Archiv für die Kategorie ‘Publi-Reportage’

Exklusiv, hochwertig und originell

Herr Maldini am Mittwoch den 10. Mai 2017

Als führender Fussballblog in den beinahe unendlichen Weiten des Internets erachtet es das Runde Leder als Pflicht, Sie über die neusten digitalen Errungenschaften zu unterrichten.

Deshalb stellen wir ihnen heute Dugout (zu Deutsch: die Trainerbank) vor. Dugout ist ein Portal, wie Sie es noch nicht gesehen haben. Lassen wir zuerst den Präsidenten zu Wort kommen.

“Dugout wurde für die Fans entwickelt und erstellt. Fußball ist heutzutage wirklich global und Fans möchten nicht nur Spiele in ihrem eigenen Land ansehen – sie möchten ihren Lieblingsklubs und Lieblingsspielern rund um die Welt folgen, auf dem Rasen und darüber hinaus. Das ist das, was Dugout bietet – beispiellosen Einblick der Fans hinter die Kulissen der Klubs und in das Leben der Spieler”, sagte Elliot Richardson im vergangenen Jahr.

In Deutscher Sprache heisst das: Wenn Sie ihrem Lieblingsclub erst auf Twitter, Instagram, Snapchat, Skype, Facebook und DVD folgen und ab und zu vielleicht sogar an ein Spiel gehen, haben Sie bislang das Wesentliche verpasst.

Dugout verspricht exklusive, hochwertige und originelle Inhalte von den weltgrössten Clubs und Spielern und will damit weltweit 3,5 Milliarden Fussballfans erreichen. Selbstverständlich hat das Runde Leder keine Mühen gescheut und Dugout in aller Ausführlichkeit getestet. Gareth Bale wünschte Anthony Joshua am 28. April viel Glück im Boxkampf gegen Klitschko (hochwertig), Giorgio Chiellini schrieb in seinem letzten Beitrag (5. Februar) “Grande Grande Grande Vittoria!!! Avanti cosi!!!” (originell) und der überall beliebte FC Bayern München postete vorgestern, dass man Darmstadt 1-0 besiegt habe (Torschütze: Bernat) (exklusiv). 

Nichtsdestotrotz begrüsst das Runde Leder die neue Plattform: Soeben und in Abwesenheit des Chefs wurde ein langfristiger und gut dotierter Vertrag abgeschlossen. Unsere Praktikanten werden sämtliche Beiträge des RL künftig nur noch über Dugout veröffentlichen. See you there, folks!

Tolles Terrain

Herr Maldini am Freitag den 5. Mai 2017

Ältere Leserinnen und Leser erinnern sich: Früher war auf der Gurzelen Fussball gespielt worden.

Das ist lange her: Im Sommer 2015 zog der lokale FC Biel-Bienne in sein neues Stadion um. Der Schweizer Meister von 1947 trägt seine Heimspiele seither in der Tissot Arena aus, nach dem Konkurs im letzten Sommer tut er dies in der 2. Liga regional (er liegt aktuell auf Platz 1 mit 10 Punkten Vorsprung).

“Seit dem Auszug des FC Biel-Bienne wird die 1913 fertiggestellte Gurzelen sicher nicht mehr benutzt”, werden Sie jetzt denken. Das stimmt so nicht ganz. Das Runde Leder scheute weder Auwand noch war es sich zu schade, um eigenhändig nach Biel zu reisen und sich ein Bild des Zwischennutzungsprojekts zu machen.

Grossverteilereier

Val der Ama am Donnerstag den 30. März 2017

Endlich: Der grosse YB-Eiertest.

Kostendruck und Effizienzsteigerung auch bei Coop und leider bei den Eiern. Sie erinnern sich vielleicht: Früher waren es noch richtige YB-Eier, die Sie damals im Konsum kaufen konnten. Schön Gelbschwarz mit je einem YB-Kleber drauf.

Ab 2013 fehlte dann das YB-Logo auf den Eiern und aktuell sind aus den YB-Eiern Wankdorfeier geworden.

Herr der Ama hat nichtsdestotrotz eine Packung gekauft und sämtliche Eier getestet. Sein Fazit:

“Die Eier sind recht gut gelungen. Ich gehe bei einem Durchschnittsgewicht von 54 Gramm pro Ei von einer Kochzeit von 8 Minuten 45 Sekunden aus. Gut gemacht. Die Farben Gelb und Schwarz wecken positive Assoziationen, auch das ist gut gelungen.

Leider sind die Plastikverpackung und die Tatsache, dass uns da Eier aus Bodenhaltung verkauft werden, nicht unbedingt Argumente für den Kauf.

Besonders störend ist es aber, dass die Firma Coop hier besonders dreistes Ambush Marketing betreibt. “Wankdorfeier” ist keine Herkunftsbezeichnung wie “Appellation d’Origine Protégée” oder “Indication géographique protégée”, weil wo im Wankdorf gibt es überhaupt Hühner? Mit der Farb- und Wortwahl und also dem beabsichtigten impliziten Verweis auf die berühmten Berner Young Boys wird hier ziemlich unredlich versucht, sich des Konsumenten Aufmerksamkeit zu sichern. Ich rate Ihnen deshalb vom Kauf der Eier ab. Kaufen Sie bitte und wenn schon offizielle YB-Eier. Ich danke Ihnen.”

Hilfe zur Selbsthilfe

Rrr am Samstag den 25. März 2017

BREAKING NEWS: Schweiz schlägt Lettland dank Drmic

Wir unterbrechen unser Programm für einen kurzen Werbespot.

Sie sahen einen Werbespot für einen norwegischen Schokoriegel namens Stratos. Der Clip ist nicht ganz neu, er stammt aus dem Jahr 2002 und gewann im Jahr darauf den bronzenen Löwen am Werbefestival von Cannes. Wir haben ihn aber erst jetzt entdeckt, und da er von zeitloser Aktualität ist, dachten wir – eben.

Röschus Rhythmus

Rrr am Dienstag den 28. Februar 2017

Neu im Rundes Leder Fanshop: Die Assaluhr.

Gehen Sie mit der Zeit und erwerben Sie für nur Fr. 189.80 diese schmucke Wanduhr. Richtig, sie tickt wie Roger Assalé: Alle 37 Minuten klingelt es.

Bei der Sonderedition ertönt zusätzlich alle 37 Minuten der YB-Boogie. Dann müssen Sie allerdings jeweils 0,5 Rappen Urheberrechtsgebühren an Polo Hofer und Jacky überweisen.

Die Assaluhr passt in jede Stube, verschönert jede Küche und gehört in jedes Badzimmer. Herr Rrr hat bereits eine im Büro und ist begeistert. “Das Zeitmodell 1 Stunde=60 Minuten ist total überaltert. Ich lebe im 37-Minuten-Rhythmus. Prost!”

Treue Fans

Harvest am Montag den 27. Februar 2017

Unsere Kollegen vom Schweizer Radio DRS3 SRF3 wollten dem Wesen des Sportfans auf den Grund gehen.

Gestern Abend strahlte der dritte Sender des deutschschweizer Staatsradios im Rahmen des Formats “Input” eine Sendung zum Thema “Sportfans und ihre grenzenlose Treue” aus. Dabei begleiteten sie je einen Fussball- und einen Randsportfan aus der Provinz an ein Spiel ihres Herzensclubs. Gemäss eigenen Aussagen suchten sie absichtlich nach Fans von nicht vom Erfolg gesegneten Clubs und kamen dabei auf den FCSG und einen Club aus irgendeinem kleinen Dorf in einem Tal in der fremdsprachigen Schweiz.

Wir empfehlen Ihnen, sich diesen Beitrag anzuhören und mit zu fiebern und mit zu leiden. Schliesslich sind wir ja alle gebeutelte Seelen und sitzen im gleichen Boot, oder zumindest in einem Boot, vielleicht auf dem selben See, oder malen Sie sich Ihr Bild doch selber.

Traumberuf (2)

Harvest am Mittwoch den 22. Februar 2017

Haben wir nicht alle davon geträumt beruflich Sport zu schauen? Die Berner Zeitung ermöglicht Ihnen nun diesen Traum. Das Runde Leder lässt Sie aber nicht im Regen stehen und lehrt Sie die wichtigsten Fertigkeiten. Heute: Das Interview.

Ein Interview mit einem Fussballer unterscheidet sich eigentlich kaum von einem Gespräch mit Ihrem/r Kumpel/in am Stammtisch. Lassen Sie einfach die hässlichen Worte weg. Beachten Sie zudem folgende Tipps:

  • Die Leser interessieren sich hauptsächlich für die Gefühlswelt der Fussballer. Fragen Sie deshalb bei jedem Interview zuerst, wie sich der Fussballer fühlt. Lassen Sie sich nicht mit lächerlichen Allgemeinplätzen abspeisen. “Ich bin einfach glücklich, dass wir gewonnen haben”. Blödsinn! Haken Sie nach.
  • Vermeiden Sie taktische Fragen. Die Leser wollen den Menschen kennenlernen. Fragen Sie, welche Gefühle hochkommen bei diesem speziellen Spiel (es ist immer ein spezielles Spiel!).
  • Nie falsch ist die Frage nach der Zukunft. Glauben Sie keinem Fussballer, dass er beim Club bleiben will. Bleiben Sie dran, stellen Sie die Frage etwas um. Vergessen Sie dabei nie zu ergründen, wie sich der Interviewte fühlt in dieser Angelegenheit.
  • Eine Mannschaft ist wie eine Familie. Die Spieler sehen sich täglich und sind grossem Druck ausgesetzt. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Und vor allem, wie fühlt sich der Spieler dabei?
  • Jedes Interview muss diese Frage enthalten: “Wie fühlen Sie sich, wenn die Medien immer wieder die gleiche Frage stellen?”

Traumberuf

Harvest am Mittwoch den 15. Februar 2017

Haben wir nicht alle davon geträumt beruflich Sport zu schauen? Die Berner Zeitung ermöglicht Ihnen nun diesen Traum. Das Runde Leder lässt Sie aber nicht im Regen stehen und lehrt Sie die wichtigsten Fertigkeiten. Heute: Der Matchbericht.

Für einen Matchbericht brauchen Sie eigentlich nur Basiskenntnisse über Fussball und im besten Fall noch eine solide Rechtschreibung. Hilfreich sind allerdings noch folgende Tipps:

  • Hängen Sie Ihren Text möglichst an einem Spieler auf, das weckt beim Leser Emotionen. Der Spieler kann positiv oder negativ aufgefallen sein, völlig egal. Im Zweifel nehmen Sie einfach einen Torschützen. Nennen Sie ihn ruhig “Mann des Spiels”, unabhängig von seiner Leistung.
    Bsp: Mit seinem Tor in der 10. Minute hat +xy+ den Gegner im Alleingang abgeschossen.
  • Die Leser wollen märchenhafte Geschichten. Am Einfachsten erreichen Sie das, indem Sie so oft wie möglich das Wörtchen “ausgerechnet” in Ihren Text einbauen. Was so speziell sein soll ist völlig egal, auch ob der Ort, die Situation oder ein Spieler die unglaubliche Geschichte schreibt.
    Bsp: Ausgerechnet +xy+, der vor +beliebige Zeitspanne+ in +beliebiger Ort+ +beliebiges Ereignis+ +passendes Verb+.
  • Nehmen Sie Bezug auf die Wichtigkeit des Spiels. Jedes Spiel ist besonders wichtig. Brauchen Sie Ausdrücke wie “Schicksalsspiel” oder “Spiel der Wahrheit”. Gründe gibt es viele. Ein Schicksalsspiel kann das erste Spiel nach einer Niederlage sein (da zeigt sich, ob die Mannschaft Charakter hat) oder das Spiel nach einem Sieg (da zeigt sich, ob die Mannschaft Charakter hat). Ein Spiel der Wahrheit findet gegen den Meisterschaftsersten (besonders schwierig) oder den Meisterschaftsletzten (besonders schwierig) statt.
    Bsp: +xy+ zeigt seine Klasse und gewinnt im schwierigen Spiel der Wahrheit gegen den Tabellenletzten +yx+.
  • Der wahrscheinlich wichtigste Tipp: Machen Sie umshimmelswillen Wortspiele. Wortspiele fesseln. Nehmen Sie dafür den Namen eines beliebigen Spielers oder eines der beiden Clubs oder was Ihnen grad einfällt. Je absurder und plumper das Wortspiel desto besserer Journalismus.
    Bsp: “Sanogoal” oder “HUoaRRAu”

Repräsentabler Randsport

Val der Ama am Donnerstag den 12. Januar 2017

Die NBA in London: Heute spielen die Denver Nuggets gegen die Indiana Pacers in der O2 Arena.

Eigentlich ist ja Basketball viel interessanter als Fussball, weil da geht es tätsächlich immer hin und her. Es gibt keine Ruhepausen und auch klarste Rückstände bedeuten im Basketball nicht unbedingt, dass man das Spiel schon verloren hat. Haben sie schon mal live mitbekommen, wie so ein 2-Meter-Riese den Ball in den Korb hämmert? Ui.

Höchste Zeit also, dass die NBA (National Basketball Association) zum Schaulaufen nach Europa reist. Und ziemlich gut, wenn sich die Arsenal Spieler Alex Iwobi, Aaron Ramsey und Per Mertesacker mit so Basketballartisten namens The Dunking Devils treffen, um einen recht schönen Teaser für den Anlass zu drehen.

Spassiges Spiel

Rrr am Donnerstag den 22. Dezember 2016

Nur noch zweimal schlafen bis Weihnachten! Suchen Sie noch ein Geschenk?

Wir haben da etwas für Sie: Das FCB-Monopoly, ein Spass für die ganze Familie. 

Im Prinzip handelt es sich um ein ganz normales Monopoly, die Spielregeln wurden nur geringfügig angepasst. 

Zunächst wird das Spielgeld verteilt. Der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur erhält 90 Prozent der gesamten Geldsumme, die übrigen Spieler teilen sich den Rest. Anschliessend erhält der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur das grösste Stadion, die fettesten Sponsoren und alle vier Elektrizitätswerke.

So, jetzt gehts endlich los mit Würfeln. Der Zufall entscheidet! Also fast, weil der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur muss nie ins Gefängnis, zieht keine negativen Schicksalskarten und muss die Bussen nicht bezahlen, denn er verfügt über den sogenannten Basel-Bonus. 

Das Spiel dauert so lange, bis alle Mitspieler entnervt aufgegeben haben. Anschliessend wird der Spieler mit der rot-blauen Spielfigur zum Sieger ausgerufen. 

Na, haben wir Sie gluschtug gemacht? Das FCB-Monopoly können Sie im Fachhandel käuflich erwerben. 

Wohlig warme Wollpullover

Herr Shearer am Donnerstag den 15. Dezember 2016

Für Sie und Ihn! Das Runde Leder präsentiert Ihnen die schönsten Christmas Jumpers aus England.

Die Tradition, zu den Feiertagen Strickpullover mit Weihnachtssujets zu tragen, die gibt es auf der schönsten Insel der Welt noch nicht allzulange; in den Achtzigerjahren nahm der Trend seinen Lauf, als mehrere Fernsehpräsentatoren in der Adventszeit in solchen Pullovern vor die Kameras traten. Eine Umfrage 2012 ergab, dass 41% aller Engländerinnen und Engländer so was tragen. Klar also, dass auch die Fanshops der Fussballclubs alle Jahre wieder Christmas Jumpers im Sortiment haben. Wir stellen Ihnen in unserer Galerie die schönsten Exemplare vor. Falls Sie jetzt einen von denen grad unbedingt selbst besitzen müssen, dann gehen Sie am besten auf die offizielle Seite des jeweiligen Vereins. Und falls Sie es gerne etwas kultiger mögen – bitte sehr!

Tottenham Hotspur

Bild 1 von 7

Natürlich, mit Platz fünf hat man in dieser Liga gut lachen!

Wuffwuff

Herr Maldini am Mittwoch den 14. Dezember 2016

Willkommen zur allwöchentlichen RL-Homestory.

ebrlhu1xDass Stefan Frei die MLS gewonnen hat, wissen wir langsam aber sicher. Wir zeigen ihnen den zurzeit erfolgreichsten Schweizer Torhüter deshalb von seiner intimen Seite.

Der Goalie mag zum Beispiel Tiere und besitzt selber zwei Hunde. Mehr zu seinen knuddeligen Vierbeinern später. Frei und seine kanadische Frau Jennifer (er hat sie in Toronto kennen gelernt) engagieren sich für Seattle Humane, eine Organisation, die sich um Tiere kümmert, die es nötig haben. Das ist sehr schön.

ckeyksixaaa7sdqDer 30-Jährige Keeper hat aber auch seine harten Seiten. Wie es sich für einen Fussballer gehört, der etwas von sich hält, mag er Tattoos. Frei hat sich aber nicht einfach ein paar Symbole auf die Hände stechen lassen, das wäre nicht er. Sein Körper ist ein Gesamtkunstwerk und stellt sogar Beckham und Ibrahimovic in den Schatten, wie Sie links unschwer erkennen können. Noch ist er nicht fertig, deshalb sucht er den Tätowierer seines Vertrauens regelmässig auf. 

Jetzt aber zu Freis ganz ganz grosser Leidenschaft. Es sind seine beiden Hunde Cloï und Nala. Cloï und Nala gehören zur Rasse der Shar-Pei. Das ist eine chinesische Hunderasse. Hunde dieses Typs existierten seit Jahrhunderten in den südlichen Provinzen Chinas, und jetzt hat es eben auch in Seattle davon. Shar-Peis haben auffällig viele Falten an Kopf, Widerrist und Schwanzansatz und zudem sehr kleine und anliegende Ohren. Aus diesem Grund nennt Frei seine Bilder, die er jeden Donnerstag von Cloï und Nala veröffentlicht,  #WrinkleWednesday. Die RL-Redaktion hat sich 30 Sekunden Zeit genommen und die besten exklusiv für Sie zusammengesucht:

Wir wünschen Ihnen jetzt noch einen wunderschönen Nachmittag.

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