Archiv für die Kategorie ‘Zlatanistan’

Anrüchiges Angebot

Herr Maldini am Freitag den 26. Mai 2017

Zlatans Vertrag läuft in einem Monat aus, doch er soll bleiben.

Das fand am Mittwochabend am Europa-Leauge-Finale einer seiner Fans.

Als Gegenleistung bot dieser Zlatan deshalb spontan seine Frau an. Der Fussballer war vom Angebot sichtlich angetan. Ob er darauf einging, entzieht sich unserer Kenntnis.

Schnapschat: Manchester United-Celta de Vigo 1:1 mit Gin

Briger am Donnerstag den 11. Mai 2017

Schnapschat2_Logo_480Kein Antrieb, die gute Stube zu verlassen? Keine Freunde, die mit Ihnen Fussball schauen wollen? Dann ist der Rundes Leder-Schnapschat Ihre Heimat im Netz! Trinken Sie sich mit uns die Europa League schön. Wir tickern Ihnen das Spiel, Sie geben Ihren Senf in den Kommentaren dazu. Heutiger Tagesschnaps: der Gin.

Um 21:05 Uhr spielt Manchester United von José Mourinho im Old Trafford gegen Celta de Vigo. Das ist alleine schon Grund, sich wieder mal ein Fläschen Gin zu gönnen. Natürlich können Sie den edlen Brand mit Tonic Water verdünnen, aber das müssen Sie selber wissen. Hier noch rasch einige Fakten, bevor der Ball zu rollen beginnt:

Gin: Herkunft: der feine Wacholderschnaps stammt eigentlich vom Kontinent, wo man ihn als Genever kannte. Dank König Willhelm von Oranien-Nassau schaffte der Gin den Sprung über den Kanal.
Alkoholgehalt: etwa 47%
Durchschnittlicher Alkoholkonsum in England pro Kopf 2010: 11,6 Liter reinen Alkohol

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Der Superstar ist wieder da

Herr Maldini am Montag den 24. April 2017

Unser Mann für innerschwedische Angelegenheiten hat sich mal wieder umgesehen.

“Lange wurde gerätselt, wohin Lotta Schelin nach langen Jahren beim FC Lyon wohl wechseln würde. Als schliesslich klar wurde, dass eine Heimkehr nach Schweden möglich sei, wurde weit und breit gejubelt. Doch als der Wechsel zum Rekordmeister FC Rosengård feststand, da wurde ein wenig gemurrt: Göteborg ist doch die Heimatstadt von Schelin! Djurgården möchte auch mal wieder gewinnen! Und Umeå hätte doch noch ein wenig Geld übrig für sie! Ja, ein Wechsel, der die Ligaspannung wieder ein wenig ankurbeln würde (Rosengård ist er amtierende Meister), hätte doch noch besser zum Märchen gepasst. Schweden möchte doch so gerne wieder die beste Frauenliga der Welt haben! 

Nichtsdestotrotz war die Euphorie über den Superstar des Frauenfussballs am Mittwoch bei Djurgården gegen Rosengård wiederhergestellt. Nach 70 Minuten eingewechselt wurde Schelin bei jeder Ballberührung so sehr bejubelt, dass man meinen konnte, sie habe ein Heimspiel. 1-3 endete das Spiel, notabene ohne Schelin-Treffer. 

Lotta Schelin hat in ihrem Palmarès unter anderem 3 Champions-League-Siege, 8 Meistertitel in der Division 1 Féminine, 5 französische Cupsiege und einmal Olympiasilber. Im Interview mit dem RL nach dem Spiel wollte sie jedoch nicht zurück, sondern vorwärtsschauen: Gross sei die Umstellung von der französischen zur schwedischen Liga nicht gewesen, aber es sei schön, medial ein bisschen weniger überwacht zu werden. Als grösster Unterschied zwischen den Ligen sei das eher physisch intensive Spiel in Schweden. Und zum Schluss freue sie sich auf eine Saison beim FC Rosengård! Ja, so ist das.

Jetzt verbleibe ich mit besten Grüssen. Ihr Herr Eriksson.”

Schleierhafter Scherz

Herr Shearer am Donnerstag den 6. April 2017

Donald Trump hat uns gewarnt!

Aber alle verschlossen lieber die Augen. Letzten Sonntag nun wurde deutlich aufgezeigt, wie weit die Islamisierung in Schweden inzwischen schon fortgeschritten ist. Beim Saison-Eröffnungsspiel in der Stockholmer Friends-Arena stand inmitten des AIK Solna-Fansektors eine Gruppe Frauen, welche ihr Gesicht mit Niqabs verhüllt hatten.

Grosses Aufatmen dann allerdings bei besorgten Bürgerinnen und Bürgern rundum, als die Damen ihren Schleier zwischendurch leicht anhoben, um sich einen Schluck Bier zu genehmigen. Und unterhalb des Niqab war die Kleidung schon deutlich weniger züchtig und auch nicht besonders feminin. Und alsbald war klar: das sind keine streng religiöse Musliminnen, sondern ein paar Ultras, die mit den schwarzen Gesichtschleiern mit Sehschlitz Schabernack treiben.

Aber warum um Allahs Willen tun die das? Weil seit dem 1. März ein Vermummungsverbot in schwedischen Stadien gilt. Ein Schlupfloch gibt es allerdings: wer sein Gesicht aus religiösen Gründen verhüllt, darf das tun. Die Ultras präsentierten denn auch ein entsprechendes Transparent, welches an den sozialdemokratischen Innenminister Anders Ygeman gerichtet war. “Danke für das Schlupfloch” – Ygeman nahm es locker; das zeige ihm, dass die AIK-Fans durchaus Humor hätten. Mit einem Niqab-Trend in der “Allsvenskan”, der obersten schwedischen Liga, rechnet er trotzdem nicht.

Rundes Leder-Leser wissen allerdings: der AIK-Niqab ist nur ein billiger Abklatsch der YBurka.

Schluss mit Schwalben

Herr Shearer am Donnerstag den 16. März 2017

Die jahrelangen Bemühungen dieses Fachblogs tragen endlich Früchte!

Sie wissen, was wir vom Runden Leder im Fussball am allerwenigsten leiden können: Fallobst und Schwalbenkönige. Seit nunmehr fast zwölf Jahren verurteilen wir dieses Gehabe aufs Schärfste und stellen fallsüchtige Betrüger  gnadenlos an den Internetpranger. Höhepunkt unserer Anstrengungen in diesem Bereich ist sicher die Schaffung des Fussipussy-Awards; dank finanzieller Unterstützung des Büne Huber-Fonds verleihen wir jeden Monat einen Preis, den keiner will.

Endlich nun hat aber auch der erste Klub eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann. Unser Applaus geht an den schwedischen Östers IF, welcher mit aller Härte gegen potentielle Übeltäter in den eigenen Reihen vorgeht; bei Schwalben, unsportlichem Verhalten und übertriebener Wehleidigkeit ergreift der Verein Sanktionen gegen die eigenen Spieler. Das kann eine Geldstrafe sein, aber auch gleich der Rauswurf aus dem Team.

Johan Lindbergh von Östers IF begründet die Massnahme: “Wir wollen uns abheben und sind deshalb bereit, gegen unsere eigenen Spieler und Staff vorzugehen. Wir glauben, dass wir als Verein hier Einfluss nehmen können und dies auch Druck auf die anderen Klubs ausübt, gleich zu handeln.

Ich will diesen Virus nicht in meiner Mannschaft haben. Wenn sich ein Spieler so verhält, dann spielt es keine Rolle, ob er gut ist oder nicht – dann will ich ihn einfach nicht dabei haben”.

Jetzt können wir einfach nicht anders als uns eine Träne der Rührung zu verdrücken. Danke, Östers IF!

Sind Sie auch in Jubellaune? Dann schalten Sie um 13:00 Uhr wieder ein, dann haben wir hier etwas zu feiern!

Dumm gejubelt

Briger am Donnerstag den 27. Oktober 2016

Dennis Agyare Antwi spielt Fussball in Kristianssand.

Seit letztem Wochenende ist er einem breiten Publikum in Norwegen bekannt. Und das kam so. Denny Antwi, wechselte Ende Juli vom Zweitligisten FK Jerv zum IK Start in die Tippeligaen. Zuvor verdiente er sein Geld in seiner Heimat Ghana bei Hearts of Oak, ehe er sein Glück zunächst in Malaysia und dann wieder in Ghana versuchte. Im Januar 2014 wagte er den Sprung nach Europa, er spielte nun für Rosengård (genau, Zlatan Ibrahimovic hat hier kicken gelernt) in der vierten schwedischen Liga. Von da dann im August 2015 der Wechsel in die Zweite norwegische Liga und nicht mal ein Jahr später dann eben der Wechsel zum IK Start, gegen den Jerv im November 2015 das Auf-Abstiegs-Spiel verloren hatte, so viel am Rande.

Nun, lange Rede kurzer Sinn, letztes Wochenende spielte Antwi mit seinem zwei Runden vor Schluss bereits abgestiegenen IK Start auswärts gegen den Lillestrøm SK. Mit seinem allerersten Tor in der höchsten Spielklasse traf der 23-jährige zum zwischenzeitlichen 1:0 (Endstand 1:1). Entsprechend freute er sich. Wie Fussballer das so machen, rannte er vor die Fans, reckte dabei seine Hände zum Himmel und freute sich. Dummerweise rannte er aber nicht zu den eigenen Fans, sondern zelebrierte seinen Jubel vor den Heimfans. Nun, das passte nicht allen und ein erboster Zuschauer stürmte den Platz und stiess Antwi um. Doch damit nicht genug Unheil für den jungen Mann. Der Schiedsrichter verwarnte Antwi wegen übertriebenem Torjubel, aber sehen Sie selbst:

Schwedisches Sommermärchen

Herr Maldini am Mittwoch den 17. August 2016

HerrEriksson

Die Schwedinnen sind im Penaltyschiessen einfach nicht zu bezwingen.

Ältere Leserinnen und Leser erinnern sich: Die Schwedinnen mussten gestern in Rio im Halbfinal bei den topfavorisierten und gastgebenden Brasilianerinnen antreten – und gewannen nach Penaltys! Das mag Sie jetzt vielleicht überraschen – unser Schweden-Korrespondent Herrn Eriksson sah es kommen: “Für mich war schon immer klar, dass wenn es zum Elfmeterschiessen kommt, die Schwedinnen gewinnen werden”, verriet er dem Runden Leder exklusiv. “Schliesslich haben sie im Viertelfinal bereits die Topfavoritinnen aus den USA nach Penaltys geschlagen.” Dass sich die Schwedinnen jeweils mit ultradefensivem Fussball im Stile Griechenlands anno 2004 in die Entscheidung vom Elfmeterpunkt retteten, gefällt aber nicht allen.

Skärmavbild 2016-08-16 kl. 21.49.32In Schweden aber ist man überglücklich. “Wir scheissen drauf (dass ihr den defensiven Fussball nicht mögt), liebe Welt”, schrieb Thomas Pettersson von der Zeitung Expressen. “Ich habe mir eingeredet, die Fans jubeln mir zu”, sagte Mittelfeldspielerin Lisa Dahlkvist nach dem Spiel gegen Brasilien und dem Umstand, dass die Fans ihrem Team nicht unbedingt wohlgesinnt waren. “Es liegt nicht an mir, den Gegner für seine Strategie zu kritisieren”, meinte Vadao, der Trainer der Brasilianerinnen. “Sie wollten offenbar 1-0 gewinnen oder aber sich ins Penaltyschiessen retten.”

Die amerikanische Verliererin Fussballerin Aly Wagner hatte sich bereits nach dem verlorenen Viertelfinal gefragt: “Ich weiss nicht, was mich mehr aufregt: Der Sieg Schwedens oder die Tatsache, diesen Fussball nochmals sehen zu müssen.” Nun, sie muss ihn noch für ein Spiel ertragen: Am Freitag um 19:30 gegen Deutschland. Es geht um Gold, und es ist das Spiel der Revanche, aber das wissen Sie ja bereits.

Der ewige Olympia-Kater

Herr Maldini am Dienstag den 16. August 2016

HerrEriksson

Seit der Frauenfussball olympisch ist, wartet Schweden auf eine Medaille. Klappt es in Rio? Herr Eriksson hat sich umgeschaut.

2004  war es, als in Athen erstmals an Olympischen Spielen ein Fussballturnier der Frauen ausgetragen wurde. In Schweden grassierte das Fussballfieber – 2003 hatte man den WM-Final gegen Deutschland äusserst knapp (und eigentlich unverdient) 1-2 nach Verlängerung verloren. Man wollte sich revanchieren, und – da waren sich Journalisten und Fans einig – Olympiagold wäre noch viel edler gewesen als ein Weltmeistertitel. Schön wär’s gewesen! Zuerst verlor man den Halbfinal gegen Brasilien mit 0-1, und als dann Deutschland im Spiel um Platz 3 wartete, tja… dann gab’s eben wieder eine Niederlage. 0-1 und aus der Traum.

Lotta Schelin.

Lotta Schelin.

2008 ging es in Peking um die Wurst. Schweden spielte eine ordentliche Gruppenphase, bei der die fussballerische Grossmacht Kanada 2-1 besiegt wurde. Im Viertelfinal wartete Deutschland. Hatte man die Hausaufgaben gemacht? 90 Minuten lang gab es keine Tore. Ein Kopfball in der Nachspielzeit hätte das 1-0 für Schweden bedeutet, aber die Unparteiischen werteten das (eigentlich harmlose) Kopfballduell als Foul von Lotta Schelin, und es ging in die Verlängerung. Auch nach 100 Minuten noch keine Treffer. In der 104. Minute fiel das 0-1 aus Schwedischer Sicht, und nach 110 Minuten lief man in einen Konter und es stand 0-2. Fertig.

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Trümmliges Tattoo (IX)

Herr Maldini am Donnerstag den 4. August 2016

Es ist so eine Sache mit diesen Körperbemalungen.

processSicher ist es Ihnen neulich beim Coiffeur bei der People-Lektüre aufgefallen: Zlatan Ibrahimovic kommt ungewohnt daher, also optisch. Bis vor kurzem war sein Oberkörper – ganz so, wie es sich für einen erfolgreichen Fussballstar gehört – von Tattoos übersät. Doch plötzlich ist er fast ganz blank. Hat der selbsternannte Gott von Manchester etwa seine Kunstwerke weglasern lassen? Nein, nein, natürlich nicht, sagte er dem RL heute morgen am Telefon: “Ich hatte 15 ablösbare Tattoos, es waren die Namen von Menschen, die Hunger leiden. Diese Tattoos sind nun verschwunden, aber die Menschen sind noch da. Ich hoffe, dass ihr Leiden durch diese Aktion sichtbar wird.”

Bei genauem Hinschauen fällt allerdings auf, das Ibra plötzlich auch andere Kunstwerke auf seinem Körper fehlen. RL-Tattoo-Experte Herr Maldini sagt dazu: “Ich habe absolut keine Erklärung dafür.”

Zwei neue Tattoos hat hingegen Mark Clattenburg. Klar – der englische Schiedsrichter hat bereits jetzt ein grosses Jahr hinter sich, daran möchte er noch lange erinnert werden. RL-Tattoo-Experte Maldini: “Ein Tattoo sollte möglichst zeitlos sein. Clattenburg hat sich deshalb zwei Erinnerungen stechen lassen, die an Originalität und Stil kaum zu überbieten sind und die ihm auch in 20 Jahren noch gefallen werden.” Nach Ansicht des RL ist es allerdings wahrscheinlich, dass die Aktion für den Unparteiischen rechtliche Probleme mit der UEFA TM nach sich ziehen wird. Aber sehen Sie selbst:

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1.0232 Millionen Euro

Briger am Montag den 18. Juli 2016

Diese Summe hat der FC Barcelona gemäss Recherchen der “Marca” im letzten Jahrzehnt pro Tor eines neuverpflichteten Spielers im Schnitt ausgegeben.
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Barcelonas Erzrivale aus der spanischen Hauptstadt gab dagegen nichteinmal die Hälfte der Summe aus (415’981€). Dies liegt vor allem daran, dass die beiden teuersten Realtransfers der letzten Dekade, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale, voll einschlugen und durch ihre hohe Torquote ihre Transferausgaben wert waren. Barcelona hingegen hatte das Pech, dass Zlatan Ibrahimovics 22 Treffer in seiner einzigen Saison in Katalonien umgerechnet 3.159 Mio. Euro kosteten und dass Lionel Messi aus dem eigenen Nachwuchs stammt, in den Vergleich der Ausgaben der acht untersuchten Clubs (neben Real und Barca sind dies ManCity, ManUtd, Atletico, Chelsea, Bayern und der PSG). Der teuerste aller untersuchten Spieler war Chelseas Romelu Lukaku, der für 22 Millionen Euro geholt wurde, in 15 Partien aber nie ins gegenerische Tor traf. Ebenfalls aufs Podest schafften es Manchester Uniteds Angel Di Maria (Kosten: 75 Millionen €, Tore: 4, Kosten pro Tor: 18.75 Mio. €) und Alessio Cerci von Atletico Madrid (16 Millionen, 0 Tore, 16 Millionen). Die günstigste Neuverpflichtung aller acht Clubs war Guillaume Hoarau, der nach seinem Wechsel von Le Havre nach Paris in 161 Partien 57 Tore erzielte. Ein Tor von Hoarau kostete angesichts seiner mit 500’000 € bescheidenen Ablösesumme somit nur gerade 8’771 Euro.

Gähnende Langeweile

Briger am Donnerstag den 25. Februar 2016

BREAKING YB-NEWS: Loris Benito fällt mit Kreuzbandriss aus.

Doch, es gibt sie: Titelkämpfe in europäischen Fussballigen, die noch langweiliger sind als in der Raiffeisen Super League.

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Aufwändige Recherchen des Runden Leders ergaben, dass es in Europa insgesamt vier Meisterschaften gibt, die noch langweiliger sind als diejenige in der Schweizer Super League. Nein, die schottische ist für einmal nicht dabei. Celtic hat nach 26 Runden gerademal 6 Punkte Vorsprung auf Aberdeen.

Den grössten Abstand zwischen Platz 1 und 2 findet sich in Serbien. Roter Stern Belgrad führt dort sieben Runden vor Abschluss der Hauptrunde mit 25 Punkten Vorsprung auf Borac Cacak die Meisterschaft an. Immerhin werden die Punkte vor den Play-Offs nochmals halbiert, so dass Roter Stern den Sekt noch etwas kühl stellen muss. Ähnlich dominant wie Roter Stern ist der PSG, welcher nach 27 Runden 24 Punkte Vorsprung auf Monaco aufweist und somit noch neun Punkte zum Gewinn der Meisterschaft benötigt, so fern die AS Monaco die nächsten drei Spiele gewinnt. Bei einer Niederlage der Monegassen könnten die Hauptstädter bereits am 5. März zu Hause gegen Montpellier Meister werden.

Richtig langweilig ist es auch in Ungarn, dort führt Ferencvaros nach 21 von 33 Runden mit 20 Punkten Vorsprung vor Stadtrivale Újpest. Die vierte bereits entschiedene Meisterschaft findet sich in Griechenland, nach 23 Runden führt Olympiakos die Tabelle mit 18 Punkten Vorsrpung auf AEK Athen an und kann damit bereits nächsten Sonntag mit einem Sieg im Heimspiel gegen Veria alles klar machen.

Kleines Detail am Rande: drei der fünf langweiligsten Ligen Europas führen den Begriff “Super League” in ihrem Namen.

Neulich in Vaduz

Rrr am Sonntag den 11. Oktober 2015

Zlatan Ibrahimovic gegen Peter Jehle.


Zlatan Ibrahimovic Penalty Miss – Liechtenstein… von Pathmanathan_Cumanan

Pedro Lenz war dabei und schreibt in der “Schweiz am Sonntag”:

“In der 40. Minute wird Ibrahimovic erneut im Strafraum gefoult. Diesmal erhält er den Penalty. Cool und abgeklärt läuft er an zum Duell gegen Peter Jehle.

Doch dieser Jehle, an dem Fussballerattribute wie Spezialfrisur oder Tattoos spurlos vorbeigegangen zu sein scheinen, stellt sich furchtlos auf die Linie. Er tänzelt nicht, macht keine Psychospielchen, steht bloss da und schaut dem legendären Zlatan Ibrahimovic in die Augen. Ibrahimovic schiesst scharf und einigermassen platziert, aber Jehle pariert die Kugel zur grossen Freude des einheimischen Publikums mirakulös. In der zweiten Halbzeit macht Ibrahimovic sein Tor dann doch noch. Seinen Ärger über den vergebenen Penalty scheint dieses 2:0 freilich nicht aufzuwiegen.

Peter Jehle war nie ein Star. Zwar hat er eine tolle Karriere mit 115 Länderspielen für Liechtenstein, zwei Schweizer Meistertiteln mit GC und Auslandengagements in Portugal und Frankreich hinter sich, trotzdem ist er immer zurückhaltend geblieben. Vielleicht wird dieser Penalty gegen Zlatan Ibrahimovic in einer Herbstnacht am Ufer des Rheins zu einem Hauptkapitel, wenn Peter Jehle später seinen Enkeln von seiner Karriere erzählen wird. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Peter Jehle seine Glanztat gegen Zlatan noch am gleichen Abend innerlich abgehakt hat.”

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