Archiv für die Kategorie „Aufmachen“

Bei Debalzewe, Ukraine

Herr Pelocorto am Freitag den 20. Februar 2015

Beide Seiten spielen zwischendurch Fussball.

Prorussische Kämpfer spielen Fussball in der Nähe von Vuglegirsk auf der Strasse nach Debalzewe


Ukrainische Soldaten spielen Fussball in der Nähe von Debalzewe

Holi Choreo

Val der Ama am Montag den 16. Februar 2015

Liebe so genannte "Fans", es geht auch ohne Pyro.

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Und zwar mit Farben! Sehen Sie unten, wie die Supporter der Girondins de Bordeaux die zweite Halbzeit gegen Saint-Etienne begrüsst haben.

Sie kennen ähnliche Bilder aus Indien, wo man sich jeweils am ersten Vollmondtag des Monats Phalgun (Februar/März) farbenfroh vom Winter verabschiedet. Schön. Und wirksam: Bordeaux gewann das Spiel mit 1:0.

Cristiano lernen und verstehen

Val der Ama am Donnerstag den 5. Februar 2015

Endlich: Auch im Elfenbeinturm beschäftigt man sich mit Cristiano Ronaldo.

LUIS LM AGUIARUnd zwar in Kanada an der Universität von British Columbia und dies bei Dozent Luis Aguiar.

Geschickt eingefädelt von Herrn Aguiar. Der Soziologe kümmert sich zwar eigentlich und hauptsächlich um Themen wie Globalisierung, Stadtsoziologie und Tourismus, ist aber nebenbei noch Portugiese und Fussballfan. Warum also nicht einen Kurs über und um den Supersuperstar von Real Madrid organisieren und in der Beschreibung Sachen wie "Globale Bürgerschaft", "Kulturelles Phänomen" oder auch "Dekonstruktion" hinschreiben, um endlich auch im Klassenzimmer Fussi gucken zu dürfen? Geschickt.

Aber gut: Den Studenten scheints trotz regionsbedingter Randsportorientierung zu gefallen, auch wenn mir das Klassenzimmer unten im Film grad ein wenig leer vorkommt.

Verkehrte Verteidigung

Rrr am Mittwoch den 28. Januar 2015

In unserem Dauerkolloquium "Neue Freistossvarianten in aller Welt" zeigen wir Ihnen heute eine neue Freistossvariante aus Nizza.

Die Reserven der OGC Nice verwirren Gegner Grenoble mit diesem Trick: Fünf Feldspieler stellen sich auf die Torlinie, der Torhüter bildet die Ein-Mann-Mauer.

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Hat bestens funktioniert, der Freistoss des offenkundig irritierten Gegners ging daneben. Am Schluss gewann Grenoble das Spiel trotzdem mit 2:0.

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Lauter Laster im Letzi

Rrr am Dienstag den 27. Januar 2015

Gilles Yapi packt aus: Frauen, Sex, Pornos und Autos beim FC Zürich!

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Der Ivorer war am Wochenende zu Gast in der Thuner Freikirche Bless2n ("Segne Thun"), wie unsere Kollegen von jesus.ch berichten. Den rund 1000 Zuhörern erklärte Yapi, was positiv ist an seiner schweren Knieverletzung. Er habe dies als Zeichen von Gott gedeutet. "Es war klar für mich, dass dies eine Chance ist, in den Medien offen meinen Glauben zu bezeugen. Ich will den Menschen Mut machen und ein Licht sein. Denn ein Leben mit Jesus zu führen, ist die beste Entscheidung, die man treffen kann!"

Seine Kollegen beim FC Zürich hätten übrigens kein Problem mit seinem Glaubensbezeugungen, beteuerte Yapi. "Sie akzeptieren das. Ich habe einzelnen Kollegen auch schon gesagt, dass sich früher in meinem Leben auch vieles um Frauen, Sex, Pornografie, Autos usw. gedreht hat, wie es bei ihnen jetzt noch der Fall ist. Aber ich habe mich geändert und ich liebe mein jetziges Leben."

Uns würde noch interessieren, was Herr Yapi unter "usw." versteht.

Adelante Cuernavaca!

Herr Pelocorto am Samstag den 24. Januar 2015

Die mexikanische Stadt Cuernavaca wählt im Juni einen neuen Bürgermeister. Seit Donnerstag mischt ein alter Bekannter den Wahlkampf auf.

Der Partido Social Demócrata schickt mit ‹Cuau› einen sicheren Wert ins Rennen. Sie vermuten richtig, bei ‹Cuau› handelt es sich natürlich um den legendären Stürmer Cuauhtémoc Blanco. Das wird sicher ein faszinierender Wahlkampf, wenn schon das Einschreiben als Kandidat zum Spektakel wurde (das Video zum Spektakel ist einen Klick wert).

Cuauhtémoc Blanco presentó su candidatura de presidente municipal de Cuernavaca

Cuauhtémoc Blanco; der sichere Sieger

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Ben vom Dach

Herr Shearer am Dienstag den 13. Januar 2015

Hene's Schopfbar war gestern. Jetzt kommt die Schopf-Tribüne!

Seit Kindheit ist Ben Swift Bristol City-Fan. Praktischerweise hat er auch keinen weiten Weg bis ins Stadion: er wohnt gleich hinter der Osttribüne des Ashton Gate-Stadions. Da besagte Tribüne im Laufe des Umbaus der Spielstätte dem Erdboden gleichgemacht wurde, kaufte sich Ben für diese Saison kein Abo mehr. Denn er war sich sicher: vom Dach seines Gartenschuppens müsste er beste Sicht auf das Geschehen auf dem Feld haben. So sass er also dort oben und wurde alsbald auch von den anderen Fans entdeckt.

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Herr Swift begann, das ganze auf die Spitze zu treiben; er benannte seinen Hochsitz mit "The Shed End" (die Schuppentribüne) und bastelte sich ein entsprechendes Schild. Die Fans auf den anderen Tribünen begannen, ihm Gesänge zu widmen. Ben Swift genoss die Aufmerksamkeit und twitterte Bilder von seinem exklusiven Sitzplatz an seine fast 2'000 Follower.

Nun, alles hat ein Ende: das Spiel gegen Notts County am letzten Samstag war das letzte, welches Swift vom Dach seines Schuppens schauen konnte. Den ersparten Eintritt hat er übrigens für einen wohltätigen Zweck gespendet. Ebenfalls wohltätig zeigt sich nun Bristol City: der Klub spendiert seinem treuen Fan das Jahresabo für den Rest der Saison.

 

Frischer Wind am Äquator

Rrr am Mittwoch den 7. Januar 2015

Äquatorialguinea hat einen neuen Trainer.

Der Argentinier Esteban Becker übernimmt die Mannschaft per sofort. Und er hat wenig Zeit für eine grosse Mission: Am 17. Januar - also übernächsten Samstag - beginnt in Äquatorialguinea der Afrika-Cup.

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Bis Silvester wurde das Team vom Spanier Andoni Goikoetxea trainiert - genau, das ist der legendäre Schlächter von Bilbao. Äquatorialguinea mochte Goikoetxeas Vertrag nicht verlängern und suchte nach einem Nachfolger. Der fand sich praktischerweise mit Becker, der bislang die Damen des Landes trainiert hatte.

11Erst im November war das diktatorisch regierte Äquatorialguinea mit der Durchführung des Afrika-Cups betraut worden, nachdem Marokko aus Angst vor Ebola als Gastgeber zurückgetreten war.

Der Afrika-Cup wird übrigens auch hierzulande zu sehen sein: Eurosport überträgt alle Spiele, so dass wir die Hoffnung haben, ex-YB-Stars wie Emmanuel Mayuka oder Seydou Doumbia wiederzusehen.

Tim in den Twitterwochen

Rrr am Freitag den 2. Januar 2015

Southampton-Fan Timothy schwebt im siebten Himmel.

Und das nicht nur wegen des Höhenflugs der Saints, der gestern beim 2:0 über Arsenal seine Fortsetzung nahm.1

Timothy hat sich nämlich verliebt. Im Stadion. In eine Dame in der Nähe, die ihn immer so freundlich anlächelte. Leider hatte er keine Ahnung, wie sie hiess, weshalb sich Timothy kurz vor Weihnachten via Twitter an den Verein wandte .

Der Klub durfte den Namen der Angebetenen aus Datenschutzgründen nicht herausrücken, bemühte sich aber nach Kräften, dem verliebten Tim zu helfen. Die Schlüsselrolle spielte dabei Klub-Maskottchen Sammy Saints, wie sie nachfolgendem herzerweichendem Video entnehmen können.

Wie Sie sehen, endet der Film am Neujahrsmorgen, als Sammy vor dem Spiel gegen Arsenal die Rosen für Miss X auf Tims Sitz deponiert.

"Und? Was passierte dann am Match?", werden Sie sich aufgeregt fragen. Nun - die Twitter-Welt ist in Aufruhr.

Passendes Portrait

Val der Ama am Dienstag den 30. Dezember 2014

Der polnische Künstler Andrzej Lenard malt Boxer mit Boxhandschuhen, Polemiker mit Feuer und Fussballer mit eben Fussbällen.

Zum Beispiel und aktuell Mario Balotelli.
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Einen interessanten Film zur Entstehung sehen Sie hier. Mehr vom Künstler finden Sie da.

24. Dezember – Die Rundeslederredaktion

Rrr am Mittwoch den 24. Dezember 2014

Exklusiver Blick hinter die Kulissen: Weihnachtsfeier beim Runden Leder!

Die Redaktion Ihres Fachforums begeht bekanntlich alle christlichen, islamischen, hinduistischen, buddhistischen und jüdischen Feiertage. So viel religiöse Offenheit muss einfach sein!, wie der Redaktionsleiter bei jeder Gelegenheit betont.

Die interne Feier zum Weihnachtsfest findet traditionell bereits am 23. Dezember statt. Wir befinden uns im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte des Protokolls vom gestrigen Abend.

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Vergessen Sies, so genau wollen Sie das wirklich nicht wissen. Klicken Sie auf gar keinen Fall auf "Diesen Beitrag weiterlesen", das rentiert sich hinten und vorne nicht. Checken Sie lieber seriöse Nachrichten auf nzz.ch, lesen Sie ein gutes Buch oder gönnen Sie sich einen erbaulichen Morgenspaziergang. Alles klar? Na also. Danke fürs Verständnis! Tschü-hüss!

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16. Dezember – Kevin Grossenbacher

Val der Ama am Dienstag den 16. Dezember 2014


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Weihnachten kritisch - Heute mit Kevin Grossenbacher.

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"Liebes Christkind
kevinEs ist weit mehr als die zufällige Verbindung des Profanen mit dem Sakralen, wenn ich mich hier in diesem Blog an Dich wende. Denn einerseits verkörperst Du als Symbolkonstruktion die oberflächlich-kapitalistischen Aspekte einer Weltreligion und andererseits manifestiert dieser Blog deutlich, dass der Fussball durch seine integrative Kraft, durch Gruppensolidarität und Ritualisierung für viele zu einer Ersatzreligion geworden.

Wenn ich aus der Perspektive des richtigen Fans aber reflektiere, was der Fussball heutzutage darstellt, wie er gelebt und wahrgenommen wird, dann werde ich nachdenklich. Einst ein Volkssport, ist er nun ein Spielball von Wirtschaftskapitänen. Moderner Fussball, das ist im Grossen und Ganzen schlicht Kommerzialisierung, und die FIFA macht vor, wie das funktioniert. Die Wirtschaft diktiert, wir Ultras werden immer mehr marginalisiert oder gar kriminalisiert und es geht soweit, dass ich an den Heimspielen meines Vereins vor lauter Werbedurchsagen die Anweisungen des Capos nicht mehr verstehe.

Die Spieler sind grösstenteils austauschbar, da ist kein Committment, da spüre ich keine Leidenschaft und das macht mich betroffen.

Nun, es ist an uns, hier ein Zeichen zu setzen, es ist an uns, das Stadion als Raum der Begegnung und der gemeinsamen Begeisterung für den echten Fussball zurückzugewinnen. Und hier trage ich meinen Teil bei - sei es als treuer Fan, der sich nicht alles vordiktieren lässt, sei es aber hier bei der Formulierung meines Wunsches an Dich. Ich wünsche mir von Dir nämlich konsequenterweise den Fairtrade Fussball "Team" . Diesen werde ich nach den Festtagen der ersten Mannschaft des BSC Young Boys spenden.

Manchmal sind es die kleinen Initiativen, die Grosses auslösen.

Alles Gute, Dein Kevin."

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