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Archiv für die Kategorie „Digital“

Schädlicher Schlag

Rrr am Sonntag den 29. Juni 2014

Vorsicht: Penaltyschiessen können die Gesundheit Ihres Fernsehers ernsthaft beeinträchtigen.

Wir schalten um in eine Privatwohnung in Brasilien. Gerade fällt die Entscheidung im Achtelfinal gegen Chile - grosse Emotionen!

Optimierung der Kommunikationsmittel

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 22. Juni 2014

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

IMG_1110Lieber Briefkastenonkel, mein Hobby ist das Manipulieren von Fussballspielen. Jetzt bin ich völlig überraschend aufgeflogen, wie Sie der heutigen "SonntagsZeitung" entnehmen können. Was habe ich falsch gemacht? U.A.w.g., F.G., L.

Lieber Francesco, nach eingehender Analyse Deines Falls kommen wir zum Schluss, dass Du bei der Kontaktaufnahme mit den beiden Lugano-Spielern eventuell auf das falsche Kommunikationsmittel gesetzt hast. Klar, Du gingst davon aus, dass die beiden Spieler Deine Nachricht einfach liken würden, womit der Geschäftsverkehr schon quasi in trockenen Tüchern gewesen wäre. Leider ist das ein bisschen viel Konjunktiv.

Für den nächsten Betrugsversuch ist eine Optimierung der Kommunikationsmittel angezeigt. Konkret empfehlen wir Dir, auf Facebook-Nachrichten zu verzichten und stattdessen das trendige Twitter zu benutzen (Hashtag #Wettbetrug nicht vergessen!). Auch eine Lautsprecher-Durchsage kurz vor Anpfiff würde sicher nicht ungehört verhallen. Und natürlich kannst Du auch jederzeit einen Werbeplatz in der Sideline rechts im Runden Leder buchen (Fr. 500.-/Woche exkl MWST, Fr. 750.- mit Bild und Link auf Deinen Facebook-Account). Alles Gute, Dein Dr. Rüdisühli

Bananenbilder

Herr Maldini am Mittwoch den 30. April 2014

Solidarität mit Dani Alves im World Wide Web.

Nachdem Dani Alves vom FC Barcelona am Wochenende rassistisch angefeindet wurde, ist die Solidaritätswelle in den sozialen Medien gross. Gemäss der spanischen Sportzeitung AS handelte es sich aber um eine geplante Aktion.

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#SayNoToRacism

Tolle Tauschaktion

Herr Shearer am Dienstag den 1. April 2014

Ihr Team ist in einer Negativspirale? Ihre Mannschaft verfehlt das Saisonziel meilenweit? Sie sind Anhänger einer Verlierertruppe?

Kein Problem. Tauschen Sie ihr Herz gegen ein Computerspiel ein. Eine englische Ladenkette, die sich auf den Vertrieb von Spielen für Computer und Konsolen spezialisiert hat, bietet in ihren Filialen in Cardiff, Fulham, Edinburgh, Manchester, Sunderland und West Bromwich allen Kunden ein Gratisexemplar von einem der gängigen Fussballspiele an - im Tausch gegen das gültige Saisonabo (in Manchester von United, in Edinburg von den Hearts of Midlothian)!

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Regen Sie sich nicht länger über eine verfehlte Transferpolitik, einen unfähigen Trainer und eine überbezahlte Truppe von lauter Fussballdiven auf. Nehmen Sie das Steuer selber in die Hand, also die Maus oder den Joystick! An dieser Stelle noch eine scheue Frage des schon lange computerspielabstinenten Redakteurs: spielt man heute überhaupt noch mit Joystick?

«EA Sports» sucht Nachwuchs-Talente

Natischer am Freitag den 21. März 2014

Interessantes Jobangebot für Runde Leser/innen:

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Wissen Sie restlos alles über den BSC Young Boys und dessen Spieler? Natürlich. Sonst würden Sie kaum Ihre wertvolle Freizeit in diesem unserem Expertenforum vertrödeln. Mit Ihrem Wissen lässt sich aber tatsächlich auch Geld verdienen:

Wie wir nach kurzer Internet-Recherche feststellten, stellt EA Sports offenbar so Computerspiele her. Hierfür wird nun ein EA Sports Data Editor für YB gesucht.  Bewerben Sie sich am besten jetzt sofort.

 

YNWA

Rrr am Mittwoch den 19. März 2014

Sonntag, während ManUtd-Liverpool: Maira Nari schreibt ihrem Papa.

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Aber Andrew Nari, Chefsteward von Flug MH370, hat bisher nicht geantwortet.

16. Dezember – Luftgitarre

Newfield am Montag den 16. Dezember 2013

Zum Runden Leder, Geschenkpapier 2013

Da wird immer die nächste Feier und der next summer sein, versprochen. Seien Sie bereit!

warme luft

Newcastle ist laut, es ist voll Energie, Samba, Musik, Tanz, Männer. Das ist Newcastle, wir müssen dies so annehmen.

Und Bern? Anyway, schonen Sie die mittlerweile bereits etwas spröde gewordene YB-Wurst, also die aufblasbare, und greifen Sie zur ebensolchen Gitarre. Die Redaktion empfiehlt Ihnen mit 2:1 Stimmen bei 8 Enthaltungen vorbehaltlos gleich mindestens deren 3 zu ordern. Alles andere wäre ökologischer Versandblödsinn. Zudem macht es (was eigentlich? -> Praktikant bis Sonntagabend noch recherchieren lassen!) zusammen mit Freunden noch viel mehr Spass. Und haben Sie den Preis gesehen, geschenkt.

Andersaits, mit Strom und allein - gegebenenfalls durchaus mit Chor - hat halt auch seinen Reiz ...

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Tunesischer Lärm

Herr Pelocorto am Montag den 7. Oktober 2013

Endlich dürfen die Fans wieder in Tunesiens Stadien.

In Tunesien nahm der Arabische Frühling mit dem Aufstand gegen Ben Ali im Frühling 2011 seinen Anfang. Aus Sicherheitsgründen war es den Fussballfans seit dann untersagt, ihre Teams in den Stadien anzufeuern. Mitte September gab das Sportministerium bekannt, dass man ab dem zweiten Spieltag Ende September immerhin wieder die Heimfans in ihre Stadien lassen wolle.

Trotzdem mussten in den letzten zwei Jahren einige Teams nicht auf lautstarke Unterstützung im Stadion verzichten. Die Anhänger des Club Sportif Hammam-Lif etwa stellten 40 grosse Lautsprecherboxen im Stadion auf und koppelten sie mit der App The 12th Man.

Je intensiver die Fans zuhause und bei Freunden vor dem Fernsehen auf ihre Smartphones tippten, desto lauter der Support im Stadion. Das half; den Kracher gegen Stade Tunisien konnte man mit 1:0 gewinnen:

Elektronische Raucher sind Sieger

Lars: L am Samstag den 22. Juni 2013

Djibril Cissé kann nun soviel rauchen, wie er will.

Nicht nur Hollywood-Promis wie Charlie Sheen oder Lindsay Lohan, Musiker wie Bruno Mars und Courtney Love, auch immer mehr Fussballer bevorzugen die elektronische Form der Zigarette. Der Franzose Djibril Cissé (Ex Liverpool, Lazio, QPR, heute in der Wüste) war letzte Woche in Ghana bei Michael Essien zu Gast, an dessen Spiel für die Hoffnung. Cissé paffte dabei auf seiner elektronischen Zigarette, was das Zeug hielt.

«Elektronische Zigaretten mit Tabakzigaretten zu vergleichen, ist wie ein Vergleich von Fussballspielen mit Handgranatenjonglieren», sagte Adrian Everett, E-Zigi-Hersteller, wie eine Google-Suche nach "Fussball" und "Zigaretten" ergab.

Aber aufgepasst! Während das Rauchen für Fussballer ganz in Ordnung ist, müssen Fans mit Konsequenzen rechnen.

Ruinöse Torwand

Herr Shearer am Montag den 17. Juni 2013

Dany Ward ist doch nicht blöd.

Das hatte man sich in einer Aachener Filiale von Media Markt in den schlimmsten Albträumen nicht ausgemalt. Aber Dany Ward hätte den Elektronik-Fachmarkt früher oder später wohl in den Ruin geschossen, wenn die Verantwortlichen ihn nicht gestoppt hätten. In ganz Deutschland veranstaltete die nach eigenen Angaben komplett unblöde Kette ein Torwandschiessen. Wer traf, kriegte seinen ganzen Einkauf rückerstattet. Das schien ganz gut zu laufen, doch dann kam Dany Ward, 33, Verteidiger beim Siebtligisten Arminia Eilendorf.

Und Ward kaufte ein: TV, Stereoanlage, Kaffeemaschine und anderes packte er in seinen Einkaufswagen. An der Kasse bezahlte er jedes Gerät separat und marschierte mit fünf Kassenzetteln zur Torwand. Fünf Schuss hatte er zugute, drei davon versenkte er in das einzige Loch. Ertrag: 230 Euro, diese wurden auf einer zweiten Runde gleich wieder investiert. Mit vier weiteren Kassenbons schritt er erneut zur Tat, zwei Treffer waren zu verzeichnen. Langsam wurden auch andere Kunden auf ihn aufmerksam und reichten ihm ihre Zettel. Unter ihnen auch eine ältere Frau, die soeben 8 Tablet-PCs für 2400 Euro erstanden hatte. Ward lief an, traf für die Dame ins Glück und trat danach den Heimweg an. Das Management atmete tief durch.

Der Schock dürfte ziemlich gross gewesen sein, als der Scharfschütze einen Tag danach wieder bei Media Markt auftauchte, diesmal mit einer langen Einkaufsliste im Auftrag der Verwandschaft. Mit acht Quittungen wollte er seinen Coup vom Vortag wiederholen, wurde aber von Bodyguards rüde aufgehalten. Die behaupteten, dass er ein gewerbsmässiger Betrüger sei. Media Markt widerspricht dieser Version und spricht von einer ruhigen Diskussion. Man habe ihn nicht mehr schiessen lassen, weil er eben im grossen Stil, also quasi gewerblich, eingekauft habe. Ward sei angeboten worden, noch einmal zu schiessen, der Laden würde das Geld dann einem wohltätigen Zweck zuführen. Ob er sich darauf einlassen will, darüber ist sich Dany Ward noch nicht sicher: "Ich mache mit denen jetzt nicht auf Friede, Freude, Eierkuchen." Wäre ja irgendwie auch blöd.

 

Neymar-Cam

Herr Pelocorto am Donnerstag den 30. Mai 2013

Neymar da Silva Santos Júnior, das brasilianische Frisurchamäleon wechselt zum FC Barcelona und nimmt schöne Erinnerungen mit.

Vergangenen Samstag trainierte Neymar zum letzten Mal mit seinen alten Teamkollegen vom Santos FC in deren Trainingsanlage mit dem wunderbaren Namen Centro de Treinamento Rei Pele. Damit er die Kollegen nicht so schnell vergisst, hat sich Neymar eine Kamera auf den Kopf geschnallt und das letzte Training gefilmt – Dogma 95 e futebol, sozusagen.

Erleben Sie hier zum ersten Mal in diesem Blog und exklusiv ein Fussballtraining aus der Spielerperspektive.

Ist Ihnen aufgefallen, wie kurz das Training ist?

Madrid

Val der Ama am Donnerstag den 9. Mai 2013

7. Mai 2013

Grand Final des FIFA Interactive World Cup 2013. Der Kolumbianer Andres Botero gewinnt mit einem Treffer von Cristiano Ronaldo das Spiel gegen den spanischen Titelverteidiger Alfonso Ramos mit 1:0> und wirft diesen damit aus dem Turnier.

Fussball in Nicht-Fussball-Büchern (H)

Newfield am Dienstag den 30. April 2013

Foto typähnlich

«Und so einsam, wie es ihm zuerst vorgekommen ist, ist es gar nicht gewesen. Weil er hat jetzt schon die längste Zeit einen Riesenlärm gehört. Zuerst hat er geglaubt, Einbildung, weil es hat fast geklungen, als ob gleich hinter dem Weinhügel ein Fußballstadion wäre, wie so ein Orkan von Tausenden Stadionbesuchern. Und was soll ich sagen, hinter dem Hügel ist wirklich ein Fußballstadion gewesen, und bestimmt ein paar tausend Zuschauer auf der Holztribüne, daß man geglaubt hat, jetzt und jetzt kracht sie zusammen, und Klöch auf einen Schlag ausgerottet.

Wie der Brenner das Plakat bei der Kassa gelesen hat, hat er erst verstanden, wieso die Mannschaft von so einem Kaff derart viele Zuschauer haben kann.

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Bitteres Twittergewitter

Rrr am Montag den 22. April 2013

Onkel Sepp wurde gehackt.

"Was solls, wenn ich das Geld des Katar-Prinzen angenommen habe? Ich bin der Brotverdiener der Familie." Mit diesen unerwarteten Worten richtete sich FIFA-Chef Sepp Blatter heute abend via Twitter an die Welt. Die FIFA selber twitterte, Blatter habe seinen Rücktritt gegeben, und verbreitete auch sonst allerhand erstaunliche Meldungen.

Erst nach einer guten Stunde kam die Korrektur: Die "wahre" FIFA teilte mit, sie sei Opfer eines Hacker-Angriffs geworden.

Zu der Attacke hat sich die Syrian Electronic Army bekannt, eine Gruppe von Anhängern des syrischen Staatspräsidenten al-Assad. Sie hat auch schon die Website der Arabischen Liga geknackt und den Nachrichtensender al-Dschasira manipuliert.

Die falschen FIFA-Tweets wurden inzwischen gelöscht.

Motivationshilfe

Natischer am Freitag den 19. April 2013

Sind Sie schon so richtig heiss auf Sitten vs. YB vom Sonntag? Wir helfen nach!

Diese von den Urhebern offenbar als zeitlos eingeschätzte Zote stammt aus dem Hause «Wallisär Memes». Exklusiv drüben bei Facebook.

Sie haben weiterführende Fragen? Verpassen Sie auch keinesfalls das diesbezügliche Investigativ-Interview der RZ.