Archiv für die Kategorie „Publi-Reportage“

Grössere Sache

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 3. März 2015

Das ist die Sensation des Jahres: Herr Rrr will YB-Spieler werden!

rrrDas Runde Leder lud heute zur Bilanzmedienkonferenz (kurz zusammengefasst: 2014 gab es mehr Klicks, mehr Follower und mehr Bier), aber eigentlich drehte sich alles um Herrn Rrr. Denn der Chefredakteur machte eine spektakuläre Ankündigung. Wir haben die Fakten.

Herr Rrr, Sie haben soeben erklärt, dass Sie ein Engagement bei den Berner Young Boys anstreben.

Das ist richtig. Bei YB geht alles den Bach runter. Innert drei Tagen hat YB die Europa League und sehr wahrscheinlich auch die Meisterschaft verspielt! Noch vor einer Woche hatte YB bloss fünf Punkte Rückstand auf den FCB, jetzt sind es plötzlich sieben (!). Das ist dramatisch.

In welcher Funktion wollen Sie denn bei YB einsteigen?

Natürlich als Spieler. Die Spiele werden ja bekanntlich auf dem Platz entschieden. Also braucht es mich dort. Alles andere - Trainer, Präsident, Staff - ist Alibi bzw Albi.

Sie wollen im Ernst in der 1. Mannschaft des BSC Young Boys mitspielen?

Es geht hier nicht um mich, es geht um eine grössere Sache. Wenn das Haus brennt, redet man nicht über neue Gartenmöbel. Mein Thema sind die gefährdeten Vereinsziele: Die Meisterschaft, die Qualifikation für Europa 2015/16, die rückläufigen Zuschauerzahlen. Deshalb stelle ich mich Herrn Forte per sofort zur Verfügung.

Was sagt Herr Forte?

Er hat sich bislang nicht geäussert, auf welcher Position er mich einsetzen will. Ich mache ihm da keine Vorgaben, er ist der Fachmann. Am ehesten scheint mir im Moment ein Spielmacher gefragt, also werde ich wohl auf der 10 spielen.

Was sagt eigentlich Ihre Frau zu Ihrem Engagement?

Die ist nicht begeistert. Zu Recht. Es wird kein Zuckerschlecken. Aber das sind Nebensächlichkeiten. Ich muss jetzt in dieses Getümmel einsteigen und YB retten! Das ist meine Mission.

Herr Rrr, wir wünschen Ihnen für diese schwere Mission alles Gute und danken Ihnen schon heute ganz herzlich für Ihr grosses Engagement.

Keine Ursache. Wir sehen uns gegen Sion. Also, Sie sehen mich, um genau zu sein. Hopp YB forever, wie wir in Bern sagen!

Fast Fools

Rrr am Donnerstag den 26. Februar 2015

Grosse Aufregung in Liverpool. Aber nicht wegen YB.

tweetSeit einigen Monaten ist die US-Fastfood-Kette Dunkin' Donuts ein Sponsor des Liverpool FC und darf sich unter anderem rühmen, "offizieller Ice-Cream-Repräsentant" der Reds zu sein.

Die Amerikaner sind stolz auf die Verbindung zum englischen Traditionsklub. Das brachten sie in einem Werbe-Tweet zum Ausdruck, wo sie das Vereinsemblem mit Produkten aus ihrem Fastfood-Sortiment umschmückten.

liverDabei ersetzten sie die beiden Flammen durch Milchshakes und den Spruch "You'll never Walk alone" durch den Slogan "American Runs On Dunkin'".

Seither tobt ein Shitstorm im Netz. Denn Flammen und "Walk alone" wurden erst 1989 ins Vereinswappen aufgenommen, nach der Tragödie im Hillsborough-Stadion mit 96 toten Liverpool-Fans. "Die Opfer werden verhöhnt", lautet der allgemeine Tenor. Dunkin' Donuts hat sich inzwischen in aller Form entschuldigt und den Tweet gelöscht.

Entscheidender Einfluss

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 15. Februar 2015

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Lieber Dr. Rüdisühli, ich gehe schon seit ca. 26 Jahre an YB-Spiele im Stadion. Früher gelegentlich und dann ab den Neufeldjahren äusserst regelmässig. Aber seit diesem Spiel in Buochs hielt mich stets etwas von einem Wankdorf-Besuch ab. Jetzt ist es aber so, dass YB plötzlich wieder gewinnt und z. B. mit Hoarau ein attraktiver Spieler zu YB gestossen ist.

Da sich aus Ihren regelmässigen Umfragen im "Blog zum Runden Leder" ein filigran-empathischer Fussballsachverstand erkennen lässt, erlaube ich mir Ihnen folgende Frage zu stellen: Hat es einen Einfluss aufs Resultat, wenn man ins Stadion geht oder ist es egal, wo man den Match verfolgt? Mit freundlichen Grüssen, V. C. aus W.

Lieber Vinzenz, bei allem Respekt: Das ist völlig egal. Zwar freut sich YB über jeden Besucher, aber ob Sie und ich wirklich im Stadion sind oder nicht, ändert für die Spieler nichts, wenn wir ehrlich sind. Auch Rituale aller Art gehören ins Reich des Aberglaubens. Hingegen spielt es eine entscheidende Rolle, ob der OBI-Biber da ist oder nicht, wie Recherchen des Runden Leders zeigen.

Foto: Thomas Hodel.

Foto: Thomas Hodel.

 

Der OBI-Biber wurde am 2. Juli 2006 beim Testspiel gegen Espérance Sportive de Tunis als neues YB-Maskottchen vorgestellt und stand danach während fünf Saisons im Einsatz. In dieser Zeit holte YB durchschnittlich 67,2 Punkte pro Saison.

Ende Saison 2010/11 wurde der OBI-Biber gefeuert. Darauf folgten dreieinhalb Saisons ohne Maskottchen; in dieser Zeit kamen die Young Boys noch auf einen Punkteschnitt von 53,1.

Dass YB beim gestrigen Comeback des Bibers siegte, versteht sich von selbst. Hochachtungsvoll, Ihr Dr. Rüdisühli

Tolles Testimonial

Rrr am Donnerstag den 12. Februar 2015

Endlich, die neue Werbekampagne für das Runde Leder ist da!

Sämtliche YB-Spieler wurden in den letzten Wochen auf ihre Tauglichkeit als Testimonial für unser Fachforum getestet, darunter auch Matias Vitkieviez.

Die Wahl fiel aber schliesslich auf Taulant Seferi, denn niemand hat einen schöneren Schnauz.

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Herr Seferi liest täglich die albanische Ausgabe des Runden Leders, wo sich viele kompetente Berichte über den Fussball in seiner Heimat finden. "Das Runde Leder begleitet mich, seit ich lesen kann", sagt Seferi. Besonders gern beteiligt er sich unter dem Pseudonym Ronalderi an der freitäglichen "Captij Competitijie", derweil ihm die "Frühskopje Kültür" am Samstag etwas zu abgehoben ist.

Dass es das Runde Leder auch in deutsch gibt, wurde ihm erst nach dem Umzug nach Bern klar. Nun hofft Seferi, dass er künftig vermehrt im deutschsprachigen RL erwähnt wird. Die Berichte der Berner Redaktion sollen dann von Florent Hadergjonaj ins Albanische übersetzt werden, sobald dieser einen RL-kompatiblen Schnauz trägt.

Testen im Westen

Rrr am Montag den 29. Dezember 2014

Eine neue Sportbar in Bern! Herr Rrr war für Sie dort.

"Im Untergeschoss des Einkaufszentrums Westside standen früher Ferraris und Maseratis des ehemaligen YB-Garagisten Németh. Jetzt befindet sich dort auf 300 Quadratmetern die Sportsbar, die von den Betreibern als ,einzigartig für Bern' angepriesen wird.

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Die Sportsbar zeigt am liebsten Fussball, Tennis, Eishockey und Basketball, wie das Emblem zeigt. Bei unserem Testbesuch gestern gegen 14.30 Uhr lief auf den meisten Fernsehern entweder Spurs vs ManUtd oder irgendein Skirennen. Ein Blick aufs Wochenprogramm nährt die Befürchtung, dass bloss Events aus den drei Grund-Kanälen von Teleclub und aus dem Free-TV gezeigt werden.

Ausserdem hat das Geld nicht für HD-TV gereicht. Das ManUtd-Spiel jedenfalls läuft in verpixelter Qualität, wie wir sie aus dem letzten Jahrzehnt in Erinnerung haben.

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Nichtsdestotrotz machen wir es uns an der Bar gemütlich und versuchen ein Getränk zu bestellen. Leider vergeblich. Wir wechseln im Lauf der nächsten 30 Minuten zweimal den Standort, können aber nicht die Aufmerksamkeit des Personals auf uns ziehen. Anderen Gästen im mässig besetzten Lokal geht es gleich. Die drei oder vier Bedienenden sind offensichtlich so beschäftigt, dass sie nicht auch noch Kunden bedienen können.

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Interessante Innovation

Rrr am Donnerstag den 25. Dezember 2014

Endlich erhältlich: Das wasserdichte Fussballshirt.

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Der dänische Sportausrüster Hummel hat das Trikot geschaffen, der norwegische Traditionsklub Brann Bergen darf sich als erster Verein damit schmücken. An der Westküste von Norwegen ist es oft feucht, kühl und windig, da leistet das Trikot auf Latex-Basis gute Dienste. Denn was gibt es Unangenehmeres, als durchnässt durch die Fjorde zu rennen? Eben.

Brann Bergen ist übrigens soeben aus der obersten Liga abgestiegen. Im neuen Dress wird der Verein sicher bald die zweite Liga aufmischen.

8. Dezember – Andreas Böni

Rrr am Montag den 8. Dezember 2014

Die Lage spitzt sich zu! Weihnachten rückt immer näher!

Höchste Zeit für ein Fachvotum im vielstimmigen Chor der Schweizer Fussballgrössen. Das Wort hat der "Blick"-Fussball-Chef Andreas Böni.

boenisandy«Liebes Christkind!

"Die Parteien haben sich im Verfahren vor dem Handelsgericht des Kantons Zürich dahingehend geeinigt, dass die Berichterstattung der Blickgruppe rund um YB/Fredy Bickel über die Vorkommnisse aus den Jahren 2002/2004 nicht wieder aufgenommen wird und endgültig beendet ist. Unter dieser Auseinandersetzung ist zwischen den Parteien ein endgültiger Schlussstrich gezogen worden."

Mit diesem doofen Text musste ich in den letzten Tagen auf der Frontseite des Blick-Sport-Faszikels, des SonntagsBlick und von blick.ch die Hosen herunterlassen. Unsere Juristen haben zwar formell das Maximum herausgeholt, aber ich fürchte, dass die wahre Botschaft bei den Lesern doch rüberkommt: Wir haben über YB und Fredy Bickel in der Vergangenheit einen solchen Bullshit verbreitet, dass es auf keine Kuhhaut geht.

Aber egal. Mit der Zeitung von heute stopfen die Leute morgen die Schuhe aus, wie schon Köbi Kuhn sagte. Die Sache mit blick.ch können wir selber regeln. Nun hoffe ich einfach, liebes Christkind, dass der peinliche Entschuldigungstext nicht noch ewig im Runden Leder stehen bleibt und vor allem nicht mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird, weil sonst finde ich nie einen anderen Job.

Alles Liebe, Dein Andreas»

Lachen mit Cronaldo

Lars: L am Montag den 24. November 2014

Sonderkorrespondent Lars: L meldet sich aus dem Land des Lächelns.

«Ting bu dong, liebe Landsleute!
Hier in Japan ist alles eeky und geeky. Die neusten Trends werden täglich von noch neueren Trends abgelöst und die crazy people hier commiten sich dazu, alles sofort zu adaptieren.

Besonders im Trend liegt derzeit die sogenannte Facial Fitness. Also das Gesichtsmuskeltraining. Wie konnten wir Westler vergessen, dass der Gesichtsmuskel einer der wichtigsten überhaupt ist? Denn mit dem Gesichtsmuskel schliessen wir Geschäfte ab, wir lernen neue Leute kennen und trinken Sake damit!

Deshalb ist regelmässiges Gesichtsmuskeltraining äusserst wichtig!

Sayonara! Ihr Lars: L»

Was macht eigentlich …

Rrr am Donnerstag den 6. November 2014

... David James?

11153mal hütete James das Tor der englischen Nationalmannschaft. Weil er sich öfters Patzer leistete, taufte ihn die bissige Boulevard-Presse "Calamity James".

Unheil pflasterte auch seinen Weg nach dem Rücktritt. Das im Profifussball verdiente Vermögen von gut 30 Millionen Franken schmolz wie Schnee an der Märzensonne, den Rest gab ihm die Scheidung von seiner Jugendliebe Tanya. Diese erstritt eine Abfindung von 4,3 Millionen Franken. Im Mai wurde James für bankrott erklärt.

Der 44-Jährige hat kürzlich als Goalie und Trainer in Personalunion beim indischen Verein Kerala Blasters angeheuert. Weil dies zu wenig einträglich ist, sieht sich James zur Versteigerung von 150 Trikots gezwungen, darunter Nationatrikots und viele Erinnerungsstücke, die er mit Gegenspielern getauscht hat, ausserdem seine Schallplattensammlung und eine Kronjubiläums-Plastiktasse mit dem Bild von Königin Elizabeth II.

cal

Insgesamt 236 schöne Dinge sind zu haben. Wenn Sie mitsteigern wollen: Nur zu, Sie haben Zeit bis zum 18. November.

Zipp, zipp, hurra

Rrr am Dienstag den 4. November 2014

Puma löst Arsene Wengers grösstes Problem.

Der Arsenal-Trainer nestelt an seinem Reissverschluss - leider kein Einzelfall, eher schon ein Running Gag.

Doch jetzt präsentiert Ausrüster Puma die Lösung. Wenger ist begeistert, wie der Werbespot zeigt. Vermutlich haben Heerscharen von Bekleidungswissenschaftern jahrelang am Problem gearbeitet; die Lösung gestaltet sich nun erstaunlich einfach.

Erfolgreiches ewb

Herr Maldini am Sonntag den 19. Oktober 2014

Auf dem Sportplatz Bodenweid fand gestern ein Cupfinal statt.

2014-10-18 16.17.43

Es handelte sich dabei um den Final des Berner Firmenfussballcups. Bei den Aktiven standen sich der SC ewb 22 a und der FC Celtic Bern 98 gegenüber. Der Favorit aus der Serie A setzte sich erwartungsgemäss durch, ewb konnte das Spiel mit 2-0 zu seinen Gunsten entscheiden. Herzliche Gratulation!

No Comment

Lars: L am Montag den 6. Oktober 2014

Schicken Sie den Ruefer in die Wüste!

imageDas Wunder-Kästchen nocommentator wird zwischen TV und Tonanlage eingeklinkt - schon kann im Handumdrehen der Kommentator eliminiert werden. Das Stadiongeräusch hingegen bleibt. Der Erfinder Martin Born kommt aus Basel, geniesst aber ansonsten unsere vollste Sympathie. Er hat sich nämlich nicht bloss über den TV-Kommentar bei Fussballspielen genervt - sondern etwas dagegen unternommen.

Seit heute kann der nocommentator auf der Crowdfunding-Plattform wemakeit vorbestellt werden. Kommen genügend Bestellungen zusammen, wird das Teil in der Schweiz zusammengebaut. Swiss Made für schlappe 60 Franken! (Es funktioniert übrigens irgendwie so: beim Stereoton spielt der Kommentator immer im Mittelfeld - der Stadionton aber greift über den linken und rechten Flügel an. Die Mitte wird folglich ausgeschaltet.)

Schauen Sie nun noch ein kleines Werbefilmchen:

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