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Archiv für die Kategorie „Wohin man geht“

Wunderkind in den Midlands

Rrr am Mittwoch den 23. Juli 2014

Der neue Messi spielt jetzt bei Stoke.

Noch vor wenigen Jahren galt Bojan Krkić als das Wunderkind des FC Barcelona, er stellte Lionel Messis Tor-Rekorde in den Juniorenteams ein und debütierte als 17-Jähriger noch jünger als der Argentinier in der 1. Mannschaft. Trainer Frank Rijkard beschied ihm eine grosse Zukunft, obgleich der 170 cm kleine Stürmer etwas verletzungsanfällig war. Krkić wurde regelmässig eingewechselt - und verzückte ebenso regelmässig das Publikum im Camp Nou.

Als jüngster Spieler aller Zeiten stand der schnelle und wendige Krkić für Barça in der Champions League im Einsatz. Auf Schalke schoss er das Siegestor in einem Viertelfinal.

12007 wurde er mit Spanien U17-Europameister, das Siegestor im Final ging auf sein Konto. Ein Jahr später war er für die EURO 2008 in der Schweiz und Österreich vorgesehen, verzichtete aber freiwillig. Es ging ihm alles zu schnell. Er wollte sich auf Barca konzentrieren.

Doch dort war nun Pep Guardiola am Ruder, der mit Krkić nicht viel anfangen konnte. Der Spieler begann an sich zu zweifeln, in Teileinsätzen überzeugte er wenig.

2011 lieh ihn Barça an die AS Roma aus. Dort kam er zu vielen Einsätzen, doch als sein Mentor Luis Enrique den Klub verliess, zeigte die Leistungskurve wieder nach unten. Die Roma wollte ihn nicht mehr, Barca wollte ihn nicht zurück und verlieh ihn weiter an Milan. Dort stand er immerhin 19-mal im Einsatz, ohne gross zu überzeugen. Dann stellten die Rossoneri mit Schrecken fest, dass sie beim 20. Einsatz vertraglich zum Kauf des Spielers gezwungen wären, und setzten Krkić nicht mehr ein.

2013 wurde Krkić an Ajax ausgeliehen. Dort erwischte er einen guten Start, begann Trainer, Mitspieler und Fans aber bald mit sinnlosen Dribblings und Einzelaktionen zu nerven. Eine Übernahme kam auch für die Holländer nicht in Frage.

Nun hat Barça endlich einen Abnehmer gefunden. Der englische Erstligist Stoke City stattete das einstige Wunderkind mit einem festen Vertrag bis 2018 aus. "Er brennt darauf, sich in der Premier League zu beweisen und wir sind stolz darauf, ihm diese Plattform zu bieten", sagte Stokes Teamchef Mark Hughes.

Rundes Leder Browserdienst 29/14

Herr Shearer am Montag den 21. Juli 2014

Der Rundes Leder Browserdienst - die wichtigsten Links der vergangenen Woche.

Heute mit den allerletzten Zuckungen der längst vergessenen WM und den ersten Lebenszeichen der neuen Saison.

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Rundes Leder BrowserdienstUnglaublich, es gibt Deutsche, die sich nicht mal richtig freuen!

Rundes Leder BrowserdienstUnglaublich, manche suchen wirklich immer überall noch ein Haar in der Suppe!

Rundes Leder BrowserdienstUnglaublich, beinahe hätte die Schweiz am Sonntag Deutschland den Titel vermasselt!

Rundes Leder BrowserdienstHat Sie die WM auch so schwer gezeichnet?

Rundes Leder BrowserdienstZeit für Zahlen und eine sanfte Überleitung von der WM zu richtigem Fussball.

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: der Eigen-Tor der Woche.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (letzter Teil)

Natischer am Freitag den 18. Juli 2014
Tour de Superleague

Tour de Superleague

Last, but not least: Auf in den Wilden Osten!

Zu Beginn der vierten und letzten Etappe überbrückte ich das bereits einmal befahrene Teilstück bis Aarau mit Schreiben des Textes zur 3. Etappe, die ich da eigentlich noch für die zweite hielt und dann darum auf dem Rückweg die zweite erst auch noch schreiben musste. Aber comunque. So Raum-/Zeitkontiua sind ja auch nicht mehr, was sie nie waren.

Zügig gings also Richtung Zürich, wo ja jede Art von Baustelle Priorität hat vor Fussballstadien. Hier dahinter irgendwo war früher mal eins, aber das wollten die Züricher irgendwie nicht mehr und aber ein grosses, neues dann lieber nicht, weil zu gross, zu schattig und wegen der Mantelnutzung eh böse, und ein etwas kleineres dann doch auch nicht ... Auch hier ist es ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis, glöibi.

Dafür gibts auf der andern Seite der Gleise ein recht hübsches Leichtathletikstadion, das ich wohl in jeder Saison seit Eröffnung mindestens einmal besucht habe. Es gab hier u.a. zweimal ein 3:3-Unentschieden, wenn ich mich grad richtig erinnere, bei denen einmal der gegnerische Torhüter Jakupovic kurz vor Ende den Ausgleich schaffte und eins, bei dem Wölfli beim genau so dramatischen Ausgleich einen Assist verbuchen konnte. Und hier gabs auch mein einziges richtig unangenehmes Rencontre ever mit gegnerischen Fans. Normalerweise fraternisiere ich lieber und trinke Bier mit fast jedem, aber dieses eine Mal war das keine Option.

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Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (3. Teil)

Natischer am Donnerstag den 17. Juli 2014

EL 2. Qualirunde Hinspiel: FC Luzern v St. Johnstone F.C. 1:1

TdSL-LogoDie 3. Etappe führte in die Nordwestschweiz.

Also fuhr ich gegen 11 Uhr wieder nach Neuchâtel, wo die 1. Etappe neulich etwas abrupt hatte enden müssen.

Xamax hatte nach dem tschetschenischen Abgang Tschagajews ja mit dem FC Serrières fusioniert und konnte in der 2. Liga Interregional weiterfahren. Nach zwei Aufstiegen hintereinander ist Neuchâtel Xamax FCS für die Saison 2014/15 zurück in der 1. Liga Promotion.

Seine besten Zeiten hatte Xamax jedoch in den Achzigerjahren u.a. unter Gilbert Gress und mit Spielern wie Uli Stielike, Karl Engel, Heinz Herrmann, Don Givens, usw. Werfen wir der Nostalgie halber doch rasch einen Blick in die alte Maladière:

'87 und '88 wurde dann Xamax Meister. Sympathisch find ich, dass das Stade de Maladière immer noch seinen ursprünglichen Namen trägt. Die meisten andern Clubs haben die Namensrechte verkauft, was zwar schade, aber betriebswirtschaftlich durchaus nachvollziehbar ist, aber dann ist da ja auch noch ein anderes Stadion mit neuem Namen ...

Mit dem Regio-Express gings also hinauf nach La Chaux-de-Fonds im oberen Teil des Kantons Neuenburg.

Vom FC La Chaux-de-Fonds weiss ich eigentlich nur, dass die ganz früher mal recht erfolgreich waren, der mir nur als Trainer bekannte Daniel Jeandupeux in der Charrière seine Carrière startete und dass Xamax seine Spiele hier austrug, als die neue Maladière gebaut wurde. Da fielen ja dann manchmal Spiele wegen Schnees aus – Chaux-de-Fonds liegt auf fast 1000 M.ü.M..

Also stieg ich rasch um und fuhr direkt weiter nach Biel/Bienne.

Der FC Biel/Bienne liegt offenbar auf Platz 14 der Ewigen Randliste der NLA/Super League. Er stieg nach weniger erfolgreichen ab 1976 erst 2008 wieder in die NLB auf und blieb seither dort.

 

Das ehemalige Farmteam von YB trug seine Heimspiele bis vorletztes Jahr im Stadion Gurzelen aus, doch ist dieses schon ziemlich heruntergekommen und so verweigerte ihm die Nationalliga die Lizenz. Seither spielt auch Biel auch auf der Maladière in Neuenburg "zuhause". Am Stadtrand Richtung Grenchen wird derzeit an einer grossen Überbauung gearbeitet: Entstehen sollen ein neues Fussball- und ein Eish****y-Stadion. Ich zeigte der Baustelle Gelb wegen Randsports und fuhr weiter im ICN Richtung Basel.

 

Der ICN Robert Walser hielt dann schon in Grenchen ein nächstes Mal, wo eher suboptimale Erinnerungen an meinen letzten Besuch des Uhren-Cups aufkamen: Die zahlreich anwesende Polizei filmte da lieber mich friedlichen YB-Fan als die Baseler daran zu hindern, mutmasslich der Schlacht am Morgarten nicht unähnlich den Sektor der gelbschwarzen und neutralen Zuschauer zu stürmen. Ich finde es überaus betrüblich, dass solche Vorbereitungsturniere kaum mehr stattfinden können – aus Sicherheitsgründen. Gut, beim örtlichen Turnier von Sascha kamen ja auch noch rechtliche Schwierigkeiten hinzu. YB holte den Uhrencup 2007 letztmals und wurde danach noch dreimal Zweiter. 2013 wurde der Uhrencup zum letzten Mal durchgeführt.

Zugswende in Delsberg. Meine erste Erinnerung an die SR Delémont datiert aus dem Jahr 1982, als diese überraschend bis in den Halbfinal des Schweizer Cups vorstiessen. (Woher kommt eigentlich die weitverbreitete Sympathie für Underdogs?) Seither stieg die SRD immer mal wieder auf und ab und spielt jetzt eben auch in dieser oftzitierten 1. Liga Promotion.

 

In Basel wurde es dann Zeit für ein spätes Mittagessen: In der Brasserie im Bahnhof servierten sie als Menü tatsächlich «Bebbi-Klöpfer mit Rösti». Das musste sein, klar.

 

 

Im Joggeli fanden grad Baggerarbeiten statt, vermutlich hatte das Metallica-Konzert dem Rasen zu sehr zugesetzt. Ein Monsters-of-Rock-Festival war auch Anlass meines ersten Besuchs im Joggeli anno 1991, weil sportlich spielte der FCB damals ja keine grosse Rolle. Man hegte im Gegenteil auch im Oberwallis teils grosse Sympathien für den „Underdog“ FCB, als dieser Mitte der 90er wieder nach oben kam. Etwas, was im Laufe der Jahre, nun ja, nicht unbedingt zugenommen hat. Als Jung-Natischer habe ich verinnerlicht, den damaligen Überflieger GC und Servette mehr so grundsätzlich nicht zu mögen. Das kriegt man dann später halt auch nicht mehr so einfach weg. Andererseits konnte ich der Liste der Teams, die ich etwas weniger mag, seither aber auch einige Vereine hinzufügen. Woher die Aversion der heutigen Sionisten gegenüber YB kommt, weiss und versteh ich, ehrlich gesagt, nicht.

Aarau und das Brügglifeld sollte meine nächste und für heute letzte Station sein:

 

Die 25 Minuten Umsteigezeit reichten haargenau für einen zügigen Fussmarsch vom Bahnhof zum Brügglifeld und zurück. Beim Stichwort 'Brügglifeld' denkt man natürlich sofort an den löblichen FCA-Spiess und an Pedro Lenz - und in meinem Fall an meine erste Reise dorthin, die erst 2007 stattfand, als YBs Milicevic nach gefühlten 15 Sekunden des Spiels Rot sah, Portillo noch vor der Pause auch - und YB am Ende trotzdem 1:0 gewann dank Steve Gohouris Kopfball-Treffer. Der Begriff «Brillenblogger» fand m.W. bei diesem Ausflug den Weg zum Runden Leder.
In Aarau möchten sie ja auch schon länger ein neues Stadion hinstellen, doch hat da unlängst wieder einer eingesprochen und die Bauarbeiten verzögert. Das ist da ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis.

Zwischen Aarau und Olten musste ich einen weiteren Doppelt-befahren-Joker ziehen. Und natürlich müsste die Anreise zur 4. Etappe grad nochmal über die selbe Strecke erfolgen ...

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (zweitens)

Natischer am Mittwoch den 16. Juli 2014

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Die 2. Etappe der Tour de Super League führte mich in die Innerschweiz, ins Tessin und via Simplon und Lötschberg zurück nach Bern.

Morgens um 9 Uhr gings los im Neufeld in Bern:

Mit dem Intercity fuhr ich sodann vorbei an Emmenbrücke nach Luzern, wo es wie üblich nieselte. Ich hatte eine gute Viertelstunde zum Umsteigen, was für ein Foto von der Kappellbrücke reichte, aber nicht für ein solches von der Swisspor-Arena oder «Allmend», wie wir Traditionalisten weiterhin sagen.

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Was fehlen wird

Herr Shearer am Dienstag den 15. Juli 2014

Die Weltmeisterschaft 2014 ist am Sonntag mit einem würdigen Sieger zu Ende gegangen.

Wir blicken ein letztes mal zurück auf die Spuren, welche dieser globale Anlass lokal hinterlassen hat.  Und was wir also in den kommenden Tagen zu vermissen beginnen werden - mehr oder weniger.

Schöne Schaufenster (I)

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Tour de Super League – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (I)

Natischer am Dienstag den 15. Juli 2014

Ursprünglich war ja die Idee, alle Städte mit einem Super-League-Verein an einem Tag zu besuchen, ohne dabei eine Strecke doppelt zu befahren.

Nachdem derzeit weder Servette noch der Tessiner in der obersten Liga spielt, schien die Durchführung einigermassen machbar: Genf hätte eine Schifffahrt zurück nach Lausanne bedingt - weil eben zweimal mit dem Zug nicht erlaubt wäre - ein Tessiner Verein die sehr zeitaufwändige Fahrt durch Centovalli und Gotthard. Letzte Saison stieg dann aber ungeschickterweise Lausanne ab, das man mit der Fahrt nach Sitten quasi gratis in der Route mit drin hatte, und andererseits Vaduz auf, welches eine Extrarunde Postauto nach Osten mit sich bringt. Guter Rat wurde teuer.

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Rundes Leder Browserdienst 28/14

Herr Shearer am Montag den 14. Juli 2014

Herzlich willkommen zur Zusammenstellung der wichtigsten Links der vergangenen Woche.

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Rundes Leder BrowserdienstZuerst werfen wir einen Blick nach Zürich zum FCC. Beachten Sie auch unbedingt das hübsche Organigramm (rechts)!

Rundes Leder BrowserdienstDann schauen wir noch einmal nach Sao Paulo zurück. Von oben.

Rundes Leder BrowserdienstEin hoher Geistlicher warnt eindringlich vor falschen Götze(n).

Rundes Leder BrowserdienstDiesen Hooligan muss man einfach lieben!

Rundes Leder BrowserdienstWas singen die da in England oben eigentlich ständig?

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: ein potentieller Nachfolger für Beni National.

Wir wünschen Ihnen viel Vorfreude auf endlich wieder richtigen Fussball!

Cooler Cup mit Kubo

Herr Shearer am Mittwoch den 9. Juli 2014

YB eilt von Sieg zu Sieg!

Super Sammy Afum am MLG-Cup 2014 in Köniz

Super Sammy Afum am MLG-Cup 2014 in Köniz

Erneut findet dieses Jahr auf dem Sportplatz im Liebefeld der beliebte MLG-Cup statt. Organisator Ruedi Ruch konnte für diese Ausgabe neben den berühmten Berner Young Boys auch die französischen Traditionsclubs FC Sochaux-Montbéliard und Stade Reims verpflichten. Das erste Spiel fand gestern Abend statt. In einem erst gegen Ende einigermassen unterhaltsamen Match schlug YB Sochaux dank einem Kubo-Treffer in der 72. Minute mit 1:0. Aufgrund des schlechten Wetters blieb die Zuschauerzahl gegenüber den vorhergehenden Ausgaben niedrig; Gerüchten zufolge soll gestern auch noch ein Fussballspiel im Fernsehen gezeigt worden sein. Item, YB präsentierte sich einigermassen stabil, auch wenn der frisch aus der Ligue 1 abgestiegene Gegner keine wirkliche Messlatte sein kann. Einen sicheren Eindruck hat Goalie David von Ballmoos hinterlassen, der möglicherweise zu Saisonbeginn den derzeit verletzten Yvon Mvogo wird ersetzen dürfen. Zu seinem ersten Einsatz im gelbschwarzen Dress kam Adrian Nikci, er wurde gegen Schluss eingewechselt.

Geniessen Sie nun noch einige Impressionen aus dem Liebefeld (oder Champ d'amour, wie es der sprachgewandte FCK-Speaker für die paar mitgereisten Sochaux-Fans übersetzte).

Schöne Stulpen allenthalben.

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Wir empfehlen unserer Leserschaft auf jeden Fall ganz ganz dringend, den Freitagabend in Köniz zu verbringen. Auf dem Programm steht nichts weniger als die Revanche für die Niederlage im wohl wichtigsten Spiel in der langen Geschichte des BSC Young Boys. Ältere Leser erinnern sich vielleicht noch.

Rundes Leder Browserdienst 27/14

Herr Shearer am Montag den 7. Juli 2014

BREAKING NEWS: YB holt Stürmer Adrian Nikci

Die grosse Fussballdurststrecke überbrücken Sie am besten mit unseren Fundstücken aus dem Netz.

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Rundes Leder BrowserdienstWas an Basel wirklich nervt (I): das ewige Blatter-Bashing.

Rundes Leder BrowserdienstWas an Basel wirklich nervt (II): das ewige Nati-Bashing.

Rundes Leder BrowserdienstDabei ist die FIFA gerade wieder ausgezeichnet worden!

Rundes Leder BrowserdienstMutti ist die beste Frau!

Rundes Leder BrowserdienstAlles Bluffer, diese Holländer.

Rundes Leder BrowserdienstVorfreude ist die schönste Freude! Das war schon 1978 so.

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: traurige Nachrichten aus Brasilien.

Wir wünschen Ihnen vier schöne letzte Spiele.

Der Fluch des Maracanã

Herr Pelocorto am Donnerstag den 3. Juli 2014

Im Vorfeld der Weltmeisterschaft hat die New York Times ihren Illustratoren Christoph Niemann nach Rio geschickt.

Dort sollte er der Seele des Fussballs nachspüren. Angetroffen hat er aber den Fluch des Maracanã. Wie er sich mit dem Fluch arrangiert, das zeigt er Ihnen gleich selber. Klicken Sie auf das Bild und lassen Sie sich entführen.

Rundes Leder Browserdienst 26/14

Herr Shearer am Montag den 30. Juni 2014

Sie haben immer noch nicht genug Fussball? Dann klicken Sie doch auf unsere ausgewählten Links!

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Rundes Leder BrowserdienstZuerst stellen wir uns einer der existentiellen Fragen des Fussballs.

Rundes Leder BrowserdienstDann kümmern wir uns um das Spielgerät.

Rundes Leder BrowserdienstPraktisch: wenn die FIFA den Fernsehsendern die Arbeit abnimmt.

Rundes Leder BrowserdienstRamadan: Wenn Stürmer zu verhungern drohen.

Rundes Leder BrowserdienstSie möchten auch so ein tolles Tattoo, fürchten sich aber vor der Nadel? Kein Problem.

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer: ein Link mit sooo einem Bart.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Knock Out-Phase.

Rundes Leder Browserdienst 25/14

Herr Shearer am Montag den 23. Juni 2014

Unglaublich, was im Sog einer WM alles in dieses Internet geschrieben wird! Wir haben einige Zeilen für Sie herausgesucht.

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Rundes Leder BrowserdienstWir fangen farbig an. Brasilien ist gelb-grün, und aber auch noch andere Farben!

Rundes Leder BrowserdienstAndere TV-Stationen sind seriöser als die hiesigen? Hören Sie doch auf.

Rundes Leder BrowserdienstApropos: Sie schauen die WM immer noch auf SRF? Das müssen Sie selbst wissen.

Rundes Leder BrowserdienstFrankreich liebt die Schweizer! Das ist nicht erst seit Freitag so.

Rundes Leder BrowserdienstEs läuft an dieser WM nicht so, wie Sie es gerne hätten? Fluchen Sie ruhig!

Rundes Leder BrowserdienstZum Schluss wie immer ein Link, auf den Sie komplett auf eigenes Risiko klicken.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieblingsmannschaften wirklich nur das Allerbeste (falls sie noch dabei sind).

Diskursives Viewing

Val der Ama am Freitag den 20. Juni 2014

Kevin Grossenbacher, unser exklusiver WM-Kolumnist, schaut sich das Spiel von heute im Progr an.

IMG_1029"Seit einer Woche dominiert der Fussball das soziale Zusammensein, wo man auch hinschaut. Der Weltfussballverband, die Fifa, orchestriert unser Bedürfnis nach Oberflächlichkeit perfekt und bis in die letzte Konsequenz. Und kaum jemand bemerkt die damit verbundene Maskulinisierung einer Sportart: Enge Shirts, Zeitlupenästethik, männliche Jubelrituale in Endlosschleife. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier Frauen überhaupt keine Rolle spielen?

Das Ihnen vielleicht noch nicht bekannte Radio Gelbschwarz des BSC YB kontrastiert diesen Eindruck. Die engagierten Sendungsmacher organisieren heute Abend gemeinsam mit dem Frauenhilfswerk TdF ein Public Viewing des WM-Match Schweiz-Frankreich im Kulturzentrum Progr. Die Moderatoren werden gemeinsam mit der Fussball und Genderexpertin Marianne Meier das Spiel moderieren und Geschlechterstereotypen im und rund um den Fussball analysieren.

Eine gute Sache. Für viele Fussballfans wohl die einmalige Gelegenheit, sich mit neuen Aspekten der Materie Fussball zu befassen und sich selbst in Frage zu stellen. Ich werde auf jeden Fall mit dabei sein und mich voll mit einbringen."

Kevin Grossenbacher ist 23 und studiert Ethnologie, Politologie und Medienwissenschaften an der Uni Bern.