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Züritipp · Das Magazin ·

Archiv für die Kategorie „Randregionen“

Hey @BarackObama!

Val der Ama am Dienstag den 16. September 2014

Wenn Sie "Bier" mögen, sollten Sie unbedingt mit Obama wetten.

hey

Was Sie eigentlich gar nicht wissen dürfen: US-Präsident Barack Obama musste beim kanadischen Premier Stephen Harper bereits vor Monaten Bier-Wettschulden einlösen. Die beiden hatten nämlich gewettet, dass ihre Eis***key-Teams in Sotschi gewinnen. Richtiges Bier gab es, mit quasi präsidialem Hopfen.

Belgiens Premierminister Elio Di Rupo wollte dann anlässlich des WM-Achtelfinals USA-Belgien (ja genau, Tim Howard) auch mal mitwetten und tweetete obigen Tweet. Jedoch hat Obama über 45 Millionen Follower und noch andere Sachen zu tun und deshalb nie geantwortet.

adams

Jetzt aber immerhin: Einer hats gemerkt und der US-Präsident hat dieser Tage grad zwei Kartons amerikanisches Bier und dazu einen netten Brief mit besten Grüssen bei der belgischen Botschaft in Washington abgeben lassen.

Samuel Adams, könnte schlimmer sein.

Regionalfussball (4)

briger am Freitag den 12. September 2014

Heute: 3902 Glis (Kunstrasenplatz)

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Regionalfussball (3)

briger am Donnerstag den 11. September 2014

Heute: 3977 Granges (VS)

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Regionalfussball (2)

briger am Mittwoch den 10. September 2014

Heute: 3946 Turtmann

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Regionalfussball (1)

briger am Dienstag den 9. September 2014

Heute: 3960 Sierre

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Diese Serie ist aufgrund der Ferienabwesenheit zahlreicher Redaktöre entstanden. Gegebenenfalls wird sie fortgesetzt. Falls Sie selbst Ihr einschlägiges Bildmaterial von einem Fussballplatz in Ihrer Region veröffentlichen möchten, wenden Sie sich an den zuständigen RL Sonderkorrespondenten: briger@gmx.ch

Plausible Bigamie

Val der Ama am Sonntag den 7. September 2014

Was tun, wenn man sich nicht entscheiden kann? Beide heiraten.

ManugandaIII

Also zum Beispiel die Frau und den Klub.

Der Bräutigam heisst Zac, kommt aus der Gegend von Nairobi und hat vergangenes Wochenende seine bezaubernde Partnerin geheiratet. Auch sie sei Man Utd-Fan, beteuert der Glückliche, auch Sie sei ob der Themenhochzeit begeistert gewesen.

Mir persönlich gefällt vor allem die Torte.

Torte

Länderspielpauseüberbrückungsmethadon

Natischer am Samstag den 6. September 2014

ErsteLiga-logoKein Klubfussball? Nicht überall ist Länderspiel-Pause.

Jenen Menschen, die es ohne Fussball nicht bis morgen Nachmittag aushalten - und hierzu zählen wir über 99% der Rundledernden - empfehlen wir den Besuch einer Partie einer etwas tieferen Liga.

Die folgenden naheliegenden Vereine haben heute noch ein Heimspiel:

  • Der derzeit Viertplatzierte FC Köniz avisiert jetzt gleich um 16 Uhr einen Sieg gegen Schlusslicht Locarno.
  • Aufsteiger FC Bern spielt um 18.30 Uhr im Neufeld gegen Absteiger Kriens die Premiere für den per dieser Woche neuen Trainer Montalbano.
  • Der FC Oberwallis Naters empfängt den FC Monthey zum Walliser Derby um 20 Uhr auf dem Stapfen.

Eine Delegation des Runden Leders nimmt den Zug um 17.07 Uhr nach Brig. Rückkehr ist um 23.30 Uhr. Auch Neutrale Beobachter sind jederzeit willkommen!

Falsche Fanfare

Herr Maldini am Freitag den 5. September 2014

Malta testete gestern gegen die Slowakei. Leider ging vor dem Spiel etwas in die Hosen. Aber sehen Sie selber:

Ob der Hymnen-Abspielmann seinen Job noch hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Linkin Park wäre aber eigentlich eine nette Abwechslung gewesen. Malta verlor übrigens knapp mit 0:1.

Meuterei in Monaco

Herr Shearer am Donnerstag den 4. September 2014

Des Fürsten Volk bläst zum Aufstand.

Die AS Monaco ist ein sehr spezieller Verein: kaum Anhänger, viel Geld. Jetzt sogar noch mehr Geld, denn nach James Rodriguez (zu Real Madrid) wurde im letzten Augenblick auch noch Radamel Falcao nach Manchester verkauft. Einige Fans fühlten sich vom Verein veräppelt, denn sie hatten beim Kauf des Saisonabis eigentlich damit gerechnet, dass mit diesen Stars eine ambitiöse Truppe auf dem Platz steht, die Trophäen gewinnen kann. Im Netz hat sich auf einem einschlägigen Fanforum nun eine Bewegung entwickelt, die sich ernsthaft überlegt, vom Verein eine Rückerstattung zu verlangen.

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Man verstehe ja, dass der Club wegen dem "Financial Fairplay" seine Ausgaben verringern müsse. Allerdings sei man mit der Kommunikation des Clubs nicht einverstanden. Von dort herrsche zu den Transfertätigkeiten gegenüber den Anhängern grosses Schweigen. Andrerseits seien die Ticketpreise aber massiv angehoben worden. Die Gruppierung um ihren Wortführer Maxime Massicard versucht nun, über soziale Medien Druck auf die Vereinsführung aufzubauen.

Die AS Monaco hatte ihren "Steuersitz" bislang im Fürstentum. Die französische Liga verlangt aber seit dieser Saison, dass alle mitspielenden Clubs ihre Steuern auch in Frankreich bezahlen. Gegen diese Bestimmung haben sich die Monegassen aber gewehrt und mit der FFF folgenden Deal ausgehandelt: die AS Monaco zahlt pauschal 50 Millionen Euro, behält aber ihren Sitz am jetzigen Ort. Dagegen sind aber Beschwerden von zahlreichen anderen Klubs hängig, die diese Summe für deutlich zu tief halten und der Liga das Recht absprechen, solche Abmachungen überhaupt treffen zu dürfen. Das Auf und Ab am Mittelmeer dürfte also weitergehen.

Guangzhou Style

Val der Ama am Freitag den 29. August 2014

Internationale Auswärtsspiele können ganz schön anstrengend sein.

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In Asien ist längst Champions League und gestern bereits das Viertelfinal-Rückspiel zwischen Guangzhou Evergrande und den Western Sydney Wanderers. Nach dem 1:0-Sieg der Australier im Hinspiel war der Druck für das Heimteam immens und also hat man einiges unternommen, um sich doch noch für die nächste Runde zu qualifizieren.

Erst das bewährte Programm vor dem Spieltag: Nächtliche Anrufe, lautes Hupen sowie an die Hotelzimmertür hämmern und wegrennen. Im Stadion dann selbstverständlich Becher- und Flaschenwerfen, Laserpointer und verbale Provokation.

Interessant aber dann, was uns der Wanderer Shannon Cole gleich selbst erzählt: "Auf der Fahrt ins Stadion hat uns ein Wagen verfolgt und sich dann erst neben, dann vor unseren Bus gedrängt, stark gebremst und so einen Zusammenstoss verursacht. Von hinten rammte uns ein anderes Fahrzeug. Glücklicherweise hatten wir aber einen Back-up-Bus, der nur fünf Minuten später eintraf."

Viel gebracht hat das Störprogramm nicht: Guangzhou gewann zwar mit 2:1, wegen der Auswärtstorregel lautet das Halbfinale aber Western Sydney Wanderers - FC Seoul.

Kim Man-Un

Lars Sohn am Freitag den 29. August 2014

Unser Freund in Pjöngjang erquickt sich nicht nur an Randsport mit Herrn Rodman. Kim Jong-Un hat sein Fussballherz an Manchester United verloren. Seit Jahren schon. Hoffnungslos.

Und zwar so sehr, dass er alle Spiele seines Lieblingsclubs auf allen Bildschirmen seines Lieblingsstaates gezeigt wissen will. Nicht willens, für dieses Unterfangen zu bezahlen, hat er angeordnet, dass alle nordkoreanischen TV-Stationen genau das tun sollen, was Sie und ich tun, wenn der Verein des Herzens fernab der Heimat spielt und Leutschenbach die Daumen auf dem falschen Acker dreht. Unser Tun erscheint mir da vergleichsweise banal.

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Die Nordkoreaner schwimmen bekanntlich nicht gerade in Milch und Honig. Ob die momentanen Darbietungen von Manchester United zur Steigerung der allgemeinen Moral in Kims Land beitragen können, ist somit mehr als fraglich.

Wilhuff Tarkin spielt Fussball

Herr Pelocorto am Donnerstag den 28. August 2014

Bei Star Wars Kennern huscht jetzt ein Lächeln über das Gesicht.

Tarkin? Klar, das war doch der Grand Moff in Teil III IV, der verantwortlich für den Bau des ersten Todessterns war. Wenn Tarkin Fussball spielt, dann nur mit diesem Ball:

Der erste Todesstern hatte einen Durchmesser von 160 km, ein ziemlich grosses Teil also. Rund 25'000 Amerikanerinnen und Amerikaner forderten vor zwei Jahren ihre Regierung mit einer Petition auf, den Bau eines solchen Todessterns in Angriff zu nehmen. In ihrer Antwort auf das Begehren wies die Regierung darauf hin, dass alleine die Stahlkosten das 13'000-fache des Welt-Bruttoinlandprodukts betrage und dass die Regierung die Zerstörung von Planeten nicht unterstütze.