Archiv für die Kategorie ‘Wohin man geht’

Torreiches Treffen

Rrr am Sonntag den 16. April 2017

Alle Eier gefunden? Langeweile herrscht?

Kein Problem, für das gibts ja das Rundes Leder. Heute zeigen wir Ihnen das Spiel Mikronesien gegen Vanuatu in voller Länge.

Es handelt sich um ein Qualifikationsspiel für die Olympischen Sommerspiele 2016, gespielt am 7. Juli 2015 in Port Moresby. Vanuatu siegt mit 46:0. Film ab und frohe Ostern!

Sie haben den Überblick über die Torschützen verloren? Hier nochmals alle Treffer:

T. Kaltack 2′, 18′, 27′, 49′, 53′, 56′
Nicholls 3′, 16′, 37′, 45+3′, 50′, 57′, 61′, 64′, 65′, 72′
J. Kaltack 4′, 6′, 17′, 34′, 37′, 44′, 45′, 45+2′, 47′, 54′, 59′, 60′, 66′, 73′, 90+3′, 90+4′
Mansale 12′, 20′, 22′, 29′, 30′, 36′
Damalip 14′, 45+1′
B. Kaltack 23′
Nikiau 55′
Roqara 68′, 89′
Manuhi 74′
Andrews 90′

Wie singt es sich als Fussballfan in China?

Frau Götti am Dienstag den 21. März 2017

Von Chinas Staatschef Xi Jinping ist ja bekannt, dass er fussballverrückt ist.

Xi hat grosse Pläne: Bis 2050 soll sein Land zu einer Fussball-Weltmacht aufsteigen. Im ganzen Land existieren immer mehr Stadien; bekanntestes darunter ist das Vogelnest dieser Baseler mit seinen 80 000 Plätzen.

Hier unterstützen chinesische Fans ihre Nati die Spiel gegen Japan am East Asian Cup (EAFF).

Die Frage ist nur: Wie denn?
Was in aller Welt singen sie? Und in welcher Sprache?

Haben Sie vielleicht eine Idee? Oder waren gar schon mal live vor Ort?

Gesichert ist nur, dass schon die Kinder üben.

 

Punkt für Punkt

Rrr am Sonntag den 19. März 2017

Wie immer am Sonntagmittag: Rundes Leder Psychoblog.

Heutige Frage: Was sehen Sie hier?

• Ich sehe 81 graue Punkte auf einem stilisierten Fussballfeld.
• Ah, genau, es hat so graue Punkte! Zuerst sind mir nur die drei schwarzen aufgefallen.
• Rudelbildung auf Kunstrasen?
• Dalmatiner gefallen mir besser, sie sind graphisch konsequenter.
• Warum ist das Fussballfeld weiss und nicht grün? Bin ich plötzlich farbenblind?
• Die 81 Ballkontakte von Real Madrids Abräumer Casemiro gestern in Bilbao.
• Das hat ales nichts zu bedeuten, es ist Kunst.
• Das Ganze ist etwas linkslastig.

(Zutreffende Antworten ankreuzen, mehrere Nennungen möglich. Den ganzen Beitrag ausdrucken und an die RL-Redaktion schicken. – Die Auflösung nach dem Klick.)

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Früher Abgang

Herr Shearer am Freitag den 10. März 2017

Auch wir kommen nicht umhin, noch einmal auf die Ereignisse in Barcelona von vorgestern zurückzukommen.

Klar, der grosse Verlierer gestern war die Firma Qatar Sports Investment, welche das Champions League-Achtelfinal in extremis gegen Qatar Airways verlor.  Kein schöner Abend war es auch für einen Holländer, der sich für 105 Euro ein Ticket für dieses Spiel gekauft hatte und nach der 4:0-Niederlage von Barcelona im Hinspiel mit kleinen Erwartungen ins Camp Nou gegangen war. Beim hoffnungslosen Spielstand von nur 3:1 verliess er seinen Platz in der 83. Minute, um ein bisschen Vorsprung vor der grossen Rückreisewelle zu gewinnen; als er  das Stadion verliess, hörte er den Jubel über das 4:1, kurz darauf, bereits ausserhalb, auch noch den über das 5:1. Sich seiner Entscheidung nun doch etwas reuig, suchte er schleunigst die nächstbeste Bar auf. Als er dieselbe betrat, beförderte Sergi Roberto gerade das Spielgerät ein sechstes Mal für den FCB über die Linie und bescherte so den 90’000 minus unserem Protagonisten den wohl unglaublichsten Augenblick in ihrem Dasein als Fussballfans.

“Am frustrierndsten war, zu sehen, wohin Sergi Roberto rannte, um den Treffer zu feiern”, so der holländische Fan namens Rolandus. “Es war genau die Ecke, in der ich in der achten Reihe sass. Ich wäre quasi mitten im Geschehen gewesen”.

Soeben wurde uns ausserdem ein aufschlussreiches Video geleakt. Es zeigt einige prominente Spieler von PSG, die beim Zmittag diskutieren, ob es nicht sogar ganz glatt wäre, das Rückspiel 5:1 zu verlieren. Warum auch nicht?

Zahlreiche Ziele

Val der Ama am Donnerstag den 2. März 2017

Sie denken, die Saison ist für YB bereits gelaufen? Falsch!

Es ist derzeit ein Gejammer um die berühmten Berner Young Boys, es ist nicht normal. Klar, die Niederlage gegen Winterthur war jetzt nicht unbedingt nötig aber noch immer gibt es viele Dinge bei und um YB, auf die wir uns freuen können.

Meisterschaft
Noch sind 14 Runden zu spielen, noch zwei Mal die Spitzenpartie gegen Basel. Das ergibt 12 garantierte Siege und also 36 Punkte. Auch wenn der Vorsprung komfortabel scheint: Der Leader muss sich warm anziehen, denn gerade auch gegen den FCB spielt YB meistens sackstark.

Und wenns halt trotzdem anders läuft: YB bleibt heisser Kandidat für den Titel der längsten Niederlagenserie. Den Rekord des FC Vaduz, die 10 Niederlagen in Serie in der Saison 2008/09, den kann YB noch aus eigener Kraft schlagen.

Ein weiteres Ziel ist der Gewinn der besten Silbermedaille aller Zeiten: YB muss nur noch läppische 4 Punkte auf den FC Basel einbüssen und schon darf man dem Meister zum grössen Vorsprung ever gratulieren (aktuell gelten die 20 Punkte Vorsprung des FCB auf den FC Luzern in Saison 2011/12).

Spieler
Guillaume Hoarau ist mit 16 Toren aktuell der RSL Topscorer. Da er sich traditionellerweise erst zu Saisonbeginn verletzt, sollte er diesen Titel locker ins Trockene tragen.

Auch Yoric Ravet kann sich auf eine Trophäe freuen. Aktuell ist der Franzose mit 15 Assists der RSL Top Assistent. Gute Aussichten also auch für ihn, zumal Penaltys in dieser Statistik keine Rolle spielen.

Mit ein wenig Einsatz wird sich auch Sékou Sanogo freuen können: Momentan liegt er mit 7 Gelben Karten nur 2 grobe Fouls hinter Vladimir Golemic vom FC Lugano und Nzuzi Toko vom FC St. Gallen.

Fans
Das mühsame Auffahrtsreisli nach Genf und damit locker 2,5 Stunden öffentlicher Verkehr bleiben uns erspart. Schön auch: In knapp der Hälfte der Zeit fahren Sie an diesem Tag nach Zürich zum Volkshaus und schauen sich das Konzert der Züri West an.

Also tun Sie nicht so.

Besetzer willkommen

Harvest am Mittwoch den 1. März 2017

Hausbesetzer sind aktuell in aller Munde, zumindest in der Bundesstadt Bern. Das Runde Leder hat sich nun umgehört und ein besetzungstaugliches Gebäude im Raum Zürich gefunden.

Das Gebäude steht seit vielen Jahren grösstenteils leer und wir trafen einen Verantwortlichen, der seinen Namen lieber nicht in diesem Blog lesen möchte. Der gepflegte Mann erscheint im Anzug und wirkt sichtlich nervös. Sein Umfeld weiss nichts von seiner Sympathie für die Besetzerbewegung, doch er will nicht länger schweigen. “Dieses Gebäude an bester Lage steht leer und die Zwischennutzung läuft mehr schlecht als recht. Wöchentlich finden Veranstaltungen statt, doch Besucher erscheinen höchstens vereinzelt.” Aus diesem Grund möchte er die Hausbesetzer auf den interessanten Bau aufmerksam machen. “Ich bin sicher, dass wir eine Lösung finden und die Besetzer toleriert würden.” Schliesslich ist das Gebäude bestens ausgestattet, genügend sanitäre Anlagen sowie genügend Platz für vielseitige Tätigkeiten sind vorhanden.

Vor gewalttätigen Ausschreitungen wie letzte Woche in Bern fürchtet er sich nicht. “Wir haben langjährige Erfahrungen mit deeskalierenden Einsätzen, immer wieder gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen im Umfeld des Gebäudes.” Auch mit Feuerwerk, das die Besetzer in Bern gegen die Polizei einsetzten, kennt er sich aus.” Es wäre nicht das erste Mal, dass wir damit in Kontakt kommen.” Ein Lächeln huscht über sein Gesicht.

Ein Bedingung stellt er allerdings an die Besetzer. “Einmal jährlich findet im Innenhof des Gebäudes ein grosser Randsportanlass statt. Die Besetzer müssen bereit sein, diesen zu dulden und sich gegenüber den Gästen korrekt verhalten.”

Neulich an der Theke

Rrr am Dienstag den 21. Februar 2017

In unserer Serie “Interessante Inneneinrichtungen aus aller Welt” zeigen wir Ihnen heute ein interessantes Beispiel aus Medellin.

Richtig, wir befinden uns in der Chapecoense Bar, die neulich zu Ehren des legendären brasilianischen Fussballteams eröffnet wurde. Die Mannschaft war am 28. November 2016 unterwegs zum Final der Copa Sudamericana, als das Flugzeug in Kolumbien abstürzte.

Wir spüren es ganz deutlich, Sie möchten die Bar jetzt sofort besuchen, zumal ja bereits die Apero-Stunde angebrochen ist. Bittesehr!

Gekommen, um zu bleiben

Rrr am Sonntag den 19. Februar 2017

Eine YB-Legende ist reif fürs Museum.

Lars Lunde, unvergessener dänischer YB-Stürmer der 1980er-Jahre, war kürzlich zu Gast im YB-Museum. Er posierte neben dem Meisterleibchen von 1986 für den Fotografen Peter Eichenberger, den älteren Lesern dieses Fachblogs besser bekannt als Dr. Eichenberger. Er hat für die Gruppenausstellung eingewandert.ch Freunde und Bekannte vor die Kamera gebeten, die alle eines gemeinsam haben: Sie oder ihre Vorfahren sind irgend einmal in die Schweiz eingewandert und hier geblieben.

Lars Lunde kam (Überraschung!!!) wegen dem Fussball nach Bern. Im entscheidenden Spiel in Neuenburg gegen Xamax schoss er am 24. Mai 1986 zwei Tore – aber das erzählt er uns in der Ausstellung gleich selber.

Übrigens verpasste Lars Lunde am Donnerstag die Vernissage zur Ausstellung.Er schaffte es nicht rechtzeitig zurück aus Deutschland, nach seinem Auftritt am Mittwoch bei Markus Lanz im ZDF.

«eingewandert.ch» ist vom 17. Februar bis 26. März 2017 im Museum für Kommunikation Bern zu sehen.

Der Held des Tages

Rrr am Sonntag den 12. Februar 2017

(Die Version für Menschen hinter der Firewall gibts hier)

Der Bub kam also mit dem Schrecken davon, Underdog Burnley traf kurz darauf zum Ausgleich und trotzte Chelsea ein 1:1 ab. Auch das ist bemerkenswert.

Verflixtes Vorglühen

Rrr am Mittwoch den 8. Februar 2017

Wo sind all die Walters? Herr Rrr ist einsam und geht jedem Hinweis nach.

Ältere Leser erinnern sich: Das Trinklokal Walter im Wankdorf hat letzten Sommer dichtgemacht. Hunderte YB-Fans sind seither obdachlos. Das Vorglühen habe sich in die Beizen im Breitenrain verlagert, sagen Experten. Aber wohin genau?

Herr Rrr hat sich letzten Sonntag vor dem Spiel gegen Sion (3:1) auf die Suche nach YB-Fan-Lokalen gemacht. “In der Vorbereitung liess ich mich von internationalen Bier-Koryphäen wie Herrn Natischer, aber auch ganz normalen Säufern wie Herr der Ama beraten”, berichtet Herr Rrr. “Dann habe ich die besprochenen Örtlichkeiten aufgesucht.”

Lesen Sie nun seinen schonungslosen Report entlang des Nüni-Trams.

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Scottie bei den Philippinern

Rrr am Sonntag den 29. Januar 2017

Die Würfel sind gefallen: “Beautiful Boracay” ist der Film des Jahres.

Jeder kennt die Solothurner Filmtage, aber nur die wenigsten wissen, dass eine kompetente Jury des Runden Leders jedes Jahr einen Spezialpreis für den besten Film mit Fussballbezug vergibt.

Dieses Jahr fiel uns die Wahl leicht. “Beautiful Boracay” erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Paars, das fernab der Heimat in einem fremden Kulturkreis die Weihnachtstage verbringen muss. “Beautiful Boracay”, schreibt die Jury, “thematisiert die Problematik der modernen Freizeit- und Reisegesellschaft auf dringliche und zugleich unkonventionelle Weise, überzeugt mit stimmigen Bildern, schnellen Schnitten, feinem Humor und vielen so noch nie gesehenen technischen  Effekten. Mehr noch: Der  Meisterregisseur, Herr Scott Sutter, hatte auch bei der Musikauswahl ein sicheres Händchen.” 

Sehr gefallen hat uns übrigens auch die Alliteration im Titel. Nun aber Film ab!

Vereinigte Leidenschaften

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 15. Januar 2017

Nur noch zweimal schlafen, dann erscheint uns Onkel Sepp auf der Leinwand.

Das Runde Leder präsentiert am Dienstag um 20.30 Uhr im Kino Rex den legendären FIFA-Schinken United Passions. Der Film wird zum ersten Mal überhaupt in der Schweiz gezeigt.

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Entsprechend nervös ist der Chefredaktor Herr Rrr, der die Gäste im Kino Rex begrüssen wird. “Ich habe eine fünfminütige, sehr gute Einführung geschrieben, die sechs Minuten dauern wird. Wenn man die spontanen Applause zwischendurch einbezieht, werden es wahrscheinlich sogar sieben Minuten sein.”

Herr Rrr wird in seinem sehr guten Einführungsreferat auf die Verdienste des Präsidenten Blatter für den Wältfüessball zu sprechen kommen und auf kompetente Art und Weise auf den Film einstimmen, der die Verdienste des Präsidenten Blatter für den Wältfüessball zum Inhalt hat.

Der Besuch des Films am 17. Januar ist für alle Leserinnen und Leser obligatorisch. Vor und nach der Vorführung können Sie mit allen sehr gut aussehenden RL-Redaktoren an der Bar Alkoholika trinken.

2

Dichtung und Wahrheit … oberes Bild: Papierregen auf Sepp Blatter im Film (Sepp ist der erste Mann von links in der mittleren Reihe, gespielt von Tim Roth). Unteres Bild: Papierregen auf Sepp Blatter in Wirklichkeit (im Juli 2015 am FIFA-Sitz in Zürich).

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