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Archiv für die Kategorie „Aufmachen“

Das elektronische Wirtshaus

Dr. Rüdisühli am Samstag den 30. August 2014

Das Runde Leder hat Geburtstag.

Vor zehn Jahren, am 1. September 2004, erschien der erste Beitrag, seither folgten 15'514 weitere. Das und vieles mehr können Sie im heutigen "Bund" lesen (Seiten 30/31). Dort findet sich auch nachfolgende Festansprache von Pedro Lenz.

123"Ein bisschen verhält es sich mit den Blogs wie mit rheumatischen Beschwerden. Man kann sich nicht recht erinnern, wann sie erstmals aufgetreten sind, aber irgendwann waren sie da. Wer des Schreibens mächtig war und über ­einen Internetanschluss verfügte, konnte bloggen. Und das taten dann auch sehr bald sehr viele Mitmenschen. Vermutlich waren die Blogs die Wegbereiter der heute so verbreiteten Idee, dass jeder Gedanke, egal welcher Relevanz, die Chance erhalten soll, sofort der ganzen Welt mitgeteilt zu werden.

Ob man auch schon blogge, wurde man vor etwa zehn Jahren zuweilen gefragt. Und ungefragt wurden einem die Vorzüge des Blogs aufgezählt. Bloggen sei sehr einfach, hiess es etwa, oder ein Blog biete die Chance, mit wenig Aufwand viele Leute zu erreichen. Doch bald schon gab es so viele Fotoblogs und Gartenblogs und Poesieblogs und Hundeblogs, dass zuweilen der Verdacht aufkommen wollte, im Blogbereich werde mehr gesendet als empfangen.

Den ersten Blogs war meist eines gemeinsam: Sie wurden von Einzelmenschen verfasst. Der Blog war quasi die elektronische Fortsetzung des Tagebuchs. Nur wurde das Tagebuch nun nicht mehr mit einem Schlüssel vor indiskreten Blicken geschützt, sondern via World Wide Web dem vernetzten Teil der Menschheit zugänglich gemacht. Trotzdem blieb der Blog prinzipiell das Tagebuch eines jeweils konkreten Menschen.

Die Nabel- wird zur Brain-Show

Erst als vor genau zehn Jahren ein paar fussballbesessene Geistesgrössen in Bern die Idee hatten, als Gruppe einen Fussballblog zu betreiben, bekam die Erfindung des Blogs einen tieferen Sinn. «Zum Runden Leder» war vermutlich der weltweit oder zumindest der bernweit erste Blog, der dem Prinzip-Blog die kollektive Dimension gab. Erstmals hatten wir Leser die Möglichkeit, einen Blog zu konsumieren, ohne vom unangenehmen Gefühl geplagt zu werden, im Privatleben anderer Leute zu schnüffeln. «Zum Runden Leder» machte aus der vormaligen Nabelschau eine Brain-Show. Mitten in den unzähligen Inseln der elektronisch verbreiteten, humorlosen Eitelkeit war über Nacht eine Insel der frohen Geselligkeit entstanden. Die Pioniere des «Runden Leders» hatten alle Vor- und Nachnamen, aber sie zogen es vor, sich Pseudonyme wie Frau Götti, Frau B, Frans oder Herr Maldini zu geben. Nicht sie selbst, sondern ihr Fachwissen, ihr Esprit und ihre krisenerprobte Liebe zum Fussball standen im Zentrum. Der Blog war nun kein persönliches Seelenspiegelchen mehr, sondern eine anarchische Spielwiese.

Bis heute schaffen es die Autoren vom «Runden Leder» mühelos, vermeintlich inkompatible Konzepte wie Humor und Leistungssport zusammenzubringen. So wie etwa vergangene Woche, als sie das Bild des Beissopfers eines Fussballspiels in Bari mit dem lapidaren Satz kommentierten: «Jetzt ist schon wieder jemand angefressen», oder wenn im Blog jammernde Fussballstars mit dem sogenannten Gränni Award ausgezeichnet werden. Im Lauf der letzten zehn Jahre gab es in der Redaktion des «Runden Leders» hin und wieder Mutationen. Doch die Qualität des Produkts blieb stets auf höchstem Niveau. Wer immer sich in diesem Gefäss austoben durfte, musste über ausreichend Fachkenntnis, Selbstironie, Nervenstärke und technisches Flair verfügen. Anders als beim Fussball kann nämlich in diesem Feld fehlendes Talent nicht mit Kampfstärke kompensiert werden.

Die gut abgetropften Bälle

Viele haben schon versucht, sich ähnlich gescheit und kurzweilig mit Fussball auseinanderzusetzen wie die Talentschreiberinnen und Talentschreiber des «Runden Leders». Doch nur ganz wenige haben die Gnade, den Ball immer im richtigen Augenblick geistig abtropfen zu lassen oder die intellektuelle Offsidefalle so zu stellen, dass wir ahnungslos hineinstolpern.

Als Konsument dieses Fussballblogs habe ich mich in den letzten zehn Jahren so sehr daran gewöhnt, es ständig nur mit den Besten ihres Fachs zu tun zu haben, dass ich zuweilen beinahe vergesse, einem Natischer, einem Rrr, einem Baresi, einem Pelocorto oder einem Lars Sohn jederzeit den Respekt entgegenzubringen, den sie zweifellos verdienen.

Das 10-Jahr-Jubiläum des Blogs «Zum Runden Leder» ist ein guter Anlass, in stiller (oder lauter) Dankbarkeit in sich zu ­gehen und sich darüber zu freuen, dass «Zum Runden Leder» das Medium Blog nicht in den Anfängen seiner eitlen Langeweile hat stecken lassen. «Zum Runden Leder» hat dem Blog das Leben eingehaucht, das ihm zuvor gefehlt hat.

Hin und wieder ist man versucht zu befürchten, Internetforen, Blogs und was sonst alles den Asocial-Media zugerechnet wird seien im Begriff, eine so traditions- und segensreiche Erfindung wie das Wirtshaus zu verdrängen. Die wechselseitige Kommunikation als Grundfähigkeit des Menschen steht vor einer ungewissen Zukunft. Statt gemeinsam an einem Wirtshaustisch sitzen wir vereinzelt an unseren Geräten und versuchen, so zu tun, als seien wir ständig im Gespräch.

Die Verantwortlichen des Fussball­blogs «Zum Runden Leder» wissen um diese Zusammenhänge. Bestimmt haben sie bei der Gründung ihres Gefässes nicht zufällig einen Namen gewählt, der mit der in Wirtshausnamen recht häufig verwendeten Präposition «Zum» anfängt. Die Pioniere dieses Blogs müssen früh ­gespürt haben, dass das gesellschaftlich-kommunikative Element in ihrem Forum nicht zu kurz kommen darf. Deswegen ist «Zum Runden Leder» bis heute ein Ort der Debatte, der Diskussion, der fahrlässigen Behauptung und ebenso fahrlässigen Gegenbehauptung. Und nicht selten werden die Debatten, die im «Leder» angerissen werden, an realen Kneipentischen weitergeführt.

Möge dieses elektronische Wirtshaus noch lange weiterbestehen. Hoch die Gläser auf die nie erlahmende Geisteskraft des «Runden Leders» und herzlichen Glückwunsch zum runden Geburtstag!"

Ausserdem im heutigen "Bund"
Von Tschäppät bis Forte - Rundeslederleser gratulieren. Denkwürdige Beiträge aus 10 Jahren. Und ein Interview mit Herrn Rrr.

Durst (99)

Herr Pelocorto am Mittwoch den 27. August 2014

Sie gucken mit ihren Freunden Fussball und sind für den Biernachschub zuständig?

So ein Sixpack hält nicht lange, wenn Ihre Freunde Durst haben, nicht wahr? Oder Ihr Club spielt so schlecht (think Manchester United), dass Sie sich das Spiel mit richtig viel Bier schön trinken müssen?

Da hätten wir Ihnen ein interessantes Angebot. Wie alles, was wirklich gross ist, stammt es aus Texas. Die Brauerei Austin Beerworks hat mit dem Anytime Ale ein 99er-Pack für den grossen Durst lanciert, das in drei Reihen mit je 33 Büchsen daherkommt. Wegen der Verpackungslänge von 2.13 m und des Gewichts von 37 kg empfiehlt die Redaktion, den Einkauf zu zweit zu erledigen.

Heisse Hemden

Val der Ama am Dienstag den 26. August 2014

Schlechte Nachrichten für Pep, Louis und Kollegen: Die Champions League geht auch diese Saison an Real Madrid.

Khaleesi

Es ist, als hätte der japanische Designer Yohji Yamamoto seiner Khaleesi ein Kleid geschneidert: Gefährlich und böse kommt es daher, das heute der Öffentlichkeit präsentierte Champions-League-Kit des Titelverteidigers, schauen Sie nur!

Khaleesi1

Wir bleiben trotz Begeisterung realistisch und meinen vorsichtig: In so einem Outfit ist verlieren eigentlich unmöglich.

Professioneller Touch

Lars Sohn am Dienstag den 19. August 2014

Zukunftsorientierte Goalies lernen von Schwergewichtsboxern.

Wie oft stockte das Blut in Ihren Adern, weil der Schlussmann Ihres Teams den Ball mit den Fäusten vor die Füsse eines knapp ausserhalb des Strafraums plazierten, einschussbereiten Spielers beförderte? Damit ist nun endlich Schluss.

Der finnische Torhüter Lassi Hurskainen vom dortigen Erstligisten HIFK Fotboll lässt sich den wirkungsvollen Einsatz der Faust vom Schwergewichtsboxer Robert Helenius demonstrieren. Also erst, nachdem er selber möglichst kraftvoll gefaustet hat. Danach boxt der Boxer. Nein, falsch, der spricht vorab noch. Allein der Klang seiner Stimme dürfte jeden Gegenspieler, wenn Helenius denn Goalie wäre, davon abhalten, je wieder in seinem Strafraum aufzutauchen. Aber dies nur nebenbei. Eben, Schwergewichts-Robert faustet den Ball. Der Ball verlässt den peripheren Seh- und damit den Gefahrenbereich. Sehen Sie selbst:

Echt oder nicht? Herr Hurskainen beteuert die Echtheit des Drehs. Wenn Herrn Helenius' Nachahmer das Augenmerk vermehrt auf die Treffsicherheit richten, können wir uns vermutlich schon bald über «Punch and Rush» freuen.

Mann, oh, Mann! (V)

Natischer am Freitag den 15. August 2014

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, am gestrigen YB-Heimspiel hing in der Ostkurve ein mir unbekanntes violettes Transpi. Was hatte es damit wohl auf sich? MfG, S. W., B.

123Lieber Simon, das war ein Banner der Faninitiative Gemeinsam gegen Homophobie. Diese wurde am 17. Mai 2014, am Internationalen Tag gegen Homophobie, durch die drei schwul-lesbischen Fanclubs von YB, FCB und FCZ und weiteren Fans von Fussball- und Hockeyclubs ins Leben gerufen.

Ziel ist, in Schweizer Stadien ein Zeichen zu setzen und eine Sensibilisierung zur Thematik zu erreichen. Fans, Fanclubs und Vereine sollen dabei am selben Strick ziehen.

Bei der Aktion mitmachen kann jede und jeder, ganz egal, was und mit wem sie/er zuhause im Schlafzimmer tut. Klicken Sie hierzu ggf. obigen Link.

Homophobie

Eine Frage der Ehre

Herr Pelocorto am Sonntag den 10. August 2014

KP Legia Warszawa ist unglücklich.

In der dritten Qualifikationsrunde für die Champions League waren die Polen gegen den Celtic FC gut unterwegs. Zuhause siegte man verdient 4:1.

Auch auswärts in Schottland setzte man sich sehr sicher mit 0:2 durch.

Ein Gesamtskore von 6:1? Ein klarer Fall also und ein mehr als verdientes Weiterkommen in die Play-off-Runde. Dumm nur, dass die Polen beim Rückspiel während der letzten vier Minuten den gesperrten Spieler Bereszyński einwechselten. Die UEFA kannte kein Pardon und wandelte das 0:2 in einen 3:0-Sieg um. Das neue Gesamtskore lautet jetzt 4:4 und Celtic kommt weiter wegen des Auswärtstores im Hinspiel.

Die Polen sind untröstlich und nachwievor fassungslos ob der Härte des Urteils. Heute veröffentlichte der Präsident einen offenen Brief und bittet Celtic um ein Entscheidungsspiel:

I therefore call on you to refer to your best traditions of honour and honesty, that your famous club has been known for during the last 126 years. Do not destroy the beautiful clubhouse heritage that you have left in the care of previous generations, ‘The Bhoys’. I challenge you, would you in the spirit of the game and fair play, and on the basis of Art. 34 paragraph 5 of the Uefa Disciplinary Regulations of Legia Warsaw took a common position on the Uefa disciplinary bodies. Meet in Warsaw or in Glasgow and let’s settle this matter honourably.

Das wäre in meinen Augen eine sportlich faire Lösung, aber die UEFA wird wohl kaum auf ihren Entscheid zurückkommen.

Zum 1. August – lassen Sie es krachen

Herr Pelocorto am Freitag den 1. August 2014

Wir wünschen Ihnen eine schöne Feier heute Abend!

Orientieren Sie sich doch an den Anhängern Levski Sofias, die am 18. Mai 2013 den 1:0-Sieg ihres Teams über Ludogorets Razgrad tüchtig feiern.

Faszinierende Finalspiele

Rrr am Freitag den 11. Juli 2014

Auch in Interlaken fiebert man dem Wochenende entgegen.

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Melonen für Millionen

Rrr am Montag den 7. Juli 2014

Schon wieder spielfrei! Was tun? Wir empfehlen Melonenschnitzen.

Der brasilianische Hyperrealist Mauricio Matos Edmar zeigt wies geht: Mit einem scharfen Tranchiermesser und herkömmlichem Schnitzwerkzeug bringt er tragische Helden dieser WM auf die Melone. Sein neustes Werk soll den verletzten Neymar aufmuntern.

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In den letzten Wochen hat Matos bereits die früh ausgeschiedenen Cristiano Ronaldo und Mario Balotelli melonisiert; beide reagierten begeistert.

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Wassermelonenschnitzen ist zweifellos der Trend dieses Sommers. Die meisten RL-Redaktoren haben dieses faszinierende Hobby entdeckt. Wenn auch Sie mitmachen möchten - es ist ganz einfach:

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Mehr WM mit Meerträubel

Val der Ama am Dienstag den 1. Juli 2014

apotheke

Schlaflos mit dem Runden Leder - Teil 3.

Es ist ja immer noch WM und leider häufig inkl. Penaltyschiessen bis spät und am nächsten Morgen ist es dann nicht ganz einfach. Aber Hoffnung! Heute stellen wir Ihnen die Pflanze Meerträubel vor, Mutter Naturs Geschenk an die übermüdeten Freunde des Runden Leders.

1. Das Mittel
Meerträubel ist eine giftige, scharfe und bittere Heilpflanze aus der Familie der Meerträubelgewächse. Das aus China oder Tibet stammende Kraut enthält Ephedrin, Pseudoephedrin und andere Alkaloide mit amphetaminartiger Wirkung. Sie stimuliert das sympathische Nervensystem, steigert Wachheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit und kann in hoher Dosis gar einen ähnlichen Rausch wie Speed erzeugen. Aber Obacht: Konsumieren Sie unbedingt die chinesische Version namens Ma-Huang (Ephedra sinica), weil die europäischen und amerikanischen Meerträubel-Arten sind deutlich milder in der Wirkung.

meer

2. Die Anwendung
Wie Sie wollen: Als Pulver, Tee, Tinktur und also können Sie es rauchen, spritzen, trinken oder auch einreiben.

3. Die Nebenwirkungen
Egal. Wichtig ist einzig: es wirkt. Redaktor der Ama hat seit dem Eröffnungsspiel nicht mehr geschlafen und fühlt sich prächtig. Unangenehm ist einzig das Herzrasen aber da gewöhnt man sich daran. OK, dann auch noch motorische Unruhe, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und ab und zu Erbrechen. Abhängig werden ist möglich, jedoch kaum lohnend, da die WM in 12 Tagen bereits Geschichte ist.

4. Bezugsmöglichkeit.
Nicht ganz einfach. In der Schweiz dürfen Ephedra-Produkte ebenso wie in der EU nur dann in den Handel gelangen, wenn sie als Arzneimittel zugelassen sind. Unser Tipp: Besprechen Sie die Problematik mit dem Ethnobotaniker Ihres Vertrauens.

En Guete, Proscht.

Val der Ama am Montag den 30. Juni 2014

Erleichterung bei Algeriens Spielern: Essen und Trinken ist heute erlaubt.

Algerien

Seit diesem Wochenende ist Ramadan, und also von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts mit Essen und Trinken und auch ohne Rauchen und Sex. Aber dann ist da eben auch noch das Achtelfinale Algerien gegen Deutschland. Anpfiff in Porto Alegre ist um 17 Uhr - etwa elf Stunden nach der Morgendämmerung.

Extrem ungünstig für die doch recht religiösen Spieler Algeriens. Ein Imam ist aktuell auf der Reise mit dabei und bei einem Torerfolg feiert man gerne per Kurzgebet auf dem Rasen. Also Ramadan, oder? Auf das Problem angesprochen, meinte Madjid Bougherra, er entscheide "nach meiner körperlichen Verfassung. Aber ich glaube, ich werde es machen". Allerdings ist eine mindestens 90-minütige Belastung innerhalb einer zwölfstündigen Fastenperiode bei 30 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent ohne Leistungseinbusse ziemlich unwahrscheinlich.

Jetzt aber die Frohe Botschaft: Das algerische Religionsministerium liess heute verlauten, dass der Mannschaft die Nahrungsaufnahme vor dem Spiel ausnahmsweise erlaubt sei. Wohl auch wegen Gijón.

Kernige Sprüche

Lars Sohn am Donnerstag den 26. Juni 2014

«Es widert mich an, wie junge Burschen zu Multimillionären gemacht werden.»

Damit nicht genug. Der Zitierte wünscht sich, dass Deutschland an der WM schon in der Vorrunde rausfliegt, damit es einmal Lehrgeld bezahlen muss. Die Gastgeber scheint er auch nicht besonders zu mögen: «Wenn die nicht ins Endspiel kommen, dann ist in Brasilien die Hölle los - und das wünsche ich dieser korrupten Bande.»

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Ob Brasilien das Endspiel erreicht, wissen nur die Fussballgötter. Dass Deutschland die Gruppenphase nicht übersteht, scheint zumindest fraglich. Mit einem Sieg oder einem Unentschieden heute um 18:00 Uhr MESZ gegen die USA, ist das Achtelfinal-Ticket sicher gelöst.

Sie fragen sich, wer die obigen Aussagen abgesondert hat? Nun, es ist nicht der streitbare Fussballmanager Erich Vogel (Foto typähnlich), sondern der deutsche Finanzdienstleister Manfred Lautenschläger.