Archiv für die Kategorie ‘The Home of Football’

Finde den Feler (XXIX)

Briger am Dienstag den 25. Juli 2017

Endlich startet heute um 13:30 Uhr (MEZ) der ICC auch in Singapur. Mit der Partie Chelsea FC vs. FC Bayern.

In Singapur wird derweil mit folgenden sechs Spielern Werbung gemacht. Blöd nur, dass der Bayer und der Londoner in der Mitte jeweils nicht dabei sind. Der eine wegen seiner Wade, der andere wegen seines Knöchels. Nun, der Vorfreude der lokalen Fans tut dies keinen Abbruch.

Alle 53’000 Tickets sind verkauft und dies obwohl die billigsten Tickets immerhin 28 Franken kosten. So eine Flugreise für eine ganze Fussballmannschaft will finanziert werden.

Wie gesagt, die lokalen Fans sind ganz aus dem Häuschen. Sowohl die von Chelsea als auch die von den Bayern. Auch wenn die Spieler die Liebe Ihrer Anhänger nicht ganz zu teilen scheinen:

His [Contes] players followed after that but stopping to sign autographs was a bridge too far for any of them, though Cesc Fabregas and Thibaut Courtois did wave, while David Luiz brandished a thumbs-up. Other stars like Willian, Marcos Alonso and N’Golo Kante were more focused on getting into the lobby, while hardly anybody appeared to recognise the lesser names like Jake Clarke-Salter, Lewis Baker and Kyle Scott.

Zeitloses Wolverhampton

Rrr am Mittwoch den 19. Juli 2017

Jetzt ist er da: YB verpflichtet Jean-Pierre Nsamé!

Unser Reporter berichtet von der Insel. Heute heult er mit den Wölfen.

Von unserem Sonderkorrespondenten Max Power

maxp“Im Zusammenhang mit dem YB-Gastspiel bei Everton wurde schon über das schäbige Stoke und auch Nottingham berichtet, sowie über das Urinieren in die Vorgärten der Liverpoodlians. Jetzt folgt der letzte Teil dieser grossartigen Fussballreise. Wir gehen zu den Gelbschwarzen aus den Midlands, zu den Wolverhampton Wanderers.

Das wichtigste zuerst:

Stadion
Das Stadion erinnert mich, wohl wegen der Farben und der Bauart, irgendwie an die Resega in Lugano. Auf jeden Fall besteht das Stadion wiederum aus vier verschiedenen einzelnen Tribünen. Was immer lobenswert ist. Das beste an diesem Stadion ist jedoch die nicht benützte Zeitanzeige und vor allem die damit verbundenen nicht benützten Bildschirme. Wie in Newcastle gibt es keinen grossen Bildschirm, der einem unnötige Werbung vor Augen führt. Da es auch keine Zeitanzeige gab, musste man ab und an auf die eigene Uhr schauen und die Spielzeit ausrechnen. Es gab löblichstmöglich wenig Ablenkung durch irgendwelche grellen bewegten Bilder. Die ganze Aufmerksamkeit konnte deshalb dem Spiel gewidmet werden.

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Ein Stadion entsteht

Briger am Montag den 17. Juli 2017

Die Tottenham Hotspurs wollen zur Saison 2018/19 in die New White Hart Lane einziehen.

Im neuen Stadion werden viel mehr Zuschauerinnen und Zuschauer – 61’559 gegenüber etwas über 36’000 im Alten – Platz finden. Das sind rund 1’000 mehr als im Emirates von Arsenal. Die Fans werden zwischen fünf und acht Meter von der Aussenlinie entfernt sitzen. Zum Vergleich: in anderen neuen Stadien sind es viel mehr – im City of Manchester Stadion 12 Meter, im Emirates 13 und im Wembley sogar 18 Meter.

Die Südtribüne wird dabei einstufig gebaut und mit 17’000 Plätzen die grösste einstufige Tribüne Europas werden. Der Verein hat sich bereit erklärt, bei einer Gesetzänderung möglicherweise eine “safe standing area” einzuführen.

Die Fortschritte des Baus können Sie hier verfolgen.

Flüche in der Führerloge

Rrr am Montag den 17. Juli 2017

Das historische Bild zum Wochenstart.

Berlin, 14. Mai 1938: Die englische Nationalmannschaft grüsst den Führer.

Die Zeichen stehen auf Krieg, als England im Frühling 1938 zum Freundschaftsspiel gegen Grossdeutschland im Olympiastadion antritt. Der englische Premier Chamberlain setzt immer noch auf Appeasement. Ob er persönlich den Hitlergruss angeordnet hatte, ob es der Botschafter war oder der englische Verband – man weiss es nicht mit Sicherheit.

Die Spieler jedenfalls sollen alle dagegen gewesen sein. Im anschliessenden Match führten sie den Gegner regelrecht vor und siegten 6:3 vor 110’000 Zuschauern. Die “Times” schrieb: “Das Spiel wurde so brillant, dass die Nazis mit stotternden Flüchen in der Führerloge zurückblieben.” In der Loge sassen übrigens Goebbels, Goering und Rudolf Hess – nicht aber Adolf Hitler, der blieb dem Spiel fern.

Das Bild steht heute für die gescheiterte Appeasementpolitik der Engländer. Das für 1939 in London vereinbarte Rückspiel fiel übrigens aus. Der Zweite Weltkrieg hatte begonnen.

Elende Elfer

Rrr am Donnerstag den 13. Juli 2017

Vorhang auf zu einem denkwürdig schlechten Penaltyschiessen.

Bei YB-Stoke am Uhrencup waren 16 Elfmeter nötig, bis der Sieger feststand. Und dieser Sieger war nicht YB.

5 von 8 Bernern scheiterten einigermassen kläglich (Ravet, Bürki, Wüthrich, Aebischer und Seferi). Die Nerven behielten nur Gerndt, Bertone und Schick.

Die Gäste von der Insel waren allerdings auch nicht viel besser. Den Unterschied machte schliesslich Peter Crouch. Geniessen Sie nun das Penaltyschiessen nochmals in voller Länge …

… und bedenken Sie dann, dass es letzte Saison eigentlich nur zwei ganz wichtige YB-Spiele gab. Das eine gewannen die Berner im Elfmeterschiessen, das andere verloren sie auf dieselbe Weise.

Hemmungsloser Hammer-Hund

Rrr am Montag den 19. Juni 2017

Neu im Runden Leder: Das historische Bild zum Wochenstart.

Dieser Hool-Hund uriniert nicht in Vorgärten, sondern direkt an den Torpfosten, muss man sagen.

Unsere Historikerkommission geht davon aus, dass die Aufnahme am 15. April 1972 im Upton Park entstanden sein muss. West Ham traf im zweitletzten Heimspiel der Saison auf Liverpool. Auf dem Bild sehen sie Gästegoalie Ray Clemence und den fehlbaren Hund, dessen Namen wir leider nicht herausfanden.

Liverpool gewann das Spiel übrigens 2:0 dank Treffern von Steve Heighway und John Toshack. Die Reds beendeten die Saison auf Rang 3, die Hammers wurden 14. Dies nur zu Ihrer ergänzenden Information.

Premier League 2016/17

Briger am Dienstag den 23. Mai 2017

Die Premier League 2017 ist Geschichte…

…Zeit, die ganze Saison nochmals in 90 Sekunden zu betrachten. Film ab:

Blues tun Busse

Val der Ama am Dienstag den 23. Mai 2017

Die Spieler von Manchester City mussten gestern bei den Fans antanzen.

Khaldoon Khalifa Al Mubarak, der Besitzer von Manchester City, kann nicht zufrieden sein. Über 200 Millionen Euro hat man vergangenen Sommer in neue Spieler investiert und dazu Supersupertrainer Pep Guardiola engagiert. Und gebracht hats eine ziemlich verkorkste Saison. Immerhin: Nach dem frühen Aus im Titelrennen, im Europapokal und im FA-Cup-Halbfinale stürmten die Citizens am Sonntag mit einem 5:0 beim FC Watford als Dritte direkt in die Champions League.

Gestern mussten die Spieler dann zu den Fans auf grosse Erklärungs- und Entschuldigungstourne. Yaya Touré (oben) hatte Kaffee, Kuchen und Gespräche zu ertragen, Gaël Clichy, Jesús Navas, Willy Caballero und Fabian Delph sollten sich um Kleinkinder zu kümmern (unten), derweil Raheem Sterling und Tosin Adarabioyo alberne Hüte tragen mussten (noch weiter unten).

Weitere Bilder finden Sie auf den Social Media-Kanälen des Clubs. Allerdings keine Hinweise darauf, wie die Strafe des Startrainers ausschaut.

Schnapschat: Manchester United-Celta de Vigo 1:1 mit Gin

Briger am Donnerstag den 11. Mai 2017

Schnapschat2_Logo_480Kein Antrieb, die gute Stube zu verlassen? Keine Freunde, die mit Ihnen Fussball schauen wollen? Dann ist der Rundes Leder-Schnapschat Ihre Heimat im Netz! Trinken Sie sich mit uns die Europa League schön. Wir tickern Ihnen das Spiel, Sie geben Ihren Senf in den Kommentaren dazu. Heutiger Tagesschnaps: der Gin.

Um 21:05 Uhr spielt Manchester United von José Mourinho im Old Trafford gegen Celta de Vigo. Das ist alleine schon Grund, sich wieder mal ein Fläschen Gin zu gönnen. Natürlich können Sie den edlen Brand mit Tonic Water verdünnen, aber das müssen Sie selber wissen. Hier noch rasch einige Fakten, bevor der Ball zu rollen beginnt:

Gin: Herkunft: der feine Wacholderschnaps stammt eigentlich vom Kontinent, wo man ihn als Genever kannte. Dank König Willhelm von Oranien-Nassau schaffte der Gin den Sprung über den Kanal.
Alkoholgehalt: etwa 47%
Durchschnittlicher Alkoholkonsum in England pro Kopf 2010: 11,6 Liter reinen Alkohol

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Perfekter Platz

Harvest am Donnerstag den 11. Mai 2017

Die Platzwarte (oder Platzwärter?) von Leicester City sind wahre Künstler.

Das Spiel gegen die Tottenham Hotspurs wird im Farbfernsehen gezeigt und dafür haben sich die Verantwortlichen etwas spezielles überlegt. Beachten Sie bitte, dass das Meisterwerk noch in Bearbeitung ist und seine volle Schönheit erst am Spieltag entfalten wird.

Es ist nicht das erste Mal, dass Leicester mit einem sorgfältig gemähten Rasen auf sich aufmerksam macht. Auch dieser Rasen lässt das Herz jedes Kunstliebhabers höher schlagen.

Ab auf die Bank!

Herr Shearer am Donnerstag den 4. Mai 2017

Randsportalarm auf der Insel!

England isoliert sich zusehends. So gesehen ist es kein Wunder, dass der englische Fussballverband, die FA, sich auch eine neue Regel hat einfallen lassen. Sie kennen das vom Eishockey: dort gibt es  bei Regelverstössen keine gelben und roten Karten, sondern – je nach Härte des Vergehens – Zeitstrafen für den fehlbaren Spieler. Genau das wird in der nächsten Spielzeit versuchsweise auch im Insel-Fussball eingeführt. Zusätzlich zur gelben Karte wird der Unparteiische den oder die Fehlbare neu für zehn Minuten des Feldes verweisen. Über 1’000 Klubs wurden in den letzten Tagen vom Verband angefragt, ob sie bei diesem Experiment mitmachen wollen. Die Antworten fielen zumeist positiv aus, das dürfte aber auch damit zusammenhängen, dass die zehn Pfund Strafe, welche die Vereine pro gelbe Karte zahlen müssen, während der Testphase entfallen.

Sehen wir also Granit Xhaka demnächst des öftern eine Kurzpause einziehen? Mitnichten. Die Regelung gilt wie gesagt zuerst nur versuchsweise für die teilnehmenden Klubs, und dies auch nur ab und unterhalb der siebthöchsten Stufe des “National League Systems”, dem Amateurlevel also, dessen oberste Liga die National League ist. Alles klar? Nein? Gute Güte, wie oft müssen wir Ihnen das englische Ligensystem eigentlich noch erklären? Lernen Sie das jetzt endlich einmal auswendig, wenn Sie so gut sein möchten.

Karma Police

Herr Shearer am Donnerstag den 27. April 2017

Manche Verbrechen begeht man nicht zwei mal ungestraft.

Es lief die 64. Minute am Montag im St James’ Park zu Newcastle. Das Heimteam führte gegen Preston North End nach durchzogener erster Hälfte mit 2:1 und wollte jetzt mit einem weiteren Treffer den Sieg und den Aufstieg in die Premier League besiegeln. Nach einem weiteren Angriff der Magpies glänzte Prestons Paul Gallagher mit einer Heldentat – er lenkte Isaac Haydens Schuss mit beiden ausgestreckten Armen um den Pfosten. Dumm nur: der Goalie von Preston heisst gar nicht Gallagher, sondern Maxwell. Ergo konnte der Schiedsrichter gar nicht anders, als dem Verteidiger die direkte rote Karte unter die Nase zu halten und auf den Penaltypunkt zu zeigen. Matt Ritchie verwertete sicher zum zwischenzeitlichen 3:1 (Endstand 4:1).

Jetzt fragen Sie sich sicher: Paul Gallagher? Der Paul Gallagher? Genau der! Wir erinnern uns, 2003 war es, ebenfalls im St James’ Park. Der Rotsünder vom Montag stand damals in Diensten der Blackburn Rovers. Am 28. Dezember erzielte er in der 72. Minute das 1:0 und damit den Siegtreffer für seine Farben. Mit der Hand, ungeahndet…

Nun, die Karma-Polizei vergisst nichts und spürt früher oder später jeden Sünder auf.

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