Archiv für die Kategorie ‘Bayern & Baseler’

Cupfinal 2017

Val der Ama am Donnerstag den 25. Mai 2017

Das Spiel des Jahres: Der FC Basel 1893 und der FC Sion tragen heute den Final des Helvetia Schweizer Cup aus.

Beim letzten Cupfinal zwischen Sion und dem FCB deklassierten die Wallisern die Basler im St.-Jakob-Park diskussionslos mit 3:0

Eigentlich ist es eine klare Sache, weil die Bilanz des FC Sion gegen den FC Basel in den letzten Aufeinandertreffen in der Super League lautet: 0 Siege, 7 Unentschieden, 16 Niederlagen. Letztmals holten die Walliser gegen Basel vor 6 Jahren die volle Punktzahl (3:0 in der Saison 2010/2011). Aber in Sion hat der Cup eine ganz spezielle Tradition. Bemerkenswert: Als einziges Schweizer Team holte Sion bei all seinen Finalteilnahmen auch den Pokal.

Im Cupfinal geht es nicht um Punkte oder Serien – das weiss kein anderer Club besser als der FC Sion. Wie oft ging der Verein schon als Aussenseiter in solch ein Spiel und gewann? Und: Im Gegensatz zum FCB hat Sion im Cupfinal nicht viel zu verlieren. Beim Meister würde man bei einer Finalniederlage von einer “schwachen” Saison sprechen.

Eine unglaublich spannende und interessante Ausgangslage. Jetzt aber die alles entscheidende Frage: Wer gewinnt heute? Das Runde Leder konnte eine Reihe namhafter Fussballexperten befragen, hier deren Meinungen zum Spiel.

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Walliser Weltwunder

Val der Ama am Mittwoch den 24. Mai 2017

Kurz vor dem Cupfinal: Aufregung um das Walliser Wappen!

Der Basler Familienvater Urs V. wanderte neulich mit seinem Sohn auf der Südrampe (unser Bild) und erzählte dem Jüngling, was es mit dem Walliser Wappen auf sich hat: “13 Sterne für 13 Bezirke. Und für 13 Cupsiege, sagen die Einheimischen. Vorletztes Jahr wurde die Serie komplett. Deshalb verlieren sie ja dieses Jahr gegen uns”, fügte er schmunzelnd hinzu. 

Der Sohnemann stockte und zeigte auf das Kennzeichen eines am Strassenrand parkiertem Autos. “Papa, das sind aber doch 14 Sterne.”

Der irritierte Urs V. ging der Sache nach. Er klapperte den ganzen Kanton ab – und tatsächlich: Überall haben die Wappen plötzlich 14 Sterne. Manipulation? Betrug? Ein Skandal?

Foto Larssohn MediaDer Walliser Staatsarchivar Hansrüedi Zenhäusern winkt ab. “Alles Humbug. Wir hatten schon immer 14 Sterne. Sie stehen für die 14 Walliser Weltwunder (Raclette, Fendant, Cholera, Matterhorn, das Sepp-Blatter-Turnier in Ulrichen, das Knie von Pirmin Zurbriggen, die Randenwurst, das Lötschental, das Barttragen an Weihnachten, die Ortsplanung von Crans-Montana, das 9-Uhr-Weissweinapero, die CVP, der aussereheliche Geschlechtsverkehr und das alljährliche Bartgeierschiessen).”

Alle Wappen mit nur 13 Sternen seien plumpe Fälschungen, betont der Staatsarchivar. Dass  jeder Stern für einen Bezirk stehe, sei eine blosse Legende, die sich erstaunlich hartnäckig halte. 

Sion-Präsident Christian Constantin reagierte erfreut: “Ich habe schon immer gesagt: 14 Sterne, 14 Cupsiege! Und deshalb machen wir am Donnerstag das Wappen voll, mit dem Sieg über les bâlois. Allez Sion!”

Oha Lätz (MCMVI)

Briger am Dienstag den 23. Mai 2017

Wer findet die fünf Unterschiede?

Links: Der FC Bayern München erhält zum 27. Mal die Schale für die Deutsche Fussballmeisterschaft. Rechts: Der 1. FC Köln erreicht zum ersten Mal nach einem Vierteljahrhundert wieder die Europa League. Sechs Spiele werden die Domstädter mindestens im Europapokal absolvieren. Entsprechend gross war die Freude.

Bei den Spielern:

Und bei den Fans:

Und bei beiden zusammen:

Danke YB, dass du regelmässig am Europapokal teilnimmst (© Herr Newfield, 21. Mai 2017).

Lahmes Stück

Herr Shearer am Donnerstag den 11. Mai 2017

So langweilig, dass es weh tut – Philipp Lahms Leben kommt auf die Bühne.

“Super korrekt, super schlau, super korrekt”, so sei Philipp Lahm, und eben auch extrem langweilig. Das sagt Michael Decar, Autor des Stücks, welches sinnigerweise gleich heisst wie der demnächst in Rente gehende Bayern-Aussenverteidiger und welches im Dezember im Münchner Residenztheater Premiere feiern wird.

Für Decar ist Lahm quasi die Verkörperung der Generation Nullerjahre, das habe ihn zum Verfassen des Stücks inspiriert. Philipp Lahm selber wusste bislang nichts davon und wird laut seinem Berater auch keinen Einfluss darauf nehmen. Ob er selbst einer Vorstellung beiwohnen wird, liess er offen. Offen ist übrigens auch noch die Handlung – das zeigt sich dann eben bei der Erstaufführung.

Aber jetzt mal ehrlich, Theaterstücke, wo es darin um Fussballer geht, funktioniert das überhaupt? Aber sicher schon!  Vorreiter in diesem Genre war wieder einmal das wunderbare Wankdorfstadion, wo bereits vor sieben Jahren ein Theaterstück über den alternden Geni Meier aufgeführt wurde, ältere “Bund”-Leser erinnern sich sicher noch.

FCB-Krimi**

Briger am Dienstag den 9. Mai 2017

Der Basel-Bonus ist jetzt auch noch in einem Krimi verewigt.


“Und tatsächlich! Dem FCB gelang es in buchstäblich letzter Sekunde dieses kapitale Spiel noch zu seinen Gunsten zu drehen! Richie “Spider” Argast erzielte in der 93. Miunute sein zweites und meisterschaftsentscheidendes Tor für seinen FCB. Er hatte den Ball, der ihm der rechte Aussenverteidiger zwischen den Beinen eines gegnerischen Abwehrspielers hindurch zugesteckt hatte, elegant mit dem Aussenrist angenommen und den gegenerischen Keeper mit einem satten Schuss mitten ins Tor bezwungen. Es war dies sein zweites Doppelpack der Saison. Und, noch viel wichtiger, das 3:2 für den Heimklub! Die ganze Anspannung und die Angst, die Meisterschaft nicht nach Hause bringen zu können, löste sich bei den Spielern und dem Publikum gleichzeitig mit einem riesigen Knall. Das “Joggeli” schien förmlich zu explodieren und glich von einer Sekunde auf die andere einem ausgeflippten Tollhaus!

Was alle Zuschauer im Stadion, zuhause an den Bildschirmen oder bei einem der vielen überfüllten Public Viewings in der Stadt gesehen hatten: Dem alles entscheidenden Tor ging bei der Angriffsauslösung im Mittelfeld ein klares Hands eines Basler Sechsers voraus. Der Spielleiter liess sich aber von den heftigen Reaklamationen und der bedrohlich aussehenden Rudelbildung der Gastspieler, die sich wie ein Schwarm wildgewordener Bienen um ihn herum scharten, nicht beirren.

Seine Hand zeigte unmissverständlich auf den Anstosskreis. Der Last-Minute-Treffer, der den FC Basel zum Schweizermeister machte, hatte Gültigkeit!

In der Medienkabine des Schweizer Fernsehens brüllte unter dessen ein wallisstämmiger Reporter mit sich schier überschlagender Stimme: “Tooor, Tooor, Tooor!!!”, in sein wehrloses Mikrofon hinein. “nur ein begnadetes Jahrhunderttalent kann so ein Tor erzielen. Haben Sie das gesehen, liebe Fussballfreunde! Was ist das für ein Tor!! Ich lege mich fest”, schrie er weiter, “da war im Mittelfeld sicherlich kein absichtliches Hands im Spiel. das war ganz grosses Kino!”
Keine zwei Minuten später musste der völlig aus dem Häuschen geratene Reporter, nach mehrmaliger Konsultation der Super-Slow-Motion keineswegs kleinlauter geworden, aber zurückkrebsen und zugeben: “Dass es sicher Schiedsrichter auf dieser Welt gibt, die bei strenger Regelauslösung so ein kleines Handsvergehen vielleicht pfeifen würden.”

Hier haben wir selbstverständlich aus Protest sofort aufgehört zu lesen und lassen deshalb die Tageswoche vom 11. April zu Wort kommen:

“[…]Fussballbasel-technisch gesehen hat Bornhauser die klassische Laufbahn eines 48er-Jahrgangs: Als Bub mit dem Vater auf den Landhof, FCB-Fan mit Zweitclub Tottenham Hotpur, Jahreskartenbesitzer.

2012 ist Bornhauser dann erstmals literarisch in Erscheinung getreten, und in «Tod im Garten» (2012) hat erstmals Ruedi Schmeitzky ermittelt, ein nicht sonderlich sympathischer Kriminalkommissär. Er habe «den schlechtesten Krimi aller Zeiten» schreiben wolle, erzählte Bornhauser seinerzeit, was ihm die Kritiker einerseits zugestanden. Andererseits wurden Witz, Ironie und Lokalkolorit gelobt.

Mit dem Basler Fussballkrimi «Der Zwischenfall im Joggeli» schliesst der Autor nun die Schmeitzky-Trilogie ab. Es geht um den FC Basel und den Spieler des Tages, der an der Meisterfeier spurlos verschwunden ist. Das Ganze wird auf 266 Seiten ausgebreitet, ist im Basler IL-Verlag erschienen und kostet 19.20 Franken.”

Und das beste, das kommt wie immer zum Schluss: Sie liebe LeserInnen, Sie können das Buch gewinnen. Schalten Sie einfach in den nächsten Tagen das RL wieder ein und seien Sie bereit wenn es darum geht das Quiz zu lösen und schon bald sind Sie stolzer Besitzer, stolze Besitzerin dieses hervorragenden Meisterwerks der Fussballliteratur und vielleicht finden Sie dann ja raus, was das ganze mit Celtic Glasgow zu tun hat.

Oha Lätz (MCMIII)

Herr Shearer am Mittwoch den 19. April 2017

SCHNAPSCHAT ab 19.30 Uhr: Champions-League-Abend mit Orujo, Grappa, Marc und Trester

Zwei Bilder, zehn Unterschiede – wer findet sie am schnellsten?

Links: zwei Bayern. Die rechts sollten Sie kennen. Wir danken Herrn Schmitt für den Hinweis!

Dr. Rüdisühli erforscht das Publikum. Heute: der Trainer des Feindes

Harvest am Mittwoch den 12. April 2017

Urs Fischer muss gehen.

Dem Medium Ihres Vertrauens konnten Sie entnehmen, dass Urs Fischer den FC Basel Ende Saison verlassen muss. Irgendwie passte der Zürcher wohl nicht nach Basel. Vielleicht war er auch einfach zu umgänglich, damit eckte er bei gewissen unumgänglichen Spielern wahrscheinlich an. Aber eigentlich interessiert uns das gar nicht so richtig.

Wir möchten von Ihnen wissen, wer soll Fischer beerben? Welche Pest wünschen Sie dem FC Basel an den Hals? Oder vielleicht auch welchen Erfolgstrainer wünschen Sie sich für diesen vorbildlich geführten Vorzeigeclub? Sagen Sie es uns in den Kommentaren.

Respektables Remis

Rrr am Sonntag den 9. April 2017

Basel und YB teilen sich die Punkte. 

1:1 endete das Spitzenspiel im St. Jakobpark. Die Berner führten zur Pause dank Ravet, der FCB schaffte kurz nach dem Seitenwechsel den Ausgleich durch Elyounoussi.

Die Young Boys hatten mehrere Chancen zum Siegtreffer, müssen aber am Schluss mit einem Punkt zufrieden sein, weil sie nach einer Tätlichkeit von Assalé dezimiert waren. 

Basel schaffte es erneut nicht, in Überzahl YB zu bezwingen. Im Dezember siegten zehn Berner gegen den FCB, diesmal holten zehn Berner ein Unentschieden. 

Für die Young Boys war es trotzdem kein ungetrübter Betriebsausflug: Guillaume Hoarau musste mit ausgekugeltem Hüftgelenk raus – er muss operiert werden und fällt länger aus. Roger Assalé wird mindestens eine Spielsperre absitzen müssen. Auch Michael Frey wird das Heimspiel gegen GC am Ostermontag (13.45) gesperrt verpassen.

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Rekordergebnisse des Jahrhunderts

Rrr am Samstag den 25. Februar 2017

Wie geht es eigentlich dem FC Basel?

Das wollten wir von Finanzchef Stephan Werthmüller wissen. Er hat das Geld für uns  nachgezählt und kann nun das Jahr 2016 zusammenfassen.

“Ich möchte gerne die zwei wesentlichen Zahlen sagen: Wir machten erstens einen Rekordumsatz von 132 Millionen und wir machten auch einen Rekordgewinn in der Grössenordnung von 29 Millionen Franken. Das sind unglaubliche Zahlen. Wir dachten vor zwei Jahren, dass dies wirklich die Rekordergebnisse des Jahrhunderts sind, und jetzt ist es tatsächlich nochmals besser geworden.

Es sind zwei Faktoren, die zu diesem Resultat führten. Zum einen ist es die Tatsache, dass wir Champions League spielen durften. Da gibt es immer Einnahmen von 20 Millionen Franken zusätzlich. Auf der anderen Seite konnten wir unglaublich gute Transfers machen. Alle erinnern sich an den Transfer Embolo, und die Leute erinnern sich auch an den Transfer Elneny. Zusätzlich ist noch etwas gekommen von Mönchengladbach für Granit Xhaka, der nach Arsenal transferiert wurde.

Aufgrund des Rekordergebnisses konnten wir nochmals mehr Reserven bilden. Wir haben nochmals mehr Substanz, die uns in der Zukunft helfen werden. Davon sind rund 40 Millionen Franken in der Fussball-AG und dann noch etwa 20 Millionen Franken in der Holding. Das heisst, wir haben ein Polster von rund 60 Millionen Franken. Dabei ist noch nicht eingerechnet, dass die ganzen Transferrechte mit einem Franken bewertet wird. Das käme dann noch dazu.

Unser ganzes Spielerkader ist mit einem Franken bewertet, das ist der tiefstmögliche Wert, denn man sich vorstellen kann. Und wir wissen natürlich alle, dass so ein Spielerkader einen ganz anderen Wert darstellt als der eine mögliche Franken.”

Wahnsinn, wenn man sich das vorstellt! Mit dem Polster von 60 Millionen Franken könnte man 35 Kitas zwei Jahrzehnte lang betreiben oder ein Bein von Cristiano Ronaldo kaufen, und das sind nur zwei Beispiele, damit Sie ein Gespür für die Grössenordnung kriegen. Wir gratulieren dem FC Basel ganz herzlich zum Ligakrösus und drücken die Daumen, dass er das Vermögen auch 2017 massgeblich vermehren kann. 

Reni und Tauli im Steuerschlupfloch

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 9. Februar 2017

#SanogoSigns: Sékou Sanogo verlängert bei YB bis 2020.

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Herr Dr. Rüdisühli, in der Debatte rund um die Unternehmenssteuerreform III habe ich immer wieder gelesen, dass bei einem Nein privilegiert besteuerte Statusgesellschaften die Schweiz samt ihren Angestellten schon bald verlassen könnten. Frage: Ist meine geliebte FC Basel Holding AG auch eine davon und gibt es noch andere Schweizer Fussballkonzerne, die eine Abwanderung prüfen? Freundlichst, M.H. aus B.-S.

Lieber Manuel, völlig zurecht gehen Sie davon aus, dass der FC Basel im Fall eines Nein zur USR III unser schönes Land verlassen und sich dem Ligabetrieb einer Steueroase anschliessen könnte. Und das ist kein Einzelfall: Es gibt noch eine zweite Schweizer Fussball-Holding, die Sport & Event Holding AG in Bern. Gut möglich, dass der FCB und die Young Boys künftig auf den Cayman-Islands gegeneinander spielen.

Allerdings ist es auch denkbar, dass sich die betroffenen Holdings umstrukturieren, etwa zu gemischten Gesellschaften. Das hiesse im Fall der Young Boys, dass die Mannschaft in Bern bleibt, weil sie sowieso nicht rentiert und also auch keine Gewinnsteuern abliefern muss. Das durchaus rentable Stadion hingegen würde sehr wahrscheinlich auf Jersey oder Guernsey verlegt. Im Fall des FCB verhält es sich gerade umgekehrt. Reni und Tauli könnten dann sehr schnell in einem Steuerschlupfloch verschwinden.

Sie glauben das alles nicht? Das spricht natürlich für eine Ablehnung der Vorlage. Denn nur wenn eine Mehrheit der Stimmberechtigten am Sonntag Nein zur USR III stimmt, werden wir überprüfen können, ob wir mit unserer Prognose richtig lagen. Mit freundeidgenössischen Grüssen, Ihr Dr. Rüdisühli

FFFF #4

Herr Shearer am Donnerstag den 5. Januar 2017

Endlich: der Fussball erreicht Basel!

Allerdings nur auf der Leinwand, aber irgendwo muss man ja anfangen. In der Stadt, welche bei uns eher für chemische Produkte denn für rollende Lederwaren bekannt ist, findet vom 27. – 29. Januar die vierte Ausgabe des Flutlicht Fussball Film Festivals statt. Nach einem Blick auf das Programm der diesjährigen Edition kommen wir nicht umhin, einen klaren Hingehbefehl für diese oléolé Veranstaltung auszusprechen.

Fahren Sie also an einem der drei Abende mit dem Zug oder dem Tram in den Badischen Bahnhof von Basel und geniessen Sie dort allerhand Leckerbissen: am Freitag müssen Sie allerdings einen etwas speziellen Geschmack haben, wenn die Baseler Weltreise von 1964 auf Zelluloid über die Leinwand flimmert. Aber am Samstag gibt es definitiv keine Entschuldigung, daheim zu bleiben, denn dann gibt es Filme von der Mutterinsel des Fussballs, gekrönt von der Kontinentalpremiere von “Gascoigne”, dem Dokumentarfilm über den grossartigen gefallenen Gott aus Gateshead. Und dann unbedingt bleiben für die Podiumsdiskussion, denn da ist auch Hanspeter Künzler (älteren Radiohörern als “Düsi aus London” wohlbekannt) dabei! Ausklingen tut der Anlass am Sonntag mit einem Brunch, einer Lesung von Max Küng und einigen weiteren Filmen, wo es darin um Fussball geht.

Et puis voilà quoi. Danach haben Sie dieses Basel auch wieder für ein Jahr gesehen.

Rüstiger Jubilar

Rrr am Sonntag den 1. Januar 2017

Jesses! Vor lauter Jahreswechsel haben wir einen Geburtstag vergessen.

Seydou Doumbia feierte an Silvester seinen offiziell 29. Geburtstag (also eigentlich der 39.) Der rüstige Jubilar erfreut sich bester Gesundheit, wie unser Basler Korrespondent berichtet: “Herr Doumbia trainiert noch immer täglich mit der Mannschaft, er nimmt regen Anteil am Klubleben und liest regelmässig das Vereinsmagazin.” Das ist keine Selbstverständlichkeit für einen 49-Jährigen, wie wir meinen.

“Manchmal macht der Lord am Sonntag sogar einen kleinen Spaziergang vom Stadion hinüber zum Kiosk beim Tramhäuschen”, so unser Gewährsmann. Verrückt, wie fit heute die 59-Jährigen sind. “Nur die Adduktoren machen ihm manchmal ein bisschen zu schaffen”, weiss unser Gewährsmann. “Aber die Kontakte mit den vielen jungen Leuten in der Mannschaft halten ihn auch geistig frisch und beweglich.”

Wir schenken Herrn Doumbia zum Geburtstag ein YB-Memory, gratulieren ebenfalls herzlich und hoffen, dass er bis zur Pensionierung in sieben Jahren in seinem Domizil am Rheinknie bleiben darf.

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