Archiv für die Kategorie „The Home of Football“

“Wassup?”

Herr Shearer am Donnerstag den 9. Oktober 2014

Alternativer Titel: Katastrophale Combox.

savage

Roy Keane hat es jetzt auch getan: er hat so eine Biografie veröffentlicht, schliesslich ist bald Weihnachten. Darin sind natürlich auch einige Müsterchen aus seiner Spieler- und bisherigen Trainerzeit enthalten. Die zehn schönsten davon hat der Guardian extrahiert und kurz zusammengefasst. Am besten hat uns diese da aus seiner Zeit als Trainer bei Sunderland gefallen:

"Ich rief Mark Hughes an. Robbie Savage war bei den Blackburn Rovers nicht mehr im Team und so fragte ich Mark, ob wir nicht einen Handel machen könnten. Mark sagte:"Nun, er ist ein bisschen von seinem Weg abgekommen, aber könnte dir immer noch gute Dienste leisten". Er gab mir die Erlaubnis, Savage anzurufen und seine Handynummer. Also wählte ich seine Nummer und gelangte auf seinen Anrufbeantworter: "Hallo, hier ist Robbie - Wassup???!!!!", genau wie in dieser Budweiser-Werbung. Ich rief ihn nicht mehr zurück. Ich dachte: so einen kann ich verdammt nochmal nicht unter Vertrag nehmen!"

Robbie Savage setzte seine Karriere dann bei Derby County statt in Sunderland fort. Ältere Semester unter Ihnen erinnern sich vielleicht noch an die Werbung des "Bier"-Herstellers Budweiser aus Amerika. Wenn nicht, dann klicken Sie doch einfach auf den Link. Aber Obacht! Wir und Roy Keane haben Sie gewarnt!

 

Villa Park, Birmingham

Herr Pelocorto am Montag den 6. Oktober 2014

Samstagabend, 4. Oktober 2014

Aston Villa verliert zuhause gegen Manchester City 0:2 (82' Touré, 88' Agüero).

Schalverkäufer vor dem Stadion

Schalverkäufer vor dem Stadion (Klicken zum Vergrössern)

Blankovollmacht

Herr Pelocorto am Montag den 6. Oktober 2014

Daniel Sturridge hat beim Liverpool FC seinen Vertrag verlängert.

Der 25-jährige Stürmer ist in Bestform, er hat in den 46 Spielen für die ‹Reds› bereits 32 Tore erzielt. Solche Effizienz will sich Liverpool natürlich nicht entgehen lassen, deshalb haben die Vertragspartner am 3. Oktober einen neuen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet.

Aber was genau hat Sturridge eigentlich unterschrieben?

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Neulich in Swansea

Rrr am Sonntag den 5. Oktober 2014

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Bad Vibrations

Rrr am Donnerstag den 2. Oktober 2014

Gerard Piqué hat Angst vor diesem Mann.

keanebeardIm Interview mit FourFourTwo erinnert sich Pique an seine Zeit bei Manchester United. Dort stand er als junges Talent von 2004 bis 2008 unter Vertrag.

Angst hatte Piqué nicht etwa vor Trainer Alex Ferguson, sondern vor Roy Keane, der 2004/05 mit Pique im Kader stand.

"Keane hasste es zum Beispiel, wenn in seiner Gegenwart ein Handy vibrierte. Ich kann mich daran erinnern, dass wir einmal in der Garderobe des Old Trafford waren, als mein Handy zu vibrieren begann. Keane hat das Geräusch wahrgenommen und wollte unbedingt herausfinden, wem das Handy gehörte. Er war richtiggehend besessen. So war er."

1233Piqué geht noch heute in Deckung, wenn Keane in der Nähe ist. "Vorletzte Saison, als ich mit Barca gegen Celtic spielte, bemerkte ich beim Aufwärmen plötzlich, dass Keane auf der anderen Seite des Platzes stand. Ich verdeckte mein Gesicht mit der Hand, damit er mich nicht sieht. Und ich dachte, jetzt bin ich 26 Jahre alt und habe immer noch Angst vor Roy Keane. Das hat mich beelendet."

Matchmobiliar unter dem Hammer

Rrr am Dienstag den 30. September 2014

WALLISER BREAKING NEWS: der nächste Sion-Trainer heisst Admir Smaijc.

Sie suchen eine neue Innendekoration für Ihr Wohnzimmer? Wir haben da etwas für Sie.

Die BBC versteigert das komplette Mobiliar des Studios, in dem von 2007 bis 2011 der "Match of the Day" moderiert wurde.

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Auf der weissen Polstergruppe sassen Fussball-Legenden wie Gary Lineker und Alan Shearer. Auch das dreistufige Rund-Podest und der exzentrische Plexiglas-Hintergrund könnte bald Ihnen gehören. Die BBC geht von einem Maximalpreis von 10'000 Pfund aus und bietet das Mobiliar demnächst zusammen mit anderen Restposten aus einer stillgelegten Londoner Produktionshalle auf der Online-Auktionsplattform Peaker Pattinson an.

Ah genau, fast hätten wirs vergessen: Ihr Wohnzimmer sollte gut 22 Meter breit sein.

Verwirrende Verhältnisse

Rrr am Dienstag den 30. September 2014

Cheik Tioté hat drei Frauen und jede Menge Ärger.

cheikDer Ivorer steht bei Newcastle United unter Vertrag, einem akut abstiegsgefährdeten Verein der englischen Premier League.

Tioté hat eine Ehefrau namens Madah (Bild 1) und zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in einer 2-Millionen-Villa in Newcastle.

Das ist natürlich alles ein bisschen langweilig, deshalb hat sich der Mittelfeldspieler vor drei Jahren eine Geliebte zugelegt, Nikki (Bild 2). Als er diese schwängerte, versprach er sie ebenfalls zu heiraten. Ungewöhnlich ist das nicht, denn in Tiotés Heimat ist Polygamie weit verbreitet.

In der Tat trat Tioté neulich in seiner Heimat wieder vor den Traualtar. Die Braut Nummer 2 heisst allerdings nicht Nikki, sondern Doukrou (Bild 3).

Das wiederum erzürnte Nikki (Bild 2), die sich zur Nummer 3 degradiert fühlte und schnurstracks zu Madah (Bild 1) lief, um sich gegen "dieses Schwein" (Bild 1) zu verbünden, wie die Fachpresse berichtet.

Dumm nur: Madah hat ihrem Mann schon verziehen. Ich frage mich gerade, ob Sie der Erzählung eigentlich noch folgen können. Egal, jedenfalls ist Nikki so sauer, dass sie ernsthaft erwägt, Tioté aus der Wohnung zu schmeissen. Der lebt nämlich nicht nur mit Madah, sondern zwei Strassenecken weiter eben auch mit Nikki. Wo sich Doukrou aufhält, entzieht sich unser Kenntnis.

Harrys Held

Rrr am Montag den 29. September 2014

BREAKING NEWS: Rundes Leder exklusiv: Berner Stadionbetreiber reagieren auf SFV-Boykott - mehr um 10.00 Uhr

Der siebenjährige Harry Jacobs hat einen neuen Freund.

123Jonjo Shelvey schoss einst für Liverpool drei Tore in zwei Spielen gegen YB. Mittlerweile ist er bei Swansea unter Vertrag.

Dort erreichte ihn der Brief des kleinen Harry, der an Alopecia universalis leidet, einer heimtückischen Form des vollständigen Haarausfalls.

"Hallo Jonjo", schrieb der Bub. "Ich heisse Harry und habe Alopecia, genau wie Du. Magst Du es? Ich finde, es hat zwar Vorteile. Zum Beispiel muss man nicht zum Coiffeur. Aber eigentlich mag ich es überhaupt nicht." Er werde in der Schule oft gehänselt. "Bitte komm mich mal besuchen, dann kann ich Dir meine Freunde vorstellen."

111Shelvey lud Harry und dessen Eltern ans Spiel gegen Southampton (0:1) ein, übernahm die Hotelkosten und verschaffte der Familie einen Ehrenplatz auf der Tribüne. Harry schenkte er ein Swansea-Trikot mit dem Namen des Buben. Zusammen liefen die beiden ins Stadion, und in der Pause durfte der Bub den Fans seine Fussballkünste zeigen.

"Ich weiss wie es ist, mit dieser Krankheit aufzuwachsen", sagte Shelvey hinterher. "Das ist nicht einfach als Kind. Deshalb habe ich mich gefreut, Harry dieses Erlebnis zu bescheren. Das Schönste für mich war, sein Gesicht zu sehen, als wir auf den Platz gelaufen sind."

Neulich in Villarreal

Rrr am Samstag den 27. September 2014

ManUtd-Fans buhlen um den verlorenen Sohn.

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Der Fanklub "United Reel" sammelte 3000 Pfund und charterte mit dem Geld ein Flugzeug, das mit angehängtem Banner über das Stadion in Villarreal flog. Ob Cristiano Ronaldo, der mit Real zu Gast im Madrigal war, die Botschaft wahrnahm, ist nicht bekannt. Wie auch immer: "Wir werden nicht aufhören, bis wir Ronaldo nach Hause geholt haben", sagte Fanklub-Gründer Oli Grandidge den "Manchester Evening News".

Der Banner-Trick hat übrigens schon einmal funktioniert. Im vergangenen März charterten die United-Fans für das Spiel ihres Klubs gegen Aston Villa einen Flieger, der ein Banner mit der Aufschrift "Wrong one - Moyes out" zog. Im April wurde Trainer David Moyes entlassen.

Foto mit Frank

Rrr am Donnerstag den 25. September 2014

Fuad Abdul-Aziz hatte gestern seine 15 Minuten Ruhm.

Vier Minuten vor Schluss des Ligacupspiels von Manchester City gegen Sheffield Wednesday (7:0) rannte er auf den Platz - nicht etwa als Flitzer, sondern in voller Kleidung. Er schaffte es bis zu seinem Idol Frank Lampard.

Und was macht man, wenn man seinem Idol endlich einmal in Fleisch und Blut begegnet? Klar, ein Selfie.

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Lampard liess es geschehen, bevor Abdul-Aziz abgeführt wurde. Übrigens, das Selfie ist von eher mediokrer Qualität - das findet sogar Fuad selber.

Alles im grünen Bereich

Herr Pelocorto am Donnerstag den 25. September 2014

Am 20. September 2004 starb Brian Clough. Gestern erinnerten die Fans von Nottingham Forest an die Legende.

Für viele auf der Insel gilt Brian Clough als grösster englischer Trainer. Was er ab 1975 mit Nottingham Forest erreichte, gilt als unnachahmlich. Zwei Saisons in der zweitobersten Liga, dann der Aufstieg in die Football League First Division. In der ersten Saison (1977/78) wurde man gleich Meister und gewann auch noch den Football League Cup. In der folgenden Saison triumphierte Nottingham Forest im Landesmeistercup. Ein Jahr später wurde der Triumph wiederholt, man gewann den Landesmeistercup gleich nochmals.

Kein Wunder vergöttern die Anhänger der ‹Reds› ihren Cloughie noch heute. Gestern im Ligacupspiel gegen Tottenham erinnerten die Fans an ihre Legende, indem sie Brian Cloughs bevorzugtes Kleidungsstück trugen: den berühmten grünen Pulli.

Elfer rein

Rrr am Mittwoch den 24. September 2014

28 Penaltys an der Anfield Road.

12Dann war Liverpool im Ligacup endlich eine Runde weiter. Middlesbrough hatte in dem dramatischen Spiel das Nachsehen.

Nach 120 Minuten führte Liverpool 2:1, doch in der Nachspielzeit bekam Boro einen Penalty zugesprochen. So stand es nach 123 Minuten wieder unentschieden. Ein Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen.

Dort bekamen die Zuschauer 27 Elfmeter zu sehen. Der britisch-ghanaische Stürmer Albert Adomah wurde schliesslich zur tragischen Figur, indem er verschoss und Boro damit aus dem Wettbewerb katapultierte.

Das mutmasslich längste Penaltyschiessen der Welt gabs übrigens vor gut zwei Jahren, wie ältere Leser vielleicht noch wissen: 52 Penaltys waren in Deutschland nötig, bis die A-Junioren der SV Reut im Viertelfal die ASC Simbach bezwungen hatten. Den Weltrekord bei den Profis stammt aus dem Jahr 1975, als die Argentinos Juniors gegen Racing Club Avellaneda mit 20:19 siegten.

Geniessen Sie nun das Penaltyschiessen an der Anfield Road in voller Länge.

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