Archiv für die Kategorie „Weisheiten“

Nachdenken am Sonntag: Beziehungswirrwarr

Herr Pelocorto am Sonntag den 15. Februar 2015

Das geregelte / ungeregelte Zusammenleben mit einem / einer / mehreren Partner / Partnerin / Partnern / Partnerinnen auf Dauer / temporär ist aus rechtlicher Sicht ziemlich unübersichtlich. Was gilt eigentlich?

Wie können wir heute zusammenleben? Bei schwierigen Fällen hilft die Bundesverfassung. Da steht unter Art. 14 (Recht auf Ehe und Familie): «Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet.» Aha. Gut, das hilft jetzt auch nicht wirklich weiter. Unter ‹Ehe› findet man in der Bundesverfassung noch Art. 93 (Radio und Fernsehen) und das ist es dann.

Im Zivilgesetzbuch wird es klarer. Art. 102, Abs. 2 «Die Zivilstandsbeamtin oder der Zivilstandsbeamte richtet an die Braut und an den Bräutigam einzeln die Frage, ob sie miteinander die Ehe eingehen wollen.» Mann und Frau also. Der Rest muss sich auf eingetragene Partnerschaften, Konkubinate und juristische einfache Gesellschaften beschränken.

Dass dieses Thema ein Minenfeld ist, hat auch die CVP erfahren müssen. Sie wollte mit ihrer Heiratsstrafe-Initiative in der Bundesverfassung mit dem Passus «Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau» einen gemischtgeschlechtlichen Pflock einschlagen, bekommt jetzt aber wegen ihrer Basis, die sich auch andere Kombinationen vorstellen kann, ziemlich kalte Füsse.

Unsicherheit überall also. Umso wichtiger sind in solchen Situationen Menschen, die durch ihre Vorbildfunktion Sicherheit schaffen und ihrem direkten Umfeld, aber auch der Gesellschaft an sich Orientierung geben. Zu diesen Menschen gehören zweifelsohne Fussballtrainer. Wie sollen sich Fussballtrainer verhalten? Lassen wir dazu einen Experten zu Wort kommen:

Der Locher und ich

Dr. Rüdisühli am Freitag den 13. Februar 2015

Turbulenzen in Thun - Markus Lüthi packt aus.

Der Präsident des FC Thun äusserte sich heute vor den Medien zur Stimmung in der Stockhorn Arena. Das Runde Leder dokumentiert zentrale Aussagen im Wortlaut.

Markus-Lthi_web

Zum Rücktritt von Andreas Bernhard aus dem Verwaltungsrat:

"Wir hätten ja ursprünglich gerne drei Personen im Verwaltungsrat gehabt. Und wir hatten nebst Bernhard und mir noch eine sehr attraktive Kandidatin. Diese sprang aber wegen eines Interessenkonflikts vor der Generalversammlung ab. Deshalb waren wir von Beginn weg nur zu zweit. Dass das eigentlich nicht gut ist, sagten wir schon damals. Und was jetzt passsiert, das zermürbt extrem. Die Spieler, den Sportchef, die Geschäftsleitung, mich. Und wenn dann noch die Dinge in die Medien gelangen wie eben neulich - also der "Blick" hat das sicher nicht von mir, ich sage, das war der Locher (Ferdinand Locher, CEO von Arco Real Estate, also der Vertreter der Stadioninvestoren), aber nach solchen Artikeln wird es schwierig. Da braucht es jemand Unabhängiges. Das bin ich, als Unternehmer. Und der Res Bernhard war es auch, der hat ja eine namhafte Unternehmung im Treuhand-Bereich. Aber es gibt ja auch Grenzen, die Situation auszuhalten. Denn die ist extrem stressig, unberechenbar und nervig. Wir haben immerhin Verantwortung für 80 oder 90 Angestellte. Und jetzt wurde es dem Res zuviel. Er ging in die Ferien. Also zuerst schrieb er noch rasch die Demission, dann ging er in die Ferien, wir konnten gar nicht mehr richtig reden.

Zur Forderung des Stadioninvestors, über die Miete werde erst diskutiert, wenn Lüthi als Präsident abtrete:

Ich weiss nicht, vielleicht sind die Sachfragen für gewisse Leute so schwierig, dass sie lieber davon ablenken und die Diskussion auf Personen lenken. Das ist populärer, attraktiver, und damit bindet man Energie in diesem Bereich statt im Sachbereich. Aber ich würde das Interview im Thuner Tagblatt wieder so geben, auch wenn das er Herr Locher nicht gerne hört. Zum Beispiel sagte ich, dass die Genossenschaft mehrheitlich im Besitz von Thunern sein muss. So steht es in den Statuten. Fakt ist aber, dass die Mehrheit der Genossenschaft bei den Investoren liegt. Und das sind nicht Thuner. In der Genossenschaft ist zwar Gruber der Präsident und Reinhard ist dabei, das sind schon Thuner, aber hinten dran bestimmt der Locher, was die zu machen haben.

Zur Frage, ob die hohe Stadionmiete das einzige Problem ist.

Nein, das wäre noch lange nicht die Rettung des FC Thun. Wenn wir 1000 Zuschauer mehr hätten pro Spiel, und man rechnet 50 oder 60 Franken pro Zuschauer, dann hätten wir pro Spiel 1000 mal 50, das sind 50'000, und das mal 18, das ist eine Million mehr in der Kasse pro Jahr. Aber das werden wir nie haben hier in Thun! Vielleicht bringen wir den einen oder anderen aus Guttanen noch ins Stadion und vielleicht auch den einen oder anderen, der mit dem gelbschwarzen Schal vorbeifährt, aber Thun wird nie 8000, 9000 Zuschauer im Schnitt haben. Da sind wir eingeschränkt.

Vielleicht sollten Sie etwas im Marketing-Bereich machen?

Marketing! In dieser Region ist es schwierig, Partner fürs Marketing zu finden. Die Region ist sehr touristisch geprägt. Der Urs Kessler von der Jungfraubahn sagt, und ich verstehe, er sagt mir, Markus, ich muss Sagmehl ausschütten in Singapur und das Gesicht von Kilian Wenger zeigen, das zieht, ich kann doch nicht den FC Thun in Asien vermarkten. Ich verstehe das! Aber wenn mir dann die Investoren sagen, die Miete bleibt oben, Ihr müsst halt eine Million Spielerlöhne einsparen, dann haben die fundamental etwas vom Fussballgeschäft nicht verstanden. Dann gehen die ganzen guten Spieler weg. Das Dilemma ist also, dass wir 110'000 Fraken pro Monat für die Stadionmiete zahlen müssen. Wenn wir 1,3 Mio Stadionmiete zahlen müssen, aber bei den Lizenzunterlagen geben wir nur 600'000 an, dann fragen die, ja was ist mit den anderen 700'000? Wer gibt Euch die Sicherheit? Ja, wer gibt sie uns? Niemand. Wir haben in Thun halt keine Investoren.

Zur Frage, warum er (also Lüthi) immer noch da ist.

Der Locher sagt, ich bringe kein Geld in den FC, ich hätte keine Beziehungen undsoweiter. Okay! Vielleicht hat er ja selber Beziehungen! Ich habe ihm schon etwa fünfmal gesagt, er solle den Klub doch selber präsidieren wenn er es besser könne oder wenn er einer kennt. Wenn er einer kennt, der den Gring hinhält und der es sich beruflich und zeitlich und von der Reputation her leisten kann, und der auch noch Geld bringt dank Beziehungsnetz, dann gehe ich schon morgen. Ich habe Härzbluet für Thun, aber wenn einer es besser kann, dann mache ich sofort Platz.

Sie Ektoplasma!

Herr Pelocorto am Samstag den 7. Februar 2015

Endlich wieder Fussball! Ist Ihr Fluchvokabular auf Ballhöhe?

Wohl kaum. Deshalb sollten Sie sich noch einige neue Begriffe zulegen, damit Sie beim nächsten Heimspiel ordentlich punkten können. Wenn es um das kreative Fluchen geht, dann gibt es meiner Meinung nach nur eine Referenz: Schöner Fluchen mit Capitaine Haddock! Hier geht es zu einer handlichen Übersicht mit Originalflüchen in französischer Sprache, also jurons et insultes, ainsi que quelques autres vocables pittoresques. Eine kürzere Liste mit deutschen Flüchen finden Sie hier.

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Kleiderspende unerwünscht

Herr Shearer am Montag den 2. Februar 2015

Die Krise bei Inter Mailand geht weiter.

Bislang konnten die teuren Wintertransfers Podolski und Shaqiri die Resultatkrise der Nerazzurri nicht stoppen. Gestern gab es eine 1:3-Auswärtspleite in Sassuolo, und die mitgereisten Interisti ärgerten sich blau und schwarz über den Auftritt ihres Teams.

Nach dem Abpfiff wollten Fredy Guarin und Mauro Icardi, immerhin einziger Torschütze bei den Mailändern, die Wogen vor dem Gästesektor etwas glätten gehen. Die in den Inter-Block geworfenen Trikots erhielten die beiden aber umgehend zurück, worauf sich ein wüster Disput zwischen Icardi, Guarin und den Fans entspann. Andrea Ranocchia versuchte zwar, seine Kollegen zur Räson zu bringen, leider mit geringem Erfolg.

Icardi_Guarin

Nach einiger Zeit kamen die beiden dann erneut zurück und entschuldigten sich brav - sowohl für die Niederlage, als auch für ihr Verhalten. Sie möchten sich das ganze jetzt sicher noch auf Video ansehen, so wie wir Sie kennen. Beachten Sie dabei vor allem, wie sehr Inter für Guarin eine Herzensangelegenheit ist!

Die Schönheit des Fussballs

Rrr am Sonntag den 25. Januar 2015

Jose_Mourinho_2568641b"Das ist das Schöne am Fussball und am FA Cup. Nicht in jeder Sportart können die besten Spieler gegen Spieler mit völlig anderem Potenzial verlieren."

(Chelsea-Trainer José Mourinho kommentiert die Cup-Niederlage gegen Drittligist Bradford City. Chelsea führte 2:0 und verlor 2:4. Nach Spielschluss ging Mourinho in die Kabine des Gegners und gratulierte jedem Bradford-Spieler persönlich.)

Leichte Unorganisiertheit

Rrr am Freitag den 23. Januar 2015

Schmeichel und Kahn schauen Fussball - höchst unterhaltsam.

"Diese alten Spiele will doch niemand sehen", sagt Adrian Porumboiu im Film "The Second Game" (diesen Sonntag nochmals im Berner Kino Kunstmuseum). Stimmt - aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Eine Ausnahme ist etwa der Champions-League-Final von 1999. Genauer genommen: Die Nachspielzeit. Bayern führte nach 90 Minuten gegen Manchester United mit 1:0.

Was dann passierte, besprechen Peter Schmeichel und Oliver Kahn für die Social-Media-Site "Fanbookz".

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Die beiden Torhüter sind sich einig, wie die dramatische Wende möglich wurde: Bayern-Trainer Hitzfeld hatte kurz vor Schluss, die 1:0-Führung im Rücken, die Mittelfeldstrategen Matthäus und Basler vorzeitig ausgewechselt. Danach gab es ... "nein, keine Verwirrung", betont Kahn, "aber eine leichte Unorganisiertheit. Und die hat Manchester gnadenlos ausgenutzt."

"Ihr wart in diesem Spiel so gut organisiert, wir konnten uns kaum eine Torchance erspielen", sagt Schmeichel. "Wegen Eurer beiden Auswechslungen haben wir Sheringham und Solskjaer reingebracht, und Dwight York war auch noch in der Spitze. Und dann kam ich beim vermeintlich letzten Eckball auch noch mit nach vorne, da wart ihr verwirrt."

So habe ManUtd mit den Bayern gemacht, "was Ihr Deutsche jahrzehntelang mit allen anderen gemacht hat - im letzten Moment noch ein Tor geschossen und gewonnen."

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Rot wegen Braun

Herr Shearer am Mittwoch den 24. Dezember 2014

Ein Fussballplatz ist kein Hundeklo.

Ausser vielleicht in tieferen Ligen. Da wird gerne auf Plätzen gespielt, auf denen manche Zeitgenossen zuvor ihre vierbeinigen Freunde ausgeführt haben. Und so begab es sich, dass neulich beim Spiel zwischen Rowley College und St Thomas Aldridge in der West Midland Christian Football League eben ein Hundehaufen auf dem Platz lag. Und der wurde Lance Perry von Rowley zum Verhängnis. Nein, er ist nicht draufgetreten, und dank ihm wohl auch keiner der 21 anderen involvierten Sportsmänner, und wohl auch nicht der Schiedsrichter, welcher den armen Lance vorzeitig zum Duschen schickte.

christianfootball

Das kam so: Perry war besagter Hundehaufen als erster aufgefallen. Wie es sich gehört, machte er seine Mitspieler darauf aufmerksam. Nun haben Sie sich sicher schon überlegt, was denn das für eine spezielle Liga ist, diese West Midland Christian Football League. Man muss zwar nicht gläubiger Christ sein, um mitspielen zu dürfen, allerdings ist der christliche Hintergrund sonnenklar und so sind Kraftausdrücke und Fluchwörter unerwünscht und führen zum Ausschluss vom Spiel. Perrys Warnruf "It's dog sh*t" wurde vom Mann in Schwarz offenbar nicht als Warnung, sondern als Gefluche interpretiert. Bei Rowley College konnte man es schlicht nicht fassen, dass ihr Spieler für diese Tat vom Spiel ausgeschlossen wurde

Der zuständige Fussballverband, die Birmingham County FA, ergreift nun teilweise Partei für den des Feldes verwiesenen. "Tatsächlich ist "shit" sogar im Oxford English Dictionary geführt und damit Teil der englischen Sprache. Ausserdem war Perrys Aussage korrekt - da lag tatsächlich Hundekot auf dem Feld. Allerdings unterstützen wir die Liga mit ihrer Nulltoleranz gegenüber Gefluche beim Fussball. Die meisten dieser Spiele finden in öffentlichen Parks statt, und die Familien, die sich dort ebenfalls aufhalten, wollen das nicht hören".

Immerhin, der gesunde Menschenverstand hat dann doch gesiegt. Die Spielsperre gegen Lance Perry wurde aufgehoben. Resultatmässig hatte die rote Karte auch keine Konsequenzen: Rowley College gewann das Spiel mit 5:1.

Freundlicher Hinweis

Herr Shearer am Donnerstag den 11. Dezember 2014

Interessant, was man manchmal beim Aufräumen findet.

Das findet auch Joey Barton. Der Mittelfeldmotor der Queens Park Rangers verbrachte ja bekanntlicherweise die letzte Saison leihweise im sonnigen Süden. In Marseille ging es ihm ähnlich wie daheim in England - nicht alle mochten ihn gleichermassen. Ein Herr Ivanovic aus Paris gab ihm das per persönlichem Brief zu verstehen. Das Schreiben ist in schlechtem Frühenglisch abgefasst und droht Joey Barton mit Baseballschlägern, Messern und dergleichen, falls er Frankreich nicht bis spätestens 1. Juni verlassen habe.

Der Adressat scheint das ganze relativ locker genommen zu haben. Gestern veröffentlichte er das Dokument auf seinem Twitteraccount mit den Worten: Erstaunlich, was einige Menschen offenbar unter einem "freundlichen Hinweis" verstehen. Und schickte noch hinterher: Nicht sicher, was bedrohlicher ist - der Inhalt oder die Grammatik.

Bibbern in Bratislava

Herr Maldini am Montag den 1. Dezember 2014

EXKLUSIV: Lesen Sie hier, wie RGS-Reportergott Brian Ruchti in der Slowakei über Nacht zum Star wurde und das Land am nächsten Tag fluchtartig verlassen musste.

screenshotRL: Brian Ruchti, Sie wurden in Bratislava über Nacht berühmt, was war passiert?

Brian Ruchti: Ich habe einen Videoclip gedreht.

Ah genau, einen Videoclip. Um was geht es denn im Clip?

Er handelt vom Stadion von Slovan Bratislava, dem Pasienky.

Ich gehe davon aus, dass der Clip gut ankam bei den Leuten in Bratislava.

Das ist so, er hatte innert kurzer Zeit über 50'000 Views.

Was ist denn zu sehen in diesem Clip?

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Pausenflausen

Rrr am Montag den 17. November 2014

Semantik im Runden Leder! Heute: "Nati-Pause".

Eigentlich dachten wir, diese unsägliche Nati-Pause sei bald vorbei und wir könnten uns wieder der Super League zuwenden. Doch dann erschien Raphael Wicky am Bildschirm und sprach:

wicky

("Es ist jetzt extrem wichtig, dass man während der vier Monate Nati-Pause auf einem guten Tabellenrang steht.")

Was, vier Monate Nati-Pause? Auf der Redaktion des Runden Leders brach Panik aus. Nach unserem Verständnis ist die "Nati-Pause" die Phase, in der es wegen der Nati keine Super League gibt. Müssen wir also vier Monate lang ohne YB auskommen?

Es folgte eine heftige Debatte, wobei sich erst am frühen Sonntagmorgen eine halbwegs beruhigende Erkenntnis durchsetzte: Herr Wicky bezeichnet mit "Nati-Pause" die Phase, in der die Nati nicht spielt, sondern eben pausiert. So wie "Olympiade" nicht für Olympische Spiele steht, sondern für die Phase zwischen zwei Olympischen Spielen. Im Hundekuchen hat es schliesslich auch keine Hunde.

Das hat sicher alles seine Richtigkeit, schliesslich ist Herr Wicky ein vom Staatsfernsehen besoldeter und demnach amtlich geprüfter Experte. Aber wie sieht es aus mit dem Wort "Halbzeitpause"? Nach Wickys Logik macht dann die Halbzeit Pause. Das ist doch reichlich unpräzise, vielmehr handelt es sich um die Pause zwischen den zwei Halbzeiten.

In jedem Fall ist völlig unklar, was wir eigentlich unter "Babypause" verstehen müssen. Ist das eine Pause vom Bébéhüten? Eine Art Säuglingssabbatical? Oder - nach Wickys Logik - vielmehr eine Auszeit für die Babys? Und wer sorgt in dieser Zeit für sie? Je länger wir darüber nachdachten, desto schleierhafter wurde alles.

Irgend jemand schlug vor, nun einfach die schweren Gedanken zu verscheuchen und den Apero einzunehmen. Wir gönnten uns quasi eine Blaupause.

Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn wir uns mit dem Wort "Menopause" auseinandersetzen.

Extrazug nach Kobane

Rrr am Freitag den 17. Oktober 2014

Wirrkopf Walter durchforstet den Blätterwald.

"Heiliger Bimbam! Basler Fans ziehen in den Dschihad. Leider nicht alle: Viele besteigen morgen Samstag statt den Extrazug nach Kobane lieber den Regelzug nach Bern HB, von wo aus sie zum Stade de Suisse pilgern wollen. Dumm nur: Dort kommen sie vermutlich nie an, denn ein Stade de Suisse gibt es gar nicht.

Sowieso hat der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause den Fanmarsch ausdrücklich nicht bewilligt, was auch daran liegen könnte, dass die Basler ausdrücklich gar kein Gesuch stellten. Ich warne trotzdem vor Verallgemeinerungen nach dem Motto, der Dschihadist foutiert sich eben um Bewilligungen, denn das würde der Kompelexität des Themas nicht gerecht.

Sowieso geht es ja immer noch um Sport, und da interessiert aus Basler Sicht vor allem, ob Taulant Xhaka rechtzeitig wieder fit wird. Na ja, egal, ich gehe jetzt wieder fischen."

Die reine Lehre

Rrr am Dienstag den 14. Oktober 2014

Herr Rrr im Gespräch mit Andersdenkenden.

Heute: R.G. aus B.

12Herr G., Sie möchten anonym bleiben.

Unbedingt, ja.

Wieso?

Ich gehöre einer Glaubensgemeinschaft an, die zurzeit noch belächelt wird. Aber glauben Sie mir, wir werden täglich mehr, und der Tag, an dem Er zurückkommt, ist nicht mehr fern!

Gute Güte, was erzählen Sie da?

Ich bin orthodoxer Ottmarer, in eingeweihten Kreisen auch bekannt als Hitzfeldianer.

Bitte?

Wir Hitzfeldianer halten dem ewigen und einzigen wahren Nationaltrainer der Schweiz, Ottmar Hitzfeld, die Treue. Und wir glauben fest daran, dass Er eines Tages die Nationalmannschaft wieder übernimmt. Leider wohl erst, wenn alles in Trümmern liegt.

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