Archiv für die Kategorie „European Must-have-drunk-theres“

League Cup im Pub

briger am Mittwoch den 21. Januar 2015

Unser Mann in London erhält diese Woche Unterstützung von unserem A+++-Leser Herrn Je.

Das Runde Leder hat keine Kosten und Mühen gescheut, um noch einen zweiten Interimskorrespondenten in die britische Hauptstadt zu entsenden. Herr Je wird zusammen mit Herrn Briger zwei Fussballspiele besuchen. In Vorbereitung auf das YB-Spiel gegen Everton begab sich Herr Je gestern für uns in ein englisches Lokal, zwecks Visionierung des League Cup Halbfinals zwischen Evertons Stadtrivalen und dem FC Chelsea. Lesen Sie im Folgenden seinen packenden Bericht:

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"Liverpool-Chelsea geniesst Herr Je bei Fish&Chips und Bier (natürlich alkoholfrei) in der Tattersalls Tavern in Knightsbridge, im Stadteil Kensington und Chelsea, gegenüber dem McLaren-Shop.

Die Liverpool Fans sind deutlich in der Überzahl, merkt man sofort. Die Stimmung passt sich allerdings dann dem feucht-kalten Wetter an, als Chelsea in der ersten Halbzeit durch einen nach Ansicht von Tisch 1 bis 4 ungerechtfertigten bis unnötigen Penalty in Führung geht. Beim Ausgleich in Halbzeit zwei schwappen Bier und Stimmung jedoch sofort über und es wird nun lauthals jede Chance des dominant auftretenden Heimteams kommentiert. Herr Courtois wird weg gewünscht, das spürt man deutlich.

Nach dem Spiel gehen die meisten zufrieden nach Hause. Herr Je gönnt sich noch einen Tea und reist dann zurück in seine Absteige."

Abgesoffen

Lars Sohn am Mittwoch den 14. Januar 2015

Und unterkühlt. Weil zu viel Wasser schaden kann.

Nach dem Asien Cup-Spiel im Suncorp Stadion von Brisbane gegen den Irak (0:1) begann der «Spass» für Jordanien erst nach dem Schlusspfiff. Stürmer Ahmad Hayel musste zum Dopingtest antraben. Leider konnte seine Urin-Produktion den Vorstellungen der Offiziellen nicht ganz genügen.

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In der Folge wurde Herr Hayel dazu genötigt, drei Liter Wasser zu trinken. Der Stürmer geriet darob in eine Unterkühlung und wurde zum Krankheitsfall. Der Jordanische Verband legte bei der Asian Football Confederation (AFC) formalen Protest ein, weil befürchtet wird, dass Hayel am Freitag das Spiel gegen Palästina verpassen könnte.

Regionalfussball (15)

Herr Shearer am Freitag den 5. Dezember 2014

Hart an der Grenze: Berwick-upon-Tweed.

Nein, hier wird wohl nicht wettbewerbsmässig Fussball gespielt. Wir sind da, wo England aufhört und Schottland anfängt: im schönen Berwick-upon-Tweed. Das Meer ist nur einen Auskick weit entfernt, auf dem zugehörigen Häuschen prangt das Logo eines Cricket-Klubs. Der Platz ist alles andere als eben, ausserdem besteht die Gefahr, während dem Kick von einem zu weiten Abschlag eines Golfers vom dahinterliegenden Green getroffen zu werden. Eine schönere Aussicht als dieses Szenario ist sicher der Blick auf die Nordsee und den rot-weissen Leuchtturm am Ende des Piers.

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Nord unterliegt Süd in Korea

Lars: L am Montag den 10. November 2014

Heute nehmen wir Sie mit nach Korea - ins World-Cup-Stadion.

DSC_9334Ältere unter Ihnen erinnern sich vielleicht an den 25. Juni 2002, als sich Deutschland im WM-Halbfinale bravourös gegen Gastgeber Südkorea durchsetzte. Heute spielt im Stadion mit Mantelnutzung (Einkaufszentrum! IMAX-Kino!! Heiratshalle!!!) der Hauptstadtklub FC Seoul - diesmal gegen den südlicher gelegenen FC Jeonbuk.

Anreise
Einfach bei der Haltestelle World Cup Stadium aus der Metro aussteigen.

Eintritt
Die VIP-Loge kostet 27 Franken - ein Schnäppchen! Normale Sitzplätze gibts für 13 Franken, die Platzwahl ist frei. Die Balkon-Ränge sind nicht zugänglich - weil niemals 66'000 ZuschauerInnen ein Spiel des FC Seoul schauen wollen.

Verpflegung
Die Verpflegung besorgen Sie sich am Besten in der Mall - das Essensangebot im Stadion ist medioker. Taschen werden nicht durchsucht, Sie können also reinschmuggeln, was das Herz begehrt. Sollte Ihr Snack zur Pause kalt sein: einfach in der Mikrowelle aufwärmen! Bier gibt es, doch es ist von mässiger Qualität.

Stimmung
Zwei Maskottchen und zwei Tänzerinnen sorgen gelegentlich auf einer Tribüne für gute Laune. Die Fans des Heimklubs sind organisiert und machen ordentlich Lärm. Wenn Sie zudem das Glück haben, vor Herrn Bom Ba Di Lu zu sitzen, dann fehlt nichts mehr zu einem authentischen Fussballerlebnis.

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Studentenclub

Herr Maldini am Donnerstag den 16. Oktober 2014

BREAKING NEWS: Ein Sponsor weniger fürs "Stade de Suisse" - Energiekonzern BKW steigt aus

Wir kehren kurz nach Prag zurück.

328px-Viktoria_Zizkov.svgDer FK Viktoria Žižkov aus dem gleichnamigen Stadtteil in Prag spielt gegenwärtig in der zweithöchsten tschechischen Liga (Fotbalová národní liga). Der 1903 von Studenten gegründete Verein wurde 1928 Tschechoslowakischer Meister und gewann zweimal den Cup (1994 und 2001).

Dennoch: Žižkov kann auch veryoungboysen. 2002 nämlich hätte den Pragern im letzten Saisonspiel im Derby gegen Stadtrivale Slavia ein Unentschieden zum Titel gereicht. Bis zur 86. Minute stand es 0:0, dann, Sie ahnen es, kassierte Žižkov doch noch einen Treffer. Durch diese Niederlage resultierte gar nur der dritte Schlussrang, damit war auch die Champions-League-Qualifikation futsch. Zwei Jahre später kam zudem heraus, dass Žižkov nur dank Schiedsrichterbestechung um den Titel hatte mitspielen können.

Item, Žižkov trägt seine Heimspiele in der eFotbal Aréna aus. 5'037 Zuschauer passen in das 1952 erbaute Stadion. Und das schaut so aus:

Fotos: Photomaldini

Spitzeleien in der Slowakei

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 16. September 2014

Nächsten Donnerstag geht das Abenteuer Europa für YB so richtig los!

123Die Berner treffen im Wankdorf auf den slowakischen Meister Slovan Bratislava. Das Runde Leder hat keine Kosten gescheut und Herrn Shearer in die Slowakei entsendet, um dortselbst YBs ersten Gegner in der Europa League zu beobachten (unser Funkbild).

Slovan Bratislava verlor am Sonntagabend das Auswärtsspiel in Zilina mit 0:3. Bereits konnten wir ein Telefoninterview mit Herrn Shearer führen. Bitte behandeln Sie diese Aussagen vertraulich, wir wollen ja nicht den Anschein erwecken, dass wir den Gegner durchschaut haben.

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Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (letzter Teil)

Natischer am Freitag den 18. Juli 2014
Tour de Superleague

Tour de Superleague

Last, but not least: Auf in den Wilden Osten!

Zu Beginn der vierten und letzten Etappe überbrückte ich das bereits einmal befahrene Teilstück bis Aarau mit Schreiben des Textes zur 3. Etappe, die ich da eigentlich noch für die zweite hielt und dann darum auf dem Rückweg die zweite erst auch noch schreiben musste. Aber comunque. So Raum-/Zeitkontiua sind ja auch nicht mehr, was sie nie waren.

Zügig gings also Richtung Zürich, wo ja jede Art von Baustelle Priorität hat vor Fussballstadien. Hier dahinter irgendwo war früher mal eins, aber das wollten die Züricher irgendwie nicht mehr und aber ein grosses, neues dann lieber nicht, weil zu gross, zu schattig und wegen der Mantelnutzung eh böse, und ein etwas kleineres dann doch auch nicht ... Auch hier ist es ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis, glöibi.

Dafür gibts auf der andern Seite der Gleise ein recht hübsches Leichtathletikstadion, das ich wohl in jeder Saison seit Eröffnung mindestens einmal besucht habe. Es gab hier u.a. zweimal ein 3:3-Unentschieden, wenn ich mich grad richtig erinnere, bei denen einmal der gegnerische Torhüter Jakupovic kurz vor Ende den Ausgleich schaffte und eins, bei dem Wölfli beim genau so dramatischen Ausgleich einen Assist verbuchen konnte. Und hier gabs auch mein einziges richtig unangenehmes Rencontre ever mit gegnerischen Fans. Normalerweise fraternisiere ich lieber und trinke Bier mit fast jedem, aber dieses eine Mal war das keine Option.

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Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (3. Teil)

Natischer am Donnerstag den 17. Juli 2014

EL 2. Qualirunde Hinspiel: FC Luzern v St. Johnstone F.C. 1:1

TdSL-LogoDie 3. Etappe führte in die Nordwestschweiz.

Also fuhr ich gegen 11 Uhr wieder nach Neuchâtel, wo die 1. Etappe neulich etwas abrupt hatte enden müssen.

Xamax hatte nach dem tschetschenischen Abgang Tschagajews ja mit dem FC Serrières fusioniert und konnte in der 2. Liga Interregional weiterfahren. Nach zwei Aufstiegen hintereinander ist Neuchâtel Xamax FCS für die Saison 2014/15 zurück in der 1. Liga Promotion.

Seine besten Zeiten hatte Xamax jedoch in den Achzigerjahren u.a. unter Gilbert Gress und mit Spielern wie Uli Stielike, Karl Engel, Heinz Herrmann, Don Givens, usw. Werfen wir der Nostalgie halber doch rasch einen Blick in die alte Maladière:

'87 und '88 wurde dann Xamax Meister. Sympathisch find ich, dass das Stade de Maladière immer noch seinen ursprünglichen Namen trägt. Die meisten andern Clubs haben die Namensrechte verkauft, was zwar schade, aber betriebswirtschaftlich durchaus nachvollziehbar ist, aber dann ist da ja auch noch ein anderes Stadion mit neuem Namen ...

Mit dem Regio-Express gings also hinauf nach La Chaux-de-Fonds im oberen Teil des Kantons Neuenburg.

Vom FC La Chaux-de-Fonds weiss ich eigentlich nur, dass die ganz früher mal recht erfolgreich waren, der mir nur als Trainer bekannte Daniel Jeandupeux in der Charrière seine Carrière startete und dass Xamax seine Spiele hier austrug, als die neue Maladière gebaut wurde. Da fielen ja dann manchmal Spiele wegen Schnees aus – Chaux-de-Fonds liegt auf fast 1000 M.ü.M..

Also stieg ich rasch um und fuhr direkt weiter nach Biel/Bienne.

Der FC Biel/Bienne liegt offenbar auf Platz 14 der Ewigen Randliste der NLA/Super League. Er stieg nach weniger erfolgreichen ab 1976 erst 2008 wieder in die NLB auf und blieb seither dort.

 

Das ehemalige Farmteam von YB trug seine Heimspiele bis vorletztes Jahr im Stadion Gurzelen aus, doch ist dieses schon ziemlich heruntergekommen und so verweigerte ihm die Nationalliga die Lizenz. Seither spielt auch Biel auch auf der Maladière in Neuenburg "zuhause". Am Stadtrand Richtung Grenchen wird derzeit an einer grossen Überbauung gearbeitet: Entstehen sollen ein neues Fussball- und ein Eish****y-Stadion. Ich zeigte der Baustelle Gelb wegen Randsports und fuhr weiter im ICN Richtung Basel.

 

Der ICN Robert Walser hielt dann schon in Grenchen ein nächstes Mal, wo eher suboptimale Erinnerungen an meinen letzten Besuch des Uhren-Cups aufkamen: Die zahlreich anwesende Polizei filmte da lieber mich friedlichen YB-Fan als die Baseler daran zu hindern, mutmasslich der Schlacht am Morgarten nicht unähnlich den Sektor der gelbschwarzen und neutralen Zuschauer zu stürmen. Ich finde es überaus betrüblich, dass solche Vorbereitungsturniere kaum mehr stattfinden können – aus Sicherheitsgründen. Gut, beim örtlichen Turnier von Sascha kamen ja auch noch rechtliche Schwierigkeiten hinzu. YB holte den Uhrencup 2007 letztmals und wurde danach noch dreimal Zweiter. 2013 wurde der Uhrencup zum letzten Mal durchgeführt.

Zugswende in Delsberg. Meine erste Erinnerung an die SR Delémont datiert aus dem Jahr 1982, als diese überraschend bis in den Halbfinal des Schweizer Cups vorstiessen. (Woher kommt eigentlich die weitverbreitete Sympathie für Underdogs?) Seither stieg die SRD immer mal wieder auf und ab und spielt jetzt eben auch in dieser oftzitierten 1. Liga Promotion.

 

In Basel wurde es dann Zeit für ein spätes Mittagessen: In der Brasserie im Bahnhof servierten sie als Menü tatsächlich «Bebbi-Klöpfer mit Rösti». Das musste sein, klar.

 

 

Im Joggeli fanden grad Baggerarbeiten statt, vermutlich hatte das Metallica-Konzert dem Rasen zu sehr zugesetzt. Ein Monsters-of-Rock-Festival war auch Anlass meines ersten Besuchs im Joggeli anno 1991, weil sportlich spielte der FCB damals ja keine grosse Rolle. Man hegte im Gegenteil auch im Oberwallis teils grosse Sympathien für den „Underdog“ FCB, als dieser Mitte der 90er wieder nach oben kam. Etwas, was im Laufe der Jahre, nun ja, nicht unbedingt zugenommen hat. Als Jung-Natischer habe ich verinnerlicht, den damaligen Überflieger GC und Servette mehr so grundsätzlich nicht zu mögen. Das kriegt man dann später halt auch nicht mehr so einfach weg. Andererseits konnte ich der Liste der Teams, die ich etwas weniger mag, seither aber auch einige Vereine hinzufügen. Woher die Aversion der heutigen Sionisten gegenüber YB kommt, weiss und versteh ich, ehrlich gesagt, nicht.

Aarau und das Brügglifeld sollte meine nächste und für heute letzte Station sein:

 

Die 25 Minuten Umsteigezeit reichten haargenau für einen zügigen Fussmarsch vom Bahnhof zum Brügglifeld und zurück. Beim Stichwort 'Brügglifeld' denkt man natürlich sofort an den löblichen FCA-Spiess und an Pedro Lenz - und in meinem Fall an meine erste Reise dorthin, die erst 2007 stattfand, als YBs Milicevic nach gefühlten 15 Sekunden des Spiels Rot sah, Portillo noch vor der Pause auch - und YB am Ende trotzdem 1:0 gewann dank Steve Gohouris Kopfball-Treffer. Der Begriff «Brillenblogger» fand m.W. bei diesem Ausflug den Weg zum Runden Leder.
In Aarau möchten sie ja auch schon länger ein neues Stadion hinstellen, doch hat da unlängst wieder einer eingesprochen und die Bauarbeiten verzögert. Das ist da ebiz wie beim Autobahn-Bau im Oberwallis.

Zwischen Aarau und Olten musste ich einen weiteren Doppelt-befahren-Joker ziehen. Und natürlich müsste die Anreise zur 4. Etappe grad nochmal über die selbe Strecke erfolgen ...

 

--> 4. Etappe

Tour de Superleague – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (zweitens)

Natischer am Mittwoch den 16. Juli 2014

TdSL-Logo

Die 2. Etappe der Tour de Super League führte mich in die Innerschweiz, ins Tessin und via Simplon und Lötschberg zurück nach Bern.

Morgens um 9 Uhr gings los im Neufeld in Bern:

Mit dem Intercity fuhr ich sodann vorbei an Emmenbrücke nach Luzern, wo es wie üblich nieselte. Ich hatte eine gute Viertelstunde zum Umsteigen, was für ein Foto von der Kappellbrücke reichte, aber nicht für ein solches von der Swisspor-Arena oder «Allmend», wie wir Traditionalisten weiterhin sagen.

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Tour de Super League – durch die Fussball-Schweiz in vier Etappen (I)

Natischer am Dienstag den 15. Juli 2014

Ursprünglich war ja die Idee, alle Städte mit einem Super-League-Verein an einem Tag zu besuchen, ohne dabei eine Strecke doppelt zu befahren.

Nachdem derzeit weder Servette noch der Tessiner in der obersten Liga spielt, schien die Durchführung einigermassen machbar: Genf hätte eine Schifffahrt zurück nach Lausanne bedingt - weil eben zweimal mit dem Zug nicht erlaubt wäre - ein Tessiner Verein die sehr zeitaufwändige Fahrt durch Centovalli und Gotthard. Letzte Saison stieg dann aber ungeschickterweise Lausanne ab, das man mit der Fahrt nach Sitten quasi gratis in der Route mit drin hatte, und andererseits Vaduz auf, welches eine Extrarunde Postauto nach Osten mit sich bringt. Guter Rat wurde teuer.

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Neulich in Nanzig

Natischer am Freitag den 23. Mai 2014

2013 stand unfreiwillig in die Rubrik Herr Natischer besucht Städte, wo gerade kein Fussball stattfindet. Dies soll sich 2014 nicht wiederholen. Unsere Osterreise führte nach Frankreich.

Anreise
Nancy liegt in der Lorraine. Sie erreichen es in rund 3 Std. ab Grenze in Basel und nach Umsteigen in Strasbourg. Sollten Sie den motorisierten Individualverkehr bevorzugen, sparten Sie zwar keine Zeit, können aber unterwegs auch mal etwas Souvenirs kaufen oder auch anderweitig einen Halt machen und ein Museum besuchen, z.B. dieses hier.

In Nancy angekommen, stellt man sein Auto am einfachsten in eines der Parkhäuser und läuft. Neben der beeindruckenden Place Stanislas besuchen Sie bitte auch die örtliche Markthalle. Der Übernachtung diente uns dieses perfekt gelegene Haus direkt an dieser Place. Für die Getränke-Aufnahme empfiehlt sich - wie so oft in Frankreich - der örtliche Berthom.

Stadion
Fahren Sie vom Stadtzentrum mit dem Tramway de Nancy (ein einschieniger Bus-/Tram-Zwitter, der den mitgereisten Ferrophilen ziemlich verblüffte) Richtung Essey und steigen Sie an der Haltestelle «Gérard Barrois - Stade Marcel-Picot» aus. Wenn Sie nun einfach den andern Leuten folgen, erreichen Sie nach 100 Metern links einen Wurst- und Bierstand und nach weiteren 300 Metern das Stade Marcel Picot.

Tickets auf der Gegengerade auf Höhe Mittellinie kosten € 25.-. Die Sicht auf den Kunstrasen ist perfekt und solange die Sonne scheint, friert man dort auch gar nicht. Fürs Catering muss man erst eine Karte kaufen und Guthaben draufladen, wobei man € 3.- schon mal à fond perdu ausgibt - aber man darf die Karte behalten! - und natürlich reicht der Restbetrag am Ende für kein Getränk mehr und man kann ihn sich auch nicht auszahlen lassen. Das Bier ist halt so ein Lager, aber die Pommes! Stadion-Pommes-Frites des Jahres, sag ich Ihnen! Zen-za-zio-nell!

Das rotweisse Nancy spielte gegen das rotweisse Dijon, womit wir unsere Sympathien von Anfang an auf das Schiedsrichtertrio verlagerten. Das am Vorabend besuchte Spiel zwischen YB und Sitten war ein ideales Vorspiel für diese Ligue-2-Partie: Auch hier Not gegen Elend. Am Ende gewann Nancy 2:1.

Wenn auch Sie, geschätzte Ledernde, an dieser Stelle von Spielen im nahen oder fernen Ausland berichten möchten, wenden Sie sich bitte jederzeit an unsern zuständigen Redaktör.

Neulich in Japan (III)

Natischer am Freitag den 16. Mai 2014

Unser treuer Leser rubensch schaute während seines Japan-Aufenthalts Fussball in drei verschiedenen Städten und zwei verschiedenen Wettbewerben.

J-League 1, Samstag, 19. April 2014, 17.00 Uhr, Saitama Stadium 2002, 35‘239 Zuschauer

Urawa Red Diamonds – Kawasaki Frontale

Anreise
Das Stadion der Urawa Red Diamonds liegt in einem Vorortsbezirk Tokyos. Dorthin gelangt man am einfachsten mit der Saitama Railway Line, welche eine direkte Fortsetzung der Nanbuko Metro Line darstellt. Wer also beispielsweise in Oji in die Metro steigt, kann bis zur Station Urawa-Misono durchfahren, auch wenn die Metro zwischendurch zur S-Bahn wird. Von der Station geht es den Menschenmassen nach, das etwa 1km entfernte Stadion lässt sich kaum verfehlen. Eine englische Wegbeschreibung findet sich hier.

Fankurve Urawa

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