Archiv für die Kategorie ‘The Home of Football’

Premier League 2016/17

Briger am Dienstag den 23. Mai 2017

Die Premier League 2017 ist Geschichte…

…Zeit, die ganze Saison nochmals in 90 Sekunden zu betrachten. Film ab:

Blues tun Busse

Val der Ama am Dienstag den 23. Mai 2017

Die Spieler von Manchester City mussten gestern bei den Fans antanzen.

Khaldoon Khalifa Al Mubarak, der Besitzer von Manchester City, kann nicht zufrieden sein. Über 200 Millionen Euro hat man vergangenen Sommer in neue Spieler investiert und dazu Supersupertrainer Pep Guardiola engagiert. Und gebracht hats eine ziemlich verkorkste Saison. Immerhin: Nach dem frühen Aus im Titelrennen, im Europapokal und im FA-Cup-Halbfinale stürmten die Citizens am Sonntag mit einem 5:0 beim FC Watford als Dritte direkt in die Champions League.

Gestern mussten die Spieler dann zu den Fans auf grosse Erklärungs- und Entschuldigungstourne. Yaya Touré (oben) hatte Kaffee, Kuchen und Gespräche zu ertragen, Gaël Clichy, Jesús Navas, Willy Caballero und Fabian Delph sollten sich um Kleinkinder zu kümmern (unten), derweil Raheem Sterling und Tosin Adarabioyo alberne Hüte tragen mussten (noch weiter unten).

Weitere Bilder finden Sie auf den Social Media-Kanälen des Clubs. Allerdings keine Hinweise darauf, wie die Strafe des Startrainers ausschaut.

Schnapschat: Manchester United-Celta de Vigo 1:1 mit Gin

Briger am Donnerstag den 11. Mai 2017

Schnapschat2_Logo_480Kein Antrieb, die gute Stube zu verlassen? Keine Freunde, die mit Ihnen Fussball schauen wollen? Dann ist der Rundes Leder-Schnapschat Ihre Heimat im Netz! Trinken Sie sich mit uns die Europa League schön. Wir tickern Ihnen das Spiel, Sie geben Ihren Senf in den Kommentaren dazu. Heutiger Tagesschnaps: der Gin.

Um 21:05 Uhr spielt Manchester United von José Mourinho im Old Trafford gegen Celta de Vigo. Das ist alleine schon Grund, sich wieder mal ein Fläschen Gin zu gönnen. Natürlich können Sie den edlen Brand mit Tonic Water verdünnen, aber das müssen Sie selber wissen. Hier noch rasch einige Fakten, bevor der Ball zu rollen beginnt:

Gin: Herkunft: der feine Wacholderschnaps stammt eigentlich vom Kontinent, wo man ihn als Genever kannte. Dank König Willhelm von Oranien-Nassau schaffte der Gin den Sprung über den Kanal.
Alkoholgehalt: etwa 47%
Durchschnittlicher Alkoholkonsum in England pro Kopf 2010: 11,6 Liter reinen Alkohol

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Perfekter Platz

Harvest am Donnerstag den 11. Mai 2017

Die Platzwarte (oder Platzwärter?) von Leicester City sind wahre Künstler.

Das Spiel gegen die Tottenham Hotspurs wird im Farbfernsehen gezeigt und dafür haben sich die Verantwortlichen etwas spezielles überlegt. Beachten Sie bitte, dass das Meisterwerk noch in Bearbeitung ist und seine volle Schönheit erst am Spieltag entfalten wird.

Es ist nicht das erste Mal, dass Leicester mit einem sorgfältig gemähten Rasen auf sich aufmerksam macht. Auch dieser Rasen lässt das Herz jedes Kunstliebhabers höher schlagen.

Ab auf die Bank!

Herr Shearer am Donnerstag den 4. Mai 2017

Randsportalarm auf der Insel!

England isoliert sich zusehends. So gesehen ist es kein Wunder, dass der englische Fussballverband, die FA, sich auch eine neue Regel hat einfallen lassen. Sie kennen das vom Eishockey: dort gibt es  bei Regelverstössen keine gelben und roten Karten, sondern – je nach Härte des Vergehens – Zeitstrafen für den fehlbaren Spieler. Genau das wird in der nächsten Spielzeit versuchsweise auch im Insel-Fussball eingeführt. Zusätzlich zur gelben Karte wird der Unparteiische den oder die Fehlbare neu für zehn Minuten des Feldes verweisen. Über 1’000 Klubs wurden in den letzten Tagen vom Verband angefragt, ob sie bei diesem Experiment mitmachen wollen. Die Antworten fielen zumeist positiv aus, das dürfte aber auch damit zusammenhängen, dass die zehn Pfund Strafe, welche die Vereine pro gelbe Karte zahlen müssen, während der Testphase entfallen.

Sehen wir also Granit Xhaka demnächst des öftern eine Kurzpause einziehen? Mitnichten. Die Regelung gilt wie gesagt zuerst nur versuchsweise für die teilnehmenden Klubs, und dies auch nur ab und unterhalb der siebthöchsten Stufe des “National League Systems”, dem Amateurlevel also, dessen oberste Liga die National League ist. Alles klar? Nein? Gute Güte, wie oft müssen wir Ihnen das englische Ligensystem eigentlich noch erklären? Lernen Sie das jetzt endlich einmal auswendig, wenn Sie so gut sein möchten.

Karma Police

Herr Shearer am Donnerstag den 27. April 2017

Manche Verbrechen begeht man nicht zwei mal ungestraft.

Es lief die 64. Minute am Montag im St James’ Park zu Newcastle. Das Heimteam führte gegen Preston North End nach durchzogener erster Hälfte mit 2:1 und wollte jetzt mit einem weiteren Treffer den Sieg und den Aufstieg in die Premier League besiegeln. Nach einem weiteren Angriff der Magpies glänzte Prestons Paul Gallagher mit einer Heldentat – er lenkte Isaac Haydens Schuss mit beiden ausgestreckten Armen um den Pfosten. Dumm nur: der Goalie von Preston heisst gar nicht Gallagher, sondern Maxwell. Ergo konnte der Schiedsrichter gar nicht anders, als dem Verteidiger die direkte rote Karte unter die Nase zu halten und auf den Penaltypunkt zu zeigen. Matt Ritchie verwertete sicher zum zwischenzeitlichen 3:1 (Endstand 4:1).

Jetzt fragen Sie sich sicher: Paul Gallagher? Der Paul Gallagher? Genau der! Wir erinnern uns, 2003 war es, ebenfalls im St James’ Park. Der Rotsünder vom Montag stand damals in Diensten der Blackburn Rovers. Am 28. Dezember erzielte er in der 72. Minute das 1:0 und damit den Siegtreffer für seine Farben. Mit der Hand, ungeahndet…

Nun, die Karma-Polizei vergisst nichts und spürt früher oder später jeden Sünder auf.

¡Gracias, Rafa!

Herr Shearer am Montag den 24. April 2017

Es folgt eine kurze Mitteilung des Nordostengland-Beauftragten.

“Sehr geehrte Leserinnen und Leser, es freut mich ausserordentlich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass der glorreiche Newcastle United FC soeben seine Rückkehr in das Oberhaus des englischen Fussballs besiegelt hat. Im drittletzten Spiel in der Championship schlugen die einzigartigen Magpies den Mittelfeldklub Preston North End mit 4:1 und stehen damit zusammen mit Brighton & Hove Albion als Aufsteiger in die Premier League fest.

Wir bedanken uns herzlich bei Trainer Rafael Benitez für eine im grossen und ganzen ziemlich tolle Saison und stossen auf weitere gute Jahre zusammen an. In diesen schönen Tagen wollen wir aber diejenigen nicht vergessen, welche hier Not leiden; unsere Gedanken sind bei unsern Brüdern vom Sunderland AFC und dem FC Middlesbrough, mögen sie dem Teufel noch von der Schippe springen und dem Nordosten in der nächsten Spielzeit tolle Derbys bereiten. Auf alle Fälle ersparen wir uns jeglichen Hohn und Spott, das gebietet uns der Anstand, und diese gelbwürdige Flugeinlage aus dem vergangenen Jahr haben wir eh schon lange vergessen und verziehen. Und jetzt: Musik!”

Lieblingssong

Harvest am Mittwoch den 19. April 2017

Kolo Touré ist ein Schnulzen-Romantiker.

An einer Pressekonferenz wurde der Innenverteidiger von Celtic Glasgow nach seinem Lieblings-Fangsong gefragt. Herr Touré hat die Frage allerdings nicht ganz richtig verstanden, aber sehen Sie selbst:

Er mag also Whitney Houston. Nachdem er auf seinen Fehler aufmerksam gemacht wurde, konnte er die Frage doch noch korrekt beantworten und zwar bravourös. Bei Manchester City spielte er nämlich einige Jahre mit seinem Bruder Yaya und die Fans widmeten den beiden einen eigenen, wunderbaren Song.

Finde den Feler (XXVIII)

Briger am Donnerstag den 23. März 2017

Garry Neville hat Probleme mit Social Media.

Nevilles Missgeschick erinnert an Sunderlands nigerianischen Stürmer Victor Anichebe, der im Herbst nach einer 0:1-Niederlage gegen West Ham so seine liebe Mühe mit Twitter hatte:

Es ist eben nicht jeder Fussballer ein Scott Sutter.

“Where were you when you were us?”

Briger am Montag den 20. März 2017

Mit dieser philosophischen Frage, gesungen von AFC Wimbledon Fans in Richtung MK Dons, geht unsere England-Berichterstattung am heutigen Montag in die nächste Runde.

Der AFC Wimbledon und die Milton Keynes Dons spielen in dieser Saison in der gleichen Liga, wie Sie an dieser Stelle bereits erfahren haben.

Am 14. März war es soweit, der in die League 1 aufgestiegene Südlondoner Verein empfing auf dem Kingsmeadow Ground seinen eigenen Nachfolger, die Milton Keynes Dons, kurz MK Dons. Es war also in etwa so, also ob das erstemal seit der Trennung im Jahr 2002 der neue Lover der Ex auf der Party auftaucht, oder so ähnlich. Nun, der AFC Wimbledon empfing die Gäste nicht eben freundlich. Zunächst wurde der Führungsetage der MK Dons der Zugang zur “corporate section” verweigert, so dass der bei den Anhängern der alten “Dons” verhasste Vorsitzende der neuen “Dons” Peter Winkelman das Spiel im Gästesektor verfolgen musste.

Zudem verweigerte der AFC den MK Dons auf der elektronischen Anzeige-Tafel den Zusatz “Dons” und so spielte schlicht Wimbledon gegen MK.

Auf dem Cover des Matchprogramms wurde der Gegner dann ganz unterschlagen. Normalerweise wird in Matchprogrammen in England die gegnerische Mannschaft über mehrere Seiten ausführlich porträtiert, die wichtigsten Spieler, der Trainer, das Stadion und die Clubgeschichte werden vorgestellt – doch auch hier, mit keiner Silbe wurden die MK Dons erwähnt. Einzig auf der Rückseite, dort wo die Aufstellungen stehen fand dann das Team von Milton Keynes Erwähnung, erneut ohne Dons.

Für die Fans des AFC kam es noch viel besser: Wimbledon gewann mit 2:0, die MK Dons sind in höchster Abstiegsnot – der Vorsprung an Verlustpunkten auf die Abstiegsplätze beträgt 4 Punkte.

Unbequeme Botschaften

Rrr am Montag den 20. März 2017

Der Trainer muss weg! Nur: Wie sagt man ihm das?

In Bern ist es einfach: Wenn das Runde Leder die Trainerfrage stellt, ist der YB-Trainer in der Regel innert 10 Tagen weg.

Andere Länder, andere Sitten: In Spanien  schwenken die Zuschauer weisse Taschentücher, wenn sie das Gekicke ihrer Lieblinge missbilligen. Die Zeche zahlt dann meist der Trainer.

Der Brauch mit den Taschentüchern kommt vom Stierkampf und heisst “Pañolada”. Das Bernabeu entlässt so die Übungsleiter, das Camp Nou ebenso, und mittlerweile wird der Brauch auch in Italien praktiziert.

Wieder anders ist es in England. Dort haben Fans schon des öftern Kleinflugzeuge gemietet, die während dem Spiel über das Stadion flogen und auf einem Banner den Kopf des Trainers forderten. Am Samstag war es wieder so weit: Arsenal-Fans hatten 2500 Pfund für ein Anti-Wenger-Banner gesammelt. Und so flog dieses Flugzeug während des Spiels über das Stadion von West Bromwich Albion.

Wenger-Befürworter hatten allerdings Wind von der Aktion bekommen. Kurze Zeit später war ein Flugzeug mit diesem Banner zu sehen:

Arsenal verlor das Spiel 1:3. Wenger sagte nach dem Spiel: “Ich weiss, was ich tun werde, und bald werden es auch alle wissen. Sehr bald.” Der Franzose ist seit 21 Jahren Arsenal-Trainer.

Falscher Bruder

Briger am Montag den 13. März 2017

York City kämpft gegen den Abstieg und braucht dringend Verstärkung.

York City stieg letzte Saison aus dem englischen Profifussball ab und kämpft diese Saison in der fünften Liga Englands schon wieder gegen den Abstieg. Am 3. März gelang es dem Team aus Nordostengland einen für einen Fünftligisten dicken Fisch ans Land zu ziehen. Den 22-jährigen Nationalspieler Curacaos, Derwin Martina, der aus der Jugend von Ajax Amsterdam stammt und immmerhin schon für den RKC Waalwijk in der zweiten holländischen Liga spielte. Und, noch viel besser, Derwin Martina sei der Bruder von Southamptons Cuco Martina, verkündeten die Minstermen stolz auf ihrer Homepage. Bereits an seinem zweiten Tag beim neuen Verein wurde Martina beim 3:1-Sieg gegen Eastleigh in den Kader aufgenommen, spielte aber nicht.
Am Dienstag war’s dann endlich so weit, Martina spielte mit Yorks Reserven gegen Hartlepool. Ganze 81 Minuten und nach einem Fehler, der zum 2:1 für Hartlepool führte, war sich Yorks Trainer Gary Mills bewusst, dass der Club mit diesem Transfer daneben gelgen hatte. Der bis Saisonende gültige Vertrag wurde vier Tage nach der Unterschrift wieder aufgelöst und Martina vor die Türe gesetzt.
Im Gespräch mit BBC Radio York gab Derwin Martina dann zu Protokoll, dass er ausser dem Nachnamen in keinster Weise mit Cuco verwandt ist. “Er ist nicht mein Cousin, er ist nicht mein Bruder – nur ein Kollege. In meiner Heimat ist Martina ein weitverbreiteter Name. Viele Menschen dort heissen so.”

Hier noch ein Bild von Cuco:

Bleibt nun noch die Frage, wer den in York erzählt hat, die beiden seien Brüder. Auf der Homepage von York City ist der entsprechende Artikel verschwunden. Zu Martina ist nur noch ein Statement von Trainer Mills zu finden, welches er vor dem Spiel gegen Sutton am Wochenende abgab:

City manager Mills also addressed the case of Derwin Martina, who had joined the Club on non-contract terms last Friday, but was released on Tuesday. Mills believes the situation has become out of hand, with the story gaining national media exposure this week.
“To be honest it’s gone ridiculous,” he explained, “Derwin has come into the Football Club on a sort of trial basis, on a non-contract. He was on the bench for us last week, we’ve had the Reserve game and following the Reserve game I’ve decided not to take it any further, it’s as simple as that.
“When someone’s on a non-contract it is, nine times out of 10, on a trial basis. That’s why Derwin is not with us any longer, because we can terminate that contract at any time.”

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