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Archiv für die Kategorie „Randregionen“

Berner Derbys en masse

Natischer am Dienstag den 19. August 2014

ErsteLiga-logoWem YB vs. Thun nicht genug Berner Derbys bietet, die/der gucke einfach etwas tiefer.

Auch in der 1. Liga hat die Meisterschaft begonnen. Blicken wir zuerst in die 1. Liga Promotion League:

Hier treffen der FC Köniz und der FC Breitenrain zu weiteren zwei Berner Derbys aufeinander. Köniz möchte noch immer aufsteigen und gehört wohl zusammen mit Etoile Carouge, YF Juventus und Aufsteiger Xamax Neuchatel FCS zu den Favoriten. (Derzeit führt jedoch der andere Aufsteiger, der FC Rapperswil-Jona die Tabelle mit dem Punktemaximum an.)
Derby auf dem Spitz: SA 8. November 2014
Derby auf dem Hessgut: SA 30. Mai 2015

Für die Traditionalisten hier auch die Termine für die Berner Gastspiele von Xamax:
in Köniz: SA 1. November 2014
im Breitsch: SA 8. März 2015

In der 1. Liga Classic gibts weitere Berner Derbys: YB II wurde in die Gruppe 2 umgeteilt und trifft dort auf Aufsteiger FC Bern! YBs Nachwuchs spielt deshalb heuer im Wankdorf, der FC Bern im Neufeld. YBs U21 avisiert einmal mehr den Aufstieg in die 1. Liga Promotion League. Hierfür muss bekanntlich ein anderes U21-Team absteigen. Unabhängige Experten tippen hierbei entweder auf den FC St. Gallen oder den FC Zürich.
Derby im Neufeld: SA 4. Oktober 2014
Derby im Wankdorf: SO 3. Mai 2015
Ausserdem reist auch der FC Münsingen zu Berner Derbys nach Bern und zwar:
bei YB II am SA 1. November 2014
beim FC Bern am SO 22. März 2015

Falls Ihnen das immer noch nicht genug sein sollte, fahren Sie heute abend per 19 Uhr auf die Bodenweid zum Testspiel zwischen dem SC Bümpliz 78 (2. Liga Inter) und YB II.

Und nett, dass Sie fragen: Der FC Oberwallis Naters ist weiterhin in der 1. Gruppe engagiert, immer noch sehr reiseintensiv mit all den welschen Teams und den Fribourgern. Dafür ohne Sportchef Dries, der musste ja kurzfristig nach Sitten.

 

Vitamin P

Rrr am Donnerstag den 14. August 2014

San Lorenzo im Fussballhimmel - der Papst ist entzückt.

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Lange Jahre gewann San Lorenzo überhaupt nichts. Als Fan und Klub-Mitglied lebe er in ständiger Sorge um das Wohlergehen der ersten Mannschaft, soll Jorge Bergoglio einst einem Freund anvertraut haben.

1232013 wurde Bergoglio zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt. Und seither geht es steil bergauf mit dem Klub.

Letzten Dezember wurde San Lorenzo nach einer längeren Durtstrecke endlich wieder argentinischer Meister. Und nun folgte der Durchmarsch in der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League. Letzte Nacht folgte der 1:0-Heimsieg im Final-Rückspiel gegen Paraguays Meister Nacional.

San Lorenzo ist zum ersten Mal in der Klubgeschichte die Nummer 1 in Südamerika! Und ist damit auch für die Klub-WM qualifiziert. Im Dezember könnte es zum Duell San Lorenzo vs Real Madrid um den Weltcup kommen.

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Brasiliahimovic!

Lars Sohn am Montag den 11. August 2014

Wir schalten kurz in die brasilianische Futsal-Liga zu Jaragua gegen Marechal Rondon. Der Auswurf Jaraguas Torhüter reicht bis zu Marcio, der mit dem Rücken zum gegnerischen Tor steht, jedoch den Goalie vor der Linie wahrgenommen hat. Der Ball prallt einmal auf, Marcio verpasst ihm einen zlatanesken Absatztritt und lobbt das Spielgerät über den gestrandeten Torhüter.

Wir applaudieren nicht nur dieses sehenswerten Abschluss' wegen, sondern auch wegen dem schlichten Jubel. Nach dem Spiel sagte Marcio "Ich hatte Glück, den Ball so gut zu erwischen und ein grossartiges Tor zu erzielen. Es ist sicher eines der schönsten Tore meiner Karriere." Leider reichte der Treffer nicht zum Sieg: Marechal Rondon gewann 2:1.

Konfusion beim Kantersieg

Herr Shearer am Samstag den 26. Juli 2014

Verwundert rieb man sich beim SC Vallée d'Aoste die Augen.

Da hatte nämlich der Premier League-Absteiger Norwich City auf seiner Homepage vermeldet, gegen ebendiese italienische Mannschaft in einem Testspiel gleich mit 13:0 gewonnen zu haben. Der vermeintliche Verlierer, welcher in der Serie D spielt, wusste hingegen nichts von einem Testspiel gegen die "Canaries" und protestierte. Der Match fand tatsächlich statt, allerdings eben nicht gegen den SC Vallée d'Aoste, sondern gegen eine regionale Auswahl mit Spielern von verschiedenen Klubs aus dem Aostatal.

norwich_aosta

Zur Panne kam es so: geplant gewesen wäre ein Testspiel gegen den Serie C-Verein Novara. Der musste allerdings kurzfristig absagen und hastig wurde ein Ersatzteam organisiert. Norwich City hat sich inzwischen auf der Homepage beim Klub und seinen Fans für den Irrtum entschuldigt.

Interessant auch: nach dem mühelosen 13:0 gab Trainer Neil Adams folgendes Statement ab: "Du kannst nur den schlagen, der vor dir steht" - Leider wusste er selbst lange nicht, wer der inferiore Gegner denn wirklich war. Gestern nun wurde es deutlicher schwieriger für die Kanarienvögel, gegen Bastia reichte es nur zu einem 1:1.

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (letzter Teil)

Natischer am Freitag den 18. Juli 2014
Tour de Superleague

Tour de Superleague

Last, but not least: Auf in den Wilden Osten!

Zu Beginn der vierten und letzten Etappe überbrückte ich das bereits einmal befahrene Teilstück bis Aarau mit Schreiben des Textes zur 3. Etappe, die ich da eigentlich noch für die zweite hielt und dann darum auf dem Rückweg die zweite erst auch noch schreiben musste. Aber comunque. So Raum-/Zeitkontiua sind ja auch nicht mehr, was sie nie waren.

Zügig gings also Richtung Zürich, wo ja jede Art von Baustelle Priorität hat vor Fussballstadien. Hier dahinter irgendwo war früher mal eins, aber das wollten die Züricher irgendwie nicht mehr und aber ein grosses, neues dann lieber nicht, weil zu gross, zu schattig und wegen der Mantelnutzung eh böse, und ein etwas kleineres dann doch auch nicht ... Auch hier ist es ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis, glöibi.

Dafür gibts auf der andern Seite der Gleise ein recht hübsches Leichtathletikstadion, das ich wohl in jeder Saison seit Eröffnung mindestens einmal besucht habe. Es gab hier u.a. zweimal ein 3:3-Unentschieden, wenn ich mich grad richtig erinnere, bei denen einmal der gegnerische Torhüter Jakupovic kurz vor Ende den Ausgleich schaffte und eins, bei dem Wölfli beim genau so dramatischen Ausgleich einen Assist verbuchen konnte. Und hier gabs auch mein einziges richtig unangenehmes Rencontre ever mit gegnerischen Fans. Normalerweise fraternisiere ich lieber und trinke Bier mit fast jedem, aber dieses eine Mal war das keine Option.

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Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (3. Teil)

Natischer am Donnerstag den 17. Juli 2014

EL 2. Qualirunde Hinspiel: FC Luzern v St. Johnstone F.C. 1:1

TdSL-LogoDie 3. Etappe führte in die Nordwestschweiz.

Also fuhr ich gegen 11 Uhr wieder nach Neuchâtel, wo die 1. Etappe neulich etwas abrupt hatte enden müssen.

Xamax hatte nach dem tschetschenischen Abgang Tschagajews ja mit dem FC Serrières fusioniert und konnte in der 2. Liga Interregional weiterfahren. Nach zwei Aufstiegen hintereinander ist Neuchâtel Xamax FCS für die Saison 2014/15 zurück in der 1. Liga Promotion.

Seine besten Zeiten hatte Xamax jedoch in den Achzigerjahren u.a. unter Gilbert Gress und mit Spielern wie Uli Stielike, Karl Engel, Heinz Herrmann, Don Givens, usw. Werfen wir der Nostalgie halber doch rasch einen Blick in die alte Maladière:

'87 und '88 wurde dann Xamax Meister. Sympathisch find ich, dass das Stade de Maladière immer noch seinen ursprünglichen Namen trägt. Die meisten andern Clubs haben die Namensrechte verkauft, was zwar schade, aber betriebswirtschaftlich durchaus nachvollziehbar ist, aber dann ist da ja auch noch ein anderes Stadion mit neuem Namen ...

Mit dem Regio-Express gings also hinauf nach La Chaux-de-Fonds im oberen Teil des Kantons Neuenburg.

Vom FC La Chaux-de-Fonds weiss ich eigentlich nur, dass die ganz früher mal recht erfolgreich waren, der mir nur als Trainer bekannte Daniel Jeandupeux in der Charrière seine Carrière startete und dass Xamax seine Spiele hier austrug, als die neue Maladière gebaut wurde. Da fielen ja dann manchmal Spiele wegen Schnees aus – Chaux-de-Fonds liegt auf fast 1000 M.ü.M..

Also stieg ich rasch um und fuhr direkt weiter nach Biel/Bienne.

Der FC Biel/Bienne liegt offenbar auf Platz 14 der Ewigen Randliste der NLA/Super League. Er stieg nach weniger erfolgreichen ab 1976 erst 2008 wieder in die NLB auf und blieb seither dort.

 

Das ehemalige Farmteam von YB trug seine Heimspiele bis vorletztes Jahr im Stadion Gurzelen aus, doch ist dieses schon ziemlich heruntergekommen und so verweigerte ihm die Nationalliga die Lizenz. Seither spielt auch Biel auch auf der Maladière in Neuenburg "zuhause". Am Stadtrand Richtung Grenchen wird derzeit an einer grossen Überbauung gearbeitet: Entstehen sollen ein neues Fussball- und ein Eish****y-Stadion. Ich zeigte der Baustelle Gelb wegen Randsports und fuhr weiter im ICN Richtung Basel.

 

Der ICN Robert Walser hielt dann schon in Grenchen ein nächstes Mal, wo eher suboptimale Erinnerungen an meinen letzten Besuch des Uhren-Cups aufkamen: Die zahlreich anwesende Polizei filmte da lieber mich friedlichen YB-Fan als die Baseler daran zu hindern, mutmasslich der Schlacht am Morgarten nicht unähnlich den Sektor der gelbschwarzen und neutralen Zuschauer zu stürmen. Ich finde es überaus betrüblich, dass solche Vorbereitungsturniere kaum mehr stattfinden können – aus Sicherheitsgründen. Gut, beim örtlichen Turnier von Sascha kamen ja auch noch rechtliche Schwierigkeiten hinzu. YB holte den Uhrencup 2007 letztmals und wurde danach noch dreimal Zweiter. 2013 wurde der Uhrencup zum letzten Mal durchgeführt.

Zugswende in Delsberg. Meine erste Erinnerung an die SR Delémont datiert aus dem Jahr 1982, als diese überraschend bis in den Halbfinal des Schweizer Cups vorstiessen. (Woher kommt eigentlich die weitverbreitete Sympathie für Underdogs?) Seither stieg die SRD immer mal wieder auf und ab und spielt jetzt eben auch in dieser oftzitierten 1. Liga Promotion.

 

In Basel wurde es dann Zeit für ein spätes Mittagessen: In der Brasserie im Bahnhof servierten sie als Menü tatsächlich «Bebbi-Klöpfer mit Rösti». Das musste sein, klar.

 

 

Im Joggeli fanden grad Baggerarbeiten statt, vermutlich hatte das Metallica-Konzert dem Rasen zu sehr zugesetzt. Ein Monsters-of-Rock-Festival war auch Anlass meines ersten Besuchs im Joggeli anno 1991, weil sportlich spielte der FCB damals ja keine grosse Rolle. Man hegte im Gegenteil auch im Oberwallis teils grosse Sympathien für den „Underdog“ FCB, als dieser Mitte der 90er wieder nach oben kam. Etwas, was im Laufe der Jahre, nun ja, nicht unbedingt zugenommen hat. Als Jung-Natischer habe ich verinnerlicht, den damaligen Überflieger GC und Servette mehr so grundsätzlich nicht zu mögen. Das kriegt man dann später halt auch nicht mehr so einfach weg. Andererseits konnte ich der Liste der Teams, die ich etwas weniger mag, seither aber auch einige Vereine hinzufügen. Woher die Aversion der heutigen Sionisten gegenüber YB kommt, weiss und versteh ich, ehrlich gesagt, nicht.

Aarau und das Brügglifeld sollte meine nächste und für heute letzte Station sein:

 

Die 25 Minuten Umsteigezeit reichten haargenau für einen zügigen Fussmarsch vom Bahnhof zum Brügglifeld und zurück. Beim Stichwort 'Brügglifeld' denkt man natürlich sofort an den löblichen FCA-Spiess und an Pedro Lenz - und in meinem Fall an meine erste Reise dorthin, die erst 2007 stattfand, als YBs Milicevic nach gefühlten 15 Sekunden des Spiels Rot sah, Portillo noch vor der Pause auch - und YB am Ende trotzdem 1:0 gewann dank Steve Gohouris Kopfball-Treffer. Der Begriff «Brillenblogger» fand m.W. bei diesem Ausflug den Weg zum Runden Leder.
In Aarau möchten sie ja auch schon länger ein neues Stadion hinstellen, doch hat da unlängst wieder einer eingesprochen und die Bauarbeiten verzögert. Das ist da ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis.

Zwischen Aarau und Olten musste ich einen weiteren Doppelt-befahren-Joker ziehen. Und natürlich müsste die Anreise zur 4. Etappe grad nochmal über die selbe Strecke erfolgen ...

 

--> 4. Etappe

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (zweitens)

Natischer am Mittwoch den 16. Juli 2014

TdSL-Logo

Die 2. Etappe der Tour de Super League führte mich in die Innerschweiz, ins Tessin und via Simplon und Lötschberg zurück nach Bern.

Morgens um 9 Uhr gings los im Neufeld in Bern:

Mit dem Intercity fuhr ich sodann vorbei an Emmenbrücke nach Luzern, wo es wie üblich nieselte. Ich hatte eine gute Viertelstunde zum Umsteigen, was für ein Foto von der Kappellbrücke reichte, aber nicht für ein solches von der Swisspor-Arena oder «Allmend», wie wir Traditionalisten weiterhin sagen.

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Tour de Super League – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (I)

Natischer am Dienstag den 15. Juli 2014

Ursprünglich war ja die Idee, alle Städte mit einem Super-League-Verein an einem Tag zu besuchen, ohne dabei eine Strecke doppelt zu befahren.

Nachdem derzeit weder Servette noch der Tessiner in der obersten Liga spielt, schien die Durchführung einigermassen machbar: Genf hätte eine Schifffahrt zurück nach Lausanne bedingt - weil eben zweimal mit dem Zug nicht erlaubt wäre - ein Tessiner Verein die sehr zeitaufwändige Fahrt durch Centovalli und Gotthard. Letzte Saison stieg dann aber ungeschickterweise Lausanne ab, das man mit der Fahrt nach Sitten quasi gratis in der Route mit drin hatte, und andererseits Vaduz auf, welches eine Extrarunde Postauto nach Osten mit sich bringt. Guter Rat wurde teuer.

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Futebol em toda parte (32)

Lars Sohn am Sonntag den 13. Juli 2014

 
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Futebol em toda parte (31)

Lars Sohn am Samstag den 12. Juli 2014

 
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Futebol em toda parte (30)

Lars Sohn am Freitag den 11. Juli 2014

 
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Futebol em toda parte (29)

Lars Sohn am Donnerstag den 10. Juli 2014

 
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