Archiv für die Kategorie „Süper League“

Falsche Farben II.

Natischer am Dienstag den 2. September 2014

PinkRealDer beliebte Trainer Baade bittet um unsere Mitarbeit!

«Wir Deutschen kennen ja nur wenig aus der Schweiz!», findet Herr Baade, der auf seinem überaus verfolgenswerten Blog derzeit das hässlichste Fussball-Shirt ever sucht.

«Nicht jeder Mann kann Rosa tragen», findet der Eine oder Andere hier inner- und ausserhalb der Redaktionsräumlichkeiten. Aber was war in der Schweiz denn das unansehlichste Dress ever?

Bitte posten Sie hier und aber auch grad drüben beim Träner - gerne mit Bild!

Zu gewinnen gibt es 3 originale Trikots eines Bundesliga-Vereins nach Wahl!

Eine Begründung ist nicht nötig, wäre aber natürlich nett zu lesen und vielleicht unterhaltsam. Bedingung ist allerdings: Ein Bild des Trikots muss im Kommentar verlinkt werden. Teilnehmen kann man nur einmal pro Person, das Gewinnspiel mit echten Gewinnen läuft bis Dienstag, den 9. September, 23.59h. Darauf werden die 3 Gewinner der Bundesliga-Trikots aus den Kommentaren ausgelost.

Fertig bum bum

Rrr am Dienstag den 12. August 2014

Didi haut nicht mehr auf die Pauke.

IMG_1286.JPGDieter Reifler ist in St. Gallen eine lebende Legende: Er hat 19 FCSG-Tattoos, seine Kinder tragen die Vornamen der Ex-Stars Ivan Zamorano und Ionel Gane. An seiner Hochzeit verschwand er in einen Nebenraum, um das Heimspiel gegen Lugano am TV zu verfolgen.

Im Stadion haute Reifler 20 Jahre lang auf die Pauke - deshalb nennen ihn alle "Pauken-Didi". Doch damit ist Schluss: Die tonangebenden Fans im Espenblock teilten ihm mit, dass seine Paukenschläge nicht mehr erwünscht seien. Einigen jungen Fans sei die Pauke offenbar auf die Nerven gegangen, klagte Didi dem "St. Galler Tagblatt".

Er sitzt nun auf der Ostseite der AFG-Arena, wo die Sitzplätze am billigsten sind, und schaut manchmal traurig zum Fanblock rüber. Die Pauke bleibt daheim im Schlafzimmer. "Ich konzentriere mich aufs Spiel, schreie nicht - und bei Toren des FC St. Gallen klatsche ich einfach."

Style-Pass

Herr Pelocorto am Donnerstag den 31. Juli 2014

Wer wird Schweizer Fussballmeister 2014/2015? Wir fragen nach.

Nachgehakt haben wir bei den führenden Wettbörsen Europas, bei den Wettaggregatoren und bei den Quotenpickern. Deren Prognosen sind klar.

Sieger tragen Rot-blau. Der FC Basel wird Schweizer Meister 2014/2015.

Sieger tragen Rot-blau. Der FC Basel wird Schweizer Meister 2014/2015.

Auf dem zweiten Platz finden wir gäubschwarz.

Auf dem zweiten Platz finden wir gäubschwarz.

Der Dritte kommt aus Zürich und trägt weiss.

Der Dritte kommt aus Zürich und trägt weiss.

Ha, ha, so ein Quatsch. Sie und ich wissen es natürlich besser! In der Brusttasche des blauen Meistersakkos werden wir dieses Einstecktuch finden.

Sesselkleber

Herr Pelocorto am Dienstag den 29. Juli 2014

Sommerzeit, Transferzeit. Aber nicht für alle. Das Runde Leder identifiziert die Sesselkleber.

Wollen Sie Karriere machen, dann müssen Sie die Stelle wechseln, das erläutert Ihnen jeder Laufbahnberater. Gewisse Spieler in der Super League sind diesbezüglich völlig immun. Wir haben alle aktuellen Super League Teams unter die Lupe genommen und die fünf dienstältesten Spieler der ersten Mannschaften identifiziert.

wer seit Dienstalter
Marco Wölfi,
Goalie BSC YB
01.07.1998 16 Jahre 28 Tage
David Zibung,
Goalie FC Luzern
01.07.2003 11 Jahre 28 Tage
Sandro Burki,
Mittelfeld FC Aarau
01.07.2006 8 Jahre 28 Tage
Claudio Lustenberger,
Verteidiger FC Luzern
01.07.2006 8 Jahre 28 Tage
Daniel Lopar,
Goalie FC St. Gallen
01.08.2006 7 Jahre 362 Tage



Noch besteht Hoffnung auf einen Karriereschritt, das Transferfenster ist noch bis zum 31. August offen.

Hinter Scheligsee

Herr Pelocorto am Donnerstag den 24. Juli 2014

Wo liegt eigentlich die Mitte der aktuellen Raiffeisen Super League?

Sie erinnern sich noch an Herrn Natischers Tour de Super League (durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen), nicht wahr? Ich habe mich sofort gefragt, wo eigentlich die Mitte aller Stadien liegt. Ein Kinderspiel für meine Inder! Naresh erläutert Ihnen den Weg zur Lösung.

«Zuerst haben wir eine Skizze mit allen beteiligten Standorten angefertigt:

Das grüne Gebilde könnten wir auf einen Karton kleben, ausschneiden und dann auf einer Nadel fein ausbalancieren, bis alles im Gleichgewicht ist. Dort wäre dann der Mittelpunkt aller Orte.

Aber wir wollen das rechnerisch genau ermitteln. Wenn wir die Koordinaten aller Eckpunkte kennen, dann können wir sofort den geometrischen Schwerpunkt ermitteln. Also haben wir die alten Schweizer Landeskoordinaten (LV03) aller Anspielpunkte der aktuellen Stadien ermittelt. Wenn Sie nicht gerade Thun-Anhänger sind, klicken Sie ruhig auf den Link, um Ihr Stadion einmal aus der Vogelperspektive zu sehen:

Anspielpunkt Y-Koord. X-Koord.
Basel (0) St. Jakob-Park 613'662 265'667
Bern (1) Stade de Suisse Wankdorf 601'997 201'338
Thun (2) Stockhorn Arena 612'839 177'083
Sion (3) Stade de Tourbillon 595'165 120'211
Vaduz (4) Rheinpark Stadion 757'117 223'137
St. Gallen (5) AFG-Arena 740'903 252'510
Zürich (6) Stadion Letzigrund 680'430 248'533
Luzern (7) swissporarena 665'861 209'461
Aarau (8) Stadion Brügglifeld 646'907 248'241



Mit diesen Koordinaten haben wir zuerst die Fläche A des Polygons berechnet,

die 10'719 Quadratkilometer beträgt, also rund einen Viertel der Fläche der Schweiz.

Anschliessend konnten wir ohne Mühe die Koordinaten des geometrischen Mittelpunkts der grün eingefassten Fläche bestimmen:

Y = 662'892, X = 205'295.

Und das liegt genau hier, beim Hinter Scheligsee in der Nähe des Pilatus auf 1'180 Meter über Meer. Was das alles bedeutet? Das weiss nur Lakshmi, die Göttin des Glücks!»

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (letzter Teil)

Natischer am Freitag den 18. Juli 2014
Tour de Superleague

Tour de Superleague

Last, but not least: Auf in den Wilden Osten!

Zu Beginn der vierten und letzten Etappe überbrückte ich das bereits einmal befahrene Teilstück bis Aarau mit Schreiben des Textes zur 3. Etappe, die ich da eigentlich noch für die zweite hielt und dann darum auf dem Rückweg die zweite erst auch noch schreiben musste. Aber comunque. So Raum-/Zeitkontiua sind ja auch nicht mehr, was sie nie waren.

Zügig gings also Richtung Zürich, wo ja jede Art von Baustelle Priorität hat vor Fussballstadien. Hier dahinter irgendwo war früher mal eins, aber das wollten die Züricher irgendwie nicht mehr und aber ein grosses, neues dann lieber nicht, weil zu gross, zu schattig und wegen der Mantelnutzung eh böse, und ein etwas kleineres dann doch auch nicht ... Auch hier ist es ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis, glöibi.

Dafür gibts auf der andern Seite der Gleise ein recht hübsches Leichtathletikstadion, das ich wohl in jeder Saison seit Eröffnung mindestens einmal besucht habe. Es gab hier u.a. zweimal ein 3:3-Unentschieden, wenn ich mich grad richtig erinnere, bei denen einmal der gegnerische Torhüter Jakupovic kurz vor Ende den Ausgleich schaffte und eins, bei dem Wölfli beim genau so dramatischen Ausgleich einen Assist verbuchen konnte. Und hier gabs auch mein einziges richtig unangenehmes Rencontre ever mit gegnerischen Fans. Normalerweise fraternisiere ich lieber und trinke Bier mit fast jedem, aber dieses eine Mal war das keine Option.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (3. Teil)

Natischer am Donnerstag den 17. Juli 2014

EL 2. Qualirunde Hinspiel: FC Luzern v St. Johnstone F.C. 1:1

TdSL-LogoDie 3. Etappe führte in die Nordwestschweiz.

Also fuhr ich gegen 11 Uhr wieder nach Neuchâtel, wo die 1. Etappe neulich etwas abrupt hatte enden müssen.

Xamax hatte nach dem tschetschenischen Abgang Tschagajews ja mit dem FC Serrières fusioniert und konnte in der 2. Liga Interregional weiterfahren. Nach zwei Aufstiegen hintereinander ist Neuchâtel Xamax FCS für die Saison 2014/15 zurück in der 1. Liga Promotion.

Seine besten Zeiten hatte Xamax jedoch in den Achzigerjahren u.a. unter Gilbert Gress und mit Spielern wie Uli Stielike, Karl Engel, Heinz Herrmann, Don Givens, usw. Werfen wir der Nostalgie halber doch rasch einen Blick in die alte Maladière:

'87 und '88 wurde dann Xamax Meister. Sympathisch find ich, dass das Stade de Maladière immer noch seinen ursprünglichen Namen trägt. Die meisten andern Clubs haben die Namensrechte verkauft, was zwar schade, aber betriebswirtschaftlich durchaus nachvollziehbar ist, aber dann ist da ja auch noch ein anderes Stadion mit neuem Namen ...

Mit dem Regio-Express gings also hinauf nach La Chaux-de-Fonds im oberen Teil des Kantons Neuenburg.

Vom FC La Chaux-de-Fonds weiss ich eigentlich nur, dass die ganz früher mal recht erfolgreich waren, der mir nur als Trainer bekannte Daniel Jeandupeux in der Charrière seine Carrière startete und dass Xamax seine Spiele hier austrug, als die neue Maladière gebaut wurde. Da fielen ja dann manchmal Spiele wegen Schnees aus – Chaux-de-Fonds liegt auf fast 1000 M.ü.M..

Also stieg ich rasch um und fuhr direkt weiter nach Biel/Bienne.

Der FC Biel/Bienne liegt offenbar auf Platz 14 der Ewigen Randliste der NLA/Super League. Er stieg nach weniger erfolgreichen ab 1976 erst 2008 wieder in die NLB auf und blieb seither dort.

 

Das ehemalige Farmteam von YB trug seine Heimspiele bis vorletztes Jahr im Stadion Gurzelen aus, doch ist dieses schon ziemlich heruntergekommen und so verweigerte ihm die Nationalliga die Lizenz. Seither spielt auch Biel auch auf der Maladière in Neuenburg "zuhause". Am Stadtrand Richtung Grenchen wird derzeit an einer grossen Überbauung gearbeitet: Entstehen sollen ein neues Fussball- und ein Eish****y-Stadion. Ich zeigte der Baustelle Gelb wegen Randsports und fuhr weiter im ICN Richtung Basel.

 

Der ICN Robert Walser hielt dann schon in Grenchen ein nächstes Mal, wo eher suboptimale Erinnerungen an meinen letzten Besuch des Uhren-Cups aufkamen: Die zahlreich anwesende Polizei filmte da lieber mich friedlichen YB-Fan als die Baseler daran zu hindern, mutmasslich der Schlacht am Morgarten nicht unähnlich den Sektor der gelbschwarzen und neutralen Zuschauer zu stürmen. Ich finde es überaus betrüblich, dass solche Vorbereitungsturniere kaum mehr stattfinden können – aus Sicherheitsgründen. Gut, beim örtlichen Turnier von Sascha kamen ja auch noch rechtliche Schwierigkeiten hinzu. YB holte den Uhrencup 2007 letztmals und wurde danach noch dreimal Zweiter. 2013 wurde der Uhrencup zum letzten Mal durchgeführt.

Zugswende in Delsberg. Meine erste Erinnerung an die SR Delémont datiert aus dem Jahr 1982, als diese überraschend bis in den Halbfinal des Schweizer Cups vorstiessen. (Woher kommt eigentlich die weitverbreitete Sympathie für Underdogs?) Seither stieg die SRD immer mal wieder auf und ab und spielt jetzt eben auch in dieser oftzitierten 1. Liga Promotion.

 

In Basel wurde es dann Zeit für ein spätes Mittagessen: In der Brasserie im Bahnhof servierten sie als Menü tatsächlich «Bebbi-Klöpfer mit Rösti». Das musste sein, klar.

 

 

Im Joggeli fanden grad Baggerarbeiten statt, vermutlich hatte das Metallica-Konzert dem Rasen zu sehr zugesetzt. Ein Monsters-of-Rock-Festival war auch Anlass meines ersten Besuchs im Joggeli anno 1991, weil sportlich spielte der FCB damals ja keine grosse Rolle. Man hegte im Gegenteil auch im Oberwallis teils grosse Sympathien für den „Underdog“ FCB, als dieser Mitte der 90er wieder nach oben kam. Etwas, was im Laufe der Jahre, nun ja, nicht unbedingt zugenommen hat. Als Jung-Natischer habe ich verinnerlicht, den damaligen Überflieger GC und Servette mehr so grundsätzlich nicht zu mögen. Das kriegt man dann später halt auch nicht mehr so einfach weg. Andererseits konnte ich der Liste der Teams, die ich etwas weniger mag, seither aber auch einige Vereine hinzufügen. Woher die Aversion der heutigen Sionisten gegenüber YB kommt, weiss und versteh ich, ehrlich gesagt, nicht.

Aarau und das Brügglifeld sollte meine nächste und für heute letzte Station sein:

 

Die 25 Minuten Umsteigezeit reichten haargenau für einen zügigen Fussmarsch vom Bahnhof zum Brügglifeld und zurück. Beim Stichwort 'Brügglifeld' denkt man natürlich sofort an den löblichen FCA-Spiess und an Pedro Lenz - und in meinem Fall an meine erste Reise dorthin, die erst 2007 stattfand, als YBs Milicevic nach gefühlten 15 Sekunden des Spiels Rot sah, Portillo noch vor der Pause auch - und YB am Ende trotzdem 1:0 gewann dank Steve Gohouris Kopfball-Treffer. Der Begriff «Brillenblogger» fand m.W. bei diesem Ausflug den Weg zum Runden Leder.
In Aarau möchten sie ja auch schon länger ein neues Stadion hinstellen, doch hat da unlängst wieder einer eingesprochen und die Bauarbeiten verzögert. Das ist da ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis.

Zwischen Aarau und Olten musste ich einen weiteren Doppelt-befahren-Joker ziehen. Und natürlich müsste die Anreise zur 4. Etappe grad nochmal über die selbe Strecke erfolgen ...

 

--> 4. Etappe

Wichtiger Wurstwettbewerb

Rrr am Mittwoch den 16. Juli 2014

Nach der WM ist vor der Super League - tippen Sie mit, werden Sie reich!

22Unser treuer Leser Herr Trello hat das WM-Tippspiel gewonnen und dabei 77 Mitkonkurrenten hinter sich gelassen - er gewinnt Rum und Ehre. Die Flasche Rum stellen wir Ihnen zu, sobald Sie uns Ihre Wohnadresse gemailt haben, Herr Trello. Herzliche Gratulation!

Für alle anderen gilt: Neue Saison, neues Glück. Schreiben Sie sich nun in unserem Super-League-Tippspiel 2014/15 ein und gewinnen Sie 11 YB-Würste, die Ihnen zum Saisonende feierlich übergeben werden. Toi toi toi!

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (zweitens)

Natischer am Mittwoch den 16. Juli 2014

TdSL-Logo

Die 2. Etappe der Tour de Super League führte mich in die Innerschweiz, ins Tessin und via Simplon und Lötschberg zurück nach Bern.

Morgens um 9 Uhr gings los im Neufeld in Bern:

Mit dem Intercity fuhr ich sodann vorbei an Emmenbrücke nach Luzern, wo es wie üblich nieselte. Ich hatte eine gute Viertelstunde zum Umsteigen, was für ein Foto von der Kappellbrücke reichte, aber nicht für ein solches von der Swisspor-Arena oder «Allmend», wie wir Traditionalisten weiterhin sagen.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Tour de Super League – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (I)

Natischer am Dienstag den 15. Juli 2014

Ursprünglich war ja die Idee, alle Städte mit einem Super-League-Verein an einem Tag zu besuchen, ohne dabei eine Strecke doppelt zu befahren.

Nachdem derzeit weder Servette noch der Tessiner in der obersten Liga spielt, schien die Durchführung einigermassen machbar: Genf hätte eine Schifffahrt zurück nach Lausanne bedingt - weil eben zweimal mit dem Zug nicht erlaubt wäre - ein Tessiner Verein die sehr zeitaufwändige Fahrt durch Centovalli und Gotthard. Letzte Saison stieg dann aber ungeschickterweise Lausanne ab, das man mit der Fahrt nach Sitten quasi gratis in der Route mit drin hatte, und andererseits Vaduz auf, welches eine Extrarunde Postauto nach Osten mit sich bringt. Guter Rat wurde teuer.

Diesen Beitrag weiterlesen »

SSLO 2014/2015

Herr Pelocorto am Dienstag den 15. Juli 2014

Die führenden Fussball-Experten trafen sich vergangenes Wochenende in Villard-sur-Chamby zum traditionellen Swiss Super League Outlook 2014/2015. Wir waren dabei.

Wie immer kurz vor Saisonbeginn fand hoch über Montreux das traditionelle Treffen der bekannten Experten aus verschiedenen renommierten Fussball-Instituten statt. Während dreier Tage wurden alle Aspekte der kommenden Saison der Super League erörtert, Trends ausgelotet und Strategien zur Weiterentwicklung des Fussballs entwickelt.

In einer kurzen Kaffeepause konnten wir mit den fünf führenden Exponenten kurz sprechen.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Sachzwang & Spielplan

Rrr am Montag den 26. Mai 2014

Fussball am Sonntag um 13.45 Uhr? Ungünstig, aber nicht zu ändern, sagt die Super League.

11"Diese Anspielzeit ist schon ein Problem, das sehe ich auch", sagte Heinrich Schifferle (rechts), Präsident der Swiss Football League, an einer Pressekonferenz in Bern. "Wer will schon im Hochsommer an einem Sonntagmittag ins Stadion? Da muss man schon ein eingefleischter Fan sein. Aber wir können es nicht ändern."

Der Grund liegt laut Schifferle bei den TV-Verträgen. SRF darf sonntags um 16 Uhr ein Free-TV-Spiel zeigen, weshalb der Pay-TV-Sender Teleclub darauf pocht, dass die zwei anderen Sonntagsspiele nicht parallel stattfinden.

Diese Vorgabe schränkt wiederum den Spielplan ein, wie CEO Claudius Schäfer ergänzte. Beispiel Zürich: Dort lässt die Polizei keine Hochrisikospiele um 13.45 Uhr zu, "weil die Polizisten noch in der Ruhezeit nach dem Samstag-Einsatz sind". Was ein Hochrisikospiel ist, bestimmt die Polizei.

Der Spielplan wird also von der Polizei mitgestaltet, besonders in den Kantonen mit Konkordat, aber auch von den Stadionbetreibern, die das Stadion an vielen Wochenenden gar nicht zur Verfügung stellen. So sind GC und der FCZ im kommenden August wegen der Leichtathletik weitgehend aus dem Letzigrund ausgesperrt.

In der letzten Saison sank die Zuschauerschnitt der gesamten Super League von 12'017 auf 10'772, vor allem wegen dem Publikumseinbruch in Sion. Mehr Zuschauer als im Vorjahr vermeldeten nur YB (von 17'237 auf 17'553) und Thun (von 5327 auf 5605).

Publireportage

Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie ein Wellness-Wochenende im Bernaqua für zwei Personen inkl. 1 Übernachtung. Jetzt mitmachen!

Werbung

DIE ANDROID-APP

Greifen Sie auch mit Ihrem Android-Smartphone bequem auf News, Bilder und Videos von derbund.ch zu.

Vergleichsdienst

Günstiger in die Ferien!

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.

Vergleichsdienst

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Publireportage

BLS-Tageskarte

Einen Tag lang freie Fahrt mit Bahn, Bus und Schiff. Jeden Tag nur 200 Stück: Sichern Sie sich jetzt Ihre BLS-Tageskarte für Ausflüge durch die halbe Schweiz.

Vergleich

Krankenkassen Prämien

In wenigen Sekunden Prämien berechnen und sparen.

Werbung

DIE FACEBOOK-SEITE

Vom Kommentieren bis zum Empfehlen – Artikel lesen auf Facebook.