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Züritipp · Das Magazin ·

Archiv für die Kategorie „Volltreffer“

Neymar trifft

Lars Sohn am Donnerstag den 11. September 2014

Gegen Ecuador ist das Tor weit offen.

Der wiedergenesene Superstar der Seleção sollte treffen.

Das tut er auch: Er trifft (die Latte).

Coole Kulisse

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 9. September 2014

In unserer Serie "Schabernack im Stadion" präsentieren wir Ihnen heute Hallenfussball in Brasilien.

Wie es der Name schon sagt, handelt es sich um Fussball, der in der Halle gespielt wird - im deutschen Sprachraum nennt man diese Sportart Futsal.

Für den Klassiker Brasilien-Argentinien in Brasilia interessierten sich am Sonntagabend aber dermassen viele Menschen, dass man kurzerhand ins Stadion Estádio Nacional de Brasília Mané Garrincha auswich.

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50'000 Zuschauer verfolgten die Partie, die mit einem 4:1-Triumph der Argentinier endete. Nie zuvor hatte ein Futsal-Spiel so viel Publikum, der Rekord stand bislang bei 27'000 Fans.

Das Stadion kommt Ihnen bekannt vor? Richtig, hier spielte die Schweiz an der WM gegen Ecuador (Last-Minute-Tor von Seferovic).

Auch in der Schweiz ist Futsal im Kommen. In Gümligen bei Bern beginnen in Kürze die Bauarbeiten für eine Handball-, Volleyball- und Futsal-Halle. Bern kann so zum Zentrum der neuen Trendsportart werden.

Professioneller Touch

Lars Sohn am Dienstag den 19. August 2014

Zukunftsorientierte Goalies lernen von Schwergewichtsboxern.

Wie oft stockte das Blut in Ihren Adern, weil der Schlussmann Ihres Teams den Ball mit den Fäusten vor die Füsse eines knapp ausserhalb des Strafraums plazierten, einschussbereiten Spielers beförderte? Damit ist nun endlich Schluss.

Der finnische Torhüter Lassi Hurskainen vom dortigen Erstligisten HIFK Fotboll lässt sich den wirkungsvollen Einsatz der Faust vom Schwergewichtsboxer Robert Helenius demonstrieren. Also erst, nachdem er selber möglichst kraftvoll gefaustet hat. Danach boxt der Boxer. Nein, falsch, der spricht vorab noch. Allein der Klang seiner Stimme dürfte jeden Gegenspieler, wenn Helenius denn Goalie wäre, davon abhalten, je wieder in seinem Strafraum aufzutauchen. Aber dies nur nebenbei. Eben, Schwergewichts-Robert faustet den Ball. Der Ball verlässt den peripheren Seh- und damit den Gefahrenbereich. Sehen Sie selbst:

Echt oder nicht? Herr Hurskainen beteuert die Echtheit des Drehs. Wenn Herrn Helenius' Nachahmer das Augenmerk vermehrt auf die Treffsicherheit richten, können wir uns vermutlich schon bald über «Punch and Rush» freuen.

Schaffensfreudiger Stürmer

Val der Ama am Mittwoch den 13. August 2014

Ein Torrekord, der nicht ganz zählt.

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Gleich mit 30:0 hat der Congo United FC am Samstag das Spiel in der 7. Division der Stockholmer Regionalliga gegen Balrog Botkyrka Södertälje IK gewonnen. Und noch bemerkenswerter sind da die 21 Tore, welche Yanick Djouzi Manzizila beigesteuert hat. Schwedischer Rekord!

Manzizila freute sich ob dem Rekord, gab sich aber nicht besonders überrascht: "Ich habe bereits im Hinspiel 12 Tore erzielt, ich wusste also, dass ich die Chance auf ein paar Tore habe", erzählte er der Zeitung Aftonbladet.

Allein: Sein Saisonziel, 100 Tore nämlich, wird Manzizila allerdings kaum mehr erreichen. Balrog Botkyrka Södertälje IK hat sich drum nämlich leider anfangs dieser Woche beschämt aus der Meisterschaft verabschiedet und damit geht das 30:0 flöten, die 21 Tore werden nicht gezählt, einzig der Torrekord, der bleibt.

Brasiliahimovic!

Lars Sohn am Montag den 11. August 2014

Wir schalten kurz in die brasilianische Futsal-Liga zu Jaragua gegen Marechal Rondon. Der Auswurf Jaraguas Torhüter reicht bis zu Marcio, der mit dem Rücken zum gegnerischen Tor steht, jedoch den Goalie vor der Linie wahrgenommen hat. Der Ball prallt einmal auf, Marcio verpasst ihm einen zlatanesken Absatztritt und lobbt das Spielgerät über den gestrandeten Torhüter.

Wir applaudieren nicht nur dieses sehenswerten Abschluss' wegen, sondern auch wegen dem schlichten Jubel. Nach dem Spiel sagte Marcio "Ich hatte Glück, den Ball so gut zu erwischen und ein grossartiges Tor zu erzielen. Es ist sicher eines der schönsten Tore meiner Karriere." Leider reichte der Treffer nicht zum Sieg: Marechal Rondon gewann 2:1.

Einst im Juli (IV):
Sepp und die Silberkantille

Rrr am Donnerstag den 31. Juli 2014

BREAKING NEWS: Valon Behrami wechselt zum HSV

Alle Welt wartet auf eine Fortsetzung unserer Erfolgsserie - hier ist sie.

An einem 31. Juli hatte Herr Pelocorto schlechte Laune: Seine Grasshoppers hatten gegen den FCZ verloren - etwas, was man sich aus heutiger Sicht eigentlich nicht mehr vorstellen kann. Da blieb unserem Züricher Redaktor dann doch der griechische Salat im Hals stecken.

Herr Rrr blickt hingegen immer wieder gern auf den 31. Juli zurück. Was nicht weiter erstaunlich ist.

Einen Affront leistete sich die Rundeslederredaktion vor Jahresfrist, als sie unter Umgehung sämtlicher interner Vorschriften den Geburtstag von Dr. Eichenberger vermeldete. Der Betroffene trat darauf sofort in Pension. Sorry, Dr. Eichenberger, soll nicht wieder vorkommen.

Aber wir wären nicht das Runde Leder, wenn wir nicht stets mit wachem Blick auf die wirklich wichtigen Dinge auf der Fussballwelt, äh, blicken würden.

31juli

schlange

Einst im Juli (III):
Andermatt und der abrupte Abgang

Rrr am Mittwoch den 30. Juli 2014

Sensationsserie, die Dritte: Am 30. Juli geht die Post eigentlich immer ab.

Genau heute vor 9 Jahren wurde das neue Wankdorf eröffnet, dem die Promotoren damals den Titel "Stade de Suisse" zu geben versuchten. Es war ein Riesenspektakel. 2009 feierten wir den grossartigen Sieg in Bilbao (an ein angebliches Rückspiel können wir uns nicht erinnern).

2011 teilten wir als weltweit erstes Medium exklusiv mit, dass die Schweiz die WM in Brasilien erreichen werde. Ein Jahr später deckte das Runde Leder auf, dass BZ und Bund ein YB-Spiel geschwänzt hatten. Tempi passati! Das wäre ja heute undenkbar, dass die Berner Zeitungen niemanden nach Zypern schicken. Nehmen wir an. Also vermuten wir jetzt mal.

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Richtig ergreifend wurde es 2008. Aber lesen Sie selber ...

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Einst im Juli (II):
Christoph S. und das Gummigesicht

Rrr am Dienstag den 29. Juli 2014

Endlich! Der zweite Teil unserer neuen Erfolgsserie.

retrosommerAn einem 29. Juli ist immer etwas los, darf man mit einem Blick ins umfangreiche Archiv des Runden Leders sagen. 2005 zum Beispiel verpasste Steve Claridge den Rekord der kürzesten Amtszeit als Trainer in England. Er war immerhin 36 Tage im Amt. Ein Jahr später eroberte ein neuer Begriff den Duden, und am selben Tag suchten wir gerade einen neuen "Bund"-Chefredaktor.

Ein weit wichtigerer Job wurde 2009 neu besetzt: Lars L wurde Quizmaster des Runden Leders, als Nachfolger von Gründervater Frans und Kulturgott Noz, zugleich Vorgänger der Herren der Ama und Sohn. Und 2012 feierte YB einen seiner unzähligen Derbysiege.

29juli

Besorgnis kam genau heute vor vier Jahren auf, am Tag nach dem 2:2 von YB gegen Fenerbahce (das den Weg zum Wünder von Istanbul ebnete). Denn YB spielte seinerzeit auf Kunstrasen. Aber lesen Sie selber!

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Einst im Juli (I):
Herr Noz und das Rätsel von Aschtarak

Rrr am Montag den 28. Juli 2014

Neue Erfolgsserie!

retrosommerSeit 10 Jahren ist das Runde Leder im Netz - nach einer Pilotphase während der EM 2004 wurde der allererste Beitrag am 4. September 2004 verbreitet. Seither haben wir 15.374 Beiträge verfasst (wovon die allermeisten bitter nötig waren) und freuten uns über knapp 375.000 Kommentare. Die offiziellen Feierlichkeiten läuten wir im Herbst ein, unter anderem mit einer fünftägigen Prosecco-Party auf der Redaktion und einem herzlichen Empfang bei unserer "Bund"-Chefin, der löblichen Frau Jordi.

Zur Einstimmung lancieren wir schon diese Woche den Rundesleder-Retrosommer: Was war eigentlich in anderen Jahren so im Juli los? Geniessen Sie die perligsten Perlen nochmals in voller Originallänge.

28Juli

Die ältesten Leser werden sich noch erinnern: Im Juli 2006 entsandten wir unseren Kulturkorrespondenten Herr Noz zum Auswärtsspiel der Young Boys nach Armenien. Am Spieltag lief zunächst alles glatt, frühzeitig übermittelte Herr Noz erste Informationen und aber auch stimmungsvolle Farbfotos (das gab es schon damals!). Irgendetwas ging dann schief, den Spielbericht mussten wir jedenfalls von Bern aus verfassen.

Einen Tag später waren wir doch zunehmend besorgt. Nach einigen Tagen zogen wir die naheliegenden Konsequenzen. Herr Noz blieb verschollen, der nächste Korrespondentenjob übernahm dann interimistisch Dr. Eichenberger, der sowieso besser aussah.

Trotzdem waren wir sehr froh, als wir an diesem historischen 28. Juli 2006 unseren Herr Noz wieder in die Arme schliessen konnten. Das Funkbild zeigt übrigens die damalige RL-Gesamtredaktion mit (vorne v.r.n.l.) Frau B, Frau Xirah, Nozoplozzo, Rrr und hinten Herrn Frans und Dr. Eichenberger.

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Revolutionäre Aufstellung

Herr Shearer am Sonntag den 27. Juli 2014

Vergessen Sie alles, was Sie bei Monty Python gesehen haben.

Denn jetzt kommt der Hyde FC! Studieren Sie mal die Aufstellung für das Vorbereitungsspiel des englischen Sechstligisten gegen Altrincham:

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Die Ersatzbank hatte auch einiges an Sprengkraft:

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Ein dummer Gag? Mitnichten! Bei den berühmten Namen handelte es sich um Testspieler, deren richtige Identität man nicht in der Öffentlichkeit breittreten wollte. Nach 90 Minuten stand es 2:2, die Tore für Hyde schossen Engels und Fidel Castro. Dank einem 5:4 im anschliessenden Penaltyschiessen gewann die mit prominenten Namen besetzte Mannschaft das Spiel. Ach ja, Ghandi wurde auch noch eingewechselt. Sein Schuhwerk war aber offenbar eher suboptimal:

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Neulich an der Easter Road

Rrr am Montag den 21. Juli 2014

Wir kommen nun Schlüsselszene des Testspiels Hibernian vs Dunfermline.

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Verteidiger Callum Booth schlägt den Ball in rustikalem Stil aus der eigenen Abwehrzone. Das können Sie hier sehen. Eindrücklich, nicht?

Ach, Sie habens nicht erkannt. Dann beachten Sie auch die Rundesleder-Super-Nahaufnahme-Slowmotion-Spezialkamera. Hier.

Über den Zustand der Möwe ist uns leider nichts bekannt. Nach kurzer Irritation setzte sie aber ihren Flug fort, wie aus den Bewegtbildern des Stadionfernsehens hervorgeht.

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Avanti Dilettanti!

Rrr am Dienstag den 8. Juli 2014

Wie wird man Toto-König? Ganz einfach - man tippt sämtliche Spiele 2:1.

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Der Wirtschaftsjournalist Jürg Rüttimann führt das WM-Toto seines Betriebs mit 115 Punkten souverän an, knapp 40 Kolleginnen und Kollegen haben das Nachsehen. Sogar im Tippspiel des Runden Leders mit 76 fachkundigen Teilnehmern wäre er zurzeit Leader, knapp vor dem führenden RL-Redaktor Lars Sohn.

Ein Fussballkenner also? Mitnichten. Jürg Rüttimann geht zwar gern zum FC Winterthur, "aber eigentlich nur wegen Bier und Bratwurst". Fussball interessiert ihn nicht gross, ebenso wenig die WM.

Fürs Betriebstoto mochte er sich nicht wirklich mit der Materie befassen und ging dafür streng systematisch vor: Er tippte vor WM-Beginn einfach sämtliche Spiele mit 2:1, auch alle Partien ab den Achtelfinals - in Unkenntnis, wer in der KO-Phase überhaupt gegen wen spielen würde. Das Resultat ist für jeden Fussballsachverständigen einigermassen ernüchternd.

Von den bisher 60 WM-Spielen hat Rüttimann übrigens 59 komplett verpasst. Er hat nur gerade eine Halbzeit von Schweiz-Argentinien gesehen, "und ich muss gestehen, die Namen einige Schweizer Spieler waren mir unbekannt".