Archiv für die Kategorie „Beim Klubarzt“

Ruppiger Torjubel

Herr Pelocorto am Sonntag den 26. Oktober 2014

In Schottland ist einiges anders. Der Torjubel beim Dundee FC etwa.

Vor gut einer Woche schlug Dundee FC auswärts den Motherwell FC mit 1:3. In der 30. Minute erzielte Harkins das 0:2. Dann schritt Teamkollege Jim McAlister zum Jubelgriff:

Vom gestrigen 2:0-Sieg Dundees gegen den Hamilton Academical FC liegen uns noch keine ärztlichen Dossiers vor.

Agility

Herr Pelocorto am Samstag den 25. Oktober 2014

BREAKING NEWS: Robin Dutt bei Werder Bremen gefeuert

Ihr Hund wird es lieben – Agility!

Das Wendigkeitstraining, eben ‹Agility›, wird Ihren vierbeinigen Freund glücklich machen. Nichts lieben Hunde mehr als mit ihrem Meister unterwegs zu sein. Wie jede wichtige Sportart stammt auch Agility aus England. Im Kern geht es darum, einen Hindernisparcours, der etwa auch mit Hürden versehen ist, möglichst fehlerfrei und schnell zu absolvieren. Genau, das ist wie Reiten, einfach ohne Pferd und neben, statt auf dem Tier. Ich sehe, Sie haben es verstanden.

Sollten Sie das für sich auch probieren? Nein, keinesfalls, Agility ist für Hunde, nicht für Menschen. Lassen Sie sich von Martin Vingaard vom FC Nordsjælland überzeugen:

Krankenkassenkorrelationskoeffizient

Herr Pelocorto am Donnerstag den 23. Oktober 2014

Herbstzeit – Prämienerhöhungszeit; PeloChart (100) deckt einen Skandal auf.

Das Bundesamt für Gesundheit berücksichtigt bei der Ausgestaltung der aktuellen Krankenversicherungsprämien die demografische Entwicklung in der Schweiz, es beurteilt die Preise von Medikamenten und medizinischen Dienstleistungen sowie die Zahlungsmöglichkeiten von Frau und Herr Schweizer, kurz, es wägt sorgfältig die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ab.

Ho, ho, ho – da lachen ja die Rösser!

Ihre Krankenversicherungsprämie hängt einzig und allein vom Rang Ihres Clubs ab! Meine Inder und ich haben die aktuellen Prämien 2015 etwas genauer unter die Lupe genommen. Wir wollten wissen, wie viel pro Monat ein 24jähriger Super League-Fussballer bezahlt, der eine Franchise von 2'500 Fr. wählt, keine Unfalldeckung hat und eine Versicherung mit ordentlicher Franchise bevorzugt, also keine HMO-, Hausarzt- und andere obskure Modelle. Wir haben die jeweils billigste Monatsprämie für alle Schweizer Stadionstandorte der Super League ermittelt. Aber sehen Sie selbst:

100. PeloChart; 23. Oktober 2014

Es ist völlig klar, das BAG schaut einfach, wie viele Punkte die Clubs Ende Oktober aufweisen, dann legen sie eine Gerade von Basel bis nach Niederhasli ins Diagramm, schieben die Punkte etwas nach oben und unten, damit man es nicht gerade sofort merkt und fertig sind die Monatsprämien für die wichtigsten Städte der Schweiz.

Ah, hüstel, schön, dass Sie hier vorbeischauen, Herr Bundesrat Berset! Was machen die Prämien in 2016?

Aha. Gut, darauf wären wir jetzt auch selber gekommen. Und wenn Sie schon hier sind, erreichen die Grasshoppers diesen Saison wieder den zweiten Platz?

Alles klar, besten Dank!

Sushi und Schoggi

Herr Shearer am Freitag den 26. September 2014

BREAKING NEWS: Joseph S. Blatter: «Ja, ich will (V)!»

Wie tröstet man sich als professioneller Fussballer nach einem schlechten Spiel?

barcafood

Da gibt es ganz unterschiedliche Strategien, wie ein beim FC Barcelona aufgetauchtes Dokument zeigt. Nach dem torlosen Unentschieden gegen Malaga durften sich die Spieler noch eine Mahlzeit gönnen. Die Liste ist hochinteressant, es erinnert uns ein bisschen an das Angebot bei uns in der Redaktionskantine. Hoch im Kurs nach körperlicher Arbeit scheinen nicht nur Pizza und Sushi zu stehen; viele Spieler wollen dazu auch noch ein Nutella-Sandwich!

Im Grunde genommen interessiert es uns ja überhaupt nicht, was in Barcelona in der Kabine verzehrt wird. Wir möchten es aber nicht unterlassen, zumindest den deutschen Goalie Marc-André Ter Stegen explizit auf die Gefahren des Nutella-Konsums hinzuweisen.

Müde Beine

Rrr am Freitag den 26. September 2014

Profifussball bis 35? Ein Auslaufmodell, sagen Klopp und Guardiola.

2Die Trainer von Dortmund und München sind sich einig: Ihre Kicker haben viel zu viele Spiele, und durch den dichten Spielplan von FIFA und UEFA wird es immer schlimmer.

"Wir killen die Spieler", sagte Bayern-Coach Pep Guardiola diese Woche. Den Klubs würden viel zu viele Partien zugemutet. Wenn sich das nicht ändere, drohten noch mehr Verletzungen, vorzeitige Karriereenden und aufgeblähte Kader. Wenn es so weitergehe, werde Bayern bald einen 40er-Kader brauche, um durch die Saison kommmen, fürchtet man in München.

Auch Jürgen Klopp kritisiert die hohe Belastung der Top-Spieler. "In zehn Jahren wird es keinen mehr geben, der seine Karriere mit 35 beenden wird."

Für den BVB-Trainer ist klar: "Klar, in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA hätten die Spieler auch viele Spiele. Aber die haben auch fünf Monate Urlaub." Die deutschen Nationalspieler mussten dagegen zwei Wochen nach dem WM-Final das Training wieder aufnehmen. "Die Fans erwarten frische Beine, einen frischen Kopf, doch das ist bei diesem Rhythmus unmöglich. Die Spieler brauchen Luft zum Atmen."

Dass die UEFA 2016 eine EM mit 24 Mannschaften spielen lässt, schlägt dem Fass laut Klopp den Boden aus. Dass seine Klagen etwas bewirken, glaubt er aber nicht. "Das ist wie einem Ochs ins Horn gepetzt, das kannst du auch einer Mikrowelle erzählen."

Drehmoment

Herr Pelocorto am Montag den 22. September 2014

Schwalbe muss neu definiert werden! Lernen Sie Benjamin Siegert kennen.

Beim Spiel zwischen SC Preußen 06 e.V. Münster und dem SG Sonnenhof Großaspach kam Preussens linker Flügel Benjamin Siegert etwas unter die Räder.

Eigentlich ein klarer Fall: Gelb gegen Siegert wegen unerlaubten Verlassens des Spielfelds.

Kompletter Käse im Craven Cottage

Herr Shearer am Sonntag den 21. September 2014

AKTUELL:Nach YB-Pleite in Buochs - Lohnabzug im vierstelligen Bereich für Spieler und Staff

Facharzt Dr. Abdi Almen-Lafti referiert über aktuelle Themen.
Heute: alternative Heilmethoden.

abdi"Vielleicht haben Sie es auch schon gelesen: der deutsche Erfolgstrainer Felix Magath musste seinen Platz beim Londoner Club Fulham FC räumen. Wenn es in einem Fussballverein resultatmässig nicht klappt und es Knatsch gibt, wird die schmutzige Wäsche gerne auch an der Öffentlichkeit gewaschen. Für uns Mediziner kann das aber durchaus interessant sein! So erfahren wir heute in der Sonntagsausgabe des "Guardian", dass Quälix, wie er in Deutschland gerne genannt wurde, im Falle von Brede Hangelands Oberschenkelverletzung die Räte und Meinungen seiner Mannschaftsärzte in den Wind geschlagen und aus seinem Hut eine Methode gezaubert hat, die rasche Heilung bringen sollte. bluestilton

Er schickte also einen seiner Assistenten in einen grossen Supermarkt mit dem Auftrag, von dort ein grosses Stück Käse mitzubringen. Anschliessend wurde Hangeland befohlen, sich auf eine Massagepritsche zu setzen und sich den Käse auf die schmerzende Stelle zu halten. Dies habe linderne Wirkung, wollte Magath ihm glauben machen. Auf der emotionalen Ebene scheint es zwischen dem Norweger und dem Deutschen allerdings nicht richtig funktioniert zu haben. Das gegenseitige Vertrauen zwischen Arzt und Patient - das sage ich als Facharzt - spielt bei der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen eine nicht unerhebliche Rolle. In diesem Fall scheint der Patient von der Möglichkeit der freien Arztwahl Gebrauch gemacht zu haben; er ist nun bei Crystal Palace unter Vertrag.

Herr Magath war mit seiner Idee übrigens nur knapp daneben: Quarkwickel haben durchaus ihren Platz im Behandlungsrepertoire. Vielleicht dachte er sich einfach, dass in einem Stadion, dass "Cottage" im Namen hat, jeder Käse quasis zu Hüttenkäse wird, hahaha! Ich wünsche Ihnen derweil gute Gesundheit und hopp der Bäse!"

Verwickelte Kicker

Rrr am Sonntag den 14. September 2014

Wirrkopf Walter richtet den Blick auf die unteren Ligen.

"Die Schweiz unter Schock: Was bisher ausserhalb von Thun undenkbar war, ist nun auch im Aargau eingetroffen. Sex-Skandal in der offenen Fussball-Szene! Die Masseurin des Zweitligisten FC Lenzburg hat die Adduktoren eines Mitspielers offenbar um mehrere Zentimeter verfehlt. Die Geschichte endete allerdings nicht mit einem Happy Ending, sondern im "Blick".

Die Männer, die den Verein leiten, reagierten sofort: Die insgesamt acht verwickelten Kicker wurden in die Unteroffiziersschule befördert oder in andere tiefe Ligen transferiert. Fristlos entlassen wurde einzig die Masseurin, und die fühlt sich jetzt als "Sündenbock". So wird sie jedenfalls in der Fachpresse zitiert.

Der Fall wirft 651 interessante Fragen auf, wobei wir 650 Antworten zweifellos morgen im "Blick" lesen werden, aber unklar bleibt eins: Warum eigentlich Sündenbock? Nicht eher Sündenböckin? Gibt es so etwas überhaupt? In der Bibel eher nicht, aber eventuell in Lenzburg.

Die 652. Erkenntnis ist jedenfalls eindeutig: In den unteren Ligen wird die schöne deutsche Sprache offensichtlich mit Füssen getreten. Aber wer hat schon Sündenbock auf solche Diskussionen? Ich jedenfalls nicht, ich gehe jetzt wieder fischen."

Los Lobos

Val der Ama am Freitag den 12. September 2014

Und zwar wegen Ronaldinho.

Lobos

Weil dieser Ronaldinho spielt in den nächsten zwei Jahren beim FC Querétaro und das beeindruckt die Gegner in der mexikanischen Liga und also müssen hier und auch dort neue Trainingskonzepte her, um sich gegen die Bedrohung zu wappnen.

Ziemlich phantasievoll zeigt sich da Puebla, das Team, das heute zum Saisonauftakt gegen den brasilianischen Superstar ran muss. Wolfsmasken, Herr Trainer Chelis? Klar, "Wenn die Spieler den Ball spielen wie ein Wolf, dann kämpfen sie um ihn, dann stehlen sie ihn, dann verteidigen sie den Ball."

Fagundez feuert

Val der Ama am Montag den 8. September 2014

In unserer Serie "Bescheuerter Torjubel aus aller Welt" präsentieren wir Ihnen heute Diego Fagundez.

Der 19-jährige Uruguayer hat eben den Augleich für die New England Revolution im Major League Soccer-Spiel gegen Chicago Fire erzielt. Und feiert seinen Erfolg auf durchaus amerikanische Art. Gleichzeitig liefert er uns Eidgenossen den ultimativen Weg, mittels Salutschuss endlich Pyros in den Stadien zu etablieren.

Hier noch als Film.

Guangzhou Style

Val der Ama am Freitag den 29. August 2014

Internationale Auswärtsspiele können ganz schön anstrengend sein.

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In Asien ist längst Champions League und gestern bereits das Viertelfinal-Rückspiel zwischen Guangzhou Evergrande und den Western Sydney Wanderers. Nach dem 1:0-Sieg der Australier im Hinspiel war der Druck für das Heimteam immens und also hat man einiges unternommen, um sich doch noch für die nächste Runde zu qualifizieren.

Erst das bewährte Programm vor dem Spieltag: Nächtliche Anrufe, lautes Hupen sowie an die Hotelzimmertür hämmern und wegrennen. Im Stadion dann selbstverständlich Becher- und Flaschenwerfen, Laserpointer und verbale Provokation.

Interessant aber dann, was uns der Wanderer Shannon Cole gleich selbst erzählt: "Auf der Fahrt ins Stadion hat uns ein Wagen verfolgt und sich dann erst neben, dann vor unseren Bus gedrängt, stark gebremst und so einen Zusammenstoss verursacht. Von hinten rammte uns ein anderes Fahrzeug. Glücklicherweise hatten wir aber einen Back-up-Bus, der nur fünf Minuten später eintraf."

Viel gebracht hat das Störprogramm nicht: Guangzhou gewann zwar mit 2:1, wegen der Auswärtstorregel lautet das Halbfinale aber Western Sydney Wanderers - FC Seoul.

Beissen in Bari

Val der Ama am Montag den 25. August 2014

BREAKING NEWS: YB trifft in der 2. Cup-Runde auswärts auf Buochs (2. Liga) - Ausserdem Winterthur-Basel, Xamax-GC, Le Mont-St. Gallen, Biel-Sion, Schaffhausen-Luzern, Lausanne-Thun, Black Stars-Zürich, Chiasso-Aarau

Jetzt ist schon wieder jemand angefressen.Biss

Aber anders und in Italien und zwar dieses Wochenende beim Cupspiel zwischen Bari und Avellino. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gibts beim Stand von 1:0 einen Freistoss für die Gäste und anlässlich der damit verbundenen Hektik beisst Avellinos Stürmer Gianmario Comi seinen Gegenspieler Giuseppe de Luca herzhaft in die Armbeuge.

Wie schon bei der WM sieht der Schiedsrichter auch hier nichts, zeigt dem Gebissenen aber wegen übertriebener Reklamation die Rote Karte.

Noch ungerechter: Ein paar Minuten danach erzielt Comi den Ausgleich, zum Schluss des Spiels steht es gar 1:2.

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