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Archiv für die Kategorie „Bebremte Zauberer“

WM wieder mit Wiese

Val der Ama am Dienstag den 3. Juni 2014

Fussballsensation in Deutschland - Tim Wiese fährt an die WM!

Der 32-Jährige bestritt sechs Länderspiele für Deutschland und hatte bis zur vergangenen Winterpause noch einen Vertrag bei 1899 Hoffenheim, der dann aufgelöst wurde. Wiese ist aber Profi durch und Wiesedurch; einer wie er bedarf keiner Ernstkämpfe, um weiterhin fit und einsatzbereit zu bleiben. Joggen am Morgen und zwei Stunden Fitness nachmittags, so sein tägliches Engagement im Hinblick auf den lockenden Weltmeistertitel.

Noch allerdings halten sich die Protagonisten bedeckt. Der DFB hat die Geschichte weder bestätigt noch dementiert und auch Bundestrainer Löw hält sich derzeit auffällig bedeckt. So ist Wiese auf keiner Kaderliste und auch aktuelle Fotos der neuen Nummer Eins im Tor gibt es seit Wochen nicht.

Das Bild hier oben rechts stammt aus dem Februar. Damals brachte Wiese bei 1,93 Meter Körpergrösse gerade mal 118 Kilo auf die Waage. Und aktuell? "Das Foto ist schon alt. Heute bin ich noch breiter!", so der Kommentar des Ex-Werderaners.

Klar ist: In dieser Form ist Wiese im Tor gesetzt, da schiesst niemand vorbei.

Zwischensaisonrückblick

Val der Ama am Dienstag den 13. Mai 2014

12. Platz, 5 Punkte mehr als letzte Saison, kaum in Abstiegsgefahr - Werder Bremen kann mit der als Übergangssaison deklarierten Spielzeit 2013/14 zufrieden sein.

Werder

Es war kein schöner Start für Robin Dutt, den neuen Übungsleiter im Jahre 1 nach Thomas Schaaf. Gleich das erste Pflichtspiel mit Werder endete mit einer 1:3-Niederlage gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal. Danach kämpfte der Verein lange mit fehlender Konstanz und wenig Kreativität und viel Defensive. Die Saison war ein stetes Auf und Ab mit einem 0:7 gegen die Bayern als Tiefpunkt, und dem Derbysieg gegen den HSV als absoluter Saisonhöhepunkt.

Dutt zeigte sich aber am Samstag nach der 34. Runde und der knappen Niederlage in Leverkusen ziemlich zufrieden: "Das war insgesamt eine ordentliche Saison. Am Anfang wurden wir von vielen Experten als Abstiegskandidat gehandelt, haben jetzt aber zwölf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz."

Ordentlich, stimmt. Dank den Zuzügen von Franco di Santo, Santiago Garcia und Luca Caldirola ist die Transferbilanz so gut wie schon lange nicht mehr und trotz insgesamt 64 Gegentreffern kann man mit Werders Verteidigung zufrieden sein: zehnmal hat das Team keinen Treffer zugelassen. Dazu ein Mittelfeld, das immer mehr in der Lage ist, auch spielerische Akzente zu setzen. Bleibt einzig die Frage, wer denn nach dem Abgang von Aaron Hunt nächste Saison die Tore schiessen soll.

Henu, wir beschliessen die Saison mit einem Zitat von Sebastian Prödl (gehört nach dem 1:5 gegen Borussia Dortmund am 08.02.2014): "Wir haben die Entscheidung zwischen Verzweiflung und Hoffnung. Ich denke, wir sollten uns für die Hoffnung entscheiden." Und freuen uns auf die Spielzeit 14/15.

Ehrlicher Hunt, fiese Frisur

Val der Ama am Dienstag den 11. März 2014

Aaron Hunts Ehrlichkeit war nicht der einzige Höhepunkt der Partie 1. FC Nürnberg gegen Werder Bremen.

Hunt

Wieder ein Dreier: Auch am 24. Bundesliga-Spieltag konnten die Hanseaten einen wichtigen 2:0-Sieg im Abstiegskampf feiern.

Wirklich bemerkenswert aber die schnelle Reue des Aaron Hunt in der 75. Minute. Dieser "fädelt" beim Zweikampf mit Nürnbergs Javier Pinola ein, und fällt zu Boden. Schiedsrichter Manuel Gräfe, überzeugt von der schauspielerischen Leistung, zeigt sogleich und auch verständlicherweise auf den Punkt. Dann aber: Hunt geht auf Gräfe zu, spricht kurz mit ihm, schüttelt den Kopf. Der Schiedsrichter korrigiert seine Entscheidung. Abstoss, kein Penalty!

Später, vor den Kameras, erzählte Hunt überraschend offen, dass er den Schiedsrichterpfiff provozieren wollte und den Körperkontakt gesucht habe. Aber dann eben hat sich das Gewissen gemeldet. "Mir war schnell klar, dass ich die Wahrheit sagen muss. Und ich habe es nicht bereut, denn so wollen wir nicht gewinnen – auch nicht im Abstiegskampf." Schön.

Ah, eben noch der andere Höhepunkt. Moment...

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Werder Bremen China Tour

Val der Ama am Donnerstag den 6. März 2014

Die Bundesliga ist zu klein für den Derbysieger Werder Bremen.WerderChina

Und also geht der norddeutsche Verein zu Saisonbeginn 2014/2015 auf eine mehrtägige Testspielreise nach China. Zwei Partien sind geplant: 2. Juli gegen Tianjin Teda und am 5. Juli gegen Changchun Yatai, beide Gegner sind Erstligisten aus der Super League.

Die Bremer reisen mit einer Mission: Sie sollen nämlich die Auslandsvermarktung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in China vorantreiben. Der lukrative Trip wird knapp eine halbe Million Euro in die Vereinskassen der Hanseaten spülen. Und selbstverständlich locken Hunderte Millionen Marketing- und Trikotverkaufseinnahmen.

Kein Wunder, jubiliert Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Filbry, wie folgt: "Werder ist eine attraktive Marke, die mit dieser Reise in einem attraktiven Markt auftritt. Das ist nicht nur für uns eine interessante Konstellation. Wir führen momentan Gespräche auch mit vielen anderen interessierten Vertretern aus Wirtschaft und Politik, die uns ebenfalls auf dieser Reise begleiten wollen."

Besonders interessant ist der Ausflug ja für den aktuellen Trikotsponsor: China ist nach den USA der zweitgrösste Geflügelproduzent weltweit, hat zurzeit aber ziemlichen Ärger mit einer Geflügelinfluenza namens H7N9, die gern auch mal zu humanen Infektionen führt.

100. Nordderby

Val der Ama am Samstag den 1. März 2014

BREAKING NEWS: Nordderby endet mit einem 1:0-Triumph für Werder Bremen !!!

Werder Bremen gegen den Hamburger SV: Der 16. spielt beim 14.

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Das hundertste Nordderby zwischen den ewigen Rivalen ist vor allem ein Krisengipfel, denn eine Niederlage heute (15.30 Uhr/Sky) könnte fatale Folgen haben.

Der HSV reist mit neuem Trainer und nach dem 3:0 gegen Dortmund mit ziemlich Rückenwind nach Bremen. "Sie werden mit breiter Brust auflaufen, das ist klar nach dem Sieg gegen Dortmund", sagte Werder-Trainer Dutt, der leider seit fünf Spielen sieglos ist. "Wir müssen aggressiv sein und dennoch kontrolliert spielen."

Cool bleiben? Man darf gespannt sein, wie die Bremer dies umsetzen werden, weil was für ein Druck! Das Weserstadion ist längst ausverkauft, ganz Bremen grün-weiss dekoriert und die lokale Presse betreibt seit Tagen eine beinahe euphorische Derbyberichterstattung.

Nun denn, wir drücken hoffnungsvoll die Daumen, denn nicht nur die Sympathie spricht für die Bremer, auch die Statistik: 31 Mal siegte der HSV, 33 Partien endeten remis, 35 Mal triumphierte Werder – und heute?

Superbe Sponsoringdeals

Val der Ama am Dienstag den 11. Februar 2014

Der SV Werder Bremen auf Champions League-Niveau.

Ailton

Sportlich noch nicht ganz, auch wenn Trainer Dutt meint, beim 1:5 gegen Dortmund gute spielerische Akzente gesehen zu haben. Aber egal, heute reden wir über Geld und Deals und da sind die Bremer top! Gerade eben hat man den Vertrag mit dem garantiert in jeglicher Hinsicht korrekten Hühnerfleischfabrikanten Wiesenhof bis 2016 verlängert - und kassiert dafür künftig 5.7 Millionen Euro pro Saison. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Partnerschaft fortführen. Und wir freuen uns sehr, dass das zu verbesserten Konditionen stattfindet“, sagt selbstverständlich Finanzchef Klaus Filbry.

Und es kommt noch schöner: Wiesenhof bleibt nicht nur zwei zusätzliche Jahre bei Bremen, sondern gibt es neu auch mit Ailton. Die Dschungelcamp-Legende ist das neue „Wiesenhof-Gesicht“ für die kommenden Sommermonate und wird so künftig für die geschacklich sicherlich aparte Bruzzler-Variante "Samba Brasil" werben. Sommerzeit, Grillzeit, Fussball-WM in Brasilien – „dazu passt Ailton ideal“, sagt das Marketing der Wiesenhof Geflügelkontor GmbH.

Besuch in Bremen

Val der Ama am Dienstag den 21. Januar 2014

Die Fussballer von Werder II empfangen am Mittwoch die U23 des nordkoreanischen Vereins Sobaeksu Football Club.

WerderJongun

Die Mannschaft aus Nordkorea ist im Rahmen eines seit 2009 bestehenden Austauschprogramms mit dem Deutschen Olympischen Sport-Bund (DOSB) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Deutschland zu Gast. Die Gäste - sicherlich bestens bewacht betreut von Trainerlegende Klaus Schlappner - werden in Bremen nicht nur Fussball spielen, sondern nach einem gemeinsamen Mittagessen mit den Spielern von Werder II auch an einer Führung durch das Weserstadion teilnehmen.

Der Kontakt kam über den Werder-Aufsichtsratsvorsitzenden und aber auch UN-Sonderbeauftragten für Sport, Willi Lemke, zustande und der sagt: „Dieser Besuch ist deshalb wichtig, weil er belegt, dass der Sport auch in noch so schwierigen politischen Zeiten Brücken bauen kann."

 

Es leuchtete und schwebte über das Weserstadion

Val der Ama am Donnerstag den 9. Januar 2014

Nun interessieren sich auch Aliens für Werder Bremen.

werderufo

Am Montag löste ein unbekanntes Objekt in Bremen Alarm aus. Wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) mitteilte, tauchte gegen 18 Uhr am Montagabend ein fliegendes Etwas mehrmals auf dem Radar auf. Die Polizei nahm mit Heli und Streifenwagen die Verfolgung auf, musste aber früh wieder aufgeben. Ein Polizeisprecher: "Zwei Beamte sahen um 18.31 Uhr am Stadionbad am Osterdeich einen hubschrauberähnlichen Gegenstand in rund 300 Meter Höhe. Das Objekt war aber kein Hubschrauber. Geräusche waren nicht wahrzunehmen. Das Objekt hatte starke Scheinwerfer und leuchtete in die Luft. Langsam schwebte es übers Weserstadion in Richtung Innenstadt. Die Beamten folgten im Streifenwagen. Dann flog das Objekt wieder in Richtung Neustadt und verschwand in den dunklen Wolken."

Ganz Bremen ist nun verunsichert und fragt sich, was der ausserirdische Besuch für die Rückrunde des SV Werder Bremen zu bedeuten hat. Endlich Erfolg? De Bruyne zurück? Dutt weg? Hunt bleibt? Oder interpretiert ein Twitterer namens "affenkralle" das Geschehen richtig und zwar weil wie folgt: #Ufo in #Bremen über #Weserstadion. Aliens buhten #Werder aus und schwirrten lachend ab.?

Das Team gab sich davon völlig unbeindruckt und flog am nächsten Tag ins Trainingslager nach Jerez in Südspanien. Einfach unheimlich, diese Coolness.

3. Dezember – Piep

Val der Ama am Dienstag den 3. Dezember 2013

Zum Runden Leder, Geschenkpapier 2013

Sie sind auf der Suche nach Geschenken für Fussball-Fans? Das Runde Leder weiss Rat.

Mit dem Winter und dieser Kälte und auch Bise beginnt die harte Zeit für unsere Wildvögel da draussen. Zwar sind längst nicht überall über längere Zeit die Böden gefroren oder schneebedeckt, aber dennoch finden die Vögel in dieser Zeit sehr viel weniger Nahrung als in den wärmeren Jahreszeiten. Die Folgen sind schlimm: Hunger und Bibber allenthalben bei der heimischen Vogelwelt.

VögeliDas muss nicht sein. Mit ein wenig Engagement bieten Sie den Daheimgebliebenen eine optimale Unterstützung in der so kargen und kalten Zeit. Besorgen Sie sich ein wenig Fett- und Streufutter. Oder auch so Knödel, Nussstangen, Sonnenblumenkerne oder gar spanische Nüssli und hängen oder legen oder stellen Sie diese Knabbereien draussen hin, möglichst weit weg von Nachbars Katze. Und schon haben Sie geholfen und sind ein besserer Mensch!

Noch besser sind sind Sie, wenn Sie den Vögeln auch noch grad einen Unterschlupf spenden und zwar idealerweise in den besonders bei Vögeln beliebten Trendfarben "Weiss" und "Grün". Kaufen Sie also diese selbstverständlich liebevoll gestaltete und qualitativ hochwertige Handarbeit aus dem Erzgebirge und machen Sie nicht nur den Garten schön, sondern auch die Meise glücklich. Und dann wer weiss, vielleicht werden Sie im Frühling grad noch Gotte oder Götti einer wundersüss piepsenden Werdervogelschar.

Lustig lismen

Val der Ama am Dienstag den 22. Oktober 2013

Es wird langsam kalt draussen - wir stricken uns eine Mütze.

WerdermützeUnd zwar eine schöne.

Wir brauchen also grüne und weisse Wolle für Nadeln der Grösse 4. Dann noch Nadeln der Grösse 4 und eine Stopfnadel.

Und jetzt:
- Schlagen Sie mit Grün 28 Maschen auf einer Nadel an und verteilen Sie dann die Maschen gleichmässig auf vier Nadeln. Dann machen Sie mal zwei Runden links für das Bündchen.
- Wollwechsel und nun nun 12 Runden rechts.
- Pause, weil gleich wirds komplizierter.
- Wir sind in Runde 13 und da werden  immer zwei Maschen rechts zusammengestrickt – aus 28 Maschen werden 14 Maschen. Die nächste Runde wieder links.
- In der fünfzehnten Runde wieder zwei Maschen rechts zusammen – aus 14 Maschen werden 7 Maschen.
- Jetzt den Faden abschneiden, ihn in die Stopfnadel einfädeln und dann die Maschen von der Strick- auf die Stopfnadel gleiten lassen (tönt kompliziert, ist es aber nicht). Die Nadel hindurchziehen, die Schlinge fest anziehen und dann den Faden vernähen.
- Fertig. (OK, mit ein klein wenig Mühe, könnten wir nun noch das "W" ansticken und so einen Bommel oben drauf tun, aber das ersparen wir uns - der Winter kommt ja viel zu schnell).

Was denn? Zu klein? Ist ja auch nicht für Sie, es ist für den guten Zweck.

Drei Fragen

Rrr am Dienstag den 8. Oktober 2013

Es folgt eine Mitteilung in eigener Sache.

fEs liegen uns Hinweise vor, wonach einige Leser den vorhergehenden Beitrag unseres Werder-Bremen-Korrespondenten nicht oder nicht vollständig gelesen haben. Selbst gewisse Redakteure brüsten sich damit, den faszinierenden Artikel über die Zukunftswerkstatt nicht eingehend studiert zu haben.

Es ist Ihnen wohl allen klar, dass dieses Verhalten absolut inakzeptabel ist. Die vollständige Lektüre aller Beiträge gehört zum Pflichtenheft aller Rundesleder-Leser (und -Redakteure, Herr Shearer!).
Im Sinn einer Publikumsbereinigung sehen wir uns daher gezwungen, eine kleine Zwischenprüfung durchzuführen. Beantworten Sie nun bitte folgende drei Fragen:

1. Wo findet die Zukunftswerkstatt statt?
2. Wie heisst die zweite Phase des dialektischen Dreischritts?
3. Was haben Inklusion und Ehrenamt gemeinsam?

Die Antworten schicken Sie bis 13.30 Uhr per Mail an Dr. Rüdisühli. Wer alle Fragen richtig beantwortet, erhält einen Zugangscode, damit er weiterhin das Runde Leder lesen darf. Wer versagt oder nicht teilnimmt, wird ausgesperrt bis zum nächsten YB-Meistertitel.

Besten Dank für Ihre Mitarbeit und nun toi, toi, toi.

Einladung zur Zukunftswerkstatt

Val der Ama am Dienstag den 8. Oktober 2013

Seien Sie herzlich eingeladen zur ersten "WERDER-BEWEGT-Zukunftswerkstatt", am 16. November 2013 im Weserstadion zu Bremen.

werderbewegt

Der SV Werder Bremen spielt nicht nur äusserst erfolgreich Fussball, er engagiert sich auch für eine bessere Welt für unsere Kinder und die Kinder unserer Kinder. Und die Organisation der Zukunftswerkstatt.

Wie Sie wissen, geht das Konzept dazu auf Robert Jungk zurück und tatsächlich wird an so einem Workshop an der Zukunft "gewerkt". Jedoch allerdings und selbstverständlich im übertragenen Sinne, also mehr so verbal, mit Vorstellungen und Ideen. Die Beteiligten arbeiten in einem Raum und befassen sich in der Gruppe mit einem Anliegen, indem sie ihre Wünsche und Phantasie frei und zukunftsorientiert entfalten. Es gibt keine Fachreferate, keine Experten, jedoch aber viele diskursive Freiräume in denen Neues und Innovatives entstehen kann. Dies erhöht unter den Teilnehmenden die Bereitschaft, persönlich ein Commitment einzugehen und sich so richtig zu engagieren.

Eine Zukunftswerkstatt besteht aus einem dialektischen Dreischritt, und zwar folgt nach 1. einer Beschwerde- und Kritikphase (These), dann 2. eine Phantasie- und Utopiephase (Antithese) und danach 3. eine Verwirklichungs- und Praxisphase (Synthese). In der Nachbereitungsphase werden dann noch ein Protokoll erstellt, die Ergebnisse verbreitet und ggf. ein Projekt angegangen.

Zukunftswerkstätten eignen sich für technische, soziale und ökologische Fragestellungen ebenso wie für medizinische, architektonische oder psychologische Probleme. Nun stellt ein Verein wie Werder dabei nicht etwa die Trainerfrage oder orakelt um die eventuelle Teilnahme bei der Europa League 2014/15, nein, man erkundigt sich systemisch und generell und zwar: "Wie können wir gemeinsam Gutes in der Region bewegen?" Und noch konkreter geht es um die Themen Antidiskriminierung, Inklusion, Ehrenamt, Fanarbeit, Angebote für Jung & Alt und Leben in Bremen.

Interessiert? Dann melden sie sich noch heute an!

Lutscher letztes Spiel

Val der Ama am Montag den 9. September 2013

Thomas Schaaf, Johan Micoud, Ailton, Michael Ballack und über 42000 Zuschauer haben Torsten Frings ein "last Game in Green" geschenkt.

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Nach 79 Länderspielen mit zehn Toren und 402 Bundesliga-Spielen, davon 326 für Werder, 47 für Borussia Dortmund und 29 für die Bayern, in denen er 49 Tore erzielte, war am Samstagabend endgültig Schluss. Torsten Frings feierte ein grosses Abschiedsfest mit alten Freunden und Weggefährten. Ein grosser Spieler verabschiedete sich.

"Ich bin überwältigt", sagte Frings nach seiner Auswechslung im Abschiedsspiel zwischen den Werder All-Stars und Frings&Friends. "Es war fantastisch. Heute sind so viele Menschen hier, die mir viel bedeuten. Meine Familie, die oft zurückstecken musste. Ein Dank auch an Thomas Schaaf, ohne den ich nicht hier wäre."

Die alten Freunde, seine Kinder, die vielen Leute - Frings kämpfte mit den Tränen: "Hier fing alles an. Vom ersten Tag habe ich mich in Bremen wohlgefühlt. Ich weiss noch, dass da sofort ein spezielles Gefühl war. Liebe auf den ersten Blick, so kann man es sagen. Werder ist mein Verein, ich bin zu 100 Prozent Werderaner."

Und Frings bleibt ja Werderaner, der 36-Jährige ist aktuell Co-Trainer von Werders U23-Mannschaft und will in Kürze seinen Trainerschein machen.

Mehr zum Spiel und viele schöne Bilder dazu, finden Sie hier.

Jetzt nicht sagen können

Val der Ama am Dienstag den 27. August 2013

Marko Arnautovic möchte Werder vielleicht auf keinen Fall verlassen.

Arnautovic

Erst vor wenigen Monaten hatte Dynamo Kiew den Bremern rund zehn Millionen Euro Ablöse geboten, anfangs August zeigte sich West Ham United interessiert und zuletzt fragte Celtic Glasgow um den Offensivspieler an. Aber nein, Arnautovic lehnte all diese Angebote ab. Nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil sie ihm sportlich nicht attraktiv genug erschienen. Seltsam angesichts der Tatsache, dass Arnautovic bei Werder in den letzten Wochen meist nur dabei war.

Nun aber hatte er vergangenen Freitag wenigstens doch noch und auch überraschend seinen persönlichen Saisonauftakt. Und nach dem Spiel, da gabs Lob vom Trainer ("Den Marko von vor fünf Wochen und den von heute trennen Welten") und vom Spieler ein klares, ein herzliches Bekenntnis zum Verein:

- Ich bin stolz, ein Bremer zu sein. (...) Ich werde auch weiter Bremer sein.
- Ah, interessant. Sicher?
- Ja, ähem, im Fussball weiss man nie, was passiert. Ich kann jetzt nicht sagen, ich bleibe. Ich kann aber auch nicht sagen, ich gehe. Ich weiss es wirklich nicht. Warten wir mal die nächste Woche ab.

Montag ist Transferschluss.