Archiv für die Kategorie ‘Aufmachen’

Neulich in den unteren Ligen

Rrr am Montag den 27. März 2017

Es muss nicht immer Champions League sein.

Englischer Amateurfussball kann auch sehr packend sein, wie wir finden. Willkommen zum Taktik-Kurs “Unorthodoxes Abwehrverhalten beim gegnerischen Corner”.

Ziffern und Zahlen 

Rrr am Sonntag den 26. März 2017

Wie immer am Sonntagmittag: Rundes Leder Psychoblog.

Heutiges Thema: Was sehen Sie?

• Vielleicht geht es irgendwie um Fussball. 
•  Flashdance, Self Control, Another Brick in The Wall, Stars On 45, Words, Wind Of Change, Without You, Looking For Freedom. 
•  Wenn man die Zahlen in Buchstaben überträgt und das Ganze dann rückwärts auf Althebräisch liest, geht einem ein Licht auf. Elvis lebt!
•  Romelu Lukakus letzte acht Tore. 
•  Vier dieser Ziffern kommen  in der Telefonnumner meiner Grossmutter vor 
• Diese Punktzahlen erreicht der FC Basel in den nächsten acht Jahren
• Ich darf nichts sagen, das CIA hört mich ab.
• Ich habs! Es fehlen die Zahlen 85 bis 88 und aber auch die 90.

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Augen zu!

Val der Ama am Donnerstag den 23. März 2017

Stell Dir vor es ist Fussball und keiner schaut hin.

Ist auch nicht nötig, weil schliesslich gibt es Radio Blind Power. 1997 in einer Blindenschule in Zollikofen gegründet, setzt sich Radio Blind Power, nebst dem Radiobetrieb, ganz generell für die Integration und Radio-Ausbildung von blinden und sehbehinderten Menschen ein.

Ab der Saison 2016/2017 hat der Sender besonders interessant diversifiziert und zwar beschreiben da ein bis zwei Kommentatoren pro Runde mindestens ein Spiel der Swiss Football League (SFL), damit sehbehinderte Menschen im Stadion (über DAB) und über Internet live dabei sein können.

Besonders interessant: Wenn Sie am Samstag auf Ruefer verzichten wollen, dann hören Sie sich doch einfach das WM-Qualifikationsspiel Schweiz – Lettland an. Also eben entweder auf Internet oder aber auch über Swisscom TV im Bereich Radio (Sender 150). Und wenn Sie wissen wollen, ob das auch mit YB funktioniert, dann empfehlen wir Ihnen am 9. April eine Hörprobe und zwar anlässlich des Spiels gegen den FC Basel.

Vorbild FC Luzern

Harvest am Mittwoch den 22. März 2017

Das Runde Leder bleibt auch im postfaktischen Zeitalter objektiv und bringt Licht ins Dunkel der alternativen Fakten.

Der FC Thun wird gemeinhin als der Vorzeigeverein bezeichnet, wenn es darum geht, welcher Verein das meiste aus seinen Möglichkeiten herausholt. Doch ist das wirklich wahr? Werfen wir einen Blick auf Marktwert und Platzierung der Clubs der Raiffeisen Super League (Quelle: transfermarkt.ch):

Der FC Basel und die Berner Young Boys sind bekannterweise die Clubs mit den wertvollsten Spieler und folglich auch auf den ersten beiden Plätzen zu finden. Bereits an dritter Stelle erscheint der GC aus Zürich, bei dem Munas Dabbur bereits etwa einen Fünftel des Wertes ausmacht. Allerdings kann der GC sein Spielerpotenzial nicht annähernd ausschöpfen, nicht weniger als sechs Teams mit einem teilweise deutlich “schwächeren” Kader liegen vor ihnen. Folgerichtig ist der Zürcher Club akut abstiegsgefährdet.

Besser macht es tatsächlich der FC Thun. Mit dem neuntteuersten Kader liegt er auf dem siebten Platz. Bravo! Dass es noch besser geht, zeigt der FC Luzern. Sage und schreibe VIER Clubs mit wertvollerem Kader lässt er in der Tabelle hinter sich. Ein Vorbild für die ganze Super League. Mit bescheidensten Mitteln ist er auf dem besten Weg in die Europacup Quali und auch im Schweizer Cup steht er im Halbfinale. WAHNSINN! Bei genauerer Betrachtung des Vereins ist es aber nicht weiter verwunderlich, Schlüssel für diesen Wahnsinnserfolg sind ein geduldiges, unaufgeregtes Umfeld, sowie ein vorbildlich geführter Club. Skandale, Unruhe oder gar Streitigkeiten sucht man in Luzern vergebens. Die Anwesenden der Redaktion wünschen dem FC Luzern mit 1-0 Stimmen weiterhin viel Erfolg und mindestens den Cuptitel.

Hier steht der Titel

Rrr am Sonntag den 12. März 2017

Meisterfeier in Bern!

Gestern abend wars soweit: Futsal Minerva sicherte sich den Titel mit einem 5:2-Finalsieg über Qualifikationssieger FC Silva Morges. Danach stand die Sporthalle Weissenstein Kopf. Ausgelassen feierten Spieler und Fans diesen historischen Erfolg. Geniessen Sie nun nochmals die Pokalübergabe.

Der Titel ist umso höher einzuschätzen, als Futsal Minerva vor einem Jahr noch kurz vor dem grossen Ziel scheiterte: Im Endspiel gegen Futsal Maniacs aus Wettingen verspielten die Berner damals eine komfortable Führung und gingen schliesslich 9:11 unter. Nun hats also geklappt. Die Redaktion des Runden Leders erklärt Bern zur Hauptstadt des Futsals und gratuliert dem Meister ganz herzlich!

Skandal in Luzern

Harvest am Mittwoch den 8. März 2017

Die Schiedsrichter sind in aller Munde, hauptsächlich Fehlentscheide wegen. So auch am Sonntag in Luzern.

Es liefen bereits die letzten Sekunden der Nachspielzeit im Spiel zwischen dem FC Luzern und den Grasshoppers aus Zürich. Der FCL greift ein letztes Mal an und der Schiedsrichter Sandro Schärer pfeift das grobe, gelbwürdige Einsteigen von Hekuran Kryeziu zurecht ab. Elfmeter für den FC Luzern.

Doch was dann passiert lässt jedem eingefleischten Fussballfan das Blut in den Adern gefrieren. Wir sehen uns den fälligen Strafstoss noch einmal an:

Zur Erinnerung noch einmal ein kleiner Auszug aus den FIFA-Regeln, die auch in der Schweizer Super League angewendet werden:

Joël Mall, der Torhüter der Zürcher, bewegt sich nach vorne deutlich bevor der Ball gespielt wird. Dass dieser dreiste Betrüger nach dem Spiel als Held gefeiert wird, zeigt, dass im Fussball Werte wie Fairness mit Füssen getreten werden.

Alternative Anerkennung

Herr Maldini am Freitag den 3. März 2017

Aus aktuellem Anlass: Sie sind Berner und brauchen eher kurz- als langfristig einen Titel? Dann sind Sie hier richtig.

Das Runde Leder zeigt ihnen in alphabetischer Reihenfolge auf, wo ihre Chancen auf Erfolg in den nächsten Monaten am grössten sind.

  • American Football: Die Grizzlies gewannen letzte Saison den Swiss Bowl, das Spiel war ein Krimi.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Baseball: Die Bern Cardinals sind neunfacher Schweizer Meister. Letztes Jahr bedeutete der Halbfinal Endstation.
    Titelwahrscheinlichkeit: mittel
  • Basketball: Lassen Sie die Finger davon. Als Berner ist auf höchster Stufe weit und breit kein Erfolg in Sicht, nicht einmal eine Mannschaft.
    Titelwahrscheinlichkeit: sehr gering
  • Eishockey: Der SC Bern ist amtierender Meister und startet morgen als Sieger der Qualifikation ins Playoff. Sie spüren Zuneigung für Aussenseiter? Versuchen Sies mit dem EHC Biel. 
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Eisstockschiessen: Zweisimmen gewann 2017 den Titel.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Frisbee: Die Flying Angels Bern sind der amtierende Schweizer Meister im Ultimate. 
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Futsal: Im Playoff der Swiss Futsal Premier League liegt Minerva auf dem ersten Platz, Mobulu auf Rang 4.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Hornussen: Bern-Beundenfeld gehört zur nationalen Spitze. Die Meisterschaft beginnt im April.
    Titelwahrscheinlichkeit: mittel
  • Kugelstossen: Thomas Bigler vom STB wurde am Nationalen Hallenmeeting im Februar 2016 in Magglingen Zweiter.
    Titelwahrscheinlichkeit: mittel
  • Platzgen: Schütz, Fritz aus Wasen heisst der Titelverteidiger. Fiebern Sie mit ihm mit, und ihre Erfolgsaussichten sind hoch wie nie. Ab April.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Schwingen: Bald beginnt die Saison, mit ihren drei Königen Glarner, Sempach und Wenger gehören die Berner stets zu den heissesten Anwärtern auf die Kränze, Munis und was sonst noch dazugehört.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch
  • Tontaubenschiessen: Sagen wir es so: Der Berner wurde nicht gerade mit der Flinte im Anschlag geboren.
    Titelwahrscheinlichkeit: gering
  • Unihockey: Der SV Wiler Ersigen, in den letzten 13 Jahren 10 Mal Meister, steigt als Sieger der Qualifikation in das Playoff. Zudem gibt es ja noch Floorball Köniz und die Tigers Langnau, bei den Frauen ist den Wizards Bern Burgdorf etwas zuzutrauen.
    Titelwahrscheinlichkeit: hoch

Vergessen Sie nicht: Randsport gibt Rot, aber je nach Verzweiflungsgrad ist es das ja wert. Wenn Sies hart mögen: YB-Thun, morgen um 17:45 im Wankdorf.

Ästhetische Ablenkung

Val der Ama am Dienstag den 21. Februar 2017

Über eine Frisur, die wir nie vergessen werden.

Wenige von Ihnen erinnern sich vielleicht an die WM 2002 und insbesondere ans Finalspiel Brasilien gegen Deutschland. Vielleicht sogar ans Resulat des Endspiels (2:0) oder an den Torschützen (2x Ronaldo). Garantiert aber erinnert sich der Fussballinteressierte an diese Frisur.

Warum nur, Ronaldo? Vor zwei Tagen, also gerade mal knapp 15 Jahre später, hat das Fussballidol dem brasilianischen Sender ESPN den Grund verraten.

“Meine Leiste schmerzte. Ich war nur bei 60%. Also habe ich meinen Kopf rasiert.
Als ich mit dieser Frisur ins Training kam, haben die Leute aufgehört, sich über meine Verletzung zu unterhalten. Alle haben nur noch über meine Haare geredet.”

Mit schlechter Frisur vom wesentlichen Ablenken? Eine brillante Taktik, die vielleicht sogar auch in der Politik funktioniert.

Mitbringsel für MOTM

Val der Ama am Dienstag den 7. Februar 2017

Wie beglückt man einen Fussballspieler?

Sie sind schon wieder Mann des Spiels geworden und wieder haben Sie eine Medaille oder einen Pokal erhalten und leider wissen einfach nicht mehr wohin damit?

Das muss nicht sein, meint zum Beispiel Burger King. Die Grillierbude überreichte dem Torschützen Lautaro Acosta nach dem Spiel um den argentinischen Supercup zwischen Lanus und River Plate (3:0) eine wirklich schöne Prämie: Einen Grill und einen dazu passenden Schurz.

Innovativ, denken Sie? Nun ja, bei den Berner Young Boys ist es schon lange eine Gewohnheit, den besten Spieler mit Sachprämien zu belohnen. So auch den Yoric Ravet, der vorgestern zum besten aller Spieler gewählt worden ist. Er hat erhalten: Diesen Beitrag weiterlesen »

Aalglatt analysiert

Herr Maldini am Freitag den 3. Februar 2017

Renato Steffen möchte sich in Interviews nicht verbiegen. “Ich finde es schade, dass wir offenbar keine Ecken und Kanten haben dürfen.” Das ist eine löbliche Aussage, findet unser Kolumnist Kevin Grossenbacher.

“Schade nur, dass seine Antworten gestern im Interview mit der BaZ/BZ dann doch alle aalglatt sind – wie auch die von Taulant Xhaka. Deshalb habe ich für Sie zwischen den Zeilen gelesen und sage Ihnen, was Reni und Tauli  wirklich gemeint hatten. Die wichtigsten Aussagen und ihre Bedeutung sind kompakt für Sie aufbereitet.”

Welches falsche Bild wird denn oft von Taulant Xhaka gezeichnet?
Tauli: Dass ich hart in die Zweikämpfe steige, unfair spiele und zu viele Gelbe Karten kassiere.

‘Alex Gerndt ist ein Stogli und hat sich damals selber verletzt’, oder was meint Tauli? Er hat offenbar nichts gelernt. Schade.”

Wer rüffelt Sie, Renato Steffen?
Die Eltern. Mein Vater hat auch mal Fussball gespielt, deshalb verstehe ich es dann eher, als wenn meine ­Mutter etwas sagt. Da haben wir dann schon mal Diskussionen. (schmunzelt)

“Auch hier bin ich enttäuscht. Im Hause Steffen herrscht offenbar das Patriarchat. Er hätte auch gleich ‘Meine Mutter hat keine Ahnung von Fussball’ sagen können. Ich habe selber auch nur kurz bei den Junioren gekickt und kann den Fussball trotzdem analysieren. Die Menschenkenntnis wiederum eignete ich mir im Psychologiestudium an.”

Wie beurteilt Ihr Vater Ihr mitunter überschäumendes Temperament?
Reni: Er meint, dass ich in ­gewissen Situationen anders ­reagieren sollte.

“Ich sehe hier das Vater-Sohn-Verhältnis gestört. Vermutet Renis Vater vielleicht, dass sein Sohn vom Pöstler ist?”

Nach diesem Disput im September 2015 mussten Sie beide beim Liga-Sportgericht antraben. Gab es da zuvor schon ­privaten Kontakt?
Reni: Ich schrieb ihm einen Riesentext, entschuldigte mich. Zurück kam nur: Ok.

“Vermutlich fragte Reni den Tauli auch grad, ob dieser seinen Wechsel zum FCB einfädeln könne. Ebenfalls vermute ich aufgrund der ultrakurzen Antwort von Tauli, dass dieser Mühe mit der Rechtschreibung hat.”

Gehen Sie zusammen mit den Freundinnen essen?
Tauli: Welche Freundin? (lacht)

“Ich glaube, an dieser Stelle ist jeglicher Kommentar überflüssig. Wobei, wenn ich mir das so überlege, Reni und Tauli, warum eigentlich… Sie wissen schon.”

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Brillante berufliche Perspektiven

Val der Ama am Donnerstag den 26. Januar 2017

Berufsberatung konkret: Bernhard Beyeler hat da was für Sie.

“Liebe Leser, wie Sie wissen, konnte ich in den letzten 25 Jahren unzähligen Menschen bei der beruflichen Neuorientierung helfen. Heute bin ich Jobvermittler, heute darf ich Ihnen allen einen wirklich interessanten Job empfehlen.

In einem sportlich interessanten Umfeld an der Schnittstelle von Fussball, Musicals und Fischmarkt präsentiere ich Ihnen eine herausfordernde, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit. Attraktive Anstellungsbedingungen und moderne Stadionräumlichkeiten im Norden Deutschlands sind Teil dieses faszinierenden Aufgabenbereichs.

Sie als Fussballblogkonsumenten sind sicher für jeden Spass zu haben und haben ein Flair für geschmacklose Kleidung. Und vielleicht sind ein paar von Ihnen durchaus imstande und unter Umständen auch bereit, im Monat mindestens 15 Stunden zu arbeiten. Irgendjemand von Ihnen wird eventuell zumindest teilweise beweglich und belastbar sein und dazu kleine Kinder nicht allzu fest verabscheuen.

Sie fühlen sich immer noch angesprochen und sind dazu noch zwischen 1,80 m und 1,90 m gross? Wunderbar, dann sind Sie der richtige Mann oder auch Frau! Sie sind es, die einen Maskottchen-Auftritt zu einem Erlebnis machen können!

Ihr künftiger Arbeitgeber ist seit Jahren agil und mit höchster Flexibilität am Markt und verfügt über einen treuen Kundenstamm.

Weitere Details zu dieser Vakanz finden Sie hier.

Repräsentabler Randsport

Val der Ama am Donnerstag den 12. Januar 2017

Die NBA in London: Heute spielen die Denver Nuggets gegen die Indiana Pacers in der O2 Arena.

Eigentlich ist ja Basketball viel interessanter als Fussball, weil da geht es tätsächlich immer hin und her. Es gibt keine Ruhepausen und auch klarste Rückstände bedeuten im Basketball nicht unbedingt, dass man das Spiel schon verloren hat. Haben sie schon mal live mitbekommen, wie so ein 2-Meter-Riese den Ball in den Korb hämmert? Ui.

Höchste Zeit also, dass die NBA (National Basketball Association) zum Schaulaufen nach Europa reist. Und ziemlich gut, wenn sich die Arsenal Spieler Alex Iwobi, Aaron Ramsey und Per Mertesacker mit so Basketballartisten namens The Dunking Devils treffen, um einen recht schönen Teaser für den Anlass zu drehen.

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