraining verbannen lassen.


Peter Struck (rechts) zeigt den Schlachtplan.

In dubio pro reyo

Frans am Freitag, den 19. November 2004 um 8:20 Uhr

Im Zweifel zugunsten des Angeklagten – in dubio pro reo. Diesen rechtsstaatlichen Grundsatz wendete die Disziplinarkommission der SFL gemäss Medienberichten auf Alexandre Rey an und hob die drei Spielsperren auf, die ihm Disiziplinarrichter Studer wegen absichtlichen Handspiels – eine Unsportlichkeit im fussballrechtlichen Sinne! – aufgebrummt hatte. Die Kommission begutachtete nicht nur die TV-Bilder, sondern nahm eine “vollständige Beweisaufnahme” vor, die offenbar einen blossen Rey-Flex nicht ausschloss. Oder war Rey geschubst worden? Oder sagte Alexandre bloss “putain”? Oder leidet er gar an unfreywilligen Zuckungen? Im letzten Fall empfehlen wir die griechische Methode.
(Im Bild: Der Finger von Reys torgefährlicher Hand)

Pedro bei Barça (5)

Rrr am Donnerstag, den 18. November 2004 um 22:45 Uhr

Unser Mitarbeiter Pedro Pirlo verbringt die Woche in Barcelona. Was bisher geschah: Pirlo suchte verzweifelt ein Ticket fürs Spiel vom Samstag, verirrte sich an eine Lesben-Demo und wurde aus dem Fünfstern-Hotel geworfen.

Donnerstag
Liebe Freunde, ich habs GESCHAFFT! Es ist UNGLAUBLICH! Habe tatsächlich ein Ticket für Barça-Real gefunden, in der Nähe der Bahnhofstoilette. Für nur 480 Euro! Das wird Landolf gerne zahlen.

Gut, das Teil sieht ein bisschen abgegriffen aus, aber der Händler war ein sympathischer Marrokaner, der mir versichert hat, dass es sich um ein gültiges Ticket im Sektor Q34 handelt. Damit steht der Live-Reportage nichts mehr im Weg!

So, muss Schluss machen, die Jugendherberge schliesst um 23 Uhr. Gute Nacht!

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Samstag ab 21.55 Uhr auf dieser Website:
Barcelona-Real LIVE!

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Yassir

Frans am Donnerstag, den 18. November 2004 um 18:31 Uhr

Die Fussballnationalmannschaft von Palästina erinnert uns und Alain Sutter auf ihrem Gruppenbild vor dem Länderspiel gegen Irak (1:4) an die vor allem von Fussballfunktionären immer wieder verkündete Grundregel, dass Sport und Politik säuberlich zu trennen sind:

Leser fragen – wir antworten

Rrr am Donnerstag, den 18. November 2004 um 16:28 Uhr

Aus unserem Leserkreis erreicht uns folgende Anfrage:

Liebes Weblog, in Stuttgart wird es immer schlimmer! Nie darf ich spielen, und jetzt hat mich mein Trainer auch noch zu 10 Tagen Einzeltraining verdonnert. Was soll ich nur tun?” (H. Y. aus S.)

Lieber Hakan, leider wissen wir nicht, wie so ein Einzeltraining aussieht. Wir vom Weblog trainieren immer in der Gruppe und pflegen unsere schöne Kameradschaft. Wie auch immer: Denk positiv! Erinnere dich an all die schönen Reisli, die Du schon unternommen hast, und pflege Deine Sammlung ungebrauchter Leibchen aus aller Welt. Viel Spass und alles Gute! Dein Weblog.


Blick in Hakans Kleiderkiste: Dieses Trikot bekam Haki bei einer Reise nach Paris geschenkt …

… dieses Leibchen schenkte ihm ein freundlicher Herr in Stuttgart…

… und dieses lustige Trainingsleibchen gab’s von einem Puma-Vertreter in Herzogenaurach.

Sehnsucht nach Deutschland

Frans am Donnerstag, den 18. November 2004 um 14:33 Uhr

Was nach Kameruns 0:3-Blamage in Deutschland zu erwarten war, ist geschehen: Auf Geheiss von Kameruns Sportminister hat Verbandspräsident Mohamed Iya gegenüber Journalisten den Rauswurf von Nationaltrainer Winnie Schäfer verkündet.
Damit dürfte eine vor dem Anpfiff an die deutschen Medien gestellte Frage von Winnie beantwortet sein:
“Die Sehnsucht nach Deutschland wächst. Die Frage ist nur, wann der richtige Zeitpunkt kommt”.
Sein Kommentar nach dem Spiel (“Ich glaube sogar, manchmal bin ich mehr Kameruner als manch andere bei uns”) wirft allerdings bei uns Fragen auf: Meint Winnie seine Löwenmähne, seine zeitlich beschränkten Aufenthalte im Land (“Ich muß ja auch immer sehen, daß meine Malariaprophylaxe noch wirkt, dass ich die Tabletten habe, sonst kann ich nicht hinfliegen”) oder nur die in Kamerun so typische Sehnsucht nach Deutschland?

Radi vor neuer Karriere?

Dr. Eichenberger am Donnerstag, den 18. November 2004 um 12:54 Uhr

Der legendäre Torwart Petar Radenkovic will beim TSV 1860 München Sportdirektor werden. «Ich bin bereit, sofort Sportdirektor bei meinen Löwen zu werden», sagte der 70 Jahre alte Meistertorwart von 1966. Von Präsident Karl Auer verlangt er, sportlich alle Kompetenzen zu bekommen. Als erste Massnahme würde Radenkovic den Trainer entlassen. «Rudi Bommer muss weg. Er hat kein Konzept, er hat den Kader falsch zusammengestellt», sagte der Gastronom, der 215 Bundesligaspiele für den TSV 1860 bestritt.   
An gesundem Selbstbewusstsein hat es Radenkovic nie gefehlt. Mit dem Song «Bin i Radi, bin i König» trällerte sich der Torwart 1965 in die deutschen Charts. Der Jugoslawe war der erste Popstar der Bundesliga – nicht nur wegen seines Ausflugs ins Show-Business. Aufregender waren die Ausflüge des Löwen-Torstehers bis in den Strafraum des Gegners. «Er hat immer gesagt, er ist der beste Rechtsausen bei 1860», erinnert sich sein Mitspieler Alfred Heiss.


Petar Radenkovic nach seinem letzten Bundesligaspiel.

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