Archiv für die Kategorie ‘Unsere Helden’

Finde den Feler (XXVIII)

Briger am Donnerstag den 23. März 2017

Garry Neville hat Probleme mit Social Media.

Nevilles Missgeschick erinnert an Sunderlands nigerianischen Stürmer Victor Anichebe, der im Herbst nach einer 0:1-Niederlage gegen West Ham so seine liebe Mühe mit Twitter hatte:

Es ist eben nicht jeder Fussballer ein Scott Sutter.

Neulich in Turin

Rrr am Samstag den 18. März 2017

Ein Porto-Fan wagt sich nach Spielschluss in den Juve-Sektor.

Sein Team ist soeben aus der Champions League ausgeschieden. Was will der Typ beim Gegner? Sucht er Ärger? Nein, er findet Liebe!

Juves Schweizer Verteidiger Stephan Lichtsteiner suchte im Hinspiel vermutlich auch Liebe, fand aber den Fuss von Hector Herrera. Porto stellte darauf ein Bild des malträtierten (und mit 17 Stichen zusammengenähten) Körperteils ins Internet.

Entsprechend aufgeheizt war die Stimmung vor dem Rückspiel – umso bemerkenswerter daher die Fan-Szene am Schluss des Spiels. Wenn Sie jetzt nicht eine Träne im Auge verdrücken müssen, wann dann? Eben.

Schluss mit Schwalben

Herr Shearer am Donnerstag den 16. März 2017

Die jahrelangen Bemühungen dieses Fachblogs tragen endlich Früchte!

Sie wissen, was wir vom Runden Leder im Fussball am allerwenigsten leiden können: Fallobst und Schwalbenkönige. Seit nunmehr fast zwölf Jahren verurteilen wir dieses Gehabe aufs Schärfste und stellen fallsüchtige Betrüger  gnadenlos an den Internetpranger. Höhepunkt unserer Anstrengungen in diesem Bereich ist sicher die Schaffung des Fussipussy-Awards; dank finanzieller Unterstützung des Büne Huber-Fonds verleihen wir jeden Monat einen Preis, den keiner will.

Endlich nun hat aber auch der erste Klub eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann. Unser Applaus geht an den schwedischen Östers IF, welcher mit aller Härte gegen potentielle Übeltäter in den eigenen Reihen vorgeht; bei Schwalben, unsportlichem Verhalten und übertriebener Wehleidigkeit ergreift der Verein Sanktionen gegen die eigenen Spieler. Das kann eine Geldstrafe sein, aber auch gleich der Rauswurf aus dem Team.

Johan Lindbergh von Östers IF begründet die Massnahme: “Wir wollen uns abheben und sind deshalb bereit, gegen unsere eigenen Spieler und Staff vorzugehen. Wir glauben, dass wir als Verein hier Einfluss nehmen können und dies auch Druck auf die anderen Klubs ausübt, gleich zu handeln.

Ich will diesen Virus nicht in meiner Mannschaft haben. Wenn sich ein Spieler so verhält, dann spielt es keine Rolle, ob er gut ist oder nicht – dann will ich ihn einfach nicht dabei haben”.

Jetzt können wir einfach nicht anders als uns eine Träne der Rührung zu verdrücken. Danke, Östers IF!

Sind Sie auch in Jubellaune? Dann schalten Sie um 13:00 Uhr wieder ein, dann haben wir hier etwas zu feiern!

Hier steht der Titel

Rrr am Sonntag den 12. März 2017

Meisterfeier in Bern!

Gestern abend wars soweit: Futsal Minerva sicherte sich den Titel mit einem 5:2-Finalsieg über Qualifikationssieger FC Silva Morges. Danach stand die Sporthalle Weissenstein Kopf. Ausgelassen feierten Spieler und Fans diesen historischen Erfolg. Geniessen Sie nun nochmals die Pokalübergabe.

Der Titel ist umso höher einzuschätzen, als Futsal Minerva vor einem Jahr noch kurz vor dem grossen Ziel scheiterte: Im Endspiel gegen Futsal Maniacs aus Wettingen verspielten die Berner damals eine komfortable Führung und gingen schliesslich 9:11 unter. Nun hats also geklappt. Die Redaktion des Runden Leders erklärt Bern zur Hauptstadt des Futsals und gratuliert dem Meister ganz herzlich!

Geldregen

Briger am Montag den 6. März 2017

Agustín Marchesín trifft auf seine alte Liebe.

Agustín Marchesín ist Torwart beim mexikanischen Club Améica. Beim Hauptstadtverein steht er seit Dezember 2016 unter Vertrag, zuvor hatte er für Santos Laguna in Torreón gespielt und dort gemacht was alle Fussballer machen – er hat seinem Club die Liebe gestanden und geschworen, nie, aber auch gar nie für Club América aufzulaufen.

Letzte Woche kehrte Marchesín nun also anlässlich der Copa MX zurück zu seinem alten Verein. Vor dem Spiel gab er sich durchaus optimistisch, was seinen Empfang angeht: “Ich spielte zwei Jahre für Santos. Die Fans wissen, dass ich, als ich dort war, das Trikot des Vereins geliebt habe, ich wollte es! Ich gab immer alles für den Verein.” Nun, das kann sein, immerhin spielte Marchesín im letzten August sogar als Stürmer, weil er an der Hand verletzt war.

Nun, der Empfang bei seiner alten Liebe war dann nicht ganz so warm, wie Marchesín sich das erhofft hatte. In der Halbzeit-Pause warfen einige Anhänger von Santos Falschgeldnoten in Richtung des Torwarts

Und, ein Unglück kommt selten allein. América glich nämlich in der 90. Minute zum 1:1 aus, verlor aber das Spiel doch noch durch ein Gegentor in der 4. Minute der Nachspielzeit. Pech in der Liebe und im Spiel also für Agustín Marchesín.

Beam me up Scotty

Rrr am Freitag den 3. März 2017

Der Fussballscott verlässt Bern.

YB-Verteidiger Scott Sutter wechselt per sofort zu Orlando City und wird dort Teamkollege des ehemaligen brasilianischen Weltfussballers Kakà. Der 30-Jährige bat die Young Boys um Auflösung des noch bis Saisonende laufenden Vertrags, um in der Major League Soccer zu spielen. Die YB-Führung kam zum Schluss, dass man die Saison auch ohne ihn zu Ende spielen kann.

Scott Sutter war im Sommer 2009 von GC zu YB gekommen und stand seither 249 mal für die Berner im Einsatz. Dabei schoss er 7 Tore und kam auf 30 Assists. International hat Sutter für YB 48 Einsätze absolviert.

Einen schlechten Ruf hat er leider bei der Frisurenpolizei des Runden Leders, wie unser erschütterndes Video aus dem Jahr 2014 zeigt. Brian Käsermann und Simon Nauser haben damals Herr Sutter einvernommen, aber leider nicht eindeutig überführen können. Wie auch immer, wir wünschen dem Fussballscott drüben bei Onkel Donald alles Gute und viel Erfüllung.

Sie möchten sich persönlich von Scott Sutter verabschieden? Das können Sie am nächsten Mittwoch um 18:30 Uhr in der Halbzeit tun. Vor seiner Abreise gibt es in der Halbzeit noch einen YB-Talk mit dem langjährigen Publikumsliebling.

Gelungene Zungenaktion

Rrr am Sonntag den 26. Februar 2017

Ein Stürmer des Gegners rettet Torhüter Martin Berkovec das Leben.

Berkovec steht bei Bohemians Prag zwischen den Pfosten. Im Spiel gegen den 1. FC Slováko prallte Berkovec bei einem Abwehrversuch mit einem Mitspieler zusammen und blieb regungslos liegen. Der Goalie hatte seine Zunge verschluckt, bekam keine Luft mehr und drohte zu ersticken.

Der erste, der das erkannte, war der Togolese Francis Koné, Stürmer bei Gegner Slováko. Er beugte sich über den gegnerischen Torwart und schaffte es, ihm die Zunge zu lösen. Berkovec überlebte und bedankte sich auf Facebook bei seinem Lebensretter.

Dieser erklärte, warum er so schnell gehandelt hatte. “Ich habe schon drei Spieler vor dem Ersticken gerettet – einmal in Thailand, zweimal in Afrika”, sagte er.

Das Spiel zwischen Slováko und Bohemians Prag endete übrigens 0:0.

Für Menschen mit guten Nerven: Die Bewegtbilder gibts …

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Grande Guillaume!

Rrr am Mittwoch den 15. Februar 2017

Moment, wir erhalten gerade einen Anruf. 

Ah, Monsieur Hoarau, bonjour! Wie? Ich höre Sie so schlecht, wo sind Sie? ….
…ach so… eben, Sie wollten etwas … was? Sie haben den Vertrag bei Young Boys Berne vorzeitig verlängert? Bis Sommer 2020? Monsieur, das ist grossartig! Fantastique! Wir müssen anstossen! …. Wie? … Ach so, Sie haben noch einen Termin im Übungsraum. Klar, kein Problem. Dann ein andermal.

Au revoir am Samstag, Gui. Et merci beaucoup pour tout!”

Interview mit Hoarau

Alarmierende Anzeichen

Herr Shearer am Donnerstag den 9. Februar 2017

Grosser Test: Wie ernst steht es um meinen Klub?

Der Niedergang des FC Wil erschüttert die Swiss Football League. Einmal mehr wurde ein Traditionsverein von dubiosen Geldgebern in den Abgrund gerissen. Da fragt sich der Fan natürlich: Steht mein eigener Verein eigentlich auf sicherem Fundament? Machen Sie unseren Geldgeber-Selfcheck und finden Sie es heraus!

“Wir haben seit kurzer Zeit einen neuen Besitzer. Schon beim ersten Pressetermin hat er nicht nur von der Champions League gesprochen, sondern darüber, den Kübel gleich zu uns zu holen. Das wird grossartig! OK, es dauert noch etwa zwei Jahre, denn zuerst müssen wir erst noch den Aufstieg schaffen. Aber das sind Peanuts.”

  • Trifft überhaupt nicht zu. (0 Punkte)
  • Ach, die quatschen doch alle ständig vom internationalen Geschäft. (1)
  • Natürlich, think big! (5)

“Bei meinem Verein läuft es derzeit gerade nicht so gut. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen geht das Budget schon seit dem Saisonstart nicht mehr auf. Aber das wird schon wieder, ich habe auch schon ein Hunderternötli gespendet.”

  • Kennen Sie einen Fussballklub ohne Finanzprobleme? Also bitte! (2 Punkte)
  • Unser Präsi ist Bänkler – da kann nichts schiefgehen. (5)
  • Pfft. Wir spielen Champions League. (0)
  • Unsere Besitzer haben zwar einen speziellen Modegeschmack, aber Defizite decken Sie immer klaglos. (2)

“Am Wochenende war ich wieder mal im Stadion, und es ist jetzt total exotisch! Ich könnte zwar auf einer Weltkarte nicht zeigen, wo unser neuer Besitzer herkommt, aber im Pausenprogramm laufen jetzt lustige exotische Tänze.”

  • Das ist mir egal, in der Pause stehe ich sowieso am Bierstand an. (2 Punkte)
  • Bei uns ist halt jetzt fertig mit Provinzgebaren! Auch wenn unser Kaff nur eine vierstellige Einwohnerzahl hat. (4)
  • Nein, bei uns tanzen nur Biber und Autos auf dem Plastikrasen. (1)

“Mein Klub spielt seit über 100 Jahren in den gleichen Farben. Der neue Besitzer aus Fernost ist allerdings abergläubisch und befiehlt einen Tenüwechsel. Mein Team spielt in Zukunft ausgerechnet in den Farben des ärgsten Rivalen.”

  • Das spielt keine Rolle. Bei uns kann man vor lauter Werbeabdrucken sowieso nicht mehr sagen, welche Farbe das Trikot hat. (287 Punkte)
  • Was für den Verein gut ist, stimmt auch für mich. (5)
  • Ich bin eh farbenblind. (3)

Auswertung:

0-1 Punkt: Natürlich, als FCB-Fan kennen Sie solche Sorgen nicht

2-8 Punkte: Alles normal beim Verein Ihres Herzens. Aber wie lange noch?

9-286 Punkte: Tun Sie was! Verkaufen Sie Backsteine und aufblasbare Würste und lassen Sie Ihre Kinder selbstgebackenen Kuchen vor dem Migros verkaufen. Schnell!

287 Punkte und mehr: Es freut uns sehr, dass unser Fachblog auch in Österreich gelesen wird.

Griezman

Herr Maldini am Freitag den 27. Januar 2017

Antoine Griezmann hat einen neuen Job.

Nein, die Fussballschuhe wird er nicht an den Nagel hängen. Aber der Beinahe-Weltfussballer orientiert sich trotzdem neu. Er wird Synchronsprecher. Im Lego-Batman-Film, der bald in die Kinos kommt, wird er in der französischen Version den “Superman” sprechen. “Für mich geht ein Traum in Erfüllung”, sagte Griezmann dem Runden Leder exklusiv. “Sagen Sie das niemandem, Herr Maldini”, fügte er noch (ein wenig stolz) an, “aber ich bin super in Französisch, deshalb ist es nur logisch, dass ich gewählt wurde.” In der englischen Originalversion ist übrigens Channing Tatum der Supermansprecher.

Griezmann äusserte sich gegenüber dem Runden Leder auch zu seiner Zukunft: “Es kann gut sein, dass ich zu Manchester United wechsle. Ich möchte in meiner Karriere noch einmal so richtig fett Kohle absahnen, weil bei diesem Lego-Dings, die bezahlten nur die Spesen, und auch das nur mässig”, bevor er noch einmal auf seinen Film zu sprechen kam und – Ehrenwort – wirklich stolz hinzufügte: “Sie haben nicht Messi genommen, und auch nicht Ronaldo, sondern mich. Schreiben Sie das ruhig, Maldini. Mich haben Sie genommen!”

Perfekte Parade

Rrr am Mittwoch den 25. Januar 2017

BREAKING NEWS: Yuya Kubo wechselt per sofort von YB zu Gent

Heute lernen Sie Vovô kennen.

Vovô arbeitet als Maskottchen des brasilianischen Zweitligisten Ceará SC. Und er ist ein verdammt guter Torhüter. Film ab!

Hier noch die Version für Menschen hinter der Firewall.

Aber egal: Ceará verlor gegen Fortaleza trotzdem 0:1. Hätten sie doch nur Vovô ins Tor gestellt.

RLEotY™ 2016

Herr Maldini am Freitag den 13. Januar 2017

Nachdem es bei den ersten 10 Auszählungen zu Unregelmässigkeiten kam, präsentiert das Runde Leder endlich die Round Leather Eleven of the Year 2016™.

Überwältigt von den zahlreichen Zusendungen, die uns auf den verschiedensten Kanälen erreichten, wählte die praktisch unbestechliche RL-Jury das wirkliche Team des Jahres. Sämtliche Spieler werden an einer grossen Gala mit einem formschönen Pokal, der extra für die RLEotY™ entwickelt wurde, geehrt werden – so lautet zumindest der Plan.

Es folgt eine Stellungnahme des Jury-Präsidenten: “Die Leserschaft des Runden Leders hat eine hervorragende Auswahl getroffen. Ich könnte jetzt bemängeln, dass es ein wenig an Defensivspezialisten mangelt, aber wenn sich keiner der drei Verteidiger der Stammelf verletzt, stellt das kein Problem dar. Und wir wollen ja alle Tore sehen. Erstaunlich ist, dass die Jury keinen einzigen Spieler der europäischen Topmannschaften ‘FC Barcelona’ und ‘Real Madrid’ berücksichtigt hat, wobei mich das natürlich nicht überrascht. Aufgrund der Zusendungen musste die Jury leider zwei Spieler des nach eigenen Angaben besten Vereins der Welt, ‘FC Bayern München’, auswählen, aber das Publikum wollte das nunmal so, das Schiedsgericht konnte da nichts machen. Wer uns kennt, der weiss, dass wir eine solche Wahl äusserst ernst nehmen. Also, ich muss, es hat noch Champagner und Kaviar, wir haben einfach super Leser!” Nun zur RLEotY™ 2016:

Ersatzbank: Jan Oblak (Atlético Madrid), Pierre-Emerick Aubameyang (Dortmund), Will Grigg (Wigan), Mesut Özil (Arsenal), Antoine Griezmann (Atlético Madrid)

Strafbank: Derek Roy (Chelyabinsk)

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