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Archiv für die Kategorie „Süper League“

Hinter Scheligsee

Herr Pelocorto am Donnerstag den 24. Juli 2014

Wo liegt eigentlich die Mitte der aktuellen Raiffeisen Super League?

Sie erinnern sich noch an Herrn Natischers Tour de Super League (durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen), nicht wahr? Ich habe mich sofort gefragt, wo eigentlich die Mitte aller Stadien liegt. Ein Kinderspiel für meine Inder! Naresh erläutert Ihnen den Weg zur Lösung.

«Zuerst haben wir eine Skizze mit allen beteiligten Standorten angefertigt:

Das grüne Gebilde könnten wir auf einen Karton kleben, ausschneiden und dann auf einer Nadel fein ausbalancieren, bis alles im Gleichgewicht ist. Dort wäre dann der Mittelpunkt aller Orte.

Aber wir wollen das rechnerisch genau ermitteln. Wenn wir die Koordinaten aller Eckpunkte kennen, dann können wir sofort den geometrischen Schwerpunkt ermitteln. Also haben wir die alten Schweizer Landeskoordinaten (LV03) aller Anspielpunkte der aktuellen Stadien ermittelt. Wenn Sie nicht gerade Thun-Anhänger sind, klicken Sie ruhig auf den Link, um Ihr Stadion einmal aus der Vogelperspektive zu sehen:

Anspielpunkt Y-Koord. X-Koord.
Basel (0) St. Jakob-Park 613'662 265'667
Bern (1) Stade de Suisse Wankdorf 601'997 201'338
Thun (2) Stockhorn Arena 612'839 177'083
Sion (3) Stade de Tourbillon 595'165 120'211
Vaduz (4) Rheinpark Stadion 757'117 223'137
St. Gallen (5) AFG-Arena 740'903 252'510
Zürich (6) Stadion Letzigrund 680'430 248'533
Luzern (7) swissporarena 665'861 209'461
Aarau (8) Stadion Brügglifeld 646'907 248'241



Mit diesen Koordinaten haben wir zuerst die Fläche A des Polygons berechnet,

die 10'719 Quadratkilometer beträgt, also rund einen Viertel der Fläche der Schweiz.

Anschliessend konnten wir ohne Mühe die Koordinaten des geometrischen Mittelpunkts der grün eingefassten Fläche bestimmen:

Y = 662'892, X = 205'295.

Und das liegt genau hier, beim Hinter Scheligsee in der Nähe des Pilatus auf 1'180 Meter über Meer. Was das alles bedeutet? Das weiss nur Lakshmi, die Göttin des Glücks!»

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (letzter Teil)

Natischer am Freitag den 18. Juli 2014
Tour de Superleague

Tour de Superleague

Last, but not least: Auf in den Wilden Osten!

Zu Beginn der vierten und letzten Etappe überbrückte ich das bereits einmal befahrene Teilstück bis Aarau mit Schreiben des Textes zur 3. Etappe, die ich da eigentlich noch für die zweite hielt und dann darum auf dem Rückweg die zweite erst auch noch schreiben musste. Aber comunque. So Raum-/Zeitkontiua sind ja auch nicht mehr, was sie nie waren.

Zügig gings also Richtung Zürich, wo ja jede Art von Baustelle Priorität hat vor Fussballstadien. Hier dahinter irgendwo war früher mal eins, aber das wollten die Züricher irgendwie nicht mehr und aber ein grosses, neues dann lieber nicht, weil zu gross, zu schattig und wegen der Mantelnutzung eh böse, und ein etwas kleineres dann doch auch nicht ... Auch hier ist es ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis, glöibi.

Dafür gibts auf der andern Seite der Gleise ein recht hübsches Leichtathletikstadion, das ich wohl in jeder Saison seit Eröffnung mindestens einmal besucht habe. Es gab hier u.a. zweimal ein 3:3-Unentschieden, wenn ich mich grad richtig erinnere, bei denen einmal der gegnerische Torhüter Jakupovic kurz vor Ende den Ausgleich schaffte und eins, bei dem Wölfli beim genau so dramatischen Ausgleich einen Assist verbuchen konnte. Und hier gabs auch mein einziges richtig unangenehmes Rencontre ever mit gegnerischen Fans. Normalerweise fraternisiere ich lieber und trinke Bier mit fast jedem, aber dieses eine Mal war das keine Option.

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Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (3. Teil)

Natischer am Donnerstag den 17. Juli 2014

EL 2. Qualirunde Hinspiel: FC Luzern v St. Johnstone F.C. 1:1

TdSL-LogoDie 3. Etappe führte in die Nordwestschweiz.

Also fuhr ich gegen 11 Uhr wieder nach Neuchâtel, wo die 1. Etappe neulich etwas abrupt hatte enden müssen.

Xamax hatte nach dem tschetschenischen Abgang Tschagajews ja mit dem FC Serrières fusioniert und konnte in der 2. Liga Interregional weiterfahren. Nach zwei Aufstiegen hintereinander ist Neuchâtel Xamax FCS für die Saison 2014/15 zurück in der 1. Liga Promotion.

Seine besten Zeiten hatte Xamax jedoch in den Achzigerjahren u.a. unter Gilbert Gress und mit Spielern wie Uli Stielike, Karl Engel, Heinz Herrmann, Don Givens, usw. Werfen wir der Nostalgie halber doch rasch einen Blick in die alte Maladière:

'87 und '88 wurde dann Xamax Meister. Sympathisch find ich, dass das Stade de Maladière immer noch seinen ursprünglichen Namen trägt. Die meisten andern Clubs haben die Namensrechte verkauft, was zwar schade, aber betriebswirtschaftlich durchaus nachvollziehbar ist, aber dann ist da ja auch noch ein anderes Stadion mit neuem Namen ...

Mit dem Regio-Express gings also hinauf nach La Chaux-de-Fonds im oberen Teil des Kantons Neuenburg.

Vom FC La Chaux-de-Fonds weiss ich eigentlich nur, dass die ganz früher mal recht erfolgreich waren, der mir nur als Trainer bekannte Daniel Jeandupeux in der Charrière seine Carrière startete und dass Xamax seine Spiele hier austrug, als die neue Maladière gebaut wurde. Da fielen ja dann manchmal Spiele wegen Schnees aus – Chaux-de-Fonds liegt auf fast 1000 M.ü.M..

Also stieg ich rasch um und fuhr direkt weiter nach Biel/Bienne.

Der FC Biel/Bienne liegt offenbar auf Platz 14 der Ewigen Randliste der NLA/Super League. Er stieg nach weniger erfolgreichen ab 1976 erst 2008 wieder in die NLB auf und blieb seither dort.

 

Das ehemalige Farmteam von YB trug seine Heimspiele bis vorletztes Jahr im Stadion Gurzelen aus, doch ist dieses schon ziemlich heruntergekommen und so verweigerte ihm die Nationalliga die Lizenz. Seither spielt auch Biel auch auf der Maladière in Neuenburg "zuhause". Am Stadtrand Richtung Grenchen wird derzeit an einer grossen Überbauung gearbeitet: Entstehen sollen ein neues Fussball- und ein Eish****y-Stadion. Ich zeigte der Baustelle Gelb wegen Randsports und fuhr weiter im ICN Richtung Basel.

 

Der ICN Robert Walser hielt dann schon in Grenchen ein nächstes Mal, wo eher suboptimale Erinnerungen an meinen letzten Besuch des Uhren-Cups aufkamen: Die zahlreich anwesende Polizei filmte da lieber mich friedlichen YB-Fan als die Baseler daran zu hindern, mutmasslich der Schlacht am Morgarten nicht unähnlich den Sektor der gelbschwarzen und neutralen Zuschauer zu stürmen. Ich finde es überaus betrüblich, dass solche Vorbereitungsturniere kaum mehr stattfinden können – aus Sicherheitsgründen. Gut, beim örtlichen Turnier von Sascha kamen ja auch noch rechtliche Schwierigkeiten hinzu. YB holte den Uhrencup 2007 letztmals und wurde danach noch dreimal Zweiter. 2013 wurde der Uhrencup zum letzten Mal durchgeführt.

Zugswende in Delsberg. Meine erste Erinnerung an die SR Delémont datiert aus dem Jahr 1982, als diese überraschend bis in den Halbfinal des Schweizer Cups vorstiessen. (Woher kommt eigentlich die weitverbreitete Sympathie für Underdogs?) Seither stieg die SRD immer mal wieder auf und ab und spielt jetzt eben auch in dieser oftzitierten 1. Liga Promotion.

 

In Basel wurde es dann Zeit für ein spätes Mittagessen: In der Brasserie im Bahnhof servierten sie als Menü tatsächlich «Bebbi-Klöpfer mit Rösti». Das musste sein, klar.

 

 

Im Joggeli fanden grad Baggerarbeiten statt, vermutlich hatte das Metallica-Konzert dem Rasen zu sehr zugesetzt. Ein Monsters-of-Rock-Festival war auch Anlass meines ersten Besuchs im Joggeli anno 1991, weil sportlich spielte der FCB damals ja keine grosse Rolle. Man hegte im Gegenteil auch im Oberwallis teils grosse Sympathien für den „Underdog“ FCB, als dieser Mitte der 90er wieder nach oben kam. Etwas, was im Laufe der Jahre, nun ja, nicht unbedingt zugenommen hat. Als Jung-Natischer habe ich verinnerlicht, den damaligen Überflieger GC und Servette mehr so grundsätzlich nicht zu mögen. Das kriegt man dann später halt auch nicht mehr so einfach weg. Andererseits konnte ich der Liste der Teams, die ich etwas weniger mag, seither aber auch einige Vereine hinzufügen. Woher die Aversion der heutigen Sionisten gegenüber YB kommt, weiss und versteh ich, ehrlich gesagt, nicht.

Aarau und das Brügglifeld sollte meine nächste und für heute letzte Station sein:

 

Die 25 Minuten Umsteigezeit reichten haargenau für einen zügigen Fussmarsch vom Bahnhof zum Brügglifeld und zurück. Beim Stichwort 'Brügglifeld' denkt man natürlich sofort an den löblichen FCA-Spiess und an Pedro Lenz - und in meinem Fall an meine erste Reise dorthin, die erst 2007 stattfand, als YBs Milicevic nach gefühlten 15 Sekunden des Spiels Rot sah, Portillo noch vor der Pause auch - und YB am Ende trotzdem 1:0 gewann dank Steve Gohouris Kopfball-Treffer. Der Begriff «Brillenblogger» fand m.W. bei diesem Ausflug den Weg zum Runden Leder.
In Aarau möchten sie ja auch schon länger ein neues Stadion hinstellen, doch hat da unlängst wieder einer eingesprochen und die Bauarbeiten verzögert. Das ist da ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis.

Zwischen Aarau und Olten musste ich einen weiteren Doppelt-befahren-Joker ziehen. Und natürlich müsste die Anreise zur 4. Etappe grad nochmal über die selbe Strecke erfolgen ...

Wichtiger Wurstwettbewerb

Rrr am Mittwoch den 16. Juli 2014

Nach der WM ist vor der Super League - tippen Sie mit, werden Sie reich!

22Unser treuer Leser Herr Trello hat das WM-Tippspiel gewonnen und dabei 77 Mitkonkurrenten hinter sich gelassen - er gewinnt Rum und Ehre. Die Flasche Rum stellen wir Ihnen zu, sobald Sie uns Ihre Wohnadresse gemailt haben, Herr Trello. Herzliche Gratulation!

Für alle anderen gilt: Neue Saison, neues Glück. Schreiben Sie sich nun in unserem Super-League-Tippspiel 2014/15 ein und gewinnen Sie 11 YB-Würste, die Ihnen zum Saisonende feierlich übergeben werden. Toi toi toi!

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (zweitens)

Natischer am Mittwoch den 16. Juli 2014

TdSL-Logo

Die 2. Etappe der Tour de Super League führte mich in die Innerschweiz, ins Tessin und via Simplon und Lötschberg zurück nach Bern.

Morgens um 9 Uhr gings los im Neufeld in Bern:

Mit dem Intercity fuhr ich sodann vorbei an Emmenbrücke nach Luzern, wo es wie üblich nieselte. Ich hatte eine gute Viertelstunde zum Umsteigen, was für ein Foto von der Kappellbrücke reichte, aber nicht für ein solches von der Swisspor-Arena oder «Allmend», wie wir Traditionalisten weiterhin sagen.

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Tour de Super League – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (I)

Natischer am Dienstag den 15. Juli 2014

Ursprünglich war ja die Idee, alle Städte mit einem Super-League-Verein an einem Tag zu besuchen, ohne dabei eine Strecke doppelt zu befahren.

Nachdem derzeit weder Servette noch der Tessiner in der obersten Liga spielt, schien die Durchführung einigermassen machbar: Genf hätte eine Schifffahrt zurück nach Lausanne bedingt - weil eben zweimal mit dem Zug nicht erlaubt wäre - ein Tessiner Verein die sehr zeitaufwändige Fahrt durch Centovalli und Gotthard. Letzte Saison stieg dann aber ungeschickterweise Lausanne ab, das man mit der Fahrt nach Sitten quasi gratis in der Route mit drin hatte, und andererseits Vaduz auf, welches eine Extrarunde Postauto nach Osten mit sich bringt. Guter Rat wurde teuer.

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SSLO 2014/2015

Herr Pelocorto am Dienstag den 15. Juli 2014

Die führenden Fussball-Experten trafen sich vergangenes Wochenende in Villard-sur-Chamby zum traditionellen Swiss Super League Outlook 2014/2015. Wir waren dabei.

Wie immer kurz vor Saisonbeginn fand hoch über Montreux das traditionelle Treffen der bekannten Experten aus verschiedenen renommierten Fussball-Instituten statt. Während dreier Tage wurden alle Aspekte der kommenden Saison der Super League erörtert, Trends ausgelotet und Strategien zur Weiterentwicklung des Fussballs entwickelt.

In einer kurzen Kaffeepause konnten wir mit den fünf führenden Exponenten kurz sprechen.
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Sachzwang & Spielplan

Rrr am Montag den 26. Mai 2014

Fussball am Sonntag um 13.45 Uhr? Ungünstig, aber nicht zu ändern, sagt die Super League.

11"Diese Anspielzeit ist schon ein Problem, das sehe ich auch", sagte Heinrich Schifferle (rechts), Präsident der Swiss Football League, an einer Pressekonferenz in Bern. "Wer will schon im Hochsommer an einem Sonntagmittag ins Stadion? Da muss man schon ein eingefleischter Fan sein. Aber wir können es nicht ändern."

Der Grund liegt laut Schifferle bei den TV-Verträgen. SRF darf sonntags um 16 Uhr ein Free-TV-Spiel zeigen, weshalb der Pay-TV-Sender Teleclub darauf pocht, dass die zwei anderen Sonntagsspiele nicht parallel stattfinden.

Diese Vorgabe schränkt wiederum den Spielplan ein, wie CEO Claudius Schäfer ergänzte. Beispiel Zürich: Dort lässt die Polizei keine Hochrisikospiele um 13.45 Uhr zu, "weil die Polizisten noch in der Ruhezeit nach dem Samstag-Einsatz sind". Was ein Hochrisikospiel ist, bestimmt die Polizei.

Der Spielplan wird also von der Polizei mitgestaltet, besonders in den Kantonen mit Konkordat, aber auch von den Stadionbetreibern, die das Stadion an vielen Wochenenden gar nicht zur Verfügung stellen. So sind GC und der FCZ im kommenden August wegen der Leichtathletik weitgehend aus dem Letzigrund ausgesperrt.

In der letzten Saison sank die Zuschauerschnitt der gesamten Super League von 12'017 auf 10'772, vor allem wegen dem Publikumseinbruch in Sion. Mehr Zuschauer als im Vorjahr vermeldeten nur YB (von 17'237 auf 17'553) und Thun (von 5327 auf 5605).

Herr fortuene im Glück

Herr Maldini am Sonntag den 25. Mai 2014

Das Rundesleder-Tippspiel der Saison 2013/14 kennt seinen Sieger.

"Sind Sie jung, schön und kompetent?" lautete im vergangenen Juli die Frage – 180 Super-League-Spiele und einige Berechnungen später wissen wir von Herrn fortuene, dass er kompetent ist. Jung und schön ist er vermutlich auch. Item, in einem kaum an Spannung zu überbietenden Finale verwies Herr fortune seine härtesten Konkurrenten – es sind dies Herr KuboForte und Frau xirah – knapp auf die Ehrenplätze.

Herr fortuene feiert seinen Triumph im Stillen.

Herr fortuene feiert still seinen Triumph.

Bravo Herr fortuene! Als Belohnung sind Sie, wie vor Saisonbeginn versprochen, an das allsommerliche Redaktionsbesäufnisessen eingeladen! Wenn Ihnen das unheimlich ist, können Sie den Preis gegen eine Kiste Bier tauschen. Melden Sie sich einfach bei unserem Dr. Rüdisühli.

Jetzt noch kurz in eigener Sache: Der schreibende Redaktor hat im Tippspiel sensationell den fünften Schlussrang erreicht und damit natürlich die gesamte Restredaktion hinter sich gelassen. Sämtliche 180 Tipps hat er vor dem ersten Spieltag abgegeben. Was sagt uns das? Nehmen Sie sich einmal eine Viertelstunde Zeit und vergessen Sie dann dieses unsägliche Getippe für den Rest der Saison. Die Dreifachbelastung wird anstrengend genug.

Der Einsnullspezialist

Rrr am Freitag den 23. Mai 2014

Königsdisziplin "Das 1:0 schiessen": Shkelzen Gashi ist der Beste.

019745130gashiPeter Knäbel, der technische Direktor der Nationalmannschaft, trat am Freitag in Bern an einer Tagung der Swiss Football League auf. Er betonte dabei, wie wichtig es im heutigen Fussball sei, das 1:0 zu schiessen. Als Beispiel führte er die vergangene Super-League-Saison an.

"In 70 Prozent aller Fälle gewann die Mannschaft, die das 1:0 schoss", sagte Knäbel. Nur in 14 Prozent konnte das Team, das das 0:1 kassierte, noch gewinnen. In 16 Prozent endete das Match unentschieden.

"Wichtig sind also Spieler, die das 1:0 schiessen können", fuhr Knäbel fort. "Wenn ich einen Stürmer kaufe, der 25 Saisontore schiesst, aber 24mal ist es das 2:0 oder 3:0, dann ist das etwas anderes, als wenn er zehnmal das 1:0 schoss."

Knäbel hat nicht nachgeschaut, wer in diesem Sinn die wertvollsten Super-League-Spieler der Saison waren. Wir holen es nach: Gashi (GC) schoss neunmal das 1:0 (davon dreimal vom Elfmeterpunkt). Dahinter folgen Caio (GC/7), Martinez (Thun,YB/5), Rangelov (Luzern/5, davon 1 Penalty), Ebenezer Assifuah (Sion/5) sowie Calla (Aarau,Basel/4) und Gavranovic (Zürich/4).

Sehr erfolgreich ist übrigens auch Herr Zufall: Sechsmal fiel das 1:0 durch ein Eigentor.

Sicherer Sitzplatz

Herr Shearer am Mittwoch den 21. Mai 2014

Sie lieben Fussball, gehen aber wegen Platzangst lieber nicht ins Stadion?

Das muss doch nicht sein! Das Runde Leder, statistisches Leitmedium im Internet, hat in einer aufwändigen Recherche für Sie ausfindig gemacht, in welchen Stadien der Schweiz Sie am wenigsten von Mitmenschen belästigt werden. Hier nun unsere Rangliste mit der durchschnittlichen Auslastung der Stadien der RSL, hergestellt aufgrund der Zahlen der Saison 2013/14.

FreiePlätze2

Wenn Sie also gerne einsam und still leiden, dann ist die Lausanner Pontaise Ihr Stadion. In der kommenden Saison wird der steile Aufstieg vom Bahnhof zur altehrwürdigen Spielstätte dank dem Abstieg in die Challenge League sicher mit noch mehr Ruhe belohnt. Der Aufsteiger Vaduz taucht hier noch nicht auf, allerdings ist auch im Ländle nicht mit einer starken Auslastung zu rechnen. In Basel hingegen kann es ganz eng werden; von den ständigen Raketenangriffen aus der Muttenzerkurve wollen wir dabei noch gar nicht reden.

 

Packende Fakten

Rrr am Montag den 19. Mai 2014

Die Super League hat fertig. Wir ziehen Bilanz.

YB: Tabellenstand im Schnelldurchlauf, Runde 1-36.

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Die 59 Punkte stammen von Basel (4), GC (3), Luzern (7), Zürich (4), Thun (9), St. Gallen (8), Sion (5), Aarau (7), Lausanne (12).

Sünder des Jahres: Stephane Besle (St. Gallen) mit 16 gelben Karten in 29 Einsätzen. Nummer 1 der Young Boys: Christoph Spycher (10 Verwarnungen in 28 Spielen), Platz 5.

Dauerbrenner: Sion-Goalie Andris Vanins verpasste nur 90 Minuten. Auf den Ehrenplätzen folgen Steve von Bergen (YB, 98) und Yann Sommer (Basel, 120).

kuboSuperjoker: Yuya Kubo (YB, unser Funkbild) mit 5 Toren und 4 Vorlagen nach der Einwechslung, gefolgt von Pedro Henrique (FCZ, 4/1) und Goran Karanovic (SG, 4/0).

Youngster und Oldie: Dimitri Oberlin (FCZ) gab gestern seit Debut mit 16 Jahren, 7 Monaten und 21 Tagen. David Taini (GC), ebenfalls gestern im Einsatz, könnte mit 37 Jahren 5 Monaten und 11 Tagen locker sein Vater sein.

Riese und Zwerg: Lars Unnerstall (Aarau, 1.98m) und Marcelo Diaz (Basel, 1.66m).

Fairness-Preis: Aarau mit 68 gelben Karten und 2 gelbroten. Schlusslicht: Zürich (95 gelb, 3 gelbrot, 3 rot). YB auf Platz 9 (79, 5, 4).

Daten: Transfermarkt.ch. Kommentar Herr Newfield: "Gute Güte, die Analyse bereits gemacht … Und jetzt?! Bis Mitte Juli??" Antwort: Champions League. Wichtige Tests. WM. Voilà.

Finde den Feler (XVII)

Herr Maldini am Freitag den 16. Mai 2014

blick

Der FCZ spielt nächste Saison international, das stimmt. Warum auch immer.

Finde den Feler (XVI)

Rrr am Sonntag den 4. Mai 2014

ann

Luzern-Sion, 3. Mai. (Foto Annette Fetscherin)

Bestechende Prognose

Rrr am Dienstag den 29. April 2014

Es wird knapp, aber es reicht: YB wird Meister!

Das zeigt eine exklusive Modellrechnung des Forschungsinstituts fsg.Bern im Auftrag des Runden Leders. Die Wissenschafter durchleuchteten sämtliche verbleibenden Spiele in der Super League und und erarbeiteten die plausibelsten Resultate in enger Zusammenarbeit mit den Muotathaler Wetterschmöckern, dem Club of Rome und S.M. Ghanpati, einem anerkannten Medium aus dem indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh.

Wir können Ihnen heute nicht nur die Abschlusstabelle der Saison 2013/14 präsentieren ...

ff

... sondern auch verlässliche Detailangaben zum Meisterschaftsfinish machen.

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