Blogs

Züritipp · Das Magazin ·

Archiv für die Kategorie „Erledigte Fälle“

Hey @BarackObama!

Val der Ama am Dienstag den 16. September 2014

Wenn Sie "Bier" mögen, sollten Sie unbedingt mit Obama wetten.

hey

Was Sie eigentlich gar nicht wissen dürfen: US-Präsident Barack Obama musste beim kanadischen Premier Stephen Harper bereits vor Monaten Bier-Wettschulden einlösen. Die beiden hatten nämlich gewettet, dass ihre Eis***key-Teams in Sotschi gewinnen. Richtiges Bier gab es, mit quasi präsidialem Hopfen.

Belgiens Premierminister Elio Di Rupo wollte dann anlässlich des WM-Achtelfinals USA-Belgien (ja genau, Tim Howard) auch mal mitwetten und tweetete obigen Tweet. Jedoch hat Obama über 45 Millionen Follower und noch andere Sachen zu tun und deshalb nie geantwortet.

adams

Jetzt aber immerhin: Einer hats gemerkt und der US-Präsident hat dieser Tage grad zwei Kartons amerikanisches Bier und dazu einen netten Brief mit besten Grüssen bei der belgischen Botschaft in Washington abgeben lassen.

Samuel Adams, könnte schlimmer sein.

Idealer Irrtum

Val der Ama am Mittwoch den 27. August 2014

Geld verdienen mit Fussball ist ganz einfach - wenn man keine Ahnung hat.

Bet

Oder falsch wettet. Wie zum Beispiel Holly Griffiths, die dank ihrem Tipp zum Capital One Cup-Spiel Milton Keynes Dons gegen Manchester United um 1250 Pfund reicher geworden ist.

Frau Griffiths freut sich per Tweet über den Gewinn, gibt aber auch zu, dass sie mit ihrer 4:0-Prognose eigentlich einen Sieg von Man Utd vorausgesagt hätte haben wollen.

Mittwoch ist nicht der neue Sonntag

Herr Shearer am Donnerstag den 21. August 2014

Ordnung muss sein - auch im Amateurfussball!

Die in ganz Grossbritannien beliebte Sunday League heisst Sunday League, weil deren Teams - lokal oder regional organisiert - ausschliesslich an Sonntagen spielen. Genau so, wie es der Name also sagt. Was jetzt aber grad überhaupt grad gar nicht geht, ist der Kick unter der Woche. Das musste der Malsters Arms FC aus Wales ganz schmerzlich erfahren. Das Team wurde gebüsst, weil es unter der Woche ein Freundschaftsspiel bestritt. Dabei hätte gerade dieser Mittwochs-Match das grösste Erlebnis in den ansonsten bescheidenen sportlichen Karrieren der Hobbykicker darstellen sollen; die Mannschaft hatte das Freundschaftsspiel gegen Max United in einem Wettbewerb der Barclays Bank gewonnen. Damit sollte das Wirken der zahllosen Breitensport-Vereine gewürdigt werden. Gespielt wurde im Stadion von Cardiff City - ein grossartiges Erlebnis also, einmal in einem grossen Stadion aufzulaufen und ins gleiche Tor wie Cristiano Ronaldo zu treffen, auch wenn man an diesem Abend mit 2:7 verlor.

MalstersArmsFC

Aber eben, da ist auch noch ein Verband. Und Fussballfunktionäre, die verstehen bekanntlich keinen Spass. Aber auch grad gar keinen! Malsters Arms wurde mit einer dermassen hohen Busse belastet, dass die frustrierten Fussballer beschlossen, sich aus dem Spielbetrieb zurückzuziehen und den Club, welchen sie als 16-jährige gegründet hatten, aufzulösen. Begründung des Verbands für die Sanktionen war folgende: die Spieler seien ausschliesslich für Spiele versichert, welche an Sonntagen stattfinden. Am Mittwoch gegen einen Ball zu treten - ausgeschlossen!

Was sagt der zuständige Verband, die SWFA, dazu? "Wir sagen dazu nichts!". Auch in dieser Beziehung steht man also in Südwales den grossen Vorbildern in nichts nach...

Was bleibt

Rrr am Donnerstag den 24. Juli 2014

Viel blieb nicht übrig nach diesem Hausbrand in Melbourne.

1

Jetzt aber gute Nachrichten: Verletzt wurde niemand. Und das Heiligtum der Familie blieb praktisch unversehrt: Der Mitgliederausweis des Liverpool FC. You'll never walk alone!

2

Was fehlen wird

Herr Shearer am Dienstag den 15. Juli 2014

Die Weltmeisterschaft 2014 ist am Sonntag mit einem würdigen Sieger zu Ende gegangen.

Wir blicken ein letztes mal zurück auf die Spuren, welche dieser globale Anlass lokal hinterlassen hat.  Und was wir also in den kommenden Tagen zu vermissen beginnen werden - mehr oder weniger.

Schöne Schaufenster (I)

Bild 1 von 12

 

Schlussbetrachtung der Siegesgöttin

Herr Pelocorto am Samstag den 12. Juli 2014

Die Marketingverantwortlichen bei Nike haben nicht viel zu lachen. Sie dagegen schon!

So hat Nike vor der WM geworben:

Und so sieht die Bilanz aus:

Thanks Bleacher Report!

Ausverkauft

Herr Pelocorto am Mittwoch den 9. Juli 2014

LIVE: Holland-Argentinien 2:4 nP

Falls Sie die Erinnerungsmünze an den WM-Auftritt der Holländer kaufen wollten, dann sind Sie bereits zu spät.

Die Koninklijke Nederlandse Munt liess es sich nicht nehmen, Robin van Persies erstes Tor als Spezial-Pfennig in der beliebten BU-kwaliteit zu stanzen.

Die Münze kostet € 9.95, also nicht gerade viel, und ist bereits ausverkauft. Sie können sie auch nicht brauchen, denn mit einen Durchmesser von 33 Millimeter ist sie grösser als unser Zweifränkler und passt damit in kein Einkaufswagenschloss. Schade.

Wie viel Kleingeld Sie heute Abend auf Holland verwetten wollen, das überlasse ich Ihnen.

¡Vamos Argentina!

WWWW – Wer wird wirklich Weltmeister?

Herr Pelocorto am Samstag den 21. Juni 2014

So, jetzt schauen wir noch genauer hin, wer Weltmeister wird.

Sagt Ihnen der Name Nate Silver etwas? Genau, das ist der statistikverrückte Kerl, der die letzte US-Präsidentschaftswahl in allen Bundesstaaten praktisch perfekt vorausgesagt hat. Er und sein 20-köpfiges Team untersuchen auf FiveThirtyEight alles, was Zahlen hat. Auch die Weltmeisterschaft. Ihre Voraussagen zur Weltmeisterschaft werden ebenfalls laufend aktualisiert.

Mich hat natürlich interessiert, wer hinter Argentinien Gruppenzweiter wird. Es wird nicht Nigeria sein:

Klicken Sie auf die Grafik

WWW – Wer wird Weltmeister?

Herr Pelocorto am Samstag den 21. Juni 2014

Heute morgen schauen wir den Prognostikern etwas über die Schultern.

Wir beginnen mit Chartball. Dort hat Andrew Garcia Phillips eine hübsche, laufend aktualisierte Visualisierung zusammengestellt, die Ihnen mit einem Klick die Chancen Ihrer Nation auf den WM-Titel anzeigt. Das Datenmaterial stammt von The Power Rank.

Klicken Sie auf die Grafik

Zum Ausklang etwas Musik

Herr Pelocorto am Mittwoch den 18. Juni 2014

Es singt für Sie Antonio Molina, der spanische Vico Torriani.

«Aber alle machen im Leben ab und zu Fehler.»

Val der Ama am Freitag den 16. Mai 2014

So soll sich Joseph S. Blatter gegenüber dem welschen Fernsehen zur WM-Vergabe an Katar geäussert haben. Wir sind schockiert!

Blatter und der Papst

Wer die Fifa kennt, der weiss, dass der Entscheid für Katar auf seriösem Weg zustande gekommen ist. Die Dossiers lagen zeitgerecht vor, es wurde korrekt abgestimmt, das kann man alles nachprüfen. Am Entscheid gibt es also nichts zu rütteln. Wer den umsichtigen und bewährten Chef der Fifa kennt, der weiss, dass ihm keine solchen Fehler unterlaufen.

Deshalb steht die grosse Frage im Raum, wie es zu dieser schockierenden Aussage gekommen ist. Wie ist es angesichts der Blatterschen Unfehlbarkeit zu erklären, dass hier ein Fehler passiert sein soll? Wir haben uns bei der Kommission für rechtliche Angelegenheiten der Fifa erkundigt und dabei folgende Antwort erhalten:

Wenn Sepp Blatter ex cathedra spricht, d.h. wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Fussballer kraft seiner höchsten Amtsgewalt endgültig entscheidet, dass eine Glaubens- oder Sittenlehre vom der gesamten Weltfussballverband festzuhalten ist, so besitzt er auf Grund des göttlichen Beistandes jene Unfehlbarkeit, mit welcher der Fussballgott die Fifa in der endgültigen Entscheidung über eine Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet wissen wollte.

Hier haben wir die Erklärung: Nicht alle Worte, die Sepp Blatter äussert, sind unfehlbar. Unfehlbar sind die Entscheidungen des Fifa-Chefs nur dann, wenn er "ex cathedra" - als oberster Hirte und Lehrer aller Fussballer - spricht. Und also können Sie die gestrigen Worte der Privatperson Blatter getrost vergessen.

Schwere Schäden

Rrr am Montag den 21. April 2014

Beim Cupfinalspiel zwischen Zürich und Basel ist es am Montag zu diversen Zwischenfällen gekommen.

Anlässlich des bewilligten Spiels wurden die taktischen Marschrouten wiederholt nicht eingehalten. Beide Mannschaften stiegen zwar betont vorsichtig in die Partie und waren sichtlich bemüht, das spärlich erschienene Publikum einzuschläfern. Einzelne Hitzköpfe suchten aber doch den Torabschluss und forderten die gegnerischen Abwehrdispositive zum entschlossenem Eingriffen heraus.

1

100 Minuten waren bereits vorbei, als der Spieler T. erneut versuchte, den Ball in den gegnerischen Strafraum zu befördern. Diesmal gelang es, und der Spieler G. verübte massiven Schaden an der gegnerischen Mannschaft. Derselbe Spieler machte sich später eines weiteren schweren Schadens schuldig.

Der Schiedsrichter versuchte die aufgebrachten Basler im Zaun zu halten, indem er sie bis auf neun Mann dezimierte, was gelang. Zürich wurde Cupfinalspielgewinner, Basel holte das Cupfinalverliererdouble. Weitere Abklärungen sind im Gang.