Archiv für die Kategorie „Wohin man geht“

Köniz, 30.10.2014

briger am Freitag den 31. Oktober 2014

Viele Leute wissen es gar nicht, aber auch in der Schweiz gibt es tatsächlich so einen "Cup"-Wettbewerb.

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Auch ich konnte es zu erst gar nicht glauben, nach aufwendigen Recherchen habe ich dann aber herausgefunden, dass dort früher einmal sogar der BSC YB mitgemacht hat. Seit 1987 scheint der Verein dann aber nicht mehr an diesem Wettbewerb teilgenommen zu haben. Nun spielte gestern ein gewisser FC Sion, der in diesem "Cup" in den letzten Jahren ziemlich erfolgreich gewesen sein soll, in der Berner Vorortsgemeinde Köniz. Die Chance, mal so ein "Cup"-Spiel live zu erleben, wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Der Gast aus dem Wallis zeigte ziemlich rasch, wer der Super Leaguist und wer das Team aus der 1. Liga Promotion. Die Sittener trafen früh in der Partie den Pfosten und gingen in der 11. Minute nach einem Tor von Moussa Konaté in Führung - die Partie war mehr oder weniger bereits entschieden. Die Könizer waren zwar bemüht, waren aber nicht fähig, die Walliser wirklich unter Druck zu setzen. Der Favorit aus dem Rhonetal seinerseits wollte nicht unbedingt mehr machen als nötig und so entwickelte sich ein ziemlich langweiliges Spiel, in welchem das Schlussresultat von 0:3 durch zwei Tore von Leo Lacroix und Vincent Rüfli bereits zur Pause feststand. Dem Könizer Ehrentreffer stand kurz vor Schluss der Pfosten im Weg - es scheiterte ein gewisser Sid-Ahmed Bouziane. Der Könizer Captain Carlos Varela blieb während dem ganzen Spiel erstaunlich ruhig und liess sich auch nicht von den Gesängen der Walliser-Fans über die Tätigkeiten seiner Mutter aus der Ruhe bringen.

Geniessen Sie nun packende, verwackelte Bilder vom Spiel und der RL-Delegation.

Trotz der horrenden Bratwurstpreise, 7 Franken für eine halb schwarze, halb rohe Wurst, wäre es schön, wenn sich auch der BSC YB mal wieder entschliessen würde, an diesem "Cup" mitzumachen.

Bolivar schlägt Escobar

Rrr am Donnerstag den 30. Oktober 2014

Bitterer Abend für Gelbschwarz: The Strongest verlieren den Clásico gegen den Stadtrivalen mit 2:4.

Unser Leser Herr Etcheverry bereist zurzeit Bolivien. Letzte Nacht war er natürlich im Stadion in La Paz.

etcheDie Vorzeichen standen nicht schlecht. Vor kurzem haben die Spieler von The Strongest das Training wieder aufgenommen und den Streik beendet, in den sie getreten waren, weil sie seit Monaten keinen Lohn mehr erhalten hatten. Der Präsident des Vereins sitzt wegen Betrugs im Gefängnis, da er sich nicht mehr erinnern können will, wo er die gegen sechs Millionen Franken verlegt hat, die er diversen Leuten schuldet. Doch nun ist ein neuer Clubchef gewählt, am Freitag haben die Spieler zumindest mal den Lohn für den Monat August erhalten, und am Sonntag haben sie nach vier sieglosen Partien endlich wieder gewonnen – durch ein Penaltytor ihres Kapitäns mit dem klingenden Namen Pablo Escobar. Der 35-Jährige ist so etwas wie der Hakan Yakin des Altiplano. Er trägt die Zehn, beschränkt sein Laufpensum auf ein Minimum und hat den feinsten linken Fuss der ganzen Stadt.

So ruhten auch gestern wieder die ganzen Hoffnungen auf ihm – im Clásico, dem bisher wichtigsten Spiel des Jahres, dem 193. Duell gegen den Erzrivalen und Rekordmeister Bolivar im 42 000 Leute fassenden Estadio Hernando Siles, 3.637 Meter über Meer.

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Die Ambiance ist wunderbar, doch das Spiel kommt nicht recht in die Gänge. Zweikampfhärte verhindert Spielkultur, Escobar wird besonders hart angegangen, sobald er an den Ball kommt, und verliert er ihn, bleibt er stehen und gestikuliert.

Für die Musik sorgt ein anderer 35-Jähriger: Carlos Tenorio, ecuadorianischer Stürmer von Bolivar, bringt die Hellblauen kurz vor der Halbzeit in Führung. Nach der Pause dann lässt Escobar sein Genie aufblitzen. Erst schlenzt er den Ball an den Innenpfosten, kurz darauf lupft er ihn wunderbar in den Lauf seines Kollegen Rodrigo Ramallo, der zum Ausgleich einschiebt. Doch die Freude währt kurz: Nur drei Minuten später trifft Carlos Tenorio schon wieder, und als dann The Strongest auch noch den angeschlagenen Torhüter auswechseln muss – für Daniel Vaca kommt Marco Vaca, was einem vor Augen führt, dass es einen Verein gibt, bei dem zwei Torhüter „Kuh“ heissen – ist der Untergang der Gelbschwarzen eingeläutet.

Bolivar schiesst weitere zwei Tore, ehe Escobar in der Nachspielzeit noch einen Freistoss versenkt, gleich darauf Gelb wegen einer Provokation erhält und Glück hat, nicht vom Platz zu fliegen, als er einem Gegenspieler, der auf der Bahre abtransportiert wird, Wasser in den Schritt schüttet. Nach dem Schlusspfiff verschwindet Escobar schnurstracks in den Katakomben, während sich Kollege Chumacero noch etwas mit den gegnerischen Fans unterhält und Tenorio von Journalisten umgarnt wird.

Bolivar übernimmt somit nach 13 Spielen die Tabellenführung, The Strongest verpasst den Anschluss an die Spitze.

Rundes Leder Browserdienst 43/14

Herr Shearer am Montag den 27. Oktober 2014

Auch nach einem fussballfreien Wochenende: die wichtigsten Links aus der jüngsten Vergangenheit.

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Rundes Leder BrowserdienstSie sind Scout und brauchen noch dringend einen Offensivmann? Schauen Sie sich mal dieses Kerlchen an.

Rundes Leder BrowserdienstEs gab Zeiten, da war Chefentlasser CC selbst auf Jobsuche.

Rundes Leder BrowserdienstWas wir uns letzten Dienstag gefragt, aber nicht zu googeln getraut haben - hier ist die Antwort.

Rundes Leder BrowserdienstWir wechseln zur schlagenden Zunft.

Rundes Leder BrowserdienstLesen Sie dazu auch diesen Artikel.

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: das unmöglichste Tor der Woche.

Viel Spass beim Lesen und Schauen, bitte bleiben Sie uns gewogen.

Argentinischer Allrounder

Rrr am Donnerstag den 23. Oktober 2014

Trikotschwemme im Vatikan.

So ein Papst ist ein feine Sache, sagen sich Fussballklubs aus aller Welt und besuchen den Pontifex Maximus rege. Nur, wie setzt man den Papst am besten ein?

Für den FC Bayern München ist klar: Der Heilige Vater gehört ins Tor.

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Der heutige YB-Gegner Napoli sieht Franziskus ebenfalls als Schlussmann (Bild Nummer 1), Francesco Totti möchte ihn als seinen Nachfolger im Sturm der Roma (2), FIFA-Gott Sepp Blatter sieht den Papst als klassischen Spielmacher (3), bei Barca möchte man ihn als Gärtner auf dem Trainingsgelände einsetzen (4):

Wer hat recht? Natürlich Real Madrid - die Kleidung von Franziskus verrät es ja, der Heilige Vater gehört zum weissen Ballett. Aber Obacht, der Druck in Madrid ist gross - dem früheren Papst Benedikt reichte es nur zum Ergänzungsspieler.

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Terni, 18. Oktober

Rrr am Dienstag den 21. Oktober 2014

Die Spieler des Serie-B-Klubs Ternana solidarisieren sich mit den Stahlarbeiten der Stadt.

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537 Arbeiter im Edelstahlwerk in Umbrien stehen vor der Entlassung durch Arbeitgeber ThyssenKrupp. Sogar Papst Franziskus hatte sich für ihre Arbeitsplätze starkgemacht.

Ternana verlor das Heimspiel gegen Livorno mit 0:4.

Rundes Leder Browserdienst 42/14

Herr Shearer am Montag den 20. Oktober 2014

Sie brauchen Lesestoff, wir haben ihn extra für Sie im Internet zusammengekramt.

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Rundes Leder BrowserdienstDeutschland schlittert immer tiefer in die Krise.

Rundes Leder BrowserdienstSag mir, wo die Stadien sind - wo sind sie geblieben?

Rundes Leder BrowserdienstEin richtiges Stadion braucht auch immer eine schöne Anzeigetafel.

Rundes Leder BrowserdienstSie mögen es lieber kleiner? Dann gehen Sie doch in die Provinz!

Rundes Leder BrowserdienstEndlich amtlich: die schönsten Klublogos der Welt.

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: die gelungenste Körpertäuschung.

Wir wünschen Ihnen auch diese Woche viel Erfolg und vor allem viele frohe Feste!

Extrazug nach Kobane

Rrr am Freitag den 17. Oktober 2014

Wirrkopf Walter durchforstet den Blätterwald.

"Heiliger Bimbam! Basler Fans ziehen in den Dschihad. Leider nicht alle: Viele besteigen morgen Samstag statt den Extrazug nach Kobane lieber den Regelzug nach Bern HB, von wo aus sie zum Stade de Suisse pilgern wollen. Dumm nur: Dort kommen sie vermutlich nie an, denn ein Stade de Suisse gibt es gar nicht.

Sowieso hat der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause den Fanmarsch ausdrücklich nicht bewilligt, was auch daran liegen könnte, dass die Basler ausdrücklich gar kein Gesuch stellten. Ich warne trotzdem vor Verallgemeinerungen nach dem Motto, der Dschihadist foutiert sich eben um Bewilligungen, denn das würde der Kompelexität des Themas nicht gerecht.

Sowieso geht es ja immer noch um Sport, und da interessiert aus Basler Sicht vor allem, ob Taulant Xhaka rechtzeitig wieder fit wird. Na ja, egal, ich gehe jetzt wieder fischen."

Gegen den Hooliganismus

Natischer am Dienstag den 14. Oktober 2014

BernEuropaplatzDie Haltestellen in Bern Ausserhooligan erhalten per 14. Dezember 2014 den neuen Namen Bern Europaplatz.

Der Stadberner Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, Ursula Wyss, gelingt damit ein Schlag gegen den Hooliganismus und sie freut sich sichtlich:

«Der Europaplatz ist nach dem Hauptbahnhof und der S-Bahnstation Wankdorf der drittwichtigste öV-Umsteigeknoten der Stadt Bern. Allein deshalb ist eine eindeutige Namensgebung der öV-Stationen und eine Aufwertung dieses Platzes dringend nötig. Ausserhooligan war lange Zeit eher ein Unort. In Zukunft soll der Platz belebt und nutzerfreundlicher werden.»

Extrazüge mit sogenannten «Fussballfans» fahren aber auch künftig bis Bern Wankdorf.

10 Jahre «Zum Runden Leder»
Wir gratulieren dieser AAA-Wortspielpwänte zum 10jährigen Bestehen!

Was macht eigentlich…? (XXXIV)

Lars: L am Dienstag den 14. Oktober 2014

... Uli Forte?

Der Erfolgstrainer, derzeit beim BSC Young Boys Bern, schaut sich auf dem TransferPartnerFleischmarkt um. Bei einem nationalen Top-Event der Spitzenklasse auf dem Berner Bundesplatz setzte sich Forte neben Melanie Winiger (rechts). Forte war angetan von Winiger: «Ihre Ideen zum Teilzeitmann sind für mich als Fussballtrainer natürlich kalter Kaffee. Ich habe Melanie erklärt, dass wir oft Spieler nur zu Teileinsätzen kommen lassen. Aber ihr Jäckchen harmonierte toll mit dem Lippenstift. Da spürt man die Italianità!»

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Zu einem vertieften Austausch kam es dann aber nicht, weil Campino (halbrechtshalb) den Stress machte.

Rundes Leder Browserdienst 41/14

Herr Shearer am Montag den 13. Oktober 2014

BÖRSEN-NEWS: Cristiano Ronaldo kostet neu € 1 Milliarde Ablöse.

Schauen Sie mal, was wir gesehen haben! Hier ist unser allwöchentlicher Internetrückblick.

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Rundes Leder BrowserdienstIn welcher Stadt steht die Säuli-Arena? Falsch.

Rundes Leder BrowserdienstKann man die Landi einfach ignorieren? Ja, man kann.

Rundes Leder BrowserdienstWenn man sieht, wer an diesen Quali-Spielen alles teilnimmt, könnte einem glatt der Affe lausen.

Rundes Leder BrowserdienstSo ein Schmelzkäse!

Rundes Leder BrowserdienstNeuer Trend: Lying in bed like Brian Wilson Peter Közle did.

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: die zehn blindesten Schiris.

Viel Spass bei der Lektüre!

Neulich in Dschidda

Rrr am Donnerstag den 9. Oktober 2014

Was macht man als Taxifahrer, wenn man einen Promi befördern darf?

Richtig: Ein Selfie.

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Das kann man ja auch bequem während der Fahrt erledigen. Das Foto entstand in Saudi-Arabien, wo Luiz Suarez am Samstag sein erstes Länderspiel seit der Beiss-Attacke an der WM absolvieren darf.

Für Pflichtspiele ist Suarez noch bis 24. Oktober (Mitternacht) gesperrt. Sein Debut für Barcelona könnte er am 25. Oktober (18.00 Uhr) beim Clasico in Madrid geben.

Heimtrainer

Val der Ama am Dienstag den 7. Oktober 2014

SCHALKE 04: Trainer Jens Keller gefeuert.

Julio César Ribas, Trainer der spanischen Drittligisten FC Cartagena, ist weder mittendrin noch mit dabei.

Ribas

Der 52-jährige Uruguayer hat nämlich bisher jedes Saisonspiel seines Arbeitgebers verpasst und coacht sein Team von seinem Heimatland aus. Der Grund? Ribas Touristenvisum ist abgelaufen und das spanische Konsulat in Montevideo tut schwierig.

Funktionieren tut die Sache nicht eigentlich gut: Cartagena steht mit acht Punkten aus sieben Spielen auf Rang 15 der Tabelle.

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