Archiv für die Kategorie ‘FIFA’

Confed komplett

Rrr am Sonntag den 18. Juni 2017

Grosser Selfcheck! Sind Sie reif für den Confed Cup?

Das Turnier in Russland begann gestern mit dem 2:0-Sieg des Gastgebers gegen Neuseeland. Bevor es heute weitergeht, testen wir Sie auf Herz und Nieren.

Klicken Sie aufs Bild und beantworten Sie alle Fragen nach bestem Wissen.


Fertig? Gut. Die richtigen Antworten lauten A A B C C B. Wir kommen zur Auswertung.

0 Richtige = Gute Güte, so schlecht schnitt nicht mal unser dümmster Redakteur ab.
1 = Ein Zufallstreffer, nehmen wir an.
2 = Wau! Damit liegen Sie vermutlich über dem Durchschnitt der Leserschaft. 
3 = Sorry, aber das riecht ein bisschen nach Strebertum.
4 = Sie lesen in der Zeitung wirklich täglich alles, stimmts?
5 = Herzliche Gratulation, Sie sind hiermit unser offizieller Confedkorrespondent. Melden Sie sich per Mail bei unserem Dr. Rüdisühli.
6 = Sie haben eine Glatze, kommen aus dem Oberwallis und heissen Gianni Infantino.
7 = Ein Fall für die FIFA-Ethikkomission: Sie haben eventuell geschummelt, wir haben nämlich nur sechs Fragen gestellt.

Alternative Quellen

Herr Shearer am Donnerstag den 15. Juni 2017

“Hallo liebe Fan’s, ich bins, Euer Heinz. Bald ist wieder WM!

Gestern beim Zmorge sagt das Ursi zu mir, das sei ja Wahnsinn, in einem Jahr sei schon wieder Weltmeisterschaft! Tatsächlich, in 364 Tagen geht es los, auch mit unserer Nati, da bin ich ganz sicher. Und in unserer Schopfbar glühen dann der Grill und der TV-Apparat um die Wette und das Bier fliesst in Strömen. Leider ist die Begeisterung vielerorts noch sehr verhalten, es ist traurig: überall nur schlechte Schlagzeilen über die WM 2018 in Russland. Jedenfalls wenn man die Systempresse schaut, hört und  liest. Ich habe mich auf unabhängigen Portalen schlau gemacht, denn ich muss mir meine Meinung nicht vorschreiben lassen! Ja, es hat Bauverzögerungen bei den Stadien gegeben, aber das ist sicher wegen den vielen Umweltverträglichkeitsprüfungen und anderen schikanösen Auflagen. Das ist bei uns ja auch afangs unmöglich. Mein Nachbar Kurt ist Landwirt, der möchte und müsste schon lange sein Güllenloch ausbauen. Keine Chance, wegen Gewässerschutzreglementen und so Zeugs! Dann liest man auch immer wieder, dass die Kosten überschritten würden. Kein Wunder, bei diesen ungerechtfertigten Embargos wegen einem “Krieg”, mit dem Russland nichts zu tun hat!

Zum Glück sind nicht alle Länder dermassen russlandfeindlich eingestellt. Man kann von Nordkorea halten was man will, aber immerhin packen die mit an, wenn es darum geht, rechtzeitig zum Ankick fertig zu werden. So kommen die Nordkoreaner auch einmal aus ihrem isolierten Land und sehen etwas von der Welt. Und dass es so üble Hooligan-Szenen wie letztes Jahr in Frankreich gibt, das kann ich mir nicht vorstellen. Die Ordnungskräfte greifen auf alle Fälle schon jetzt gegen bekannte Rowdys durch. Das hätte dieser Hollande auch sollen, dann wäre er vielleicht auch immer noch Präsident.

Ich habe diese negative Presse endgültig satt! Diese Miesepeter sollen dann aber in einem Jahr nicht etwa vor den TV hocken, und bei uns in der Schopfbar wollen wir die erst recht nicht dabeihaben. Sagt auch das Ursi. Und am Samstag geht schon die Hauptprobe los, aber die Schweiz spielt am Confed-Cup leider nicht mit. Warum, weiss ich auch nicht. Dabei sind wir doch komplett neutral.

Also, wir sehen uns spätestens in einem Jahr wieder! Hopp Schwiiz!”

Wo ist Sepp?

Rrr am Samstag den 4. Februar 2017

Es ist ein Schock für alle FIFA-Fans: Im Sepp-Blatter-Film hat es einen Fehler.

Wer neulich im Kino Rex war, weiss es noch genau: In der 59. Minute des Films “United Passions” trifft Sepp Blatter den Adidas-Boss Horst Dassler auf einer Autobahnraststätte. Die Szene spielt angeblich auf der Autobahn zwischen Bern und Zürich.

Aber wo genau? Wir kamen einfach nicht drauf und baten deshalb unsere geschätzte Kollegen vom Fachforum Geoblog um Mithilfe. Und siehe da: Die Szene wurde in Malters LU gedreht, auf der Umfahrungsstrasse T10 Richtung Entlebuch, Höhe Ettisbühl. Wie konnten wir da nicht selber draufkommen! Links im Bild befindet sich ja die Garage & Pneu Albisser.

Jetzt aber kommt es noch schlimmer: Bei der nächsten Einstellung im Film gibt es noch zwei weitere Fehler.

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United Passions für Eilige (III)

Rrr am Samstag den 21. Januar 2017

Das Dessert kommt wie immer am Schluss.

Für den dritten Teil unserer Kunstmatinee haben wir “United Passions” nochmals neu geschnitten und geringfügig gekürzt. Diesmal zeigen wir Ihnen die besten Szenen von Joseph S. Blatter. Bittesehr:

United Passions für Eilige (II)

Rrr am Samstag den 21. Januar 2017

Im zweiten Teil unserer Kunstmatinee gibts was zu trinken.

“United Passions” für Eilige – diesmal 89 Sekunden für durstige Menschen. Prost! Äh, Film ab.

Schalten Sie um 12.30 Uhr wieder ein, wenn wir Teil 3 zeigen: “United Passions” für Sepp Blatter.

United Passions für Eilige (I)

Rrr am Samstag den 21. Januar 2017

Herzlich willkommen zu einer weiteren Kunstmatinée.

“United Passions” heisst der Film über die FIFA, den wir diese Woche im Kino Rex zeigten (die NZZ berichtete). Alle waren begeistert, völlig zurecht. Tolle Autos, super Drinks, fantastischer Sepp Blatter!

Einziges Manko: “United Passions” ist mit 110 Minuten etwas lang geraten. Herr Rrr hat sich umgehend an die Arbeit gemacht und den Film geringfügig gekürzt. Nun präsentieren wir Ihnen “United Passions” in drei kompakten Versionen, die zwischen 50 und 80 Sekunden lang sind.

Die erste Version ist den Auto-Fans unter Ihnen gewidmet. Film ab!

Schalten Sie um 10.30 Uhr wieder ein, wenn wir Teil 2 zeigen: “United Passions” für Alkoholiker.

Postmoderne Schlichtheit

Rrr am Sonntag den 8. Januar 2017

Die  FIFA hat einen neuen Pokal. 

“The Best” heisst die Trophäe, und je ein Exemplar geht künftig an die beste Spielerin, den besten Spieler, die beste Trainerin und den besten Trainer des Jahres. Zu den ersten Preisträgern wird morgen Abend Cristiano Ronaldo gehören. 

Ist sie nicht wunderschön, die Trophäe der  kroatischen Künstlerin Ana Barbić Katičić? Der Spielball des WM-Finales 1930 thront auf einem schlanken Pokalkörper und ist mit wertvollem Platin überzogen. Produziert wurde das 310 Millimeter hohe und doch nur 6,4 Kilogramm schwere Stück von der Zürcher Adon Production AG.

“Die Maschine, mit der der Ball gefräst wird, ist brandneu”, berichtet Rover Schudel, der Chef von Adon. “Mit ihr werden Teile für die Raumfahrtindustrie sowie für die Formel 1 hergestellt, und sie arbeitet mit einer Präzision von einem 12.000stel Millimeter.”

Hingerissen ist auch Ex-Profi Zvonimir Boban, der stellvertretende FIFA-Generalsekretär: “Ich finde, hier wird eine schöne Geschichte erzählt, in der der Respekt für die Tradition des Fussballs zum Ausdruck kommt und gleichzeitig ein moderner Look behalten wird. Dadurch ensteht eine wahrhaft postmoderne Trophäe.”

“Als ich die Trophäe zum ersten Mal sah, war ich überwältigt”, sagt die Künstlerin Katičić. “Da wurde für mich ein Traum wahr. Der Pokal sieht wunderschön aus, so subtil, so präzise, so detaiIliert. Er vereint Schlichtheit und Minimalismus auf sich. Das war die Idee, die hinter dem Entwurf steckte, und er ist wirklich märchenhaft.”

Kluge Köpfe kühlen sich

Herr Shearer am Donnerstag den 29. Dezember 2016

Endlich! Die FIFA kümmert sich um die Arbeiter in Katar.

Sie wissen ja: die Arbeiter, welche die Stadien für die Fussball-WM 2022 in Katar hochziehen dürfen, beklagen sich ständig wieder über unzumutbare Arbeitsbedingungen und Anstellungsverhältnisse. Die FIFA wird deshalb in Zürich sogar vor den Richter zititert. Jetzt aber auch mal gute News! Bald schon wird das Arbeiten in der Glutofenhitze der Wüste zum reinsten Vergnügen, dank den Wissenschaftlern, welche zusammen mit dem Obersten Rat für Organisation und Nachhaltigkeit in Doha einen Bauhelm mit eingebauter Klimaanlage entwickelten. “Bei unserem Konzept bläst ein solarbetriebener Ventilator Luft über ein gekühltes Materialelement im oberen Bereich des Helms. Die gekühlte Luft strömt dann vorn über das Gesicht des Trägers nach unten und bietet dem Arbeiter so ein kühleres Mikroklima”, erklärt Dr. Saud Abdul-Aziz Abdul-Ghani, Professor am College of Engineering der Universität Katar. Um bis zu zehn Grad könne so die Temperatur im Helminnern gesenkt werden.

Sie sehen, es ist nicht so, dass den Kataris und der FIFA das Wohlergehen der Gastarbeiter egal wäre. Die Kühlpakete liefern etwa vier Stunden lang kühle Luft ab, danach müssen sie zurück in einen Kühlschrank und gegen frische getauscht werden. Das könnte dann dem ganzen Konzept etwas abträglich sein, denn welcher zeitgemässe Arbeitgeber gönnt seinen Sklaven Mitarbeitern bereits nach vier Stunden schon eine Pause?

“Wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, können wir das Produkt in der Region und in anderen heißen Gebieten der Welt als Teil des Vermächtnisses dieses Turniers einführen”, ist Dr. Saud übrigens überzeugt. Und da sage noch einmal jemand, solche Monsteranlässe seien nicht nachhaltig!

Wo ist Maldini?

Herr Maldini am Samstag den 10. Dezember 2016

Willkommen zum grossen Fifa-Museum-Testbericht.

2016-12-03-15-58-24Da unser Vetter Gianni das Museum schon wieder schliessen will, besuchte das Runde Leder noch schnell das Erbe von Onkel Sepp. Die Anreise erfolgt am besten bequem per Zug, so kommen Sie einerseits in den Genuss des neuen Teils des Zürcher HBs, andererseits können Sie auch den Bahnhof Zürich Enge bestaunen, dessen Architektur etwas an den Führungsstil von Infantino erinnert. Von dort müssen Sie nur noch über die Strasse und schon sind Sie beim Fifa World Football Museum.

Einmal drin, bezahlen Sie den bescheidenen Eintrittspreis von 24 Franken und verstauen ihr Gepäck in der Garderobe. Das RL wählte Schliessfach “Litmanen” (ältere Leser erinnern sich). Jetzt kann es losgehen!

untitledSie beginnen in einer Mini-Arena, in welcher sämtliche Nationaltrikots der Fifa-Mitglieder präsentiert werden (sieht hübsch aus) und erfahren anschliessend viel Altes und Neues über die Geschichte des Füessballs und der Fifa selber (auch das ist ordentlich präsentiert).  

Eine Etage tiefer gehen Sie sämtliche Weltmeisterschaften der Männer und Frauen durch und bestaunen zahlreiche Memorabilien. Dass Paolo Maldini nirgends vorkommt, enttäuscht Sie masslos, aufmuntern tun Sie sich deshalb, indem Sie sich die Highlights von Halbfinal und Final der WM 2006 zu Gemüte führen (HF: GER 0-2 ITA, F: ITA 5-3 FRA n.P.). Weiter können Sie in die Rolle von Dani Wyler & Co. schlüpfen, sich als Schiedsrichter beweisen oder ein Selfie in die weite Welt hinaus schicken. Abgerundet wird dieser Teil mit einem kurzen Film.

untitledDer Rest ist dann nicht mehr so spannend. Es geht um die Volunteers, die Songs zu den Weltmeisterschaften (viele davon sind ja schrecklich), Sie können in der Kinderecke basteln oder den Nachwuchs auf dem interaktiven Parcours zum Weinen bringen, wenn Sie das möchten. Am Schluss müssen Sie noch durch den Museumsshop, und da taucht er dann doch noch auf, der Maldini: Eingerahmt, unterschrieben und leider viel zu teuer für einen RL-Redaktor.

Alles in allem kommt der fussballaffine Mensch in diesem Museum auf seine Kosten, aber es hat halt seinen Preis. Als RL-Leser ist ein Besuch natürlich Pflicht, die Redaktion empfiehlt einen solchen mit 1898:0 Stimmen.

Aparte Ambiance

Rrr am Montag den 10. Oktober 2016

Interessant.

Interessant, dass sich in Andorra die nationale Abhöranlage gleich im Stadion befindet. 

Erfreulich zudem, dass Denis Zakaria kurz nach seiner Einwechslung das zweite Schweizer Tor vorbereitete. 

Sonst war heute Abend nichts interessant und nur wenig erfreulich. Die Schweiz zittert sich am Schluss zum 2:1-Sieg und hält verlustpunktfrei Kurs auf die WM in Russland. 

Spätes Glück in Budapest

Rrr am Freitag den 7. Oktober 2016

“Valentin Stocker” macht Petko glücklich.

Der Ergänzungsspieler von Hertha Berlin traf eine Minute vor Schluss zum 3:2-Sieg in Budapest. 

Zuvor hatte die Schweiz zweimal eine Führung innert 127 bzw 267 Sekunden verspielt. Egal: Nach dem späten Sieg führt die Schweiz die Gruppe ohne Verlustpunkte an.

Eventuell nicht mehr kontrollierbar

Rrr am Dienstag den 13. September 2016

Das viele Geld im Fussball ist problematisch.

Zu dieser Erkenntnis ist Sepp Blatter gekommen, der gestern abend vor den Aktionären des FC Thun referierte.

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“Die Reichen wollen immer reicher werden”, kritisierte er in seinem 40-minütigen Grundsatzreferat und griff die UEFA an wegen der “abstrusen Idee”, den vier grossen Nationen je vier fixe Startplätze in der Champions League zu gewähren. Das mache den Weg in die Königsklasse für den FC Basel viel schwieriger. Erleben Sie nun eine Minute O-Ton mit Onkel Sepp:

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