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Archiv für die Kategorie „Erledigte Fälle“

Was fehlen wird

Herr Shearer am Dienstag den 15. Juli 2014

Die Weltmeisterschaft 2014 ist am Sonntag mit einem würdigen Sieger zu Ende gegangen.

Wir blicken ein letztes mal zurück auf die Spuren, welche dieser globale Anlass lokal hinterlassen hat.  Und was wir also in den kommenden Tagen zu vermissen beginnen werden - mehr oder weniger.

Schöne Schaufenster (I)

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Schlussbetrachtung der Siegesgöttin

Herr Pelocorto am Samstag den 12. Juli 2014

Die Marketingverantwortlichen bei Nike haben nicht viel zu lachen. Sie dagegen schon!

So hat Nike vor der WM geworben:

Und so sieht die Bilanz aus:

Thanks Bleacher Report!

Ausverkauft

Herr Pelocorto am Mittwoch den 9. Juli 2014

LIVE: Holland-Argentinien 2:4 nP

Falls Sie die Erinnerungsmünze an den WM-Auftritt der Holländer kaufen wollten, dann sind Sie bereits zu spät.

Die Koninklijke Nederlandse Munt liess es sich nicht nehmen, Robin van Persies erstes Tor als Spezial-Pfennig in der beliebten BU-kwaliteit zu stanzen.

Die Münze kostet € 9.95, also nicht gerade viel, und ist bereits ausverkauft. Sie können sie auch nicht brauchen, denn mit einen Durchmesser von 33 Millimeter ist sie grösser als unser Zweifränkler und passt damit in kein Einkaufswagenschloss. Schade.

Wie viel Kleingeld Sie heute Abend auf Holland verwetten wollen, das überlasse ich Ihnen.

¡Vamos Argentina!

WWWW – Wer wird wirklich Weltmeister?

Herr Pelocorto am Samstag den 21. Juni 2014

So, jetzt schauen wir noch genauer hin, wer Weltmeister wird.

Sagt Ihnen der Name Nate Silver etwas? Genau, das ist der statistikverrückte Kerl, der die letzte US-Präsidentschaftswahl in allen Bundesstaaten praktisch perfekt vorausgesagt hat. Er und sein 20-köpfiges Team untersuchen auf FiveThirtyEight alles, was Zahlen hat. Auch die Weltmeisterschaft. Ihre Voraussagen zur Weltmeisterschaft werden ebenfalls laufend aktualisiert.

Mich hat natürlich interessiert, wer hinter Argentinien Gruppenzweiter wird. Es wird nicht Nigeria sein:

Klicken Sie auf die Grafik

WWW – Wer wird Weltmeister?

Herr Pelocorto am Samstag den 21. Juni 2014

Heute morgen schauen wir den Prognostikern etwas über die Schultern.

Wir beginnen mit Chartball. Dort hat Andrew Garcia Phillips eine hübsche, laufend aktualisierte Visualisierung zusammengestellt, die Ihnen mit einem Klick die Chancen Ihrer Nation auf den WM-Titel anzeigt. Das Datenmaterial stammt von The Power Rank.

Klicken Sie auf die Grafik

Zum Ausklang etwas Musik

Herr Pelocorto am Mittwoch den 18. Juni 2014

Es singt für Sie Antonio Molina, der spanische Vico Torriani.

«Aber alle machen im Leben ab und zu Fehler.»

Val der Ama am Freitag den 16. Mai 2014

So soll sich Joseph S. Blatter gegenüber dem welschen Fernsehen zur WM-Vergabe an Katar geäussert haben. Wir sind schockiert!

Blatter und der Papst

Wer die Fifa kennt, der weiss, dass der Entscheid für Katar auf seriösem Weg zustande gekommen ist. Die Dossiers lagen zeitgerecht vor, es wurde korrekt abgestimmt, das kann man alles nachprüfen. Am Entscheid gibt es also nichts zu rütteln. Wer den umsichtigen und bewährten Chef der Fifa kennt, der weiss, dass ihm keine solchen Fehler unterlaufen.

Deshalb steht die grosse Frage im Raum, wie es zu dieser schockierenden Aussage gekommen ist. Wie ist es angesichts der Blatterschen Unfehlbarkeit zu erklären, dass hier ein Fehler passiert sein soll? Wir haben uns bei der Kommission für rechtliche Angelegenheiten der Fifa erkundigt und dabei folgende Antwort erhalten:

Wenn Sepp Blatter ex cathedra spricht, d.h. wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Fussballer kraft seiner höchsten Amtsgewalt endgültig entscheidet, dass eine Glaubens- oder Sittenlehre vom der gesamten Weltfussballverband festzuhalten ist, so besitzt er auf Grund des göttlichen Beistandes jene Unfehlbarkeit, mit welcher der Fussballgott die Fifa in der endgültigen Entscheidung über eine Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet wissen wollte.

Hier haben wir die Erklärung: Nicht alle Worte, die Sepp Blatter äussert, sind unfehlbar. Unfehlbar sind die Entscheidungen des Fifa-Chefs nur dann, wenn er "ex cathedra" - als oberster Hirte und Lehrer aller Fussballer - spricht. Und also können Sie die gestrigen Worte der Privatperson Blatter getrost vergessen.

Schwere Schäden

Rrr am Montag den 21. April 2014

Beim Cupfinalspiel zwischen Zürich und Basel ist es am Montag zu diversen Zwischenfällen gekommen.

Anlässlich des bewilligten Spiels wurden die taktischen Marschrouten wiederholt nicht eingehalten. Beide Mannschaften stiegen zwar betont vorsichtig in die Partie und waren sichtlich bemüht, das spärlich erschienene Publikum einzuschläfern. Einzelne Hitzköpfe suchten aber doch den Torabschluss und forderten die gegnerischen Abwehrdispositive zum entschlossenem Eingriffen heraus.

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100 Minuten waren bereits vorbei, als der Spieler T. erneut versuchte, den Ball in den gegnerischen Strafraum zu befördern. Diesmal gelang es, und der Spieler G. verübte massiven Schaden an der gegnerischen Mannschaft. Derselbe Spieler machte sich später eines weiteren schweren Schadens schuldig.

Der Schiedsrichter versuchte die aufgebrachten Basler im Zaun zu halten, indem er sie bis auf neun Mann dezimierte, was gelang. Zürich wurde Cupfinalspielgewinner, Basel holte das Cupfinalverliererdouble. Weitere Abklärungen sind im Gang.

HaarspalterEi

Rrr am Mittwoch den 16. April 2014

Klein Rooney geht das Osterfest mächtig auf die Eier.

Seine Mama Jo-Anne wollte ihm ein Schokoladenei schenken, doch die Confiserie in Manchester weigerte sich, den Vornamen "Rooney" drauf zu setzen. Zur Begründung hiess es, man befürchte eine Urheberrechtsklage von Wayne Rooney.

Jetzt musste Klein Rooney weinen. Die Zuckerbäcker zeigten sich schliesslich kompromissbereit und setzten den ganzen Namen aufs Ei: Rooney Scholes.

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Die Mama kann damit leben. Ihre beiden Katzen vermutlich auch. Sie heissen Cantona und Berbatov. Der ältete Bruder von Rooney heisst übrigens Anderson, aber der ist schon 16 Jahre alt und braucht kein Osterei.

500 von R13 wegen CR7

Val der Ama am Donnerstag den 30. Januar 2014

"500 Paar Torwarthandschuhe, dass Cristiano Ronaldo kein Tor gegen mich schiesst", wettete Granadas Goalie Roberto Fernández vor dem Spiel gegen Real Madrid.

Guantes

Tja, das Spiel endete 2:0 für Real - und Ronaldo traf in der 56. Minute zum 1:0.

Fernández zeigte sich aber als fairer Verlierer und besorgte eben diese 500 Paar Handschuhe, welche nun an die glücklichen Gewinner einer zur Wette organisierten Verlosung verteilt werden. "Dieses Mal habe ich die Wette zwar verloren, aber beim nächsten Mal werde ich gewinnen", meint der Geschlagene zuversichtlich.

Hätte er doch gegen Luka Modrić gewettet, der hat diese Saison in der Primera División noch gar nicht getroffen.

Die Rohrkrepierer

Herr Pelocorto am Dienstag den 31. Dezember 2013

Unsere Schlechtestenliste zum Jahresende: Wer trifft das Tor nicht?

Die Besten, Reichsten und Schönsten des Fussballs sind ja mehr oder weniger bekannt. Wir hingegen schauten nach hinten beziehungsweise nach unten und wollten wissen, welche Teams das Tor am seltensten treffen. Dazu haben meine 31 Inder verschiedene europäische erste Ligen unter die Lupe genommen und beim jeweils letztplatzierten Team in der Tabelle die Anzahl durchschnittlich erzielter Tore pro Spiel ermittelt.

Der Rohrkrepierer des Jahres 2013 geht an die portugiesischen Löwen des Sporting Clube Olhanense. In 14 Runden erzielten sie gerade einmal 8 Tore, das gibt eine Quote von 0.57.

Die Plätze 2 und 3 gehen torgleich an Eintracht Braunschweig und Catania Calcio, die in 17 Runden je 10 Tore erzielten. Das macht eine Quote von 0.59. Die restlichen Quoten haben wir tabellarisch aufbereitet:

Haircut in Hull

Newfield am Dienstag den 31. Dezember 2013

Aus unserer Rubrik "Schön beendete Geschichten zum Jahresende" zeigen wir Ihnen heute: Tom Huddlestone und sein Haar.

6 Tore erzielte Hull City in der zweiten Halbzeit des letzten Heimspiels des Jahres. Der Gegner tut nichts zur Sache. Wie auch immer, das 4:0 beendete eine lange Durststrecke und führte sogar zu ambulanten Scherereien an der Seitenlinie. Aber sehen Sie selbst:

 

Des Benehmens Lösung: Huddlestone hatte gewettet, erst wieder einen Barbershop aufzusuchen, wenn ihm ein Tor in der Premier League gelänge. Da sein letztes Goal in einem Pflichtspiel vom 20. April 2011 datierte, damals noch für Tottenham, war seine Mähne mittlerweile löwen- bzw. (im Zusammenhang mit Hull eher) tigermässig angewachsen.

In dieser trostlosen Zeit dachte er aber durchaus auch positiv und sammelte Geld für die Krebsforschung. Auf huddlefro sind alle Details ersichtlich, auch diejenigen der Frisurenentwicklung. Well done, and cheers!

Schall und Rauch (VI)

Rrr am Montag den 30. Dezember 2013

2013 - lang ists her. Das Runde Leder erinnert sich vage.

sfo

("Blick"-Sportchef Felix Bingesser freute sich für Ciriaco Sforza, der nun beweisen könne, "dass er nicht nur ein herausragender Fussballer war. Sondern auch ein grosser Trainer wird. Bei YB. Einem schlummernden Riesen mit ungeheurem Potenzial." Wir wollten im Internet nachschauen, wie es dann weiterging mit Sforza und YB, aber seltsam.)

Schall und Rauch (V)

Rrr am Sonntag den 29. Dezember 2013

2013 - wer erinnert sich noch?

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"Steffen für Martinez… SIND DIE NCIHT GANZ DICHT IN THUN, TAMI, TAMI, TAMI!!!!!!!! Wobei, in Thun wirds auch mit dem Martinez was."

(Der Thun-Fan Herr dres kommentiert im Fachforum Zum Runden Leder die Transferaktivitäten im Frühsommer. Renato Steffen stand für YB seither genau einmal in der Startformation. Josef Martinez bestritt als Leihspieler für Thun 33 Spiele, schoss 11 Tore und gab 3 Assists.)

Schall und Rauch (IV)

Rrr am Samstag den 28. Dezember 2013

2013 - verdamp lang her. Das Runde Leder blickt zurück.

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"Ich war zum ersten Mal bei einem Spiel der Bayern."

(Und auch zum letzten Mal. Der Klub verhängte ein Stadionverbot gegen die flitzende Kellnerin Nadine aus Aidenbach in Niederbayern.)