Archiv für die Kategorie ‘Randregionen’

Was macht eigentlich …

Herr Maldini am Mittwoch den 22. März 2017

… Josef Martínez?

Sie erinnern sich sicher: Im Januar 2012 wechselte Martínez mit Kumpel Alexander González von Caracas zu YB. Beide waren sie Nationalspieler Venezuelas. Für den damaligen CEO Ilja Kaenzig war es eine “Investition in die Zukunft”. Hamburg, Sevilla, Villareal und Udinese hatten angeblich ebenfalls Interesse, aber sie entschieden sich für die Young Boys. “Sie wollen einen Schritt nach dem anderen machen. Deshalb kamen sie zu uns”, sagte Kaenzig auch noch.

Josef Martínez

González wurde im Sommer 2013 für eine Saison an Aarau und ein Jahr später an Thun ausgeliehen (auch für ein Jahr). Ein halbes Jahr war er noch bei YB (10 Einsätze), ehe es ablösefrei in die zweite spanische Liga zu Huesca ging.

Aber eigentlich geht es hier gar nicht um González, sondern um Martínez. Auch der wurde nach Thun ausgeliehen (Sommer 2013) und ein Jahr danach an den FC Turin gewinnbringend verkauft. Dort wares ihm im Winter offenbar verleidet, immerhin absolvierte er für die Turiner in der aktuellen Spielzeit 24 Einsätze.

Das neue zuhause von Martínez ist die MLS. Der 23-Jährige spielt für die neu gegründete Franchise Atlanta United und ist Teil eines bescheidenen 31-Mann-Kaders. Sein Trainer ist ein gewisser Gerardo Martino (Ex-Barca und Argentinien). Bald wird der Club in einen Stadionneubau mit einem fancy Dach ziehen. Warum ich Ihnen das alles erzähle? Martinez ist mit Atlanta Tabellenführer der Eastern Conference (vor Scotties Orlando), traf in drei Spielen fünfmal und ist damit auch der erfolgreichste Torschütze der Liga. Was für eine Geschichte!

Raucher sind Sieger (Teil 13)

Val der Ama am Dienstag den 7. März 2017

Wo Scott Sutter künftig arbeitet.

Am Sonntag hat der Orlando City Soccer Club seine dritte Saison in der MLS in Angriff genommen. Scott Sutter war noch nicht dabei, weil zum Arbeiten braucht er noch eine Erlaubnis der Behörden dort. Sicherlich weiss er aber bereits, dass sein künftiger Verein eben grad ein neues Heim eröffnet hat: das Orlando City Stadium. 155 Millionen Dollar kostete das Bauwerk, das rund 25 500 Zuschauern Platz bietet.

Die Begeisterung ist gross, denn das Stadion ist drum nicht nur neu und schön, sondern auch violett und laut, berichteten Fans nach der Eröffnung. Herzstück ist die Stehplatztribüne hinter dem einen Tor. Dort hat es Barrieren, damit niemand runterfällt und vor allem hat es dort eine “Smoke Device Area”!

Und wenn geraucht wird, dann schaut das dann so aus.

Zurück zu Sutter: Er wird wohl am 18. März gegen Philadelphia erstmals für Orlando auflaufen können. Und dann wird er vielleicht den ganz speziellen Fan-Gesang …

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Geldregen

Briger am Montag den 6. März 2017

Agustín Marchesín trifft auf seine alte Liebe.

Agustín Marchesín ist Torwart beim mexikanischen Club Améica. Beim Hauptstadtverein steht er seit Dezember 2016 unter Vertrag, zuvor hatte er für Santos Laguna in Torreón gespielt und dort gemacht was alle Fussballer machen – er hat seinem Club die Liebe gestanden und geschworen, nie, aber auch gar nie für Club América aufzulaufen.

Letzte Woche kehrte Marchesín nun also anlässlich der Copa MX zurück zu seinem alten Verein. Vor dem Spiel gab er sich durchaus optimistisch, was seinen Empfang angeht: “Ich spielte zwei Jahre für Santos. Die Fans wissen, dass ich, als ich dort war, das Trikot des Vereins geliebt habe, ich wollte es! Ich gab immer alles für den Verein.” Nun, das kann sein, immerhin spielte Marchesín im letzten August sogar als Stürmer, weil er an der Hand verletzt war.

Nun, der Empfang bei seiner alten Liebe war dann nicht ganz so warm, wie Marchesín sich das erhofft hatte. In der Halbzeit-Pause warfen einige Anhänger von Santos Falschgeldnoten in Richtung des Torwarts

Und, ein Unglück kommt selten allein. América glich nämlich in der 90. Minute zum 1:1 aus, verlor aber das Spiel doch noch durch ein Gegentor in der 4. Minute der Nachspielzeit. Pech in der Liebe und im Spiel also für Agustín Marchesín.

Gelungene Zungenaktion

Rrr am Sonntag den 26. Februar 2017

Ein Stürmer des Gegners rettet Torhüter Martin Berkovec das Leben.

Berkovec steht bei Bohemians Prag zwischen den Pfosten. Im Spiel gegen den 1. FC Slováko prallte Berkovec bei einem Abwehrversuch mit einem Mitspieler zusammen und blieb regungslos liegen. Der Goalie hatte seine Zunge verschluckt, bekam keine Luft mehr und drohte zu ersticken.

Der erste, der das erkannte, war der Togolese Francis Koné, Stürmer bei Gegner Slováko. Er beugte sich über den gegnerischen Torwart und schaffte es, ihm die Zunge zu lösen. Berkovec überlebte und bedankte sich auf Facebook bei seinem Lebensretter.

Dieser erklärte, warum er so schnell gehandelt hatte. “Ich habe schon drei Spieler vor dem Ersticken gerettet – einmal in Thailand, zweimal in Afrika”, sagte er.

Das Spiel zwischen Slováko und Bohemians Prag endete übrigens 0:0.

Für Menschen mit guten Nerven: Die Bewegtbilder gibts …

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Finde den Feler (XXVII)

Herr Maldini am Freitag den 10. Februar 2017

Höchste honduranische LigaOlimpia gegen Motagua, 94. Minute.

Der letzte Angriff läuft, Olimpia braucht den Ausgleich. Und tatsächlich: Rojas trifft!

Keine Sorge, der Schiedsrichter hat den Treffer gegeben, und der Kommentator hat es auch nicht gesehen.

Die Paarung ist übrigens als Clasico Capitalino oder auch als honduranischer Superclasico bekannt. Sowohl Olimpia wie auch Motagua sind in der Hauptstadt Tegucigalpa beheimatet. Olympia ist der älteste Club des Landes und der Rekordmeister, Motagua hingegen der amtierende Meister. 1929 spielten die beiden Clubs zum ersten Mal gegeneinander. 1949 wechselte Carlos Valladares die Seiten, das kam nicht bei allen gut an: Motagua-Anhänger verbrannten sein Trikot auf dem Spielfeld.

Jetzt wünschen wir Ihnen noch einen schönen Tag.

Alarmierende Anzeichen

Herr Shearer am Donnerstag den 9. Februar 2017

Grosser Test: Wie ernst steht es um meinen Klub?

Der Niedergang des FC Wil erschüttert die Swiss Football League. Einmal mehr wurde ein Traditionsverein von dubiosen Geldgebern in den Abgrund gerissen. Da fragt sich der Fan natürlich: Steht mein eigener Verein eigentlich auf sicherem Fundament? Machen Sie unseren Geldgeber-Selfcheck und finden Sie es heraus!

“Wir haben seit kurzer Zeit einen neuen Besitzer. Schon beim ersten Pressetermin hat er nicht nur von der Champions League gesprochen, sondern darüber, den Kübel gleich zu uns zu holen. Das wird grossartig! OK, es dauert noch etwa zwei Jahre, denn zuerst müssen wir erst noch den Aufstieg schaffen. Aber das sind Peanuts.”

  • Trifft überhaupt nicht zu. (0 Punkte)
  • Ach, die quatschen doch alle ständig vom internationalen Geschäft. (1)
  • Natürlich, think big! (5)

“Bei meinem Verein läuft es derzeit gerade nicht so gut. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen geht das Budget schon seit dem Saisonstart nicht mehr auf. Aber das wird schon wieder, ich habe auch schon ein Hunderternötli gespendet.”

  • Kennen Sie einen Fussballklub ohne Finanzprobleme? Also bitte! (2 Punkte)
  • Unser Präsi ist Bänkler – da kann nichts schiefgehen. (5)
  • Pfft. Wir spielen Champions League. (0)
  • Unsere Besitzer haben zwar einen speziellen Modegeschmack, aber Defizite decken Sie immer klaglos. (2)

“Am Wochenende war ich wieder mal im Stadion, und es ist jetzt total exotisch! Ich könnte zwar auf einer Weltkarte nicht zeigen, wo unser neuer Besitzer herkommt, aber im Pausenprogramm laufen jetzt lustige exotische Tänze.”

  • Das ist mir egal, in der Pause stehe ich sowieso am Bierstand an. (2 Punkte)
  • Bei uns ist halt jetzt fertig mit Provinzgebaren! Auch wenn unser Kaff nur eine vierstellige Einwohnerzahl hat. (4)
  • Nein, bei uns tanzen nur Biber und Autos auf dem Plastikrasen. (1)

“Mein Klub spielt seit über 100 Jahren in den gleichen Farben. Der neue Besitzer aus Fernost ist allerdings abergläubisch und befiehlt einen Tenüwechsel. Mein Team spielt in Zukunft ausgerechnet in den Farben des ärgsten Rivalen.”

  • Das spielt keine Rolle. Bei uns kann man vor lauter Werbeabdrucken sowieso nicht mehr sagen, welche Farbe das Trikot hat. (287 Punkte)
  • Was für den Verein gut ist, stimmt auch für mich. (5)
  • Ich bin eh farbenblind. (3)

Auswertung:

0-1 Punkt: Natürlich, als FCB-Fan kennen Sie solche Sorgen nicht

2-8 Punkte: Alles normal beim Verein Ihres Herzens. Aber wie lange noch?

9-286 Punkte: Tun Sie was! Verkaufen Sie Backsteine und aufblasbare Würste und lassen Sie Ihre Kinder selbstgebackenen Kuchen vor dem Migros verkaufen. Schnell!

287 Punkte und mehr: Es freut uns sehr, dass unser Fachblog auch in Österreich gelesen wird.

Alternativetabelle

Briger am Montag den 16. Januar 2017

Tabellen, in denen der FC Basel nicht erster ist.

Der FC Basel 1893 ist zurzeit die mit Abstand beste Fussballmannschaft der Schweiz und dies zeigt sich nicht nur im Punktestand. Nein, auch bei der Chancenauswertung, den Punktgewinnen nach einem Rückstand oder beim Ballbesitz hat der FC Basel die Nase vorn, ja sogar wenn es darum geht, wer am meisten Legionäre einsetzt, kann niemand dem EFCEBE das Wasser reichen, um nur einige Tabellen zu nennen, welche der Ligakrösus auch anführen würde.

Trotzdem gibt es Tabellen, bei denen der FC Basel nicht an erster Stelle steht. Ein Blick auf transfermarkt.ch zeigt, welche das sind:

Das jüngste Kader:

Am jüngsten waren die Spieler in der bisherigen Saison im Waadtland. Ganze drei Jahre jünger als diejenigen des FC Basel, waren die Spieler des FC Lausanne-Sport im Schnitt, der nur auf Platz 8 landet.

Die Eigengewächse

Am meisten Eigengewächse – d.h. Spieler die spätestens in der U17 zum Verein wechselten – hat der BSC YB im Kader. Der FC Basel liegt nur auf Platz 9.

Die Treuen:

Am treusten (aber nicht blöd) sind die Spieler der FC Luzern Innerschweiz AG. Im Schnitt sind die Spieler seit 900 Tagen in der Leuchtenstadt.

Die gelben Könige

Platz 1 für die Young Boys! Sagenhafte 43 gelbe Karten konnten sich die Young Boys erfoulen, der FC Basel müsste in dieser Tabelle mit läppischen 17 gelben Karten leider den bitteren Gang in die Challange League antreten.

Die meisten eingesetzten Spieler:

Schon wieder haben die Young Boys die Nase vorn: 27 Spieler durften in der Hinrunde für gelb-schwarz auflaufen.

Die SVP-Tabelle:

Zum Abschluss eine spezielle Tabelle: Was wäre wenn der Inländervorrang der SVP im Fussball umgesetzt würde? Was wäre, wenn nur noch Tore von Eidgenossen zählen würden? Der FCB müsste mit sieben Punkten Rückstand in die Rückrunde starten, Leader wäre der FC Luzern Innerschweiz AG.

Chúc ngày tốt lành (Guten Tag)

Herr Maldini am Mittwoch den 11. Januar 2017

Unser freier Mitarbeiter Herr Eriksson befindet sich aktuell in Vietnam.

“Mitten in Vietnam, an der ehemaligen Grenze zwischen Nord- und Südvietnam, liegt das idyllische Städchen Hoi An. Und Mitten in Hoi An liegt das Stadion San Van Dong Hoi An.

Das San Van Dong-Stadion wurde in den 50er Jahren erbaut, spielt aber seit dem Bauboom und rasanten Entwicklung des Nachbarstädchens Da Nang nur noch eine Nebenrolle: Da Nang ist amtierender Meister in der V-League 1 und hat nebst einem moderneren Stadion auch mehr Geld und mehr Fans. Davon zeugt auch das ‘Werbeschild’ über dem Eingang des San Van Dong: Es buhlt um Teilnehmer für einen Junioren-Fussball-Cup, den die Armee organisiert. Seit Mai 2016 scheint das Stadion aber ziemlich unbenutzt, wovon unter anderem der ungemähte Rasen zeugt. Der Platzwart war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.”

Der Platzwart hatte womöglich Ferien.

Ein Überbleibsel von Olympia.

Magische Momente (II)

Rrr am Donnerstag den 5. Januar 2017

Nur im Runden Leder: Promis blicken zurück auf ihren Lieblingstag 2017.

Heute: Thun-Präsi Markus Lüthi und der 2. Juni 2017.

“Super League, 36. und letzte Runde. Wir müssen in Vaduz ran und wissen: Den Ligaerhalt schaffen wir nur mit einem Sieg. Nach 89 Minuten stockt mir das Herzblut in den Adern: Es steht bloss 1:1. Und dann kommt die 90. Minute. Ein Gewühl im Liechtensteiner Strafraum, und irgendwie würgt der Bigler Kevin den Ball ins Tor. Der Klassenerhalt ist geschafft!! Wir liegen uns alle in den Armen !!!

Schade eigentlich, dass wir dann keine Lizenz für die Saison 2017/18 bekamen. Aber ich muss sagen, äs fägt auch in der Tschälläntsch Lig. Und der Thuner Stadtrat hat grad einen weiteren Überbrückungskredit gesprochen, im Hinblick auf unser grosses Ziel, den Wiederaufstieg innert 5 Jahren.”

Nachhilfe

Harvest am Mittwoch den 4. Januar 2017

Weihnachten in der Primarschule in High Wycombe.

Seit vielen Jahrzehnten gibt es in auf dem Vorplatz der Hamilton Academy rotblaue und gelbschwarze Bänke. Wie üblich haben sich Grüppchen gebildet, die sich auf diesen niederliessen und bald schon sprachen die Lehrerinnen nur noch von den “Rotblauen” und den “Gelbschwarzen”. In den letzten Jahren allerdings beobachteten die Erzieher, dass die Kinder auf den rotblauen Bänken bessere Noten schreiben als ihre gelbschwarzen Altersgenossen und -genossinen.


Die Lehrerinnen haben sich deshalb für eine ungewöhnliche Massnahme entschieden. Um den gelbschwarzen Kindern das Lernumfeld zu verbessern, gibt es seit Anfang Jahr nicht nur gelbschwarze Bänke, sondern sogar Tische dazu. Dies soll die Kinder dazu verleiten, auch in der Freizeit über Büchern zu brüten. Ob die Massnahme greift? Wir werden sehen.

Das beliebteste (weil schönste und liebenswürdigste) Kind der Schule gehört übrigens keiner der beiden Gruppen an, es fühlt sich “nämlich viel mehr blauweiss”.

Voller Vorfreude

Val der Ama am Dienstag den 27. Dezember 2016

Endlich ein Fussballer, der seinem Herzen folgt.

“Es war immer ein Traum für mich, für einen Klub wie Shanghai zu spielen. Ich erinnere mich, als ich in São Paulo aufgewachsen bin, habe ich auf unserem kleinen Familien-Fernseher immer die Spiele der Red Eagles verfolgt. Ich bin so glücklich, meine Karriere bei einem solch prestigeträchtigen Klub fortzusetzen. Es wird der beste Klub sein, für den ich je gespielt habe. Ich komme nicht wegen des Geldes.”

Ach, wie schön sich der 25-Jährige Oscar über seinen Wechsel von Chelsea zu Shanghai SIPG freut. Das Vergnügen muss übrigens gegenseitig sein, denn immerhin lassen sich die Chinesen den Transfer des brasilianischen Nationalspielers mal eben 71,5 Millionen Euro kosten.

Und wer sich auf einen Wochenlohn von 417.000 Euro nach Steuern freut, der darf auch schon mal vergessen, dass der Club seines Herzens erst 2005 gegründet wurde.

Rundes Leder Meisterapfentkalender (15)

Briger am Donnerstag den 15. Dezember 2016

Endlich Meister mit dem Runden Leder. Der Fussballblog Ihres Vertrauens würdigt jeden Tag bis Weihnachten einen Club, der es verdient hat.


Heute: Tafea FC, Meister der Port Vila Football League auf Vanuatu von 1994-2008/09.


Der Tafea FC ist das, was der FC Basel noch mindestens bis ins Jahr 2024 nicht ist, nämlich Weltrekordhalter. 15 Meisterschaften am Stück gewann das Team, das seine Spiele wie alle Teams der Port Vila Football League in Port Vila, der Hauptstadt der schönen Pazifikinsel Vanuatu austrägt. Die Port Vila Football League, auch bekannt unter dem Namen Telecom Vanuatu League oder einfacher TVL Premier League, ist die beste Fussballiga auf Vanuatu. Nach 15 Meisterschaften in Folge wurde Tafea noch drei Mal Vizemeister in Folge, aber seit dem Titelgewinn 2009 sind es nun doch schon sieben Jahre ins Land gezogen. Seit dem letzten Triumph, gewann sechs Mal in Folge der Amicale FC die Meisterschaft und 2016 Erakor Golden Star. 2009, 2013 und 2014 gewann Tafea noch die VFF National Super League, das ist offenbar ein Wettbewerb der verschiedenen Fussballverbände Vanuatus, mit dem man sich einen Platz in der OFC-Championsleague sichern kann – 2001 wurde Tafea dort übrigens Vizemeister – aber die Port Vila Football League nimmt seit diesem Jahr nicht mehr an der National League teil. Tafea kann sich aber in der Champions Round der TVL an diesem Samstag noch für die nächste Champions League qualifizieren. Nach zwei von drei Runden haben alle Teams zwei Punkte, weshalb sich der Fussballverband Vanuatus offenbar genötigt sieht, ans Fairplay zu erinnern.

Zum Fussball in Vanuatu noch dies, in der Olympiaqualifikation 2016 gewann die Nationalmannschaft gegen Mikronesien mit 46:0, das zählt aber nicht als Weltrekord, weil es sich um U23-Teams gehandelt hat.

Ansonsten scheint es in Vanuatu ganz schön zu sein, wenn nicht gerade eine Naturkatastrophe oder der steigende Meeresspiegel die Existenz der Insel gefährden.

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