Archiv für die Kategorie ‘Wohin man geht’

Trip des Jahres 

Rrr am Samstag den 15. Juli 2017

Der FC Luzern unterwegs in Europa – immer wieder eine Freude.

Es ist schon eine kleine Tradition: Einmal im Jahr spielt der FC Luzern außerhalb der Landesgrenzen. 2015 führte das Vereinsreisli ins schöne Schottland, 2016 nach Italien (leider nicht ans Meer).  Das diesjährige Auslandspiel führte die Leuchtenstädter nach Osijek, einer kroatischen Stadt in Slawonien.

Das Saisonziel 2017/18 des FC Luzern? Natürlich wieder ein Europacup-Platz!

Ganzheitliches Training

Rrr am Mittwoch den 5. Juli 2017

Instagram des Tages: Poldi übt für Japan.

Manch ein alternder Fussball-Profi vergoldet sich den Namen mit einem Engagement in Asien. Das Geld steht im Vordergrund, ansonsten interessiert nix.

Lukas Podolski ist da ganz anders. Er hat bei Vissel Kobe unterschrieben, freut sich riesig und setzt sich bereits intensiv mit seinem neuen Gastland auseinander.

Infantino daheim

Briger am Montag den 3. Juli 2017

Pflichttermin für alle nostalgischen Fussballfans! Gianni’s Game am 7. Juli ab 16 Uhr in Brig.

Das Sepp Blatter Turnier in Ulrichen war gestern. Jetzt müssen Sie keine Tagesreise mit Ochsenkarren ins Obergoms unternehmen, um ehemalige Weltstars und den sympathischen FIFA-Präsidenten zu sehen. Nein in weniger als 75 Minuten stehen Sie ab Bahnhof Bern schon in der Briger Geschina und können am 7. Juli ab 16:00 Uhr Gianni Infantino beim Heimatbesuch beobachten. Das Spiel der Legenden findet dann ab 18:30 Uhr statt. Eine Autogrammstunde wird es auch noch geben.

Die Teilnahme am kostenlosen Event – es wird eine Kollekte für die FIFA das Atelier Manus geben – haben bis jetzt folgende Legenden bestätigt:

Team Schweiz : Jean-Paul Brigger, Stéphane Chapuisat, Blaise Pfiffaretti, Pascal Zuberbühler, Ciriaco Sforza.

Team Italia: Gianni Infantino, Gennaro Gattuso, Demetrio Albertini, Alessandro Del Piero, Ciro Ferrara, Marco Materazzi, Paolo Maldini.

Weltauswahl: Vitor Baia, Zvonimir Boban, Deco, David Trézeguet, Dwight York, Predrag Mijatovic, Samuel Eto’o, Dida.

Unser Redaktor Herr Maldini hat Hingehpflicht, alle anderen wird die Teilnahme dringend empfohlen. Benehmen Sie sich einfach.

Eiserne Erziehung

Herr Maldini am Dienstag den 27. Juni 2017

Wir haben ein Angebot für Sie.

Sie spielten Fussball bis zur Juniorenstufe D und hörten auf, weil Sie zu faul waren, aber Sie glauben noch immer an ihr Talent? Sie haben fussballinteressierten Nachwuchs, der gefördert werden will? Sie haben gerne 10 Mitspieler um sich, geben den Ball aber nur ungern ab? Sie wollen lernen, ein 0-4 in einem Rückspiel aufzuholen, um dann in der nächsten Runde keinen einzigen Treffer zu erzielen? Oder aber Sie möchten wissen, wie Sie ihre verdienten Fussball-Millionen (oder die des Nachwuchses) am besten am Fiskus vorbeischleusen, um dann doch noch nachzahlen zu müssen? Dann sind Sie hier richtig!

Nehmen Sie an einem FCB Escola Soccer Camp (Soccer??) teil. Angeboten werden diese in Genf (2.7.-7.7.17), Biel (9.7.-14.7.17), Effretikon (16.7.-21.7.17) und Genf (23.7.-28.7.17). “Unsere Camps basieren auf drei prinzipiellen Zielen: technisch, taktisch und erziehend” heisst es auf der Website. Vor allem der Punkt Erziehung klingt interessant: “Aus der Seite der Erziehung gesehen möchten wir allen Spielerrollen der Teilnehmer besonderen Wert schenken als Menschen, der in der Lage ist die wertvollen Werte wie Respekt, Freundschaft, Hören, Spiel, Solidarität zu empfangen. Wir glauben fest, dass um ein besserer Spieler zu sein man vorerst ein besserer Mensch sein muss.”

Wie auch immer. Für nur 695 CHF sind Sie dabei. Viel Erfolg!

Sommer, Sonne, Superturnier!

Herr Shearer am Donnerstag den 22. Juni 2017

Endlich wieder richtiger Fussball!

Genug von trümmligen Fussballderivaten wie diesem Confed-Cup? Auch schon wieder hungrig nach gelb-schwarzem Offensivfussball? Gesteigertes Verlangen nach Lagerbier aus Plastikbechern? Wenn Sie diese drei Fragen mit einem Ja beantworten, dann treffen wir Sie sicher morgen auf dem Sportplatz Spitalacker!

Im Norden Berns findet diesen Freitag wiederum der beliebte und bewährte Burkhalter-Cup statt. Neben den berühmten Berner Young Boys sind auch noch die Vereine “Thun”, SC Kriens sowie natürlich der organisierende FC Breitenrain dabei. Neu ist der Modus: in zwei Halbfinalspielen werden die Finalisten erkoren. Zusammen mit dem Match um Platz drei und vier kriegt das Publikum heuer also vier Spiele (statt wie bislang drei) zu sehen. Die Partien dauern jeweilen 45 Minuten ohne Seitenwechsel.

Was müssen Sie noch wissen? Ach so, der Spielplan:

16.30 Türöffnung
17.30 BSC Young Boys – FC Breitenrain
18.30 FC Thun – SC Kriens
19.30 Verlierer – Verlierer
20.30 Finale!

Weitere Informationen finden Sie praktischerweise im Internet. Und hier auch noch einige Impressionen vom letzten Jahr.

 

Unsre Droge – SWB

Val der Ama am Dienstag den 13. Juni 2017

Ein Lebenszeichen von unserem ex-Chef: Herr Rrr meldet sich aus Bregenz.

“Liebe Lederne daheim an den Personalcomputern und mobilen Empfangsgeräten, seit meiner Suspendierung als Redaktionsleiter sind fast sechs Wochen vergangen, und ich muss sagen: Ich vermisse nichts. Gar nichts. Schon gar nicht dieses ewige Fussigelaber. Und noch weniger der ständige Zwang zur Berichterstattung. Ich bin jetzt frei! Ich kann mich endlich auch anderen Themen zuwenden, das geniesse ich sehr. 

Übers Wochenende war ich in Bregenz. Mal schauen, was sich beim SWB so tut. Schwarz-Weiss Bregenz, Vorarlberger Liga, vierthöchste Spielklasse in Österreich. Zu Gast war der FC Wolfurt, es ging um nichts, Siebter gegen Elfter in der zweitletzten Runde der Saison. 

So viel vom Optischen her. Und nun noch zu den sachdienlichen Hinweisen … 

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*** SCHNAPSCHAT *** Färöer-Schweiz 0:2

Dr. Rüdisühli am Freitag den 9. Juni 2017

Schnapschat2_Logo_480Kein Antrieb, die gute Stube zu verlassen? Keine Freunde, die mit Ihnen Fussball schauen wollen? Dann ist der Rundes Leder-Schnapschat Ihre Heimat im Netz! 

Trinken Sie sich mit uns die WM-Quali schön. Wir tickern Ihnen das Spiel, Sie geben Ihren Senf in den Kommentaren dazu.

Heutiger Tagesschnaps: Gebrannter Papageientaucher.

Am Tresen: Wirrkopf Walter.

 “Heute gönnen wir uns eine Spezialität von den Färöer Inseln. Natürlich wurde der Schnaps nicht mit Papageientauchern gebrannt, vielmehr handelt es sich um ein Wässerchen, das die Einheimischen gerne trinken, wenn ihnen die gefüllten Papageientaucher schwer aufliegen. Sie nehmen auch ein Glas? Wohl bekomms.

Nun aber zum Färöerfussi. Der Anpfiff erfolgt, wenn alles klappt, um 20.45 Uhr. Bis gleich!”

Das Ticket (II)

Herr Shearer am Donnerstag den 1. Juni 2017

In unserer losen Serie waren wir neulich in Schaffhausen. Heute gehen wir ein kleines bisschen weiter in den Osten.

Und zwar nach Chabarowsk im fernen Osten Sibirens, unweit der chinesischen Grenze am Amur gelegen. Um die dort ansässige Mannschaft ging es ja bereits einmal diese Woche. SKA Energija Chabarowsk ist der neue Schreck aller russischen Erstliga-Mannschaften, denn die Reisedauer in den fernen Osten ist halt eben selbst mit dem Flugzeug kein Klacks.

Der für Osteuropa zuständige Redaktor dieses Fachblogs war bereits vor fast zehn Jahren mal bei einem Spiel im Lenin-Stadion. Die unter der Verwaltung der Armee stehende Mannschaft spielte in der zweithöchsten Liga. Der Gegner an diesem Samstag hiess Nosta Novotroitsk, kam aus der Region Orenburg im Südwesten und hatte somit auch eine sehr lange Anreise hinter sich. Das störte die Gäste aber überhaupt nicht, sie dominierten die einheimische Mannschaft – sofern ich mich richtig erinnere – über die ganzen 90 Minuten und gewannen mit 3:0. Was in Erinnerung blieb, war das ausgiebige Verpflegungsangebot vor dem Stadion (inklusive sehr herzlicher Bewirtung durch eine “Babuschka” an ihrem Schaschlik-Stand) und vor allem die beissende Kälte Sibiriens, die sich nach Sonnenuntergang ins Stadion schlich. Zur Halbzeitpause hatte ich Durst und Lust auf ein Bier; nach dem Aufstehen fuhr mir der Frost dermassen in die Knochen, dass ich einfach nur noch eine Tasse heissen Tees begehrte. 

SKA Energija beendete die Saison dann auf dem 12. Platz, zwei Plätze und nur einen Punkt hinter einem gewissen Anzhi aus Machatschkala…

Die Anreise nach Chabarowsk erfolgt idealerweise mit der Bahn. Von dort sind es übrigens nur noch schlappe 700 Kilometer weiter bis ans Ende der Transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok. Damals, 2007, spielte dort mit Lutsch-Energija ebenfalls ein Team in der Premier Liga.

So, jetzt können Sie ja hoffen, dass SKA Energjia es nächstes Jahr in die Europa League schafft, denn so eine Auswärtsfahrt mit den berühmten Berner Young Boys wäre doch eine gute Gelegenheit, die hübsche Stadt am Amur kennenzulernen!

Anstrengende Auswärtsspiele

Val der Ama am Dienstag den 30. Mai 2017

Das wird ziemlich mühsam mit dem SKA Khabarovsk.

An Auffahrt (Hinspiel) und vorgestern Sonntag (Rückspiel) gab es auch in Russland Relegationsspiele. Dabei spielten der 13. und 14. der russischen Premier Liga gegen den 3. und 4. der zweiten russischen Liga. Der Sieger aus beiden Duellen spielt kommende Saison in der Premier Liga.

Der Ordnung halber vermelden wir, dass sich Arsenal Tula dank der Auswärtstor-Regel gegen Yenisey Krasnoyarsk durchsetzen konnte. Im anderen Rencontre siegte der unterklassige SKA Khabarovsk nach ingesamt 210 torlosen Minuten im Penaltyschiessen gegen den FC Orenburg.

Dass die anderen Clubs der Premier Liga darob nur mässig begeistert sind, erklärt ein Blick auf die Karte oben. Ungefähr 8500 km einfach ist der Weg für die Moskauer Clubs, mit dem Flugzeug ist die Strecke in knapp acht Stunden zu schaffen, Herr Shearer reist mit dem Zug ca. 5 Tage und 21 Stunden.

Also jammern Sie nie mehr über Auswärtsspiele in Lugano.

Cupfinal 2017

Val der Ama am Donnerstag den 25. Mai 2017

Das Spiel des Jahres: Der FC Basel 1893 und der FC Sion tragen heute den Final des Helvetia Schweizer Cup aus.

Beim letzten Cupfinal zwischen Sion und dem FCB deklassierten die Wallisern die Basler im St.-Jakob-Park diskussionslos mit 3:0

Eigentlich ist es eine klare Sache, weil die Bilanz des FC Sion gegen den FC Basel in den letzten Aufeinandertreffen in der Super League lautet: 0 Siege, 7 Unentschieden, 16 Niederlagen. Letztmals holten die Walliser gegen Basel vor 6 Jahren die volle Punktzahl (3:0 in der Saison 2010/2011). Aber in Sion hat der Cup eine ganz spezielle Tradition. Bemerkenswert: Als einziges Schweizer Team holte Sion bei all seinen Finalteilnahmen auch den Pokal.

Im Cupfinal geht es nicht um Punkte oder Serien – das weiss kein anderer Club besser als der FC Sion. Wie oft ging der Verein schon als Aussenseiter in solch ein Spiel und gewann? Und: Im Gegensatz zum FCB hat Sion im Cupfinal nicht viel zu verlieren. Beim Meister würde man bei einer Finalniederlage von einer “schwachen” Saison sprechen.

Eine unglaublich spannende und interessante Ausgangslage. Jetzt aber die alles entscheidende Frage: Wer gewinnt heute? Das Runde Leder konnte eine Reihe namhafter Fussballexperten befragen, hier deren Meinungen zum Spiel.

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Das Ticket (I)

Herr Shearer am Donnerstag den 25. Mai 2017

Neue, lose Serie im Runden Leder – Trouvaillen aus der Ticketsammlung! Heute: FC Schaffhausen – BSC Young Boys (0:1), Samstag, 7.4.2007, Stadion Breite

An einem schönen Frühlingstag reiste eine kleine feine Delegation in die schöne Munotstadt, wo das Interesse aber einzig dem Stadion Breite galt. In einem Match zweier gelb-schwarzer Mannschaften traf der FC Schaffhausen auf die berühmten Berner Young Boys. Der Eintritt in den Gästesektor kostete 22 Franken, dafür durfte man auf den Betonstufen des Stadions versuchen, einigermassen Überblick über das Spielfeld zu erlangen. Im Gitterzaun, welcher den Rasenbereich von der Hintertortribüne abtrennte, fand der mitgereiste intellektuelle RL-Redaktor einen Schlüsselring und schlussfolgerte, dass es sich um Diogos Ehering handeln musste.

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Blues tun Busse

Val der Ama am Dienstag den 23. Mai 2017

Die Spieler von Manchester City mussten gestern bei den Fans antanzen.

Khaldoon Khalifa Al Mubarak, der Besitzer von Manchester City, kann nicht zufrieden sein. Über 200 Millionen Euro hat man vergangenen Sommer in neue Spieler investiert und dazu Supersupertrainer Pep Guardiola engagiert. Und gebracht hats eine ziemlich verkorkste Saison. Immerhin: Nach dem frühen Aus im Titelrennen, im Europapokal und im FA-Cup-Halbfinale stürmten die Citizens am Sonntag mit einem 5:0 beim FC Watford als Dritte direkt in die Champions League.

Gestern mussten die Spieler dann zu den Fans auf grosse Erklärungs- und Entschuldigungstourne. Yaya Touré (oben) hatte Kaffee, Kuchen und Gespräche zu ertragen, Gaël Clichy, Jesús Navas, Willy Caballero und Fabian Delph sollten sich um Kleinkinder zu kümmern (unten), derweil Raheem Sterling und Tosin Adarabioyo alberne Hüte tragen mussten (noch weiter unten).

Weitere Bilder finden Sie auf den Social Media-Kanälen des Clubs. Allerdings keine Hinweise darauf, wie die Strafe des Startrainers ausschaut.

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