Archiv für die Kategorie „Erledigte Fälle“

Verbesserungsfähige Finte

Rrr am Donnerstag den 26. Februar 2015

tuneWir schalten um nach Tunesien.

Im Cup trifft Hammam-Sousse auf Club Athletique Bizertin. Die Gastgeber können einen Freistoss treten.

Menschen hinter der Firewall klicken hier.

Die Gäste siegten übrigens 1:0.

«Paro»

Herr Pelocorto am Montag den 16. Februar 2015

«Streik» – ein Wort schreckt den spanischen Fussball auf.

Joan Collet, der Präsident RCD Espanyols, hat es ausgesprochen. Streik. Man sei zum Streik bereit, um zu einem besseren TV-Vertrag zu kommen.

collet-espanyol

Joan Collet, RCD Espanyol

Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Eurountergrenze fällt

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 15. Januar 2015

Wirtschaft aktuell: Herr Rrr ordnet den SNB-Entscheid fussballpolitisch ein.

Finanzexperten Herr Rrr ortet keine Schwierigkeiten für den Schweizer Fussball.

Finanzexperte Herr Rrr ortet keine Schwierigkeiten für den Schweizer Fussball.

Zum Runden Leder: Herr Rrr, kam der heutige Entscheid der SNB für Sie überraschend?

Herr Rrr: Nein, überhaupt nicht. Das war nur für Aussenstehende eine Überraschung. Ich habe mit Thömu (gemeint ist Thomas Jordan, Präsident der SNB; die Red.) beim Bänklitschutte letzten Freitag gesprochen und ihm geraten, den Mindestkurs aufzugeben. Allerdings musste ich mehrfach intervenieren, aber nach meinem zweiten Foul ist er dann endlich eingeknickt.

Ist der Zeitpunkt passend?

Absolut. Sehen Sie, wir befinden uns mitten im Transferfenster. Für die Schweizer Clubs sind die ausländischen Spieler jetzt auf einen Schlag massiv billiger geworden. Wir (gemeint ist Herr Rrr und Thömu; die Red.) stärken mit dieser Massnahme den Fussplatz Schweiz!

Und den eher exportorientierten Clubs, was raten Sie denen?

Nun, die hatten drei Jahre Zeit, ihre Finanzen fit zu trimmen. Wer natürlich in dieser Zeit seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, darf sich nicht wundern, wenn er jetzt auf seinen Bankwärmern hocken bleibt und sie nicht mehr im Ausland verscherbeln kann.

Was bedeutet der Entscheid für die Fans?

Auch hier überwiegen die positiven Effekte: der Auslandfussballbesuch wird günstiger! Nie war es einfacher, auf Super League Fussball zu verzichten.

Aha. Besten Dank für diese Einordnung.

Beeindruckender Briefbeschwerer

Herr Shearer am Mittwoch den 14. Januar 2015

Sepp-BlatterUnser Kolumnist vom Zürichberg hat einen überraschenden Fund gemacht.

„Liebe Füessballfreunde,

was man manchmal nicht alles findet, wenn man kurz mal in den Keller geht! Eigentlich wollte ich nur rasch eine Flasche Fendant holen und gleichzeitig die Wahlzettel von der letzten Ballon d’Or-Wahl an einem sicheren Ort verstauen, bevor wieder irgend jemand auf die Idee kommt, die nochmals durchzulesen. Und was finde ich da? Einen praktischen Briefbeschwerer, offenbar einen ziemlich historischen!

Was mir auch noch so gefallen hat: auf dem hübschen bläulichen Steinquader war sogar noch ein hübsches Messingschildchen angebracht. Schauen Sie mal auf dem Foto! Item, zum Verstauben im Keller war mir das gute Stück fast zu schade, und so als FIFA-Präsi hat man doch immer einige Stapel Beschwerden Papier auf dem Pult, die wollen dauerhaft und zuverlässig beschwert werden.

Lustig fand ich dann die Reaktion von David. Der ist völlig aus dem Häuschen geraten, als er mein neues Büroschmuckstück gesehen hat. David Ausseil ist unser Mann für das neue FIFA-Museum, in dem wir dem gemeinen Volk ab nächstem Jahr in Zürich so alten Fussi-Plunder zeigen wollen. Der David also angefangen zu stammeln, dass er das Teil schon seit Jahrzehnten suche, er halb Brasilien umgegraben habe und es einfach nicht fassen könne, dass das Stück jetzt neben meiner eisernen Reserve zum Vorschein komme.

jules-rimetAls er sich etwas gefasst hatte, erklärte er mir, dass mein Briefbeschwerer in Tat und Wahrheit der Fuss der ersten Jules Rimet-Trophäe gewesen sei und eigentlich als vermisst gegolten habe. Ganz genau habe ich es auch nicht verstanden, und so extrem hat es mich auch nicht interessiert. Den Jules Rimet hab ich dann noch gegoogelt und war total beeindruckt. Jetzt hab ich jedenfalls ein neues Ziel: ich will noch länger als der im Amt bleiben! Wäre ja gelacht!

Ich wünsche Ihnen allzeit alles Gute. Holen Sie sich doch auch mal wieder eine Flasche Fendant aus dem Keller, vielleicht stossen Sie dabei ja auch noch auf etwas, das Sie schon lange vermissen! Vielleicht geht es Ihnen aber auch ein bisschen wie mir. Mir ist es eigentlich ganz recht, wenn nicht jeder weiss, was da noch alles rumliegt.“

10. Dezember – Reto Nause

Val der Ama am Mittwoch den 10. Dezember 2014

Advent ist's, wenn's im Stadion brennt!

Oder auch nicht. Den heutigen Weihnachtswunsch wünscht sich Sicherheitsdirektor Reto Nause.

Nause1

Nause «Liebes Christkind!

Seit ziemlich genau 10 Monaten haben wir auch in Bern das Hooligan-Konkordat, welches verhindert, dass sich diese so genannten Fans danebenbenehmen und beispielsweise vor dem Spiel durch die Stadt marschieren.
Das Ziel, die Gewalt im Umfeld von Sportveranstaltungen nicht mehr länger als gesellschaftliche Tatsache hinzunehmen, haben wir vollständig erreicht. Die Gewalt ist stark rückläufig, das sieht man auch schon anhand der Berichterstattung in den Medien. Problem gelöst.

Allerdings: Bereits stehen wir mitten in den Vorbereitungen für die Stadtberner Gemeinde- und Stadtratswahlen 2016 und da wird es für mich als Vertreter einer Randpartei nicht einfach, wenn ich denn kein gutes Thema für den Wahlkampf habe. Ich wünsche mir deshalb ein weiteres Hooligan-Konkordat und deshalb wäre ich dankbar für weiterhin viel Pyro und Urin im und ums Stadion rum (ab Februar bis ungefähr Mai 15). Und dann hätte ich gerne trotzdem diesen Cupfinal mit Basel und Randale (Juni 15). Dann Rücksprache mit St. Gallen (Juli bis September), anschliessend Konkordat 2 (Oktober) und schliesslich Referendum (ab November) und Abstimmungssieg (Mai 16) und wuchtige Bestätigung im Amt (Herbst 16).

Vielen Dank und Gottes Segen, Dein Reto»

Nause2 Nause2 Nause2

Kopfbedeckungen

Herr Pelocorto am Mittwoch den 3. Dezember 2014

Herzlich willkommen zur MontagDienstagMittwochabend-Galerie. Es geht um Mützen, Kappen, Bänder und dergleichen.

Gute Güte – zuerst wünschen wir dem BVB Dortmund alles Gute.

Das ist ja ein unglaublicher Abstieg. Jürgen Klopp und seine Jungs finden hoffentlich wieder aus dem Tief. An den kalten Ohren jedenfalls soll's nicht liegen. Und die BVB-Mütze zählt zu den ahnsehnlicheren Exemplaren bei den Kopfbedeckungen.

So, jetzt wechseln wir in die Galerie:

 

Aufbereitung und Wiederverwendung

Herr Maldini am Dienstag den 2. Dezember 2014

Mozer feierte am Sonntagabend ein kurzes Comeback.

B3toSgTCQAAHBZE.jpg-large

Links ein Panini-Bildchen von der WM 1986, rechts ein Foto auf der Verbrechertafel des Tatorts vom 30.11.2014.

Inzwischen haben auch Zeitungen das Thema entdeckt und herausgefunden, dass Mozer kein Einzelfall ist. Erkennen Sie alle Fussballstars auf dem Screenshot?

tatort

Dieser Beitrag wurde unter anderem durch das aufmerksame Auge von @Gertz68 ermöglicht.

1. Dezember – Peter Bozzetti

Herr Pelocorto am Montag den 1. Dezember 2014

Heute startet die Rundes Leder Adventsserie! Keine Sorge, wir verschonen Sie mit Weihnachtsrezepten und Geschenkempfehlungen für Fussballfans.

Unsere Investigativ-Abteilung hat in den letzten Tagen Quellen angezapft, Abfallsäcke aufgeschnitten, mit 'Personen' gesprochen, gelauscht und kombiniert, um herauszufinden, was Exponenten des Schweizer Fussballs sich dieses Jahr vom Christkind wünschen.

Wir beginnen mit Spielervermittler Peter Bozzetti, der das Jahr 2014 wohl in schlechter Erinnerung behalten wird. Vor einigen Tagen ist er zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt worden; teilbedingt bedeutet, dass er sechs Monate ins Gefängnis muss.

«Liebes Christkind!

Ich wünsche mir von Dir ein praktisches Buch, am liebsten hätte ich Fit ohne Geräte von Mark Lauren. Und dann wünsche ich einen Besuch von Marianne Kohler vom Sweet Home-Blog des Tages Anzeigers. Die hat immer so gute Ideen!

Dein Peter»

Das Wunder von Hamburg

Herr Pelocorto am Montag den 24. November 2014

Wo steckt Herr der Ama? Seit gestern wissen wir mehr.

Nach dem überstürzten Aufbruch letzte Woche Richtung Norden machten wir uns ernsthafte Gedanken. Was will Herr der Ama im Norden? Doch nicht etwa Fussball? Nun, unsere Sorgen waren zum Glück vergebens. Herr der Ama weilte in Hamburg, wo gestern das brandneue Theater an der Elbe eröffnet wurde. Das erste Stück, das zu Aufführung kommt, ist das Wunder von Bern und so etwas lässt sich Herr der Ama natürlich nicht entgehen!

Dank seiner langjährigen guten Beziehungen in den Norden Deutschlands konnte sich Herr der Ama einen Logenplatz zwischen Michelle Hunziker und Günter Netzer sichern:

Michelle Hunziker (links)

Günter Netzer (links)

Das Musical, das sich stark an Sönke Wortmanns Film orientiere, sei sehr schön inszeniert gewesen, teilte uns der beliebte Redakteur auf unsere Anfrage mit. Insbesondere die Szene mit Helmut Rahn und die Szenen in Thun hätten ihn besonders angesprochen.

Helmut Rahn (rechts)

In Thun

Friendlies und Qualis

Herr Pelocorto am Montag den 17. November 2014

Herzlich willkommen zur Montagabend-Galerie, wo es um die Spiele des langen Wochenendes geht.

Assistenztrainer Ruud van Nistelrooy beim Spiel Holland v Mexico

Assistenztrainer Ruud van Nistelrooy beim Spiel Holland v Mexiko

Die 2:3-Niederlage vor fünf Tagen im Testspiel Hollands gegen Mexiko hat die Position Hiddinks und dessen Assistenten nicht gerade gestärkt. Wenigstens konnte man sich gestern gegen Lettland mit einem 6:0-Sieg den Frust aus dem Leib ballern, aber der dritte Platz drei Punkte hinter der Überraschungsmannschaft Island ist eher bescheiden. Für Mexiko traf im Testspiel Ex-Arsenal Stürmer Carlos Vela gleich zweimal, den dritten Treffer erzielte Real Madrids Javier Hernandez.

Jetzt wechseln wir zu den anderen Bildern:


Keine Geschichte ohne Vorgeschichte

Rrr am Freitag den 24. Oktober 2014

Nick Lüthi packt aus: Das Runde Leder betreibt Geschichtsklitterung!

Der Berner Journalist ist einer der Gründer des Runden Leders. Dass wir seit langem hartnäckig behaupten, unser Geburtstag falle auf den 1. September 2004, will Lüthi nicht unwidersprochen stehen lassen.

nick"Wenn heute Abend dieses Blog sein zehnjähriges Bestehen begeht, findet die Feier eigentlich ein halbes Jahr zu spät statt. Entgegen der offiziellen Geschichtschreibung wurde das Runde Leder nicht erst am 1. September 2004 gegründet, sondern bereits im Juni davor von der damaligen Online-Redaktion des «Bund». Ein paar Monate früher oder später spielt auch nach zehn Jahren eine Rolle. Denn keine Geschichte ohne Vorgeschichte. Wie kam es, dass sich die Fussballberichterstattung des «Bund» nicht mehr länger in den gewohnten Bahnen von Vorschau und Matchbericht stattfinden bewegen sollte?

Am Anfang, es muss März oder April 2004 gewesen sein, stand eine Chefredaktion, die sich für neumödiges Zeug in diesem Internetz offen zeigte. Blogs galten damals als der letzte Schrei. Zwar nicht ganz so hipp und hype, wie es ein paar Jahre Später Facebook und Twitter werden sollten. Aber auch in den Blogs sahen diejenigen, die sich intensiver damit beschäftigten und selbst schon bloggten, nichts weniger als die Zukunft der Zeitung und der Medien überhaupt. Für den «Bund» hiess das: Wollte also ein schwächelndes Blatt einigermassen unbeschadet in der Netzwelt Fuss fassen, mussten schleunigst solche Blogs her. Davon liess sich «Bund»-Chefredaktor Hanspeter Spörri erstaunlich leicht überzeugen, gemessen an der damals grassierenden Online-Angst vieler Journalisten.

Für das letzte Quäntchen Überzeugungsarbeit half das Spiel über die Bande. In der Werbewoche pries ich in einem Artikel Blogs als sinnvolle Ergänzung zu den sonst statischen und drögen Zeitungswebseiten; ein bisschen Pepp und Dynamik sollten mehr Publikum bringen. Hanspeter Spörri hatte diesen Artikel offenbar gut gelesen. Auf jeden Fall stand er kurz nach der Lektüre, das Fachblatt noch in der Hand, vor mir und sagte diesen einen Satz, ohne den das «Runde Leder» vielleicht nie aus der Taufe gehoben worden wäre: «Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber so viel weiss ich jetzt: wir brauchen solche Blogs.»

Jetzt fehlten nur noch die passenden Inhalte. Fussball drängte sich damals insofern auf, als dass sich die Berner Young Boys seit ein paar Jahren in einem Popularitätshoch befanden und im Ausweichstadion Neufeld Sympathiepunkte erspielten und ein nicht gänzlich unsympathisches Modefantum beflügelten. Zudem stand im 2004 die EM in Portugal vor der Tür mit Schweizer Teilnahme nach Jahren der Abwesenheit auf dem internationalen Rasen.

Der Name «Zum Runden Leder» kristallisierte sich ziemlich schnell aus einem kaum kontroversen und auch sonst unspektakulären Brainstorming heraus. Und das bis heute verwendete Logo mit dem runden Tisch zeichnete «Bund»-Illustrator Orlando Eisenmann gewohnt zügig. Als am kniffligsten sollte sich die technische Integration des Blogs in die bestehende eBund-Website erweisen. Der damals führende Schweizer Anbieter Kaywa hatte zwar bereits beim Tages-Anzeiger Erfahrungen mit der Blog-Integration gemacht, aber das Zusammenspiel mit der «Bund»-IT lief nicht nur glatt.

In der ersten Juniwoche 2004 war es so weit. Acht Autorinnen und Autoren (Susanna Regli, Pedro Lenz, Kathrin Naegeli, Christian Zingg, Peter Eichenberger, Nick Lüthi, Markus Schütz und Manuel Gnos) begannen das «Runde Leder» allmählich zu befüllen. Als erste wagten sich die blogerfahrenen Online-Journalisten der eBund-Redaktion auf das neue Terrain vor. Die frühen Beiträge sind inzwischen aus dem Netz verschwunden – was auch nicht wirklich ein Verlust bedeutet. Waren sie doch vor allem Fingerübungen im Stil heutiger Tweets und Facebook-Postings und vermochten noch kaum Glanzpunkte zu setzen. Doch ohne diese Vorgeschichte hätte das «Runde Leder» ab September nicht durchstarten und sich als eine der ersten Adressen der alternativen Fussballpublizistik und der schweizerischen Blogwelt überhaupt etablieren können.

Was ist mit dem Weltmeister los?

Herr Pelocorto am Sonntag den 12. Oktober 2014

Zwei Spieltage gespielt, 1 Sieg, 1 Niederlage, ein Torverhältnis von 2:3. Kann sich Deutschland überhaupt noch aus eigener Kraft qualifizieren?

Nach der historischen Niederlage in Warschau weist Trainer Joachim Löw auf das grösste Defizit der Nationalmannschaft hin: «Die Abschlussschwäche ist das Hauptthema bei uns.» Unserem Reporter Andrzej Rydiczuely gelang es, Mario Götze kurz nach dem Spiel zur schwersten Krise des deutschen Fussballs seit der WM-Finalniederlage im Juni 2002 in Yokohama zu befragen:

Promotion

Kostenlose Ebooks

Laden Sie in unserem Weiterbildungs-Channel kostenlos Ebooks herunter.

Publireportage

Lötschberger Online-Wettbewerb

ewinnen Sie ein romantisches Wochenende für zwei Personen am Blausee.

Vergleichsdienst

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Publireportage

BLS-Tageskarte

Jeden Tag nur 200 Stück: Sichern Sie sich Ihre BLS-Tageskarte für Ausflüge mit Bahn, Bus und Schiff durch die halbe Schweiz.

Werbung

Urban und trendy?

Mal im Selbstversuch, mal beim Ortstermin. Oft mit Nachgeschmack. Immer allumfassend.

Vergleichsdienst

Günstiger in die Ferien!

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.