Archiv für die Kategorie ‘YB for ever’

Auswärtssieg dank Assalé

Rrr am Samstag den 25. Februar 2017

Alles Roger bei YB. 

Mit zwei frühen Toren brachte Roger Assalé die Young Boys in Zürich auf die Erfolgsspur. Guillaume Hoarau sicherte den verdienten 3:2-Sieg bei GC per Penalty. 

Geniessen Sie nun nochmals das 1:0, das 2:0 und aber auch das 3:1 im nicht gänzlich ausverkauften Letzigrund. 

Weiter gehts für YB am Mittwoch im Cup gegen Winterthur. 

Gekommen, um zu bleiben

Rrr am Sonntag den 19. Februar 2017

Eine YB-Legende ist reif fürs Museum.

Lars Lunde, unvergessener dänischer YB-Stürmer der 1980er-Jahre, war kürzlich zu Gast im YB-Museum. Er posierte neben dem Meisterleibchen von 1986 für den Fotografen Peter Eichenberger, den älteren Lesern dieses Fachblogs besser bekannt als Dr. Eichenberger. Er hat für die Gruppenausstellung eingewandert.ch Freunde und Bekannte vor die Kamera gebeten, die alle eines gemeinsam haben: Sie oder ihre Vorfahren sind irgend einmal in die Schweiz eingewandert und hier geblieben.

Lars Lunde kam (Überraschung!!!) wegen dem Fussball nach Bern. Im entscheidenden Spiel in Neuenburg gegen Xamax schoss er am 24. Mai 1986 zwei Tore – aber das erzählt er uns in der Ausstellung gleich selber.

Übrigens verpasste Lars Lunde am Donnerstag die Vernissage zur Ausstellung.Er schaffte es nicht rechtzeitig zurück aus Deutschland, nach seinem Auftritt am Mittwoch bei Markus Lanz im ZDF.

«eingewandert.ch» ist vom 17. Februar bis 26. März 2017 im Museum für Kommunikation Bern zu sehen.

Schnellstarter

Briger am Sonntag den 19. Februar 2017

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Rüdisühli, Roger Assalé ist schnell, sehr schnell. Man hat es gestern deutlich gesehen und er traf neun Minuten nach seiner Einwechslung. Ist er damit der schnellste Debütantentorschütze bei YB ever?, C. Z. aus Bern

Lieber Christian, gleich vorneweg: nein. Roger Assalé ist nicht der schnellste YB-Debütantenschütze ever. Nun wir haben natürlich nicht alle Daten bis 1898 analysiert, aber wir haben mal alle Spieler angeschaut, die seit der Saison 2003/04 (Einführung der Super League) für den BSC YB die Stiefel geschnürt haben und stellen dabei fest, zwei Spieler erzielten bislang schneller bei ihrem ersten Super League-Einsatz ein Tor für YB. Aber wir wollen ja die Spannung gross halten, darum im folgenden die 11 Spieler, die bis zu ihrem ersten Tor im YB-Dress am wenigsten Einsatzzeit brauchten:

Platz 10 (36 Minuten): Jotex Frimpong und Thorsten Schick brauchten exakt gleich lange bis zum ersten Treffer im YB-Dress. Bei Frimpong war am 25. Februar 2007 gegen Thun der Fall, der Gahnaer traf zum 2:0 und erzielte später auch noch das 3:0 beim 3:1-Sieg. Thorsten Schick machte sein erstes Tor gegen Lausanne, er traf am 20. August 2016 zum 3:0 beim 7:2-Sieg.

Platz 9 (35 Minuten): Elvir Melunovic: Am 14. März 2004 traf er gegen den FC Aarau zum 2:2, es war allerdings bereits Melunovics zweiter Teileinsatz.

Platz 8 (33 Minuten): Henri Bienvenu: Am 27. Februar 2010 traf Henri Bienvenu bei seinem zweiten YB-Einsatz in der 94. Minute zum 2:1-Siegtreffer gegen den FCZ.

Platz 7 (32 Minuten): Leandro. Der Brasilianer schoss am 16. Juli 2003 das 3:0 beim 4:1-Sieg in St. Gallen.

Platz 6 (24 Minuten): Guillaume Hoarau. Der beste YB-Spieler der Gegenwart brauchte ganze drei Einsätze bis zu seinem ersten Meisterschaftstor. Am 28. September 2014 erzielte er das 2:1 gegen den FCZ. 10 Tage zuvor hatte er aber bereits in der Europa League für YB eingenetzt, er reihte sich beim 5:0 gegen Slovan Bratislava unter die Torschützen ein.

Platz 5 (19 Minuten): Eudis: Am 18. Juli 2008 traf er zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung beim 1:1 gegen den FC Basel.

Platz 4 (10 Minuten): Fast so schnell wie Roger Assalé war Michi Frey. Aber auch er brauchte zwei Teileinsätze bis zu seinem ersten Tor, am 20. Mai 2012 schoss er den 3:0-Endstand gegen “Sion”.

Platz 3 (9 Minuten): Sie haben es alle gesehen, Roger Assalé sicherte YB gegen den FCSG gestern, 18. Februar 2017, wenigstens einen Punkt.

Platz 2 (6 Minuten): Das mittlerweile beim FC Wil gestrandete ehemalige Wunderkind Johan Vonlanthen traf im zarten Alter von 16 Jahren sechs Minuten nach seiner Einwechslung am 24. Februar 2002 beim 4:0 gegen “Sion”, damals, als die Super League noch Nationalliga A hiess.

Platz 1 (4 Minuten): Der schnellste aller YB-Debütanten ist Matias Vitkieviez. Gerade einmal vier Minuten brauchte er bei bitterkalten Minus 16 Grad Celsius am 5. Februar 2012 um gegen seinen Ex-Verein Servette das 1:0 zu erzielen. Vitkieviez traf auch noch ein zweites Mal in diesem Spiel und schoss somit zwei seiner fünf Treffer gleich beim Debüt. Im selben Spiel gelang Raul Bobadilla übrigens ebenfalls ein schneller Treffer, er brauchte 43 Minuten bis zu seinem ersten YB-Tor.

Beste Grüsse, Ihr Dr. Rüdisühli

Unschönes Unentschieden

Herr Shearer am Samstag den 18. Februar 2017

Schon wieder legt YB stark los und bettelt dann um den Gegentreffer. Gegen St. Gallen  gibt es deshalb zum zweiten Mal in dieser Saison daheim ein 2:2.

Beide Mannschaften zeigten von Beginn weg ein gutes Spiel, YB ging in der 11. Minute durch einen Hoarau-Penalty in Führung. Danach stellten die Gelb-Schwarzen den Spielbetrieb weitestgehend ein. Die Quittung dafür folgte nach dem Pausentee. Mit fahrigem Spiel wurde um den Ausgleich gebettelt, welchen Ajeti in der 59. Minute dann tatsächlich auch erzielte. Und weil man den Gegner weiterhin gewähren liess, folgte in der 63. Minute der Führungstreffer durch Roman Buess.

Der Lichtblick im Spiel war  dann die Einwechslung von Roger Assalé für Totalausfall Sulejmani. Bereits der erste Ballkontakt und sein anschliessendes Zuspiel auf Hoarau zeigten, dass da ein ganz feines Füsschen den Weg nach Bern gefunden hat. Seinen Einstand krönte der Ivorer in der 79. Minute mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2. YB fand danach wieder seine Spielfreude und suchte in einer packenden Schlussphase mit Vehemenz den Siegtreffer, welcher allerdings nicht mehr gefunden wurde. Auch Yvon Mogo blieb gefordert, in der 87. Minute rettete er bei Wittwers Abschluss. YBs Start in die Rückrunde kann damit mit Fug und Recht als sehr durchzogen bezeichnet werden, St. Gallen wartet allerdings nun auch seit 2005 weiter auf einen Dreier in Bern.

 

Rundesleder Tippspiel Nr. 11

Rrr am Samstag den 18. Februar 2017

Es riecht nach Olma in der Bundesstadt.

Zu Gast bei YB ist heute der FC St. Gallen, und der ist formstark: Von den letzten acht Spielen ging nur eins verloren (gegen den FC Basel), die vor sieben Spielen eingeführte Dreier-Abwehr ist also ein voller Erfolg. In die Rückrunde startete die Mannschaft mit vier Punkten aus zwei Spielen, wobei die Gegner Vaduz und Lausanne hiessen.

Punkte gewinnen wollen die Ostschweizer auch heute in Bern. Gewonnen haben sie hier letztmals am 20. März 2005 (3:2 im Neufeld).

Die Young Boys ihrerseits wollen vor dem Gastspiel in Zürich und dem Cupmatch gegen Winterthur wieder in die Spur kommen. Und Sie wollen sicher eine YB-Wurst. Kein Problem! Beantworten Sie einfach bis 19.59 Uhr unsere Quiz-Frage:

Wer trifft für wen?

Toi toi toi!

Rundes Leder Vorglühtipp: Löscher, Alte Feuerwehr Viktoria.

NACHTRAG: Das Tippspiel endet ohne Sieger.

Keiner war kleiner

Rrr am Samstag den 18. Februar 2017

Roger Assalé könnte heute sein Debüt für YB geben.

Der Ivorer mit der Nummer 17 spielt bis Ende Saison leihweise in Bern. “Es ist ihm noch ein wenig zu kalt hier“, sagte YB-Trainer Adi Hütter gestern am Medientermin vor dem Heimspiel gegen St. Gallen. “Aber er ist eine Sprintrakete.”

Da freuen wir uns natürlich. Assalé misst übrigens exakt 167 Zentimeter und ist damit der kleinste YB-Spieler, der je im neuen Wankdorf tätig war. Grösser waren selbst Alberto Regazzoni (169) und Renato Steffen (170). Und bevor Sie fragen: Auch der legendäre Mini Jakobsen war grösser, er mass 168 Zentimeter.

Dass man auch als kleinwüchsiger Kicker grosse Taten vollbringen kann, zeigte sich gerade diese Woche wieder: Marco Verratti (165) glänzte mit PSG gegen Barca (ein Assist), Lorenzo Insigne (163) traf für Napoli im Bernabeu, auch Dries Mertens (169) fiel gegen Real positiv auf. Dies unter den Augen von Napoli-Legende Diego Maradona (165). Mehr Mühe hatte der Argentinier Lionel Messi (169) bei seinem Gastspiel in Paris. Aber auch er ist längst eine Legende, genau wie etwa Alain Giresse (163) oder Romario (167).

Nun wünschen wir Herrn Assalé einen explosiven Start in Bern.

Grande Guillaume!

Rrr am Mittwoch den 15. Februar 2017

Moment, wir erhalten gerade einen Anruf. 

Ah, Monsieur Hoarau, bonjour! Wie? Ich höre Sie so schlecht, wo sind Sie? ….
…ach so… eben, Sie wollten etwas … was? Sie haben den Vertrag bei Young Boys Berne vorzeitig verlängert? Bis Sommer 2020? Monsieur, das ist grossartig! Fantastique! Wir müssen anstossen! …. Wie? … Ach so, Sie haben noch einen Termin im Übungsraum. Klar, kein Problem. Dann ein andermal.

Au revoir am Samstag, Gui. Et merci beaucoup pour tout!”

Interview mit Hoarau

Verschiedene Varianten

Rrr am Montag den 13. Februar 2017

Wie immer am Montag: Rundes Leder Psychoblog.

Heute: Mein Team verlor am Wochenende 1:4. Wie gehe ich damit um?

■ Ich gehe normal arbeiten und hoffe, dass mich niemand auf YB anspricht. (2 Punkte)
■ Ich gehe wie gewohnt arbeiten und habe nach 10 Minuten Krach mit dem Chef. (5)
■ Hütter raus! Rihs raus! Alle raus! (0)
■ Ich nehme krank bis Mittwoch. Eventuell Donnerstag.(4)
■ Ich knöpfe mir den Thuner im Team vor und lache ihn wegen der Schlappe gegen Basel aus. (7)
■ Who cares? Mein Zweitteam hat gewonnen. (6)
■ Total geil, der neue Film “Fifty Shades Of Yellowblack”, wo gestern lief! Aber wie lautet das Codewort, wenn man genug hat? (6)
■ Tami, wo sind meine Betablocker? (2)
■ Fussball wird eh überschatzt, Hauptsache Beat Feuz ist Weltmeister. (8)
■ Mein Team würde niemals 1:4 verlieren. YB FOREVER!!! (20 Punkte)

Zählen Sie die Punkte zusammen, teilen Sie sie durch 15, schreiben Sie das Resultat auf gehäuseltes Papier und schicken Sie das Ganze zusammen mit einem Passfoto von Ihnen und den üblichen Kontaktdaten an: Rundes-Leder-Redaktion, Abt. Leseranimation, Guillaume-Hoarau-Allee 7, 1898 Bern. Wir kümmern uns dann um die fachgerechte Entsorgung Ihrer geschätzten Zuschrift. Besten Dank für Ihre Mitarbeit.

Verheerende Phase 

Rrr am Sonntag den 12. Februar 2017

Luzern schlägt YB in acht Minuten. Und siegt am Schluss 4:1. 

Erstmals seit fünfeinhalb Monaten verloren die Young Boys wieder ein Meisterschaftsspiel, und das zurecht: In der Swisspor-Arena standen sie völlig neben den Schuhen und kassierten eine entsprechende Klatsche.

Dabei hatte alles so gut begonnen: Ravet brachte YB früh in Führung. Dann aber kassierten die Young Boys drei Gegentore innert acht Minuten – das ist ihnen letztmals im März 2014 passiert (daheim gegen GC). 

Nach der Pause bauten die Young Boys nochmals ab, die Statistik mit einem Spielanteil von 50 Prozent täuscht. YB verlor die entscheidenden Zweikämpfe, verteidigte unkonzentriert, leistete sich viele Fehlpässe und blieb in der Offensive völlig harmlos. 

Nächstes Wochenende wird alles besser. Hoffentlich. YB empfängt am Samstagabend den FC St. Gallen. 

Verflixtes Vorglühen

Rrr am Mittwoch den 8. Februar 2017

Wo sind all die Walters? Herr Rrr ist einsam und geht jedem Hinweis nach.

Ältere Leser erinnern sich: Das Trinklokal Walter im Wankdorf hat letzten Sommer dichtgemacht. Hunderte YB-Fans sind seither obdachlos. Das Vorglühen habe sich in die Beizen im Breitenrain verlagert, sagen Experten. Aber wohin genau?

Herr Rrr hat sich letzten Sonntag vor dem Spiel gegen Sion (3:1) auf die Suche nach YB-Fan-Lokalen gemacht. “In der Vorbereitung liess ich mich von internationalen Bier-Koryphäen wie Herrn Natischer, aber auch ganz normalen Säufern wie Herr der Ama beraten”, berichtet Herr Rrr. “Dann habe ich die besprochenen Örtlichkeiten aufgesucht.”

Lesen Sie nun seinen schonungslosen Report entlang des Nüni-Trams.

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Sieg im Schnee

Herr Shearer am Sonntag den 5. Februar 2017

Talabfahrt offen im Wankdorf! YB schlägt Sion mit 3:1.

Auf einer prächtig präparierten Piste kam das Heimteam im heutigen ersten Rennen der Rückrunde besser mit den Verhältnissen zurecht als die Gäste aus dem Wallis. Bereits nach dem ersten Lauf führten die Young Boys mit 2:0 durch Tore von Rochat (32.) und Hoarau (40.). Kurz nach Start zum zweiten Durchgang dann das 3:0 durch Schick. Getrübt wurde der Nachmittag einzig durch den Einfädler zum 3:1 durch Akolo.

13’488 Zuschauer am Pistenrand erlebten einen herzerwärmenden Nachmittag im Schneegestöber. Weiter geht es nach den Sportferien nächsten Abstimmungssonntag auswärts gegen den FC Luzern.

Rundesleder Tippspiel Nr. 10

Rrr am Sonntag den 5. Februar 2017

BREAKING NEWS: Die Bänder! YB-Stürmer Gerndt fällt vier Wochen aus

Winter im Wankdorf.

Gespielt wird trotzdem – um 16 Uhr gehts los. Zum Rückrundenstart treffen die Young Boys daheim auf “Sion”. Die Gelbschwarzen möchten erstmals seit 2014 mit einem Sieg aus dem Winterschlaf erwachen. Die Gäste aus dem Wallis träumen vom ersten Meisterschaftssieg in Bern seit 1996.

Der Wetterfrosch erwartet zur Anspielzeit leichten Niederschlag, etwas Nordwind und eine Temperatur von 3 Grad Celsius. Und was erwarten Sie? Nennen Sie uns bis 15.59 Uhr das Schlussresultat inklusive allfälliger Torschützen. Der Sieger erhält eine YB-Wurst, die er auf Verlangen gegen eine Anzahlung für ein Raclette-Öfeli umtauschen kann.

Toi toi toi!

NACHTRAG: Herr Nörgel und Herr Geni Meier 2 teilen sich die YB-Wurst mit je einem 3:1-Volltreffer. Ach was, wir haben gute Laune und spendieren jedem der beiden eine ganz Wurst. Wohl bekomms.

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