Archiv für die Kategorie ‘Randregionen’

Finde den Feler (XXVII)

Herr Maldini am Freitag den 10. Februar 2017

Höchste honduranische LigaOlimpia gegen Motagua, 94. Minute.

Der letzte Angriff läuft, Olimpia braucht den Ausgleich. Und tatsächlich: Rojas trifft!

Keine Sorge, der Schiedsrichter hat den Treffer gegeben, und der Kommentator hat es auch nicht gesehen.

Die Paarung ist übrigens als Clasico Capitalino oder auch als honduranischer Superclasico bekannt. Sowohl Olimpia wie auch Motagua sind in der Hauptstadt Tegucigalpa beheimatet. Olympia ist der älteste Club des Landes und der Rekordmeister, Motagua hingegen der amtierende Meister. 1929 spielten die beiden Clubs zum ersten Mal gegeneinander. 1949 wechselte Carlos Valladares die Seiten, das kam nicht bei allen gut an: Motagua-Anhänger verbrannten sein Trikot auf dem Spielfeld.

Jetzt wünschen wir Ihnen noch einen schönen Tag.

Alarmierende Anzeichen

Herr Shearer am Donnerstag den 9. Februar 2017

Grosser Test: Wie ernst steht es um meinen Klub?

Der Niedergang des FC Wil erschüttert die Swiss Football League. Einmal mehr wurde ein Traditionsverein von dubiosen Geldgebern in den Abgrund gerissen. Da fragt sich der Fan natürlich: Steht mein eigener Verein eigentlich auf sicherem Fundament? Machen Sie unseren Geldgeber-Selfcheck und finden Sie es heraus!

“Wir haben seit kurzer Zeit einen neuen Besitzer. Schon beim ersten Pressetermin hat er nicht nur von der Champions League gesprochen, sondern darüber, den Kübel gleich zu uns zu holen. Das wird grossartig! OK, es dauert noch etwa zwei Jahre, denn zuerst müssen wir erst noch den Aufstieg schaffen. Aber das sind Peanuts.”

  • Trifft überhaupt nicht zu. (0 Punkte)
  • Ach, die quatschen doch alle ständig vom internationalen Geschäft. (1)
  • Natürlich, think big! (5)

“Bei meinem Verein läuft es derzeit gerade nicht so gut. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen geht das Budget schon seit dem Saisonstart nicht mehr auf. Aber das wird schon wieder, ich habe auch schon ein Hunderternötli gespendet.”

  • Kennen Sie einen Fussballklub ohne Finanzprobleme? Also bitte! (2 Punkte)
  • Unser Präsi ist Bänkler – da kann nichts schiefgehen. (5)
  • Pfft. Wir spielen Champions League. (0)
  • Unsere Besitzer haben zwar einen speziellen Modegeschmack, aber Defizite decken Sie immer klaglos. (2)

“Am Wochenende war ich wieder mal im Stadion, und es ist jetzt total exotisch! Ich könnte zwar auf einer Weltkarte nicht zeigen, wo unser neuer Besitzer herkommt, aber im Pausenprogramm laufen jetzt lustige exotische Tänze.”

  • Das ist mir egal, in der Pause stehe ich sowieso am Bierstand an. (2 Punkte)
  • Bei uns ist halt jetzt fertig mit Provinzgebaren! Auch wenn unser Kaff nur eine vierstellige Einwohnerzahl hat. (4)
  • Nein, bei uns tanzen nur Biber und Autos auf dem Plastikrasen. (1)

“Mein Klub spielt seit über 100 Jahren in den gleichen Farben. Der neue Besitzer aus Fernost ist allerdings abergläubisch und befiehlt einen Tenüwechsel. Mein Team spielt in Zukunft ausgerechnet in den Farben des ärgsten Rivalen.”

  • Das spielt keine Rolle. Bei uns kann man vor lauter Werbeabdrucken sowieso nicht mehr sagen, welche Farbe das Trikot hat. (287 Punkte)
  • Was für den Verein gut ist, stimmt auch für mich. (5)
  • Ich bin eh farbenblind. (3)

Auswertung:

0-1 Punkt: Natürlich, als FCB-Fan kennen Sie solche Sorgen nicht

2-8 Punkte: Alles normal beim Verein Ihres Herzens. Aber wie lange noch?

9-286 Punkte: Tun Sie was! Verkaufen Sie Backsteine und aufblasbare Würste und lassen Sie Ihre Kinder selbstgebackenen Kuchen vor dem Migros verkaufen. Schnell!

287 Punkte und mehr: Es freut uns sehr, dass unser Fachblog auch in Österreich gelesen wird.

Alternativetabelle

Briger am Montag den 16. Januar 2017

Tabellen, in denen der FC Basel nicht erster ist.

Der FC Basel 1893 ist zurzeit die mit Abstand beste Fussballmannschaft der Schweiz und dies zeigt sich nicht nur im Punktestand. Nein, auch bei der Chancenauswertung, den Punktgewinnen nach einem Rückstand oder beim Ballbesitz hat der FC Basel die Nase vorn, ja sogar wenn es darum geht, wer am meisten Legionäre einsetzt, kann niemand dem EFCEBE das Wasser reichen, um nur einige Tabellen zu nennen, welche der Ligakrösus auch anführen würde.

Trotzdem gibt es Tabellen, bei denen der FC Basel nicht an erster Stelle steht. Ein Blick auf transfermarkt.ch zeigt, welche das sind:

Das jüngste Kader:

Am jüngsten waren die Spieler in der bisherigen Saison im Waadtland. Ganze drei Jahre jünger als diejenigen des FC Basel, waren die Spieler des FC Lausanne-Sport im Schnitt, der nur auf Platz 8 landet.

Die Eigengewächse

Am meisten Eigengewächse – d.h. Spieler die spätestens in der U17 zum Verein wechselten – hat der BSC YB im Kader. Der FC Basel liegt nur auf Platz 9.

Die Treuen:

Am treusten (aber nicht blöd) sind die Spieler der FC Luzern Innerschweiz AG. Im Schnitt sind die Spieler seit 900 Tagen in der Leuchtenstadt.

Die gelben Könige

Platz 1 für die Young Boys! Sagenhafte 43 gelbe Karten konnten sich die Young Boys erfoulen, der FC Basel müsste in dieser Tabelle mit läppischen 17 gelben Karten leider den bitteren Gang in die Challange League antreten.

Die meisten eingesetzten Spieler:

Schon wieder haben die Young Boys die Nase vorn: 27 Spieler durften in der Hinrunde für gelb-schwarz auflaufen.

Die SVP-Tabelle:

Zum Abschluss eine spezielle Tabelle: Was wäre wenn der Inländervorrang der SVP im Fussball umgesetzt würde? Was wäre, wenn nur noch Tore von Eidgenossen zählen würden? Der FCB müsste mit sieben Punkten Rückstand in die Rückrunde starten, Leader wäre der FC Luzern Innerschweiz AG.

Chúc ngày tốt lành (Guten Tag)

Herr Maldini am Mittwoch den 11. Januar 2017

Unser freier Mitarbeiter Herr Eriksson befindet sich aktuell in Vietnam.

“Mitten in Vietnam, an der ehemaligen Grenze zwischen Nord- und Südvietnam, liegt das idyllische Städchen Hoi An. Und Mitten in Hoi An liegt das Stadion San Van Dong Hoi An.

Das San Van Dong-Stadion wurde in den 50er Jahren erbaut, spielt aber seit dem Bauboom und rasanten Entwicklung des Nachbarstädchens Da Nang nur noch eine Nebenrolle: Da Nang ist amtierender Meister in der V-League 1 und hat nebst einem moderneren Stadion auch mehr Geld und mehr Fans. Davon zeugt auch das ‘Werbeschild’ über dem Eingang des San Van Dong: Es buhlt um Teilnehmer für einen Junioren-Fussball-Cup, den die Armee organisiert. Seit Mai 2016 scheint das Stadion aber ziemlich unbenutzt, wovon unter anderem der ungemähte Rasen zeugt. Der Platzwart war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.”

Der Platzwart hatte womöglich Ferien.

Ein Überbleibsel von Olympia.

Magische Momente (II)

Rrr am Donnerstag den 5. Januar 2017

Nur im Runden Leder: Promis blicken zurück auf ihren Lieblingstag 2017.

Heute: Thun-Präsi Markus Lüthi und der 2. Juni 2017.

“Super League, 36. und letzte Runde. Wir müssen in Vaduz ran und wissen: Den Ligaerhalt schaffen wir nur mit einem Sieg. Nach 89 Minuten stockt mir das Herzblut in den Adern: Es steht bloss 1:1. Und dann kommt die 90. Minute. Ein Gewühl im Liechtensteiner Strafraum, und irgendwie würgt der Bigler Kevin den Ball ins Tor. Der Klassenerhalt ist geschafft!! Wir liegen uns alle in den Armen !!!

Schade eigentlich, dass wir dann keine Lizenz für die Saison 2017/18 bekamen. Aber ich muss sagen, äs fägt auch in der Tschälläntsch Lig. Und der Thuner Stadtrat hat grad einen weiteren Überbrückungskredit gesprochen, im Hinblick auf unser grosses Ziel, den Wiederaufstieg innert 5 Jahren.”

Nachhilfe

Harvest am Mittwoch den 4. Januar 2017

Weihnachten in der Primarschule in High Wycombe.

Seit vielen Jahrzehnten gibt es in auf dem Vorplatz der Hamilton Academy rotblaue und gelbschwarze Bänke. Wie üblich haben sich Grüppchen gebildet, die sich auf diesen niederliessen und bald schon sprachen die Lehrerinnen nur noch von den “Rotblauen” und den “Gelbschwarzen”. In den letzten Jahren allerdings beobachteten die Erzieher, dass die Kinder auf den rotblauen Bänken bessere Noten schreiben als ihre gelbschwarzen Altersgenossen und -genossinen.


Die Lehrerinnen haben sich deshalb für eine ungewöhnliche Massnahme entschieden. Um den gelbschwarzen Kindern das Lernumfeld zu verbessern, gibt es seit Anfang Jahr nicht nur gelbschwarze Bänke, sondern sogar Tische dazu. Dies soll die Kinder dazu verleiten, auch in der Freizeit über Büchern zu brüten. Ob die Massnahme greift? Wir werden sehen.

Das beliebteste (weil schönste und liebenswürdigste) Kind der Schule gehört übrigens keiner der beiden Gruppen an, es fühlt sich “nämlich viel mehr blauweiss”.

Voller Vorfreude

Val der Ama am Dienstag den 27. Dezember 2016

Endlich ein Fussballer, der seinem Herzen folgt.

“Es war immer ein Traum für mich, für einen Klub wie Shanghai zu spielen. Ich erinnere mich, als ich in São Paulo aufgewachsen bin, habe ich auf unserem kleinen Familien-Fernseher immer die Spiele der Red Eagles verfolgt. Ich bin so glücklich, meine Karriere bei einem solch prestigeträchtigen Klub fortzusetzen. Es wird der beste Klub sein, für den ich je gespielt habe. Ich komme nicht wegen des Geldes.”

Ach, wie schön sich der 25-Jährige Oscar über seinen Wechsel von Chelsea zu Shanghai SIPG freut. Das Vergnügen muss übrigens gegenseitig sein, denn immerhin lassen sich die Chinesen den Transfer des brasilianischen Nationalspielers mal eben 71,5 Millionen Euro kosten.

Und wer sich auf einen Wochenlohn von 417.000 Euro nach Steuern freut, der darf auch schon mal vergessen, dass der Club seines Herzens erst 2005 gegründet wurde.

Rundes Leder Meisterapfentkalender (15)

Briger am Donnerstag den 15. Dezember 2016

Endlich Meister mit dem Runden Leder. Der Fussballblog Ihres Vertrauens würdigt jeden Tag bis Weihnachten einen Club, der es verdient hat.


Heute: Tafea FC, Meister der Port Vila Football League auf Vanuatu von 1994-2008/09.


Der Tafea FC ist das, was der FC Basel noch mindestens bis ins Jahr 2024 nicht ist, nämlich Weltrekordhalter. 15 Meisterschaften am Stück gewann das Team, das seine Spiele wie alle Teams der Port Vila Football League in Port Vila, der Hauptstadt der schönen Pazifikinsel Vanuatu austrägt. Die Port Vila Football League, auch bekannt unter dem Namen Telecom Vanuatu League oder einfacher TVL Premier League, ist die beste Fussballiga auf Vanuatu. Nach 15 Meisterschaften in Folge wurde Tafea noch drei Mal Vizemeister in Folge, aber seit dem Titelgewinn 2009 sind es nun doch schon sieben Jahre ins Land gezogen. Seit dem letzten Triumph, gewann sechs Mal in Folge der Amicale FC die Meisterschaft und 2016 Erakor Golden Star. 2009, 2013 und 2014 gewann Tafea noch die VFF National Super League, das ist offenbar ein Wettbewerb der verschiedenen Fussballverbände Vanuatus, mit dem man sich einen Platz in der OFC-Championsleague sichern kann – 2001 wurde Tafea dort übrigens Vizemeister – aber die Port Vila Football League nimmt seit diesem Jahr nicht mehr an der National League teil. Tafea kann sich aber in der Champions Round der TVL an diesem Samstag noch für die nächste Champions League qualifizieren. Nach zwei von drei Runden haben alle Teams zwei Punkte, weshalb sich der Fussballverband Vanuatus offenbar genötigt sieht, ans Fairplay zu erinnern.

Zum Fussball in Vanuatu noch dies, in der Olympiaqualifikation 2016 gewann die Nationalmannschaft gegen Mikronesien mit 46:0, das zählt aber nicht als Weltrekord, weil es sich um U23-Teams gehandelt hat.

Ansonsten scheint es in Vanuatu ganz schön zu sein, wenn nicht gerade eine Naturkatastrophe oder der steigende Meeresspiegel die Existenz der Insel gefährden.

Rundes Leder Meisterapfentkalender (10)

Val der Ama am Samstag den 10. Dezember 2016

bild-2Endlich Meister mit dem Runden Leder.

Der Fussballblog Ihres Vertrauens würdigt jeden Tag bis Weihnachten einen Club, der es verdient hat.

Heute: FC Red Bull Salzburg, Meister 1994, 1995, 1997, 2007, 2009, 2010, 2012, 2014, 2015, 2016

Das Schönste am österreichischen Fussball sind die Vereinsnamen. Gut, jetzt nicht unbedingt Red Bull, weil das tönt ungefähr so, wie diese widerliche Brause auch schmeckt. Aber früher, da hiess eben dieser Verein auch mal SV Austria Salzburg und dann TSV Austria Salzburg, später kurz Gerngroß A. Salzburg, dann SV Sparkasse Austria Salzburg, von 1978 bis 1997 SV Casino Salzburg, bis 2005 SV Wüstenrot Salzburg und seit 2005 eben FC Red Bull Salzburg.

Der Verein wurde am 13. September 1933 im Hotel “Schwarzes Rössl” im Zuge der Auflösung der beiden Salzburger Stadtvereine FC Hertha (ggr. 1923) und FC Rapid (ggr. 1928) durch deren Mitglieder als “Sportvereinigung Austria Salzburg” offiziell gegründet. Ziemlich aussergewöhnlich, denn schliesslich fanden mit der “bürgerlichen” Hertha und dem “Arbeiterverein” Rapid Clubs zweier grundverschiedener Lager zusammen. Vereinsfarben wurden Violett und Weiss, weil neutral.

sv

Es folgten ein paar Saisons in unteren Ligen, ein Weltkrieg, wieder das Dümpeln in den Niederungen der Liga, zum 20-jährigen Bestehen aber gelang dem Team 1953 dann erstmals der Sprung in die höchste Liga.

Den ersten Meistertitel feierte man in Salzburg 1994 und gleichzeitig erreichte der Verein damals das Finale des UEFA-Cups, welches im Hin- und Rückspiel gegen Inter Mailand jeweils mit 0:1 verloren ging. Zwei weitere Meistertitel folgten in den Jahren 1995 und 1997.

Die grosse Zäsur dann am 6. April 2005, als die Red Bull GmbH die Salzburg Sport AG zu 100 % übernahm. Unter dem Motto “Keine Kompromisse. Das ist ein neuer Club. Es gibt keine Tradition, es gibt keine Geschichte, es gibt kein Archiv” änderten sich Name, Vereinsfarben, Strukturen und vor allem die Zuneigung der Fans. Die richtig Enttäuschten gründeten kurz darauf die SV Austria Salzburg neu.

Die neuen Strukturen und Dietrich Mateschitz’ Geld wirkten quasi sofort. Bereits 2007 feierte der FC Red Bull Salzburg den ersten Meistertitel, viele andere folgten darauf. Einzig die Qualifikation für die Champions League bleibt für die Bullen bislang ein unerfüllter Traum. Das und der Respekt der Fussballpuristen.

Rundes Leder Meisterapfentskalender (8)

Herr Shearer am Donnerstag den 8. Dezember 2016

bild-2Endlich Meister mit dem Runden Leder. Der Fussballblog Ihres Vertrauens würdigt jeden Tag bis Weihnachten einen Club, der es verdient hat.

Heute: Castletown Metropolitan FC, Meister 1914, 1923, 1924, 1925, 1950, 1951, 1982, 1999

Sie müssen sich nicht schämen, wenn Ihnen der Name unseres heutigen Klubs nichts sagt. Allgemein ist die Isle of Man auf sportlicher Ebene ja auch eher für einen Randsportanlass zweifelhafter Art bekannt als für Fussball. Und so besteht die Manx FA denn aktuell auch nur aus zwei Ligen, der Premier League und der Division Two, in der sich derzeit auch Castletown tummelt.

Seine Heimspiele trägt der CMFC im Stadion an der Malew Road aus; der Zuschauerrekord wurde 1950 beim Einweihungsspiel mit 2’500 Zuschauern erreicht. Sportlich läuft es in Castletown so mittelmässig: in der Tabelle mit vier Punkten Abstand auf den Leader auf Platz vier, am Wochenende gab es auswärts eine 0:4-Niederlage. Die goldenen Zeiten hatte man in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als der Meistertitel in drei aufeinanderfolgenden Jahren geholt werden konnte. Im Palmarés tauchen ausserdem noch sechs FA Cups auf, ausserdem die lokal sicher einigermassen prestigeträchtigen Railway- und Hospital-Cups (sieben respektive drei mal).

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Sie sehen, viel zum Castletown Metropolitan FC können wir Ihnen nicht erzählen. Zum Strecken dieses Beitrags folgt deshalb noch ein filmischer Beitrag über einen der Höhepunkte im sportlichen Kalender des Städtchens: die Blechbadewannen-Weltmeisterschaft! Viel Spass bei dieser Riesengaudi für gross und klein!

Magerkost in Marousi

Herr Shearer am Donnerstag den 1. Dezember 2016

Was tun, wenn man gerade schon mal in Athen ist? Gelbschwarz schauen, natürlich!

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Den für abwegige Expeditionen zuständigen Redakteur dieses Fachorgans verschlug es letze Woche zusammen mit einer kleinen feinen Reisegesellschaft in die griechische Hauptstadt. Nach dem zwar guten, aber resultatmässig ungenügenden Auftritt der berühmten Berner Young Boys wurde erst einmal den kulturellen und kulinarischen Höhepunkten Athens gefrönt, bevor am Samstag Abend Konsens herrschte, dass man sich leicht unterfussballt fühle und so ein gemütlicher Match eine feine Sache wäre.

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So ein Scheich

Dr. Rüdisühli am Samstag den 12. November 2016

Peinliche Verwechslung: Der Araber war ein Inder.

09Ältere Leser erinnern sich: Vor zehn Tagen berichteten wir weltexklusiv, dass der FC Thun einen Investor an der Angel hat. Letzten Samstag präsentierten wir Ihnen an dieser Stelle das erste Interview mit Alhassan Al-Shirar.

Eine Ausländer erwog eine Finanzspritze für den FC Thun? Selbstverständlich ist das wahr. Allerdings ist uns ein kleiner Fehler bezüglich der Herkunft des Investors unterlaufen, wie aus einem Bericht der Berner Zeitung hervorgeht.Der Chefredaktor des Runden Leders nimmt Stellung.

Herr Rrr, wie ist der Stimmung auf der Redaktion?

Hervorragend, wie immer.Warum fragen Sie? 

Wegen dieser Scheich-Geschichte. 

Ein Megascoop, wir sind alle sehr stolz! Aber klar, der Detailfehler ist ein bisschen ärgerlich. Araber und Inder haben sicher viele Gemeinsamkeiten, aber ein Araber ist kein Inder, das muss man ganz klar sehen. Das gilt übrigens auch umgekehrt.

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