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Archiv für die Kategorie „Transfermarkt“

Ospina kommt!

Herr Pelocorto am Sonntag den 27. Juli 2014

Aber bevor David Ospina zu Arsenal kommt, muss er anderswo gehen. Wir waren dabei.

Sechs Saisons lang hat der kolumbianische Schlussmann David Ospina, den Sie von der WM her kennen, für OGC Nice das Tor gehütet. Seit heute ist der Transfer nach London zu den ‹Gunners› perfekt. Er und Szczęsny werden sich wohl einen harten Kampf um die Nummer 1 im Tor Arsenals liefern. Heute verabschiedete sich David Ospina von seinen Teamkollegen und von Nizzas Staff. Holen Sie ein Taschentuch, bevor Sie auf Play drücken.

James abstottern

Herr Pelocorto am Donnerstag den 24. Juli 2014

Real Madrids neuester Star spielt viel ein, schon bevor er spielt.

Die Fans bei Real Madrid drehen völlig durch. In den ersten 48 Stunden seit der Verpflichtung des kolumbianischen Perspektivspielers James Rodríguez haben sie sein Trikot mit der 10, das er von Özil geerbt hat, bereits 345'000 Mal geordert.

Das Trikot kostet im offiziellen Shop € 78.65. Mit anderen Worten, durch den Trikotverkauf wurden bis jetzt über 27 Mio. € in die Kassen Reals gespült.

Über den Kaufpreis für Rodríguez herrscht lautes Stillschweigen, er dürfte zwischen 75 und 80 Mio. € gelegen haben. Das erste Drittel ist also bereits wieder eingenommen. Wenn das so weitergeht, ist Rodríguez am Montag bezahlt.

Oha lätz (LXIV)

Rrr am Sonntag den 11. Mai 2014

In unserer Serie "Oha lätz! Wer findet die 5 Unterschiede?" zeigen wir Ihnen heute bedeutende Persönlichkeiten aus Alpenländern.

Links Hakan Yakin (Schweiz), rechts Conchita Wurst (Österreich).

hakanwurst

Dieser interessante Beitrag wurde Ihnen präsentiert von unserer treuen Leserin Ronaldinha.

Bye Bye, Joe!

Herr Shearer am Mittwoch den 5. Februar 2014

Einer geht, alle jubeln.

Mike-Ashley-Joe-Kinnear

Der Herr links auf dem Bild bleibt, zwangsläufig. Der andere ist weg. Nach dem erschreckend schlechten Auftritt von Newcastle United im Tyne-Wear-Derby vom letzten Samstag und dem darauffolgenden Blues machte gestern schon in aller Früh eine Botschaft wie ein Lauffeuer die Runde und brachte etwas Sonnenschein zurück in diesen düsteren Zeiten: Newcastle Uniteds "Sportdirektor" Joe Kinnear habe seinen Posten geräumt. Kinnear wurde vor acht Monaten vom Besitzer Mike Ashley zum Erschrecken aller Fans der "Magpies" in diesem Amt eingesetzt. Der ehemalige Tottenham-Verteidiger ist im Nordosten Englands kein Unbekannter: bereits 2008 wurde er Trainer von Newcastle United,  nachdem er zwischen 1992 und 1999 mit dem Wimbledon AFC schöne Erfolge feierte, aber von 2004 bis 2008 keine Mannschaft mehr betreute.  Bereits nach kurzer Zeit musste der Ire aber aus gesundheitlichen Gründen (das Herz!) vom Amt zurücktreten. Der Schaden war aber angerichtet, Newcastle stieg am Ende der Saison ab.

Gross war also der Groll der "Toon Army", als Kinnear wiederkehrte. Das Vertrauen in ihn war deutlich unter null. Natürlich half es der Glaubwürdigkeit auch überhaupt nichts, dass Kinnear gleich in einem der ersten Interviews den Spielmacher der Mannschaft, Yohan Cabaye, als Yohan Kebap bezeichnete, aus Hatem Ben Arfa einen Ben Arfree machte und aus den Ameobi-Brüdern die Anamobis. Ältere Leser erinnern sich, mit Namen hatte der Gute schon immer so seine Probleme. "Judge me by my signings", beurteilt mich nach meinen Transfers, versuchte Kinnear die feindseligen Medien und Fans zu beruhigen. Das hat nun offenbar auch Mike Ashley getan, der äusserst unbeliebte Besitzer von Newcastle, welcher sich selbst nie dazu äussert, was er mit dem Club eigentlich vorhat. Schauen wir also, was in den paar Monaten und zwei Transferfenstern unter Kinnear passiert ist: der beste Spieler der Mannschaft, eben dieser Kebap da, wurde für kolportierte 20 Millionen Pfund an PSG verkauft. Ein Ersatz scheiterte, wohl an der Unfähigkeit Kinnears. So bleiben auf der Haben-Seite nur die leihweisen Verpflichtungen von Loïc Rémy vom Absteiger QPR im Sommer und des holländischen Banddrückers Luuk de Jong (Mönchengladbach) letzte Woche.

"The Chronicle", das lokale Blatt, welches seit einiger Zeit Zutrittsverbot zum Presseraum von Newcastle United hat, wollte von den Lesern wissen, ob sie den Abgang des Sportdirektors befürworten oder ablehnen. Die Zustimmung erreichte zeitweise 97%...

PollNUFC

Wichtig in solchen Krisenzeiten ist dann einfach, dass die PR-Abteilung des Clubs die Nerven behält und die sozialen Medien richtig bespielt. Was sollen wir Ihnen sagen - auch das ging natürlich wieder tüchtig in die Hosen, wie diese nach Kinnears Rücktritt via Twitter und Facebook veröffentlichte Meldung zeigt.

Gas, Food, Lodging

Herr Pelocorto am Freitag den 10. Januar 2014

Auch in den USA ist das Transferfenster offen. Nicht immer wird cash bezahlt.

Am Dienstag haben die Fort Lauderdale Strikers ihren Mittelfeldspieler Wálter Restrepo an die San Antonio Scorpions verkauft und eine eher unübliche Begleichung vereinbart. Geld sei beim Transfer keines geflossen bestätigen die beiden Clubs, man habe auf Wunsch des Käufers nach einer kreativen Lösung gesucht.

Anstelle einer Transfersumme übernehmen die Scorpions die Transport- und Hotelkosten der Strikers für die zwei Spiele in San Antonio in 2014. In der North American Soccer League, der zweiten Liga, finden pro Jahr zwei Meisterschaften statt, die Spring Season und die Fall Season. Involviert in den Transfer sind die beiden Teamsponsoren Crockett Hotel und Shark Limo.

Am 7. Juni 2014 empfangen die Scorpions die Strikers bei sich zuhause im Toyota Field.

Ein Land sieht rot

Rrr am Montag den 18. November 2013

ACHTUNG: Das Runde Leder hat (wie die anderen Tamedia-Blogs) weiterhin massive technische Probleme, die unsere Kollegen von der IT leider nicht nachhaltig lösen können. Seit Wochen kommt es immer wieder zu stundenlangen Unterbrüchen. Wir verzichten vorderhand auf weitere Beiträge und entschuldigen uns in aller Form bei unseren Leserinnen und Lesern.

WM-Final 2014! Brasilien führt 1:0 gegen Spanien.

costaDie 90. Minute läuft, aber oh Schreck: Spanien kriegt einen Penalty zugestanden. Diego Costa nimmt Anlauf und - verschiesst. Brasilien ist Weltmeister.

Das ist der Inhalt eines neuen populären Radiospots, den VW in Brasilien ausstrahlt. Der Autobauer hat es auch in der Inserate-Kampagne auf Diego Costa abgesehen ("Anders als Diego Costa macht dieses Auto die Brasilianer stolz"). Auf Twitter läuft der Hashtag Chupa, Diego Costa, auf dessen Übersetzung wir aus Jugendschutzgründen verzichten.

Der Topskorer von Atlético Madrid (diese Saison schon 13 Tore in der Primera Division, Platz 2 hinter CR7) hat den Zorn des WM-Gastgebers auf sich gezogen.

Noch im März spielte er für sein Heimatland Brasilien - zwei Kurzeinsätze gegen Italien und Russland. Danach wurde er von Trainer Scolari nicht mehr aufgeboten. Vor einigen Wochen befand Costa, er fühle sich nun wie ein Spanier. Deren Trainer Del Bosque bot ihn umgehend für die Länderspiele am Samstag gegen Guinea und morgen Dienstag gegen Südafrika auf.

Dumm nur: Diego Costa musste wegen Verletzung passen. Trotzdem will er künftig Spanier sein und mit dem Weltmeister in sein Heimatland reisen.

Rege Reiserei

Rrr am Freitag den 8. November 2013

Darauf haben Sie gewartet: Alle Fussballtransfers seit dem Jahr 1900.

Und zwar weltweit. 113 Jahre in nur 60 Sekunden, visualisiert von unseren australischen Kollegen von Eye See Data. Film ab:

Drei Viertel aller Transfers wurden übrigens in den letzten 10 Jahren getätigt. Import Export nur Hilfsausdruck.

Noch Fragen? Dann klicken Sie hier.

Pipi mit Papa bei Pepe

Baresi am Donnerstag den 10. Oktober 2013

Real Madrid tut weiter, was es am besten kann. Hervorragende Fussballer aus aller Welt verpflichten.

Dieses Mal ist es der neun Jahre alte Takuhiro Nakai, der von Shaiga Prefecture in die E-Jugend von Real wechselt. Wenn alles klappt, wird er laut spanischen Medienberichten bereits nächstes Wochenende sein Debüt für die «Königlichen» geben.

Nakai, der mit Spitzname «Pipi» heisst, gilt in seiner Heimat als grosses Talent und wird bereits mit Spielern wie Shinji Kagawa (Manchester United) und Yuto Nagatomo (Inter Mailand) verglichen. Der Junstar geht in die vierte Klasse und hat in Japan für Aufsehen gesorgt, als er in einer TV-Show sein Können zeigte. Einen Ausschnitt davon sehen Sie im Film oben.

Über die Vertragsdetails wurde bisher nichts bekannt. Das Runde Leder geht davon aus, dass die Verpflichtung den Jungen zum gemachten Mann macht und er locker seinen Papa und seine Mama als persönlichen Betreuer in Madrid wird engagieren können. Einer grossen Karriere steht also nichts mehr im Wege. Ausser vielleicht, Pipi kapiert zu wenig schnell, dass Real nicht Barcelona ist.

Was macht eigentlich…

Herr Maldini am Mittwoch den 4. September 2013

... Emmanuel Mayuka?

mayukaÄltere Leser erinnern sich: Vor einem Jahr wechselte der damalige YB-Stürmer auf die Insel zu Southampton. Die Ablösesumme dürfte gegen 5 Millionen Franken betragen haben. Zur Überraschung sämtlicher Experten konnte sich der Sambier bei den "Saints" nicht durchsetzen – obwohl ihn der Guardian auf Platz 85 der 100 besten Fussballer der Welt sah. Mayuka konnte nie an seine Erfolge bei YB oder mit Sambia am Afrika Cup 2012 anknüpfen. Er kam in der Premier League lediglich 11 Mal zum Einsatz, ein Tor gelang ihm nicht.

Item, Mayukas neuer Verein heisst FC Sochaux, für eine Saison wurde er dorthin ausgeliehen. Treffen tut er dort auf einen alten Bekannten: Thierry Doubai. Der ist nach seinem dritten Kreuzbandriss wieder fit und spielt seit April regelmässig. Vermutlich in einem Jahr wird noch Elsad Zverotic dazustossen – falls er sich überraschenderweise nicht in der Premier League durchsetzen sollte.

Trümmliger Transfer

Herr Maldini am Mittwoch den 4. September 2013

Für Christian Atsu ist am Samstag ein Traum in Erfüllung gegangen.

AtsuDer 21-Jährige wurde von Porto nach Chelsea transferiert. In London erhielt der ghanaische Nationalspieler einen Fünfjahres-Vertrag. "Blue is the colour. I'd like to thank my family and advisors for all the support Big season ahead." twitterte er überglücklich. Seine Heiterkeit währte vermutlich nicht lange: Schon einen Tag später leihte ihn Chelsea an den niederländischen Spitzenklub Vitesse Arnheim aus. Seither zitiert Atsu nur noch aufmunternde Bibelsprüche, selber hat er sich nicht mehr zu Wort gemeldet.

Allzu überrascht dürfte Atsu aber nicht gewesen sein: Arnheim ist Chelseas Partnerteam und hat aktuell sechs Spieler des letztjährigen Champions League-Siegers ausgeliehen.

Oha lätz oder was macht eigentlich …

Newfield am Freitag den 30. August 2013

... Alexander Farnerud, sagten und fragten sich wohl unzählige YB-Fans nach der ersten Saisonniederlage. Wir haben wie immer die Fakten:

43. Gelbe Karte, 70. Auswechslung; 2:0 Heimsieg mit dem Torino FC am vergangenen Sonntag zum Serie-A-Auftakt gegen Sassuolo Calcio.

Torino Aufstellung(Quelle: kicker.de)

Wie? Nein, natürlich nicht:

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Turbulenzen auf dem Transfermarkt

Rrr am Donnerstag den 1. August 2013

BREAKING NEWS: Häcken-Thun 1:2 - Zuffi trifft zweimal! - Liberec-FCZ 2:1

Gareth Bale sprengt alle Rekorde.

20130801-200342.jpgFür 120 Millionen Euro wechselt der 24-jährige Waliser von den Spurs zu Real Madrid. Im Vergleich dazu war Cristiano Ronaldo mit 94 Millionen im Jahr 2009 ein Schnäppchen.

120 Millionen? Dafür könnte man locker eine ganze Mannschaft zusammenkaufen, die ziemlich kompetitiv wäre, und hätte dann immer noch ein bisschen Kleingeld in der Kasse, wie die Grafik unserer Kollegen von Eurosport zeigt.

20130801-195353.jpg

Zum Vergleich: Der Marktwert des Kaders vom FC Basel beläuft sich auf 48 Millionen Euro. Ganz YB gibt's schon für 20 Millionen Euro.

Absurd? Nun, Gareth Bale beförderte neulich YB quasi im Alleingang aus der Championsleague-Quali. Im Wankdorf spielte er noch eher diskret, im Rückspiel aber bereitete er alle vier Tore der Spurs vor.

Für eine Handvoll Pfund

Herr Shearer am Montag den 15. Juli 2013

Was der Thurrock FC in der letzten Saison gelernt hat: Rechnungen sollte man immer pünktlich bezahlen.

Eigentlich ist der Verein aus der Isthmian Premier Division, der achthöchsten Liga Englands, mit einem blauen Auge aus der Saison 2012/13 davongekommen. Das Polster auf den Nichtabstieg betrug gerade mal einen läppischen Punkt. Alles in Butter, dachte man sich also. Doch dann kam die böse Überraschung: der Verband zog dem Club nachträglich drei Punkte ab. Dieses Verdikt besiegelte den Abstieg in die Isthmian Divison One North.

Thurrock FC

"The Fleet" liess in der Rückrunde mehrmals Stürmer Joel Barnett auflaufen. Der hätte aber eigentlich gar nicht spielen dürfen, da er bei seinem letzten Verein, dem Wilton FC in Yorkshire, eine Busse in der Höhe von 16 Pfund (umgerechnet etwa 24 Franken) aufgebrummt erhalten hatte. Der Verband liess ihn auch klar wissen, dass er nirgends spielen dürfe, solange die Strafe nicht bezahlt sei. Der Präsident vom Thurrock FC seinerseits sagte, dass Barnett seinen neuen Club von sich aus darauf hätte hinweisen müssen, aber nicht konnte, weil er zum Zeitpunkt der Verpflichtung grad im Knast sass...

Demnächst könnte der Fall auch die Schweiz erreichen: der Club will den Abstieg nicht hinnehmen und den Fall vor das internationale Sportgericht CAS in Lausanne ziehen. Für die 16 Pfund kriegt man übrigens im Pub etwa fünf Pint besten Ales, um den Ärger über den Abstieg runterzuspülen. Für die Verfahrenskosten noch einige mehr dazu.

Was macht eigentlich …

Newfield am Sonntag den 14. Juli 2013

... Gennaro Gattuso? Er trainiert zurzeit die U.S. Palermo in Österreich*.

* Heute 16:25 ORF eins, Stereo, 16:9 VB:
Fußball ÖFB Samsung Cup 1. Runde: LASK Linz - Rapid Wien

Der Rekordmeister muss nach dem Testspielschlager gegen Paris Saint Germain auf der Gugl bestehen. "Das wird ein hartes Stück Arbeit", meinte Rapid-Coach Zoran Barisic.

Wo Geissen ins Gras beissen

Herr Shearer am Freitag den 12. Juli 2013

Muschi, Döner und Kebap räumen auf.

Die drei Ziegen arbeiten derzeit leihweise für den 1. FC Lok Leipzig. Ihre Aufgabe: die Ränge des altehrwürdigen Bruno Plache-Stadions von Gras und Unkraut zu befreien. Gehören tun die Tiere einem Herrn Theile, welcher in der Nähe des Stadions eine Kantine betreibt. Für diese aufwändige Jätarbeit hat der ehemalige DDR-Spitzenverein und jetzige Regionalligist derzeit halt einfach kein Geld. Da kommen die vierbeinigen Rasenmäher aus der Familie der Hornträger gerade gut gelegen. Benzin saufen sie keins, ein bisschen Salzgeleck als Lohn genügt ihnen. Niedlich, keine Frage. Tierfreunde können die drei unter diesem Link auch noch in Aktion bewundern.

Um jetzt auch noch einen Bezug zum hiesigen Fussball herzustellen, könnte man noch das da erwähnen: bei Lok Leipzig spielte bis zum Ende der vergangenen Saison auch der Ex-YB-Junior Albert Spahiu. Dessen Zukunft scheint aber nicht in Leipzig zu liegen.