Archiv für die Kategorie „The Home of Football“

Maxim bleibt draussen

Rrr am Donnerstag den 30. Oktober 2014

Demin - der Mann, dem alles ein bisschen schwerer fällt.

maximdemin.jpg-pwrt2Der russische Oligarch Maxim Demin lebt in der Schweiz. Vermutlich pauschalbesteuert, so dass er das Geld in englischen Fussball investieren kann. Seit 2011 gehört ihm der AFC Bournemouth.

Seither geht es aufwärts mit dem Klub, der inzwischen zur Football League Championship gehört, der zweithöchsten Spielklasse. Und zuletzt feierten Demins Kicker gleich zwei spektakuläre Erfolge.

Am Samstag gab es in der Meisterschaft ein sagenhaftes 8:0 gegen Birmingham, und am Dienstag im Ligacup gewann Bournemouth sensationell gegen West Bromwich aus der Premier League. Erstmals überhaupt steht Bournemouth im Viertelfinal.

Und was ist das Erfolgsgeheimnis? Ganz einfach: Demin schaut sich die Spiele nicht mehr an. Der Russe verfolge das Geschehen zwar aus der Ferne, doch er sei überzeugt, dass er irgendwie das Team verhexe und es deshalb besser sei, wenn er sich vom Stadion fernhalte, sagte Eddie Howe unseren Kollegen vom Bournemouth Echo.

"Ich habe ihn zu überzeugen versucht, dass er wieder mal vorbeischaut, aber er kommt lieber nicht", sagte Howe.

Skandalöser Städtetrip

Herr Shearer am Donnerstag den 30. Oktober 2014

John Frendo setzt Prioritäten - sehr zum Ärger seines Clubs.

Letztes Jahr war John Frendo bei seinem Verein St Albans City der Topskorer. Kein Wunder, dass man auch im Cup auf den treffsicheren Stürmer setzte. Letztes Wochenende war es soweit, St Albans traf im FA-Cup auf Concord - und verlor. Gerade mal vier Schüsse brachte St Albans aufs gegnerische Tor, Frendo keinen einzigen. Kein Wunder, denn der sass derweil im Bernabeu zu Madrid und schaute sich dort an, wie Real Madrid den FC Barcelona im "Clásico" mit 3:1 besiegte.

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Im Umfeld eines solchen Kleinklubs (in diesem Falle Conference South, immerhin 6. Liga) spricht sich solches schnell rum und landet in der Lokalpresse. Der Verein verurteilte John Frendo zu einer Geldstrafe, dazu musste er sich bei den Fans für seinen Ausflug entschuldigen. Besonders ärgerlich für St Albans: ein Sieg und ein Weiterkommen in die erste Hauptrunde des FA-Cups hätten 12'000 Pfund in die Klubkasse gespült, ausserdem die Chance, dort auf einen attraktiven Gegner zu treffen.

 

 

Zwei Zwitter auf Twitter

Rrr am Dienstag den 28. Oktober 2014

Der letzte Schrei in England: Der Fan trägt jetzt Fifty-Fifty-Shirts.

Gleich zwei Modelle wurden an diesem Wochenende gesichtet: An der Anfield Road trug eine Dame ein Liverhull-Shirt, im Old Trafford erschien ein Besucher im Chelsea-United-Trikot.

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Die Bilder der Zwitter verbreiteten sich auf Twitter in Windeseile, und die Trikots stiessen nicht nur auf Zustimmung. "How drunk would you have to be to want to wear this?" fragte sich die Gratiszeitung Metro.

Wir können zwar nicht gänzlich ausschliessen, dass es sich um einen Fall von Viral Marketing handelt. So oder so können Sie für Aufsehen sorgen, wenn Sie nächsten Sonntag im chicen BSC-Vaduz-Shirt im Wankdorf aufkreuzen. Das Zweittrikot kriegen Sie hier.

Gelb gegen Gilbert

Herr Shearer am Sonntag den 26. Oktober 2014

Schon wieder macht ein Maskottchen Ärger!

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Gilberts Job wäre es eigentlich, die Kinder im Familienblock von Torquay United zu unterhalten. Die sympathisch dreinschauende Möwe bekam nun aber einen schweren Verweis vom Klubpräsidenten. Das kam so: vorletzten Samstag spielte Torquay daheim gegen Grimsby Town. Als das Heimteam 2:3 hinten lag und nur noch wenige Minuten zu spielen blieben, verliess Gilbert seinen ihm zugeteilten Platz und verschob sich vor die Fankurve, wo er versuchte, die hartgesottenen Anhänger zu verstärktem Support zu animieren. Dortselbst kam das ganz schlecht an, es hagelte böse Sprüche. Da passte auch das Maskottchen sein Vokabular den Umständen an und spie Gift und Galle gegen die eigenen Fans. "Es war keine böse Absicht, aber Gilbert sagte Sachen, die er - nachträglich betrachtet - nicht hätte sagen dürfen. Wir haben mit ihm gesprochen und er sah ein, dass das nicht hätte passieren dürfen und versicherte, dass es in Zukunft auch nie mehr passieren wird", führte Andrew Candy, der Präsident der "Gulls" aus.

Torquay United ist Ende vergangener Saison von der League 2 in die Football Conference (fünfthöchste Liga) abgestiegen und steht dort derzeit nur auf dem neunten Platz. Vielleicht lassen sich die Fans ja auch diesmal wieder mit Freibier besänftigen, wer weiss.

Verbale Entgleisungen gehören übrigens zu Torquay, denn dort befindet sich ja bekanntlicherweise auch Englands wohl berühmtestes Hotel, wie sie im Video unten sehen können.

The Arsenal und die Kunst

Herr Pelocorto am Samstag den 25. Oktober 2014

Mein englischer Club verfügt über einen aussergewöhnlichen Fanverein: The Arsenal Collective

The Arsenal Collective schaut über das Tagesgeschehen der ‹Gunners› hinaus und trägt zusammen, was wesentlich war und ist. Auf der Website finden Sie auch eine Rubrik ART mit einem kunterbunten Mix verschiedenster Beiträge.

#OpAa - Arsenal Memorabilia (Klicken zum Vergrössern)

Jetzt organisiert The Arsenal Collective eine Kunstausstellung, wo man ab 31. Oktober in London allerlei Memorabilia bewundern kann. Für Gooners eigentlich ein Must!

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Foto, Ticket und Programm vom FA-Cupfinal 1971 hänge ich in der Stube auf!

Noch älter als das Runde Leder?

Herr Pelocorto am Samstag den 25. Oktober 2014

Doch, doch, das gibt es! Sogar mit Fussballbezug!

Gestern feierten nicht nur wir unseren Geburtstag. Auch der älteste Fussballclub der Welt konnte feiern. Der Sheffield FC wurde am 24. Oktober 1857 gegründet, gestern beging ‹The Club› den 157. Geburtstag; herzliche Gratulation auch von unserer Seite.

Wie das damals war mit den Gründungsmitgliedern Nathaniel Creswick und William Prest erfahren Sie hier:

Lug und Trug

Herr Shearer am Donnerstag den 23. Oktober 2014

Achtung, Trickbetrüger!

scharer-rat-300x148"Werte Bürgerinnen und Bürger, die Kantonspolizei Bern und Interpol warnen vor vermehrten Schwindeleien.

Gerade neulich erst mussten wir Sie ja vor den verlockenden Angeboten aus dem Internet warnen. Allerdings sind es bei weitem nicht nur Heiratsschwindler, die die Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen kaltschnäuzig auszunutzen versuchen. Seien Sie auch misstrauisch, wenn Sie auf ehemalige Fussballer treffen, welche Ihnen weismachen wollen, dass sie  sehr erfolgreiche aktive Fussballer seien!

Mein englischer Kollege von Scotland Yard schilderte mir neulich anlässlich einer kleinen freundschaftlichen Plauderei am Telefon folgende Räuberpistole: da habe sich ein gewisser Medi Abalimba, tatsächlich ehemaliger Profi in Diensten von Derby County, als Chelsea-Spieler Gael Kakuta ausgegeben und mit falschem Namen ein Leben in Saus und Braus finanziert. Natürlich hätten da bei allen schon die Alarmglocken läuten müssen, denn wie jedes Kind weiss, ist Kakuta derzeit an Rayo Vallecano ausgeliehen. Item, dieser Abalimba benutzte die Daten von Kreditkarten anderer Menschen  und lebte auf grossem Fuss; gerne liess er sich vom Chauffeur im Bentley in exklusive Nightclubs fahren oder mietete auch mal einen Helikopter, um zusammen mit vier Damen von Manchester nach London zu fliegen, wie die BBC berichtete.

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Natürlich, irgendwann flog das Lügengebilde auf. Nun kann sich Herr Abalimba während vier Jahren im Käfig überlegen, ob das wirklich eine gute Idee war, während seiner Arbeit im Fitnessclub mit dem Generalschlüssel Schliessfächer zu öffnen und dort Kreditkarten abzufotografieren, um dann eben mit diesen Nummern Schindluder zu betreiben.  Falls auch Sie übrigens einmal das Gefühl haben sollten, dass sich jemand unrechtmässig als Fussballprofi bezeichne, benachrichtigen Sie bitte umgehend den nächsten Polizeiposten. Wir danken für Ihre Kollaboration."

 

“Wassup?”

Herr Shearer am Donnerstag den 9. Oktober 2014

Alternativer Titel: Katastrophale Combox.

savage

Roy Keane hat es jetzt auch getan: er hat so eine Biografie veröffentlicht, schliesslich ist bald Weihnachten. Darin sind natürlich auch einige Müsterchen aus seiner Spieler- und bisherigen Trainerzeit enthalten. Die zehn schönsten davon hat der Guardian extrahiert und kurz zusammengefasst. Am besten hat uns diese da aus seiner Zeit als Trainer bei Sunderland gefallen:

"Ich rief Mark Hughes an. Robbie Savage war bei den Blackburn Rovers nicht mehr im Team und so fragte ich Mark, ob wir nicht einen Handel machen könnten. Mark sagte:"Nun, er ist ein bisschen von seinem Weg abgekommen, aber könnte dir immer noch gute Dienste leisten". Er gab mir die Erlaubnis, Savage anzurufen und seine Handynummer. Also wählte ich seine Nummer und gelangte auf seinen Anrufbeantworter: "Hallo, hier ist Robbie - Wassup???!!!!", genau wie in dieser Budweiser-Werbung. Ich rief ihn nicht mehr zurück. Ich dachte: so einen kann ich verdammt nochmal nicht unter Vertrag nehmen!"

Robbie Savage setzte seine Karriere dann bei Derby County statt in Sunderland fort. Ältere Semester unter Ihnen erinnern sich vielleicht noch an die Werbung des "Bier"-Herstellers Budweiser aus Amerika. Wenn nicht, dann klicken Sie doch einfach auf den Link. Aber Obacht! Wir und Roy Keane haben Sie gewarnt!

 

Villa Park, Birmingham

Herr Pelocorto am Montag den 6. Oktober 2014

Samstagabend, 4. Oktober 2014

Aston Villa verliert zuhause gegen Manchester City 0:2 (82' Touré, 88' Agüero).

Schalverkäufer vor dem Stadion

Schalverkäufer vor dem Stadion (Klicken zum Vergrössern)

Blankovollmacht

Herr Pelocorto am Montag den 6. Oktober 2014

Daniel Sturridge hat beim Liverpool FC seinen Vertrag verlängert.

Der 25-jährige Stürmer ist in Bestform, er hat in den 46 Spielen für die ‹Reds› bereits 32 Tore erzielt. Solche Effizienz will sich Liverpool natürlich nicht entgehen lassen, deshalb haben die Vertragspartner am 3. Oktober einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet.

Aber was genau hat Sturridge eigentlich unterschrieben?

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Neulich in Swansea

Rrr am Sonntag den 5. Oktober 2014

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Bad Vibrations

Rrr am Donnerstag den 2. Oktober 2014

Gerard Piqué hat Angst vor diesem Mann.

keanebeardIm Interview mit FourFourTwo erinnert sich Pique an seine Zeit bei Manchester United. Dort stand er als junges Talent von 2004 bis 2008 unter Vertrag.

Angst hatte Piqué nicht etwa vor Trainer Alex Ferguson, sondern vor Roy Keane, der 2004/05 mit Pique im Kader stand.

"Keane hasste es zum Beispiel, wenn in seiner Gegenwart ein Handy vibrierte. Ich kann mich daran erinnern, dass wir einmal in der Garderobe des Old Trafford waren, als mein Handy zu vibrieren begann. Keane hat das Geräusch wahrgenommen und wollte unbedingt herausfinden, wem das Handy gehörte. Er war richtiggehend besessen. So war er."

1233Piqué geht noch heute in Deckung, wenn Keane in der Nähe ist. "Vorletzte Saison, als ich mit Barca gegen Celtic spielte, bemerkte ich beim Aufwärmen plötzlich, dass Keane auf der anderen Seite des Platzes stand. Ich verdeckte mein Gesicht mit der Hand, damit er mich nicht sieht. Und ich dachte, jetzt bin ich 26 Jahre alt und habe immer noch Angst vor Roy Keane. Das hat mich beelendet."

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